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5.0 von 5 Sternen Cooking Underground
Gregor Weber gelingt es, eine bis dato unbeantwortete Frage zu beantworten: Was ist hinter der Küchentür? Die Menschen, die das Füllen unserer Teller als Lebensinhalt und Broterwerb sehen, stehen bei ihm in der ersten Reihe. Dieses Buch ist Pflichtlektüre für jeden Restaurantbesucher und für jeden, der sich mit dem Gedanken trägt,diese...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2009 von Dietmar Noss Tvfilmproduktion

versus
55 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Welt der Köche, hart, schlecht bezahlt, aber glücklich?
Also erstmal muß ich erwähnen, daß ich selber Küchenmeister und seit 25 Jahren Koch bin, der aus Rücksicht auf die Familie vor 2 Jahren der traditionellen Gastro den Rücken kehrte und bei einem Systemer angestellt ist, dort bin ich Führungskraft und verantwortlich für 20 MA und einem für Gastronomie sehr hohen Umsatz...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2009 von Amazon Customer


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96 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cooking Underground, 12. Oktober 2009
Gregor Weber gelingt es, eine bis dato unbeantwortete Frage zu beantworten: Was ist hinter der Küchentür? Die Menschen, die das Füllen unserer Teller als Lebensinhalt und Broterwerb sehen, stehen bei ihm in der ersten Reihe. Dieses Buch ist Pflichtlektüre für jeden Restaurantbesucher und für jeden, der sich mit dem Gedanken trägt,diese Berufslaufbahn zu beschreiten. Hier wird auf amüsante und durchaus flott lesbare Art und Weise die Realität in deutschen Küchen gezeigt. Weber, selbst vom Fach, nimmt den Leser mit auf eine Reise quer durch alle Niveaustufen bundesdeutscher Küchenkultur. Und das abseits von billig produzierten Kochshows auf Bezahlsendern, oder pseudospektakulären Enthüllungsbüchern selbsternannter "Foodwatcher".
Hier tritt Weber in die Fußstapfen eines Günter Wallraff, wenn dieser Ahnung vom Kochen hätte. Das Buch ist ein schlüssiger und erhellender Report über die tagtägliche Wirklichkeit in bundesdeutschen Küchen, vom hinduistischen Küchenchef in einer Pizzeria bis zu den Köchen auf einem Kriegschiff der Bundeswehr. Für mich ein Bonus ist das absolute Fehlen von irgendwelchen schon dreitausendmal publizierten Rezepten oder sonstigen besserwisserischen Anleitungen. Dieses Buch ist der Blick hinter den Vorhang für jeden Normal-Restaurantbesucher wie Du und ich.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer, 27. November 2009
Gregor Weber beweist mit seinem Erstling neben dem, vom TV-Zuschauer seit Jahren sattsam genossenen darstellerischen Talent, auch eine schriftstellerisch ungewöhnlich leicht und humorvoll daherkommende Begabung. Da macht sich ein wacher Mensch auf eine Reise und beschreibt kritisch, aber auch liebevoll "das Kochen", welches von uns als selbstverständlich hingenommen wird und doch so gar nicht ist. Man möchte seinen Stationen nachreisen und mit dem erlesenen Wissen das Können plötzlich so vertrauter Profis am Herd neu und bewußt würdigend genießen. Ein wirklich gutes Buch.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Treffer, 30. Dezember 2009
Das Buch von Gregor Weber habe ich mit großem Genuss gelesen! Er schreibt "from inside", und das ist heute ja leider sehr selten geworden. Und er schreibt in einem sehr angenehmen Stil, ohne dabei zur Unaufmerksamkeit zu verführen.
Dazu sage ich gerne, dass es sich auf seine Weise für mich sehr sehr gut mit dem Buch "Hitze" von Bill Buford zu einer Gesamtbild der Koch-Szene ergänzt hat! "Hitze" empfehle ich übrigens als Sensation!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kochen ist tatsächlich Krieg! Aber schön!, 20. April 2011
Vor einiger Zeit bat mich ein Freund, der selbst Großgastronom ist, ihm in seinem Küchenteam auszuhelfen. Für eine Veranstaltung am Abend galt es, ein Vier-Gänge-Menü für 500 Personen zu kochen. Ich sagte zu und fand mich nachmittags in der Großküche des Unternehmens wieder. Um zwei Uhr nachts war Feierabend. Um drei Uhr morgens kam ich mit strahlendem Gesicht zu meiner Frau nach Hause. Es war das erste Mal, in der ich in einer Großküche ausgeholfen hatte - viele weitere Einsätze folgten.

Gregor Weber beschreibt das besondere und herausfordernde, aber auch das schweißtreibende und raue Arbeiten in einer Profiküche in seinen ersten Kapiteln so wunderbar, dass ich mich sofort darin wiederfand. Genauso hatte ich es erlebt! Ich habe das ganze Buch in einer Rekordzeit gelesen und war fasziniert. Der Schreibstil ist treffsicher in den Situationsbeschreibungen und sehr humorvoll.

Das letzte Kapitel des Buches, in dem Gregor Weber das Arbeiten in der Küche eines 3-Sterne-Kochs beschreibt, ist meiner Meinung nach das Beste. Ich selbst habe letztes Jahr bei Klaus Erfort in Saarbrücken gegessen. Bezüglich eines Restaurantbesuches in dieser Kategorie stimme ich Gregor Webers Meinung voll und ganz zu: Wenn so viele Meister des Fachs bereit sind, den ganzen Tag dafür zu schuften, dass man/frau sich abends von einem kulinarischen Höhepunkt zum anderen essen darf, dann ist der Geldbetrag, den die Rechnung am Ende eines solchen Essens aufweist, absolut angemessen.

Ich möchte das Buch jedem weiterempfehlen, der Freude an gutem Essen hat. Es beschreibt die Arbeit, die hinter einem Essen im Restaurant oder auf einer Veranstaltung steckt, in allen Facetten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben mit einem Koch...., 14. Januar 2011
Schon nach den ersten Seiten dieses Buches, eigentlich ein Geschenk für meinen Mann,den Koch, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.Gregor Weber beschreibt sehr unterhaltend, was einen wahren Koch ausmacht.Und damit meine ich nicht diejenigen, die nach dem Motto leben "Wer nichts wird, wird Wirt"! Als Frau eines "wahren Kochs" fand ich in den Beschreibungen des Autors jede Menge mir Vertrautes: die Liebe zum kreativen Handwerken,zum stunden/tagelangen Grübeln wie man ein Gericht am besten zubereitet, wie ein großes Essen richtig zu planen ist,wie man ein Team dazu bringt trotz jeder Menge Überstunden und Knochenjob alles aus sich rauszuholen, damit der Ablauf nicht gefährdet ist, den Wahnsinn der absoluten Perfektion...."wahre Köche" sind nicht nur die Zubereiter einer leidlich schmackhaften Nahrung, man findet sie auch nicht nur in Sterneküchen....die Köche, die Herr Weber beschreibt, dass sind die Herren am Herd, denen eines wichtig ist - ihre Kochehre und bei denen wird man auch keinen schmutzigen Arbeitplatz finden und die stellen sich auch morgens um drei an den Herd um dem Hungrigen ein Spiegelei zu backen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Helden am Herd, 2. Januar 2010
Eines vorweg: ich habe das Buch nicht bei amazon gekauft sondern zufällig beim Stöbern im Buchladen entdeckt. Kurz hineingeschaut, spontan gekauft und in einem Zug durchgelesen.

zum Inhalt:
Das Buch ist eine Reise durch zehn vollkommen unterschiedliche Profiküchen in Deutschland und gibt damit einen wirklich breit gefächerten Einblick in die tägliche Arbeit der <Helden am Herd>. Die einzige Gemeinsamkeit der verschiedenen Stationen ist, dass alle auf relativ hohem Niveau (ihren jeweiligen Möglichkeiten entsprechend) arbeiten. Wer also Enthüllungsjournalismus a la Günther Wallraff erwartet, bei dem die dunkelsten Geheimnisse aus noch dunkleren Koch-Katakomben ans Licht gebracht werden liegt hier falsch. Ganz bewusst wurde darauf verzichtet, über diejenigen Küchen zu berichten, in denen lieblos, langweilig oder sogar unhygienisch gekocht wird, obwohl diese dem Autor auf seiner Reise zweifelsfrei begegnet sein dürften. Darunter leidet das Buch jedoch nicht - die Abwechslung auf den gut 300 Seiten ergibt sich durch die völlig unterschiedlichen Konzepte der besuchten Küchen (siehe Kapitelbeschreibung).
Hier geht es also nicht ums Krawallmachen, sondern ums Kochen - ums professionelle Kochen. Und darum, dass dies mehr ist, als das, was Otto-Normalkoch mal am Sonntagmittag in der heimischen Küche zusammenbrutzelt. Da geht es um die überlangen Arbeitszeiten (bei nicht überragender Bezahlung), die Hitze in der Küche, die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten, die manchmal einfach keine großen Sprünge zulassen, die undankbaren Gäste (geliebte Feinde), den rauen Umgangston und den immerwährenden Zeitdruck. Aber es geht auch um Kameradschaft unter Köchen, um die Möglichkeiten, trotz begrenztem Budgets mit frischen, regionalen Produkten zu kochen, um die Faszination, wie raffiniert man Lebensmittel veredeln kann und darum, dass man trotz (oder gerade wegen) aller Strapazen am Ende des Tages glücklich über das Erreichte ist. Weber liebt seinen (neu erlernten) Beruf und das merkt man auch.

Kapitel:
1. lehre
(beschreibt Webers Kochanfänge im Berliner Sterne-Restaurant VAU und gibt wohl am ehesten das wieder, was sich der Normalbürger unter dem Kochalltag in einer Profiküche vorstellt)
2. gastarbeit
(das <Meisterhaus> in Unna ist ein typisches Beispiel für das heutige Bild alteingesessener Pizzerien in Deutschland, ihre Entstehungsgeschichte und die Familien dahinter)
3. auf gefechtsstation
(begleitet die Smuts der Fregatte Mecklenburg-Vorpommern auf der gut einwöchigen Reise zum Großseglertreffen im französichen Rouen)
4. schwarz rot gold
(die alltägliche und aussergewöhnliche Arbeit des Leibkoches des Bundespräsidenten)
5. come together
(die Küche des <Conviva im Blauen Haus> in München versorgt mittags und abends ihr eigenes Restaurant, die angrenzende Theaterkantine, die Küche des Kulturzentrums Gasteig sowie diverse Sonderveranstaltungen und dies alles mit einer Crew, die zu zwei Dritteln aus geistig Behinderten bzw. seelisch labilen Menschen besteht - ein herausragendes Beispiel für soziale Verantwortung und mein persönliches Highlight im Buch)
6. wellems way
(ein Strandrestaurant auf der Insel Amrum - leider fast ohne Erlebnisberichte aus der Küche)
7. draußen
(auch in einem Landgasthof, in diesem Fall in der Uckermark lässt sich anspruchsvoll kochen, wenn man auf die Besonderheiten des Landes und der Leute eingeht)
8. tradition
(als Gastkoch bei einem der traditionsreichsten Events Bremer Kapitäne und Kaufleute, der Schaffermahlzeit)
9. ost!ost!ostberlin
(Einblicke in die Systemgastronomie eines Sportstadions)
10. high end
(ein Drei-Sterne-Restaurant ist sowohl für den Gast als auch den Koch das non-plus-ultra; Gastronomie an der Obergrenze)
11. nachschlag
(das persönliche Resümee des Autors)
12. reservierung
(Anschriften der beschriebenen Restaurants)
13. küchenhilfen
(Danksagung an die Helfer)

zur Form:
Gregor Weber war mir vorher nur als Sohn Stefan der Familie Heinz Becker bekannt. Dort ertrug er mit stoischer Gelassenheit und pointierter, aber nie bösartiger Ironie die Kleinbürgerlichkeit seiner Eltern. Wem diese Rolle gefallen hat, der wird sich auch mit dem Schreibstil des Buches anfreunden. Es ist locker, aber nicht gedankenlos geschrieben und lässt sich sehr angenehm lesen. Die Sprache ist niveauvoll, ohne anstrengend zu werden.

Fazit:
Für einen reinen Erlebnisbericht wäre es sicher ein wenig zu unspannend. Etwas Kochbegeisterung und ein wenig Neugier, auf das, was hinter den Kulissen passiert sollte vorhanden sein. Dann jedoch ist ist es uneingeschränkt empfehlenswert und verdient 5 Sterne.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach Spitze, 30. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
das Buch ist einfach Spitze!
Keine abgehobenes cusine Geschwafel, fundiert, fach-u. sachkundig geschreiben mit viel Respekt vor dem Beruf, trotzdem zeigt es die Liebe der Protagonisten zu Ihrem Beruf.
Küchenabläufe und Gerätschaften werde erklärt, ergal ob im VAU oder in der Pizzeria.
Mit Herzblut geschrieben.
Ich habe es im Urlaub zweimal gelesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielen Dank!, 1. Januar 2011
Das Buch ist eine Liebeserklärung an die Gastronomie, an professionelle Küche und an natürliche Rohstoffe! Es ist sehr authentisch geschrieben, denn wer weiß wie es in deutschen Profiküchen zugeht kann den beschriebenen Küchenalltag gut nachvollziehen und ist sehr amüsiert! Versprochen! Ich habe das Buch ebenfalls in einem Zug verschlungen und habe daraus neue Motivation geschöpft. Denn öfter fragt man sich: warum mache ich diesen Job eigentlich noch? Und dann ist es schön daran erinnert zu werden. Weil es Hardcore ist und unglaublich viel Spaß macht!
Sehr schön finde ich den Wink mit dem Zaunpfahl sich als Konsument wieder mehr auf natürliche Rohstoffe zu besinnen. Das ist nämlich besser für unseren Geschmackssinn, für die Umwelt und für die Gesundheit. Und die Ausrede, dies sei zu teuer zieht schon lange nicht mehr.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Koch auf Wanderschaft, 26. März 2010
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Eigentlich ist George Weber Schauspieler und viele kennen ihn als Kommissar Deininger im saarländischen "Tatort". Weber ist aber auch gelernter Koch, wurde in Kleebergs exzellentem Berliner Restaurant "Vau" ausgebildet. Er hat sich nun auf die Wanderschaft begeben, nicht nur um festzustellen, was die Köche und Köchinnen hinter den Schwingtüren der Sternegastronomie alles bei einem außergewöhnlichen Ambiente an Kulinarischem zaubern oder verbrechen, sondern auch um zu sehen was in deutschen Betriebskantinen, Dorfgasthäusern, in Fußgängerzonenpizzerien in die Töpfe und auf die Teller kommt. Er hat auf der Insel Amrum gekocht, war in der Küche des Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue, besuchte das berühmte Bremer Schaffermahl und heuerte in Unna in einer Pizzeria als einfacher Küchenhelfer an. Weber hat also Küchen besucht, die wohl kaum ein Leser zu Gesicht bekommen wird und er erzählt in einem kulinarisch-sozilogischem Kaleidoskop vom kulinarischen Lokalkolorit, von den unterschiedlichen Philosophien des Kochens, vom täglichen Kampf der Köche mit dem eigenen Anspruch, der Zeit und den zu verarbeitenden Produkten, von dem wie es wirklich am Herd zugeht und davon das alle trotz unzähliger Küchenschlachten ihren Beruf lieben. Er berichtet in seinem höchst unterhaltsamen Report von der Leidenschaft "Kochen" und geht mit viel Einfühlungsvermögen auf seine Protagonisten ein, Leute die im wahrsten Sinne des Wortes mit Adrenalin" umgehen, das heißt Stresssituationen ausstehen müssen, die, wenn es erforderlich ist, auch eine messerscharfe Sprache führen, die aber auch eine weiche, eine sensible Seite haben, wenn sie Kommunikation mit Menschen über das Essen vermitteln.

Viele Menschen lieben Kochbücher, Bücher die mit Essen, Trinken und kulinarischer Kochkunst zu tun haben doch leider gibt es in diesem boomenden Markt der Kulinarikbücher viel Schrott. Wer daran denkt Koch zu werden, der sollte unbedingt dieses Buch lesen, in dem der Autor klug und verständlich am Ende ein komprimiertes, nicht immer unkritisches Plädoyer für die Köchinnen und Köche und die Kunst des Kochens hält, wobei er auch ein Miteinander der Kette - Bauer, Hersteller, Händler, Koch und Gast - appelliert, um der Herausforderung nach Verbesserung der "kulinarischen Grundqualität" gerecht zu werden. Bekanntlich verderben viele Köche den Brei.

Webers Küchenreisen mit einer lesenswerten, leckeren "Topfguckerei" ist eine sehr unterhaltsame Lektüre. Um die Qualität und den Jahrgang eines Weines zu prüfen, muss man nicht das ganze Fass leeren. So reicht eine halbe Stunde aus, um über den Wert und Unwert eines Buches zu befinden. Und dieses Buch ist mit viel Sinn, Verstand und Herzblut geschrieben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne!, 28. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer hätte gedacht, dass ein Schauspieler, der mit 35 eine Kochlehre macht und anschließend ein Buch übers Kochen schreibt, so wunderbar erzählen kann? Gregor Weber schildert interessant und sehr vergnüglich seine Erfahrungen in den unterschiedlichsten Küchen. Hier lernt man als Leser nicht nur wie es zugeht in den Küchen, sondern da gibt es auch eine Menge Menschliches zu erfahren, denn jeder Küchenchef hat seine ureigene Art eine Küche zu regieren.
Das Buch ist mit viel Wissen, Respekt, Humor und Sprachwitz geschrieben.
Bin eigentlich Krimileser, aber dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne!!!
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