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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfrischend...
Endlich mal die Fantasy Welt aus den Augen eines der "bösen" Völker! Und - so böse sind sie gar nicht... Orks sind schließlich auch nur Menschen! ;-)

In einer Fantasy Welt, die stark an Tolkiens Mittelerde angelehnt ist und auch ein paar Elemente aus Markus Heitz's geborgenem Land hat, erzählt Michael Peinkofer die Geschichte der...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2007 von M. Armer

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Humorvoll, modern aber ohne Tiefgang
In den letzten Jahren hat es - vornehmlich seit dem famosen Erfolg der "Herr der Ringe"-Verfilmungen und dem damit verbundenem Wiederaufflammen der gleichnahmigen Fantasy-Welt - eine wahre Schwemme von Büchern gegeben, die das ein oder andere mit Elfen, Orks und Zauberei gespickte Szenario breit walzen. Natürlich gibt es bei dieser Menge an Literatur ein...
Vor 8 Monaten von Patrick Gelhausen veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Humorvoll, modern aber ohne Tiefgang, 12. November 2013
In den letzten Jahren hat es - vornehmlich seit dem famosen Erfolg der "Herr der Ringe"-Verfilmungen und dem damit verbundenem Wiederaufflammen der gleichnahmigen Fantasy-Welt - eine wahre Schwemme von Büchern gegeben, die das ein oder andere mit Elfen, Orks und Zauberei gespickte Szenario breit walzen. Natürlich gibt es bei dieser Menge an Literatur ein gewisses Gefälle zwischen herausragenden Werken (zu denen man beispielsweise Stan Nicholls Buchreihe "Die Orks" zählen sollte) und 0815-Massenware aus dem 5-Euro-Regal. Wie würde sich Michael Peinkofers "Die Rückkehr der Orks" in diese Skala einordnen? Werfen wir zur Klärung dieser Frage wie immer zuerst einen Blick auf den Inhalt (Kurzfazit am Schluss des Textes):

Die beiden Orkbrüder Balbok (orkisch für "dumm") und Rammar befinden sich mit ihrer Meute auf einem Kriegszug. Weil Balbok als einer der wenigen Orks des Zählens mächtig ist, sendet Anführer Girgas ihn samt Bruderherz aus, um einen nahen Goblintrupp auszuspähen - leider werden die beiden entdeckt und ein Gemetzel beginnt, dem wundersamerweise nur unsere ungleichen Brüder lebend entkommen. Dummerweise ist es Orktradition, den Schädel des gefallenen Anführers zwecks Schrumpfung und Verehrung dem Heimatdorf zurückzuführen - und der wenig amüsierte Häuptling des Stammes betraut (natürlich) unsere Helden genau mit dieser Aufgabe. Also brechen Balbok und Rammar grollend auf, nicht ahnend, dass sie schon längst Teil eines viel größeren Abenteuers geworden sind...

