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87 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für (geduldige) Genießer
Als erstes eine Warnung an alle Neuleser: Zum Einstieg in die fantastischen Welten, die Richard Schwartz zu einem der interessantesten deutschen Fantasy-Autoren der letzten Jahre hat werden lassen, taugt der vorliegende Band nicht. Das liegt nicht allein an der (unverständlicherweise) fehlenden Zusammenfassung des Plots des ersten Askir-Zuyklus' (dessen Bände...
Veröffentlicht am 25. März 2011 von KAITHAZ

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen angenehme Unterhaltung
Den Inhalt des Buches werde ich hier nicht wiedergeben, sondern mich auf das beschränken, was mir zu dem Buch einfällt.

Mir ging es ebenso wie vielen anderen, dass ich Das Geheimnis von Askir verschlungen haben. Wobei ich auch bei dieser Reihe nicht alle Bücher gleich bewerten würde. Was die Fehler angeht, muss ich meinem Vorredner Recht...
Veröffentlicht am 14. August 2011 von ich


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87 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für (geduldige) Genießer, 25. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als erstes eine Warnung an alle Neuleser: Zum Einstieg in die fantastischen Welten, die Richard Schwartz zu einem der interessantesten deutschen Fantasy-Autoren der letzten Jahre hat werden lassen, taugt der vorliegende Band nicht. Das liegt nicht allein an der (unverständlicherweise) fehlenden Zusammenfassung des Plots des ersten Askir-Zuyklus' (dessen Bände eine solche Zusammenfassung jeweils enthalten!). Ohne genaue Kenntnis der Vorgeschichte muss vieles unverständlich bleiben und gerade die reizvollen Anspielungen auf bisherige Geschehnisse bleiben unergründbar.

Auch alle Fans, die eine nahtlose Fortsetzung des rasanten Finales im "Kronrat" erwarten, werden enttäuscht sein (was sich an den Rezensionen ja auch deutlich abzeichnet). Wer aber die Eule von Askir mit Begeisterung gelesen hat und nicht für ein unnötiges Beiwerk hielt, der wird auch nicht von der Rose von Illian enttäuscht sein, in der die Ich-Perspektive auch durch einen personalen Erzählstil ersetzt wird. Dieser erste Band des zweiten Zyklus' lässt es eher gemächlich angehen und gewährt uns nach der Einführung eines neuen Protagonisten (Schwertmajor Blix, frischer Befehlshaber der fünften Lanze der Zweiten Legion und dem einen oder anderen noch aus dem Band "Die Feuerinsel" bekannt) einen Einblick in die Seelenlage der liebgewordenen Gefährten. Dass Harvald in diesem Band nur ein (halb-)toter Statist ist, fällt dann auch weniger ins Gewicht, er ist in den Gedanken seiner Gefährten (und damit auch auf vielen Seiten des Buches) omnipräsent.
Der Plot selbst nimmt in typischer Schwartz-Manier gegen Ende des Bandes deutlich an Fahrt auf und führt zu einem fulminanten Ende, die entscheidende Schlacht hätte m. E. sogar noch ein Touch Pathos mehr vertragen. Die Reihe lebt davon, dass sie sich ständig mit einer fast mythischen Vergangenheit auseinandersetzt und diese wieder zum Leben erweckt.

Den hier schon häufiger angebrachten Vorwurf der zu häufigen unwahrscheinlichen Wendungen kann ich nachvollziehen, obwohl es nun einmal ein Krieg der Götter ist und Götter sind nun einmal nicht an Wahrscheinlichkeiten gebunden. Ob man das nun als Notnagel eines schlechten Plots oder als besonderen Reiz auffassen kann, muss der weitere Verlauf der Reihe zeigen. In einem Punkt sehe ich die Entwicklung der Handlung allerdings auch kritisch: Der Tod von wichtigen Figuren ist ein starkes dramaturgisches Mittel, dass nicht allzu häufig durch göttliche Wunder verwässert werden sollte.
Dann gäbe es noch Kleinigkeiten, wie die Frage, ob nun wirklich jeder Protagonist einen Nebenplot in Sachen Liebe braucht (vor allem da sich in Bezug auf Leandra interessante Perspektiven eröffnen!) und der Feststellung, dass das Potential von Wiesel in der vorliegenden Nebenhandlung immer noch verschenkt wirkt - manchmal ist weniger mehr, so sehr man eine Figur auch schätzt...

