Kundenrezensionen


383 Rezensionen
5 Sterne:
 (147)
4 Sterne:
 (78)
3 Sterne:
 (47)
2 Sterne:
 (50)
1 Sterne:
 (61)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


53 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kluftinger - wieder einmal anders!
Wer Kluftingers vorherige vier Fälle in der Reihenfolge der Entstehung gelesen hat, kann sicherlich die Weiterentwicklung des Stils von Klüpfel und Kobr erkennen.

"Milchgeld" zeigte bereits den Charme der Nachfolger, war aber handwerklich eben doch erkennbar das erste Stück des Autorenduos. Vor allem am Ende wirkten die Handlungsstränge...
Veröffentlicht am 22. September 2009 von Filmliebhaber

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Da musste es wohl schnell gehen...
Ich habe bisher alle "Kluftinger-Krimis" gerne gelesen. Auch die Hörbücher fand ich sehr unterhaltsam.
Mit großer Freude habe ich also Rauhnacht aufgeschlagen - und war enttäuscht. Wie oft saß ich schmunzelnd oder gar laut lachend mit "meinem" Kluftinger auf der Couch - bei Rauhnacht war ich froh, als ich endlich die letzte Seite gelesen...
Veröffentlicht am 22. Juli 2010 von Regina


‹ Zurück | 1 239 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Da musste es wohl schnell gehen..., 22. Juli 2010
Ich habe bisher alle "Kluftinger-Krimis" gerne gelesen. Auch die Hörbücher fand ich sehr unterhaltsam.
Mit großer Freude habe ich also Rauhnacht aufgeschlagen - und war enttäuscht. Wie oft saß ich schmunzelnd oder gar laut lachend mit "meinem" Kluftinger auf der Couch - bei Rauhnacht war ich froh, als ich endlich die letzte Seite gelesen hatte.
Mir schien es, als ob Volker Klüpfel und Michael Kobr möglichst schnell einen neuen Roman schreiben wollte, um auf Lesereise gehen zu können.

Ich kann gar nicht genau beschreiben, was mich so gestört hat, ich war teilweise einfach nur genervt beim lesen. Kluftinger wird extrem trottelig dargestellt, während man für Langhammer fast schon so was wie Sympathie entwickelt (das geht ja gar nicht!! ;-))
Dann auch der Mordfall - klingt fast ein bißchen nach CSI im Allgäu...

Bitte bitte, lieber Volker Klüpfel und Michael Kobr, lasst euch für den nächsten Kluftinger lieber wieder mehr Zeit und schreibt so locker, leicht, frisch und spannend wie in Milchgeld und Erntedank!
Trotz allem - ich werde auch den nächsten Kluftinger Roman lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen abgekupfert und wenig orginell, 10. Dezember 2009
Von 
Ich habe alle Vorgänger mit Begeisterung gelesen und habe mich seit der Ankündigung lange, Lange auf den neuen Kluftinger gefreut.
Als ich ihn dann angefangen habe zu lesen, sind schon auf den ersten Seiten die Parallelen zu Mord im Orientexpress oder ähnlichen Agatha Christie Krimis aufgefallen. Ich dachte mir da noch, dass es eigentlich eine ganz gute Idee sei, eine schwäbische Hommage an A.C. mit einem Kluftinger Poirot zu schreiben, wurde dann aber bald eines Besseren belehrt.
Die Betonung des Themas Poirot durch das Krimispiel in der Geschichte war schon sehr plump, was dann aber vollens meinen Unmut hervorgreufen hat, war das phantasielos gestaltete Verhälnis mit dem lieben Doktor und die schon Al Bundy haft dargestellten Eigenheiten unseres geliebten Kluftinger. Das ist dann ao auch bis zum ende der Geschichte geblieben.
Die Kriminalgeschichte an sich spielt an dieser Stelle keine besondere Rolle, denn dafür lese ich keinen "Kluftinger", sondern für dei feine Ironie und die schön gezeichnete Allgäuer Lebensart. Das fehlt hier komplett.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfallslos und peinlich, 9. Oktober 2010
Anfangs war ich ein Klufti-Fan, auch wenn ich manchmal schon dachte "hoffentlich sind die Kommissare im Allgäu nicht wirklich so dumm und hinterwäldlerisch". Wie kann solch ein Volltrottel Kommissar sein? Er wird wirklich von Band zu Band beschränkter. Auch beim Menscheln sollte es in einem Buch Grenzen geben und K.s Verdauung interessiert wirklich nicht. Inzwischen wird mir der Langhammer immer sympathischer.
Die Handlung in diesem Band ist völlig aus englischen Krimis übernommen. Während dort die Charaktere den Leser fesseln, bleiben die Personen hier völlig flach. Man denke nur an "Die Mausefalle" oder an "Tod auf dem Nil" - das ist Atmosphäre! Ich habe dieses Buch nur zu Ende gelesen weil ich immer dachte "da muss noch noch irgendwas kommen?" aber es kan nichts, es wurde bis zum bitteren Ende nur ein Klischee nach dem anderen bedient.
Schade dass dem Autoren-Duo offensichtlich nichts mehr einfällt und schade um das Geld! Humor ist was anderes als Slapstick.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


