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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Finale endlich ungekürzt!
Der Kronrat ist bereits im April 2010 herausgekommen, allerdings in einer durch einen Fehler im Lektorat unautorisiert gekürzten Fassung. Die Neuausgabe vom Juni 2011 ist nun endlich die Originalfassung, auf die alle Fans, die von erwähntem Fehler wussten, sehnsüchtig gewartet hatten.
Die gekürzte Fassung hatte nicht schlecht gewirkt, leicht...
Veröffentlicht am 2. Juni 2011 von Amazon Customer

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gibt kein Ende!!
Die Bücher habe ich wirklich verschlungen. Sie sind spannend und man fliegt gerade so über die Seiten, aber vorsicht das Buch hat keine Ende!!
Wer gedacht hat nach sechs Bänden wäre die Geschichte zu ende der irrt. Um zu wissen wie es weitergeht muss man sich die "Götterkriege" kaufen. Von dieser Reihe sind aber noch nicht mal alle erschienen...
Vor 22 Monaten von L.V. veröffentlicht


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Finale endlich ungekürzt!, 2. Juni 2011
Der Kronrat ist bereits im April 2010 herausgekommen, allerdings in einer durch einen Fehler im Lektorat unautorisiert gekürzten Fassung. Die Neuausgabe vom Juni 2011 ist nun endlich die Originalfassung, auf die alle Fans, die von erwähntem Fehler wussten, sehnsüchtig gewartet hatten.
Die gekürzte Fassung hatte nicht schlecht gewirkt, leicht unbefriedigend vielleicht, aber der unheimliche Erzählsog, der in allen Büchern von Richard Schwartz vorhanden ist, kompensierte die Mängel im Detail.
Der Vergleich beider Versionen lässt jedoch keinen Zweifel daran, welche die bessere ist, nämlich die ungekürzte! Diese ist ohne Zweifel der erzählerische Höhepunkt des ganzen Zyklus und hält jedem Vergleich mit nationaler oder internationaler Fantasy stand.

Worum es geht:
Havald und seine Freunde kommen endlich in Askir an, dem lange ersehnten und angestrebten Ziel ihrer Reise, von der die vorhergehenden Bände erzählen. Havald stürzt sich voller Energie auf seine Aufgabe, die Truppen der ehemaligen Kaiserstadt auf die bevorstehende Konfrontation mit den Truppen des feindlichen Königreichs Thalak vorzubereiten und wühlt damit jede Menge Staub auf. Gleichzeitig belasten ihn persönliche Probleme und er erfährt von einer alten Prophezeiung, nach der er der Engel des Todes sein soll, der bei der finalen Konfrontation mit einem falschen Gott als letzter fallen soll. Beim Kronrat, der Zusammenkunft aller Herrscher der sieben alten Königreiche, kommt es schließlich zum dramatischen Höhepunkt: Der Nekromantenkaiser Kolaron Malorbian, der Hauptantagonist greift persönlich ins Geschehen ein!

Das Konzept ist nicht neu: Der Kampf Gut gegen Böse, wie er schon so oft thematisiert worden ist. Aber hier wird er mit einer Frische erzählt, die selten erreicht wird bzw. erreicht worden ist. Man denkt nicht "Ach, das hat es ja schon so oft gegeben!", denn Richard Schwartz schafft es eindrucksvoll, seine Welt, seine Geschichte und seine Personen mit Leben zu füllen. Gleichzeitig schafft er dramatische Akzente, die auch die Feuerinseln an Dramatik und Wucht überbieten. Jene Szene, in der Havald Generalsergeantin Rellin seinen Standpunkt klar macht und ihr keine Wahl mehr außer einer einzigen läßt, gehört zum Intensivsten, was der Autor bisher geschrieben hat.
Überhaupt kommt in vorliegender Originalfassung weit deutlicher zutage, wie stark Havald die Dinge um sich herum bewegt und wie sich seine Rolle wandelt. Vom Außenseiter zum Anführer, nicht nur zum Missfallen des Gegners, sondern auch zum Missfallen der derzeit Herrschenden. Havald ist überhaupt ein einmaliger Charakter, nicht, weil er es schafft, seit Jahrhunderten bestehende Machtstrukturen zu erschüttern und auszuhebeln, sondern man es ihm auch noch glaubt. Einen so überzeugenden Helden hat es schon lange nicht gegeben.