Eins vorweg: Obwohl der Buchtitel und der Klappentext ("Stan Nicholls erweckte sie zum Leben - nun gehen die Abenteuer der berüchtigten Ungeheuer weiter") es suggerieren, ist "Die Rückkehr der Orks" KEINE Fortsetzung von Stan Nicholls Werk. Es ist gleichwohl völlig klar, dass die Aufmachung genau diese Assoziation beim Leser wecken soll, bösartig gesprochen könnte man sowas eine "Kundenfalle" nennen. Immerhin: Der Leser bekommt, was er Aufgrund von Titel und Cover vermuten mag: Orks. Das typische Fantasy-Kanonenfutter hat in seinen näheren Betrachtungen durchaus einigen Charme als Protagonist entwickelt - aber Peinkofers Orks lassen stilistische Ähnlichkeiten zu bisherigen (mir bekannten) Verarbeitungen des Thema "Orks" vermissen, was sowohl für positive Überraschungen, als auch Enttäuschungen sorgen könnte. Seine Orks sind (typisch) dumm, blutrünstig, plump aber auch (untypisch) tollpatschig, witzig und manchmal sogar gutmütig.
Und das ist genau das Konzept von "Die Rückkehr der Orks" - ein "Dick&Doof"-gleiches Orkbrüderpaar in ein (semi)episches Abenteuer schlittern zu lassen und dabei den Leser mit der ein oder anderen bizarren Situation augenzwinkernd mit dem Genre zu konfrontieren.
Natürlich geht das nicht ohne einen (wohl beabsichtigten) großen Griff in's Klischeeregal: Der abgrundtief böse Zauberer, die tödlich ernst-spielverderbenden Elfen, die korrupt-verschlagenen Menschen usw.. Und als Gegenkonzept dazu eben die Protagonisten, welche mehr oder weniger gerade dieses Klischee durchbrechen wollen: Die Vergnügungssüchtige, gelangweilte Elfenprinzessin, die unbeabsichtigt gutmütigen Orks und so weiter. Das Konzept geht insoweit auf, als dass "Die Rückkehr der Orks" durchaus kurzweilig zu lesen ist und dem Leser auch den ein oder anderen Schmunzler entlocken dürfte - auf der anderen Seite ist diese kalkulierte Oberflächlichkeit allerdings auch irgendwo furchtbar "gewöhnlich". Die Geschichte selbst ist eigentlich eine 0815-Fantasy-Retorte, deren Teile man irgendwo immer schon einmal gesehen hat und als erfahrener Leser auch stets eine Ahnung hat, was passieren wird. Sie dient sogesehen mehr oder weniger nur als Bühne für die manchmal slapstickhaftige Komik der Hauptfiguren. Tiefgang, bzw. ein "episches Gefühl" entwickelt das Buch deshalb so gut wie nie.

Handwerklich hat Michael Peinkofer passable Arbeit geleistet. Die Gags und der Schreibstil wirken stellenhaft etwas zu einfach gestrickt, dafür gibt es eine hübsch konstruierte Orksprache (samt Glossar am Ende des Buches) und ein originelles Rezept für einen "orkischen Magenverstimmer" (Ein Eintopf). Es ist mir im Großem und Ganzen nicht schwer gefallen, durch die 500 Seiten zu gehen. Und so komme ich zum

FAZIT:

Das 500 Seiten starke "Die Rückkehr der Orks" von Michael Peinkofer hat mit Stan Nicholls "Die Orks" nichts zu tun - ist aber trotzdem ein passables und unterhaltsames Werk für Fantasyfans mit einem Faible für Orks. Zu beachten ist dabei, dass dieses Buch den Fokus weniger auf Gemetzel, "Gefechtsästhetik" oder epische Geschichtenerzählerei legt, sondern eher eine fast niedliche Verbeugung zum ewigen Statisten aller Fantasy-Schinken ist: Den Orks. Manches davon ist abgedroschen, manches davon tatsächlich witzig. Empfehlen kann ich "Die Rückkehr der Orks" jedem, der keine zu anspruchsvolle Geschichte erwartet, sondern sich auch über einen kurzweiligen, locker-leicht geschriebenen Roman freuen kann. Ein Faible für unsere grünhäutigen Freunde kann für dieses Buch sowohl ein No-Go-Kriterium sein, als auch eine Empfehlung: Jenachdem, ob man "seine Orks" lieber als Kampfmaschinen, oder als Antihelden bevorzugt.
Ich vergebe jedenfalls gute 3/5 Sterne und bekenne, das Buch gerne gelesen zu haben.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfrischend..., 29. Oktober 2007
Von 
M. Armer "Hörbuch Fan" (Sinzing) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Endlich mal die Fantasy Welt aus den Augen eines der "bösen" Völker! Und - so böse sind sie gar nicht... Orks sind schließlich auch nur Menschen! ;-)

In einer Fantasy Welt, die stark an Tolkiens Mittelerde angelehnt ist und auch ein paar Elemente aus Markus Heitz's geborgenem Land hat, erzählt Michael Peinkofer die Geschichte der beiden Orks Rammar und Balbok.

Ich empfinde es nicht als störend, dass Michael Peinkofer hier nicht versucht das "Rad der Fantasy Welt" wieder mal neu zu erfinden, sondern sich einer stimmigen und funktionierenden Umgebung bedient. Viel wichtiger ist es eine gute Geschichte darin zu platzieren! Und das gelingt ihm in meinen Augen (bis auf den etwas zu klischeehaften und kitschigen Schluss) sehr gut. Die Geschichte der beiden Orks ist amüsant erzählt und - obwohl manchmal etwas dick aufgetragen - spannend und kurzweilig.

Sehr viel vom Spaß beim Hören verdankt dieses Hörbuch wieder einmal Johannes Steck, der sich bei seiner Lesung gradezu selbst übertrifft. Seine vielfältigen und individuell immer sehr passenden Stimmen, die er jedem Charakter verleiht machen aus der Lesung schon fast ein Hörspiel, das einem die Welt in Bildern in den Kopf zaubert. Besser kann man ein Buch nicht vortragen!

Fazit:

Ein paar (verschmerzbare) Schwächen am Ende der Geschichte, aber alles in allem kurzweilig und amüsant. Die Umsetzung als Hörbuch ist ausgezeichnet gelungen und hervorragend gelesen. Bringt viel Spaß beim Hören! :-)
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48 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen naja..., 10. April 2006
Habe mir "Die Rückkehr der Orks" gekauft, in der Hofnung ein Buch gekauft zu haben welches in der gleichen Liga wie "Die Orks" von Stan Nicholls zu bekommen. Leider war es in meinen Augen das Gegenteil davon.

Die Orks sind in diesen Roman wieder mal 0815 Orks (dumm, hässlich, primitiv, ..), und meiner Meinung nach hat der Autor viel zu viel Dick und Doof geschaut.
Die Story ist wie die Serien von "Dick und Doof" aufgebaut, Balbok ist Stan und Rammar ist Ollie, Balbok baut Mist und schiebt die Schuld auf Rammar, das ganze husch husch in einen 0815 Fantasy Universum eingebaut, ein Titel augesucht dass wie ein Fortsetzunsroman von einen Erfolgreichen Roman klingt, und schwups hat man "Die Rückkehr der Orks".

Das dieses Buch mit sehr grossen Buchstaben und etwas zu breiten Randabstand künstlich auf den Umfang von "Die Orks" zu bringen, finde ich auch nicht OK.

Eigentlich wollte ich 3 Sterne geben, als ich mich entschlossen habe diese Rezension zu schreiben, aber wenn man es genau betrachtet ist das Buch eigenlich nur 2 Sterne Wert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komödie im Fantasy-Gewand, 20. Juni 2012
Peinkofers Werk ist alles andere als ein herkömmlicher Fantasy-Roman, wie man ihn von dutzenden Autoren in Anlehnung an Tolkien kennt. So darf man keine epischen Erzählungen inklusive einer dichten Atmosphäre, ausgefeilten, parallel verlaufenden Handlungssträngen sowie vielschichtigen Charaktere erwarten, da dies schlicht nicht die Absicht des Autors war. Vielmehr hält "Die Rückkehr der Trolle" dem gesamten Genre den Spiegel vor und parodiert es unter Verwendung altbekannter Fantasy-Elemente, die aber ganz neue Anwendungsmethoden finden.

