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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Jahre wieder ...
...werden alle Ewiggestrigen, die immer noch auf eine Neuauflage von Operation:Mindcrime, Empire oder Rage for Order hoffen ("früher war eh alles besser")enttäuscht. Schade, aber vielleicht liegts an falschen Erwartungen. Wer sich in seiner Erwartung täuscht, wird durch das neue Album sicher ent-täuscht. DTC ist ein eigenständiges Werk...
Veröffentlicht am 6. Juli 2011 von Lupo

versus
71 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "LuvnU is hard to do"
1986: Rage for Order.
2011: Dedicated to Chaos.

Ein Schelm, wer da eine Verbindung sieht.

Dedicated to Chaos ist ein ganz erstaunliches Album geworden. Eines, das ich gar nicht wahrhaben will.

Rückblickend wünsche ich mir, 1998 hätte die Band nach DeGarmos Ausstieg verkündet:
Das war's halt. Machen wir jetzt...
Veröffentlicht am 24. Juni 2011 von Christer Leidolph


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71 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "LuvnU is hard to do", 24. Juni 2011
1986: Rage for Order.
2011: Dedicated to Chaos.

Ein Schelm, wer da eine Verbindung sieht.

Dedicated to Chaos ist ein ganz erstaunliches Album geworden. Eines, das ich gar nicht wahrhaben will.

Rückblickend wünsche ich mir, 1998 hätte die Band nach DeGarmos Ausstieg verkündet:
Das war's halt. Machen wir jetzt was neues draus.

Die Entwicklung, die Queensryche vor allem in den letzten Jahren genommen hat, ist absurd. Inzwischen sind wir schon beim Parodiestadl angekommen. Glaubwürdigkeit dahin, Geoff Tates Ego platzt dagegen vor Dominanz.
Die öffentliche Distanzierung zur Metalszene nutzten Geoff Tate und seine Gefolgschaft stets aufs Neue, um ihren verbliebenen Anhängern neue Stilrichtungen verkaufen zu wollen. Nicht, das alles schlecht wäre, nun wirklich nicht, es ging wieder bergauf, aber DAS hier ist schon lustig, Leute.

Ich finde es ein wenig unfair, die heutige Band mit jedem neuen Album immer noch für ihre einstigen Großtaten büßen zu lassen. Leider reduzieren viele die Band noch immer lediglich auf Operation:Mindcrime und Empire, dabei waren ihre größten Werke doch auch oben genanntes Rage for Order mit seinem unbändigem Experimentierwahn und das düster-sperrige Promised Land, an dem so mancher Fan noch heute zu kauen hat. Queensryche hat es seinen Fans nie leicht machen wollen, den Trends nie hinterhergeschielt.

Natürlich wurde vieles anders nach Chris Ausstieg, und nicht alles besser als 1997 auf seinem Abschiedsalbum Hear in the now frontier.

Aber: Jede dieser Scheiben bot immer noch richtig guten Stoff! MURDERER? oder THE HANDS, TRIBE ,THE ART OF LIFE,
RIGHT SIDE OF MY MIND, AT 30.000 FEET, REMEMBER ME - nur um einige zu nennen.

Momente dieser Güte sucht man auf DTC leider vergebens. Daran ändert auch ein kurzes Aufbäumen in der Mitte des Albums nichts.

Zwar erschliessen sich selbst die trägsten Nummern irgendwann, aber man muss schon eine gewaltige Portion Geduld und Lust aufwänden, um so Liedchen wie BROKEN, THE LIE, WOT WE DO oder HIGHER spannend zu finden!
Und dabei hatten sie uns mit American Soldier soviel Hoffnung gegeben...

GET STARTED als Anheizer ist da noch ein angenehmer Rutsch hinein in diese neue Queensryche "Wunderwaffe".
Wir bekommen melodischen, austauschbaren Ami-Rock serviert.

HOT SPOT JUNKIE rockt deftiger nach vorn, in "bester" Hear in the now frontier-Manier und einem der raren von Michael Wilton gespielten Soli auf Dedicated to Chaos.

GOT IT BAD hab ich auch nach zig Durchläufen noch nicht verdaut. Einfach unglaublich. Das ist kaum zu ertragen. Als offener Hörer fallen einem orientalische Keyboardsounds mit dazu angerockten Funkrhythmen grundsätzlich wohl nicht unbedingt negativ auf, aber wenn Queensryche auf dem Etikett steht, sollte auch irgendwas daran erinnern. Egal welche schlechte Popscheibe zuletzt veröffentlicht wurde, dieser Song wäre auf keinem Album gut aufgehoben. Das ist einfach peinlich.
Jede Hausfrau mit funktionierendem Bügeleisen wird an AROUND THE WORLD helle Freude haben, die neue Käuferschicht wartet schon. Im Ernst, es ist ein netter, direkter Posong mit deutlichem U2-Appeal, gefällig arrangiert.

Schwer zu fassen ist HIGHER, das unglücklich konstruiert wurde und unmelodiös seinem Ende entgegenschwurbelt.
Deutlich straighter lässt sich RETAIL THERAPY an. Ähnliche Songs fanden sich auf Hear in the now frontier und American Soldier.
DRIVE beginnt modern und lässt hoffen, geht aber nicht so gut weiter, sondern stolpert ein wenig orientierungslos durch die Laustsprecher. Da wäre melodisch weitaus mehr drin gewesen. Trotzdem ein kleiner Trostpreis fürs versuchen.
Hat die Band nicht 2 Gitarristen? - die gehören wohl inzwischen nicht mehr zum Standardinventar der Band. Michael Wilton wird schon wissen, weshalb er an den Aufnahmen nur marginal teilgenommen hat.

Einige Gitarrensoli sind dilettant, ohne Phrasierung, emotionslos und stümperhaft runtergeschrubbt. Wenn ich Geoff Tates Saxophonspiel spannender finde als die Leistungen an der Gitarre, spricht das Bände.
Kann ich mir aussuchen, ob es Kelly Gray oder doch Parker Lundgren zu verantworten hat?

Erst dann folgt dann nun endlich der erste Song, der einen daran erinnert, welcher Band wir eigentlich die ganze Zeit zuhören: AT THE EDGE.
Wären nicht ständig unnötige Unterbrechungen integriert und der Gesangsteil melodischer und flüssiger arrangiert, und nicht mit rapartigen Stilmitteln verunstaltet, könnte der Song sogar als Ganzes zünden. Das zu erwartende Gitarrensolo wurde durch ein Saxophon ersetzt - das ist der echte Queensryche-Moment mit Gänsehaut-Effekt! Großer Spaß!

Ich rieb mir die Hände und dachte, Anlaufphase vorbei, jetzt geht's los. Bei 16 Tracks wäre das grade noch okay...

Doch das war es schon mit der Herrlichkeit.

Durch den Rest der Scheibe schleppte ich mich irgendwie hindurch, ohne das die große Erleuchtung kam.
Viele Durchläufe folgten. Ernüchterung blieb.
Es dominieren uninspirierte Keyboardballaden und einfallsloses Geschrammel. Immer wenn Songs interessant beginnen, werden sie im Laufe der Spielzeit nur irgendwie über die Runden gebracht. Moderne Grooves wie in Drive werden zuwenig ausgenutzt oder nicht konsequent entwickelt.
Einzig HARD TIMES überzeugte mit lässigem Bassgroove und fragiler Instrumentierung. Ein nachdenkliches Stück Musik.
I TAKE YOU bietet einen halbwegs funktionierenden Rocksong mit eingestreuten Hip-Hop-Vocals. An BIG NOIZE könnte man auch noch einige Freude finden, sofern es nicht sttört, das man beim Liedaufbau geschlampt hat. Jedes mal wenn es losgeht, setzt der Fluss aus. Als angekündigter Epic untauglich, atmosphärisch aber gelungen.

Gesanglich ist auch nicht mehr wahnsinnig viel los.
Man erinnere sich, früher hiess es: Das Niveau singt. Hammerstimme mit 4 Oktaven. Heute heisst es, das Niveau sinkt, und zwar stetig.
Dafür öfter mal was neues - Geoff Tate rappt, keucht, meckert und flüstert sich (wie Barry White) durch seine Texte, die einen teilweise beschämen.

Und bitte Leute, was sollen wir Fans mit Stücken wie WOT WE DO anfangen? Das ist nicht böse gemeint, aber ist das wirklich Euer ernst? Wir sind mit Eurer abenteuerlichen Gitarrenmusik aufgewachsen, ihr habt in der Metalszene Maßstäbe gesetzt, Innovationen herbeigeführt - und nun präsentiert ihr uns soften Hip-Hop!? GOT IT BAD war Euch wohl noch nicht genug...

