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am 19. März 2014
Wasserknappheit in einer von Tieren bewohnten Stadt, die das typische Western-Flair von 12 Uhr mittags oder Für eine Handvoll Dollar widerspiegelt.
In diese Stadt verschlägt es, durch einen vorher passierten Unfall, ein Chamäleon, das zu gerne ein großer Filmstar wäre und in der Rolle des Hüters des Gesetzes, namens Rango, die Chance seines Lebens findet.
Der unfreiwillige Held, der sich von einer kuriosen Situation in die andere reitet, muss es mit Krähen und schießwütigen Schlangen genauso aufnehmen, wie mit der Bürgermeister-Schildkröte, die nichts Gutes im Schilde führt.

Fazit: ein kurzweiliger Trickfilmspaß , in hervorrangender Bild- und Tonqualität, nach bester Westernmanier. Das sollte man sich nicht entgehen lassen!
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am 22. Mai 2011
Chamäleon Rango liebt Shakespeare, schreibt Theaterstücke und befindet sich in einer tiefen Identitätskrise. Als durch einen unglücklichen Zufall sein Terrarium in der Wüste landet verschlägt es Rango in die Stadt "Dirt", wo er durch einige kleine, der Wahrheit nicht ganz entsprechende, Geschichten schnell zum Sheriff wird und sich mit einem Haufen Gesetzlosen rumschlagen muss die das wertvollste stehlen wollen, was die Stadt hat: Wasser.

Die Optik:
Mit Rango liefert George Lucas' Effektschmiede Industrial Light & Magic ihren ersten Animationsfilm ab, der voll und ganz mit den Werken von Genrealtmeister Pixar mithalten. Allein auf visueller Ebene überzeugt Rango auf ganzer Ebene: Sämtliche Oberflächentexturen, seien es Schuppen, Stoff oder Fell sind so lebensnahe wie es nur, trotzdem behalten die Tiere ihr einzigartiges skurilles Aussehen, welches jedoch nie zu seltsam auffällt. Auch die Hintergründe sind großartig gelungen und Szenen die mit Menschen spielen überzeugen ebenso mit ihrem realistischen Aussehen. Eine tolle Kameraführung tut ihr Übriges um den -wohltuenderweise in "altmodischem" 2D gehaltenen- Film zu einem der visuellen Ereignisse der letzten Jahre zu machen.

Die Handlung:
Bereits die Einführungssequenz, in der Rango zusammen mit einer Puppe, einem Plastikfisch und einer toten Fliege ein Theaterstück in seinem Terrarium inszeniert wird eins klar: Dieses Tier hat ein Rad ab. Und das im positiven Sinne. Rangos Großmäuligkeit, sein Unverständiss für die Welt, eher zufälligen Heldentaten und die durch ihn ausgelösten Slapstickeinlagen sorgen für großartige Lacher. Dieses Wesen wird im Original großartig von Johnny Depp übergebracht. Leider bleibt uns dessen großartige Synchronisation im Deutschen verwehrt, Depps Synchronstimme bügelt das jedoch grötenteils durch eine tolle Leistung wieder aus. Ansonsten konzentriert sich der Film auf die Jagd nach dem verschwundenen Wasser, die mit reichlich Action umgesetzt wurde, sowie Rangos sich langsam aufbauende Beziehung zur Leguanin Beans. Die Altersfreigabe ab 6 mag fragwürdig sein, da die hecktische Action, die auch einige Opfer fordert Kinder in diesem Alter vielleicht noch überfordern könnte.
Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass die Erzählfunktion im Film von einer Mariachi-Band, bestehend aus vier Eulen, erzählt wird, deren häufig sehr zynischen Kommentare wunderbar in einen musikalischen Kontext mit dem Soundtrack von Hans Zimmer gebracht wurden. Dieser ist ohnehin bemerkenswert und macht mit einer Mischung aus klassischen Stücken, Westernmusik sowie Actionpassagen einen großen Teil der Atmosphäre des Films aus.

