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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In Flames am Scheideweg - Schlecht? Nein....anders!
Wie auch bei den vielen anderen Alben der Band zuvor habe auch ich die Neuerscheinung des Albums damals sehnlichst erwartet. Gleichzeitig war ein bisschen Furcht dabei, das In Flames mit Verlassen des Gitarristen und Songwriters Jesper Strömblad die Band nicht mehr dieselbe Band ist, die ich kenne/kannte.

Dem ist nicht so. Zumindest im Großen und...
Vor 6 Tagen von D. Schlüter veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zum ersten mal enttäuscht von IF
Ich glaube die InFlames hatten schlechte Laune oder zuviel Druck beim erstellen dieses Albums. Es wirkt düster und eintönig. Die Riffs sind fast immer die gleichen, oder anders gesagt: alle Songs klingen gleich.
Vor 5 Monaten von K. Müller veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In Flames am Scheideweg - Schlecht? Nein....anders!, 26. Oktober 2014
Wie auch bei den vielen anderen Alben der Band zuvor habe auch ich die Neuerscheinung des Albums damals sehnlichst erwartet. Gleichzeitig war ein bisschen Furcht dabei, das In Flames mit Verlassen des Gitarristen und Songwriters Jesper Strömblad die Band nicht mehr dieselbe Band ist, die ich kenne/kannte.

Dem ist nicht so. Zumindest im Großen und Ganzen. Es ist eindeutig In Flames. Bereits wenige Sekunden eines beliebigen Liedes vom Album und man weiss recht schnell mit welcher Band man es zu tun hat. Gleichzeitig läutet dieses Album eine Art Umbruchphase der Band ein. Diese hat es in abgeschwächter Form auch eigentlich permanent gegeben und wie in bereits anderen Alben-Rezensionen genannt war In Flames immer eine Band die Neuerungen aktiv anging und nie auf der Stelle treten wollte.

Zugegeben....sie haben es mir mit diesem Album anfangs nicht leicht gemacht. Die typischen Stilmittel der Band sind klar herauszuhören, aber dieses Album geht wirklich neue Wege. Der elektronische Anteil nimmt zu, die cleanen Vocals ebenfalls. Anders Fridén schafft es aber mal wieder einen guten Spagat zwischen hartem Metal und melodischen Klängen zu bilden.

Anders als die Alben zuvor kommt das Album eher "poppiger" daher. Man könnte es weichgespült nennen, aber das beschreibt es nicht richtig. Es ist eher wie ein "das können wir auch". Einige besonders einprägende Melodien hatten direkt Ohrwurmcharakter. Mir erschien es am Anfang etwas suspekt, aber je öfter ich dieses Album höre, umso besser gefällt es mir. Die etwas härtere Gangart wird meines Erachtens erst mit dem Track "Puzzle" angeschlagen.

Aber bereits der Titelsong, Sounds Of A Playground Fading, Deliver Us, ..Ships Dwell oder aber Ropes zogen mich beim ersten Hören in Ihren Bann. Es mag ja sein dass es den Fans der ersten Alben wie eine Art Bravo Hits der Kommerzmusik vorkommt, mehr denn je hatte ich bei diesem Album den Eindruck es wird für Metal-Verhältnisse massenkompatibel.

Allerdings muss ICH MIR PERSÖNLICH zugestehen....es ist mir egal. Für mich kommt es darauf an dass das Album micht unterhält. Das tut es. Es ist abwechslungsreich, greift Elemente der alten Alben auf, geht neue Wege, wagt es dem Beständigen entgegenzutreten und etwas Neues zu versuchen und macht die Palette der In Flames Diskographie um Einiges abwechslungsreicher.

Das schöne an guter Musik ist ja, dass sie kaum altert. Wenn mir nach härteren Stücken zumute ist, höre ich die alten Alben von In Flames. Dabei ist es mir egal, dass diese schon 15 Jahre auf dem Buckel haben können. Möchte ich es etwas poppiger, dann ist dieses Album perfekt. Für mich ist dieses Album eine Bereicherung.

Das beste Album das In Flames je rausgebracht hat? Nein. Aber ein Album mit viel Ohrwurm-Potential, welches ich bei Siren Charms (bislang) vermisse. Aber vielleicht ergeht es mir mit diesem Album genauso, vielleicht blickt man in 5 Jahren zurück und sagt sich...Siren Charms war auch gar nicht so schlecht.

Insgesamt hat sich das Album seine 4/5 Sterne verdient. Ein Stern Abzug weil es eben für mich nicht an die Epoche der 2000-2006 Ära heranreicht. Ebenfalls leider nicht sehr kreativ ist auch hier die Aufmachung der Vinyl-Edition für die Fans. Während man sich beim Cover noch etwas hat einfallen lassen, hätte ich bei der Re-Issue Vinyl Ausgabe schon vielleicht ein paar Extras erwartet. Eine bedruckte Vinyl, ein nettes Inlay, Zusatzinfos, vielleicht auch eine CD oder MP3-Download als Bonus für ein älteres Album. Alles in Allem etwas lieblos. Auch eine weiche innen-gefütterte Vinyl-Tasche fehlt. Es muss mal wieder der kratzige Papp-Schuber herhalten. Schade...
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 3 Jahre haben sich gelohnt, 17. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sounds of a Playground Fading (Audio CD)
Meine Erwartungen waren hoch, auch wenn ich wusste, dass mich In Flames so oder so kaum enttäuschen konnten. Vorweg: ich bin kein felsenfester Verteidiger der alten In Flames Alben, sondern höre hauptsächlich die "neueren" Sachen seit 'Reroute to Remain' und 'Clayman'. Dennoch sind viele der älteren melodischen Songs aus 'Colony' und 'Whoracle' auf meiner Favoritenliste. D.h. ich liebe es, wenn es ordentlich aufs Kerbholz gibt und mich dazu eine "catchende" Melodie mitzieht.

