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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steigerung gegenüber des ersten Teils!
Der Roman stellt die direkte Fortsetzung des Vorgängers dar. Dem Autor, David Mack, gelingt es den ersten Band noch zu toppen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Schon mit den ersten Teil hat er sich in mein Trek-Herz geschrieben. Es war genau das, was ich wirklich gerne lesen/wissen wollte. David Mack schafft es diesen Faden wieder aufzugreifen und sogar noch...
Veröffentlicht am 3. August 2010 von Jack McPhee

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für mich schlechter als der erste Teil
Ich habe bereits eine ausführliche Rezession zu dem 1. Teil der Reihe geschrieben, daher lasse ich die entsprechenden Kritikpunkte hier raus.
Wie ihr seht, habe ich dem Buch nur 2 Sterne gegeben. Das kommt daher, dass ich das Buch unheimlich langatmig fand und eigentlich von vorne bis hinten das Gefühl hatte, dass es nur ein Lückenfüller ist...
Vor 13 Monaten von M. Schlich veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steigerung gegenüber des ersten Teils!, 3. August 2010
Der Roman stellt die direkte Fortsetzung des Vorgängers dar. Dem Autor, David Mack, gelingt es den ersten Band noch zu toppen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Schon mit den ersten Teil hat er sich in mein Trek-Herz geschrieben. Es war genau das, was ich wirklich gerne lesen/wissen wollte. David Mack schafft es diesen Faden wieder aufzugreifen und sogar noch besser weiterzuspinnen.
Die Hauptgegner sind, wie bereits bekannt sein sollte, die Borg. Und wie bereits im ersten Teil erfährt der Leser sehr viel über die kybernetischen Unholde. Die Handlung ist wieder an mehreren Orten angesiedelt und spielt auch in verschiedenen zeitlichen Ebenen. Auf der Erde dreht sich die Handlung um die Föderationspräsidentin Nanietta Bacco. Im tiefen Raum schließen sich Picard und Dax im Kampf gegen die Borg zusammen. Und in einer anderen Ecke der Galaxie verhandelt Riker mit einer "neuen" Superrasse im Trek-Verse: den Caeliar...
Das Essay im Anhang stammt dieses Mal von Anika Klüver un trägt den Titel "Kinder der Zukunft - Fortpflanzung und Schwangerschaft im Star Trek-Universum" und greift wunderbar die Verschiedenheit der Rassen im Trek-Verse auf. Beim Lesen musste ich das ein oder andere Mal schmunzeln, da ich mich bildhaft an diverse Episoden erinnerte. Sehr schön! Bitte mehr davon!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr emotional..., 15. Februar 2012
Von 
Aventine/Enterprise
Die Aventine kann die Enterprise retten und fliegt mit ihr zum Azurnebel. Dort befinden sich über zwanzig Kanäle, die es alle zu erforschen gilt. Dax schlägt tatsächlich vor, die Kanäle zu erkunden, während Picard dagegen ist und alle vernichten möchte. Wie sich herausstellt, ist dies nicht möglich ohne mehrere Sektoren zu zerstören. Also muss tatsächlich auf die harte Tour eine Erkundung durchgeführt werden...

Kritik:
Der zweite Teil hat ganz ruhige Untertöne. Er gehört wohl mit diversen Szenen zu den charakterstärksten Romanen, die ich jemals lesen durfte. Seien es die kurzen Szenen zwischen Worf und Dax oder endlich mal den Versuch einer Beziehung für den armen Kumpeltypen LaForge... auf jeden Topf passt ein Deckel. Sei es eine Szene, in der Kadohata verschlüsselt ihren Mann zu verstehen gibt, er solle sich die Kinder schnappen und Cestus III und den Föderationsrauf verlassen und eine Öko"-Welt besuchen.
Am stärksten ist das Buch jedoch bei den Beziehungen unter den vier Frauen. Die psychologischen Probleme waren also sehr gut dargestellt und absolut realitätsnah. Insbesondere handelte jede Frau anders. Hernandez war mehr der Stockholm-Syndrom-Vertreter und wollte weiterleben, schloss gar einen Pakt mit den Gefängniswärtern. Es ist ferner gut zu verstehen, dass eine der Frauen psychisch gebrochen ist und trotz ihrer Jugend zeitlebens zum Pflegefall wurde. Der körperliche Zerfall und die emotionale Trostlosigkeit drücken die Stimmung und es fällt schwer aus dieser traurigen Spirale zu entkommen. Man muss den Roman einfach weiterlesen um zu erfahren, was passiert.
Es fällt auch auf, dass sich Mack nunmehr auf das Wesentliche beschränkt. Dass die überlebenden MACOs hier überhaupt nicht mehr vorkommen, lässt nur den Schluss zu, dass Mack etwas ganz Besonderes mit ihnen vor hat und sich das Beste zum Schluss aufgehoben hat.
Die Borg schwelen hier nur im Untergrund. Sie treten kaum in Erscheinung. Wenn sie jedoch auftreten, dann mit solcher Wucht. Man hatte sich immer fragen können, weshalb sie mit einem Kubus angegriffen haben und nie in voller Stärke eingefallen sind. Ich hoffe, dass diese Frage noch geklärt wird. Ferner wünsche ich mir eine Antwort auf die Frage, was die Borg dazu gebracht hat, in einen Genozidwahn zu verfallen. Während der erste Band mit der Auslöschung der Völker noch zu wahnwitzig klang, weil sich die Borg ja gerade aus den Assimilierten Nachschub holten und schwere Verluste hinnahmen konnte man diesen Einwand bei der Masse der Invasion geradezu fallen lassen.
Vollkommen unnötig und einen Dämpfer verpasste der Roman hingegen zum Schluss der Hirogenpart. Ich denke, hier sollte Picard und Dax unnötigerweise nur so lange hingehalten werden, bis die Invasion gerade erst beginnen konnte. Und ehrlich gesagt halte ich es Picard schwer vor, dass er so ein Gemetzel zuließ und zwei Wracks Richtung Erde steuerte. Hier hätte er die Transphasentorpedos einsetzen müssen und den Hirogen ein für alle Mal das Licht ausblasen müssen. Stattdessen hatte man das bittere Gefühl, das bis auf einige Personen alle auswechselbar sind und nur so lange was zählen, wie sie zur Rettung beitragen können. Ansonsten wird über diese und jene Leiche getrampelt und eben noch ein Witz in Ehren gehalten. Recht unpassend das Ganze.
Sauberfrau Bacco hingegen dürfte der moralische Zeigefinger wohl abgefallen sein. Wie sich jetzt zeigt, erfordern auch schlimme Situationen schlimme Zugeständnisse. Sei es, dass ein Krieg mit den Tholianern riskiert wird oder diese aufs intergalaktische Abstellgleis geschoben werden. Auf Langzeitsicht ist ein Krieg mit den Tholianern unumgänglich nach diesem diplomatischen Desaster. Auch die Spaltung des romulanischen Reiches und die Anerkennung der Abtrünnigen durch die Klingonen und damit der Föderation macht es nicht einfacher. Wenn sich Bacco über die Ferengi schließlich noch zwei Spezies, die es mit stellarem Recht nicht so genau nehmen, ist sie keinen Deut besser wie Min Zife, der Nadion Impulskanonen auf Tezwa stationierte. Im Übrigen hindert jetzt die Ruhestellung von William Ross. Man hätte jetzt einen erfahrenen Kriegsveteranen in der Admiralität benötigt, auch wenn sich Jellico extrem gemausert hat. Hier öffnen sich jetzt moralische Abgründe. Wie weit geht eine Spezies, um sich vor der totalen Ausrottung zu sichern? Ist es wirklich haltbar, dass sich Abgeordnete und Spezialisten schockiert über den Einsatz von Thalaronwaffen zeigen, wenn ihre Welten den Bach runtergehen? Stirbt man mit Anstand oder tut man alles, aber auch alles, um die Borg aufzuhalten? Sicher könnte jede Waffe ins Gegenteil verkehrt werden und die Borg auch diese assimilieren, ebenso wie die bislang noch wirkungsvollen Transphasentorpedos, allerdings womit sollten die Borg ansonsten noch bekämpft werden. Ich wundere mich immer darüber, dass Phaser und Quantentorpedos oder gar Photonentorpedos gegen die Borg eingesetzt werden, weil die Transphasentorpedos nur auf die Enterprise gekommen sind. Genauso gut könnte man mit Steinen werfen.
Ein besonderer Ausblick auf die Zukunft zeigt bereits die Einführung zu Kinder des Sturms", die die Borg wohl sehr gut im Griff haben... hier dürfte noch einiges passieren.

Fazit:
Noch besser als der erste Teil trotz des Hirogenausrutschers.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was die Einleitung versprach..., 9. August 2010
Hier haben wir also die Fortsetzung von Destiny 1 - "Götter der Nacht".
Einige haben den ersten Band als Einleitung gesehen, in dem man von der Columbia, von der Titan, von der Enterprise, von der Aventine, von der politischen Situation in der Förderation (mehr dazu in "Die Gesetze der Förderation") und natürlich von den Borg und den Celiar erfährt.

Die Caeliar scheinen die Anti-Borg zu sein, da sie mit ihrer pazifistischen Einstellung, - und natürlich metaphorisch in weiß - , den kompletten Rückzug üben und keinerlei Einmischung in Belange der Galaxy tätigen und zulassen. Ihr "großes Werk" muss in aller Abgeschiedenheit erarbeitet werden und niemand darf von diesem Volk und seinen Plänen wissen, - aus diesen Gründen würde in Destiny 1 die Columbia und ihre Crew festgehalten. In diesem Band erfahren wir mehr über den Verbleib der restlichen Crew und einem unerwartetem Besuch aus der "Gegenwart" des ST - TNG Universums. Wie es schon im Klappentext heißt: "Doch selbst Götter müssen einsehen, dass sie ein großes Risiko eingehen, wenn sie die Menschen unterschätzen."
Haben die Caeliar etwas mit den Borg zu tun? Haben sie irgendetwas getan um diese allesumfassenden Ereignisse herbeizuführen, obwohl sie so darauf erpicht sind, sich aus allem heraus zu halten? Sind sie vielleicht die letzte Rettung des Universums?

Die Borg, die sich in den neuen Star Trek - TNG Romanen verändert haben und rücksichtsloser denn je vorgehen planen Großes. J.L. Picard ahnt es, - nein er weiß es. Er versucht alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Borg-Bedrohung zu minimieren und ggf. aufzuhalten. Kollateral-Schäden bleiben da mit aller höchster Wahrscheinlichkeit nicht aus, denn er kann sich nur zu gut vorstellen was passiert, wenn die Borg mit der Vernichtung und Assimilierung des Heimatquadranten beginnen.
Wann kommen sie? Wo kommen sie her? Kann Picard sie aufhalten? Wie groß wird die Flotte sein? Wie groß werden die Verluste? Kann man dagegen überhaupt was tun oder sollte man zum eigenen Überleben lieber fliehen und sich verstecken?

Starfleet schenkt Picard diesmal Gehör und bietet alles auf, was ihr, ihren Verbündeten und auch ihren "Nicht"-Verbündeten zur Verfügung steht. Einige Kapitel in diesem Buch gehen auch auf Präsidentin Bacca ein, die auch in "Die Gesetze der Förderation" die wahrscheinlich schwerste Präsidentschaft aller Zeiten hat und auch noch haben wird.
Ein kurzes Wiedersehen (wirklich kurz) mit alten Bekannten ist auch drin, wo ich finde, dass die Flotten-Ereignisse im Azur-Nebel zu knapp beschrieben sind.
Gut, durch die Kürze war ich wie vor dem Kopf geschlagen und ich musste ersteinmal verdauen, was wahrhaftig geschehen ist. Welche Folgen es haben wird, ist in den letzten Seiten des Buches nur ansatzweise zu erahnen, denn die ungeheuren Geschehnisse am Ende dieses Buches scheinen im ST - Universum nur ein kleiner Teil der bevorstehenden Veränderungen zu sein.