Das Bild der BluRay zeigt Film von seiner besten Seite und lässt besonders die Hintergründe wie echte Aufnahmen aussehen. Die Texturen, seien es Fell, Schuppen, Hautporen, Beleuchtung, all die feinen Eigenheiten der Animation kommen in perfekter Detailliertheit zur Geltung. Kurz: Ein absolutes Refernzbild, das an HD-Feeling kaum zu übertreffen ist. (5/5 Punkten)
Der Ton liegt auf Deutsch leider nur in Dolby Digital 5.1 vor, und muss hinter dem DTS-Sound der englischen Fassung etwas zurückbleiben. Feinheiten bleiben hierbei auf etwas auf der Strecke, dennoch reicht der druckvolle Sound aus um den nicht überkritischen Heimkinofan mehr als zu frieden stellen zu können (knappe 5/5 Punkte)
Herzstück der Extras ist zweifellos das rund 50 Minuten andauernde Making-Of, das keine Fragen offen lässt was die Technik der Animation sowie das "Emotion-Capturing" angeht. Außerdem gibt es diverse (nicht getestete) Audiokommentare, eine Digital Copy (wer's haben will, ich brauche es nicht) sowie den Extended Cut und ein Wendecover. (4,5/5)

Fazit:
Rango ist ein technisch und inhaltlich großartig Umgesetzter Western: Skurille Figuren, lustige wie actionreiche Szenen, der Score von Hans Zimmer sowie eine großartige Regie von Gore Verbinski lassen den Film zu etwas vollkommen neuem verschmelzen, das nicht nur Animationsliebhabern gefallen dürfte. Besonders im englischen Original zu empfehlen. Die technische Referenz kommt auch bei dem First-Class-Bild zum tragen. Guter Ton und gute Extras runden das das nahezu perfektte Heimkinoerlebnis ab.
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am 10. Januar 2012
Zunächst einmal eine Warnung. Rango ist kein 08/15 Animationsfilm der dem bewährten Schema-F hinterherhechelt wie alle anderen Trickfile dies heutzutage tun.
Pixar und Dreamworks haben dieses Genre definiert und dabei teilweise sicherlich tolle Ergebnisse geliefert, aber dennoch ist es erfrischend, wenn ein Film denn einmal dieses Schema durchbricht, insbesondere wenn dabei ein so tolles Ergebnis wie bei Rango herauskommt.
Da Rango wegen dieses Missverständnisses viel Kritik hat einstecken müssen, hier zunächst einmal was Rango NICHT ist:
Rango ist kein Film über knuddlige Tierchen mit überdimensional großen Augen, es ist kein Film der sich zuvorderst an Kinder richtet, es ist kein Film der hauptsächlich von Comedy lebt und es ist kein Film, der Gefühlsduseligkeit zum Prinzip erhebt.

Was also ist Rango? Nun, zuvorderst ist es ein klassischer Western mit einem einsamen Fremden der in eine entlegene Stadt kommt die von Problemen geplagt wird. Dass sich die Story dabei langsam entfaltet ist typisch, ist sie doch auch nur Mittel zum Zweck um eine Geschichte über Charaktere zu erzählen. Deren Entwicklung ist es worum es bei einem klassischen Western eigentlich geht, der Rest ist nur der Rahmen, so auch bei Rango.
Darüber hinaus hat Rango natürlich auch komische Elemente, allerdings ist der Ton des Films insgesamt eher düster, wer also eine unbeschwerte Komödie erwartet ist hier fehl am Platze. Der Film ist im Grunde ein Selbstfindungstrip für die Titelfigur und der Zuschauer wird mit hineingezogen, wenn er sich denn darauf einlässt. Wenn man sich mitreißen lässt und unter die Oberfläche schaut, dann stellt man fest, dass das eigentliche Thema des Films nicht das mysteriöse Verschwinden des Wassers in der Westernstadt ist, sondern dass es eigentlich eine Suche nach dem Sinn des Lebens ist. Thematisch kann ein Film kaum höhere Ambitionen haben, was ihn dann natürlich aber weniger zugänglich macht. Wer sich aber darauf einlässt wird umso mehr belohnt. Schön ist, dass Rango trotz dieses Anspruchs auch auf anderen Ebenen funktioniert. Es ist kein reiner Arthouse Film, sondern hat dann doch genügend Standardelemente um auch dann zu funktionieren, wenn man sich nicht auf die philosophischen Aspekte einlassen möchte oder kann. Man kann die Story an sich genießen, ohne tiefer einsteigen zu müssen. Aber ich wiederhole mich, es ist eben ein klassischer Western, kein klassischer Pixar Film.

