Kundenrezensionen


14 Rezensionen
5 Sterne:
 (10)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht das schönste Album von Beggars Opera
Die schottische Band Beggars Opera befand sich seit ihrer Gründung in einem ständigen Umbesetzungsprozess. So war der Bassist Marshall Erskine bei der LP „Waters of Change" bereits nur noch als Gastmusiker bei dem Track „Festival" vertreten, Virginia Scott trat wiederum nur beim vorliegenden Album am Mellotron in Erscheinung, bei der dritten LP...
Veröffentlicht am 6. Mai 2006 von U.d.W.

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Waters of Change
Es war zwar meine Zeit als diese CD auf den Markt kam,
jedoch ausser Time Machine kann ich nicht viel mit dieser CD anfangen.
Trotz alledem nicht schlecht.
Vor 3 Monaten von Jürgen Lang veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht das schönste Album von Beggars Opera, 6. Mai 2006
Die schottische Band Beggars Opera befand sich seit ihrer Gründung in einem ständigen Umbesetzungsprozess. So war der Bassist Marshall Erskine bei der LP „Waters of Change" bereits nur noch als Gastmusiker bei dem Track „Festival" vertreten, Virginia Scott trat wiederum nur beim vorliegenden Album am Mellotron in Erscheinung, bei der dritten LP „Pathfinder" hatte sie die Band bereits wieder mit unbekanntem Ziel verlassen.

Da ein kommerzieller Erfolg ausblieb, kam im Jahre 1973 noch mehr Unruhe in die Band, sie wurde in der Folge nahezu vollständig umbesetzt, in der zweiten Generation des Ensembles war schließlich Ricky Gardiner als einziges Gründungsmitglied übrig geblieben.

Waters Of Change wurde also weitgehend vom Sänger Martin Griffiths, von Alan Park (Orgel und Klavier), von Virginia Scott (Mellotron), dem Gitarristen Ricky Gardiner, dem neuen Bassisten Gordon Sellar und dem Schlagzeuger Raymond Wilson aufgenommen.

Die drei wichtigen Alben der Beggars Opera mögen sich unterscheiden, in Anspruch und Qualität sind sie sich jedoch durchaus ebenbürtig. So möchte ich diese Rezension als Würdigung dieser wichtigsten Schaffensphase der Band verstanden wissen.

Der Erstling, „Act One", war noch etwas stärker der klassischen Musik verpflichtet, „Waters of Change" dagegen ist durch eine starke Betonung der Tasteninstrumente geprägt.

Der Longsong „Time Machine" war in den damaligen Treffpunkten ein wirklicher Hit, besonders in Deutschland scheint das Interesse an Zeitreisen immens gewesen zu sein. Ich kenne keinen anderen Song, in dem das Thema Zeitmaschine eindrucksvoller verarbeitet wäre als hier. Die Bearbeitung der Beggars Opera ist immer noch Maßstäbe setzend!

Die langen Stücke des Albums sind jeweils durch instrumentale Miniaturen miteinander verbunden, die zuweilen an die Heimat der sechs Musiker aus Glasgow erinnern.

Der Einsatz eines Mellotron ermöglichte ein gewisses orchestrales Klangbild, ohne dass dies als Karikatur eines wirklichen Orchesters missverstanden werden könnte, dafür war das Mellotron einfach zu eigenwillig. Das Mellotron ist kein Synthesizer, sondern ein Gerät, in dem Klänge auf Bänder aufgenommen und über eine Klaviatur gespielt werden. Jede Taste verfügt dabei über ein eigenes Band und jeder Klang muss einzeln aufgenommen werden. Im Prinzip ein gigantischer Kassettenrekorder, nur, dass die Bänder Laufschwankungen unterliegen und dadurch ein spezieller Sound erzeugt wird, eben der "Mellotron-Sound".