Tja, schaut man sich die Songtitel an, könnte der Eindruck entstehen, sie wüssten was sie uns antun:

Wir durchleben HARD TIMES, fühlen uns BROKEN, erleben BIG NOIZE um nichts, wissen um THE LIE die diese Band inzwischen ist.
Ja, LUVNU (IS SO HARD TO DO).

Allein die Schreibweise mancher Titel ist so lachhaft wie das Album selber.
Inzwischen ist der Punkt erreicht, das man mangelndes Songwriting nicht mehr durch fortwährende stilistische Mutation rechtfertigen kann. Queensryche haben musikalisch nicht nur ihr Stammpublikum aus den Augen verloren, sondern haben musikalisch auch nichts mehr zu sagen. Mehr noch, sie berauben sich jeglicher übrig gebliebener Seriosität.

Das Songwriting wurde erneut größtenteils outsourced. (an Randy Gane, Kelly Gray, Jason Slater etc) Es ist bezeichnend, wenn der beste Song des Albums von Scott Rockenfield stammt!

Ich sag Euch, wem diese Scheibe Spaß machen kann: All denen, die auch an Geoffs Soloalbum gefallen fanden. D2C schlägt zu 100% in dieselbe Kerbe, mehr noch, es ist wie die direkte Fortsetzung dessen.

Angenehme, moderne, rhythmische Musik, stilistisch vielfältig, nicht immer melodiös, oft austauschbar, handwerklich toll umgesetzt und dabei stets um Relevanz bemüht. Was dem Album fehlt, ist der Überraschungsmoment, der geniale Einfall, die unerhörte Melodie. Und die Glaubwürdigkeit.

Wer das beherzigt, wird DTC sicherlich mögen.
This is not Metal. Not even Rock. Who cares. Es it Pop. Aber leider kein sonderlich einfallsreicher.

Man kann wirklich gespannt sein, wie die Fans auf Dedicated to Chaos reagieren werden.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Jahre wieder ..., 6. Juli 2011
...werden alle Ewiggestrigen, die immer noch auf eine Neuauflage von Operation:Mindcrime, Empire oder Rage for Order hoffen ("früher war eh alles besser")enttäuscht. Schade, aber vielleicht liegts an falschen Erwartungen. Wer sich in seiner Erwartung täuscht, wird durch das neue Album sicher ent-täuscht. DTC ist ein eigenständiges Werk. Queensryche sind halt nicht Motörhead, die nach 30 Jahren immer noch sehr selbstähnlich bis gleich klingen. Sicher, auch ich musste schlucken, als ich in den vergangenen Jahren Alben wie das zeitgeistlastige HITNF, das unsägliche und überflüssige Mindcrime 2 oder das unausgegorene und langweilige American Soldier zu hören bekam, wo sich Queensryche weit unter Wert verkauften. Doch diesmal liegt die Sache anders. Die Band hat ihre Hausaufgaben gemacht. Queensryche haben nicht nur ein erstklassiges Prog-Rock-Album gebastelt, sie schaffen vielmehr Klangwelten, deren Entdeckung eine wahre Freude für audiophile Hörer ist. DTC ist ein Album zum Anhören über eine gute Anlage oder über Kopfhörer, kein musikalisches Fastfood. Doch bitte nicht missverstehen: die Lieder sind zwar komplex, aber keineswegs sperrig. Vielmehr überraschen alle Stücke durch viele schöne Details und z.T. exotische Arrangements. Ausserdem gibts diesmal wieder mehr Abwechslung als auf AS. Mal rockts richtig ab wie beim Opener, mal schweben die Stücke leicht und luftig auf dem soliden Bass/Drum Fundament von Jackson und Rockenfield was auch den zig-ten Durchlauf zur wunderbaren Entdeckungsreise werden läßt. Auch die Gesangsarbeit von Geoff Tate und die Gitarrenarbeit von Michael Wilton (+ x?) sind ein Genuss. Die raumfüllende, druckvolle und gleichzeitig glasklare Produktion ist eh über jeden Zweifel erhaben. Die Musiker scheinen förmlich im Raum zu stehen.

