Kundenrezensionen


26 Rezensionen
5 Sterne:
 (21)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur wunderbar!
- Er kannte sie nicht, und das war ihm auch herzlich egal. Sie schien nämlich nicht einfach zu sein. Außerdem war sie wie ein Frosch im Weihwasserbecken; sie lebte sozusagen in der Kirche, was sie sehr von Georges unterschied. -

Man sitzt in einem Café und träumt vor sich hin. Doch plötzlich nimmt man den Geruch eines wundervollen...
Veröffentlicht am 26. Juni 2011 von CharO

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schicksalhafte Reise
Die französische Autorin Caroline Vermalle hat lange Zeit in England gelebt und dort für die BBC Dokumentarfilme gedreht. Mittlerweile lebt sie wieder in Paris und hat mit „Denn das Glück ist eine Reise“ ihren Debütroman vorgelegt, den sie ihren Großeltern gewidmet hat.

Georges ist 83 und lebt nach dem Tod seiner Frau vor...
Vor 18 Monaten von MissVega veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur wunderbar!, 26. Juni 2011
Von 
CharO (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
- Er kannte sie nicht, und das war ihm auch herzlich egal. Sie schien nämlich nicht einfach zu sein. Außerdem war sie wie ein Frosch im Weihwasserbecken; sie lebte sozusagen in der Kirche, was sie sehr von Georges unterschied. -

Man sitzt in einem Café und träumt vor sich hin. Doch plötzlich nimmt man den Geruch eines wundervollen Parfüms wahr. Man dreht sich um und sieht in seine blauen Augen, beobachtet seine Gestik, hört seine angenehme weiche Stimme und kann sich nicht mehr abwenden. Zack! Schon ist man irgendwie ein bisschen verliebt.
Bei bibliophilen Menschen ist das natürlich ein bisschen anders:
Man träumt in einem Buchladen vor sich hin und streicht sanft über die Buchrücken. Plötzlich bleibt der Finger auf einem wunderbaren Titel kleben, der ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Das Buch wird herausgezogen und der Umschlag schmeichelt den Augen. Ganz zaghaft wird das Buch geöffnet, der Geruch wird eingesogen und sorgt für das Aufkommen wundervoller Erinnerungen. Nun stellt sich die Frage, ob man den nächsten Schritt wagen sollte. Soll man auf die Geschichte zugehen und die ersten Sätze lesen?
Wenn es sich bei dem Buch um "Denn das Glück ist eine Reise" handeln sollte, kann ich nur eins Raten: Mit dem Lesen anfangen und nicht mehr aufhören, bevor das letzte Wort mit einem Echo im Kopf verhallt ist.
Ich habe mich auf den ersten Seiten in das Buch verliebt und habe alle Phasen einer Beziehung gemeinsam mit ihm durchlebt. Wir haben uns angenähert, sind zusammengewachsen, waren unzertrennlich. Doch dann zeichnete sich am Horizont schon ein Abschied an. Ich war sehr traurig und ein bisschen wütend, dass es so schnell vorbei sein sollte. Hätten wir nicht noch viele schöne Stunden miteinander verbringen können?

Inhalt:
Die Geschichte, die mich so begeistert hat, handelt von zwei französischen Männern, die einmal die Tour de France-Strecke abfahren wollen. Georges ist 83 Jahre alt und sein Nachbar Charles bringt es auf stattliche 76 Jahre. Beide haben mit diversen Krankheiten zu kämpfen und natürlich sind sie keine jungen Profisportler. Daher kauft Georges für ihre Reise einen neuen Renault inklusive Navigationssystem. Seit Monaten haben die beiden die Etappen bis in das kleinste Detail geplant, die Hotels sind gebucht und Besuche bei Familienmitgliedern finden auch noch Platz. Doch wirklich wichtig ist die absolute Geheimhaltung. Charles Familie ist zwar in alle Pläne eingeweiht, aber Georges Tochter, die ihn seiner Meinung nach immer in Watte packt, darf auf keinen Fall etwas erfahren. Sie befindet sich für einige Zeit in Peru und gibt ihrem Vater damit ungewollt die Gelegenheit seinen Traum zu erfüllen. Plötzlich meldet sich jedoch Adèle bei ihrem Großvater Georges und bittet um einen täglichen Anruf bis ihre Mutter aus dem Urlaub zurückkehrt. Zehn Jahre hatten beide nur sehr wenig Kontakt miteinander und plötzlich ruft sie an und bringt die gesamte Planung durcheinander. Wenn Adèle anruft und niemand da ist, würde sie sich schnell Gedanken machen und ihre Mutter anrufen. Im letzten Moment hat Charles die rettende Idee und installiert eine Rufumleitung auf Geroges' Handy. Das Abenteuer kann beginnen!

Sprache/Stil:
Caroline Vermalle hat eine Geschichte geschrieben, die auf den ersten Blick leicht wie ein Schmetterling vor der Nase des Lesers tanzt. Die Struktur der einzelnen Sätze ist einfach und bedingt durch die Satzlänge stellt sich schnell ein guter Lesefluss ein. Beschreibungen der Umgebung erfolgen nur sehr sparsam und wirken eher wie Bleistiftzeichnungen. Die Protagonisten werden nicht eindringlich, aber sehr liebevoll und behutsam dargestellt.
Diese Dinge, die von einigen Kritikern vielleicht als Oberflächlichkeit angesehen werden, gehören für mich zu einer gewissen Taktik. Die Leichtigkeit legt sich über die ernsten Themen, über die folgenreichen Gedanken der Figuren und führt dazu, dass das Herz des Lesers immer leicht bleibt. Die Gedanken von Georges, Charles und Adèle berühren in jeder Sekunde und sind der Kern der Handlung. Es ist eigentlich völlig egal wie die einzelnen Orte auf der Etappe aussehen oder welche Sehenswürdigkeiten betrachtet werden. Ebenso ist es unwichtig in welchen Hotels die beiden Männer übernachten. Wichtig ist allein was in ihren Herzen und Köpfen vorgeht. Und genau das kann Vermalle wunderbar in klare Wörter kleiden, die in berührende Lebensweisheiten münden. Zudem gibt sie der Geschichte immer wieder sehr natürliche und nachvollziehbare Wendungen, die den Leser mitreißen.

Fazit: Ich habe gelacht, nachgedacht und geweint. Ein wundervolles, wenn auch nicht typisch französisches Buch, das ich nur empfehlen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nä wat wor dat schön! :), 29. März 2012
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich stimme in die Begeisterung mit ein, ein ganz tolles Buch, das gut unterhält, rasch und leicht gelesen ist und einen dann doch tiefer berührt, als man zunächst erwartet hat.
Ich alte Heulsuse hab natürlich wieder bitterlich geweint an der ein oder anderen Stelle, aber das kennt man von mir ja schon bei anrührenden Büchern. Vorallem hat das Buch aber auch dazu geführt mich selbst zu hinterfragen und über meine Beziehung zu meinen Großeltern, die zwar sehr herzlich ist, aber auch durch Distanz und häufige Sprachlosigkeit geprägt, weil ich wenig Verständnis für ihre Langsamkeit habe und sie viele der Dinge, die mich interessieren fürchterlich finden oder großen Respekt davor haben. Ich denke, daß Buch zeigt einem, daß man auch trotz einer großen Distanz oder anderen Interessen für einander da sein kann und Dinge miteinander erleben kann, wenn man sich nur auf den jeweils anderen ein wenig einläßt. Gar nicht so leicht für uns junge Leute, die wir Job, Haushalt und Freizeitvergnügen unter einen Hut bringen wollen und dabei dann die alten Leute gerne mal unter den Tisch fallen lassen. Ach Oma ruf ich morgen an und dann ist es doch wieder vergessen, wem geht es nicht so? Sehr interessant fand ich aber auch mal die andere Seite beleuchtet zu sehen, wie schwierig es tatsächlich ist beim technischen Fortschritt mit zu halten, wie alte Leutchen schon beim verstehen der SMS-Sprache (gut die wurde hier etwas überzeichnend dargestellt) überfordert sind und erstmal über ihren Schatten springen müssen, solch ein Teufelsgerät, wie ein Handy überhaupt verstehen zu wollen.
Trotzdem hat das Buch seine Schwächen, die Sprache ist sehr einfach gehalten, keine stilistischen Wunderwerke und ich hätte mir bei so einem Buch deutlich mehr Landschaftsbeschreibungen und Frankreichfeeling gewünscht.

Trotzdem war dieses Buch ein ganz besonderes, dann es hat mich bewegt und begeistert und dazu sieht es in meiner lavendelfarbenen Küche ganz herrlich aus!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wundervolles Buch, 6. Mai 2011
Ein tolles Buch, ach ist das ein tolles Buch... Das waren meine ersten Gedannken nachdem ich das Buch geschlossen habe.

Es ist sehr liebevoll, lustig, ehrlich und einfühlsam geschrieben, jedoch auch melancholisch und hat etwas Endgültiges.
Es fesselt einen von der ersten Seite bis zum letzten Satz oder soll ich sagen SMS (wer das Buch gelesen hat, weiß was ich damit meine).

Diese Buch beschreibt auf so wundervolle Weise die Geschichte von Charles und George, die mit über 80 die Tour de France mit dem Auto fahren und dabei viel über sich selbst, einander und ihr vergangenes Leben & ihre Familie herausfinden.
Beide haben ihre ganz persönlichen Motive und Geheimnisse zu dieser außergewöhnlichen Reise.

Der Titel des Buches trifft es perfekt und regt sehr zum Nachdenken an.

Ob es sich bei dieser einfühlsamen Erzählweise wohl um autobiographischen Inhalt handelt?

Ein tolles Buch mit einem wunderschön positiv und lebensfroh formulierten Titel und einem traumhaften Cover.
Allein wegen dem Cover habe ich in der Buchhandlung zu diesem Schmuckstück gegriffen.
Und ich habe es nicht bereut.

Ich kann diese Buch ohne Einschränkungen weiterempfehlen.

Anja B.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ganz spezielle Tour de France, 12. Juli 2012
Von 
Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Gibt es etwas Schöneres, als sich im fortgeschrittenen Alter einen langgehegten Traum zu erfüllen? Georges und Charles tun es und ich fand es wunderschön, die beiden drolligen alten Herren bei ihrer ganz persönlichen Tour de France zu begleiten. Es fing schon an mit der Aufregung bei den Reisevorbereitungen und dem Hadern mit der modernen Technik ... das war einfach köstlich. Die Autorin hat die diversen Situationen sehr gut eingefangen. Der französische Charme kam genau so gut rüber wie die liebenswerte Umständlichkeit, die oft mit dem Alter einher geht. Und dann der Stolz, wenn wieder eine Hürde genommen wurde, das war wirklich sehr rührend. Georges ist so richtig aufgeblüht, das konnte ich förmlich spüren und aus der langjährigen Nachbarschaft entwickelte sich ganz zaghaft eine Freundschaft.

Nicht so gut gefallen haben mir die SMS, die einfach zuviel Raum eingenommen haben. Mussten wirklich alle doppelt aufgeführt werden, einmal im Original in einer seltsam abgekürzten Form, die vielleicht in der französischen Sprache benutzt wird, aber nicht im Deutschen und dann die Übersetzung? Das war mir ein wenig zu viel des Guten. Fand ich es bei den ersten SMS-Versuchen von Georges noch sehr amüsant, fand ich es im Laufe der Geschichte eher überlesenswert. Die Geschichte ist sehr liebevoll geschrieben, vor allem der Teil, der sich mit den beiden Reisenden beschäftigt. Nicht ganz so interessant fand ich den Strang, der der Enkeltochter von Georges gewidmet ist. Adele arbeitet in London beim Film, spielt natürlich eine wichtige Rolle in dem Buch, da sie ihrem Opa durch die täglichen SMS immer näher kommt. Aber sie bleibt ein wenig blass im Vergleich zu Georges und Charles. Ich habe diese Seiten überflogen und war dann froh, wieder bei den "'Alten" zu sein. Ich mag mittlerweile Geschichten über Menschen, die sich im letzten Lebensabschnitt befinden, sehr gerne, vor allem wenn sie so liebevoll geschrieben sind wie diese hier.

Mein Fazit: Französische Atmosphäre, ein wunderschönes Cover, das zum Träumen einlädt und eine Geschichte, die sehr zum Nachdenken anregt, ein bisschen traurig macht, aber gleichzeitig auch lächeln lässt ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glück zwischen Buchdeckeln, 29. August 2011
Ja, natürlich lockt das Cover. Ja, natürlich verfängt der Titel. Dennoch steckt die Hauptsache zwischen den Buchdeckeln. Eine schöne Geschichte, ein "Road-Movie" der ganz eigenen Art. Sicher, das eine oder andere Klischee über das Alter, vor allem das Altern, findet sich an. Dennoch erzählt Vermalle souverän die letzte gemeinsame Anekdote aus dem Leben von Georges und Charles, den beiden Protagonisten, die sich auf die "TDF" begeben. Es ist nicht einmal der Wunsch, sich einen Kindheitstraum zu erfüllen, sondern jeder fährt auf seine Weise seinem Schicksal mit offenen Augen, aber nicht resigniert, entgegen. Mal ganz abgesehen von den hübschen Landschaftsskizzen beeindruckt der Tonfall von "Denn das Glück ist eine Reise": leicht, aber niemals banal. Das Ende mag den einen rühren, dem anderen vielleicht einen "touch too much" sein. Dennoch wird auch Letzterer einräumen müssen, über 223 Seiten auf eine Reise mitgenommen worden zu sein, die Spuren - nicht breite Rillen, eher zarte Linien - hinterlässt. Und nein, Vermalle schreibt nicht mit mahnendem Zeigefinger. Ein schönes Buch. Empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Geschichte über das Leben!, 9. Juli 2011
Georges ist 83 Jahre alt und nutzt die Chance, dass seine Tochter für zwei Monate nach Peru gereist ist um sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen. Er fährt mit seinem Nachbarn Charles die Tour-de France nach. Monatelang haben sie sich vorbereitet, die Route durch die Brétagne ausgearbeitet und Hotels gebucht. Wenn seine Tochter Francoise dies wüsste, sie hätte ihn niemals fahren lassen. In seinem Alter und mit der schwer angeschlagenen Gesundheit?
George liebt seine Tochter über alles aber das sie ihn ständig nur in Watte packen will, dass nervt ihn sehr. Als ihn kurz vor der Abreise seine Enkelin Adèle anruft, denkt er gleich sie sei von ihrer Mutter beauftragt worden um ihn zu überwachen. ' er glaubt, dass es das nun mit den Reiseplänen war. Adèle lebt in London, ist dort als Praktikantin beim Film tätig und sie hat jahrelang nichts von sich hören lassen, obwohl sie in ihrer Kindheit sehr viel schöne Zeit bei ihren Großeltern verbracht hat.
Die Technik macht es heutzutage möglich, Anrufe vom Festnetz auf das Handy umzuleiten, und George hat ein Handy! Zwar noch originalverpackt und nie benutzt ' aber immerhin. Als nun dieses Problem mit Hilfe des technisch relativ gut begabten Nachbarn Charles gelöst ist, machen sie sich endlich auf den Weg und starten in ihre Tour de France.
Natürlich bekommt Adèle es doch mit, dass ihr Opa nicht zu Hause im Sessel sitzt und fernsieht, sondern unterwegs ist. Er erzählt ihr von der Reise und sie treffen eine Vereinbarung: Georges soll Adèle jeden Abend eine sms schicken in der er ihr schreibt, wo er ist und wie es ihm geht. Wenn sie einen Abend nichts von ihm zu lesen bekäme, dann würde sie ihre Mutter informieren und ihn suchen kommen. Die Abmachung gilt und Georges lernt sms zu verfassen'

Dieses kleine 224 Seiten umfassende Buch ist in der gebundenen Ausgabe mit dem Leseband und dem komplett in Lila/Violett gehaltenem Erscheinungsbild schon optisch sehr schön. Und es beinhaltet eine wunderbare Erzählung. Eine Geschichte über das Leben und die Liebe, dass sich wieder annähern und das loslassen. Die Beziehung zwischen den beiden alten Herren Charles und Georges, die von einem nachbarschäftlichen Verhältnis während der Reise in eine tiefe Freundschaft (auch mit Streit) wechselt ist sehr gut beschrieben. Wie sie über ihr Leben, die Vergangenheit, die Zukunft, das Glück und ihre Ängste sprechen ist schön rübergebracht.

Die Beziehung zwischen Adèle und ihrem Opa, die durch die geschickten sms wieder sehr intensiv wird. Eigentlich intensiver als sie je war, denn als 'Erwachsene' kannte die Ekelin ihren Großvater eigenlich gar nicht.
Die Handlung ist voller Humor, Freude, Hoffnung, Traurigkeit und Melancholie und macht einfach Freude. Caroline Vermalle ist es absolut gelungen, eine sehr gute Idee, das Thema 'zwischen den Generationen' in unser aktuelles Zeitgeschehen zu verpacken. Der Schreibstil ist locker, angenehm und flüssig.
Die Beschreibung der kleinen, französischen Ortschaften mit ihren Landschaften, alten Gebäuden, Häfen, Restaurants und Köstlichkeiten sind der Autorin auch sehr gelungen. Man fährt mit den Protagonisten durch die Bretagne und die vielen französischen Begriffe haben mich nicht gestört, im Gegenteil. Die Aussprache war aus meiner Schulzeit noch hängengeblieben.
Außerdem bin ich selber auch ein großer Fan der Tour-de-France, der zu 'Fernsehzeiten' täglich lange Etappen live am Bildschirm verfolgt hat. Und das natürlich auch nicht nur wegen des Radsports, sondern auch wegen der schönen Aufnahmen und 'Nebenerklärungen' der Moderatoren.

Das Buch hat ein schönes Ende, traurig oder nicht, dass verrate ich nicht. :-) Denn hier ist selber lesen wieder einmal dringend zu empfehlen.

Mein Fazit: 5 von 5 Sternen
Eine sehr schöne, angenehme, ruhige Geschichte über Jung und Alt ' Jung mit Alt. Humorvoll aber voller Gefühl. Gar nicht kitschig, sondern einfach nur das wahre Leben.

© Buchwelten 2011
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist Glück..., 2. Juni 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein interessantes Buch, dass zum Schmunzeln und auch Nachdenken einlädt. Meine Erwartungen aufgrund der Bewertungen im Internet wurden erfüllt. Wer gern liest, wird dieses Buch auch mögen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Denn das Glück ist eine Reise, 24. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine Geschichte die zu Herzen geht und die zeigt das Träume auch im Alter einen großen Stellenwert haben. Das man seine Träume leben soll auch wenn man sie nicht immer zum Ende bringen kann. Eine Geschichte die zeigt wie wichtig ein Zusammenhalt der Familie ist und wie schön wenn Großeltern für ihre Enkel und Enkel für die Großeltern da sind. Ein wunderschönes Buch.
Mehr davon....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Denn das Glück ist eine Reise, 25. April 2013
Charles und Georges, 76 und 83 Jahre alt, erfüllen sich einen langgehegten Traum: Sie fahren mit einem frisch erstandenen Renault die Tour de France nach. Dabei lernen sie nicht nur sich selbst neu kennen, sondern auch ihr Gegenüber, aus der langen Nachbarschaft wird langsam Freundschaft, mit allem, was dazugehört – Harmonie und Streit, Trennung und Versöhnung. Aber auch die eigene Familie wird neu entdeckt, Georges lernt seine Enkelin Adèle mal von einer ganz anderen Seite kennen.
Ein wunderschönes Buch, leise und einfühlsam in einem einfachen Schreibstil, der Platz für die eigene Phantasie lässt und sich auf das wesentliche konzentriert.
Charles und Georges sind beide sehr sympathisch, mich hat vor allem angesprochen, dass es nicht die typischen Protagonisten sind – nicht oft habe ich ein Buch gelesen, in dem der Hauptcharakter älter als 70 Jahre alt ist. Beide haben ihre Macken und Ansichten, sind geprägt von ihren Erlebnissen und ihren Schicksalen. Gerade das aber macht sie so sympathisch, sie sind menschlich, manchmal auch geradezu kindisch und schämen sich nicht ihres Alters. Ganz im Gegenteil, sie erkunden die Welt neu und versuchen auch, sich in den neuen technischen Wunderheiten zurechtzufinden.
Die Orte und Plätze, an denen die beiden Rentner verweilen, werden gar nicht großartig beschrieben, vielmehr geht es in dem Buch um das, was die beiden sagen, was sie denken und fühlen.
Und genau das schafft Caroline Vermalle, dass ich mitfühle und spüre, was in den Köpfen und Herzen der beiden Protagonisten vor sich geht.
Ein schönes Buch zum Eintauchen, zum Schmunzeln und Nachdenken, zum Lachen und Weinen. Ein Buch voller Freude und Humor und einer Leichtigkeit, wie ich sie selten erlebt habe!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Erlebnis!, 7. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Roman zaubert jedem unweigerlich ein Lächeln auf die Lippen. Auf der einen Seite fühlt man sich ausgezeichnet unterhalten von den beiden Senioren Georges und Charles, den Protagonisten, auf der anderen Seite regt der Roman zum Grübeln über die eigene Situation, die Situation seiner Verwandten und generell die Bürde des Alters an. Jedoch wird deutlich gezeigt, dass es letzten Endes jeder selbst in der Hand hat, seinen Alltag so zu gestalten, wie er möchte. Es wird klar: alt werden und vor allem alt sein erfordert eine ordentliche Portion an Mut!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen