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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen so und nicht anders wollt ich es haben :-)
Vieles zum Spiel wurde schon gesagt, vielem kann ich nur zustimmen. Einige etwas schlechtere Wertungen kann ich durchaus verstehen, Begründungen sind nachvollziehbar, bzw. Geschmäcker seit Urzeiten verschieden.
Für mich persönlich ( 3-4 Jahre Diablo 2/ 2-3 Warcraft 3+ TfT / 7 Jahre WoW) entspricht dieses Spiel genau meinem Geschmack. Mir ist die...
Veröffentlicht am 17. Februar 2012 von Balduar

versus
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Groß, Größer, KoA: Reckoning
Man muss eins gleich vorab sagen: Es ist weniger ein RPG, sondern mehr ein verdammt weitläufiges Hack'n'Slay Abenteuer!

Nach knapp 50 Stunden Spielzeit, in der ich wohl mehrere Spiele der Neuzeit komplett durchgespielt hätte, kommt es mir hier so vor, als würde ich mich gerade mal im Mittelfeld bewegen. Das ist gleichzeitig Fluch und Segen, da...
Veröffentlicht am 9. März 2012 von Nocturn


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen so und nicht anders wollt ich es haben :-), 17. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
Vieles zum Spiel wurde schon gesagt, vielem kann ich nur zustimmen. Einige etwas schlechtere Wertungen kann ich durchaus verstehen, Begründungen sind nachvollziehbar, bzw. Geschmäcker seit Urzeiten verschieden.
Für mich persönlich ( 3-4 Jahre Diablo 2/ 2-3 Warcraft 3+ TfT / 7 Jahre WoW) entspricht dieses Spiel genau meinem Geschmack. Mir ist die Welt lebendig genug, es muss ja nicht immer in jeglicher Hinsicht ausufern, wie z.b. Interaktionen in Skyrim, dafür habe ich gar nicht die Zeit und Muße dazu. Ich brauche ein Spiel, wo man auch mal wegen Beruf & Familie 1-2 Tage nicht spielen kann und trotzdem weiss, wo man wieder ansetzen muß. Oder mal zwischendurch schnell 30 Minuten 1-2 Quests erledigen kann, ohne gleich den Spielfluss zu unterbrechen. Für Hardcore-Games ist KoA sicherlich nur bedingt zu empfehlen.

Schön finde ich, dass die Spielewelt zwar groß, aber trotzdem zielführend ist (andere meckern über schlauchig), denn ich persönliche habe keine Lust ziellos herumzuirren. Über das Kampf-Talent-Fertigkeiten- und Berufesystem wurde schon viel gesagt & gelobt, dem schließe ich mich an.

Wenn ich kleine Kritikpunkte habe, dann sind die eher zu vernachlässigen, weil minimal:

- Kisten stehen oft gut sichtbar (ist zwar angenehm, aber unrealistisch) am Wegesrand
- Dungeons ähneln sich vom Aufbau recht stark, man hat oft das Gefühl, schonmal hier gewesen zu sein
- gecraftete items lassen sich nicht entzaubern
- irgendwie finde ich schlechteres Zeugs (meist auch nicht Klassengeeignet), als ich selber herstelle, aber das liegt sicherlich auch daran, dass ich die Nebenquests mitnehme und somit ein relativ hohes Level für das jeweilige Gebiet habe

Das war es auch schon fast mit dem Gemeckere. KoA ist zwar keine Revolution & Neuerfindung des Genres, aber meine persönliche Wertung liegt im Bereich 88-90 %. Spielzeit liegt bei aktuell ca. 30 stunden und ich habe noch enorm viel vor mir.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Start einer neuen RPG-Welt, 10. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
Da ich mich aktuell noch immer durch die Welt von Skyrim entdecke und prügel, wollte ich, nachdem ich KoA erhalten hatte, eigentlich nur mal einen kurzen Blick reinwerfen. Aus dem kurzen Blick sind jedoch bis jetzt auch schon wieder "leider" einige Stunden geworden. Das "leider" ist hier jedoch nicht negativ, sondern positiv zu sehen, denn das Spiel macht mir persönlich bisher wirklich sehr viel Spaß.

Das Spiel ist sehr liebevoll gestaltet und weiß von Anfang an durch seine tolle Präsentation und der guten Spielbarkeit zu überzeugen. Der Grafikstil erinnert in der Tat an World of Warcraft und mag vielleicht nicht jedermanns Sache sein. Mir persönlich gefällt jedoch dieser leicht comicartige und bunte Stil. Doch trotz des Stils ist KoA gleichzeitig ein düsteres Spiel, denn es erzählt eine dunkle und facettenreiche Geschichte in der Welt von Amalur - und diese Geschichte ist kein Friede, Freude, Eierkuchen. Das wird spätestens schon nach den ersten Kämpfen klar, bei denen es ordentlich zur Sache geht. Die Altersfreigabe kommt hier nicht von ungefähr.