Fazit: DTC ist ein Album für Musikliebhaber mit breitem Horizont, nicht in erster Linie für Metalheads. Hier liegt wohl das grosse Missverständnis und die Quelle der Ent-Täuschungen. Mir gefällts, auch wenn's kein Metal i.e.S. mehr ist und läuft seit Tagen in Dauerschleife. Für mich haben sich Queensryche mit diesem Album für die Mittelmässigkeiten der letzten Jahre mehr als rehabilitiert. Das Digipack wirkt billig, aber das ist schon mein einziger Kritikpunkt. Aufgerundete 5 Sterne für DTC von mir.
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15 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Künstlerische Weiterentwicklung, 30. Juni 2011
So neu sind die künstlerischen Pfade, die Queensryche mit "Dedicated to Chaos" beschreiten gar nicht. Das Album stellt vielmehr eine konsequente Weiterentwicklung des erstmals auf "Hear in the now frontier" (1997) erprobten Spiels mit alternativen Sounds dar. Letztgenanntes Album brachte eine Synthese des Queensrychesounds mit dem Grunge; "Q2K" (1999) und "Tribe" (2003) flirteten mit Tribalsounds; die letzten Studiooutputs brachten die Queensryche der späten 1980er und früheren 1990er Jahre in einem moderneren Gewand. "Dedicated to chaos" klingt in meinen Ohren wie "Hear in the now frontier" im Soundgewand der "Rage for order" (1986). D.h. von der Struktur her sind die Songs eher einem reduzierteren Rock zuzurechnen; man hat den Eindruck, Grunge, Garagerock, Britpop, aber auch Jazzrock zu hören. Starke Betonung liegt diesmal mehr auf dem Rythmus, der mal eingänig und mal sehr vertrackt daherkommt. Das Die klassische Instrumentation von Gitarre, Bass und Schlagzeug ist jedoch mit Keyboardteppichen und elektronischen Soundspielerein untermalt, die für einen dezent futuristischen Anstrich sorgen. Dies passt gut zu dem einen von zwei Themenkomplexen, dem sich die Songs widmen, ohne dabei jedoch ein festes Konzept zu verfolgen. Zum einen handeln die Tracks von den Problemen, die die moderne Medien- und Informationsgesellschaft mit sich bringt, zum anderen wird die künstlerische Entwicklung der Band selbst thematisiert.

Die vielen schlechten Rezensionen hier zeigen nur eines: viele Menschen sehen in Queensryche keine Künstler, die sich nach Belieben frei entfalten dürfen, sondern nur musikalische Handwerker, die bitte schön bestimmte Schubladen (Prog Metal, Heavy Metal, "Operation Mindcrime", "Empire" usw,) zu bedienen haben. Für erwähnte Hörer its Prog Rock konsequenterweise auch kein künstlerisches Programm, sondern eine Schublade. Dabei ist die ursprüngliche Wortbedeutung von progressiv voranschreitend oder fortschreitend und meint im Zusammenhang mit Musik eine ständige Weiterentwicklung und somit in keinster Weise fortwährende Reproduktion des Immergleichen in geringer Variation.

So, jetzt bin ich aber zu faul zum weiterschreiben. Diese Rezension versteht sich als ein Plädoyer für Musik an sich; ich drücke mein tiefstes Bedauern gegenüber denjenigen Menschen aus, die leider ein sehr beschränktes ästehtisches Empfinden und Wahrnehmungsvermögen der Musik haben - dabei gibt es sovieles Schönes zu entdecken!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das inspirierenste Queensryche-Album seit "Promised Land" (1994)!, 26. Juni 2011
Das passiert mir sonst nie, ich lese zwar viel und gerne Rezensionen, aber eigene schreiben, dafür fehlt mir sonst immer die Zeit, aber bei einem mal wieder stark umstrittenen Album einer meiner großen Ausnahmebands möchte ich mich jetzt nach meinen Vorrezenstenten auch mal äußern.

Ich kann die ganzen negativen Kritiken sowohl hier als auch schon wieder in der Presse (RockHard etc.) echt nicht MEHR verstehen (bis "American Soldier" konnte ich es sehr wohl verstehen). Selbstverständlich habe ich auch alle Alben dieser (einstigen?) Hammerband, kenne diese in- und auswendig seit Jahren (die einen mehr, die anderen weniger) und bin wie fast jeder der Meinung, dass "Mindcrime" ihr absolut unerreichbarer Geniestreich ist und das alles was nach dem Mega-"Promised Land" von der Band erschien gegenüber sämtlichen Vorgängern echt enttäuschend war. Tja, seitdem mit Chris DeGarmo ein Ausnahmegitarrist und auch ein entscheidender Songwriter (siehe "Mindcrime"-Credits) ausgestiegen ist, ging es mit der Band echt in ein kreatives Loch. Zwar gab es nie ein Album, wo nicht ein paar (mehr oder minder) interessante Lieder drauf befanden, aber ist das bei einer Band wie Q nicht fast wie ein Armutszeugnis? Ich wage es gar nicht an die musikalische Rafinesse von Alben wie "Mindcrime" und "Empire" zu erinnern, aber trotzdem tut das auf Dauer schon sehr weh...

