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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht nur klanglich ein Sahneteil!
gern schließe ich mich den bereits in anderen Rezensionen genannten Superlativen in Sachen Klang und geringer Latenz an. Nicht nur homerecordingtauglich, sondern eine ernst zu nehmende Mobillösung für Außenaufnahmen aller Art.
Zwar nicht sehr üppig ausgestattet, aber was drin und dran ist, ist wirklich von erstaunlich guter Qualität...
Veröffentlicht am 25. März 2013 von Frank.M.

versus
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1.0 von 5 Sternen Achtung! Potentiell gefährlich!
An sich ist das Gerät vielversprechend. Die 4 analogen, plus 2 digitalen Ausgänge zuzüglich eines (vieleicht?) möglichen freien Routungs sind für ein USB powerd System selten, wenn nicht einmalig. Rauschabstand und Sound sind einwandfrei. Die Mechanik der Buchsen und Drehsteller ist wirklich gut.

Der erste Wermutstropfen ist, dass das...
Vor 17 Monaten von Ma Griffe veröffentlicht


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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht nur klanglich ein Sahneteil!, 25. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Native Instruments Komplete Audio 6 (Elektronik)
gern schließe ich mich den bereits in anderen Rezensionen genannten Superlativen in Sachen Klang und geringer Latenz an. Nicht nur homerecordingtauglich, sondern eine ernst zu nehmende Mobillösung für Außenaufnahmen aller Art.
Zwar nicht sehr üppig ausgestattet, aber was drin und dran ist, ist wirklich von erstaunlich guter Qualität. Ein sehr stabiler Windows-Treiber (mit Update auf der Native Instruments Seite) und Update für die Firmware sind sehr leicht zu installieren.
Die Bedienung und Haptik der Hardware sind eine Freude, das Teil macht einen sehr soliden und hochwertigen Eindruck.
Finale Begeisterung kommt beim Abhören der Mikro-Eingänge auf: so luftig und fein und gleichzeitig druckvoll und dynamisch kenne ich sonst nur sehr hochwertige Mikrofonvorverstärker, und auch die DA-Wandler scheinen recht hochwertig und sehr sauber abgestimmt zu sein. Eine tolle Basis für die weitere Soundarbeit!

Anfangs hatte ich mit einigen USB-Dropouts pro Minute zu tun, die teilweise sehr heftige Audio-Scratches zur Folge hatten. Mit wenigen sehr einfachen Einstellungen lässt sich aber selbst ein ganz normales Business-Notebook so einstellen, dass das Komplete Audio 6 auch mit der anspruchvollsten Einstellung (1ms USB Buffer, 32 samples process buffer, 96 khz sample rate) praktisch latenzfrei und ohne jedes dropout völlig störungsfrei läuft, ohne dass man das im täglichen Rechnerbetrieb störend bemerkt:
für WIN7 folgende Empfehlung:

dauerhafte Einstellung: Start > Computer > Systemeigenschaften > erweiterte Systemeinstellungen > erweitert > Einstellungen > erweitert > bei "Prozessorzeitplanung" die Option "Hintergrunddienste" wählen.
Das stellt sicher, dass die Prozessorleistung nicht immer wieder für Programmleistung "abgezogen" wird, sonsdern dass die Übergabe der I/O Datenpakete im USB störungsfrei abläuft.

temporäre Einstellung ( nur während des Aufnahmebetriebs, wahlweise auch bei der Wiedergabe):
Start > Computer > Systemeigenschaften > Gerätemanager > dort die Rubrik "Netzwerkadapter" öffnen und alle darin enthaltenen Geräte einzeln mit rechtem Mausklick deaktivieren.
Dies trennt die Internetverbindung und stellt soviel Systemleistung zur Verfügung, dass keine weiteren Einstellungen (es gäbe noch genug, z.B. Firewall und Virenscanner abschalten, Grafik auf "leistungsoptimiert" stellen) mehr notwendig sein werden.

Die Netzwerkgeräte müssen später manuell wieder aktiviert werden, was aber sehr fix geht, die Prozessoreinstellung kann so bleiben.