Unter der WoW oder Fable Optik steckt ein Spiel im Stile eines Dragon Age, dass sehr vieles in der grossen Welt zu bieten hat. Als da wären eine gut erzählte Hauptquest, sehr viele Nebenaufgaben, Dungeons, Crafting, Fraktionen, und und und...

Eine Tests bemängeln, dass die Nebenaufgaben nur "generisch" wären. Das stimmt, allerdings aus meiner Sicht auch nur zum Teil, denn KoA bietet auch durchaus abwechslungsreichere Nebenquests. Auch der grosse Bruder Skyrim kann sich nicht frei davon sprechen, dass es genug Aufgaben im Stil von "Hole mir Gegenstand A von Ort B" oder "Töte XY und bringe mir seinen Kopf" gibt.

Aber ich mag KoA auch nicht direkt mit Skyrim vergleichen, da es aus meiner Sicht andere Spiele sind und sich auch anders "anfühlen" - und das ist auch gut so.

KoA ist ein sehr actionorientiertes Spiel und hat ein tolles Kampfsystem. Es macht Spass sich durch die Gegner zu schnetzeln und die Geheimnisse der grossen Spielwelt zu erforschen. Auch wenn KoA nicht so frei erforschbar ist wie Skyrim, so gibt es dennoch sehr viel zu entdecken und zu erforschen.

Was ich mir für das Spiel noch gewünscht hätte wäre eine frei justierbare Kameraentfernung, da es hier nur 2 voreingestellte gibt und die Übersicht in den Kämpfen manchmal etwas flöten geht. Auch das Inventar hätte man vielleicht etwas komfortabler gestalten können.

Abgesehen davon ist KoA ein tolles Spiel geworden, von welchem zukünftig vielleicht noch weitere Teile folgen werden. Jeder, der gerne (Action-)Rollenspiele spielt darf (und sollte) IMO bedenkenlos zugreifen!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Groß, Größer, KoA: Reckoning, 9. März 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
Man muss eins gleich vorab sagen: Es ist weniger ein RPG, sondern mehr ein verdammt weitläufiges Hack'n'Slay Abenteuer!

Nach knapp 50 Stunden Spielzeit, in der ich wohl mehrere Spiele der Neuzeit komplett durchgespielt hätte, kommt es mir hier so vor, als würde ich mich gerade mal im Mittelfeld bewegen. Das ist gleichzeitig Fluch und Segen, da man sehr motiviert sein muss, um das Spiel längere Zeit am Stück zu spielen, aufgrund der vielen Nebenquests, welche einen so über den Weg laufen während man der Hauptquest nachgeht. Durch diese Vielfalt an Aufgaben und den Look, der etwas an WoW erinnert, kommt es einem tatsächlich manchmal so vor, als würde man gerade ein MMORPG spielen mit ausgereiftem Echtzeit-Kampfsystem. Nicht Jedermanns Sache... mir gefällts (wobei ich MMOs verabscheue). Was ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen kann ist die Altersfreigabe. Ich meine, ich bitte euch. Ab 18?? Es ist schon recht brachial aber keineswegs ein Ninja Gaiden. Sogar Skyrim (ab 16) bietet mit den Enthauptungsszenen in und außerhalb eines Kampfes für mehr Brutalität in diesem Sinne. Egal, kommen wir zur Pro-Kontra Liste:

PRO:

- extrem lange Spielzeit auf einer sehr großen und teils recht atmosphärischen Welt
- Große Auswahl an Waffen & Rüstungen, die zudem schön designt wurden
- Schmieden eigener Ausrüstungsgegenstände sowie das Herstellen von Tränken
- Sehr vielseitige und freie Klassenentwicklung, welche es erlaubt Klassen miteinander zu mischen (zB. Rafinesse & Magie)
- gutes Kampfsystem, das Kombos sowie eine leichte Handhabung bietet
- Man kann sich mehr als 5 verschiedenen Gilden anschließen und deren Nebenquests erledigen
- Man bekommt eigene Häuser in dem ein Lager zur Verfügung steht
- Man kann in Gesprächen eigene Entscheidungen treffen
- In jedem Gebiet gibt es 5 Wissenssteine, die einem Erfahrungspunkte spendieren und einem mehr über die Geschichte der Welt und deren Bewohner erzählen
- Ein paar Bosse überzeugen mit ihrem Erscheinungsbild

KONTRA:

- Viele Quests ähneln sich zu sehr oder sind recht lahm in Szene gesetzt (vor allem Nebenquests)
- Geschmiedete Rüstungen sind übermächtig (zumindest meisterhaft Geschmiedetes)
- Entscheidungen wirken so, als würden sie sich nicht wirklich auf das Geschehen oder auf den Ausgang auswirken
- Held spricht nicht (Geschmacksache)
- Bosse heben sich vom Erscheinungsbild selten von mittleren Gegnern ab
- Wenig Gegnerarten
- NPCs & Held zeigen in Gesprächen extrem wenig bis keine Emotionen
- Das Menü ist nicht wirklich gut gelungen (ebenfalls Geschmacksache)

Auch wenn ich das Spiel noch nicht durch habe, kann ich denke ich nach 50 Stunden trotzdem gut bewerten, ob es was taugt oder nicht und hoffe, dass ich dem ein oder Anderen bei der Kaufentscheidung helfen kann.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feedback, 27. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
Kingdoms of Amalur: Reckoning ist durch und durch ein gut gelungenes Fantasy Action-RPG. Hierbei handelt es sich um ein detailverliebtes Rollenspiel á la Skyrim mit viel individualität in der Charakterentwicklung, wobei man sich in der wirklich tollen comic grafik, wie sie aus World of Warcraft bekannt ist, in guter Hack'n'Slay manier durch Amalur metzelt.