Wie immer gibt es dazu unterschiedliche Meinungen, so was es bei allen Q-Alben seit Mitte der 90er und wird wohl auch bis zum Ende der Band so bleiben. Nichts gegen Experimentierfreudigkeit aber viele Sachen die sie in den letzten 15 Jahren abgeliefert haben waren einfach unter dem Gruppenniveau, unabhängig welche Ursachen dies auch immer haben mag.

Klar, mit "American Soldier" ging es sicherlich einen Schritt in die richtige Richtung, auch wenn selbst dieses Album für mich eine Medallie mit einer Kehrseite war, aber einige Lieder darauf haben echt genug Substanz gehabt, um zu hoffen. "Also, auf das nächste Album!" hieß es vor gut 2 Jahren, nun ist es also "Dedicated to Chaos", das sich den gemischten Meinungen zahlreicher Leute stellen muss. Tja, auch meiner.

Ich muss sagen irgendwie hatte ich bei den Ankündigungen der Band (auch wenn man sich selten auf sowas verlassen kann) irgendwie ein gutes Gefühl und als die Scheibe (natürlich in der extra langen Special Edition;-)) dann endlich am 24.06. in meinem Player gelandet war, war ich doch sehr angenehm überrascht, wie viel kreativer Saft doch noch wahrlich in der Küche dieser Herren zu stehen scheint. Eines vorweg, Vergleiche mit ihren Meiserwerken sind hier unverhältnismäßig, aber gemessen an allem was die Gruppe seit Mitte der 90ern ihren Fans angetan hat ist dieses Album doch echt ein Geschenk. Vielen scheint dieses Album mal wieder nicht "zu hart" zu sein, oder nicht zu gitarrenlastig. Gut, die einmalig-geniale Gitarrenarbeit (zu Zeiten von Herrn DeGarmo) ist so ziemlich das stärkste an der Musik von Q (gewesen), aber die Leute für die gute Musik nur harte Musik ist sag ich bloß: "Legt euch mit euren blöden Slayer-Platten ins Grab und geht schlafen":-)

Q waren noch nie die härtesten, ist auch nicht Kernpunkt einer Prog-Metal-Band aber egal. Zurück zum Album. Insgesamt würde ich sagen, vielleicht nicht ganz so wild wie "AS" (im positiven) aber nach langem enthält ein Q-Album wenigstens wieder Passagen, die daran erinnern, dass diese Band immerhin Prog-Metal (und nicht -Rock) spielt!

Mal ehrlich, der Vergleich Tates mit dem 86er-Werk "Rage for Order" ist garnicht mal soweit hergeholt. Auch dort klangen die Jungs teils echt schnell, düster, etwas experimentierfreudig (aber immer noch im Rahmen) und hatte einige starke Nummern zu bieten, auch elektronische Elemente gab es auch schon damals auf einigen Liedern zu hören. Ähnlich ist es auch hier. Auch wenn ich das Album erst ein mal (nicht wie viele denken werden habe ich es erstmal gegen die Empfehlung von Mr. Tate ohne Headphones versucht) "offen" gehört habe vermag ich das Album schon gut einzuschätzen.

Fakt ist: kein Q-Album hat mich nach "PL" so "beeindruckt" (im Masse der heutigen Zeit natürlich) wie DTC und ich war angesichts der zahlreichen Fehltritte der Gruppe aus den letzten Jahren nach den über 70 Minuten echt zufrieden mit dem was ich da gehört habe. Klarer Kernpunkt dieses Albums ist eindeutig "At the Edge", dieses Lied ist fast so ausgetüfftelt wie das Titelstück von "Promised Land". Auch viele weitere Lieder haben verdammt interessante Passagen, diese Platte ist in der Gesamtheit echt mal wieder auf einen überdurcschnittlichem Niveau, dieses Album wird man oft hören, da man vieles erst beim späteren Hören feststellen wird. Ich bin jetzt schon gespannt, also für mich ist DTC absolut die Überraschung des Jahres. Starke Melodien, teils tolle Solis und krasse Tempowechsel und insgesamt so inspiriert wie seit Jahren nicht mehr. Hut ab dafür an die alten Jungs!