Eine sehr gute Lösung ist das klar und einfach aufgebaute Control panel, welches mit dem Treiber installiert wird und die Einstellungen des Gerätes sehr übersichtlich, klar und einfach macht. Im Diagnosemodus wird die Systembeanspruchung und eventuelle dropouts sehr gut visualisiert und auch statistisch dargestellt. So lassen sich die Auswirkungen einer schrittweisen Systemoptimierung sehr gut nachvollziehen und führen fast unweigerlich zu einem sehr sicheren , latenz- und störungsfreien Betrieb.

Abschließend kann ich nur bestätigen: nach über zehn Jahren Betrieb eines recht hochwertig ausgestatteten Homestudios bin ich klanglich und technisch, hardware- und softwareseitig von vielen sehr guten Dingen verwöhnt. Dennoch oder gerade deshalb überrascht mich dieses doch recht preiswerte Teilchen mit sehr hoher Qualität, auch in den Details.
Sehr empfehlenswert!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gutes produkt mit top-usability, 27. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
NI audio 6 ist ein wirklich gutes audio-interface. ich verwende es vorrangig für vocalaufnahmen (in kombi mit sequencing) mit einem macbook pro und logic pro 9. anschliessen, treiber laden, fertig. wird alles sofort richtig erkannt und verwendet. bedienelemente sind edel, hochwertig und vorallem logisch angeordnet - preamps sind gut (konnte keine rauschen vernehmen). habe es gegen zwei andere antreten lassen, dabei hat sich das NI (aber nur aufgrund der aus meiner sicht sehr guten usability - zb. großer main out regler, übersichtliche "welche in/outs sind gerade aktiv"-leds an der oberseite) durchsetzen können. steht, was die (audio)qualität betrifft m.m.n. nichts einem zb. focusrite nach. klare kaufempfehlung!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superteil, 17. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Native Instruments Komplete Audio 6 (Elektronik)
Auspacken, anschließen und begeistert sein! So läßt sich meine Erfahrung kurz zusammenfassen. Nach der Installation nutzten alle für das Audio Interface relevanten Programme (Cubase 6, Native Instruments KOMPLETE 8 ULTIMATE, EW Hollywood Strings) das Programm ohn weitere Nachjustierung einwandfrei. Die Latency liegt mit 8 ms auf einem extrem günstigen Wert. Und es treten keinerlei Nebengeräusche im Leerlauf auch bei völlig geöffneter Lautstärke auf. Der Klang ist kristallklar. Die Kontrollleuchten auf der Oberseite erleichtern erheblich die Kontrolle über Ein- und Ausgänge und der große Laustärkeregler ist ein Segen. Kurz und gut, es ist ein Traum von einem Audio Interface für relativ kleines Geld und ideal für Homerecording. Bei dem von mir vorher getestetem Focusrite Saffire 6 war das genau das Gegenteil. Starke Störgeräusche und ständig nicht erkannte Midi Kanäle kostetn Zeit und Nerven und waren für Aufnahmen einfach nicht zu gebrauchen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung! Potentiell gefährlich!, 30. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Native Instruments Komplete Audio 6 (Elektronik)
An sich ist das Gerät vielversprechend. Die 4 analogen, plus 2 digitalen Ausgänge zuzüglich eines (vieleicht?) möglichen freien Routungs sind für ein USB powerd System selten, wenn nicht einmalig. Rauschabstand und Sound sind einwandfrei. Die Mechanik der Buchsen und Drehsteller ist wirklich gut.

Der erste Wermutstropfen ist, dass das direkte Monitoring nur für die Kanäle 1/2 möglich ist, nicht aber für die anderen Eingänge 3/4 und 5/6. Das ist ungewöhnlich.

Die zweite, sehr bittere Pille betrifft die Mikrofoneingänge. Hier gibt es eine sogenannte Phantomspeisung für Kondensatormikrofone mit 48Volt. Das ist Standard. Das Problem ist, dass selbst bei abgeschalteter Phantomspeisung auf den Eingängen auf Dauer eine Glechspannung von ca 5Volt stehen bleibt. Die Phantomspeisung ist also niemals ganz abgeschaltet! Soetwas ist mir bislang noch nicht begegnet! Die Restspannung ist geeignet, einen Plattenspieler, respektive den Tonabnehmer zu zerstören. Ein durchaus standardmäßiger Anschluss eines unsymmetrischen Mikrofons würde zu einem Gleichstrom durch das Mikrofon führen. Dadurch könnte es in der Funktion beeinträchtigt, oder im Extremfall sogar beschädigt werden. Zugleich führt der nach Standard durchaus erlaubte Kurzschluss auf der symmetrischen Leitung ("3") zu einem Pumpen der Restspannung, die sich durch ein lautes Bollern und Klingeln in der Aufnahme bemerkbar macht.

Laut email von Native Instruments ist die Restspannung kein Fehler eines einzelnen Geräts, sondern so hineinkonstruiert. Den genannten Grund will ich hier nicht wiederholen, weil er mir einfach nicht glaubwürdig erschien. Mehrere befragte Techniker wollten gar nicht glauben, dass es soetwas überhaupt gibt.

Ich finde dieses Konstruktionsdetail sehr bedauerlich, weil das Gerät ansonsten ganz ordentlich ist. Leider wird es durch die Restspannung für mich unbrauchbar.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen audio 6 probleme, 14. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Native Instruments Komplete Audio 6 (Elektronik)
muss fast bei jedem hochfahren das usb des audio 6 aus und ein stecken denn sonst gibt es keinen sound und das usb licht blinkt (d.h. kein eingang), das nervt und irgendwann ist vermutlich der eingang für den usb kaputt , ist sehr traurig , habe auch in anderen foren gelesen das problem haben viele . ich würde das nicht mehr kaufen .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Sound-Modul mit Midi Interface, 15. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Native Instruments Komplete Audio 6 (Elektronik)
Nachdem der kleine Bruder Audio2 bei mir seit 2 Jahren seinen Dienst verrichtet wurde es nun Zeit etwas zu investieren, denn der Audio 2 wurde seinerzeit gekauft um mp3's mit Traktor wiederzugeben.
Da aber der alte PC mit Midi Interface zur Ablösung stand suchte ich nach einer "All-In-One"-Lösung für die Themen DJing und Midi-Setup.
Das Interface kommt solide verarbeitet daher, alle Anschlüsse die man benötigt sind vorhanden und das Teil läuft sowohl am Mac als auch am PC. Die Wandler klingen so wie man es vom Audio2 gewohnt ist - hier gibt es keinen Grund zu meckern und manches teurere Interface klingt nicht besser.
Monitor und Kopfhörerausgang, mit Kanalumschaltung, runden das Bild ab
Wer plant sein kpl. Homestudio mit dem Modul zu bauen sollte allerdings direkt über ein Upgrade der mitgelieferten Komplete Elements auf die große Komplete Version nachdenken.

Mein Fazit:
Für den aufgerufenen Preis ein überaus überzeugendes Sound-Modul mit allen Features die man benötigt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Einsatz mit Apple Macmini (2,3 Ghz core i7, 16 GB) leider nur bedingt geeignet, 7. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Native Instruments Komplete Audio 6 (Elektronik)
Was die klanglichen Eigenschaften anbelangt ist das Interface über jeden Zweifel erhaben. Allerdings gibt es zwei Dinge, die negativ auffallen:

1. Zum einen kann man nur die Eingänge 1 und 2 auf den internen Monitor legen. Bei den anderen Inputs ist ein direct monitoring des aufzunehmenden Signals leider nicht möglich.

2. Wesentlich störender ist, dass die Phantomspeisung nur über USB mit Power versorgt werden kann. Bei manchen Laptops, insbesondere aber bei meinem Mac mini hat dies zur Folge, dass nicht genügend Saft vorhanden ist, um eine ausreichende Phantomspannung zu erzeugen. Für eine Sennheiser Blackfire Handgurke reicht es gerade noch. Der Anschluss von Stereomikrophonen (Rhode NT4) ist gänzlich ausgeschlossen. Und bei Großmembranmikros (Rhode NT 1000) kann man nur einen sehr dumpfen Klang mit einer flangerartigen Rauschfahne erzielen.