Die Charaktergestaltung bietet neben drei Talentbäumen (Macht, Raffinesse und Zauber) auch diverse Schicksale an. Somit kann man nicht nur jeden Talentpunkt so setzen wie man möchte, sondern kann seinen so erwählten weg auch noch durch bonus attribute verstärken.

Für mich persönlich ist KoA:Reckoning das beste Rollenspiel der vergangen Jahre weil es einem sofort in den Bann zieht. Mann will den Controller gar nicht mehr aus der Hand legen weil es sich einfach so gut spielen lässt.

Das einzige was mich etwas an diesem spiel stört sind die Bosskämpfe. Besonders der Endboss der Hauptquestreihe lässt sich auf "Schwer" völlig entspannt bezwingen. Da haben mich des öfteren gruppen von gewöhnlichen Gegnern häufiger ins Schwitzen gebracht, vorallem wenn diese Gruppe aus Magiern bestand und ununterbrochen irgendwelche feuerbälle und Wirbelstürme auf mich einprasselten :)

Dennoch kann ich dieses Spiel nur wärmstens Empfehlen und Hoffe dass es euch genauso großen Spaß bereitet wie es das mit mir tut.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung, 15. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
Da ich das Spiel nun einige Zeit gespielt habe, denke ich, dass ich genügend Erfahrung gesammelt habe um Kingdoms of Amalur: Reckoning ausreichend bewerten zu können.

Kommen wir zur Spielausstattung allgemein:
Dem Spiel liegt in der Originalverpackung ein Code bei, den man beim ersten Starten des Spiels aktivieren kann, dies ist aber kein muss. Man bekommt eine zusätzliche Questreihe und eine Rüstung im Mass Effect 3 Look. Diese beiden Dinge sind sehr schön, jedoch sind sie für das gesamte Spielerlebnis nicht unbedingt notwendig. Außerdem liegt die Spieledisk bei, und noch ein Hinweis für die Garantie. Leider wurde auf eine physische Anleitung verzichtet. Dies mag zwar das eigentliche Spiel nicht beeinflussen, jedoch finde ich es immer schöner noch zusätzlich eine Anleitung dabei zu haben, mit der man sich etwas besser in die Spielwelt einlesen kann. Die eigentliche Anleitung liegt in digitaler Form auf der Spieledisk vor.

Geschichte:
Die Geschichte von Kingdoms of Amalur: Reckoning ist in einer fiktiven Welt des Autors R.A. Salvatore angesiedelt und fühlt sich eigentlich sehr dicht und durchdacht an. Jedoch geben die weitläufigen Areale diesen Eindruck nur sehr wenig wieder. Man fühlt sich recht verloren, wenn man durch die Welt streift, jedoch lassen z.B. Gildenquests, die sehr gut erzählt sind, diese Leere dann doch vergessen. Auch die Hauptstory ist nicht uninteressant, fällt aber gegenüber den bereits erwähnten Gildenquest leicht ab. Alles in Allem sind die Geschichten hier zwar nicht wunderschön erzählt, es gibt jedoch ab und zu unerwartete Wendungen und erinnerungswürdige Momente. Hier würde ich 8/10 Punkten geben, es besteht noch Luft nach oben.

Kampf:
Das wohl herausragendste Merkmal bei Kingdoms of Amalur: Reckoning ist das Kampfsystem. Dies wirkt sehr durchdacht und dynamisch. Verschiedene Zauber und Angriffe lassen sich miteinander kombinieren und lösen, besonders im späteren Verlauf, wunderbare Effekte und Schaden aus. So wünscht man sich ein Action-Rollenspiel im bereich Kampf. Hier sehe ich keinen Verbesserungsbedarf mehr. 10/10 Punkten

Grafik:
Die Grafik wirkt auf den ersten Blick sehr schön und stimmungsvoll. Der sehr bunte Look gefällt auf den ersten Blick und auch das Charakterdesign der Gegner kann sich sehen lassen. Es gibt hier jedoch noch sehr viel Luft nach oben. Die Charaktere wirken blass und haben alle ähnliche Gesichter. Auch die Texturen wirken teilweise sehr matschig und auch die Weitsicht lässt zu wünschen übrig. Teilweise fallen Pop-Ups auf, und Charaktere tauchen teilweise wie aus dem Nichts auf. Trotz dieser Kritik finde ich die Grafik doch recht gelungen. Natürlich könnten die Texturen besser sein, und auch die Charaktere könnten mehr Emotionen zeigen, als z.B. nur rumzustehen und gerade nach vorn zu schauen, wenn gerade jemand gestorben ist, aber man muss bedenken, dass die Welt gigantisch ist, und keine Gebiete wirklich gleich aussehen. Daher 7/10 Punkten