Beides findet man auf 'Sounds of a Playground fading' auf jedenfall wieder, auch wenn die Härte vergangener Alben einen Tick in den Hintergrund gerät und Platz für herrliche Melodien macht, die meiner Meinung nach bei 'A Sense of Purpose' zu kurz kamen. Den einen mag das etwas stören, der andere (wie ich) genießt es einfach und macht einen der 'Come Clarity' Songs an, wenn er Lust auf Härteres verspührt, was allerdings nicht heißen soll, dass 'Sounds of a Playground fading' ein Weichspühlalbum darstellt, es fällt lediglich auf, dass öfter Cleanvocals zum Einsatz kommen, die, wie sämtliche anderen Vocals, jedoch in fast allen Fällen sehr schön ausgeführt werden, und weniger "raufholz"-Songs vorhanden sind.

Nach dem Kick-Ass-Opener 'Sounds of a Playground fading', welches mit den besten Refrain des Albums hat, folgt der bekannte Ohrwurm 'Deliver us' und das langsamere 'All for me'.
Dann nimmt es mit 'The Puzzle' schnellere und härtere Fahrt auf. 'Fear is the Weakness' ist ein Beispiel dafür, wie super In Flames mit dezenten Synthies umgehen und keinesfalls erstklassige Gitarrenparts vernachlässigen.
Ebenso sieht es mit 'Where the dead Ships dwell' aus, wo einzig das langgezogene "miles" im Refrain stark an 'Deliver us' erinnert.
'The Attic' ist eher ein Song, der zur Atmosphäre des Ganzen beiträgt und wohl mehr Wert auf die mal wieder interessanten Lyrics legt.
Danach wird es Zeit wieder etwas Kohle in den Ofen zu schieben, was in 'Darker Times' auch getan wird.
In 'Ropes' habe ich mal wieder ein Lieblingslied der Band gefunden, einfach weil die Gitarrenhooks und der frische Chorus den Song zu einen der kurzweiligsten der Platte machen.
"So, jetzt könntet ihr aber mal ordentlich abgehen!", dachte ich mir nach den bisher 9 Titeln und prompt fing 'Enter Tragedy' aus den Boxen zu knattern, was nur durch Chorus und Solo wieder etwas abgeschwächt wird.
'Jesters Door' sehe ich eher als kleines Zwischenspiel und Message an den ExGitarristen Jesper an. Etwas schade, weil ich vorher allein vom Titel her einen "oldschool" In Flames-Song erwartet habe.
Doch sofort entschädigt mich 'A new Dawn' mit tieferen Vocals und dem besten Zwischenpart aller Alben, der durch den Zusammenspiel von Streicher und Gitarre an frühe Zeiten erinnert und wie ein Mix aus den Zwischenparts von 'Zombie Inc.' und 'Ordinary Story' wirkt und damit einen weiteren Höhepunkt des Longplayers darstellt.
Für mich die wahre Perle des Albums ist 'Liberation'. Es zeigt sich mal wieder, dass Metal-Bands die besten Balladen herausbringen, was auch In Flames immer wieder bewiesen haben. Es passiert nicht oft, dass mir Songs eine Gänsehaut verleihen. Dieser Track bringt damit die gesamten 54 Minuten perfekt zum ausklingen und hinterlässt mich mit einem verdammt zufriedenen Gefühl.

So reiht sich 'Sounds of a Playground fading' in eine der vielseitigsten Albumsammlung einer einzigen Band ein, die ich kenne. Es bildet für sich wieder ein neues, kurzweiliges und ganz einfach spaßiges Hörerlebnis. Die Fans werden es eh tun, also empfehle ich jedem, der auch nur entfernt Freude an Melodic Metal findet, sich hiermit auszutoben.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In Flames - Sounds Of A Playground Fading, 19. Juni 2011
In Flames...
Keine andere Band aus nordischen Gefilden im Metalbereich war im letzten Jahrzehnt so umstritten wie sie. Während einige meinten, sie würden in den Mainstream abdriften und sich verkaufen, behaupteten andere, sie würden sich weiterentwickeln. Überzeugende Argumente sind von jeder Seite vorhanden und von objektiver Sicht aus bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar.
Während "Come Clarity" zum schwedischen Albums des Jahrzehnts gewählt wurde und als teilweise Rückbesinnung auf ältere Sachen bezeichnet wurde, wurden Experimente, wie auf "A Sense Of Purpose" oder gerade "The Soundtrack To Your Escape" von anderen Fans gerade zu gehasst.
Ich stehe zu keiner der beiden Seiten, kann jedoch beide nachvollziehen, da iF ihren Stil definitiv verändert haben und ältere Fans das durchaus als "Verrat" ansehen, jedoch kann man ihnen nicht den totalen Ausverkauf anhängen, da sie Musik für sich machen und sich nicht nach dem Mainstream richten, da sie ihren Sound ständig verändern und auf die Gefahr heraus laufen, dass der Allgemeinheit der neuste Stil so gar nicht gefallen kann. Ich denke also, ich kann das Album relativ objektiv bewerten, da ich ziemlig unvoreingenommen an die Sache ran gehe.