In vorliegender Fassung wirkt der Kronrat auch endlich wie der Höhepunkt und Abschluss von "Das Geheimnis von Askir". Was danach kommt, führt die Handlung zwar fort, ist aber trotzdem etwas anderes. Nach einem Buch wie dem Kronrat kann es nicht mehr so weitergehen wie bisher. Die Rose von Illian bringt den nötigen Tapetenwechsel, fährt aber auch die aufwühlende Dramatik zurück, die sich in den Bänden vorher kontinuierlich gesteigert hatte. Trotz Kampf und Gefahr wirkt sie im Vegleich geradezu beschaulich, aber dabei muss man bedenken, dass sie erzählerisch quasi einen Neuanfang setzt (obwohl die vorherige Handlung weitergeführt wird).

Der ganze Zyklus hat mich immer wieder an Karl May und seinen Orientzyklus erinnert, nicht nur wegen den Bessareiner Bänden und der übermächtigen Hauptperson als Ich-Erzähler oder der Form als Reiseerzählung. Es ist die Leichtigkeit des Erzählens, der Sog der Handlung, der Detailreichtun der Beschreibungen (wobei sich Richard Schwartz dabei mit Landschaftsbeschreibungen bisher leider sehr zurückgehalten hat), kurz, die starke Individualität des Autors, der gleichzeitig die gängigen "Kniffe" des erzählerischen Garnspinnens virtuos beherrscht. Richard Schwartz sucht nicht unbedingte Individualität um jeden Preis, aber er deutet das Bekannte und Beliebte neu aus, füllt es mit neuem Inhalt.

Diese Leistung verdient nicht nur eine unbedingte Kaufempfehlung für den Kronrat, sondern auch für die gesamte Neuausgabe des Zyklus!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gibt kein Ende!!, 28. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Bücher habe ich wirklich verschlungen. Sie sind spannend und man fliegt gerade so über die Seiten, aber vorsicht das Buch hat keine Ende!!
Wer gedacht hat nach sechs Bänden wäre die Geschichte zu ende der irrt. Um zu wissen wie es weitergeht muss man sich die "Götterkriege" kaufen. Von dieser Reihe sind aber noch nicht mal alle erschienen und die Bewertungen sind zumindest beim aktuellen 4. Band auch nicht gerade berauschend. Leider bin ich sehr enttäscht das ich jetzt eine tolle Fantasy-Saga hier liegen habe die einfach mitten in der Geschichte aufhört...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen unwürdige Ende... abrupt und irreführend., 13. Oktober 2014
Auf den letzten 30 Seiten versaut der Autor das was er in 6 Büchern liebevoll aufgebaut hat.
Das Ende ist absolut unwürdig und enttäuschend!
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32 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiges Finale, doch der Krieg der Götter hat gerade erst begonnen..., 15. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das war es also: eine zerbrochene Allianz, eine neue Königin und eine neue Kaiserin sowie eine Wasserleiche am Ende der Geschichte, die sich aufgrund von Blumengeschenken an DIE Sera doch noch Hoffnung auf ein weiteres Leben machen darf!
Robert Schwartz schafft es in seiner ganz eigenen Art, den Askir-Zyklus zu einem Ende zu bringen, das diesmal auf allzuviel Action verzichtet ohne auch nur einen Moment langweilig, vorhersehbar oder gar gezungen zu wirken. Alle aufgegriffenen Fäden der Handlung finden in diesem Finale, das sich gewachsen und ungezwungen ergibt, ein Ende. So wird die Identität des großen Widersachers enthüllt, ein Erz-Bösewicht der ersten Stunde wird geläutert und zum wichtigsten Verbündeten, Beziehungen werden auf neue Grundlagen gestellt und auch das Opfer eines liebgewonnenen Charakters ist zu beklagen.
Großes Fantasy-Kino wird aus der Sicht Havalds vor unseren Augen projeziert, wobei wie gehabt der Humor und die "großen" Gefühle nicht zu kurz kommen.
Im Rückblick ist es bemerkenswert, wie sich aus dem Kammerspiel am Hammerkopf langsam eine epische Geschichte herausschält, die zwar bekannte Fantasy-Muster aufgreift, mit ihnen aber souverän spielt und die zunächst liebevollen gezeichneten Rollenspielklischees immer mehr auflöst und zu Charakteren entwickelt, die einen zu fesseln verstehen.
Die Reise nach Askir ist zu einem Ende geführt und viele Geheimnisse sind gelöst, doch die eigentliche Aufgabe wartet noch auf die Helden und die mittlerweile große Leserschaft darf sich auf den folgenden Zyklus um den Krieg der Götter freuen.
Robert Schwartz hat hier den Grundstein einer Saga geschaffen, die sich merklich aus der Flut der Fantasy-Veröffentlichungen der letzten Jahre heraushebt. Unterhaltung der allerbesten Sorte!
P.S.
Alle, die "Die Eule von Askir" sträflicherweise verschmäht haben, sollten Buße tun und ihr Versäumnis vor der Lektüre des letzten Bandes nachholen. Der Dank einer Kaiserin sei Ihnen gewiss!

Nachtrag (SPOILER):
Von einigen wurde die Fülle an Handlungsfäden, die alle recht knapp und zügig einer Lösung zugeführt werden, bemängelt. Bis auf die Entwicklung der Beziehung zwischen Havald und Leandra bzw. Serafine habe ich das aber nicht als übermäßig störend empfunden. Und eine Erklärung dafür findet sich im Blog des Autors (Piper Fantasy): Eine unauthorisierte Kürzung von 200 Seiten durch den Lektor! Um so bewundernswerter, dass so ein (unglaublicher) Vorgang dem Gesamtgenuss (kaum) schaden kann.
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5.0 von 5 Sternen Ein Ende und ein neuer Beginn, 24. August 2012
Von 
Sie sind endlich in Askir angekommen, Havald, Leandra und die anderen. Nun kann der Kronrat endlich überzeugt werden zu handeln. Zuvor jedoch erfährt Havald durch eine Weissagung, dass er den Krieg der Götter auslösen wird und zudem vorherbestimmt ist, dass er gegen seinen letzten Gegener verlieren wird. Was unweigerlich seinen Tod zur Folge hätte.

Wir sind in Askir angekommen. Ich hatte es schon fast nicht mehr für möglich gehalten, aber unsere Helden haben ihr Ziel erreicht. Nun heißt es für Havald die Zweite Legion wieder aufzubauen und Leandra kann ihr Anliegen endlich dem Kronrat vortragen. Doch natürlich wird das alles nicht so einfach, wie man sich denken kann. Es gilt immer noch Askir davon zu überzeugen, dass ein Krieg unvermeidlich scheint und die Bedrohung wahrhaftig ist.
Statt hier den Handlungsfaden schnell zu einem Ende zu bringen wird noch einmal weit ausgeholt. Zudem liegt hier die erweiterte Neuausgabe vor, was diesen Teil zu dem bisher längsten macht. Alte bekannte aus "Die Eule von Askir" tauchen auf, was zeigt, wie wichtig es war diesen Roman zuvor gelesen zu haben. Die eigentliche Handlung rückt zeitweilig etwas in den Hintergrund, dafür gibt es eine Fülle an gelungenen Szenen, die auch mal Zeit für vermeintlich "Unwichtiges" hatten. Für Fans ist das natürlich ein großer Bonus, so gab es einige Textpassagen, die in der alten Ausgabe komplett fehlen.
Nach wie vor fiebert man eifrig mit den Gefährten zusammen. Dabei ist es Schwartz gut gelungen, die Geschichte gerade so undurchsichtig zu gestalten, dass sie nicht augenscheinlich vorhersehbar ist und dennoch spannend. Alle Hindernisse, auf welche die Helden stoßen laden zum mitüberlegen ein und so wurde jede Lesepause für eigene Gedankenspiele und Schlussfolgerungen genutzt, nur um sich dann schnell dem nächsten Kapitel zuzuwenden, um zu erfahren wie es tatsächlich weitergeht.
Havald hat nun schon seit längerem den Ring des Generals an seinem Finger, womit er einen hohen Rang in der Reichsstadt inne hat. Da er sich selbst ungern in der Rolle des Anführers sieht, diese aber dennoch sehr gut ausfüllt, ergaben sich manch amüsante Szenerien. Schade fand ich, dass Leandra sich, wie man auch schon vorher bemerkte, zusehends ausschließlich auf ihre Mission zu konzentrieren schien. Aber letztlich war auch das zu verschmerzen, denn im Kronrat herrscht eine bis dato nicht dagewesene Charakterfülle. So mögen einige Gefährten zwar nicht mehr dabei sein, aber neue kommen hinzu und es gibt etliche überraschende Wendungen und Geschehnisse, dass das Lesen niemals langweilig wurde.