Anmerkung: Vergleichbar mit dem Marvel-Universum, in dem sie erst kürzlich Captain America sterben lassen haben, - undenkbar, aber trotzdem umgesetzt. Wahnsinn!!!
Nein, - Picard stirbt in diesem Band nicht... Nein, wirklich nicht !!! *gespoilert???*

Also, um es mal in der heutigen Sprache auszudrücken, - sehr geile Story, sehr schön geschrieben und echt krasse, erschütternde und Universum-verändernde Ereignisse haben mich in ihren Bann gezogen und ich für meinen Teil werde den dritten Band auch lesen. :o)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung mit kleinen Schönheitsfehlern, 6. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Gewöhnliche Sterbliche" setzt den ersten Teil der "Destiny"-Trilogie fort: Die größte Borg-Invasion, die die Föderation je erleben durfte, hat begonnen. Hunderte Borg-Kuben bewegen sich auf die zentralen Föderations- und Klingonenwelten zu. Die Besatzungen der Enterprise und Titan, sowie der Aventine unter dem Kommando von Ezri Dax, versuchen gemeinsam, einen Ausweg zu finden. Dazu kommen noch die aus der Prequel-Serie "Enterprise" bekannte Erika Hernandez und mehrere ihrer Besatzungsmitglieder vor, was die Trilogie zu einem episch angelegten Crossover macht, das zu mehreren verschiedenen Zeitebenen spielt. Kleine Gastauftritte haben dazu am Rande noch einige bekannte Figuren aus "Star Trek: Voyager", Präsidentin Nan Bacco aus dem Roman "Die Gesetze der Föderation" und Garak aus DS9, der inzwischen cardassianischer Botschafter bei der Föderation geworden ist.

Wie bereits im ersten Teil ist die größte Stärke von "Gewöhnliche Sterbliche" die phantasievolle und kreative Schilderung der fortgeschrittenen Spezies der Caeliar, die in bester Science-Fiction-Tradition fremdartig, aber in sich schlüssig dargestellt werden. Die Borg sind zwar etwas gegenwärtiger als noch im ersten Band, doch auch in diesem Fall wird auf ein Aufkochen des ewigselben Assimilierens und Remodulierens weitgehend verzichtet: Die Borg sind nicht Mittelpunkt der Handlung, sondern sind das "McGuffin", stellen ihren Rahmen dar und treiben sie an.

Dazu kommt ein sehr Schreibstil, der geschickt Spannung aufbaut und die verschiedenen Zeitebenen miteinander verknüpft und zu nicht wenigen Spekulationen über die Auflösung Anlass gibt -- David Mack versteht wirklich sein Handwerk.

Gerne hätte ich fünf Sterne vergeben, wenn da nicht zwei kleine Schönheitsfehler wären: Erstens die grauenvolle Darstellung von Deanna Troi. Sie verhält sich in dem Roman, wie sich im ersten Teil bereits anbahnte, so hysterisch, irrational und neurotisch, dass es selbst durch den ihr angedichteten Konflikt nicht zu erklären und entschuldigen ist. Zweitens gibt es in den letzten paar Kapiteln von "Gewöhnliche Sterbliche" ein völlig unnötiges Intermezzo, das uns ein Wiedersehen mit den Hirogen bringt (die Jäger aus "Voyager" und dem vierten DS9-Relaunch-Roman). Wohl nur als Lückenfüller gedacht ist diese Nebenhandlung unglaublich schlecht, die Dialoge sprengen jede Peinlichkeitsgrenze und die Frage, warum das sein musste, bleibt unbeantwortet, da dieses Intermezzo in keiner Weise zum Rest der Handlung beiträgt.

Von diesen kleinen Schönheitsfehlern ist "Gewöhnliche Sterbliche" aber ein außergewöhnlich guter Roman, nimmt im Vergleich zum ersten Teil noch etwas an Fahrt auf und macht Vorfreude auf den dritten und letzten Teil der Reihe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Förderation am Abgrund - Gelungene Forsetzung von David Mack, 9. Oktober 2010
Der Krieg gegen die Borg geht weiter und die Föderation steht am Abgrund. David Mack lässt es in diesem zweiten Band der Trilogie deutlich ruhiger angehen als in dessen Vorgänger. Kämpfe und Schlachten bleiben erst einmal außen vor, dafür liegt der Fokus auf der Fortführung der einzelnen Handlungssträngen und davon gibt es mehr als genug. Die Geschichte wird auf insgesamt vier Ebenen erzählt, die geschickt miteinander verwoben sind. Dabei schwingt an allen Schauplätzen die permanente Bedrohung durch die Borg und die damit einhergehende Endzeit-Stimmung mit.