Ich mag das dritte Stück, „I've No Idea", ganz besonders. Es ist melodisch und doch rhythmisch, ein Groove wird längere Zeit wiederholt und dabei interessant variiert,(dies war eben jene Progression, die in der progressiven Musik erwünscht war!)So war der Song in vergangenen Tagen recht brauchbar für die Tanzfläche. Das Zusammenspiel ist ganz ausgezeichnet, über einem sauber geknüpften fliegendem Teppich aus Orgel- und Mellotronklängen rockt sparsam, präzise und dabei doch gefühlvoll die E-Gitarre.

Ich hatte Anfang der Siebziger Jahre die Möglichkeit, die Band in einer kleinen Sporthalle live zu erleben. Das Konzert wurde von ca. 350 Menschen besucht, die Halle hatte eine schräge Akustik, so dass die Band, sichtlich irritiert war. Der Rahmen, in dem solch Veranstaltungen präsentiert wurden, war für heutige Verhältnisse unglaublich einfach, dafür kostete ein Ticket aber auch nur sechs oder sieben Mark. Zum Vergleich: Für eine LP bezahlte man DM 21.-)

In dieser lausigen Umgebung schaffte es vor allem der Sänger Martin Griffiths, eine ganz fantastische Atmosphäre zu erzeugen. Er hat nun mal eine sehr schöne und kräftige Stimme, das war selbst durch die unzulängliche PA zu hören. Der Schlagzeuger Raymond Wilson trat im Schottenrock auf und wurde beim Eintreten vom Publikum stürmisch begrüßt. Soweit ich meinen Erinnerungen noch trauen kann, haben Beggars Opera damals auf den Live-Einsatz des Mellotrons verzichtet, es muss für die Musiker im Allgemeinen eine rechte Plackerei gewesen sein, dieses empfindliche Instrument jeweils den Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Zum betreffenden Zeitpunkt war Virginia Scott auch nicht mehr mit der Band unterwegs. So wurden die Mellotron-Parts einfach von einer elektronischen Orgel übernommen. In jenen Tagen bestand zwischen den Realisierungsmöglichkeiten im Studio und denen der Bühne eben noch eine erhebliche Diskrepanz. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist mir das Konzert als ein eindrucksvolles Erlebnis im Bewusstsein geblieben.

Das Album „Waters of Change" ist in bester Tradition der Progressiven Popmusik arrangiert, es ist weder ein Abdriften in Richtung Heavy Metal wie bei Deep Purple, noch ein Hinsteuern zu einem größenwahnsinnigem, bombastischen Rock a la Pink Floyd, Yes oder Genesis zu - den zwei wesentlichen Erscheinungen, an denen die progressive Musik zerbröckelte.

Somit ist „Waters of Change" für mich ein Meilenstein in der Geschichte des Progpop geblieben, ein Album, das ich auch nach über dreißig Jahren immer wieder gerne einmal anhöre.

Marshall Erskine spielte übrigens seit 1979 beim Rockclown Jango Edwards, Alan Park war Anfang der achtziger Jahre in Cliff Richards Begleitband, Gordon Sellar gehörte 1979 zur Alex Harvey Band, und er wirkte bei mehreren Alben von Denny Laine mit.

Virginia Scott tauchte später wieder in einer leider erfolglosen Neubesetzung der Band auf, immerhin heiratete sie 1975 Ricky Gardiner, und dies ist nun doch wirklich ein schöner Schluss für meine Rezension zu „Waters of Change"...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klein aber fein, 20. März 2007
Abseits der bekannten Titanen des frühen Artrock (in dessen Pionierzeit) wie z.B. Yes, Emerson Lake & Palmer oder King Crimson gab es auch die kleinen, weniger geläufigeren Formationen, die sich eher unauffällig im damals so genannten 'underground' bewegten wie z.B. Gentle Giant oder in diesem Falle Beggars Opera.
Ähnlich wie bei King Crimson drehte sich auch bei dieser schottischen Formation das Personalkarussell von Platte zu Platte stets neu.
Ergebnis(se) war(en) drei stilistisch sehr unterschiedliche Platten:

Neben dem Debut 'Act one', das sich sehr an klassizistischen Strukturen orientierte und der dritten Platte 'Pathfinder', die gelegentlich rockig, bluesig war oder sogar Spuren, die an Musicals erinnern, aufwies, geht die vorliegende zweite Platte einen etwas beschaulicheren Weg.