Aufhänger der Geschichte ist eine Heldenstory, wie sie klischeehafter nicht sein könnte. Ungewollt werden zwei Gefährten in Handlungen verwickelt, deren Tragweite ihre Vorstellungskraft bei weitem übertrifft. Dazu gehören natürlich die obligatorische Rettung einer Prinzessin und schließlich die des gesamten Königreichs vor einer bösen Macht. Der einzige Unterschied zu altbekannten Geschichten dieser Art ist, dass statt treuen und mutigen Kämpfern zwei dumme und feige Orks, statt einer anmutigen Prinzessin eine zickige, egoistische Elfin und statt einem strahlendem Helden ein verschlagener Kopfgeldjäger auftreten. Die daraus resultierenden Unterschiede stellen die Grundlage des Buches dar. Man merkt beim Lesen früh, dass die Charaktere deutlich im Vordergrund stehen, während die Geschichte nicht mehr als eine grobe Klammer ist, die das Geschehen zusammenhält, weswegen ich zur Story auch keine großen Erklärungen schreiben werde, jedoch sollte sich eine kurze Vorstellung der Figuren lohnen, um den Reiz dieses Buches besser nachzuvollziehen können.
Die Hauptfiguren Balbok und Rammar, nach eigener Aussage zwei Orks von echtem Schrott und Korn, was im Klartext heißt, dass sie faul,besserwisserisch, gerissen und zumindest in einem Fall kampflustig sind, gehen als Brüder zusammen durch dick und dünn, obwohl dieses Verhalten unter der grünen Rasse höchst ungewöhnlich ist. Der lang gewachsene Balbok einerseits stellt dabei den naiven, begriffsstutzigen Part dar, der jedoch meisterhaft zu kämpfen weiß, während der dicke Rammar, an Selbstüberschätzung leidend, sich bezüglich der Intelligenz anderen Orks für weit überlegen hält, weswegen er die Rolle des Anführers übernimmt, die Schuld bei Fehlschlägen aber stets seinem Bruder sucht, da er schließlich selber nahezu perfekt ist. Hier drängt sich der Vergleich zu Dick und Doof auf, er ist sogar gewollt, denn nichts anderes bedeuten die beiden Namen, wenn man sie aus dem Orkischen ins Deutsche übersetzt.
Daneben spielt die Figur der Elfin Alanah eine tragende Rolle. Sie führt als Priesterin seit Jahrhunderten immer gleiche Zeremonien an einem abgelegenen Ort durch, ist dieser Pflicht aber inzwischen überdrüssig und sehnt sich nur noch nach Abwechslung. Zusätzlich sinnt sie auf Rache an ihrem ehemaligen Geliebten, der ihr per Brief das Ende ihrer Beziehung mitteilte, sie schmählich im Stich ließ und sich alleine auf den Weg zu den fernen Gestaden machen will, dem Ort immer währenden Glückes, sodass Alanah jedes Mittel recht ist, um aus ihrer Postion zu entkommen. Und sei es eine Entführung...
Zusätzlich treten weitere egoistische Elfen, schmuggelnde Zwerg sowie ein menschlicher Kopfgeldjäger auf, die sich allesamt kaum mit den typischen Charakteren ihrer Rasse aus anderen Bändern in Übereinstimmung bringen lassen, wobei den Völkern dabei keineswegs neue Eigenschaften verliehen wurden, sondern altbekannte verstärkt wurden, wie es sich für eine gute Parodie gehört, oder die Lebensumstände unter neuen Gesichtspunkten gesehen werden, was sich aber in einem vollkommen anderen Verhalten niederschlägt. So schmuggeln die Zwerge, weil ihre Qualitätswaffen in Zeiten menschlicher Massenproduktion nicht mehr gefragt sind.
Die Interaktionen zwischen diesen Wesen übt nun auf den Leser eine größere Faszination aus, als man es ihnen bei diesen simplen Charakterzügen zutrauen möchte. Aber gerade diese ist schließlich der größte Trumpf des Buches. Man kann jede Figur einschätzen und wartet nur gespannt darauf, dass sie ins nächste Fettnäppchen treten. Das präsentiert sich größtenteils in Form von Dialogwitz, der zwar stellenweise zu oft auf den gleichen Aufhängern basiert, allerdings dennoch mit seiner pfiffigen Wortwahl sowie der gekonnten Ignoration jeglichen Mitgefühls durch die Protagonisten vollkommen überzeugen kann. Immer wieder musste ich laut auflachen, teilweise die Stellen sogar mehrmals lesen, wenn Rammer mal wieder seinen Bruder beschimpft und dieser kleinlaut den Kopf einzieht oder wenn die Elfin den Orks vorlaut ins Wort fällt, weil ihr das Ganze zu langsam und unkoordiniert verlauft. Das zweite große Comedy-Element ist der Slapstick, welcher vorzugsweise in den Kämpfen Anwendung findet, sich aber nicht nur darauf begrenzt. Hierbei werden bekannte Methoden angewandt, was durch den lockeren, stets mit einer Spur Ironie versehenden Schreibstil aber nicht negativ auffällt, sondern auch in der heutigen Zeit noch wunderbar funktioniert. Der Humor spielt sich also auf nicht besonders tiefgängigen Ebene ab, jedoch stünde alles andere auch im Widerspruch zur leichten Hintergrundgeschichte und der lockeren Erzählweise.
Generell zeichnet sich der Schreibstil durch seine einfach aufgebauten Sätze aus, was zur Ausrichtung des Romans passt, weil er für eine leichte Verständlichkeit sorgt, womit eine schnelle Zündung der Pointen sichergestellt ist. Deswegen kann ich die Kritiker des Stils in keiner Weise nachvollziehen, die genau diesen Aspekt bemängeln, weil sie lediglich ihre persönlichen Vorlieben und Erwartungen nicht berücksichtigt sehen, dabei aber das Gesamtwerk außen vorlassen. Ansonsten ist noch die Verwendung einer eigens erfundenen Ork-Sprache erwähnenswert, aus der häufig Begriffe in die Reden eingeflochten werden, was die Orks zum einen von den übrigen Personen abhebt, zum anderen das Ganze lebendiger erscheinen lässt.

