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am 6. Januar 2013
"Ein jeder tötet was er liebt, [...], der Feigling
tut es mit einem Kuss, der Tapfere mit dem Schwert."
(Oscar Wilde)

Die Bibel liefert das Motiv für Salome, Matthäus und Markus in den jeweiligen Evangelien. Ein Motiv, welches in der schreibenden, musischen wie bildlichen Kunst häufig und unterschiedlich interpretiert und verwendet wurde. Es geht um die Eckpfeiler des Lebens: um Eros und Tod. Salome - ein Mythos.

Ausgang des zeitlich und örtlich sehr gedrängten Einakters ist das Gastmahl des Herodes Antipas. Seine Frau, deren Tochter Salome sind Anwesende, verschiedene Soldaten und auch Jokanaan (Johannes der Täufer). Herodias, Frau des Herodes, begehrte den Tod des Jokanaan; Herodes verweigert. Salome verliebt sich in Jokanaan, bewundert seinen weißen, lieblichen Körper, liebt die wunderbaren Haare, sie liebt den roten Mund und will ihn küssen. Jakanaan lehnt dieses wie alle Schmeicheleien überhaupt vehement ab. Die verschmähte Salome bleibt bei ihrer Forderung: sie will ihn küssen, koste es was es wolle!

Der noch liebliche Mond steht über allem, gebiert Sehnsucht und Lust und verheißt letztendlich Unheil. Salome tanzt auf Bitten der Herodes, lehnt ab und wird überzeugt, als sie eine Gegenleistung sich wählen darf. "Um was du mich auch bitten wirst, ich werde es dir geben bis zur Hälfte meines Reiches" (Mk 6, 23) ist des Königs Angebot für den Tanz der sieben Schleier. Das Unheil beginnt mit dem Ende des Tanzes. Sie fordert des Unwilligen Jakanaans Kopf, präsentiert auf einem silbernen Tablett.

Gemäß seinem Versprechen muss Herodes handeln. Diesem Wunsch kann er sich "um der Eide und um derer Willen, die mit zu Tisch lagen" nicht verweigern. Der Kopf Jokanaans wird ihr überreicht. Sie vollstreckt ihre ursprüngliche Forderung, der Kuss auf dessen Lippen beschließt das Bild, Herodes Soldaten töten Salome, bezichtigt der Gotteslästerung. Tod und Liebe treffen aufeinander, Gott und Lästerung ebenso, die Gedanken der Zeit Wildes spiegelt sich in Salome und Jokanaan. Sie frivol, offen, freizügig und fordernd, er gottestreu, keusch, zurückhaltend. Dekadenz in Bildern der Pracht spielt gegen die viktorianische Enge. Salome avancierte in dieser Zeit beginnender weiblicher Emanzipationsversuche zur Ikone der l'art pour l'art, zur femme fatale mit unrechtmäßiger Anmaßung des Machtbereichs des Männlichen.

Wilde hat hier in komprimierter Form (ein Akt, eine Zeit, ein Raum) eine Geschichte geschaffen, die den Menschen ein Leben lang begleitet. Liebe, Rache, Lust, Tanz, Sexualität, Begierde, Angst, Tod, Materialismus, Reichtum und das Schöne begleiten, ängstigen und manipulieren den Menschen im Dasein. Und Wilde stellt fest: "Nur der Liebe soll man Beachtung schenken."
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am 9. Februar 2015
Alles das, was Strauß von der 'Salome' vertont hat, steht wörtlich in der deutschen Übersetzung des Stückes. Aber Strauß hat nicht alles vertont - insofern ist der Titel dieser Ausgabe schlicht falsch, denn es handelt sich nicht um Wildes Stück, sondern 'nur' um das Opernlibretto von Strauß ...
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Man braucht nicht lange um das Drama zu lesen, denn zum einen ist es nciht sehr lang, zum anderen ist die Sprache schön und nicht allzu kompliziert so wie man es von Oscar Wilde gewohnt ist.
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am 28. Juli 2014
sehr angenehm . richtig gutes buch.. empfehle ich jeden der dieses Genre gern hat und sich dafür interessiert. danke euch
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am 9. Februar 2013
Ist ebend ein Buch, ich habe es für meine Kindl Bibliothek bestelltund dafür sind die Preise einfach unschlagbar, wenn sie nicht grade kostenlos sind
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