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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juni 2002
Die Schillersche Ästhetik (in einer Reihen von Briefen), die als ein Ausdruck der Freiheit sich in der noch zu erreichenden Totalität des Menschen entfalten soll, geht gewiss auf Schillers Entäuschung über den Verlauf der Revolution in Frankreich zurück, deren positive Auswirkungen auf den Staat er jedoch noch nicht erkannte. Ausgehend von den sozialen Misständen, die sich in Arbeitsteilung äußern und Akzente auf die Teilung des Individuums schlechthin diagonstizieren, entwirft Schiller in seinem Traktat eine transzendentale Erziehung des Menschen zum Schönen. Dabei will er die zwei divergierenden Triebe der menschlichen Natur, Formtrieb und Stofftrieb, zu einem harmonischen Geflecht des Spieltriebes vereinigen, so dass am Ende ein in Freiheit lebendes Individuum als Ganzes zusammen mit den anderen Bürgern den zweifellos utopischen Staat realisieren kann.
Die "Ästhetik" verlangt dem Leser an Abstraktionsvermögen und hochkonzentriertem Lesen alles ab. Der klassische Idealismus, der sich hier andeutet, bereit Verständnisschwierigkeiten: ein parallel zu dem Primärtext laufender Kommentar ist äußerst hilfreich. Empfehlenswert wäre eine an- und abschließende Kenntnis des Aufsatzes von Schiller "Über das Erhabene", weil er die "Ästhetik" inhaltlich komplettiert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein von mir hochverehrter Kunstlehrer empfahl mir dieses aus zahlreichen Briefen zusammengesetzte Werk, da ging ich noch zur Schule. Erst vor kurzem habe ich es dann einmal vollständig gelesen. Zwar ist Schillers Unterteilung der menschlichen Psyche in sinnlichen Trieb und einem keinen Kausalgesetz unterworfenen ethischen Gestaltungsvermögen nicht mehr ganz up to date, die Schlüsse, die Schiller jedoch für die Lebensführung daraus zieht, sind immer noch wahr und richtig. Zum einen verteidigt Schiller die Natur als jenen Bestandteil in uns, der uns gleichermaßen den „Stoff" unserer Lebenspraxis und unseres künstlerischen Schaffens gibt, beharrt andererseits aber ebenso darauf, dass dieser Stoff einer Formung bedarf, die er unserem Vermögen zum ästhetischen und ethischen Urteil anheim stellt. Schließlich formuliert Schiller den tiefen Gedanken, dass der Mensch nur dort wirklich Mensch ist, wo er spielt, d.h. wo Formtrieb und Stofftrieb aufeinandertreffen und sich fruchtbar durchdringen.
Dass er das ganze auch noch in einem wunderbaren Deutsch, allerdings auch in einem schwierigen, formuliert, muss ich hier wohl nicht eigens erwähnen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2010
Mit den "Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen" lernt man Schiller von seiner philosophischen Seite kennen, die mitunter eine sehr bestimmende war. Erstmals in den Horen veröffentlicht, stellen sie eine fundamentale Abhandlung über Schönheit, Ästhetik und Ideale dar, die letztlich zum Grundsatz "Schönheit ist Freiheit in der Erscheinung" führt. Ein Denken, das auf Kant aufbaut und sehr stark von der (damals aktuellen) Französischen Revolution geprägt ist.
Die vorliegende Ausgabe von Reclam besticht nicht nur durch die ausführliche Kommentierung jedes Briefes, sondern macht mit den Augustenburger Briefen auch die Entstehungsgeschichte nachvollziehbar. Ein Muss für jeden Schiller-Fan, der auch dessen philosophische Facetten kennen lernen möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2014
Die Kommentare sind hilfreich. Ausserdem sind die Augustenburger Briefe aufgeführt. Selbstredend, die Sprache ist äusserst schwierig - Trotzdem ein schöner Luxus.
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am 22. März 2013
Bevor man sich an diese interessante und tiefgründige Kost macht, sollte man ein Gespür, Empfinden für die Dankweise der damaligen Zeit entwickelt haben. Ansonsten besteht die Gefahr, frühzeitig aufzugeben, die Inhalte über sich ergehen zu lassen und den jeweiligen tieferen Sinn zu übersehen/überhören.
Sehr interessante Gesankengänge, solle unbedingt häufig gehört werden, gerade für unsere heutige Zeit und ihren Zeitgeist sehr interessant.
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am 19. November 2013
Ist zwar schwer zu verstehen für den ein oder anderen, dennoch sehr interessant zu lesen. Schade ist nur, dass man nur die Briefe von Schiller liest und die Antwort auf seine Briefe nicht sehen kann, auf denen er die weiteren Briefe bezieht.
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am 18. Januar 2013
Dieser Kommentar zu Schillers ästhet. Briefen ist sehr ausführlich und gut fundiert. Er ist für jeden Leser der ästhet. Briefe sehr hilfreich.
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am 16. Juli 2013
Vor langer Zeit geschrieben, immer noch so aktell wie damals. Allerdings von einem Menschen in ganz anderer Seelenverfassung als sie heute üblich ist. Dies Zeigt sich in der Art der Auswahl des Bemerkenswerten innerhalb des Wahrgenommenen ebenso, wie in den Beurteilungskriterien, welche als im Hintergrund befindliche Messlatte verwendet werden und an den Schlüssen, welche als Ergebnis der Verarbeitung der Wahrnehmungen gezogen werden.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2010
Abgesehen davon, daß es vermessen für einen normalen Leser vermessen ist, über Schiller zu urteilen:
Im vorliegenden Buch beschreibt Schiller - incht leicht zu lesen - den Schönheitsbegriff philosophisch und sieht u. a. die "lebende Gestalt" als ideale Einheit von Leben und GGestalt, Dasein und Form.
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