Einem Interessenten sollte bewusst sein, dass 'Die Rückkehr der Orks' weder in Bezug auf die Sprache noch Geschichte hohe Ansprüche an den Leser stellt. Stattdessen bekommt man ein leicht zu verstehendes Werk, das die altbekannte Fantasy-Welt gehörig auf die Schippe nimmt, was in Verbindung mit den zahlreichen humorvollen Einlagen zum Weiterlesen motiviert. Dies mag sicherlich nicht jedermanns Geschmack sein, stellt aber auf jeden Fall eine Besonderheit im oftmals biederen Genre dar.
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33 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Runtergekurbelte Dutzendware, aber wenigstens recht unterhaltsam, 13. Juli 2006
Von 
Wer "Die Rückkehr der Orks" liest, der wird feststellen, dass er praktisch alles, was hier vorkommt, schonmal irgendwo gelesen hat. Das passiert natürlich auch bei anderen Büchern, aber hier ist es wirklich extrem offensichtlich.

Auch erwarte ich von einem guten Buch zumindest Ansätze von Tiefgang, z.B. in Form einer ernsthaften Charakterbeschreibung. Aber Rammar ist einfach nur faul, fies und f...ferfressen, und Balbok nur stoisch und beschränkt. Ich war am Ende schon soweit, dass ich fast gejubelt habe, als Rammar eine Aversion gegen ein bestimmtes Nahrungsmittel zugab: ich hatte etwas über seine Person erfahren!

Außerdem ist das Ende derart banal, dass ich fast Nasenbluten bekommen habe. Es ist derart plakativ, infantil, lieb- und einfallslos, dass einem die Tränen kommen.

Dieses Buch ist wirklich reines Popcorn. Es liest sich ganz gut, es ist unterhaltsam, aber es bleibt rein gar nichts zurück, und man hat auch nicht das gute Gefühl, sein Leben wenigstens ein kleines bisschen bereichert zu haben, wie das bei mir mit "Die Elfen" und "Elfenwinter" war.

Also bevor Ihr Euch "Die Rückkehr der Orks" kauft, lest Euch "Die Trolle" oder die "Zwergen"-Trilogie durch, die beide mindestens eine Stufe über diesem Buch stehen. Wenn auch die nichts für Euch sind, dann lasst tunlichst die Finger von diesem "Werk".
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Falsche Erwartungen, 27. August 2007
Von 
S. Klees (Pirmasens) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Meiner Meinung nach ist es ein Witz, dass Heyne "Die Rückkehr der Orks" als eine Art Nachfolger von Stan Nicholls "Die Orks" bezeichnet. Die Darstellung von Orks ist in beiden Werken sehr unterschiedlich. In "Die Orks" werden die Orks als edle Kriegerrasse dargestellt, wie man sie z.B. aus der Videospielserie "Warcraft" kennt. In die "Rückkehr der Orks" werden sie als dumme, eklige, feige und ehrlose Wesen dargestellt. Diese Beschreibung passt viel eher zu den Orks aus "Herr der Ringe". Jedoch werden viele Leser die "Die Orks" gelesen haben und begeistert waren zu "Die Rückkehr der Orks" gegriffen haben und, wie ich, enttäuscht gewesen sein. Die Darstellung der Orks als idiotische Ekelpakete, trivialer Humor der ständig und auch an unpassenden Stellen vorkommt und sehr einfach gestrickte Charaktere machen die Story zu einer Aneinanderreihung von Slapstickeinlagen. Ich kann dieses Buch keinem Fan von Stan Nicholls empfehlen und rate auch sonst davon ab. Nicholls Niveau erreicht Peinkofer in keinem Belang und die beiden Bücher ähneln sich nur darin, dass es um Orks geht.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr schlecht als recht, 16. Mai 2006
Von 
Meiner Meinung nach ist das Buch ganz witzig geschrieben doch irgendwann nervt es immer wieder die selben angeblich wüsten Beschimpfungen von Orks zu lesen, die nicht härter ausfallen als Dummkopf oder Ar**h. Die Kampfhandlungen sind auch nicht das was man sich von einem gutem Buch Vorstellt.

Alles in allem ein schön aufgearbeitetes Buch mit einer Guten Story, die aber nicht besonders ausgeschmückt wird. Der Inhalt ansich konnte mich nicht überzeugen so z.B. Grinst ein Skelet (wo mit den?). oder die Streitigkeit wer ein Auserwählter ist??`*?

Unterm Strich ein versuch an Die ORKS von Stan Nichols ranzukommen der kläglich gescheitert ist.

Nicht einmal etwas für eingefleischte Ork Fans.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In diesem Buch kommen endlich die wahren Helden zu Wort - die Orks!, 12. März 2011
Bücher über Orks sind, spätestens seit der Herr der Ringe Trilogie, keine Seltenheit mehr. Doch nur wenigen gelingt es die Orken zu Hauptfiguren zu machen ohne Sie entweder zu blöden Menschen zu mutieren oder sonst wie massiv zu verändern. Mit Balbok und Rammar soll dies nun anders werden.

Balbok und Rammar sind zwei Orks aus "Tod und Horn". Egoistische, brutale Chaoten, die stets versuchen das Böseste zu tun. Doch irgendwie mag Ihnen das nie so recht gelingen und so ist das meiste Chaos, welches Sie anrichten eher unabsichtlich.. aber nicht weniger unterhaltsam.

Als Sie schließlich einen Auftrag des Orkhäuptlings bekommen welcher Sie in wichtiger Mission aus Ihrer geliebten Modermark zuerst in die Lande der Menschen und dann sogar in die Eiswüsten zu einem altem Turm der Elfen führt, ist klar dass das schief gehen muss.

Auf Ihrem Weg begegnen Sie nicht nur korrupten Zwergen, wilden Eisbarbaren, undurchsichtigen Kopfgeldjägern und seltsamen Elfen.. nein Sie müssen sich auch noch stets dagegen wehren am Ende versehentlich zu Helden zu werden.

Michael Peinkofer mag die Bösen.. das merkt man nicht nur an der Grundlage dass er ein Buch über Orks schreibt, nein auch die restlichen Hauptfiguren sind entweder teilweise Schurken wie der Kopfgeldjäger Corwyn oder eine mehr als eigenwillige Elfe. Apropos Elfen.. die vermeintlich guten Völker bekommen in "Die Rückkehr der Orks" mehr als nur Ihr Fett weg. Die Zwerge sind ein geldgieriges, verkommenes Volk, die Elfen selbstsüchtige, am Schicksal der Welt desinteressierte Egomanen.. sodass am Ende garnichtmehr so klar ist wer denn wirklich Gut und wer Böse ist.

Im Vordergrund steht aber natürlich der Spaß, hierfür sind schon die beiden "Orkhelden" verantwortlich - der dickliche und ebenso feige wie großmäulige Rammar und sein Bruder der ebenso tapfere wie naive Balbok. Doch von der Komik der orkischen "Dick und Doof" abgesehen hat der Roman ebenso viel Action, Herz und Spannung zu bieten.
Alles in allem ein ebenso erfrischender wie unterhaltsamer Blick auf die anderen Helden der Fantasy. Inklusive einem kleinen Sprachkurs in Orkisch und ein Rezept für das Leibessen eines jeden tapferen Orkkriegers.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie sind böse, sie sind derb..., 20. November 2008
..und sie haben mir gefallen.
Anfangs war auch ich nicht überzeugt vom fetten und feigen Rammar und dem schlacksigen, eigentlich recht intelligenten wenn auch gnadenlos naiven Balbok. Aber das Lesen macht Laune. Egal ob sie eine Riesenspinne bekämpfen, Balbok seinen Bruder immer wieder belehren will was Orkpflichten sind oder Rammar mal wieder nachdenkt wie er seinen Bruder umbringen sollte.
Einfach ein wüster und derber Spass wo vor allem zum Ende hin der Humor nicht zu kurz kommt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsant, 30. Mai 2006
Von 
Die Rückkehr der Orks erscheint in der Pseudo-Serie um Elfen/Zwerge/Trolle und so weiter, ist jedoch nicht der Nachfolger von Die Orks, auch wenn der Titel dies vermuten lässt. Ebenso irreführend ist die Werbung: besser als Tolkien. Also bitte, liebe Marketingabteilung, muss das sein?

Aber der Autor kann dafür natürlich wenig. Sein Roman gehört nicht zu den Highlights der Serie, wie Zwerge/Elfen/Trolle, bietet aber gute Fantasykost mit einem deutlichen humoristischen Einschlag. Sprachlich angemessen, mit einem derben Humor, vielen Kämpfen und viel Action. Sehr gut gefallen haben mir die Anhänge, wie die Wortliste des Orkischen. Generell ist das Buch ähnlich gut aufgemacht, wie der Rest der Serie.

Zum Inhalt: Zwei Orkbrüder treffen auf allerlei Fährnisse, die sie mit viel Muskel- und wenig Hirnschmalz aus dem Weg räumen. Generell ist die Welt nicht sehr ausgearbeitet, sondern erscheint eher wie ein Abziehbild "klassischer" Fantasywelten, was aber eigentlich gut zu der Geschichte passt. Die Charaktere sind Zerrbilder der bekannten Klischees, was immer wieder zum Lachen anregt.

Fazit: Leichtgängige Fantasykost, die durchaus kurzweilig ist. Durchaus empfehlenswert, wenn man derbe Späße und eine einfache, schnelle, actionlastige Geschichte mag.
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Die Rückkehr der Orks: Roman
Die Rückkehr der Orks: Roman von Michael Peinkofer
EUR 8,49
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