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am 14. Januar 2013
Es ist, glaube ich, nicht weiter umstritten, dass Jean Paul zu den Autoren gehört, die sich nicht gerade leicht und flüssig lesen. Nicht nur, dass Gedanke an Gedanke gesetzt wird, der sich am Ende zu einer Art Handlung fügt („eine Art Handlung“ deswegen, weil es sich üblicherweise nicht um weltbewegende Ereignisse und auch nicht immer um entscheidende Ereignisse im Leben der jeweiligen Hauptperson handelt), die Schwierigkeit umfasst auch den Text an sich: verschlungene Schachtel- und Nebensätze, Satzperioden, die schon ihren grammatischen Sinn nicht schon beim ersten Versuch preisgeben, von Sinn und Hintersinn ganz zu schweigen. Wer Jean Paul liest, weiß in aller Regel was er tut.

Das "Schulmeisterlein Wutz“ ist ein Text, den ich trotz seiner Kürze erst beim dritten Mal vollständig bezwungen habe. Mittlerweile weiß ich, dass ich andere Werke Jean Pauls einfach lieber mag als die Geschichte jenes Schulmeisters, der in äußerster Armut und geistiger Beschränkung den Optimismus eines Candide noch bei weitem übertroffen hat. Es ist die Schilderung eines Menschen, der mit wenig (beinahe mit nichts) dauerhaft glücklich sein kann, weil ein Sonnenstrahl schon völlig ausreicht, um seinen Tag zu retten. Jean Paul als Ich-Erzähler und Teilnehmer an der Handlung steht dieser Zufriedenheit und Lebensfreude überaus wohlwollend gegenüber, seine in anderen Werken anzutreffende Fähigkeit zu ätzendem Spott schweigt angesichts der Idylle – exakt der Grund für mein mehrmaliges Scheitern an diesem Buch. Ich mag Jean Paul ein wenig lieber, wenn sich zwischen Ich-Erzähler, Herausgeber und abgebildeter Welt manch eine feine Dissonanz schiebt…
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am 15. Dezember 2012
Wie alle Bücher von Jean Paul ein unbedingt lesenswertes und auch heute noch amüsantes, anregendes Buch. An die Sprache muss sich der heutige Leser natürlich gewöhnen - aber da muss man durch. (Solange in der Gegenwart nichts vergleichbares geschrieben wird.)
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