Inhalt:
Was diesen Punkt angeht, kann man wieder nur loben. Die Welt ist so vollgepackt mit interessanten Quests und mit unzähligen Gegenständen, die individualisiert, auseinandergenommen und verbessert werden können. Auch das Alchemie-System wirkt motivierend, da es überall Reagenzien zu finden sind, und das Brauen sehr viel Spaß macht. Die Welt ist, wie bereits erwähnt, wirklich groß, zwar nicht so offen wie gedacht (Abschnitte sind über Korridore miteinander verbunden), verbreitet den Charme einer offenen Welt aber sehr gut. Außerdem ist hier aufzuführen, dass man seinen Charakter, egal an welcher Stelle, von Grund auf neu aufbauen kann. Alle Punkte lassen sich zurücksetzen und man kann innerhalb von 5 Minuten vom Zauberer zum Kampfmeister wechseln, sehr schön. 10/10 Punkten

weiter Details:

- Inventar wirkt nicht gut durchdacht, und zu umständlich gestaltet
- klare Inspiration von aktuellen Genre-Größen (z.B. Skyrim), dies ist jedoch nicht negativ zu betrachten
- Charakterentwicklung sehr offen und individuell gestaltbar

Fazit: 35/40 Punkten

Trotz all der Kritik an Grafik, Charakteren und Inventar kann man dieses Produkt sehr empfehlen. Alle, die auf Action stehen und auf ausgereiften Rollenspielanteil nicht verzichten wollen, kommen hier nicht herum. Ich kenne momentan kein Spiel, was diese beiden Genres so toll miteinander verbindet, außer vllt Skyrim. Dieser Vergleich wäre jedoch ungerechtfertigt, da Kingdoms of Amalur: Reckoning in eine andere Sparte schlägt. Wo Skyrim realistisches Mittelaltersetting bieten will, setzt Kingdoms of Amalur: Reckoning auf die actionlastigen Kämpfe, auf Individualisierbarkeit des Charakters zu jeder Zeit und auf Fantasy vom Feinsten. Alles die also eine sehr gute Alternative suchen, werden hier fündig. Vielleicht schauen sich ja die Jungs von Lionhead dieses Spiel auch mal an, und wissen nun endlich, wie man sich ein Fable eigentlich wünscht. Viel Spaß beim Spielen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hoher Sammelfaktor, mäßiges Balancing, 26. Februar 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
Nun gut, nachdem mein Char mittlerweile Level 34 ist, möchte ich meine Meinung auch mal kundtun!

Auf die Grafik möchte ich gar nicht näher eingehen, da für mich Grafik schon immer hinter dem Spielspaß stand- entweder mag man Comic-Grafik oder nicht....

Wichtiger ist das Gameplay:

Vorneweg: Ich spiele auf Schwer, eine von 3 Schwierigkeitsstufen, damit ich überhaupt eine Herausforderung bekomme...

Es macht super Spass zu schnetzeln. Mit Controller geht alles leicht von der Hand- man merkt, dass das Spiel für Konsolen ausgelegt wurde! Man kann "nur" 4 aktive Fähigkeiten gleichzeitig auswählen, was aber vollkommen ausreichend ist! Einige Zauber sind "aktiv anhaltend", so dass man sie im ganzen Spiel nur ein einziges mal anzaubern muss, dann kann man den Platz für einen anderen Zauber verwenden!

Es gibt 4 Rassen und 3 Skillbäume:

Die Rassen haben unterschiedliche Starttalente (genaueres unten), was aber nicht verhindert, dass man mit jeder Rasse jede Klasse (Schurke, Krieger, Magier) spielen kann, da man die Talente auch durch Trainer und durch Bücher steigern kann ohne Level aufzusteigen! Es ist also einfach optische Geschmackssache, ob man lieber als Mensch oder als Elf rumrennt!

Der Schurke:
Hat Bogen und Dolche: Hier bin ich leider sehr entäuscht...
Bogen: Im späteren Spielverlauf (östlicher Teil der Welt) macht man hier selbst mit guter Ausrüstung kaum noch Schaden...Problematisch ist hier auch, dass man nur eine gewisse Anzahl an Pfeilen im Köcher hat, die sich zwar automatisch, aber viel zu langsam auffüllen, um gegen die "gelben" (starken) Gegner wie Bosse zu bestehen. Hier ist man also gezwungen in den Nahkampf zu gehen!
Dolch/ Klingen: Greifen zwar schnell an, jedoch ist der Schaden viel zu gering! Zwar gibt es Volltreffer,Blutschaden und Giftschaden, wodurch man teilweise enorme Schadenswerte erreicht, aber dass auch nur wenn man seine Ausrüstung darauf ausgelegt hat und selbst dann ist es noch schwierig!
Natürlich gibt es auch einen Schleichmodus (s. Skyrim)....Dieser Schleichmodus schafft es später fast jeden Gegner mit einem Schlag zu töten, aber effektiv einsetzen kann man ihn leider nicht, da die Endgegner meist mit Zwischensequenzen erscheinen und man dabei unglücklicherweise auf dem Schleichmodus hervortritt...Außerdem gibt es einfach zu große Gegnerhorden, so dass man nach einem Schleichangriff entdeckt wird.

Der Krieger:
Kann dank seiner Skills die ganze Zeit auf den Gegner draufpreschen und muss später kaum noch Blocken oder ausweichen! Hier gibt es etwas wirklich Schlimmes...Dazu komme ich später...

Der Magier:
Viel zu stark!!! Mächtige Flächenzauber (AoE), die später über 1000 Schaden anrichten und einfach jede normale Gegnergruppe mit einem Schlag töten! Auch die meisten Bosse sind nach wenigen Zaubern besiegt!
Zwar benötigen die Zauber auf den ersten Blick viel Mana- durch Ausrüstung, die man z.B. durch Gildenquests erhält, habe ich konstantes Mana....Klingt komisch, ist aber so...

In dieser Reihenfolge nimmt auch die Stärke zu...Magier besiegen alles, Schurken kriegen später Schwierigkeiten....
Somit finde ich die Klassen schlecht ausbalanciert...Natürlich kann man auch gemischte Klassen machen...Ich habe bisher hauptsächlich einen Skillbaum gesteigert und dann den Rest auf die passiven Skills der anderen!

Ein weiteres Problem ist der "Stunlock" der Gegner, welcher vor allem beim Krieger eintritt:
Kennt man u.a. aus Diablo II...Der Gegner wird durch meine Schläge(vor allem beim Krieger) konstant zum Zurückweichen gezwungen. Das bedeutet ein dicker Boss mit viel Leben schafft es nicht einmal (!) mich anzugreifen, während ich 20 Sekunden auf ihn herumhaue, weil er immer zurückweicht...Das klappt vor allem einfach mit simplen "Button smashing", d.h. einfach immer die X-Taste reinhauen und dann kann einfach kein Gegner was...Vor allem wenn man die Kriegsschrei-Fähigkeit nutzt, so dass der Gegner dich nicht unterbrechen kann!

Ich habe allerdings festgestellt, dass das Spiel mit höherem Fortschritt zumindest für Schurken und Krieger deutlich schwerer wird, da die Endgegner hohe Lebenspolster haben und man selbst kaum Schaden; sie jedoch enormen machen, falls sie treffen!! Auch der Magier kann einige Gegner nicht mehr so einfach besiegen- dafür aber sonst alles im Spiel.... Somit würde ich den Hardcore-Spielen raten, dass Spiel mal etwas länger zu spielen!

Alles in allem, macht es trotz der Balancing-Geschichte wirklich Spass....Ich denke mal mir persönlich vor allem aus den jetzt folgenden Gründen.

Items:

Jawohl...Es kommt Sammeltrieb auf...Es gibt verschiedene Seltenheitsgrade, die durch Farben der Gegenstandsschrift gekennzeichnet sind:
weiß(Normal), grün(magisch), blau(selten), gelb(Set) und violett(einzigartig)

Einzigartige Waffen/Rüstungen und Rüstungs-Sets findet man recht selten....Habe bisher kein komplettes Set gefunden, sondern nur durch Quests erhalten! Jede Waffe/Rüstung erzählt hier eine Geschichte, was ich sehr ansprechend finde!

Außerdem kann man sich mit dem Schmiedekunst-Talent selbständig Items bauen.

Leider ist das Inventar doch ziemlich klein geraten! Man kann anfangs 70 Items mit sich schleppen und es mit Rucksäcken aufrüsten.

Man kann die Items in ein Lager mit 155 Kapazität einlagern..Aber bei dieser Fülle von Items ( Ich habe über 20 einzigartige), reicht der Platz einfach nicht aus....Schließlich will man ja auch mal die Sets komplett kriegen und ich werde einfach gezwungen einige Sachen wegzuwerfen, obwohl ich leidenschaftlicher Sammler bin!

Talente:

Neben den Skills/Fähigkeiten der 3 Bäume (Raffinesse/Macht/Magie), wo man pro Level-up 3 Punkte erhält, gibt es noch Talente ( 1 / Level up)...Spontan fallen mir folgende ein
Alchemie: Tränke brauen...
Schmiedekunst: Waffen und Rüstungen zerlegen und daraus neue baun
Gemmenschleifen: Aus Scherben-> Gemmen herstellen und in Fassungen(Sockel) einbringen!
Sinnesschärfe: Zeigt Schätze und Geheimtüren
Verstohlenheit: Verstärkt den Schleichmodus
Überzeugung: Man kann Leute beeinflussen...
Handel: Günstigere Preise / Bessere Verkaufspreise
Bannen: Bannen von Schutzzaubern auf Truhen, in denen Schätze liegen
Schlossknacken: Knacken von Truhen, in denen Schätze liegen

Wie oben am Anfang der Rezension angedeutet, kann man Talente auch für Geld oder durch gefundene Talentbücher begrenzt steigern ohne im Level aufzusteigen!
Es sind eigentlich alle Talente nützlich...wobei ich Alchemie noch nie genutzt habe...Man kann genug Tränke finden und kaufen, vor allem im späteren Spielverlauf!
Somit kann ich die Spielemacher hier nur loben!

Die Welt + Quests- Einfluss auf das Schicksal:

Die Welt und die Quests sind in sich stimmig...Es gibt ähnlich wie in Skyrim Gilden, denen man sich anschließen kann...Jede hat ihre eigene glaubwürdige Geschichte!
Man bekommt außerdem teilweise komplette Sets und auch einzigartige Gegenstände!
Wirklich genial an dieser Welt ist, dass man sein Schicksal komplett freiwählen kann!
Man startet als Schicksalsloser und je nachdem wie man sich z.B. zu den Gilden verhält, treten Schicksalswendungen auf, die dem Charakter dauerhafte Boni (z.B. mehr Leben, Schaden etc.) verleihen!
Einfluss auf das Schicksal haben die Hauptquest und die Gildenquests...Es gibt dutzend Nebenaufgaben- das reicht von simplen "Bring das dort hin"-Aufträgen bis zu dem Besiegen von Bossen in Dungeons.
Ich habe bereits über 80 Quests erledigt und die Hauptquest immer noch nicht durch!
Bisher ist die Hauptquest durch die Schicksalsbeeinflussung recht gelungen, aber genau wie in Skyrim (man muss es einfach zugeben) ist die Hauptquest mal wieder nicht das Beste am Spiel, sondern diese super tollen Gildenquests! Ich möchte hier nicht zu viel verraten!

Bonus für Erstkäufer:
Als Erstkäufer erhält man einen Online-Code mit dem man die Quest-Reihe "Haus der Tapferkeit" und ein Mass-Effect-Rüstungs-Set für den Krieger freischaltet!
Die Quest-Reihe würde ich mir ehrlich gesagt nicht extra kaufen..Sie ist sehr kurz, aber man erhält immerhin einige einzigartige Belohnungen!

Fazit:

Das Spiel macht einfach Spass: Massig Items und sich durch Gegner-Horden schnetzeln! Was will man mehr!???
Klar es hat einige Macken im Balancing, weshalb ich ein Punkt abziehe, aber diese stimmige Welt mit den tollen Gilden macht mir Lust auf mehr! Die PC-Gemeinde hat natürlich den Vorteil durch Modding einiges auszumerzen..Ich glaube aber kaum, dass man über 150 h Spielstunden in das Spiel investiert....So viele Quests sind es dann auch nicht (Habe bisher über 80)...und durch Schnellreisen kann man flott von einem zum anderen Ort! Außerdem ist in Zweitcharakter einfach unnötig, da man für Geld seine Punkte komplett neuverteilen kann!;) Ich habe somit schon alle Klassen getestet.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Spiele-Mix für XBOX360, 9. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
Das Spiel zieht einen von Anfang in seinen Bann, seien es die tollen Synchronsprecher, die passende Musik, die atmosphärisches Grafik oder die unglaublich gut umgesetzte Bedienung...... alles passt und wirkt durchdacht.
Der Schwierigkeitsgrad ist eher tief angesetzt, auch wenn das Spiel nach-und-nach anzieht, richtig schwer wurde es bislang nicht, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss, bei einem Spiel mit diesem gigantischen Umfang.
...den Umstieg auf den höheren Schwierigkeitsgrad merkt man dafür dann schon heftig und die Heiltränke schwinden schnell :-) , So soll es sein.

Die Quests sind bislang sehr spassig und die Geschichten um die Nebenquests haben mich schon öfter herzlich lachen lassen ! Auch hier gibt es nichts zu meckern, zumal die Synchronsprecher echt super sind. ( Man kann eigentlich jede Stimme einem Hollywood-Star zuordnen)
Die Hauptquest ist recht abgefahren, nicht so spannend wie Witcher2, aber auch nicht so langweilig wie bei Skyrim.
Auch hier gibts nicht wirklich was zu beanstanden, aber nach oben ist hier noch Luft.

Bugs sucht man auch mit der Lupe, ( bislang bemerkt habe ich einen Schreibfehler im Questtext und einmal hatte eine Blume kein Loot-Symbol) und sind eher kosmetischer Natur, als wirklich hindernd oder gar störend.

Alles in Allem ist ds Spiel ein echtes Highlight, was unglaublichen Spass macht. Jeden Penny wert.!!
Wer sich an Witcher2, TW2, FF13 und Skyrim mittlerweile satt gesehen / gespielt hat, findet hier ein tolles Produkt, dass sich locker in die Riege dieser Spiele einreiht...und mehrere Wochen Spielspass mitbringt, was will man mehr ? :-)

Klare Kaufempfehlung ( für XBOX360 , andere Versionen habe ich nicht )
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele Köche verderben den Brei - Oder auch nicht!, 9. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
Ken Rolston (u. a. Oblivion), Todd McFarlane und R. A. Salvatore stecken hinter diesem Projekt und wer befürchtete, dass das nicht gutgehen würde, kann beruhigt sein, denn es funktioniert wunderbar.

Ich spiele seit langem Videospiele, aber seit Morrowind konnte mich kein RPG mehr so fesseln wie nun Kingdoms of Amalur: Reckoning. Das liegt unter anderem an der faszinierenden Welt, die voller kleiner Geschichten steckt, dem Soundtrack von Grant Kirkhope, aber natürlich auch an dem Kampfsystem. Was beginnt wie ein flottes Hack 'n Slay-Kampfsystem, entwickelt sich im Laufe des Spiels immer weiter und wird fordernder, taktischer und immer besser, umso mehr Skills man bekommt. Ganz klar, das Kampfsystem ist mit das Beste, was RPGs zu bieten haben.

Auch beim Klassen-System hebt sich Reckoning von seinen Konkurrenten ab. Steigt man ein Level auf, verteilt man erstmal einen Punkt auf Attribute wie 'Schmieden' oder 'Geheimnisse entdecken', danach kommt man zu drei komplexen Skilltrees (Macht, Finesse, Magie) und wie man dort die Punkte verteilt, schaltet man die sogenannten Destinies frei, die die Klassen darstellen. Das reicht von normalen Schlägern, bis zu Feuerball-werfenden Diebe mit dicker Axt. Es sind praktisch keine Grenzen gesetzt und man kann seinen Charakter so entwickeln, wie man es möchte.
Und dann gibt es noch die 'Twist of Fate'-Karten, die man nach bestimmten Aufgaben erhält und eurem Charakter noch mal mehr Individualität geben.

Die Welt, die man dafür bereist, ist wunderschön gestaltet und steckt voller kleiner Details und Geschichten, die nur darauf warten von euch gefunden zu werden. Die Welt ist nicht ganz so offen wie man es aus 'The Elder Scrolls' kennt, daher fiel auch der Begriff 'guided open world' seitens der Entwickler. Aber keine Angst, es gibt enorm viel abseits des Weges zu entdecken und dem Entdecker in euch ist kaum Grenzen gesetzt.

Die Nebenquests sind größtenteils sehr gelungen und bieten schöne Geschichten und führen euch zu interessanten, teils skurrilen Charakteren. Auch wird man öfters eine moralische Entscheidung hier treffen müssen, wie z. B. ob man hilft ein Dorf auszulöschen oder nicht. Bei der Menge an solchen Nebenaufgaben hat man auch nicht gespart und will man alle erledigen, kann man schon seine 100-200 Stunden einplanen. Auch sonst kann man verschiedene Dinge erledigen, wie z. B. Häuser (bzw. Schlösser oder Festungen) erhalten und ausbauen oder die verschiedene Lorestones in der Welt finden, die einem vergangene Geschichten näherbringen.

Auf der PS3 sind mir nach all der Zeit (ich habe das Spiel schon früher spielen können und bin daher schon recht weit) keine groben Bugs aufgefallen und Reckoning läuft sehr flüssig. Da haben die Entwickler also nicht gelogen, als sie sagten, dass die Demo auf einem alten Build besteht, denn die Bugs, die noch da vorhanden waren, sucht man hier vergebens.

Für mich ist Kingdoms of Amalur: Reckoning das erste richtige Highlight des Jahres und es hat auch gute Chancen auf mein persönliches Spiel des Jahres. Ich kann es wirlklich nur empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kantenbefreit, 29. Mai 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
"Kingdoms of Amalur" eignet sich vor allem für eine kleine Rollenspielrunde zwischendurch. Das mag angesichts der über 100 Stunden Spielzeit abenteuerlich klingen, aber der Levelaufbau verschont einen weitestgehend mit kilometerlangen Wanderschaften und hochkomplexen Dungeons, so daß man jederzeit ein kleines Stündchen in die Welt eintauchen kann, ohne dabei den "Flow" zu verlieren. Das Spiel nimmt einen zudem maximal an die Hand, sei es durch ein beliebig benutzbares Schnellreisesystem oder eine Fähigkeit, die Gegner sowie Schätze bereits auf der regionalen Karte anzeigt. Auch die Story ist noch so gestrickt, das man nach ein paar Tagen/Wochen Spielpause den Faden verliert.

Das gleiche gilt für den Kern des Spiels, das Kampf- und Levellingsystem. Die Kämpfe gehen lässigst von Hand, elegant wechselt man zwischen Primär- und Sekundärwaffe und schmeisst zwischendurch mit Magie um sich, all das sieht gut aus, knallt und kracht gewaltig und macht angesichts der gut agierenden KI auch immer wieder großen Spaß. Einzig das wenig organisierte Inventar ist so etwas wie ein Wermutströpfchen. Bei der Entwicklung des Charakters sind kaum Grenzen gesetzt, man kann die Klassen und Fähigkeit mischen und, wenn man derselben überdrüssig ist, den Charakter im Spiel "Rebooten" und mit neuen Fähigkeiten erstellen. Kurzum: auch hier wird darauf geachtet, das der Spieler möglichst anstrengungslos vorwärtskommt.

In der schön designten Spielewelt ist Verlaufen unmöglich, größere, weitgehend frei begehbare Areale sind durch Schläuche miteinerander verbunden, und die Dungeons sind zwar gelegentlich mit mehreren Ebenen aufgebaut, aber ohne größere Verzwicktheit.

Alles bei Kingdoms of Amalur ist also darauf ausgerichtet, dem Spieler ein möglichst kantenfreies Erlebnis zu bieten, und das gelingt auch, ohne dabei ins Casual-Game abzurutschen. Passend dazu auch die knallbunte Grafik, die stark an World of Warcraft oder Fable erinnert.

Durch diese völlige Kantenfreiheit verliert KoA aber auch schneller an Reiz als die etwas weniger glatt geschliffeneren Konkurrenten, sei es nun der Witcher (der mit anderen Problemen zu kämpfen hat) oder Skryim oder das vor kurzem erschienenen Dragon's Dogma. Die Motivation, weitere semi-offene Welten zu entdecken, lässt irgendwann nach, ebenso wie die Motivation, weitere Gehe-Dorthin-Töte-Dies Missionen zu erledigen, vor allem, da man wiederum völlig mühelos mit Tonnen Loot zugemüllt wird und es gar nicht notwendig ist, viele Quests zu erledigen, um den Charakter gut zu entwickeln und auszurüsten. Und so bleibt am Ende ein solider Eindruck und die gelegentliche Partie zwischendurch. Einen Nachfolger mit etwas mehr Biss hätte das Spiel sicherlich verdient.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow. Mehr davon, und dann gerne mit Multiplayer :-), 24. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
wow. nach skyrim der nächste diamant im rollenspielgenre innerhalb von kurzer zeit.
vieles, aber natürlich nicht alles, hat amalur mit skyrim gemein. besser, schlecher, wer, was? schwer zu sagen.
beides sehr groß, sehr vielfältig und mit ordentlich entstaubung beim kampfsystem. amalur ist da noch ne nummer flotter und innovativer als skyrim. vorbei die zeit mit umständlichen menus, irrwitzig vielen wild kombinierbaren zaubern und skills. und trotz der reduktion (bei amalur lassen sich neben zwei waffen vier skills direkt ansteuern) hat man nicht das gefühl, weniger flexibel handeln zu können. die steuerung ist fürs gamepad optimiert und funktioniert wunderbar. das gefühl von dynamischem, schnellem, unkompliziertem und actionreichem gameplay ist einfach mitreissend....und vor allem sehr gemütlich. alles, wirklich alles, geht rasend schnell, ist gut auffindbar und ist logisch angeordnet. auch wer kein freund von zu detailreichen dialogen ist kann zack, zack, weiterklicken.
die spielwelt ist riesig, nach 35 spielstunden ist noch reichlich "unexplored territory" vorhanden. quests sind reichlich vorhanden und liegen oft angenehm auf den wegen der hauptquests. machen oder nicht? das lustprinzip darf entscheiden. "grinden" ist absolut unnötig. craften oder nicht, bzw. was craften? mach wie du willst. geht wunderbar.
die charakterentwicklung ist geprägt von großer frfeiheit, man kann kombinieren wie man mag. nix ist so richtig unmöglich. umskillen auch jederzeit undramatisch zu machen. selbst wenn man den charakter nicht mehr sehen kann...mal ne neue frisur, andere haarfarbe. zack. so einfach kann es sein.
die spielwelt ist wunderschön gestaltet, wobei geschmack hier natürlich auch eine rolle spielt. manchmal etwas zu bunt, zu grell, aber im grunde immer prima. die grafik wirkt bisweilen ein wenig angestaubt, schade daß es noch keine xbox 720 gibt. ob die pc version hier noch ein paar extrapunkte machen kann kann ich nicht beurteilen.

große schritte, sowohl von skyrim als auch von amalur, in die absolut richtige richtung. jetzt noch übertragen in ein großes onlineuniversum und die angestaubten MMORPG könnten die revolution bekommen, die sie dringend brauchen. "star wars#: the old republic" hat die chance für innovation ja leider nicht ergriffen. viel wäre gar nicht zu modifizieren, das ganze multiplayertauglich zu machen: lediglich die pausefunktion, die beim aufmachen aller arten von menus aktiviert wird, müsste weg und schon könnte es fein losgehen.

einziger kleiner minuspunkt ist die nicht frei wählbare kameraentfernung zum charakter, aber, das läßt sich regeln.

klare kaufempfehlung meinerseits, für alle, die RPGs lieben, aber auch wie ich nach neuen und vor allem dynamischen auffrischungen des genres suchen.

und, es ist ja kein vergleich, aber zu beurteilen, welcher der diamanten amalur oder skyrim nun die nase vorn hat ist schwer zu entscheiden.

ich freu mich auf teil 2, hoffentlich "world of amalur online"!
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Kingdoms of Amalur: Reckoning
Kingdoms of Amalur: Reckoning von Electronic Arts (Xbox 360)
EUR 18,99
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