88 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ungewohnt flach trotz Gipfelabenteuer, 6. Oktober 2009
Von 
Andreas Puhze (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Natürlich ist Geschmack verschieden und gerade deswegen wundern mich auch diese Menge an 5 Sternen für den neusten Kluftinger nicht besonders. Schließlich findet sich ja auch ein Millionenpublikum für spaßiges aus den sogenannten Humorschubladen, die uns Künstler wie Barth, Pocher und Kollegen allwöchentlich präsentieren.

Dass nun aber ausgerechnet mein lieb gewonnener Kluftinger als vollkommen vertrottelter Ermittler vorgeführt wird, das hat er meiner bescheidenen Meinung nach nicht verdient.
Da wo in den Vorgängerromanen seine knuffigen Auftritte wohldosiert für die besonderen Momente sorgten, hatte ich nun den Eindruck, hier soll jemand fürs breite Publikum fernsehtauglich gemacht werden. Als ob den beiden Hauptautoren ein Stab von Redakteuren und Drehbuchschreibern mit lauter gut gemeinten Ratschlägen im Nacken saß, die Agatha Christie Geschichte aus dem Allgäu gleich fernesehtauglich zu schreiben, damit man bei der späteren Verfilmung nicht mehr soviel Arbeit mit Umschreiben und Kürzungen hat.

Nicht mehr das Allgäuer Lokalkolorit bestimmt die Geschichte, auch wenn es gebirgig steil ist und man vor lauter Schnee kaum noch Luft bekommen mag, nicht mehr ein um die Falllösung verbissener kauziger Kommissar, der eben manchmal über Alltäglichkeiten aus der modernen schnellen Außenwelt stolpert, eben weil er ein bodenständiger Typ ist, der sich weder um schnell wechselnde Moden Gedanken gemacht hat und diese auch nicht mitgemacht hat.
Vielmehr empfand ich es als ein blasses Duell von Kasper-Kluftinger mit Kasper-Langhammer, ein Wettbewerb um das blaue Wer-ist-doofer-Band, wer bastelt sich schneller ein Fettnäpfchen, um als dann auch noch zuerst hineinzutreten.
Ja, hungrig und gierig darf er ja sein nach seinen Kässpatzen und gewiss ist ein Frühstücksteller vom Kommissar immer etwas voller als die der anderen. Doch hier wird er als teutonischer Ballermannvielfraß dargestellt. Hat nur gefehlt, dass ee seinen Lieblingsstuhl im Speisesaal mit Badehandtuch reserviert.'
Die neue Kluftingerr-Persönlichkeit wirkt gekünstelt, vorhersehbar und somit für mich zu langweilig.
Und für eine Persiflage war es für mich ebenso zu wenig wie es auch als Agatha Christie Hommage nicht reicht.
Denn dafür waren die Verdächtigen zu blass und letztlich auch zu banal dargestellt.
Spannung und Verwirrspiel Fehlanzeige!

Aber wie gesagt: Geschmack ist verschieden. Meiner ist das nicht. Und so vergebe ich drei wohlwollende Punkte nur deswegen, weil ich es nicht besser schreiben kann und sich die Autoren ja dennoch bemüht haben, Ihr Publikum begeistern zu wollen.
Ach, wie gerne hätte ich ZEHN Punkte vergeben'. Hoffentlich beim nächsten Kluftinger!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade!, 15. Oktober 2009
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Aus einem Kriminalspiel, zu dem das Ehepaar Kluftinger rund um Silvester in ein einsam gelegenes Berghotel eingeladen wurde (samt Ehepaar Langhammer), wird blutiger Ernst: Einer der Gäste wird tot in seinem Zimmer aufgefunden - offensichtlich ermordet. Da Unmengen von Schnee samt höchster Lawinenwarnstufe Hilfe von außen nicht erwarten lassen, muss Kluftinger - mit mehr oder weniger tatkräftiger Unterstützung durch Dr. Langhammer - den Fall alleine lösen...
Weder die Wahl des Schauplatzes (einsam gelegenes Hotel; Kontakt zur Außenwelt unmöglich) noch die Handlung (ein Hotelgast wird ermordet; der Täter muss aus der Gruppe stammen) ist neu - das ist hier aber nicht das Problem.
Das Problem ist, dass sich die beiden Autoren - um in der Fußballersprache zu sprechen - "selbst überdribbelt haben":
1.Nach 4 Büchern weiß der Leser, wie das Verhältnis zwischen Kluftinger und Dr. Langhammer aussieht - sie "keppeln" sehr oft miteinander (und machen sich damit das Leben schwer). Nur: In diesem Roman häufen sich die Situationen, ja dominieren - des Guten einfach zu viel!
2. Kluftinger kommt dieses Mal seltsam vertrottelt daher - allein die Szene beim Büffetfrühstück spricht für sich!
3. Das Allgäuer Lokalkolorit, das u.a. den Reiz der ersten 4 Bände ausmacht, fehlt hier vollkommen; das Hotel, in dem sich alles abspielt, könnte (fast) genausogut in der Hohen Tatra oder im Südtiroler Schnalstal stehen.
4. Ein neues (altes) Leiden, das immer mehr Krimiautorinnen/Krimiautoren befällt: Die Krimis werden immer geschwätziger (und dicker); eine straffe Hand des Lektorats hätte auch bei diesem Roman nicht geschadet.
5. Dass es auch anders geht, beweist der Krimi "Polt" (fast zeitgleich mit "Rauhnacht" erschienen) von Alfred Komarek (zufällig auch der 5. Fall mit seinem Helden Simon Polt): sehr spannend; psycholgisch schlüssig; lakonische Kürze (167 Seiten); glaubwürdiges Ambiente (Region Weinviertel in Ostösterreich).
Natürlich wird "Rauhnacht" ein Erfolg werden (oder ist es bereits); trotzdem: Vielleicht sollten die beiden Autoren einmal über eine "kreative Pause" (was immer das heißt) nachdenken!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


53 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kluftinger - wieder einmal anders!, 22. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer Kluftingers vorherige vier Fälle in der Reihenfolge der Entstehung gelesen hat, kann sicherlich die Weiterentwicklung des Stils von Klüpfel und Kobr erkennen.