Die verzweifelten Versuche von Präsidentin Bacco, ein Bündnis zu schmieden, das so in der bisherigen Geschichte der Föderation einmalig ist, erinnert an den Krieg gegen die Romulaner, der letztendlich zur Gründung der Weltengemeinschaft führte. In Rückblicken erhält der Leser weiter Einblick in die tragische Entwicklung von Captain Erica Hernandez, die seit Jahrhunderten in der Gefangenschaft der pazifistischen Caeliar lebt. Ihr Zusammentreffen mit dem Außenteam der Titan führt die beiden Erzählebenen der Vergangenheit und Gegenwart endlich zusammen und rückt die gottähnlichen Wesen ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Die Enterprise unter Captain Picard und die Aventine unter Captain Ezri Dax befinden sich währenddessen direkt an der Front und die Erforschung der Subraumtunnel führt sie in einen Konflikt mit alten Bekannten, die besonders Fans der Serie "Star Trek - Voyager" vertraut sein dürften. Ein geschickter Trick des Autors, der dieses Zusammentreffen kunstvoll inszeniert und die Rückkehr der Schiffe mit einer grausigen Überraschung verbindet. Natürlich wimmelt es auch in diesem Band wieder von etlichen Gast-Charakteren. Am Ende steht der Leser vor mehreren Cliffhangern, die den Zeitpunkt bis zum Erscheinen des abschließenden Bandes der Trilogie lang werden lassen.

Fazit:
David Mack versteht sein Handwerk und bietet dem Leser mit "Gewöhnliche Sterbliche" eine ausgezeichnete Fortführung des Vorgängerbandes. Der Autor jongliert geschickt mit den einzelnen Handlungsebenen, führt diese zum richtigen Zeitpunkt zusammen und versteht es, den Abgrund, an dem die Föderation steht, in den Köpfen der Leser lebendig werden zu lassen. Ein außerordentlich guter Roman, der Lust auf die Fortsetzung macht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schöne Meditation über Leben und Sterben, 10. September 2010
Als zweiter "Destiny"-Band unterwirft sich "Gewöhnliche Sterbliche" den Bedingungen einer Trilogie: der Mittelteil einer Geschichte muss ihren Anfang und Ihr Ende miteinander verknüpfen, obwohl diese im ersten bzw. dritten Band liegen, und ihr einen tieferen Sinn verleihen. David Mack hat seine "Destiny"-Trilogie aber so aufgebaut, dass die Unterteilung in drei Bücher logisch erscheint. Während es in "Götter der Nacht" noch um Fluchtversuche vor scheinbar unvermeidlichen Konsequenzen ging, behandelt "Gewöhnliche Sterbliche" die Akzeptanz auswegloser Situationen und beschreibt das Warten auf den grossen Knall. Auch die Schauplätze der Erzählstränge wurden im Cliffhanger zwischen Band 1 und diesem Band verlegt, sodass der Leser wieder einmal neue Situationen an neuen Orten beobachten darf.

Während die U.S.S. Enterprise und die U.S.S. Aventine versuchen, den im Azur-Nebel vermuteten Einfallspunkt der Borg-Schiffe in den Föderationsraum zu schliessen, trifft die U.S.S. Titan tief im Beta-Quadranten auf die Caeliar und die seit zwei Jahrhunderten verschollene Captain Erika Hernandez und erfährt dasselbe Schicksal, das Hernandez' Schiff viele Jahre zuvor traf: um das Einsiedlertum der Caeliar nicht zu gefährden, darf die Titan den Planeten niemals wieder verlassen. Den Hauptteil des Romans aber macht die Beobachtung von Captain Hernandez aus, die sich sechshundert Jahre in der Vergangenheit zusammen mit ihren drei Offizieren mit dem lebenslangen Aufenthalt bei den Caeliar auseinandersetzen muss.

Wie schon in "Götter der Nacht" bleiben die Borg weitestgehend im Hintergrund. Anstattdessen setzt Mack auf die Beschreibung der Caeliar-Zivilisation, die mit ihren technischen Möglichkeiten wie Götter erscheinen und Hernandez' Gruppe quasi lebendig begraben. So bilden die Caeliar einen nicht unbedingt positiven Gegenpol zu den erschreckenden Eigenschaften der Borg, lassen aufgrund ihres Nichteingriffspaktes mit der Galaxie aber auch in diesem Roman offen, ob und wie sie in der grösseren Erzählung mit den Nemeses, den Borg, verwoben werden.

Obwohl die drei Sternenflottenschiffe in diesem Roman eigentlich nur an Nebenschauplätzen agieren, gibt es für deren Besatzungen genügend zu tun. Die Charakterisierung der Offiziere ist einwandfrei, grosse Einsichten sollte man als Leser allerdings nicht erwarten. Captain Hernandez und ihre bei den Caeliar verbliebenen Crewmitglieder werden in "Gewöhnliche Sterbliche" allerdings sehr gut weiterentwickelt. Dem Fokus des Buches gerecht, setzen sich diese vier Menschen mit der Aussicht, den Rest ihres Lebens abgeschnitten von der Menschheit verbringen zu müssen, auseinander. Während sich zwei Offiziere in Zynismus und Depression verabschieden, versucht sich der erste Offizier der Columbia als Autor, Erika Hernandez baut ihre Zusammenarbeit mit ihren Kaptoren soweit aus, bis eine Diagnose des Stockholm-Syndroms fast logisch erscheint. Bis zur Mitte des Romans kommen diese vier Verhaltensweisen immer mehr in Konflikt und drängen unabdingbar auf ein ungeheuer dunkles (ja, deprimierendes) Kapitel hin, das sowohl Hernandez als auch die Caeliar für den Rest des Romans in einem neuen Licht erscheinen lässt. Nebenbei bauen auch Troi und Vale einen Konflikt aus, der in den ersten vier "Titan"-Romanen schon entwickelt wurde und hier zu einem vorläufigen Scheitelpunkt kommt. Trotz, oder gar wegen, der zahlreichen Konflikte macht es Spass, diesen Figuren durch den Roman zu folgen, und erweckt Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen im dritten "Destiny"-Band.

"Gewöhnliche Sterbliche" ist als Roman noch stärker als der erste Band der Trilogie. Er setzt auf viele interessante Charaktermomente und bindet trotzdem die von einer "Star Trek"-Geschichte erwarteten Action- und Entdeckunsszenen erfolgreich ein. Einzig und allein ein Kapitel zum Ende des Bandes, welches den Besatzungen der Enterprise und der Aventine noch einmal einen längeren Auftritt vor dem Cliffhanger bietet (viel mehr möchte ich, um Spoiler zu vermeiden, dazu auch nicht sagen), fühlt sich deplaziert an. Ich kann mir gut die Gründe vorstellen, die David Mack zur Einbindung dieses längeren Kapitels verleitet haben, aber die Ausführung dieser Szene erinnert leider stark an billige Actionfilme, in denen vor lauter Planung der Kampfszenen das Schreiben des Drehbuchs vergessen wurde. Ein grosser Mangel ist dieses Kapitel aber nicht: es folgt zumindest dem grossen Thema dieses "Destiny"-Teils, dem Leser wird unmittelbar danach klar, weshalb dieses Kapitel nötig war, und der Grossteil des Romans--besonders aber die Geschichte um Hernandez' Schicksal--gleicht dieses Manko erfolgreich aus.

Insgesamt ist "Gewöhnliche Sterbliche" für mich ein sehr guter Roman, der stets mitreisst und eigentlich an einem Stück gelesen werden will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Leser diesen Band ohne Vorkenntnis des ersten Teils lesen würden, aber als Vorsichtsmassnahme (da die Produktbeschreibung nicht unbedingt klarstellt, dass "Destiny" eine Trilogie und keine einfache Romanreihe ist): wenn man schon nicht die vorhergehenden "The Next Generation"- und "Titan"-Romane gelesen hat, um die Figuren dieser Reihen kennenzulernen, sollte man zumindest die "Destiny"-Trilogie vom ersten Band an lesen. Mack strebte mit "Destiny" zwar an, jeden Band in sich geschlossen zu halten und regelmässig an die Trilogie-übergreifende Geschichte zu erinnern, mit Vorwissen aus dem ersten Band aber wird "Gewöhnliche Sterbliche" sicherlich noch interessanter sein.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die leisen Momente sind die besten, 22. August 2010
Von 
Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
"Gewöhnliche Sterbliche" ist der zweite Teil der spektakulären Destiny-Trilogie, von der ich eigentlich annahm, sie würde sich hauptsächlich um die Borg drehen. Aber weit gefehlt, auch in diesem Roman geht es sehr wenig um die kybernetischen Finsterlinge - was ich persönlich keineswegs als Nachteil empfinde.

Die Crews der Enterprise-E und der Avantine arbeiten zusammen, um herauszufinden, welches der kürzlich im Azur-Nebel entdeckten Subraumlöcher den Borg als Abkürzung in den Alpha-Quadranten dient. Leider wäre es viel zu gefährlich, diese Kanäle einfach zu zerstören. Deshalb ordert Picard eine riesige Flotte als Unterstützung zum Azur-Nebel, um direkt ins Territorium der Borg vorzustoßen.

Ein anderer Handlungsstrang berichtet von Erika Hernandez, die mit drei weiteren Mitgliedern ihrer Crew dazu verdammt ist, gemeinsam mit den Caeliar eine Reise in die Vergangenheit anzutreten. Während die Jahre verrinnen, gehen die vier Gefangenen ganz unterschiedlich mit ihrem Schicksal um. Hernandez entwickelt mehr als alle anderen eine gewisse Sympathie für die Caeliar und besonders für deren Chefwissenschaftler Inyx, was sie schließlich dazu bringt, sich auf einen verhängnisvollen Pakt einzulassen.

Ungefähr 800 Jahre später trifft auch die Titan-Crew auf die Caeliar, und ein Außenteam, dem unter anderem auch die schwangere Deanna Troi angehört, findet sich genau wie einst die Besatzung der Columbia als Gefangene der mächtigen Superwesen wieder. In all den Jahrhunderten hat Erika Hernandez viele Caeliar-Fähigkeiten entwickelt, und die Mitglieder des Landetrupps können sich nicht sicher sein, auf wessen Seite sie steht. Währenddessen verschlechtert sich Trois Gesundheitszustand rapide...

"Gewöhnliche Sterbliche" ist ein typischer Mittelroman, sowohl im guten als auch im schlechten Sinne. Der große Vorteil liegt darin, dass der Leser die Charaktere und Schauplätze schon aus dem ersten Teil kennt, so dass man sich eine große Einleitung sparen und die Handlung gleich Tempo aufnehmen kann. Erfreulicherweise verzichtet der Autor im Gegensatz zum Vorgänger darauf, unbedingt jede Figur in die Handlung einzubringen, und konzentriert sich statt dessen hauptsächlich auf eine Person: Erika Hernandez. Sie ist eindeutig die Hauptperson und tragische Heldin dieses Romans. Die Kapitel, die sich um sie und den kläglichen Rest ihrer einstigen Crew drehten, waren für mich die absoluten Highlights dieses Romans. Hier konnte David Mack zeigen, dass er nicht nur für Action und Spannung sorgen kann, sondern auch ein gutes Händchen für große Charaktermomente hat, die wirklich unter die Haut gehen. Solche Szenen haben mir im ersten Teil gefehlt. Vor allem die komplexe Beziehung zwischen Hernandez und Inyx ist sehr feinfühlig beschrieben, aber auch das Verhältnis der vier gefangenen Frauen untereinander. Überhaupt gefällt mir einfach alles an diesem Handlungsstrang; diese Kapitel sind ist wirklich originell, traurig, bedrückend, einfach toll.

Durch die starke Konzentration auf die Hernandez-Story geraten die anderen Figuren ein wenig in den Hintergrund. Die Titan-Crew kommt vergleichweise noch sehr gut weg. Auch zwischen ihnen gibt es gute Dialoge und viele ruhige Szenen, die zum Nachdenken anregen. Ein wenig schwach kommen die Enterprise/Avantine-Szenen daher. Hier bleiben die Charaktere blass, und die Erforschung der Subraumlöcher konnte mich nicht gerade fesseln. Da die Vernachlässigung einiger Figuren aber deutlich zugunsten der wesentlich interessanteren Caeliar-Handlung ging, konnte ich dieses kleine Manko locker verschmerzen. Sehr schön fand ich auch den Auftritt einiger liebgewonnener Charaktere aus dem gelungenen Roman "Die Gesetze der Föderation" .

Bis kurz vor Schluss fand ich "Gewöhnliche Sterbliche" einfach großartig und war mir fast sicher, die Höchtpunktzahl zu verteilen, aber dann kamen die letzten zwei Kapitel, durch die ich mich tatsächlich durchquälen musste. Der Nachteil von Mittelromanen in Trilogien ist nun mal, dass sie auf möglichst spektakuläre Weise enden müssen, um die Leser neugierig auf das große Finale zu machen. Hier ging diese Strategie meiner Meinung nach völlig daneben. Plötzlich tauchen alte Bekannte aus der Versenkung auf, die von mir aus gerne genau dort hätten bleiben können, und ein wahres Actionfeuerwerk wird entfesselt. Das wäre ja eigentlich gar nicht so schlimm, aber was mich richtig nervte, waren die Dialoge während der Zweikämpfe, so nach dem Motto: "Har har! Nimm das, du Bastard!" Übelster Military-Trash in meinen Augen, der eine völlig unpassende Komik hineinbringt! Das Ganze endet wieder mal mit einem Cliffhanger, in dem alles noch ein bisschen größer und aussichtsloser ist als vorher - war ja klar.

Fazit: Ein wirklich grandioser Roman mit einem völlig verkorksten Schluss, der wohl Spannung aufbauen sollte, aber zumindest bei mir das genaue Gegenteil erzeugte. Die Caeliar-Geschichte allerdings ist Star Trek in Höchstform und macht diesen Roman absolut lesenswert.
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5.0 von 5 Sternen Gelungener zweiter Teil des Dreiteilers, 2. Juli 2013
Von 
Sandjaeger (Altötting, Süd-Ost-Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Destiny 2: Gewöhnliche Sterbliche (Kindle Edition)
Die Geschichte des Captains des Raumschiffs 'Columbia', die Gefangene einer mysteriösen, extrem pazifistischen, außerirdischen Spezies ist, die keinerlei Außenkontakt wünscht und absolute Isolation anstrebt, während im Föderationsraum der Angriff der Borg losbricht. Die Präsidentin der Föderation sucht viele Verbündete für das Austellen von Picards Expeditions-Streitmacht und setzt geschickte Verhandlungstaktiken ein. Picard selbst indessen untersucht mit Ezri Dax auf der Aventine 27 mysteriöse Subraumtunnel nach Borg-Sammelpunkten und bekommen es dadurch, stattdessen mit den Hirogen zu tun.

Packend, spannend und dramatisch erzählt. Leselöcher und Langeweile sucht man vergebens. Ohne lang zu überlegen, gibts hier 5 satte Sterne!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Reihe steigert sich, 6. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
im zweiten Band der Destiny Reihe geht es noch heißer und spannender her als im ersten Teil.

Alle Handlungsstränge werden kreativ und sehr lebhaft fortgesetzt.
Die Borg haben nun mit der Invasion auf die Föderation, die Klingonen und die Romulaner begonnen, mit nicht weniger als siebentausend Schiffen.
Dabei warten viele Überraschungen auf die Enterprise und die Aventine.
Wie zum Beispiel der unerwartete Kampf mit den Hirogen.

Aber auch die Ausfläge zum Leben von Hernandez auf Axion fand ich sehr spannend.
Besonders rührend fand ich dabei die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Hernandez und Inyx, dem Caeliar.

Ein Top-Buch, liest sich runter wie Öl!!!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten einen derartig großartigen Roman ...., 27. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Destiny 2: Gewöhnliche Sterbliche (Kindle Edition)
....gelesen, der atmosphärisch dicht eine unglaublich komplexe Geschichte erzählt, deren Detailtreue immer Spaß macht, ohne allzu technisch zu wirken und dadurch langatmig zu erscheinen. Es gelingt, alle wichtigen Personen und Schauplätze angemessen zu berücksichtigen, auch wenn der zweite Band m. E. den größten Teil damit zubringt, das Leben und die Ereignisse von und um Erika Hernandez bei den Caeliar zu beschreiben. Der zweite Band ist dermaßen toll geschrieben, dass ich die Rezension nicht gleich im Anschluss schreiben konnte, sondern erst den dritten Band lesen musste.
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