Bei hochwertigen Mikros ist man daher auf zusätzliche Hardware angewiesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gerät wird nach Neustart des Rechners nicht erkannt, und muss neu angeschlossen werden., 7. Oktober 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Native Instruments Komplete Audio 6 (Elektronik)
Gerät wird nach Neustart des Rechners nicht erkannt, und muss neu angeschlossen werden.

Wenn das USB Interface läuft ist die Qualität des Audiosignals wirklich sehr gut, selten eine so Brilliante Wiedergabe erlebt. Microfon Aufnahmen sind ebenfalls sehr rausch arm.

Das der Rechner das Interface nicht erkennt beim Neustart ist allerdings ärgerlich, und führt dazu das man
das Interface ab und zu mal neu anstecken muss. Das ärgert mich schon, da es bei anderen USB Geräten die an dem Rechner stecken nicht notwendig ist.

(Arturia Spark, USB Tastatur, USB Maus etc.)
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5.0 von 5 Sternen Alles im grünen Bereich, 10. Dezember 2014
Von 
Roede Baer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Native Instruments Komplete Audio 6 (Elektronik)
Der erste Eindruck:
Das Native Instruments Komplete Audio 6 kommt massiv und wertig daher: Das Gehäuse ist aus >1mm starkem Aluminium mit transparenter Kunststoffeinlage auf der Oberseite, unter der sich die Statusanzeigen für Belegung und Funktion der 4 In- und Outputs, MIDI-Signale, USB-Betriebsanzeige, Anzeige für Phantomspeisung, SPDIF sowie Monitor- und Kopfhörerkanäle befinden. Prominent in der Mitte trohnt ein dickes Volumewheel. So hat man alles Wichtige immer im Blick. Die kleine Kiste steht erstaunlich fest auf ihren Gummbibeinchen und verrutscht daher auch nicht so leicht.

Anschlussvielfalt:
An Anschlüssen bietet das Komplete Audio 6 auf der Vorderseite 2 kombinierte XLR-1/4" Klinkenbuchsen für die Eingänge 1&2 sowie einen 1/4" Kopfhöreranschluss. Die XLR-Buchsen sind verriegelbar, was in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit darstellt. Die Eingänge lassen sich über einen wirklich rauscharmen Vorverstärker stufenlos per Drehregler anpassen und in der Impedanz von Mikrofon- auf Line-Signale umschalten. Ebenfalls auf der Vorderseite befindet sich die Monitorsektion, die sich auch mono schalten lässt, sowie der regelbare Kopfhörerausgang.

Die Rückseite schließlich bietet symmetrische 1/4" Anschlüsse für die Line-Eingänge 3&4 und zwei SPDIF Cinch-Buchsen für weitere 2 Eingangssignale. Die Ausgänge der Kanäle 1-4 sind ebenfalls als symmetrische 1/4" Klinkenbuchsen ausgeführt. Abgerundet wird die Anschlusssektion durch je einen MIDI Ein- und Ausgang. Zu guter Letzt befinden sich auf der Rückseite dann noch der Schalter für die 48V-Phantomspeisung für Kondensatormikrofone sowie der USB-Anschluss an den Rechner. Fertig.

Den Strom bezieht das Komplete Audio 6 ausschließlich über den USB-Bus, es liegt auch weder ein eigenes Netzteil bei, noch gäbe es hierfür einen Anschluss am Gerät selbst. betreibt man das Komplete 6 Audio über einen USB-Hub (was ich nicht empfehlen würde), sollte man diesen gff. mit einer eigenen Stromquelle versehen.
Im Gegensatz zu einem anderen Rezensenten habe ich allerdings keine Probleme mit der Abschaltung der USB-Stromversorgung: Ist mein Rechner heruntergefahren, ist auch das Audio-Interface aus. Ist vielleicht eine Einstellungssache im Bios...

Installation und Software:
Die Installation der Komplete Audio 6 ging unter Windows 7 fix und problemlos vonstatten. Ein Software-Controlpanel informiert über Monitorsettings und Latency. Hier lassen sich auch Einstellungen bezüglich der Sample Rate, der Buffer Size und des USB Buffers vornehmen. Eine Diagnoseeinheit hilft bei Problemen bzw. zeigt an, dass sich alles im grünen Bereich abspielt. Bei meinem System ist ohne weitere Optimierungen eine wirklich brauchbare Latenz von 8,0ms bei 96kHz Sample Rate am Start.

An Software wurden bei mir Cubase 6 LE und Komplete Elements mitgeliefert. Mit ersterem lässt sich bereits ganz hervorragend und relativ professionell Musik am PC arrangieren, letztere gefällt mir von der Qualität nicht wirklich, bringt aber eine gute Basis an Sounds und Samples für den kostenlos von der Native Instruments-Webseite beziehbaren Kontakt Player mit, der sich unter Cubase 6 LE als VST-Instrument einbinden lässt. Somit kann man also - ein geeignetes MIDI- oder USB-Keyboard vorausgesetzt - sofort mit Musikmachen loslegen. Cubase ist übrigens, auch wenn nur in der LE-Version vorliegend, ein tatsächlich professionelles Tool für Audio- und MIDI-Mehrspurproduktionen am PC. Man wird hier also nicht mit irgendwelchen Sharware- oder "Billigprogrammen" abgespeist, sondern erhält tatsächlich brauchbares Werkzeug mitgeliefert.

MIDI:
Mein Roland-Masterkeyboard funktioniert über den MIDI-Anschluss übrigens völlig problemlos. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

Klang:
Der Klang des Komplete Audio 6 ist für den Preis ganz hervorragend: Nichts rauscht oder brummt, nichts zerrt, Eingangssignale werden sowohl transparent und crisp in den Höhen wie warm und satt in den Tiefen durchgeleitet. Eine E-Gitarre und ein Bass ließen sich über die Line-Eingänge so sauber einspielen, wie mittels einer hochwertigen DI-Box. Hier gibt es also absolut nichts zu klagen. Einzig der Kopfhörerverstärker könnte etwas kräftiger sein. Wirklich hohe Lautstärken lassen sich mit meinem Kopfhörer (Beyerdynamic DTR770) leider nicht erzielen. Das kenne ich durchaus anders.

Treiber:
Der ASIO-Treiber funktioniert absolut tadel- und mackenlos. Allerdings zickt der Audiotreiber immer mal wieder, wenn man auch die normalen Windows-Sounds wie beispielsweise aus Programmen, Videos oder Audioplayern über das Komplete Audio 6 abspielen lässt. So hatte ich in Adobes After Effects immer wieder mit digitalen Störungen im Audiostream zu kämpfen. Ob das nun eher an Adobe oder tatsächlich an den Komplete-Treibern liegt, kann ich nicht wirklich beurteilen. Sollte man vielleicht besser einfach mal selbst ausprobieren und ein Auge bzw. Ohr drauf haben.

Fazit:
Es ist schon erstaunlich, was moderne USB-Audio-Interfaces mittlerweile so bieten. Wenn ich zurückdenke, welche Probleme es vorher immer gab, professionelle Audiokarten mit guter Latenz ohne Aussetzer in Windows-Rechnern zum Laufen zu bringen, ist es schon fast ein Hohn, wie schnell und unkompliziert das Komplete Audio 6 an den Start geht. Dazu stimmt noch die Qualität der bauteile und Wandler, der treiber ist stabil und schnell - was will man für einen solchen Preis noch mehr erwarten?

Von mir gibt es daher eine volle Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GENIAL, 20. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Native Instruments Komplete Audio 6 (Elektronik)
Wollte eigentlich nur eine vernünftige Soundkarte, die gleichzeitig aufnehmen und wieder geben kann.
Dann kam das Zauberteil und mein Wohnzimmer hat sich in ein Soundstudio verwandelt.
Habe E-Geige, E-Cello, E-Bouzouki und Mikro angeschlossen (alles gleichzeitig!)
und schon viele schöne Sessions erlebt!
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