"Milchgeld" zeigte bereits den Charme der Nachfolger, war aber handwerklich eben doch erkennbar das erste Stück des Autorenduos. Vor allem am Ende wirkten die Handlungsstränge nicht fließend zusammen laufend. Das änderte sich mit dem zweiten Fall. "Erntedank" führt gelungen verschiedene Charaktere ein, spielt mit dem Tollpatsch-Genie Kluftinger gekonnt über die gesamte Entwicklung des Falls und endet dramatisch und im Rückblick mit einem anfangs gut eingestreuten Hinweis zum Täter. "Seegrund" spielt auf dem selben Niveau mit einem anderen Thema und deshalb mindestens so gut wie Teil 2. Der vierte Teil "Laienspiel" versucht noch dramatischer zu werden - was auch weitgehend gelingt - ohne dabei Kluftingers Privatleben zu vernachlässigen, das halt zum rundum gelungenen Protagonisten gehört.

Rauhnacht ist jetzt etwas komplett Neues. Die Dramatik wurde der Komödie geopfert, möchte man beim Lesen des ersten Drittel meinen. Aber diese Komödie ist so schön überzeichnet. Sie regt von Seite zu Seite immer mehr zum Schmunzeln an. Die Verweise auf andere Klassiker von Agatha Christie sind gut eingebaut und letztendlich wird es zum Schluss dann doch noch altbekannt spannend. Nur das Ende lässt nun viel Platz für Phantasie. Letztendlich war dieses Buch für mich nicht ein typischer Kluftinger im Sinne von Fall 1 bis 4. Aber der Spaß entschädigte dafür voll und ganz. Den einen Punkt Abzug gibt es für die übermäßig strapazierte Figur des Doktors, der einem mit der Zeit gewaltig auf die Nerven gehen kann. An Kluftingers Stelle hätte ich... . Lassen wir das, er macht schon alles richtig.

Es lohnt sich den fünften Kluftinger zu genießen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


47 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Peinlich und enttäuschend, 3. Oktober 2009
Ich muss mich hier den negativen Rezensionen anschließen. Leider. Für mich als Allgäuerin ist Kluftinger ja fast schon Pflicht. Am besten finde ich immer noch "Milchgeld" und "Erntedank". Obwohl mir die übrigen Bücher nicht sooo toll gefallen haben, fand ich sie vor allem wegen dem Lokalkolorit lesenswert. Wenn man sozusagen in der Gegend der Tatorte wohnt, macht das Lesen darüber noch viel mehr Spaß.

Aber bei "Rauhnacht" musste ich mich wirklich zwingen, bis zum Schluss durchzuhalten. Wie schon viele andere schreiben, ist die ganze Geschichte bei Agatha Christie abgekupfert. Was eigentlich nicht so schlimm wäre, weil es ja auch als Hommage gemeint sein könnte. Aber diese nicht enden wollenden Albernheiten zwischen Klufti und Langhammer sind inzwischen nur noch peinlich. Und "Rauhnacht" ist voll davon. Der eigentliche Krimi geht dabei völlig unter. Außerdem kommt Klufti nur noch wie ein Trottel daher. Sämtliche Klischees vom zurückgebliebenen Hinterwäldler werden gezogen. Bei allem Sinn für (derben) Humor, aber hier wird viel zu dick aufgetragen.

Es heißt ja eigentlich, dass sich Autoren von Buch zu Buch weiterentwickeln, aber bei Kobr/Klüpfel merke ich davon nichts. Die schießen mit diesem ganzen Slapstick meilenweit übers Ziel hinaus und degradieren ihre Hauptfigur zur Witzfigur. Schade! Wenn das so weitergeht, stehen die Kluftis bald nicht mehr im Krimiregal sondern bei den Witzbüchern über Allgäuer. Hoffentlich kommt das nächste Buch wieder ein bisschen mehr auf den Boden zurück. Eine letzte Chance gebe ich den beiden noch. Luaga ma amola :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlecht!, 3. November 2009
Auch ich muss mich leider den schlechten Kritiken anschließen. Ich habe alle Krimis des mittlerweile sehr medienpräsenten Autorenduos gelesen und für ziemlich gut befunden. "Rauhnacht" ist schlicht und ergreifend eine Zumutung.