Alles in allem bleibt der Suchtfaktor bei Romanen von Richard Schwartz hoch und verleitet einen dazu, mehr Zeit mit dem Lesen zu verbringen als man vielleicht hat. Die Qualität der Erzählung bleibt auf hohem Niveau, was bei der Länge der Reihe beachtlich ist. Ich bin dankbar, dass die Reise noch nicht zu Ende ist und warte ungeduldig auf die Fortsetzung und ein Wiedersehen mit dem Lanzengeneral.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich geht es weiter..., 6. September 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem "Der Kronrat" mit einem argen Cliffhanger aufgehört hat, setzt dieser Band fast nahtlos an die Handlung an. Da allerdings Havald nicht als Erzähler zur Verfügung steht, wird die Ich-Perspektive verlassen. Das wirkt am Anfang etwas irritierend, weil einem der Humor des Wanderers fehlt, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Die Handlung beginnt gemächlich und langsam wird einem das Ausmaß der Götterkriege klar. Wiesel erhält einen eigenen Handlungsstrang, um zu scheinen, Asela, Desina und Istvan tauchen auch wieder auf. ebenso ist die komplette Truppe um Havald wieder vertreten. Neue Figuren gibt es dann außerdem noch, die Ziehschwester von Wiesel und Desina, sowie die Angehörigen des Spähtrupps in Illian. Dadurch wird das Buch fast schon übervoll und kaum einer hat genug Platz um seine eigene Stimme zu entwickeln. Gerade Blix würde durch mehr Fokus auf seine vergangenheit an Format gewinnen, und dass er gleich in der ersten Hälfte des Bandes jemanden findet, der romantisch zu ihm passt, wirkt auch irgendwie irritierend. Es fehlt irgendwie der Werdegang einer Beziehung, das Kennenlernen und gegenseitige Verstehen. Da wäre weniger mehr gewesen.

Beispiel: warum nicht den gesamten Handlungsstrang um Wiesel weglassen und im nächsten Roman in den Vordergrund bringen, das bringt Verbindungen wie bei den "Chroniken eines Dunklen Zeitalters" von Hugh Cook, weil plötzlich eine Begegnung aus einem komplett anderen Blickwinkel betrachtet wird. Auch die Sache mit "Havalds Karte" passt da nicht rein und mindert in meien Augen das taktische Geschick von Blix.

Ebenso werden in diesem Band die Wunder der Wiederbelebung mit einem Füllhorn ausgeschüttet, dass einem Angst und Bange wird. Irgendwie wird dadurch der Tod als Stilmittel und das Opfer eines Helden so nichtssagend. Gerade der Abschluss des Bandes hinterließ einen faden Geschmack bei mir (auch wenn es irgendwie passend war).

Genug gelästert: nach der Einführung gewinnt der Band schnell an Fahrt, spannend beschreibt Schwarz das Vorgehen der 5. Lanze der Zweiten Legion in Illian und den Plan von Blix, um den Kriegsherr Corvolus vom Schwert Seelenreißer zu trennen. Die Episoden mit Markus und Enke passen da auch außergewöhnlich gut hinein, wie auch die Belagerung des Hügels zum Weiterlesen zwingt.

Insgesamt: Nicht perfekt, aber sehr gut. Leider etwas zu wenig Rampenlicht für alle, weil auf zu viele Handlungspersonen Rücksicht genommen wird.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuer Blick, wunderbarer Blick, 19. April 2011
Richard Schwartz schafft mit diesem neuen Abschnitt seiner Buchreihe ein weiteres, wunderbares Stück Fantasyliteratur.

Das Geschehen fokussiert sich nun nicht mehr nur auf den Helden aus den ersten Bänden - Havald - sondern die Perspektive weitet sich, was der Welt Askir ganz neues Leben einhaucht und auch andere interessante Charaktere wie Leandra (endlich) mehr in der Vordergrund rücken lässt. Viel neues geschieht und die Handlung wird im Kleinen und Großen Schlag auf Schlag vorangetrieben und lässt schon große Vorfreude für die folgenden Bände entstehen. Dabei kann man - wie bei den Bänden davor - vor lauter Spannung kaum aufhören zu lesen und die Handlung fesselt, wie ich es selten erlebt habe.

Dieses Buch soll den Beginn eines neues Abschnittes in der Reihe markieren, doch ich würde immer dazu raten mit dem ersten Buch zu beginnen. Im Juni 2011 werden diese auch wieder neu aufgelegt (mit einigen Korrekturen), die sie sich noch lesenswerter machen werden.

Richard Schwartz hat mit seinem Askir-Zyklus ein wunderbares Stück deutscher Fantasy-Literatur geschaffen und ich freue mich, dass Piper dieses anfängliche Wagnis eingegangen ist und den Fortbestand der Serie ermöglicht, die ihresgleichen sucht in der deutschen Fantasyliteratur. Absolut lesenswert!
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewohntes anders wahrnehmen, 17. März 2011
Von 
S. Schneider (Mülheim an der Ruhr, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nun die ersten Bände waren ziemlich schnell verschlungen und die offene nicht abgeschlossene Gesamtgeschichte lockt nun mit diesem neuen Teil der Askir Saga auf eine Fortsetzung.

Im Gegensatz zu den alten Bänden erleben wir nun die Geschichte nicht mehr aus der Sicht von Havald sondern aus der von verschiedenen neuen Personen und zudem nicht mehr im gewohnten "Ich".

Am Anfang noch sehr befremdlich, gewöhnt man sich schnell an die neue Erzählweise und an den Wechsel der Personen und Orte. Das führt mich auch zu dem was mir gefallen aber auch nicht gefallen hat.

Man ist aus den ersten Bänden sehr verwöhnt von der Detailtiefe und der Beschreibung Rund um Havald. Man lebt, man denkt man fühlt mit dem sympatischen Helden. Ohne jetzt zuviel zu verraten, in diesem Band spielt er eher eine Nebenrolle. Das ist es was wahrscheinlich viele stören wird. Die bekannte dynamik und Art die Geschichte zu erleben gibt es nicht mehr und man muss sich erstmal auf die neuen Helden und Personen einlassen.

In den alten Bänden war ich von dem Hauptcharakter eingenommen. Man konnte seine Geschichte lieben, aber ich fand es in den ersten Büchern immer Schade, das man durch die "Ich" Perspektive viel von dem "Drum Herum" nicht mitbekam bzw. nur die Kurzfassung erzählt bekommen hatte. In diesem neuen Band ist es ein wenig anders herum. Man bekommt weniger die Liebe zum Detail aber dafür eine viel bessere und breite Sicht auf die gesamte Geschichte, auf die Geschicke der Welt wenn man so will, da nun die Möglichkeit besteht verschiedene Ereignisse, verschiedener Personen an verschiedenen Orten zu beschreiben und mit einander zu verknüpfen.

Klar dabei geht etwas von dem bekannten Flair verloren und die Personen wie Blix z.B. kommen etwas ungar rüber. Aber was möchte man auch erwarten, gab es immerhin 6 Bände, um die anderen Personen so im Detail darzustellen. Und ich finde Blix hat durchaus Potential. Ich mag seine Einstellung und vor allem der Gedanke, das es keinen Helden ausmacht, wenn man "Unsterblich" ist und ein magisches Bannschwert trägt.

Die bereits bekannten Personen aus den ersten Bänden spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte aber eben keine Hauptrolle mehr. Auch wenn sie etwas kurz kamen fand ich sie trotzdem sehr gut. Der Konflikt dem sich Iandra stellt ist gut rüber gekommen. Auch die Geschehnisse und die Persönlichkeiten von Janos, Sieglinde oder Helis sind in meinen Augen gut an die Vorgeschichte angeknüpft. Nur Zokora fand ich etwas zu offenherzig, wenn man sowas bei ihr überhaupt sagen kann. Vielleicht hat sie aber auch nur die größte Veränderunge durch das Ende des 6. Bandes erlebt. Aber dennoch hat sie wieder ihre Momente und wieder für den ein oder anderen schmunzler bei mir gesorgt.

Was ich aber besonders gut fand, waren zum einen die vielen Details, die einem nur auffallen wenn man drauf achtet. Kleinigkeiten die an Geschichten von den ersten Bänden erinnern sind wirklich gut gemacht. Z.B. eine Anspielung auf den ersten Band, möchte aber nicht verraten wo.

Dann gibt es glaub ich einige Stellen, die zumind. mich an alte Märchen aus meiner Kindheit erinnert haben. Ich fand diese Anspielungen (wenn es denn welche waren ;) sehr schön.

Und zum Schluss glaube ich das viele Sachen schon für folgenden Bände aufgebaut wurden. Und diese Teile hab ich persönlich besonders gemocht. Die beiden spielenden Herren in dem Gasthaus sind ein Beispiel dafür. Und auch die Personen die man kennen gelernt hat, hat man sicherlich nicht zum letzten Mal gesehen.

Ich finde das der Wechsel von dem Geheimnis Askir zum Götterkrieg der Geschichte gut getan hat, wenn ich auch verstehe wenn es Leute gibt, die nun nicht so begeistert sind. Ingesamt überzeugte mich der Band aber mit der weiteren Legende, den zusammen fallenden Fäden und dem Wechsel der Perspektiven.

4 von 5 Sterne, da ich das Buch wirklich mochte, es ziemlich schnell gelesen habe und für ein sehr gutes Werk der Askir Saga halte. Gerade das letzte drittel zieht richtig stark an und die ein oder andere Szene hat Gänsehautpotential. Und ich persönlich fand es so gut wie die anderen Bände zuvor auch. 5 Sterne bekommt eh nur der aller erste Band, an diesen wird es schwer sein ran zukommen.

Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommenden Bände und die Entwicklung der Story die, wie wir ja jetzt wissen, mehr zu bieten hat als wir bisher alle dachten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen angenehme Unterhaltung, 14. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den Inhalt des Buches werde ich hier nicht wiedergeben, sondern mich auf das beschränken, was mir zu dem Buch einfällt.

Mir ging es ebenso wie vielen anderen, dass ich Das Geheimnis von Askir verschlungen haben. Wobei ich auch bei dieser Reihe nicht alle Bücher gleich bewerten würde. Was die Fehler angeht, muss ich meinem Vorredner Recht geben. Hierbei waren es nicht nur die Namen, sondern schlichtweg auch Tippfehler und vergessene Buchstaben. Dies sollte eigentlich nicht vorkommen, schließlich gibt es Rechtschreibhilfen und Korrekturleser.

Die Story an sich fand ich nicht schlecht, das einige Personen von den Toten wiedererweckt wurden, hat mich nicht gestört. Im Gegenteil finde ich es recht beruhigend, dass die alten Charaktere auch in der neuen Reihe noch eine wesentliche Rolle spielen und nicht komplett ausgetauscht wurden.

Positiv aufgefallen ist, dass die Handlung bei weitem nicht so vorhersehbar ist, wie dies bei der Askir-Reihe oftmals der Fall war, wo mir oft schon Dinge klar waren, welche die Charaktere erst 15 Kapitel später offensichtlich wurden.

Alles in allem ist es ein schönes Buch, welches zum Weiterlesen einlädt aber auch ohne Probleme aus der Hand gelegt werden kann. Es ist ein muss für jeden, der wissen will wie es mit der Geschichte weitergeht und der vom "nicht vorhandenen Ende" der Askir-Reihe ebenfalls etwas enttäuscht war.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein wenig zu viel "geschmunzelt", 15. August 2013
Inhalt und Handlung sind ganz ok, aber lange nicht so spannend wie die Vorgänger und auch als die folgenden Bände der Götterkriege. Etwas langatmige Story.

Aber echt genervt war ich von der Vielzahl der Wortwiederholungen: über 100-mal geschmunzelt oder schmunzelnd war mir wirklich zu viel. Dachte eine Zeit lang, dass hier ein Ghostwriter unterwegs war oder dass die Übersetzung vielleicht schlecht gelungen wäre (was allerdings bei einem deutschen Schriftsteller komisch wäre!). Auch einige andere Wörter wurden x-mal wiederholt. Im Vergleich zur Askir-Reihe deutlich schwächer in allen Punkten, aber vor allem in puncto schriftstellerischer Anspruch und Wortwahl. Gott sei Dank wird es in den nächsten Bänden der Götterkriege wieder deutlich besser und spannender- auch wenn das Niveau der Askir-Reihe nicht mehr erreicht wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollends gelungener Auftakt, 9. Oktober 2012
Von 
Zunächst sei darauf hingewiesen, dass dies zwar der Auftakt eines neuen Zyklus mit dem Namen "Die Götterkriege" ist, dieser aber an "Das Geheimnis von Askir" anschließt und diese Reihe zwingend voraussetzt.

Desina, die vor kurzem herausfand, dass sie die Enkelin des ewgigen Herrschers Askannon ist, ist nun die neue Kaiserin von Askir. Alles scheint gut zu sein, doch ausgerechnet Havald, der seinem Bannschwert Seelenreißer ein übernatürlich langes Leben verdankt und als praktisch unsterblich galt, wurde hinterrücks ermordet. Sein Schwert wurde gestohlen, doch es gibt Hoffnung: Laut einer Prophezeihung soll Havald ins Leben zurückkehren, wenn er sein Schwert zurückerhält. Kurtis Blix wird indes mit einer schwierigen Aufgabe betraut, den Weltenstrom in der fernen Stadt Lassandahr umzulenken, so dass ein magisches Tor zur Kronstadt geöffnet werden kann und so die Königin in die belagerte Stadt Einzug halten kann um ihren Anspruch auf die Krone geltend zu machen. Kann Blix mit seiner Lanze dieses Himmelfahrtskommando zu einem erfolgreichen Abschluss bringen und auch noch Seelenreißer wieder zurückerlangen?