Viele Leute die überschnell Kritiken abgeben (siehe meine Vorrezenstenten) sollten dem Album vielleicht nochmal ne Chance geben sich zu entfalten und es öfter oder intensiver hören, jedenfalls hat es diese Platte nicht verdient auf ewig im Regal einzustauben, dazu sind hier zu viele Lieder drauf, die echt stark klingen.

Ich hoffe die Jungs kommen endlich mal wieder nach Berlin und präsentieren sich und das Album live, das wäre nun die Krönung, nachdem man teilweise mit dem Gedanken gespielt hatte, die Neuveröffentlichungen dieser Gruppe zu ignorieren. Gott sei Dank bin ich treugeblieben, spätestens jetzt weiß ich das es sich gelohnt hat. "Auf das nächste Album!";-)

Fazit: Wer auf musikalische Kreativität wert legt und Musik nicht nach ihrer Härte beurteilt sollte sich von DTC sein eigenes Bild machen.

Da das Album natürlich dennoch nicht perfekt ist gibt es von mir rätlich verdiente vier Sterne!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ANDERS (zu anders...), 24. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Dedicated to Chaos (Audio CD)
Die objektivste Empfehlung vorab:

Vor "Kaufen" auf Youtube (oder wo auch immer) probehören.
Es ist definitiv so das sich jeder da vorab ein Bild machen sollte - SO anders ist dieses Album.

Ich bin keinesfalls ein Freund von Vergleichen über einen langen Zeitraum, so gesehen wollte ich es auch keinesfalls mit "Operation Mindcrime" (sowas schreibt eine Band tendentiell EINMAL, wenn überhaupt) - ich möchte es mit keinem Album "vergleichen". Was ich so schade finde ist das die enorme Vorfreude (omg ... eine neue Queensryche) so offensichtlich enttäuscht wurde. Ich hätte mir gewünscht man hätte das in irgendein "Side-Project" verpackt, vermutlich hätte man es dann einfacher verdaut, oder wäre differenzierter an die Sache rangegangen. Wenn Queensryche draufsteht, wünscht man sich halt das Queensryche drinnen ist - und das kann ich so leider nicht bestätigen.

Es gibt ja schon eine ausgezeichnete Rezension Dich sich mit jedem einzelnen Titel beschäftigt, so gesehen möchte ich das auch nicht wiederholen oder meine persönliche Befindlichkeit zu jedem einzelnen Lied wiedergeben.
Man kann sich maximal noch mit dem "Warum" beschäftigen, das sich final vermutlich gar nicht erschliessen wird.
In erster Line: Das haben die gemacht weil sie es machen wollten und machen konnten. Was ohne Frage jedem Künstler zu 100% frei steht.

Meine rein subjektive Meinung ist: Das sind noch immer ausgezeichnete Musiker, ich persönlich empfinde das Album weder als eine Weiterentwicklung, noch als einen Rückschritt - ich finde es einfach langweilig. Nicht einmal weil es so "anders" ist - weil das ist es für mein Befinden nur im Vergleich zum bisherigen von Queensryche. Sonst ist es nicht mehr als "irgendein" Album, von dem mir lieber wäre es wäre auch von "irgendeiner" Band.

Über die Jahre gesehen bin ich den Jungs sehr sehr dankbar für das geschaffene - dieses Album wäre entbehrlich.
Im Zweifel 2 Sterne in Respekt an die Vergangenheit, verknüpft mit der Hoffnung das sich der 2 Stern mir selbst noch erschliesst :-)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mein Geschmack!, 14. Januar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dedicated to Chaos (Audio CD)
Wenn ich an Queensryche denke, dann denke ich an Operation Mindcrime, Empire u. Promised Land. Das ist für mich QR und das habe ich insgeheim beim Kauf von Dedicated to chaos erwartet. Die Hörproben waren gar nicht so schlecht, aber im gesamten Spektrum der CD fehlt mir jede Struktur eines Progrock-Albums. Es ist titelgerecht wirklich chaotisch und der Gesang nicht mehr so engagiert wie bei den einstigen Alben.