Ich war besonders darüber erfreut, dass nun einiges an Hintergrundinformationen geliefert wurde. So haben unsere Helden viel herausgefunden über das alte Kaiserreich. Leider wurden auch wieder einige neue Fragen aufgeworfen, die längst nicht alle beantwortet wurden. Somit dürfte genug Material für die Folgeserie "Die Götterkriege" vorhanden sein. Dem Gehimnis um Askir mag man nach und nach auf die Spur gekommen sein, aber die Geschichte ist damit noch lange nicht zuende.
Der Kronrat führt, wie auch alle Bände zuvor, die Handlung nahtlos weiter, lässt den Leser aber auch mit gemischten Gefühlen zurück, denn es gibt einfach noch so viel zu erzählen. Das Finale war zudem recht unerwartet und es ist letztlich offener gestaltet, als ich zunächst vermutet hatte. Die neue Serie verspricht nicht minder spannend zu werden.
Was äußerst positiv auffällt, ist die gleichbleibende Qualität der gesamten Reihe. Es gab keinen Aussetzer, immer wieder neue Spannungskurven, einen ganz ausgezeichneten Erzählstil und ein Wechselbad der Gefühle, sodass man lachen, weinen, hoffen und mitfiebern konnte. Alles was ich von guter Fantasy erwarte und es fehlt nur ein Quäntchen zur Höchstpunktzahl, was im zeitweiligen Fehlen des Handlungsfadens begründet liegt. Auch hat mir der vorige Teil ein ganz klein wenig besser gefallen und war in sich vielleicht eine Idee geordneter.

Fazit: Mit dem Kronrat findet Das Geheimnis von Askir ein Ende. Aber kein wirkliches, es bleibt reichlich Material übrig für die neue Serie. Wieder einmal war es spannend mit Havald und seinen Gefährten in diese Welt einzutauchen. Tolle Charaktere, eine mitreißende Geschichte und die Aussicht auf mehr. Selten habe ich eine Buchreihe so gern gelesen wie diese und ich könnte sie immer wieder lesen. Ein starkes Finale einer großartigen Serie.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwaches Ende, 12. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Kronrat: Das Geheimnis von Askir 6 (Kindle Edition)
Wow, eine echt gute Serie ueber 5 Baende. Leider muss ich mich anderen Rezensionen anschliessen. Das ist echt ein Schluss an dem alles fehlt was eine solche Saga ausmacht. Sorry habe mir mehr versprochen und als mein Kindle am Ende wahr war ich eher ueberrascht ueber das abrupte Ende. Ein Held ueberlebt 1000e von Seiten und dann ists eher einfach. Schade
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finale noch nicht in Aussicht, 6. November 2011
Auch den sechsten Teil der Saga habe ich mit Spannung gelesen.
Das Ende dieses Bandes läßt noch zahlreiche Aufgaben offen, wie die eigentliche Verteidigung Havald's Heimatreiches, die am Hammerkopf erwartet wird und der echte Kampf gegen Kolaron, anstatt gegen eine seiner Puppen. Der Kronrat ist lediglich das Ende der Reise nach Askir.
Ob Havald im Weiteren noch eine Rolle spielt ist ungewiss.

Die politischen Umstände dieses Bandes haben Havals Action-Aktivitäten zurückgedrängt, die ich so sehr an den vorherigen Bänden geliebt habe. Dennoch eine weitere gelungene Folge.

An den Büchern von Richard Schwarz mag ich vor allem die stringente Handlungsführung und die Beibehaltung der Ich-Perspektive. In vielen anderen Büchern wird einem erst hierdurch klar, dass der ständige Wechsel von Erzählperspektiven nervt und Spannungsabbrüche zur Folge hat.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krönender Höhepunkt mit schwieriger Gratwanderung, 6. April 2010
Als langjähriger begeisterter Konsument von Fantasy-Literatur hatte ich mir für 2010 schon frühzeitig drei Termine dick in meinem Kalender markiert.
Zum einen handelt es sich dabei um den Juni, für welchen Peter Bretts Das Flüstern der Nacht Das Flüstern der Nacht: Roman als Nachfolger des fesselnden Dämonen-Epos Das Lied der Dunkelheit Das Lied der Dunkelheit: Roman angekündigt ist. Zweitens wäre da der dritte Teil von Holger de Grandpairs All-Age-Fantasy-Highlight Der Krieg der Zauberer Der Krieg der Zauberer, Band 1: Die Drei Steine, dem Nachfolger der grandiosen High-Fantasy-Saga Die Zwei Schwerter Die Zwei Schwerter, Band 1: Der Ansturm der Orks, der nun endlich für Mai angesagt ist. Und schließlich war ich voll Vorfreude auf die Fortsetzung der großartigen Askir-Saga von Richard Schwartz Das Geheimnis von Askir 05. Die Feuerinseln, die uns nunmmehr als erstes der genannten Werke vorliegt.

Zunächst: bei Der Kronrat handelt es sich um den sechsten und vorläufig letzten Teil der Askir-Saga (wobei hier das letzte Wort noch nicht gesprochen sein dürfte). Allein diese Ankündigung sorgt selbstverständlich für eine hohe Erwartungshaltung unter den Lesern (ähnlich wie das zum Beispiel beim siebten Band der Harry Potter-Reihe Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) der Fall war), denn dem Autor wird folglich nichts Geringeres als der krönende Höhepunkt der Geschichte abverlangt. Dies führt in der Regel dazu, dass es für den Autor zu einer unmöglichen Aufgabe wird, jedwede Erwartung zu bedienen und er sich auf einem schmalen Grat bewegt. Und - um es vorweg zu nehmen - Ähnliches dürfte auch beim Kronrat der Fall sein.

Postiv:

Ungeachtet dieser besonderen Konstellation schafft es Schwartz, dass der mittlerweile siebte Askir-Roman aus seiner Feder (nimmt man die Eule hinzu Die Eule von Askir) wieder einmal äußerst kurzweilig ausfällt. Dabei nimmt die kämpferische und magische Action dieses Mal nur einen verminderten Stellenwert ein, was dazu führt, dass solcherlei Sequenzen betont kurz gehalten sind. Ansonsten bedient sich der Autor seiner mittlerweile gewohnten Stärken: die Wendungen sind stets unvorhersehbar, überraschend und dennoch plausibel, die Ich-Erzählweise Havalds projiziert die Handlung unmittelbar auf den Leser und sorgt für eine besonders eindringliche Erlebnis- und Mitfühlperspektive, und insgesamt gelingt eine überaus erquickliche Melange von konservativen Rollenspiel-Elementen, Spannung und Humor. Auch die Fortentwicklung der Charaktere findet wieder sehr überzeugend statt. Eine plakative Schwarz-Weiß-Malerei ist Richard Schwartz' Sache nicht!

Selbstverständlich liegt ein inhaltlicher Schwerpunkt des Buches darauf, die zahlreichen in den Vorgängerwerken gesponnenen Handlungsfäden zu einem einheitlichen, stimmigen Plot zusammenzuführen und letztendlich für alle befriedigend aufzulösen. An dieser Stelle soll natürlich nichts vom Inhalt verraten werden, daher nur soviel: den Leser erwarten reichlich einfallsreiche Überraschungen, so werden neue Bündnisse geschmiedet, Personen enthüllen ihre wahren Absichten und Antriebsmomente, usw.
Lasst Euch überraschen!

Negativ:

Hier kehren wir wieder zum Ausgang zurück, nämlich auf die schwierige Aufgabe, die sich einem Autor bei einem solchen Schlussroman stellt. Der Kronrat kann mit Fug und Recht als furios bezeichnet werden, was allerdings damit einhergeht, dass viele interessante Ansätze und Nebenplots (zumindest subjektiv) viel zu kurz abgehandelt werden. Gerade zum Ende hin wird das enge Korsett, in das große Verlage ihre Autoren zwängen, mehr als spürbar, denn eindeutig wurde hier das ursprüngliche Manuskript auf die gewünschte Seitenzahl gekürzt, denn anders ist das sprunghaft einsetzende und ebenso schnell vorübergehende Finale nicht zu erklären.

Fazit:

Nichtsdestotrotz gilt, dass alle Liebhaber dieser Reihe, die sich aus der Flut der Veröffentlichungen ebenso merklich wie wohltuend heraushebt, voll auf ihre Kosten kommen und es im Großen und Ganzen wenig zu bemängeln gibt.
Demnach eine klare Kaufempfehlung (was ebenfalls für die Vorgängerbände gilt, von denen mir der erste Das Erste Horn. Das Geheimnis von Askir 01. übrigens immer noch am besten gefällt). Warten wir ab, ob sich wirklich ein Folgezyklus anschließt, zu wünschen wäre es jedenfalls!
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2.0 von 5 Sternen Das Buch und der Zyklus ist unvollständig!, 4. Juni 2015
Das letzte Buch der Reihe war eine ziemliche Enttäuschung. Abgesehen von Band drei hat mir die Askir-Reihe sehr gut gefallen. Im letzten Band geht es noch einmal sehr politisch zu, meiner Meinung aber besser zu verdauen als in Band drei. Der war für mich der schwächste und extrem langatmig.

Das dicke Ende kommt am Schluss des Buches und eben auch der Askir-Reihe - oder vielmehr kommt es nicht. Denn das letzte Kapitel ist einfach die Überleitung in den Götterkriege-Zyklus. Die Geschichte wird in keiner Weise beendet, alles bleibt offen. Und das sehe ich als Frechheit an. So beendet man keine Reihe.

Auch wenn ich weiterlesen werde, da ich immer noch wissen will wie es weitergeht - dieses Ende ist wirklich unverschämt. Direkt kommt auch der Hinweis in der kindle-edition: "Diese Reihe endet hier, aber mit den Götterkriegen geht es weiter."Ich wüsste gern ob der Autor das bereits bei Beginn des ersten Buches so geplant hat, oder der Verlag ihn genötigt hat diese Cash-Cow weiter zu melken.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das große Finale als Teil 6, 29. Januar 2011
Von 
Doreen Liebig (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das große Finale im Teil 6. Es läuft sicherlich anders als erwartet. Toll ist es, wieder Autor die Charakteren logisc weiter entwickelt und plötzlich Verläufe aufzeigt, die so nicht zu erwarten waren. Entgegen der Erwartung wirde es nicht der große Knall zum Ende. Doch das Ende lässt den Leser mit viel Denkstoff zurück.
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