Ich war sehr skeptisch was die Änderung in der Erzählperspektive angeht, da nun nach Havalds Tod nicht mehr aus seiner Sicht erzählt werden kann. Zum Glück wurde ich von der personalen Perspektive positiv überrascht. Es war zwar ein ganz anderes Gefühl beim Lesen, aber dennoch war ich bereits nach wenigen Seiten wieder vollkommen in die Welt von Askir eingetaucht. Es gibt jetzt einige Perspektivwechsel, so dass man mal mehr bei der einen Figur war, dann wieder bei einer anderen. Somit konnten auch einige Ortswechsel und damit einhergehende parallele Handlungen gut dargestellt werden.
Im Grunde geht die Geschichte um das Geheimnis von Askir nahtlos weiter. Richard Schwatz' Schreibstil vermag den Leser sofort mit auf die Reise zu nehmen. Es liest sich wie immer angenehm leicht und die Seiten fliegen dahin. Durch die verschiedenen Handlungsorte und die zunehmende Menge an Figuren wirkt der Auftakt der neuen Reihe komplexer, bleibt aber in einem adäquaten Rahmen, also noch immer gut überschaubar. Jedoch wird gerade hier deutlich, dass das alles einfach nicht mehr aus einer Ich-Perspektive erzählt werden kann. Das hätte sicherlich nicht sonderlich gut funktioniert. Wobei mir Havalds Sichtweise in den vorigen Bänden äußerst gut gefallen hat, weil er einfach einen ganz speziellen, eben seinen eigen Blick auf die Dinge hat. Trotz geänderter Perspektive kommt der Humor wieder einmal nicht zu kurz. Das Buch ist gespickt von vielen Szenen mit sehr gelungener Situationskomik im Zusammenspiel der Charaktere. Wir mussten des Öfteren herzhaft lachen!
Während einige Charaktere hier ein wenig in den Hintergrund rücken, kehren andere dafür aktiv ins Geschehen zurück. So sind Sieglinde und Janos wieder mit dabei und Schwertmajor Blix, der noch aus den Feuerinseln bekannt sein dürfte, ist der Auserwählte, welcher die 5. Lanze zu dem Himmelfahrtskommande nach Lassandahr anführen wird. Zudem erhält Wiesel einen Handlungsstrang - jedoch wünsche ich mir hier noch einiges mehr. Sowohl bei Wiesel als auch bei Blix hätte man noch etwas mehr in die Tiefe gehen können, denn beide sind sehr interessante Figuren und beherbergen ein ordentliches Potential. Wiesel dürfte vielen aus der Eule von Askir bekannt sein und hat damit schon einen gewissen Stand, heißt, man kennt ihn schon etwas, wohingegen Blix ein wenig farblos bleibt, obwohl er doch eigentlich einer der Hauptcharaktere ist. Aber das kann ja alles noch kommen, es ist ja nur der erste Band eines neuen Zyklus und somit bleibt Blix noch genügend Zeit für mehr Tiefgang.
Die Dunkeklelfe Zokora, die eine meiner liebsten Charaktere geworden ist, hat sich auch merklich verändert. Auf mich wirkt sich manches Mal schon fast zu menschlich oder freundlich. Mir kommt es beinahe so vor als verweichliche sie ein klein wenig. Ich hoffe mal, dass diese Richtung nicht maßgebend sein wird für die folgenden Romane. Aber dennoch gibt es auch hier wieder etliche tolle Szenen mit ihr.
Sehr interessant finde ich die intensievere Beschäftigung mit den Göttern. Nicht umsonst heißt die neue Reihe Götterkriege. Denn der Nekromantenkaiser Kolaron versucht ein Gott zu werden, bzw. in die Fußstapfen des getöteten dunklen Gottes Omagors zu treten, was den etablierten - und nicht etablierten - Göttern natürlich gegen den Strich geht und sie beginnen Einfluss auf die Geschehnisse zu nehmen. Der Namenlose wird dabei zudem aus einer ganz neuen Sicht gezeigt, er ist nicht einfach nur ein böser Gott, es steckt mehr dahinter, was vor allem Wiesel noch erfahren wird.
Was auch gesagt werden muss, es gab bislang noch kein Buch aus dieser Reihe, bei welchem mir soviele Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler aufgefallen sind. Aber nun gut, man kann im Einzelnen nicht sagen woran das gelegen haben mag. Ich vermag da durchaus drüber hinweg zu lesen. Daneben war auffällig, dass die Charaktere wirklich oft schmunzeln mussten - nun gut, das wirkte übertrieben, kann mir aber den Lesespaß nicht vermiesen. Denn wie schon gesagt, der Schreibstil ist herausragend, nicht unbedingt im Sinne hoher Literatur, es handelt sich ja auch um Fantasy, aber er bringt mich dazu weiterlesen zu wollen, erzeugt Spannung und ist vor allem unverkennbar. Das sind für mich ausschlaggebende Punkte für ein gutes Buch. Beeindruckend finde ich auch, dass es bislang kein schlechtes Buch in dieser Reihe gibt. Es wird ein konstant hohes Niveau gehalten, was nun wirklich selten ist.

Fazit: Der Auftakt zur neuen Serie ist vollends gelungen. Ein paar kleine Schwächen gibt es, fallen aber für mich nicht weiter ins Gewicht. Schwartz hält das Niveau und entwickelt sowohl Geschichte als auch Charaktere stets weiter. Vor allem die hervorragend gelungene Situationskomik im Zusammenspiel der Charaktere ist zu loben! Für Neueinsteiger allerdings nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Hier sollte man Das Geheinnis von Askir und Die Eule von Askir zuvor gelesen haben. Das ist sinnvoll, da es hier auch leider keine Zusammenfassung der ersten Bände gibt - die auch die vorangegangenen Ereignisse nicht hinreichend ausfürhlich schildern könnte, um wirklichen Spaß an der neuen Serie zu haben. Man muss die Charaktere einfach kennen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück nach Askir - Ein absolut würdiger Nachfolger zur "Geheimnis von Askir"-Reihe, 27. April 2011
Die Rose von Illian ist ein absolut würdiger Nachfolger zur "Das Geheimnis von Askir"-Reihe. Die Story wird lückenlos nach dem letzten Band der Askir Saga weitergeführt. Man trifft alte Bekannte aus den vergangen Bänden wieder und es werden neue Hauptcharaktere eingeführt, die sich wie ich finde absolut passend einfügen. Der Wechsel der Erzählperspektive bringt vor und Nachteile. Ich finde der wechsel zur 3ten Person ermöglicht es dem Leser wie schon in "Die Eule von Askir" die Geschehnisse besser "live" zu verfolgen und an mehreren Orten / bei mehreren Personen gleichzeitig zu sein - ohne den Überblick zu verlieren. Auf der anderen Seite war mir Havald uns seine ganz persönliche Sicht auf die Dinge sehr ans Herz gewachsen, was ich etwas vermisse. Aber wie gesagt, man gewöhnt sich schnell an den "anderen" Erzählstil und ich finde ihn passend.
Von der Story möchte ich nicht zu viel erraten. Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende aufrecht und ich habe dieses, wie auch die anderen Teile, wieder regelrecht verschlungen. Spannen, gute Ideen und eine absolut dichte und faszinierende Welt die hiermit wieder ein ganzes Stück weiter ausgebaut wird.
Was mir nicht ganz so gefallen hat, neben einigen Logik- und Schreibfehlern(die hier irgendwie aufgefallen sind) dass die Fähigkeiten einzelner Charaktere immer Mächtiger werden und auch die Wunder etwas zahlreicher. Achtung evtl. Spoiler: Gerade als ein gefallener Kamerad aus den vorherigen Bänden wiederbelebt wird.

Aber alles in Allem, absolut empfehlenswert. Für Fans der Reihe sowieso ein Muss und auf jedem anderen Fan guter Fantasy und klassicher Helden absolut ans Herz zu legen.
Ich für meinen Teil kann en nächsten Band kaum erwarten - dieser soll allerdings erst im Frühjahr 2012 erscheinen. Schade.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fantastische Fortsetzung aus einer anderen Perspektive, 26. März 2011
Um es gleich vorneweg zu sagen, es ist nicht alles vollkommen gelungen in diesem Buch, besonders eine auffällige Häufung von Tipp- und Rechtschreibfehlern lässt das Lektorat von Piper nicht immer im besten Licht erscheinen. Warum ich trotzdem die volle Punktezahl vergebe?
Weil das kaum etwas ausmacht, denn selten hat Richard Schwartz so gut und mitreißend erzählt. Ja, Havald ist nicht mehr der Ich-Erzähler, aber das war er in der Eule von Askir auch nicht, und schon dort hat es mich nicht gestört. Denn sosehr Havald unser aller Herzen gewonnen hat, sosehr seine ganz spezielle Sichtweise, seine Neugierde, manchmal auch fast schon kindliche Begeisterung über manches Detail einen mitgerissen hat, die Ich-Perspektive hat ihre Nachteile. Die Geschichte ist zu groß für einen Ich-Erzähler geworden, zuviel tut sich an anderen Schauplätzen, das der Leser dann missen müsste.
Entsprechend hatte ich das Gefühl, dass der Autor nun, da er dieses "Korsett" abgeworfen hat, befreit die Schultern reckt und seine erzählerischen Muskeln spielen lässt. Mag Blix als Hauptfigur manchmal etwas blass herüberkommen, um ihn herum ist eine solche Riege an mit prallem Leben gefüllten Personen versammelt, dass man das leicht verschmerzt. Außerdem ist bekannt, dass Richard Schwartz erst einmal die Oberfläche seiner Figuren abtastet, um dann, von Band zu Band fortschreitend, diese immer tiefer auszuloten. Blix ist erst mal eingeführt worden, wir sollten ihm eine Chance in den Folgebänden geben.