Neben den bereits von anderen Lesern erwähnten Negativpunkten ist noch anzumerken, dass beim 2. Mal Lesen (war nicht einfach!!) klar wird, dass die ganze Geschichte widersprüchlich und ohne Sorgfalt geschrieben ist (mal sind die Menschen gespenstisch im Schnee mit ihren Verkleidungen, dann sind diese Menschen alle vom Personal - an anderer Stelle wird erwähnt, dass das Personal nicht verkleidet ist...) Darüber hinaus tauchen manche Sätze und Redewendungen mehrmals nahezu identisch auf.

Vielleicht war ja der Druck auf die Autoren zu hoch, möglichst schnell die bekannte Krimireihe fortzusetzen, oder das Duo hat sich (ghost) verstärkt... oder die bisherigen Bücher haben nebst Verfilmung schon genug eingespielt.

Egal wie dem auch sei, ich denke, das war's dann mit Kluftinger - schade eigentlich!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


46 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kluftinger-Slapstick, 29. September 2009
Von 
Meine Befürchtung nach dem letzten Kluftinger-Band war, dass das Autorenduo auch bei "Rauhnacht" verstärkt auf Action und aufsehenerregende Fälle setzen würde. Diese Befürchtung wenigstens hat sich nicht bewahrheitet. "Rauhnacht" ist in den Grundzügen ein geradezu klassischer Krimi im Stil beispielsweise von Agatha Christi. Diese klassischen Elemente - der Mord im vornehmen Hotel, der abgeschlossene Täterkreis, die Abschottung von der Außenwelt - im Allgäuer Millieu wiederzusehen, ist nicht ohne Charme. Auch die Pointe, wie der Mord geplant und umgesetzt wurde, besitzt durchaus Witz und Originalität.
Unter dezenter Beimischung der Eigenarten des Kommissar Kluftinger und des Doktor Langhammer hätte sich ein herrlicher Kluftinger-Krimi in gewohnter Qualität ergeben können. Leider aber wimmelt das Buch von den überdreht grotesken Eskapaden dieser beiden Hauptfiguren. Ein absonderliches Fiasko reiht sich an das nächste, insgesamt ergibt sich ein geradezu slapstick-artiger Eindruck. Der Lausbuben-Unfug der beiden ist nicht ironisch-witzig sondern unglaubwürdig und platt. Der Streich von Kommissar Kluftinger am Doktor im Massage-Raum ist beispielsweise nur als peinlich und dumm zu bewerten.
Und alles in allem fehlt es dem Buch dann doch an der notwendigen inneren Spannung, die Handlung dümpelt fade vor sich hin. Selbst die Pointe lässt sich schon weit vor Ende des Buches erahnen.
Als erstes Buch der Reihe hätte mich dieser Krimi sicher nicht zum Kluftinger-Fan werden lassen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschung auf der ganzen Linie, 14. September 2009
Sehnsüchtig erwartete ich den fünften Band der Kommissar Kluftinger Reihe, da ich die vorhergehenden 4 Krimis sehr gut fand.
Leider fand ich Rauhnacht sehr enttäuschend und ausgesprochen langweilig. Agatha Christie läßt grüßen!
Die Wortduelle zwischen dem Mediziner Langhammer und Kommissar Kluftinger, die für mich in den früheren Romanen sehr reizvoll waren, nervten mich nur noch. Aus dem kauzigen Kommissar Kluftinger wurde ein Volltrottel gemacht und damit ist für mich die Figur des Kluftingers nicht mehr glaubwürdig und somit uninteressant geworden.
Der Ausdruck "Priml", bald auf jeder Seite zu lesen, nervte mich zusehends.
Schade, von einem Krimi hätte ich mehr Handlung und mehr Spannung erwartet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 239 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Rauhnacht: Kluftingers neuer Fall
EUR 8,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen