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4.0 von 5 Sternen Ungewöhnliche Perspektiven einer Vergewaltigung...
Als Trixie Stone von ihrem Ex-Freund Jason vergewaltigt wird, ist für sie nichts mehr so wie es war. Niemand in der Stadt glaubt ihr, ihre Eltern sind verzweifelt und sie selbst weiß nicht mehr, wie ein normales Leben aussieht. Plötzlich wird Jason tot aufgefunden, und alle gehen zuerst von einem Selbstmord aus. Doch am Tatort finden sich Hinweise auf...
Veröffentlicht am 21. Mai 2011 von Karo adores...

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vermischung von Anspruch und Trivialität misslungen
In ihrem Roman "Schuldig" hat sich Jodie Picoult das Thema der Vergewaltigung einer Jugendlichen vorgenommen.

Die 14-jährige Trixie, aus gut situierter Familie stammend, Vater Comiczeichner, Mutter Professorin, lebt mit ihren Eltern Daniel und Laura Stone in einem kleinen Ort in Maine. Nach einer Party bei ihrer Freundin bezichtigt sie ihren Exfreund Jason...
Veröffentlicht am 8. März 2012 von Colin Wood


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vermischung von Anspruch und Trivialität misslungen, 8. März 2012
Von 
Colin Wood - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schuldig (Audio CD)
In ihrem Roman "Schuldig" hat sich Jodie Picoult das Thema der Vergewaltigung einer Jugendlichen vorgenommen.

Die 14-jährige Trixie, aus gut situierter Familie stammend, Vater Comiczeichner, Mutter Professorin, lebt mit ihren Eltern Daniel und Laura Stone in einem kleinen Ort in Maine. Nach einer Party bei ihrer Freundin bezichtigt sie ihren Exfreund Jason der Vergewaltigung.

Picoult bleibt ihrem sonst stets bewährten Schema treu: im ständigen Perspektivenwechsel lässt sie neben Trixie deren Vater, die Mutter, Jason, einen Polizisten und weitere Nebendarsteller zu Wort kommen. Allerdings gelingt ihr dieses Mal die sonst gekonnte Vermischung von Anspruch und Trivialität nicht: dieses Buch ist m. E. leider nur trivial.

Woran liegt das?

Die Autorin beschränkt sich nicht auf das Thema Vergewaltigung, sondern versteigt sich außerdem in Drogenkonsum, Stalking und familienbiografische Probleme. Der Vater hat eine konfuse Vergangenheit, die nach Alaska zurückführt. Mit dieser Nebenhandlung baut sie zwar zwar zunächst Spannung auf, doch kann sie mit deren Auflösung nicht überzeugen. Meiner Meinung nach hätte es dem Roman besser getan, wenn sie sich thematisch auf die Vergewaltigung beschränkt, diese aber besser aufgearbeitet hätte. Doch so bleibt Picoult an der Oberfläche, wo Vertiefung nötig gewesen wäre.

Wenig glaubwürdig empfinde ich ihre Protagonistin Trixie. Mir kommt sie für eine 14-jährige extrem frühreif und durchtrieben vor, was so gar nicht zu ihrer Sozialisation passen will. Außerdem steht dieses Verhalten im krassen Widerspruch zu ihrer Naivität und sozialen Vereinzelung in der Schule. Viele ihrer Äußerungen empfinde ich deshalb völlig unstimmig. Wenig glaubhaft erscheint mir auch, dass die Eltern, vor allem der Vater, so gar nichts von der Zwiespältigkeit im Wesen ihrer Tochter bemerkt haben wollen.

Insgesamt wirkt dieser Roman wenig ausgereift, so dass man vermuten könnte, es handele sich entweder um eine unter Zeitdruck entstandene Auftragsarbeit, oder aber die Autorin habe möglicherweise eine frühe Schreibübung wieder aus der Schublade geholt und aufbereitet. Einen Gefallen hat sie sich und ihren Lesern mit diesem Buch nicht getan. Es muss aber auch an dieser Stelle erwähnt werden, dass Picoult es weitaus besser kann, wie sie z. B. in "Die einzige Wahrheit", "Neunzehn Minuten", "Beim Leben meiner Schwester" und anderen gut gelungenen Romanen bewiesen hat. So appelliere ich an alle von diesem Buch möglicherweise enttäuschten Erstleser Picoults, der Autorin eine zweite Chance zu geben.

Ich finde die Hörbuch-Adaption des Romans nicht geglückt. Massiv gestört haben mich die Musikeinspielungen zu Beginn bzw. zum Ausklang der Kapitel. Neben der akustischen Störung kann ich auch den Bezug zum Inhalt des Buches nicht erkennen. Doch was noch wichtiger ist: Die Wahl eines männlichen Vorlesers, in diesem Falle Dietmar Wunder, wirkt auf mich wenig überzeugend. Vor allem die zumeist weinerliche, nörgelnde Art des Lesens, die Dietmar Wunder bei den Passagen der Trixie anwendet, gefällt mir überhaupt nicht. Wenn man sich für so eine Art des Vorlesens entscheidet, wäre m. E. eine weibliche Leserin für die Interpretation der Protagonistin passender gewesen und hätte ihr eher gerecht werden können. Möglicherweise wäre dann aus einem schwachen Buch ein nicht ganz so schwaches Hörbuch entstanden.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ungewöhnliche Perspektiven einer Vergewaltigung..., 21. Mai 2011
Von 
Karo adores... "Karo adores..." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Schuldig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Als Trixie Stone von ihrem Ex-Freund Jason vergewaltigt wird, ist für sie nichts mehr so wie es war. Niemand in der Stadt glaubt ihr, ihre Eltern sind verzweifelt und sie selbst weiß nicht mehr, wie ein normales Leben aussieht. Plötzlich wird Jason tot aufgefunden, und alle gehen zuerst von einem Selbstmord aus. Doch am Tatort finden sich Hinweise auf einen Mord. Als Trixie selbst verdächtigt wird, flieht sie nach Alaska, in die Heimat ihres Vaters, um vor den Konsequenzen zu flüchten. Erst da merkt sie, dass sie wieder zu sich selbst finden muss, um mit diesen schrecklichen Ereignissen abzuschließen.

Eine Vergewaltigung stellt immer ein besonders schlimmes Ereignis im Leben eines Menschen dar. Dass allerdings auch viele andere davon betroffen sind, wird meist vernachlässigt. Nicht so bei Jodi Picoult. In ihrem Buch beschreibt sie in beeindruckender Weise, wie alle Leben in Trixies Familie sowie auch das Leben des vermeintlichen Vergewaltigers verändert werden und wie sehr sie damit zu kämpfen haben. Nur Picoult schafft es, auch für die andere Seite ein Gefühl zu bekommen und damit auch durch ungewöhnliche Perspektiven Empathie zu wecken. Damit will ich natürlich nicht sagen, dass die Täter immer unser Mitleid verdienen, aber gerade in dem Fall von Trixie ist nicht alles schwarz und weiß. Wir verstehen, wie Trixie mit den Geschehnissen kämpft und wirklich bis ins Mark erschüttert ist von der Vergewaltigung, können aber auch Jasons Gedanken und Gefühle nachvollziehen, und warum er eine Vergewaltigung nie beabsichtigt hatte. Es ist wirklich erstaunlich, dass Jodi Picoult diesen Perspektivenwechsel immer wieder so überzeugend hinbekommt.

Da Trixies Vater Comiczeichner ist, ist die Geschichte immer wieder unterbrochen von kurzen Comicstrips, die zusammen eine eigene Geschichte ergeben, welche jedoch leicht parallel zum eigentlichen Geschehen verläuft. Hierin geht es hauptsächlich um Daniel, Trixies Vater, der versucht, seine eigenen Dämonen der Vergangenheit zu besiegen, denn auch er hat einige Geheimnisse, die ihm vielleicht zum Verhängnis werden. Zudem geht es hier um Dantes Vorstellungen der Hölle mit den neun Höllenkreisen, was mich wirklich sehr fasziniert hat. Diese Idee, einen Comic in ein Buch einzubauen, fand ich sehr interessant und auch äußerst gelungen.

Kritisieren muss ich leider das Ende des Buches: Für mich war es erstens zu sehr vorhersehbar, zudem auch nicht gut genug aufgelöst. Wir werden ziemlich im Regen gestehen gelassen über das, was wirklich in der Nacht von Jasons Tod und von Trixies Vergewaltigung passiert ist, wovon ich ein wenig enttäuscht war. Es gibt Andeutungen und auch eindeutige Indizien, aber die ganze Wahrheit kommt leider nicht ans Licht. So kenne ich das nicht von Jodi Picoult, daher gibt es für das Ende Punktabzug.
Ansonsten kann man aber nur wieder sagen, dass die erfolgreiche Autorin hier wieder einen spannenden Roman mit ungewöhnlichen Perspektiven geschrieben hat, wie wir es von ihr gewohnt sind. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach sich selbst, 13. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Schuldig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich bin enttäuscht von diesem Buch. Ich habe schon einige von ihr gelesen, aber bei diesem hier bin ich richtig froh, es endlich geschafft zu haben.

Der Klappentext klingt interessant. Allerdings habe ich mir darunter etwas ganz anderes vorgestellt. Der Verlauf der Geschichte war ein ganz anderer. Ich ging irgendwie davon aus, dass Daniels Geständnis im Mittelpunkt der Geschichte steht, dabei geht es aber um Trixis Vergewaltigung.

Auch konnte ich mit den Charakteren nicht wirklich warm werden. Ich kann noch nicht einmal sagen, wer mir am sympathischsten war. Wenn ich jemanden nennen müsste, wäre es wohl Willie, welcher leider erst am Ende der Geschichte aufgetaucht ist. Normalerweise fühle ich mit den Charakteren mit, bei positiven wie auch negativen Handlungen. Hier allerdings habe ich weder mit Trixie noch mit Daniel mitgefühlt bzw. mitgelitten.

Schuldig hat nur 8 Kapitel bei rund 400 Seiten. Ich fand die einzelnen Kapitel sehr lang. Gut fand ich die Comics nach (bzw. vor) jedem Kapitel. Interessant fand ich auch das Rätsel, welches sich darin versteckt. Ich konnte es lösen und der Spruch passt sehr gut zur Geschichte.

Den Schreibstil fand ich gewohnt flüssig. Auch wenn ich mit der Geschichte nicht so viel anfangen konnte, ließ es sich gut lesen.

Den Originaltitel The Thenth Circle finde ich passender als der deutsche Titel, insbesondere unter Bezugnahme auf den Comic.

FAZIT: Ich kann nicht mehr als 3 Sterne vergeben. Jodi Picoult hat meiner Ansicht nach schon viel bessere Bücher geschrieben. Hier konnte sie mich nicht überzeugen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie wird wieder besser!, 15. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Schuldig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Trixi, Daniel und Laura sind scheinbar eine glückliche Familie. Daniel ist Comiczeichner, stammt aus Alaska und hat sich immer um die Erziehung der Tochter gekümmert. Laura ist Lehrerin an der Uni und Trixi ist 14 und schwer verliebt in ihren Freund Jason, der ortsansässige Eishockeystar, das glauben zumindest ihre Eltern. Denn tatsächlich hat Jason Schluß gemacht. Dann wird Trixi von ihm vergewaltigt und als Daniel versucht seine Frau zu erreichen, geht sie nicht ans Telefon. Denn in ihrer Beziehung krieselt es gewaltig. Trixi wird in der Öffentlichkeit die ganze Schuld an der Vergewaltigung gegegen, da niemand sich vorstellen kann, dass Jason so etwas tut.
Während Trixi versucht, mit dem Erlebten klarzukommen, müssten ihre Eltern ihre Probleme auch noch in den Griff bekommen. Dann stirbt Jason plötzlich und was zunächst nach Selbstmord ausschaut, nimmt eine Wendung. Trixi gerät in Verdacht und läuft weg...

Ich bin ein großer Fan von Jodi Picoult, aber in letzter Zeit habe ich immer Schwierigkeiten mit den ersten ca. 100-150 Seiten, bevor ich richtig in der jeweiligen Geschichte ankomme, dann zieht es mich aber doch rein. Aber immerhin hat dieses Buch mich wieder mehr überzeugt, als die letzten 2-3 Bücher. Somit ist das sehr positiv! Aber zu 5 Sternen reicht es noch nicht.

Die Idee mit dem verteilten Comic im Buch finde ich recht witzig. Leider konnte ich den Comic nicht lesen, da die Schrift ein klein wenig zu klein für mich ist. Aber sie hat immer wieder neue Ideen, die auf jedenfall lesenswert sind.

Ich kann nur hoffen, dass nicht alle 14jährige dieser Welt so drauf sind wie Trixi und ihre Freundin, das macht schon ein wenig Angst!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!, 18. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Schuldig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das ist das Erste Buch von Jodi Picoult, was ich gelesen habe und es wird bestimmt nicht das Letzte sein. Da die Kurzbeschreibung des Buches sehr in Richtung Drama geht, war ich doch sehr überrascht, wie viel Spannung in dieser Geschichte steckt! Jodi Picoult wirft meisterhaft Fragen auf, die dem Leser keine Ruhe lassen, sodass man immer weiter lesen MUSS!

Als ich in der Mitte vom Buch angekommen war, dachte ich, was soll da jetzt noch kommen? Das Rätsel ist doch entschlüsselt! Haha, nichts da mit entschlüsselt :-)
Es tun sich viele neue Theorien auf und der Leser tappt weiterhin im Dunkeln. Und als ob das nicht schon Spannung genug wäre, stirbt Jason unter mysteriösen Umständen. Wieder kommen neue Fragen auf, obwohl das Erste Rätsel noch nicht mal gelöst worden ist. Und so steigert sich die Spannung bis zum Schluss! Und obwohl sich der ganze Roman intensiv mit den Rätseln beschäftigt, nimmt das Ende eine überraschende Wendung, mit der ich nie im Leben gerechnet hätte!
Was ich auch sehr schön fand, waren die Comic-Abschnitte in dem Buch!
Der wahre Künstler ist Dustin Weaver, im Roman jedoch sind es Daniels Werke ( Der Vater von Trixie ).
Ich finde es toll, wenn ein Buch was Besonderes hat und das ist noch längst nicht alles! In den Zeichnungen verstecken sich Buchstaben, die sich zu einem Zitat zusammen fügen lassen. Wow! Sehr tolle Idee!

Fazit

Der Roman steckt voller Überraschungen! Jodi Picoult versteht es, den Leser in Ihren Bann zu ziehen! Einfach grandios! Ein Buch, das mehr bietet, als es verspricht!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hin und hergerissen, 11. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Schuldig: Roman (Taschenbuch)
Ich hab schon bessere Bücher von Jodi Picoult gelesen - das muss ich leider gleich zu Beginn festhalten. Der Roman ist flüssig geschrieben und es geht um die Vergewaltigung einer Jugendlichen. Auf die Vergewaltigung wird in Rückblenden immer wieder eingegangen und daraus ergeben sich laufend neue "Wahrheiten", was ich sehr gut gefunden hab. Gedächnislücken klären sich, die Handlung nimmt eine Abzweigung, der Leser wird gut mitgenommen. Phasenweise hat mir auch der Täter leid getan. Im jugendlichen Übermut war er sich mit Sicherheit nicht der überbordenden Konsequenzen seiner Tat bewusst. Seine Reue hab ich sehr ehrlich gefunden. Alles in allem wurde das ganze Geflecht an Beziehungen sehr gut beschrieben, auch die "Was-wäre-wenn-Alternativen" waren gut. Das Ende hat irgendwie nicht so richtig dazu gepasst - es wirkte angestückelt und man hätte da wohl noch mehr daraus machen können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider kann man im kindle den comic nicht lesen, 31. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Schuldig: Roman (Kindle Edition)
Ich bin begeisterte Hobbyleserin auf dem Kindle.
Inhaltlich schließe ich mich den Rezensionen der anderen Kommentaren an:eine spannende Geschichte, bei der man mitfühlt und nicht schnell genug das Ende erreicht.
Als sehr negativ habe ich jedoch empfunden, dass man die eingefügten Comics im Kindle nicht lesen kann. Ich habe es dann am PC versucht, bin aber auch hier gescheitert. Diese Einschränkung sollte amazon auf jeden Fall als Hinweis angeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn etwas schreckliches passiert, gerät alles aus den Fugen!, 27. Juli 2011
Von 
Franziska Huhnke "buecherchaos" (Gütersloh, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schuldig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein junges Mädchen, nichts könnte ihr näher liegen als Erwachsen werden, einen Jungen küssen und sich endlich von den Eltern los sagen. Auch Trixi geht es so. Mit ihrem ersten Freund Jason erfährt sie genau, was sie sich wünscht, bis seine Liebe in Gewalt umschlägt'.. Ohnmächtigt, im Innern zerzaust und unfähig irgendetwas zu sagen, überträgt sich ihr Gefühlswirrwar auf die Familie. Was tun als Vater? Was tun als Mutter? Und was passiert, wenn sich Vater und Mutter nicht mehr so nahe stehen? Wenn sogar das Konstrukt 'Zuhause' fast nicht mehr existiert?

Ich freue mich immer auf einen neuen Picoult. Und ich kann auch viele ihrer Bücher wärmstens empfehlen. Dieses Buch lässt mich aber ratlos zurück. Am Anfang wird man ziemlich unaufgefordert von einer Zeit in die Nächste geschleift. Erst ist man kurz in der Gegenwart, dann in der Vergangenheit, um dann wieder fluchs in der Gegenwart zu landen. Außerdem wechseln schon am Anfang so oft die Charaktere, dass ich mich erst mal fragt: Worum geht es eigentlich? Erst auf Seite 50 hatte sich der ständige Wechsel beruhigt und ich fand einen roten Faden, der sich mir endlich erschloss.

Okay, das Lesen an sich konnte los gehen, ich hatte etwas an das ich mich halten konnten. Was dann folgt, ist ein richtiger Picoult-Roman. Herzzereißend, die Geschichte erschütternd und so, das sie auch uns passieren könnte. Unserem Kind, unserer Schwester, unseren Eltern. In jeder Kleinstadt passiert so etwas wahrscheinlich wöchentlich, nur wir erfahren es nicht. Es passiert, steht in der Zeitung und wir nehmen keine Notiz davon.

Des Themas wegen möchte ich mich auch gar nicht beschweren. Ich finde es sprachlich, aber nicht ausgreift. Es ist an einigen Stellen überfrachtet mit blühenden, wehenden, schmalzigen Formulierungen. Diesmal wird aus 'einen Hund füttern' fast immer ein Pathos, etwas spirituelles, das unbedingt passieren muss, weil es die Welt verändert. Ohne soviel Pathos hätten mir einige Stellen noch besser gefallen.

Frau Picoult verurteilt in ihren Romanen grundsätzlich nie und auch in diesem hält sie sich damit zurück. Deswegen liebe ich ihre Romane. Ist die Situation noch so verfahren für Vater,Mutter und Kind, der Leser muss immer noch selbst urteilen, ob die Strafe verdient ist und ob sie reicht. Auch diesmal wissen wir nicht, was am Ende passiert. Wir ahnen nur, ob unser Herz später dagegen oder dafür schlägt.

Es ist ein aussagekräftiges Thema mit zuviel Pathos. Es ist ein Roman, der trotzdem zum Nachdenken anregt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein packendes Familiendrama, das unter die Haut geht, 25. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Schuldig (Audio CD)
"Schuldig" ist ein atmosphärisch dichtes und packendes Hörbuch, in dessen Mittelpunkt die Beantwortung einer Frage steht, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht: Was ist am Abend auf der Party zwischen Trixie und Jason wirklich geschehen? Der Hörer allerdings, der glaubt am Ende des Buches nur diese eine Antwort zu erhalten, der irrt. Viel komplexer ist der Plot, den sich Jodi Picoult erdacht hat und der mit einigen überraschenden Wendungen und gut gehüteten Geheimnissen einhergeht. Dabei steht nicht nur ein junges Mädchen im Zentrum der Handlung, die mit viel Feingefühl und Liebe zum Detail ausgearbeitet wurde, sondern eine ganze Familie. Menschen, denen es schwer fällt mit unvorhergesehenen Schicksalsschlägen und plötzlich auftauchenden Geheimnissen umzugehen.

Gelesen wird die ergreifende Geschichte von Dietmar Wunder, dem es von Beginn an gelingt, den beteiligten Hauptpersonen eine ihnen eigene Stimme zu geben. Ob Wut oder Verzweiflung, Hilflosigkeit oder Angst. Jedem Gefühl verleiht er einen eigenen Ausdruck und schafft es so eine Stimmung zu erzeugen, die den Hörer fesselt. Lediglich die Interpretationen einiger Randfiguren sind schwer voneinander zu unterscheiden und zwingen den Hörer auf die Handlung zu achten, um die dargestellte Person ausmachen zu können. Ein Manko, das allerdings nur eine untergeordnete Rolle in dem ausdrucksstark gelesenen und dramatisch verlaufenden Geschehen spielt.

Fazit:
"Schuldig" ist ein Familiendrama, das hält, was es verspricht und gekonnt mit den Gefühlen seiner Zuhörer spielt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bisschen zu dick aufgetragen, 2. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Schuldig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich kenne alle Bücher von Jodie Picoult und war seit jeher eigentlich recht angetan von ihrem Schreibstil. Dieses Buch könnte durchaus wieder zu ihren besonders guten Romanen zählen, würde Picoult nicht ausnahmslos jedes Kapitelende dermaßen in Pathos ertränken, dass man irgendwann nur noch mit den Augen rollt.

Um nur einige bedeutungsschwangere Phrasen zu nennen:

"Daniel rührte sich nicht, um nicht zu zerspringen"
"Sein Atem schwebte in der Luft wie zarte Spitze"
"Sie fragte sich, wie Bäume versteinerten und ob derselbe Vorgang auch bei einem Menschenherz möglich war."
"Er schüttelte das Glück von seinem Rücken"
"Sie überlegte, was für ein Gefühl es sein mochte, in einem fremden Land den eigenen Instinkten zu trauen, den Unterschied zu kennen zwischen dem Ort, an dem du einmal warst, und dem, den du erreichen willst."
"... ein einsamer Ton, der den Frachtraum des Flugzeugs erfüllte wie ein Requiem, wie die Wahrheit, die niemand hören wollte."
"Die Farbe blieb schwarz wie Motoröl an ihrer Fingerkuppe haften. Einen kurzem Moment lang stellte sie sich vor, dass es ihr Blut wäre."
"Einen Moment lang sahen sie aus, als gehörten sie zu jemand anderem - reglos, blass, zu schwer für den Rest von ihr."
"Warum hatte er erst sterben müssen, ob das Gleiche zu empfinden, was sie schon die ganze Zeit für ihn empfunden hatte?"
"Ein Wort hätte sich ausbreiten können wie Feuer. Ein Wort hätte sie beide retten können."
"Wir sind diejenigen, von denen wir mit aller Kraft glauben möchten, dass wir sie niemals werden können."
"Und sie griff nach einem Herzen, das Daniel nicht zeichnen konnte, weil er dessen Ausmaße schon vor Jahren vergessen hatte."
"Haare fielen in weichen, roten Büscheln hinab, wie die Federn eines im Flug erlegten Vogels."

Per se noch erträglich, mich störte vor allem aber die Anknüpfung ans Banale. Die Geschichte nimmt gerade ihren Lauf, das Kapitel neigt sich dem Ende und dann wird noch auf die Schnelle was Hochtrabendes hingeklatscht. Mein persönliches Highlight: Er belädt den Pick-Up mit Sandsäcken, denn "im Augenblick war alles wichtig, was ihm half, das Gleichgewicht zu wahren."

Dieser Stil hat mein Lesevergnügen doch sehr getrübt, obwohl ich die Geschichte wirklich gut fand.
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Schuldig: Roman von Jodi Picoult
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