Zwei Merkmale waren es besonders, die mich bewogen haben, die volle Punktezahl zu vergeben:
Erstens lässt sich der Autor Zeit, seine Figuren miteinander kommunizieren zu lassen, sie können Informationen und Geschichten austauschen, die der Welt und dem Setting erst Tiefe und Farbe verleihen. Wie blass und oberflächlich wirkt da so mancher zeitgenössische Fantasy-Weltenentwurf dagegen!
Zum zweiten entwickelt Richard Schwartz einen unheimlichen Erzählsog, der mühelos über die 630 Seiten Text hinausträgt und wahrscheinlich ohne Ermüdungserscheinungen noch tausende von Seiten weiter strömen könnte. Diese Kunst ist selten, ein "Garn" so geschickt zu weben, dass es mitreißt, und noch dazu über eine solche Distanz!

Die Perspektive wechselt mehrfach, obwohl der Fokus auf den Erlebnissen der Lanze von Major Blix und seinen Gefährten liegt. Diese haben eine Aufgabe, die sie zu erfüllen haben (ob sie es schaffen, müsst ihr schon selbst nachlesen!) und welche eingebunden ist in den größeren Ablauf der Geschichte, dem Kampf gegen den Nekromantenkaiser Kolaron Malorbian, der ein Gott werden will, wogegen die anderen Götter allerdings einiges einzuwenden haben. Es ist geradezu genial, wie Richard Schwartz es schafft, in den unterschiedlichen Schauplätzen ein unterschiedliches Erzähltempo anzuschlagen, welches sich auf einer höheren Ebene wiederum zu einem harmonischen Ganzen von erzählerischen Spannungs- und Entspannungsphasen zusammenfügt.

Mich hat überhaupt nicht gestört, dass ein verstorbener Charakter zu neuem Leben erweckt worden ist, ich vertraue darauf, dass sich seine Aufgabe in den Folgebänden noch zeigen wird. Den Kunstgriff, die Rolle des Namenlosen Gottes neu zu bewerten (bzw. ihn aus einer neuen Perspektive heraus zu betrachten) fand ich nicht minder genial. Hier zeigt sich am besten, wie Herr Schwartz von einem anfänglichen Klischee heraus in ungeahnte Tiefen vorstoßen kann, die den Leser durchaus fordern und zum Mitdenken und Mitvollziehen herausfordern.

In diesem Sinne trotz leserfreundlichem, angenehm zu konsumierenden Stil eine Herausforderung an den Leser. Da ich den Vorgängerzyklus "Das Geheimnis von Askir" bereits gelesen habe, fällt es mir schwer zu beurteilen, ob man mit diesem Buch in die Askir-Geschichte einsteigen kann. Es ist jedoch deutlich zu merken, dass das Buch so angelegt ist, insofern kann man auch hiermit einsteigen, aber die innere Verwobenheit mit den Vorgängerbänden, die Tiefe der Welt und der Geschichte erschließt sich einem natürlich erst dann, wenn man alle Bände gelesen hat.

Was eine direkte Aufforderung darstellt, denn ich kenne in der deutschen Fantasy tatsächlich keine Serie, die mit dieser hier vergleichbar wäre!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mäßig, 11. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann leider mit der Erzählweise von Richard Schwartz nicht so viel anfangen. Ist zu langwierig und er versteht es im Gegensatz zu anderen Fantasy-Autoren nicht, einen Spannungsbogen aufzubauen. Dennoch ist der 1. Teil der Götterkriege m.E. sein bester
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