Kommen wir also zu den Songs:

1. Sounds Of A Playground Fading
Der Song wird von einem düsteren, wenn auch melodischen cleanen Gitarren-Intro eröffnet und mündet dann in einem eher schnelleren, treibendem Riff. Man darf sich das ganze ungefähr wie in Metallicas "Battery" vorstellen. Das Mainriff wechselt geschickt zwischen Melodie und Härte ab, wobei der Refrain eher poppig und weitaus mehr melodisch daher kommt. Der Gesangstil von Anders Friden ist hier noch sehr dem von "A Sense Of Purpose" entsprechend: irgendetwas zwischen Screams und cleanem Gesang. Der Song endet dann in einem moshendem Riff.
4/5

2. Deliver Us
Die Vorab-Single, die mich ein wenig enttäuscht hat. Die doppelstimmigen Leads wissen zwar zu überzeugenden, aber der Refrain ist dann doch zu poppig. Elektronische Effekte, die verstärkt im Intro auftauchen, ziehen sich den ganzen Song hindurch. Das Solo weiß jedoch zu überzeugen, hier kommen dann auch wieder doppelstimmige Sologitarren zum Vorschein, wie man sie auch aus der In Flames Frühzeit kennt.
3/5

3. All For Me
Das Intro lässt sich mit dem des Titeltracks vergleichen und erinnert eindeutig an den melodischen Mittelteil des Songs "Zombie Inc." des Albums "Colony". Die Riffs sind hauptsächlich im Midtempo gehalten und bieten teilweise eine recht gute Lead, die jedoch zu sehr in den Hintergrund rückt. Der Refrain hingegen ist mir hingegen zu unspektakulär geraten, hier hätte Anders wesentlich bessere Leistungen zeigen können. Gegen Schluss kommt dann noch ein genialer ruhigerer, fast schon melancholischer Part, der auch wieder an das eben erwähnte "Zombie Inc." erinnert, bevor dann noch einmal der Refrain einsetzt.
4/5

4. The Puzzle
Rockt! Eine Uptempo-Nummer, die passend mit Blastbeats unterlegt ist und das Tempo um einiges anzieht. Hier sind die Gesangsleistungen von Anders komplett umgekehrt, als im vorherigen Song: der Refrain ist überragend, während der Gesang in den Strophen so gar nicht passt. Die Tonlage der Stimme passt einfach nicht zu der, der Gitarren. Das Outro harmoniert auch sehr gut zum Rest des Songs, hier setzt man auf harmonische und langsame, mehrstimmige Leads. Bisher bester Song, könnte auch auf Come Clarity passen!
5/5

5. Fear Is The Weakness
Wieder einmal eine Melodie, die zu überzeugen weiß. In Flames haben nach wie vor ein Geschick für ohrwurmverursachende Melodien, die einem im Kopf bleiben. Zudem wechselt man hier zwischen eher imposanten Riffs und eher etwas ruhigeren Riffs in den Strophen. Allerdings könnten die Gesangsleistungen auch wieder besser sein, denn ich bin der Meinung, dass, wenn man schon ankündigt, weniger Growls und Screams zu verwenden, man die anderen Gesangsleistungen doch top hinbekommt!
4/5

6. Where The Dead Ship Dwells
Sehr viele elektronische Einflüsse, sehr gute, vom Bass getragene Strophen, die teilweise an industriellen Metal erinnern und endlich mal ein clean gesungener Refrain, der mitreißt! So muss Weiterentwicklung klingen! Zwar wird auch hier fast ganz auf gutturalen Gesang verzichtet, aber auch der cleane Gesang weiß zu überzeugen! Ein typisches In Flames Solo, teilweise einstimmig, teilweise zweistimmig gespielt, dass trotzdem ein wenig unspektakulär im Vergleich zum Rest des Songs wirkt. Auch die höhere Tonlage im zweiten und dritten Refrain bekommt Anders ausgezeichnet hin.
5/5

7. The Attic
Klingt nach Überbleibseln von "The Chosen Pessimist" des letzten Albums, die zu einer Art Interlude zusammengebastelt wurden. Ich glaube, dass man "The Attic" nicht als vollwertigen Song nehmen sollte, sondern eher als Interlude oder Zwischenspiel, wie es sehr wahrscheinlich gedacht war, denn wenn das ein vollwertiger Song sein soll, ist er sehr schwach.
2/5

8.Darker Times
Schlägt in dieselbe Sparte, in die auch "the Puzzle" schlägt. Schnelle Riffs, ein wenig mehr Double-Bass Attacken und eine Härte, die wieder einmal auch zum Album "Come Clarity" gepasst hätte. Auch der Rfrein ist eher schnell und regt zum mitgröhlen an. Zudem noch ein paar Uptempo Soli und kleine elektronische Spielereien mit dem Synthesizer und fertig ist ein Kontrast Song, zu den eher im Midtempo gehaltenen, melodischen Songs.
5/5

9. Ropes
Fängt vielsversprechend an, denn das anfängliche Riff klingt ziemlich episch und erinnert an "Swim" vom Album "Clayman". Leider fällt der Song danach zu sehr ab und rauscht an einem vorbei, mir auch ein wenig zu "soft", man hätte hinter die Gitarren wesentlich mehr Druck bringen können und am Härtegrad mehr variieren können, denn das eben erwähnte Riff hätte etwas Besseres verdient.
3/5

10. Enter Tragedy
Sehr schöne Geschwindigkeitswechsel zwischen den sehr schnell gehaltenen Strophen, die passend mit schnellen Blastbeats unterlegt sind und dem epischen Refrain, der meiner Meinung nach einer der besten Refrains des Albums ist! Anders legt hier im gutturalen Bereich seine Glanzleistung hin! So gut und so aggressiv hat man ihn auf dem letzten Album bei weitem nicht schreien hören und es übertrifft auch teilweise andere Alben.
4/5

11. Jester's Door
Ähnlich wie "The Attic", auch wenn hier nahezu ganz auf Instrumente verzichtet wird. Den ganzen Song über werden einige wenige Noten auf dem Keyboard (?) gespielt, während Anders irgendetwas darüber nuschelt und gegen Ende kommen dann noch ein paar elektronische Drums dazu, was die Qualität jedoch nicht anhebt. Hier kann man getrost die Skiptatse drücken und sich den Song auch einfach als Interlude behalten.
1/5

12. A New Dawn
Genialität pur! Das extrem melodische und mitreißende Riff des Intros, das mehrmals vorkommt, ist ganz klar eine Hommage an ältere Zeiten, wie die Colony-Ära! Treibende, moshende Riffs wechseln sich mit melodischeren ab, ein Refrain, der einfach nur bombastisch ist und eine gelungene Abwechslung an Screams und einem ausgezeichnetem cleanen Gesang! In der Mitte des Songs befindet sich ein ruhiger, cleaner Gitarrenpart, der mit Streichinstrumenten unterlegt ist und mich an "The Jester's Dance" erinnert! Wieder ein Song, der sich als totale Überraschung entwickelt und das an vorletzter Stelle, eine eher eigenartige Stelle für solch einen Hammersong, auch wenn er teilweise etwas poppig ist.
5/5

13. Liberation
Ich hoffe, dass dieser Song eine Ausnahme bleibt, denn hier herrscht kein Metal mehr, sondern eher Alternative Rock der schlechten Sorte. Einzig und allein das Oldschool-Solo ist hörenswert. Alte Fans werden die Band spätestens mit dem Song den Ausverkauf vorwerfen und das mal wirklich begründet. Hier herrscht kein bisschen Authentizität und Eigenständigkeit und schon gar nicht der typische In Flames Sound, der bei allen Songs vorhanden ist, auch wenn sie ruhiger und poppiger ausgefallen sind. Alles in Allem: Schlechtester In Flames Song meiner Meinung nach.
1/5

Macht alles in allem 3.9, also abgerundet 4 Sterne, wenn man die zwei Interludes weglässt und 3.5 also auch abgerundet 4 Sterne, mit den Interludes.

Fazit:
Auch nach dem Weggang des Gründers und Songwriters Jesper Strömblad haben die Schweden ihr Gespür für gutes Songwriting nicht eingebüßt! Die Texte und Themen sind, wie erwartet, anspruchsvoll und stimmig. Es ist nicht ihr bestes Album, jedoch in gewohnt hohem In Flames Standard und auch wenn das Album eventuell einige Anläufe braucht, lohnt sich die Anschaffung definitiv. Ältere Fans dürfen einen Blick hineinwagen, da doch der ein oder andere Part an die alten Zeiten erinnert, sie müssen die Anforderungen jedoch herunterschrauben. Das letzte Album, welches für mich eher schwach ausgefallen ist, wird definitiv getoppt, in Vielseitigkeit, sowie teilweise in Härte, Melodie und Authentizität. Das Album ist zwar nicht so sauber abgemischt, wie man es sonst gewohnt ist, da auch die vielen elektronischen Spuren die Sache wesentlich erschwerrt haben dürfte, jedoch hätte man die Gitarren lauter und aggressiver gestalten können und die Drums druckvoller.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In Flames - Sounds Of A Playground Fading (Special Edition), 20. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch anno 2011 bleiben die Schweden ihrer Tradition treu, wieder ein Album mit leichten Änderungen gegenüber dem Vorgänger herauszubringen.

Auf "Sounds Of A Playground Fading" setzen In Flames konsequent ihren Weg fort, der sich schon auf den letzten beiden Alben abgezeichnet hat. Auf dem aktuellen Album sind sicherlich alle Trademarks vorhanden, jedoch ist es das abwechslungsreichste Album in der Band Geschichte.

Nach dem Ausscheiden von Jesper Strömland hat Björn Gelotte das Album in Eigenregie geschrieben. Lediglich Anders Fridén war diesmal von Anfang an ins Song bzw. Text-Writing involviert. Das Album ist definitiv von der ersten Minute an als In Flames zu erkennen, auch wenn sich nun vermehrt ruhigere Töne und cleanere Vocals ins Songbild mischen. Versteht mich nicht falsch, In Flames sind immer noch meilenweit vom oft vorgeworfenen Ausverkauf entfernt. Jedoch können sie heutzutage nicht mehr in die Melodic-Death-Metal Schublade gesteckt werden, da der Death-Anteil auf dem aktuellen Album deutlich gegen Null geht.

Dafür gehen die Melodien direkt ins Ohr und bleiben dort auch hängen. Das Album strotz nur so vor Details, gerade für die Soli hat sich Björn Gelotte diesmal viel Zeit genommen, was man meiner Meinung auch sehr gut hört. Diese passen nämlich diesmal wie Faust aufs Auge.

Ich denke die "Früher war alles besser"-Fans sollten einfach begreifen, dass sich jeder Musiker mit der Zeit verändert (ich verzichte hier ganz bewusst auf den Begriff "Weiterentwicklung"), so wie sich in der Regel jeder Mensch verändert.

Nun noch ein Wort zu Special Edition:

Diese ist mit dem aufklappbaren Design ganz nett gestaltet (s.a. Amazon-Bilder). Im inneren des Booklet befinden sich noch ein paar transparente Seiten, die machen Textstellen und Grafiken hervorheben. Wie gesagt, ganz nett, muss man meiner Meinung nach aber nicht unbedingt haben.

Von der DVD und der darauf enthaltenen Studio-Dokumentation bin ich leider etwas enttäuscht. Im Prinzip bekommt man zwar in dem halbstündigen Film einen guten Einblick in die Arbeiten der Band. Jedoch habe ich als Fan schon im Vorfeld alle Studio-Webisoden auf der In Flames Homepage bzw. Youtube verfolgt. Die DVD gibt nun eben genau diese 5 Webisoden wieder. Nicht mehr, nicht weniger. Mit dem Making-Of zum Video von "Deliver Us" existiert im Web sogar noch eine Doku mehr als auf der DVD. Hier wäre meiner Meinung nach noch deutlich mehr drin gewesen. Ein Live-Mittschnitt eines Konzertes, das oben angesprochene Video, oder eben einfach noch mehr Einblicke in die Aufnahmen hätten mir noch besser gefallen. Im Nachhinein würde ich daher eher die einfache Version der CD empfehlen, zumal diese aktuell zum halben Preis der Special Edition angeboten wird.

Daher vergebe ich hier 4 Sterne, für ein ansonsten sehr starkes Album. Einen Stern Abzug für die etwas enttäuschende DVD.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zum ersten mal enttäuscht von IF, 22. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sounds of a Playground Fading (Audio CD)
Ich glaube die InFlames hatten schlechte Laune oder zuviel Druck beim erstellen dieses Albums. Es wirkt düster und eintönig. Die Riffs sind fast immer die gleichen, oder anders gesagt: alle Songs klingen gleich.
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2.0 von 5 Sternen Hab was anderes erwartet, 18. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sounds of a Playground Fading (Audio CD)
Ich war richtig heiß auf die neue In Flames, da ja alles durch die Bank richtig geil war. In Flames scheinen sich aber langsam vom Melodic Death Metal weg und hin zum Alternative Metal zu orientieren. Schade.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In Flames - Sounds Of A Playground Fading, 17. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Sounds of a Playground Fading (Audio CD)
In Flames...
Keine andere Band aus nordischen Gefilden im Metalbereich war im letzten Jahrzehnt so umstritten wie sie. Während einige meinten, sie würden in den Mainstream abdriften und sich verkaufen, behaupteten andere, sie würden sich weiterentwickeln. Überzeugende Argumente sind von jeder Seite vorhanden und von objektiver Sicht aus bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar.
Während "Come Clarity" zum schwedischen Albums des Jahrzehnts gewählt wurde und als teilweise Rückbesinnung auf ältere Sachen bezeichnet wurde, wurden Experimente, wie auf "A Sense Of Purpose" oder gerade "The Soundtrack To Your Escape" von anderen Fans gerade zu gehasst.
Ich stehe zu keiner der beiden Seiten, kann jedoch beide nachvollziehen, da iF ihren Stil definitiv verändert haben und ältere Fans das durchaus als "Verrat" ansehen, jedoch kann man ihnen nicht den totalen Ausverkauf anhängen, da sie Musik für sich machen und sich nicht nach dem Mainstream richten, da sie ihren Sound ständig verändern und auf die Gefahr heraus laufen, dass der Allgemeinheit der neuste Stil so gar nicht gefallen kann. Ich denke also, ich kann das Album relativ objektiv bewerten, da ich ziemlig unvoreingenommen an die Sache ran gehe.

Kommen wir also zu den Songs:

1. Sounds Of A Playground Fading
Der Song wird von einem düsteren, wenn auch melodischen cleanen Gitarren-Intro eröffnet und mündet dann in einem eher schnelleren, treibendem Riff. Man darf sich das ganze ungefähr wie in Metallicas "Battery" vorstellen. Das Mainriff wechselt geschickt zwischen Melodie und Härte ab, wobei der Refrain eher poppig und weitaus mehr melodischer daher kommt. Der Gesangstil von Anders Friden ist hier noch sehr dem von "A Sense Of Purpose" entsprechend: irgendetwas zwischen Screams und cleanem Gesang. Der Song endet dann in einem moshendem Riff.
4/5

2. Deliver Us
Die Vorab-Single, die mich ein wenig enttäuscht hat. Die doppelstimmigen Leads wissen zwar zu überzeugenden, aber der Refrain ist dann doch zu poppig. Elektronische Effekte, die verstärkt im Intro auftauchen, ziehen sich den ganzen Song hindurch. Das Solo weiß jedoch zu überzeugen, hier kommen dann auch wieder doppelstimmige Sologitarren zum Vorschein, wie man sie auch aus der In Flames Frühzeit kennt.
3/5

3. All For Me
Das Intro lässt sich mit dem des Titeltracks vergleichen und erinnert eindeutig an den melodischen Mittelteil des Songs "Zombie Inc." des Albums "Colony". Die Riffs sind hauptsächlich im Midtempo gehalten und bieten teilweise eine recht gute Lead, die jedoch zu sehr in den Hintergrund rückt. Der Refrain hingegen ist mir hingegen zu unspektakulär geraten, hier hätte Anders wesentlich bessere Leistungen zeigen können. Gegen Schluss kommt dann noch ein genialer ruhigerer, fast schon melancholischer Part, der auch wieder an das eben erwähnte "Zombie Inc." erinnert, bevor dann noch einmal der Refrain einsetzt.
4/5

4. The Puzzle
Rockt! Eine Uptempo-Nummer, die passend mit Blastbeats unterlegt ist und das Tempo um einiges anzieht. Hier sind die Gesangsleistungen von Anders komplett umgekehrt, als im vorherigen Song: der Refrain ist überragend, während der Gesang in den Strophen so gar nicht passt. Die Tonlage der Stimme passt einfach nicht zu der, der Gitarren. Das Outro harmoniert auch sehr gut zum Rest des Songs, hier setzt man auf harmonische und langsame, mehrstimmige Leads. Bisher bester Song, könnte auch auf Come Clarity passen!
5/5

5. Fear Is The Weakness
Wieder einmal eine Melodie, die zu überzeugen weiß. In Flames haben nach wie vor ein Geschick für ohrwurmverursachende Melodien, die einem im Kopf bleiben. Zudem wechselt man hier zwischen eher imposanten Riffs und eher etwas ruhigeren Riffs in den Strophen. Allerdings könnten die Gesangsleistungen auch wieder besser sein, denn ich bin der Meinung, dass, wenn man schon ankündigt, weniger Growls und Screams zu verwenden, man die anderen Gesangsleistungen doch top hinbekommt!
4/5

6. Where The Dead Ship Dwells
Sehr viele elektronische Einflüsse, sehr gute, vom Bass getragene Strophen, die teilweise an industriellen Metal erinnern und endlich mal ein clean gesungener Refrain, der mitreißt! So muss Weiterentwicklung klingen! Zwar wird auch hier fast ganz auf gutturalen Gesang verzichtet, aber auch der cleane Gesang weiß zu überzeugen! Ein typisches In Flames Solo, teilweise einstimmig, teilweise zweistimmig gespielt, dass trotzdem ein wenig unspektakulär im Vergleich zum Rest des Songs wirkt. Auch die höhere Tonlage im zweiten und dritten Refrain bekommt Anders ausgezeichnet hin.
5/5

7. The Attic
Klingt nach Überbleibseln von "The Chosen Pessimist" des letzten Albums, die zu einer Art Interlude zusammengebastelt wurden. Ich glaube, dass man "The Attic" nicht als vollwertigen Song nehmen sollte, sondern eher als Interlude oder Zwischenspiel, wie es sehr wahrscheinlich gedacht war, denn wenn das ein vollwertiger Song sein soll, ist er sehr schwach.
2/5

8.Darker Times
Schlägt in dieselbe Sparte, in die auch "the Puzzle" schlägt. Schnelle Riffs, ein wenig mehr Double-Bass Attacken und eine Härte, die wieder einmal auch zum Album "Come Clarity" gepasst hätte. Auch der Rfrein ist eher schnell und regt zum mitgröhlen an. Zudem noch ein paar Uptempo Soli und kleine elektronische Spielereien mit dem Synthesizer und fertig ist ein Kontrast Song, zu den eher im Midtempo gehaltenen, melodischen Songs.
5/5

9. Ropes
Fängt vielsversprechend an, denn das anfängliche Riff klingt ziemlich episch und erinnert an "Swim" vom Album "Clayman". Leider fällt der Song danach zu sehr ab und rauscht an einem vorbei, mir auch ein wenig zu "soft", man hätte hinter die Gitarren wesentlich mehr Druck bringen können und am Härtegrad mehr variieren können, denn das eben erwähnte Riff hätte etwas Besseres verdient.
3/5

10. Enter Tragedy
Sehr schöne Geschwindigkeitswechsel zwischen den sehr schnell gehaltenen Strophen, die passend mit schnellen Blastbeats unterlegt sind und dem epischen Refrain, der meiner Meinung nach einer der besten Refrains des Albums ist! Anders legt hier im gutturalen Bereich seine Glanzleistung hin! So gut und so aggressiv hat man ihn auf dem letzten Album bei weitem nicht schreien hören und es übertrifft auch teilweise andere Alben.
4/5

11. Jester's Door
Ähnlich wie "The Attic", auch wenn hier nahezu ganz auf Instrumente verzichtet wird. Den ganzen Song über werden einige wenige Noten auf dem Keyboard (?) gespielt, während Anders irgendetwas darüber nuschelt und gegen Ende kommen dann noch ein paar elektronische Drums dazu, was die Qualität jedoch nicht anhebt. Hier kann man getrost die Skiptatse drücken und sich den Song auch einfach als Interlude behalten.
1/5

12. A New Dawn
Genialität pur! Das extrem melodische und mitreißende Riff des Intros, das mehrmals vorkommt, ist ganz klar eine Hommage an ältere Zeiten, wie die Colony-Ära! Treibende, moshende Riffs wechseln sich mit melodischeren ab, ein Refrain, der einfach nur bombastisch ist und eine gelungene Abwechslung an Screams und einem ausgezeichnetem cleanen Gesang! In der Mitte des Songs befindet sich ein ruhiger, cleaner Gitarrenpart, der mit Streichinstrumenten unterlegt ist und mich an "The Jester's Dance" erinnert! Wieder ein Song, der sich als totale Überraschung entwickelt und das an vorletzter Stelle, eine eher eigenartige Stelle für solch einen Hammersong, auch wenn er teilweise etwas poppig ist.
5/5

13. Liberation
Ich hoffe, dass dieser Song eine Ausnahme bleibt, denn hier herrscht kein Metal mehr, sondern eher Alternative Rock der schlechten Sorte. Einzig und allein das Oldschool-Solo ist hörenswert. Alte Fans werden die Band spätestens mit dem Song den Ausverkauf vorwerfen und das mal wirklich begründet. Hier herrscht kein bisschen Authentizität und Eigenständigkeit und schon gar nicht der typische In Flames Sound, der bei allen Songs vorhanden ist, auch wenn sie ruhiger und poppiger ausgefallen sind. Alles in Allem: Schlechtester In Flames Song meiner Meinung nach.
1/5

Macht alles in allem 3.9, also abgerundet 4 Sterne, wenn man die zwei Interludes weglässt und 3.5 also auch abgerundet 4 Sterne, mit den Interludes.

Fazit:
Auch nach dem Weggang des Gründers und Songwriters Jesper Strömblad haben die Schweden ihr Gespür für gutes Songwriting nicht eingebüßt! Die Texte und Themen sind, wie erwartet, anspruchsvoll und stimmig. Es ist nicht ihr bestes Album, jedoch in gewohnt hohem In Flames Standard und auch wenn das Album eventuell einige Anläufe braucht, lohnt sich die Anschaffung definitiv. Ältere Fans dürfen einen Blick hineinwagen, da doch der ein oder andere Part an die alten Zeiten erinnert, sie müssen die Anforderungen jedoch herunterschrauben. Das letzte Album, welches für mich eher schwach ausgefallen ist, wird definitiv getoppt, in Vielseitigkeit, sowie teilweise in Härte, Melodie und Authentizität. Das Album ist zwar nicht so sauber abgemischt, wie man es sonst gewohnt ist, da auch die vielen elektronischen Spuren die Sache wesentlich erschwerrt haben dürfte, jedoch hätte man die Gitarren lauter und aggressiver gestalten können und die Drums druckvoller.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für alle die kein Leder tragen, 8. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jedes IN FlAMES Album ist aufs neue spannend.
Kaum dringt die Scheibe bei mir aus den Boxen höre ich in meinem Kopf schon die Stimmen der alt-eingesessen Death-Metal-Fans, die außer einen Mötorhead-Shirt jegliche Kleidung ablehnen die nicht aus Leder besteht:
"Früher waren die mal gut!"..."die ersten beiden Alben kann man sich noch anhören, aber das ist schund"-"Immer die Kommerz-Mukke.."etc.
Das ist eine wirklich bequeme Haltung, die genaues Hinhören erspart und in etwa so reflektiert ist wie der feste Glaube an Gold am Ende des Regenbogens.

Für mich gibt es kaum eine Band, die es immer wieder so geschafft hat sich neu zu erfinden wie IN FLAMES. Die Schweden schaffen es einfach nie auf der Stelle zu treten und sich gleichzeitig nicht in Gefilden zu verlieren, die man besser nicht betreten sollte.
"Sound of a Playground fading" ist der beste Beweis dafür.
Hier findet das Fan-Herz alles was es begehrt. Düstere UP-Tempo Kracher, wie ein ICE aus Eis und Schwermut, genau wie experimentelle Stücke die fast in den Alternativ- Rock gehen und das alles ohne sich zu verleugnen und irgendwo anzubiedern. Das Album ist aufwendig und abwechslungsreich und garantiert ein langes Hörvergnügen.
Der Nachteil: Die Vielfältigkeit garantiert, dass man wohl kaum alle Stücke mögen wird, aber das macht auf der anderen Seite irgendwie auch die Genialität aus.
Positiv zu bemerken ist des weiteren, dass sich "Playground" soundtechnisch etwas vom Vorgänger absetzt und nun wieder gewaltiger und düsterer daher kommt. Die Kernkompentenz, die IN FLAMES für mich unnahbar machen, ist nach wie vor die unnachahmliche Platzierung von feinen, unverbrauchten Gesangs-melodien die im großen Soundgewitter noch immer Ohrwürmer platzieren kann.
FAZIT: Ein überdurchschnittlich Gutes Album, dass in jeden Plattenschrank gehört-wahrscheinlich nicht das beste der Band-aber für Fans ein absolutes muss. Die 5 Sterne beweisen nur, dass diese Band ohnehin hohe Qualität raus haut und daher "wirklich gut" mit "unendlich gut" gemessen wird.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polarisation pur, 17. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem Trauerspiel "A Sense Of Purpose", hat es die schwedischen Modern/Melodic Death Metal Vorreiter IN FLAMES von Nuclear Blast zu Century Media verschlagen und auch Gründungsmitglied und Hauptsongwriter Jesper Strömblad ist von Dannen gezogen. Genug Gründe um dem neuen Werk "Sounds Of A Playground Fading" skeptisch gegenüber zu stehen. Zu hohe Erwartungen sind bei dieser Band sowieso nie gut, denn eines was IN FLAMES seit dem neuen Jahrtausend sehr gut drauf haben, ist polarisieren und das scheint ihnen auch noch Spaß zu machen.

Der erste Appetizer ist kürzlich in Form der Online-Single "Deliver Us" erschienen und dieser überraschte mich positiv. Der mit Synthies geschwängerte Track beginnt spannend und lässt Erinnerungen an "Soundtrack To Your Escape" aufkommen. Düstere Melodien und stampfende Riffs dominieren diesen Song. Viele Effekte und Sounds kommen aus der Dose und lösen die Gitarren zwischendurch sogar komplett ab. Anders Fridén hat das große Gejammer des letzten Albums abgelegt und überzeugt im unverschämt einprägsamen Refrain.

Opener ist aber der Titeltrack, der etwas typischer tönt und auch am letzten Album Platz gefunden hätte, qualitativ dort aber im oberen Drittel anzusiedeln wäre. Einfach ein guter Modern Metal Track, der stimmig ausgefallen ist und mit IN FLAMES Trademarks versehen wurde. 'All For Me' beginnt mit akustischem Intro, das an die Anfangszeiten angelehnt wurde. Es folgen fette groovende Riffs, ein sehr emotionaler, aber kraftvoller Auftritt von Anders und wieder diese düstere Keyboard-Atmosphäre. 'The Puzzle' hingegen ist sicher der heftigste und schnellste Track des Albums. Viele Tempiwechsel, Old-School Beats und flinke Riffs dominieren, bis man im Refrain wieder mehr Melodien bringt und sich dabei irgendwo zwischen SOILWORK und MNEMIC bewegt, aber natürlich mit eigenem Charme.

"Fear Is The Weakness" hat gute Ansätze und gefällt dank spannendem Aufbau, der jedoch im Chorus ohne Höhepunkt verpufft. "Where The Dead Ships Dwell" ist wieder sehr emotional ausgefallen, jedoch schafft es die Band auf diesem Album, die Fehler vom Vorgänger auszubügeln und verzichtet auf Kitsch und Gejammer komplett. Mit der Powerballade "The Attic" versucht man an das geniale "Evil In A Closet" von "STYE" anzuknüpfen, jedoch vergisst man auch hier auf den Höhepunkt und der schöne Track dümpelt nur so vor sich hin. Schade, da wäre mehr drin gewesen. Danach müssen die fünf Schweden natürlich wieder Gas geben. Industrial Riffs und ein brüllender Sänger leiten 'Darker Times' an. Coole Melodien und starker mehrstimmiger Refrain machen den Song zu einem Highlight. Hier wurde mit den Spuren nicht gegeizt, wodurch es im Hintergrund sehr viel zu entdecken gibt. 'Ropes' gehört zu den ruhigeren Songs und es gibt viele cleane Vocals. Vielleicht der poppigste Song des Albums, jedoch sicher nicht zu weich.

Wer das doch denkt, der wird gleich mit dem heftigen "Enter Tragedy" entschädigt. Endlich wird auch der Jester wieder musikalisch ausgegraben. Ein Intro, in dem man jemanden herumschleichen hört, ein Huster und es wird ausschließlich auf Sounds aus der Dose gesetzt. Akkordeon-Klänge begleiten die Spoken-Words von Anders, der seinen Abschied durch die "Jester's Door" ankündigt. Die E-Drums sind fett und tragen zur einzigartigen Stimmung dieses 2-Minütigen Zwischenspiels bei. Danach wird es ausnahmsweise wieder typisch. "A New Dawn" ist ein dynamischer IN FLAMES Track, an dem es nichts zu bemängeln gibt. Doch zum Schluss ließen es sich die Schweden nicht nehmen, die Fans zu schokieren. Nur um sicher zu gehen, dass man auch dieses Mal polarisiert. Der Rausschmeißer "Liberation" ist als Electro-Alternative-Rock Song mal wieder was ganz anderes und wird sicherlich nicht jedem schmecken.

Mit "Sounds Of A Playground Fading" bleiben sich IN FLAMES treu, indem sie sich nicht treu bleiben, denn eines ist immer gewiss: Kein Album gleicht dem anderen und sorgt für offene Münder und Unverständniss, aber auch für Begeisterung und viele Überraschungen. Klar, das neue Werk ist das Album mit den meisten Synthies und hat sicher auch seine "Mainstream-Momente", aber man hört diesem auch das Herzblut an. "SOAPF" ist ohne Frage das beste Werk seit "STYE", ob es sich jedoch gegen weitere Alben durchsetzen kann, muss jeder selber entscheiden. Polarisieren wird IN FLAMES auch mit den nächsten fünf Alben, darum empfehle ich einen Probedurchgang vor dem Kauf.
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5.0 von 5 Sternen Wer Fan ist braucht diese CD, 25. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Sounds of a Playground Fading (Audio CD)
Wer Fan ist hat diese CD oder er braucht sie und sollte seine Sammlung damit erweitern. Ich würde sie auf alle Fälle wieder kaufen.
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Sounds of a Playground Fading
Sounds of a Playground Fading von In Flames (Audio CD - 2011)
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