Nun mag man es Entwicklung nennen, einer findet sie gut, der andere nicht. Mir sagt diese Entwicklung der Band rein gar nichts und daher halte ich mich lieber an die alten, dennoch zeitlosen Kunstwerke.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergleiche hinken...., 24. Juni 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
bekanntlich immer....heisst es doch so schön. Auch ich habe schon im Vorfeld einige so schmerzlich negative Rezessionen gelesen, und dachte OMG, warum haste dir das Teil bloss bestellt.

Nun gut, der erste Durchlauf....pühhhh.... gaanz schwere Kost. Anders, ganz anders....aber auch ganz schlecht? Nun, sicher ist es wie üblich leicht, gleich die üblichen Messlatten ala Mindcrime, Empire etc, rauszuholen. Klar, eigentlich logisch, warum sollte man eine Band, wenn schon, nicht an sich selbst messen. Kann man, muss man aber nicht zwangsweise, oder?

Je mehr und mehr ich mir den Rundling reinziehe, desto mehr Finesse entdecke ich. Na klar, das ist kein typischer Abgeh-Rocker im gewohnten Sinne, aber sollte, wollte es das auch sein. Die Truppe hat sich von je her dem Prog-Rock, - Metal, whatever verschrieben. Rein definitionsgemäß erfüllen sie absolut ihre Mission, nichts soll so klingen wie das Gewohnte - Weiterentwicklung halt. Wenn wir auf sowas stehen würden, dann gleich ab zu "Onkel Wolle P." und humba humba....und gerade da geben wir doch sofort Fersengeld.

Wenn Geoff sagt, es ist ein echtes Headphone Album, dann hat er es damit sicherlich sehr genau umrissen. Gerade dort hört man die sehr punktuell gesetzten Zwischentöne. Das macht es ja auch so richtig spannend. Die vielen Breaks, so soll es sein. Man muss das absolut nicht mögen, man muss sich vielmehr darauf einlassen wollen.

Ich würde es fast auch als Prog-Chill-Out Album bezeichnen, so richtig sprang der Funke bei mir über, als ich überhauupt nicht so richtig darauf konzentriert war, ich mich aber immer wieder dabei erwischte, wir mir fußwippend der Groove übersprang.

Dieser Zustand wird immer besser und besser. Möchte jetzt gar nicht die einzelnen Titel auseinandernehmen, sicher sind auch ein Paar Füller dabei, aber wie schon erwähnt....Hear between the lines...

Insbesondere "At the Edge" bietet hier vielleicht die mögliche Einstiegsdroge, um sich auf einen sehr anderen, wenn auch gewagten Sound einzulassen.

Die gesamte Produktion ist hierbei sicher über jeden Zweifel erhaben, ob man nun mit dem Teil glücklich wird oder nicht. Ich habe die Band von Anfang an verfolgt, sie inzwischen 7 Mal live erlebt, und kann immer wieder nur sagen - RESPEKT - jeder der Jungs versteht sein Handwerk perfekt.

Deswegen - nicht gleich draufdreschen, nur weils einem selbst nicht gefällt, die Geschmäcker sind ja bekanntlich, und zum Glück verschieden. Bestimmt finden sich auch viele neue Fans, die die Band früher überhaupt nicht auf der Uhr hatten...warum nicht. Anderen Künstlern, wie zB. Bon Jovi verzeiht man auch jede Entgleisung - ich kenn die Jungs auch noch aus ersten Tagen, und da wurde auch noch amtlich abgemetalt.

Demjenigen UR-Rycher vielleicht als Tipp - wenn ihr gerne exzellent in der Vergangenheit schwelgen möchtet, seien euch die beiden alten SIAM CDs, mit Tony Mills am Mikro ans Herz gelegt, da werdet ihr dann denken - "Jawoll, so hätten wir QR gerne hören wollen" - der Sound ist dem MC und Empire so ähnlich, inkl. Vocals, ihr werdet den Unterschied nur schwerlich erfassen - viel Spass dabei.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen magisch, 2. Juli 2011
Es ist soweit, mit 46 die erste Rezension einer Platte. Hier muss es sein, denn ich kann nicht glauben wie eine elektrisierende, magische Musik von vielen (auch "professionellen") Kritikern beurteilt wird. Die einzelnen Titel zu bewerten spare ich mir, das ist schon abgehandelt. Ich höre DtC und bin einfach froh, diese Band erleben zu dürfen. Einige werfen Queensryche vor, die Platte habe zu viel "Pop-Apeal". Das hat sich doch schon in "American Soldier" angedeutet (Man down, Killer, usw.). Und was ist mit "Empire"? Eine geile Platte, aber Pop-Rock vom Feinsten. Ein platter Text in "Around the world"? Mag sein, aber in der gelobten "Promised Land" schreibt Tate: "There`s hunger in Africa, and anger on assembly lines" (My global mind). Eine hochtechnische Platte, er erinnert an Hunger in Afrika. Platt? Leider muss ich den Kritikern recht geben, die sagen QR sollten sich auflösen. Aber nur deshalb, weil nach DtC nicht mehr viel kommen kann. DtC ist intelligent, abwechslungsreich und interessant. Besser können QR nicht mehr werden. Abschließend: die letze Band, die sich diese Freiheiten erlauben konnte, wurde irgendwann zur Legende: Led Zeppelin.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ein Chamäleon..., 2. Juli 2011
...seine Farbe wechselt und man immer doch noch aufgrund seiner Form erkennen kann, dass es ein Chamäleon ist, so "muten" Queensryche ihren Fans bei jedem neuen Album einen mehr oder minder grossen Kurswechsel zu. Na, und? Ich bin froh darüber! Warum sollte ich den zehnten Aufguss von "Operation:mindcrime" (für mich bis heute das beste Album aller Zeiten) erwarten? Wie langweilig! Ohne mir die Mühe machen zu wollen, jeden Song auf "DTC" bis in die Haarspitzen zu analysieren: ich denke, Geoff Tate hat Recht mit der Aussage, daß es sich um ein Kopfhöreralbum handelt. Genau dafür nutze ich es auch (z. B. beim Joggen). Es ist - wieder einmal - überhaupt nicht das, was die ewig Gestrigen erwartet haben und das ist auch gut so. "DTC" ist eher eingängig/poppig, vielleicht am ehesten als eine Mischung aus "Empire" und "Hear in the now frontier" zu bezeichnen und eigentlich doch ganz anders. Mir gefällt das Album sehr gut und wer vorurteilsfrei an dieses Werk herangeht, wird wohl ähnlich urteilen.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur g**l !!!!!, 8. Juli 2011
Von 
TS "The Nightwatch" (Planet Earth) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Eines vorweg: All jene eher kleinkarierten Gemüter, die QR nach reinen Metal-Kriterien bewerten und aus Prinzip alles schlecht finden, was die Band nach 1988 auf die Menscheit losgelassen hat, sollten den höchstmöglichen Sicherheitsabstand zu "Dedicated To Chaos" wahren, denn die Herren Geoff Tate und Co. demonstrieren hier erneut sehr eindrucksvoll, daß sie den Begriff "Künstlerische Freiheit" seeehr wörtlich nehmen und veröffentlichen ein Album, das sich mit nichts anderem aus dem bisherigen Schaffen der Band vergleichen lässt.
Ja; selbst ich als aufgeschlossener Hörer, der sogar an einem allseits verschmähten Werk wie "Q2K" Gefallen findet, hatte zunächst Schwierigkeiten, mich mit dem Material von DTC anzufreunden; irgendwie klang das ganze anfangs doch reichlich unspektakulär. Doch mit jedem weiteren Mal Hören erschließen sich mir immer wieder neue subtile Genialitäten und mittlerweile bekomme ich das Album garnicht mehr aus dem CD-Schacht heraus. Man achte beispielsweise auf den jazzigen Zwischenpart von "Higher", die intelligenten Tempiwechsel von "Big Noize" oder die tollen Refrains von "Retail Therapie", "Drive", "LuvnU" unsoweiterundsofort..... Klasse finde ich auch die vielzähligen Sax-Einlagen von Mr.Tate. Was zudem noch auffällt, daß die Produktion weitaus transparenter und druckvoller daherkommt als bei den direkten Vorgänger-Alben "O:M II" und "American Soldier", was den Hörgenuss noch zusätzlich steigert.
So; jetzt aber genug geschrieben, denn schließlich soll man Musik HÖREN und NICHT lesen ;-)
Fazit: Für musikalische Freigeister ein MUSS!!!
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Dedicated to Chaos
Dedicated to Chaos von Queensrÿche (Audio CD - 2011)
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