Ansonsten muss natürlich noch erwähnt werden, dass Rango dem Cineasten zahlreiche Anspielungen auf Filmklassiker an die Hand gibt. Es gibt kaum eine Szene oder Element, welches nicht an große Vorbilder angelehnt ist. Die Story z.B. erinnert stark an Roman Polanski's Chinatown, der Adler ist angelehnt an Lee Marvin aus Cat Balou, die Schlange an Lee van Cleef aus Spiel mir das Lied vom Tod. Und es gibt noch viele weiter Anspielungen, z.B. an Apokalypse Now, Für eine Handvoll Dollar, High Noon, Fear and Loathing in Las Vegas, The Time Machine, etc.

Soviel zum Inhalt. Die Animation selbst ist technisch wohl das Beste was es bislang zu sehen gab. Noch nie habe ich in einem Trickfilm so schöne und detaillierte Landschafen gesehen. Das einzige was dem ästhetisch nahe kommt ist die erste halbe Stunde von Wall-E. Generell ist die Regie äußerst gut gelungen. Die verschiedenen Einstellungen passen stets perfekt ins Gesamtbild, wobei auch hier darauf hingewiesen werden muss, dass es wie bei einem Western typisch wenig schnelle Schnitte oder verwackelte Kameraeinstellungen gibt, sondern hauptsächlich langsame, ruhige Einstellungen. Man benötigt eben eine Aufmerksamkeitsspanne für diesen Film. ADHS geplagte Menschen werden darum wohl weniger Freude daran haben.

Wer sich von dieser Rezession nun nicht hat abschrecken lassen, der wird in jedem Fall mit einem hervorragenden Film belohnt. Wer nun erst recht skeptisch ist sollte dem Film dennoch eine Chance geben (vielleicht einmal aus der Videothek ausleihen), dabei aber nicht Finding Nemo oder Shrek erwarten, sondern einen Film der etwas dunkler aber auch tiefgründiger ist.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. März 2012
Die Zeiten ändern sich... war das Rauchen noch modern in den 60iger und 70ern, so ist das es heute Umweltschutz. Der Film konnte aufgrund dieser Idee auch bei den Oskars vor kurzem punkten und räumte eine der goldenen Trophäen ab.
Der Film ist ein Musterbeispiel dafür, das das Thema Western noch lange nicht tod sein muss, wenn es nur in ein Zeitgenössisches Gewand gekleidet wird und da Umweltschutz mehr als ein aktuelles Thema ist, kann das hier nur gut sein. Das Beispiel in dem Film zielt auf die Wasserverschwendung, in einem gültigen Musterbeispiel in den USA, wo riesige Metropolen in der Wüste wie Las Vegas, die grossen Flüsse austrocknen lassen und zwar so schnell, das sich die Wasserbestände kaum noch erholen können und somit die Wasserstände immer weiter absinken. (Dies wird zwar nicht direkt im Film so benannt (also kein Spoiler), aber wer sich ein wenig mit der Thematik in der Mojave Wüste "Californien" beschäftigt, wird das schnell feststellen, das es sich so verhält.

Nachdem ich den Film mit meiner jungen Nichte gesehen habe im Kino und hier auch nochmal auf Blu Ray, habe ich mir einige Gedanken zu dem Spagat des Films gemacht. Der Film versucht meines Erachtens sowohl das Thema Umweltschutz abzugreifen, als auch das "jüngere" Publikum zu unterhalten. Viele Dinge dir mir aufgefallen sind zu den Wasserfragen, kamen bei den jungen nicht so offensichtlich an. (Aber hier kann man ja nebenbei aufklären, bezüglich des Themas). Während von den jüngeren eher der Humor wahrgenommen wurde. Gut dies ist sicherlich eine subjektive Beobachtung, aber ich denke das diese Filme durch jene Message ein hervorragendes Potenzial erzieherischer Mittel innehaben, neben dem Faktor "Entertainment".

Mir persönlich hat der Film mehr als zugesagt, u.a. durch die eltichen Anspielungen auf einige Spaghettiwestern Klassiker wie u.a. "Eine Handvoll Dollar" ;) ;(Spirit of the West). Die Umweltthematik, die wie ich finde schon längst thematisiert gehört. Dazu noch die gut ausbalancierten Figuren, mit all ihren Facetten und natürlich dem wirklich gut in Szene gesetzten Humor. Dazu kommen gut inszenierte Actioneinlagen und ein kleiner Schuss "Romance". Der Film hat eigentlich alles was es für einen guten Filmabend braucht, ohne dabei zu überladen zu wirken.

Die Technische Ausstattung weiß zu überzeugen!

Das Bild zeigt sich auf meinem Sony Bravia Full HD Blacklight 40" perfekt. Das ganze wirkt wirklich wie aus einem Guss ohne jeglichen Makel. Scharfe Farben und saftiger Kontrast sogen für ein wahren Augeschmaus.

Der deutsche Ton kommt im Dolby 5.1-Format und überzeugt auch ohne jegliche Unterstütung von seitens eines Soundsystems schon mehr als überzeugend. (Den englishen habe ich nicht getestet).

Ich denke das die Message des Filmes durchaus noch dem jüngeren Publikum verdeutlicht werden muss, da ich mir gut vorstellen kann, das jenes Thema (Planet und Wasser), vielleicht ein wenig überfordern wird. Aber der Film ist durchweg nicht nur für Kinder, und allgemein habe ich den Eindruck das Animationsfilme längst den Sprung auch in die Erwachsenenliga gemacht habe, oder sich um einen Spagat zwischen den beiden Zielgruppen bemühen. So ist dies durchaus ein Film für die ganze Familie und eines meiner absoluten Favorieten.
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am 8. März 2013
Nach dem Trailer hatte ich schon hohe Erwartungen an den Film und hab aber nicht gedacht, dass der sie noch übertrifft!
Die story ist absolut genial, die Machart des Films ist super - man sieht Johnny Depp einfach immer in diesem Charakter drinstecken und die Animation an sich ist wahnsinnig gut und vielen anderen Animationsfilmen vorraus!
Musik und Synchro ist auch absolut erste Klasse, Hans Zimmer unverkennbar :)

Der Film ist schwungvoll, sehr witzig und auch nachdenklich - "die Moral von der Geschicht" - kommt nicht zu kurz und dennoch ein einziges Abenteuer!
Auch für Filmfans und Johnny Fans an sich einige mehr oder weniger versteckte Anspielungen auf andere Filme und es gibt immer wieder was zu entdecken!

unbedingt gucken!!
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am 17. Juni 2012
~Story~
Rango das Chamäleon. Dieser Film ist ein Mix aus Western und Komödie. Eine Freigabe ab 6 würde ich dem Film jetzt nicht unbedingt geben. FÜr kleine Kinderaugen und -ohren zuviel Explosionen und Maschinengewehrfeuer... Aber die FSK hat wohl ihre eigenen Gesetze... Zum Film an sich. Nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht. Das Western-Genre ist jetzt nicht so mein bevorzugtes Szenario. Gegen Dreamworks oder Pixar zieht man hier klar den Kürzeren. Also nix besonderes, aber ich runde mal auf... 3,5/5

~Bild~
Hammer was man hier geboten bekommt. Knackscharf, perfekter Kontrast. Dieser Film zeigt Referenzwerte im Animations-Genre. Toll! 5/5

~Sound~
Wie von Paramount gewohnt gibts hier nur eine deutsche DD Spur auf die Ohren. Aber wie von Paramount gewohnt ist die auch richtig gut. Ich vermisse hier keine HD Spur, den der Sound ist kristallklar, Dialoge treten klar hervor, Rears sind ununterbrochen im Einsatz und bei Actionszenen knallt der Sub einem ordentliche Bässe um die Ohren. Macht Spaß :) 4,5/5

~Extras~
Paar Kommentare, Making of, das wars

~Fazit~
Dieser Film ist Referenz was das Bild angeht. Besser sah bisher noch kein Animationsfilm aus. Charaktertechnisch konnte ich mich mit Rango nicht so anfreunden. Mag vlcht auch an dem Westernszenario gelegen haben... Wer darauf steht, kommt aber sicher auf seine Kosten
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am 4. November 2012
Gore Verbinski hat sich mit seiner Fluch der Karibik Trilogie ja schon verewigt und hat die Regie am vierten Teil abgelehnt, um diesen Animationsfilm zu machen.

Rango ist ein Chamäleon dass in seinem Terrarium dahinvegetiert und von großen Abenteuern träumt. Eines Tages fliegt er aber mit seinem Terrarium aus dem Wagen seiner Besitzer und landet in der Wüste. Er befolgt den Rat eines weisen Gürteltiers und gelangt in die Stadt Dreck. Dort wird er durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle zum Sheriff ernannt und muss herausfinden, warum es in Dreck kein Wasser mehr gibt.

Gore Verbinski hat sich nach seiner Fluch der Karibik Trilogieeines kleinen Projektes angenommen. Rango war zwar schon seit 2003 angedacht, hat sich aber wegen der Piratenfilme verschoben.
Verbinski bewegt sich mit Rango in ein neues Gebiet: Animationsfilme. Verbinski hat vorher noch keinen Animationsfilm gemacht und mit Rango mal einen animierten Film geschaffen, der nicht unbedingt etwas für die ganz Kleinen ist.
Als erstes ist mir bei Rango der unglaubliche Detailgrad aufgefallen. Die Animationen sind die besten und detailreichsten, die ich bis jetzt gesehen habe. Man erkennt bei den liebevoll designten Charakteren wirklich jedes Haar bzw. jede Schuppe. Optisch ist Rango ein Genuss!
Inhaltlich hat Gore Verbinski es auch relativ gewöhnlich gehalten. Er orientierte sich an bekannten Westernfilmen und macht innerhalb des Films auch keinen Hehl daraus. Er zitiert die Filme auf sehr charmante Art und Weise. Ein Highlight des Films war für mich, als Verbinski sich selbst zitierte, in dem er eine Szene aus seinem Fluch der Karibik-Am Ende der Welt gekonnt in den Film einbaute. Solche Szenen passen so gut in den Film, weil die Charaktere alle sehr charmant personalisiert und vertont wurden. Johnny Depp (Fluch der Karibik) lieh hier Hauptcharakter Rango seine Stimme und ist im Englischen absolut großartig. In weiteren Rollen sind hier noch Isla Fisher (Die Hochzeits-Crasher), Bill Nighy (ebenfalls aus Fluch der Karibik) und Alfred Molina (Prince of Persia) zu hören.
Die Charaktere sind zwar sympathisch designt und vertont, aber doch sehr realistisch gehalten. Dass soll bedeuten, dass es hier keine knuddeligen Figuren wie in den Disney-Pixar-Filmen gibt. Die Charaktere sprechen wohl nicht unbedingt alle kleinen Kinder an, genau wie der Humor. Der Humor ist ebenfalls nicht Pixar typisch und an manchen stellen schon etwas trocken. Zudem werden hier öfters mal Wörter benutzt die ein Dreijähriger noch nicht verstehen wird und auch noch nicht kennen sollte.

Extras der Blu Ray:
Die Blu-Ray enthält noch einige Deleted-Scenes und sehr schöne Making-Ofs, in denen man wieder sieht mit welcher Hingabe Verbinski und sein Team (dass zu einem großen Teil aus Leuten besteht, die schon an den Piratenfilmen Verbinskis beteiligt waren) an dieses Projekt rangegangen sind und welche Liebe hier hineingesteckt wurde.

Fazit:
Rango ist ein optisch beeindruckender Animationsfilm, der mit seinen Details beeindruckt, gekonnt ältere Filme zitiert und einen schönen, stellenweise trockenen, Humor hat. Durch die Sprache und die weniger bunte Ausrichtung dürfte Rango aber kein Film für die ganz Kleinen sein.
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am 30. April 2012
Was gibt es Schöneres als einen Film, der neben einem perfekten Bild auch eine Geschichte bietet, die nicht nach zwei Sekunden schon wieder vergessen ist. "Rango" bietet genau diese Aspekte und kombiniert sie mit einem wunderschönen Westerncharme. Eines sollte man jedoch gleich einmal klarstellen: Auch wenn es sich hier um einen klassischen Animationsfilm handelt, sollte er jedoch nicht von Kindern betrachtet werden. Es geht ganz schön zur Sache und könnte für den einen oder anderen doch zu starker Tobak sein.

Auch dürften die Kleinen die geniale Ökogeschichte nicht ganz verstehen. Es ist einfach herrlich, wie die Regisseure und die Drehbuchautoren es geschafft haben, einen so kritischen Blick auf die Gesellschaft zu werfen und dennoch immer schön sarkastisch zu bleiben - top! Auch die Charaktere wirken zu Beginn alle ein wenig komisch und fast einen Tick zu abgefahren. Doch im Laufe der Geschichte wachsen sie einem regelrecht ans Herz. Alleine Rango selbst ist eine der coolsten Echsen der Filmgeschichte - Punkt!

Wenn man sich dann zu guter letzt auch noch die Blu-ray ansieht, kann man das Staunen gar nicht mehr beenden. Denn in Sachen optischer Qualität herrscht in der Wüste keine Knappheit an Schärfe oder Kontrast. Alles ist gestochen scharf und wirkt schon fast zu real. Bei manchen Aufnahmen muss man ganz genau hinsehen, dass man erkennt, dass es sich lediglich um eine Computeranimation handelt - Referenzwürdig!

"Rango: Perfekt inszenierter Ökowestern mit Nachklang, in einer noch besseren und optisch perfekten Hülle - TOP!"
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am 5. Juli 2014
Ich hätte mir von diesem Film Anfangs eigentlich nichts besonderes erwartet, aber ich wurde eines besseren belehrt.
Ich fand es lustig und Witzig bis zum Schluss. Coole Sprüche ohne Ende. Ich denke so gut wie jeder könnte ihn mindestens einmal ansehen ohne in seinen Erwartungen endtäuscht zu werden...
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am 22. Oktober 2013
Ein Western mit FSK 6 Jahre - der unglaubliche Supergau! Die 6-Jährigen werden diesen Film unglaublich lustig finden, die 55-Jährigen (yes, it is!) finden ihn geil. So viel Slapstick und Situationskomik (ich weiß, alles ist planbar) habe ich nie zuvor in diesem Genre erlebt. Die blaue Elise ist inzwischen vor Neid geplatzt, Paulchen Panther hat sich eh zur Ruhe gesetzt und die Jungs von der Shiloh-Ranch haben es nie besser gekonnt! KAUFEN!
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