Das 'beschaulich' nicht mit langweilig gleichzusetzen ist, beweist bereits der Opener 'Time machine'; in düsteren Tönen wird eine Zeitreise beschrieben und die Komponisten Alan Park (Keys), Ricky Gardiner (Gesang, Gitarren) und Martin Griffith (Gesang) haben damit einen wirklichen Meilenstein des Genres geschaffen, vergleichbar vielleicht mit Gentle Giant's 'Wreck' aus dem 'Acquiring the taste'-Album. Überhaupt schien Schottland (auch Gentle Giant waren Schotten) schon immer für Geheimtipps in Punkto qualitativ anspruchsvoller Musik gut zu sein.

Neben der allgegenwärtigen Orgel, die bereits beim Opener angenehm auffällt, findet auch das damals relativ neue Mellotron vielfältige Anwendung. Virginia Scott, die dieses Instrument bedient, ist leider auch auf keiner anderen Platte dieser Band vertreten - von daher schon ist 'Waters of change' vom klanglichen Gesamteindruck ziemlich einzigartig.
Beggars Opera schaffen das Kunststück, mit relativ bescheidenem Instrumentarium ein Maximum an Wirkung zu erzielen. Wofür Emerson Lake & Palmer in ihrer Spätphase beispielsweise eine Lkw-Ladung an Equipment benötigten, beschieden sich die Schotten mit deutlich weniger Ausrüstung - was der musikalischen Transparenz und dem Hörvergnügen deutlich zugute kam.

Waters of Change ist ein sehr dynamischer Mix aus kurzen, musikalischen Skizzen von gerade mal gut einer Minute bis zu kleinen 'Rockopern' von 6, 7 oder 8 Minuten.

Sollte in keiner gut sortierten Sammlung von 70er Artrock fehlen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Folkloristisch verträumter Keyboardsound - Zeitdokument von, 29. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Waters of Change (Audio CD)
Um 1970 gab man sich gerne "progressiv". In den legendären und verrufenen Beatschuppen und Jugendzentren trafen sich Progressivjünger mit extrem langen Haupthaar und Bärten mit ihren regungslos cool dasitzenden Bekanntinnen, die nach Patchouli dufteten. Man traf sich z.B. im "Grünspan" in Hamburg oder etwa im "Jugendzentrum Falkenhof" in Würzburg. Man hörte in hoher Lautstärke ELP, Colosseum, Jazz, Jethro Tull, die ersten Klänge von Genesis und wieder und immer wieder "Time Machine" von Beggars Opera, das trotz seiner 10 Minuten ein Dauerbrenner wurde.
Der Sound war sehr mellotron-lastig, was damals Mode war (Atomic Rooster, Genesis, Uriah Heep, ELP)und folklore-angehaucht. Exquisit ist das naturverbundene Cover, das in seiner Schlichtheit originell wirkt. Nicht alle Songs gefallen mir, aber wegen dreien lohnt sich der Kauf.
"Time Machine" und "Lament" & "Nimbus", zwei ruhige Folkballaden, die an Schottland erinnern. Die beiden finde ich so gut, daß wir sie schon als Filmmusik bei unserer Arbeit unterlegten und auf Anrufbeantworter.
Beggars Opera war auch damals ein Geheimtip, schön daß sich ihnen heute noch erinnert wird. Sie waren nur 2 Jahre bekannt und eine begehrte Attraktion auf Festivals. Sie hatten auch eine hübsche Musikerin in der Band. "Beggars Opera" stand in verschnörkelten Lettern so groß wie "Fairport Convention" oder "Jethro Tull" auf den Plakaten der im Grünen stattfindenden Festivals der ganz frühen Tage.
Als sich das Gesicht der Open Air Konzerte wandelte und das Keyboard aus der Mode kam, wurde es still um die Gruppe. Danach machten sie noch einen guten Song "Get your Dog of me".
Und zwei Jahre ein begehrter Gast auf Festivals gewesen zu sein, an den man sich heute noch gerne erinnert, das ist doch immerhin etwas!
Alfred Neumann
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Platte, 7. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Waters of Change (Audio CD)
Beggars Opera erfreuen sich unberechtigterweise einer gewissen unbekanntheit, habe sie doch mit Waters of Change einen echten Klassiker des Art-Rock in den 70er Jahren herausgebracht. Nicht nur die Hammondorgel, sondern gleichzeitig auch das Melotron bestimmen die Musik. Spährisch getragen aber doch mit Rockmusik durchzogen schweben uns Songs wie Time Machine oder Festival entgegen. Dominierend dabei die Stimme von Sänger Ricky Gardiner. Neben den beiden genannten Songs gehen noch Silver Peacock, Impromptu und The Fox ab der Fantasyschiene einher. Die Plattenseite A wird von Lament, Ißve no Idea und Nimbus eher rockig gehalten. Meiner meinung nach die beste Platte von Beggars Opera, auf der sich straighter Rock und abgefahrene Soundideen genau die richtige Waage halten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unverwüstlich, 5. April 2007
"Beggars Opera" haben nie zu den Superstars der Artrock-Szene gezählt, aber zumindes dieses Album hier wird völlig zu Recht auch heute noch immer wieder neu aufgelegt.

Im Vergleich zu "Genesis" oder "King Crimson" hört sich das, was die Band hier macht natürlich etwas brav an, ist dafür aber angenehm eingängig ohne ins belanglose abzudriften.

"Time machine" ist auch heute noch ein Song, den man nicht mehr so schnell aus dem Ohr kriegt und ist allein schon ein hinreichendes Kaufargument für diese CD.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ein Klassiker von 1971 und sehr, 4. Februar 2010
Von 
Uwe Smala "Uwe Smala" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Waters of Change (US Import) (Audio CD)
keyboardbetont. Die Schotten haben mit dieser und mit der darauffolgenden
Scheibe "Pathfinder" ihren festen Platz in der Musikgeschichte untermauert.
Auf dieser hier über allem dominierend das einmalige "Time Machine"
aber auch die anderen Songs erreichen Prog-Rock-Status allein durch
Abwechslung und den Einsatz der damals erhältlichen Keyboards, unter
anderem den des Mellotrons.
Ricky Gardiner: Guitar
Alan Park: Keyboards
Virginia Scott: Mellotron
Martin Griffiths: Vocals
Ray Wilson: Drums
Gordon Sellar: Bass
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ein Klassiker von 1971 und sehr, 30. September 2008
Von 
Uwe Smala "Uwe Smala" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
keyboardbetont. Die Schotten haben mit dieser und mit der darauffolgenden
Scheibe "Pathfinder" ihren festen Platz in der Musikgeschichte untermauert.
Auf dieser hier über allem dominierend das einmalige "Time Machine"
aber auch die anderen Songs erreichen Prog-Rock-Status allein durch
Abwechslung und den Einsatz der damals erhältlichen Keyboards, unter
anderem den des Mellotrons.
Die Platte nehme ich mit auf die "einsame Insel".
Ricky Gardiner: Guitar
Alan Park: Keyboards
Virginia Scott: Mellotron
Martin Griffiths: Vocals
Ray Wilson: Drums
Gordon Sellar: Bass
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Wasser der Veränderung - der zweite Streich von Beggar's Opera, 2. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Waters of Change (Audio CD)
In den Siebziger brachten "Beggar's Opera" jährlich bis 1975 einige - mehr oder weniger erfolgreiche - Alben auf den Markt, ehe sie dann 1980 (die Band löste sich eher unerwartet nach "Beggars can't be choosers" auf) zurückkehrten. 1971 brachten sie dann dieses Schmankerl heraus. Eingespielt wurde das Werk von Martin Griffiths (Vocals), Alan Park (Keyboards), Ricky Gardiner (Guitar, Acoustic Guitar), Virginia Scott (Mellotron), Gordon Sellar (Bass) und Ray Wilson (Drums).

Unter den Songs sticht besonders auf Seite 1 "Time Machine" heraus. Wir vernehmen tolle, progressive Elemente die klassik- und jazzbetont von Pianoeinsätzen untermalt werden. Man merkt richtig hier die Spielfreude der Fünf. Das Instrumental "Lament" leitet in "I've no idea", bei man abermals schöne Pianoklänge mit rockigen Gitarren vermischte. Mit "Nimbus" griff man dann wieder in die Instrumentale Schublade. Hervor sticht besonders die angenehme Akustikgitarre. Toll, wie Ricky Gardiner diese verwöhnt. Hinzu gesellt sich Ray Wilson's geheimnisvolles Schlagzeug. Bei "Festival" fällt zu Beginn vor allem die Keyboardbetonung ins Gewicht, ehe sich die ganze Gruppe anschließt und einen weiteren guten Song zum Besten geben. Selten hat man die Gruppe - davor und danach - so anders gehört, als hier. Auf das kurze Keyboard-Gewusel-Intro - "Silver Peacock" folgt "Silver Peacock (Part 1)". Interessant ist hierbei, dass die Unterstützung durch das mystische Spiel Alan Park's abermals unterstrichen wird, und direkt in das nächste Stück mündet. So wird der Eindruck vermittelt, es handle sich um Stücke, die miteinander harmonien bzw. nur als monolitische Einheit funktionieren und fungieren. Der Mitteteil bei "Silver Peacock (Part 1)" ist dafür sehr weich und fein geraten, als würden sich Mellotron, Keyboard/Piano, und Gitarre gegenseitig miteinander zu verknüpfen versuchen. Mit "Impromptu" gibt es wieder ein Instrumental, auf das dann zum Abschluss das gute, virtuose "The Fox" folgt.

Insgesamt ein leicht unterschätzte Platte der Schotten. Es wird gezeigt, wie vergleichsweise kreativ die Gruppe war. Somit 5 Sterne!

Fazit: Der zweite Streich. 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Waters of Change / Beggars Opera, 18. September 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Waters of Change (Audio CD)
Hatte mal die LP vor vielen Jahren. Titel 1 ein langes Opus zum Geniessen ( Time Machine), Nr. 4 Nimbus eine hervorragende
Instrumentalnummer. Und ebenso empfehlenswert Nr. 6 + 7 The Silver Peacock.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ein Klassiker von 1971 und sehr, 4. Februar 2010
Von 
Uwe Smala "Uwe Smala" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Waters of Change (Audio CD)
keyboardbetont. Die Schotten haben mit dieser und mit der darauffolgenden
Scheibe "Pathfinder" ihren festen Platz in der Musikgeschichte untermauert.
Auf dieser hier über allem dominierend das einmalige "Time Machine"
aber auch die anderen Songs erreichen Prog-Rock-Status allein durch
Abwechslung und den Einsatz der damals erhältlichen Keyboards, unter
anderem den des Mellotrons.
Ricky Gardiner: Guitar
Alan Park: Keyboards
Virginia Scott: Mellotron
Martin Griffiths: Vocals
Ray Wilson: Drums
Gordon Sellar: Bass
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xa7fb336c)

Dieses Produkt

Waters of Change
Waters of Change von Beggars Opera
MP3-Album kaufenEUR 7,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen