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am 10. Juni 2011
Ich mache es kurz. Ich habe eine DX Kamera und nutze daran gerne das AF-S 35/1.8. Nur ist dieses etwas kurz wenn man Personen aufnehmen möchte. Ein günstiges 85/1.8 mit AF Motor existiert nicht für DX und außerdem schränken einen 85mm wieder mächtig ein. 50mm sind weder Fleisch noch Fisch und deshalb besonders gut geeignet für universellen Gebrauch. Man kann damit gerade noch Innenaufnahmen machen und trotzdem ist schon lang genug für Porträts. (50mm an DX entsprechen 75mm Kleinbild)
Meine Exemplar fokussiert exakt (kein Front oder Backfokus) und ist sehr scharf, auch bis an den Rand, selbst bei Offenblende.
Das Bokeh ist schön weich, bei f1.8 sind die Glanzlichter etwas katzenaugenförmig, bei f2.2 schön rund und ab f4 werden sie leicht 7-eckig. Aber alles im Rahmen, und besser als andere Objektive.
Von der Qualität her wirkt das AF-S 50/1.8 etwas besser als das AF-S 35/1.8.
Der manuelle Fokusring hat etwas Spiel bevor er greift, aber das stört mich nicht.
Der AF ist kein Rennpferd, wirkt aber vergleichbar mit der AF-S 35 oder dem AF-S 16-85, also absolut ausreichend für so ein Objektiv.
Die Verzeichnung an DX ist vernachlässigbar.
Die Glanzlichter erscheinen gefüllt, was im "out-of-focus-blur" für Ruhe sorgt.
(siehe auch die Bilder)
Dadurch dass die Frontlinse tief im Gehäuse liegt, kommt man auch ohne die mitgelieferte Gegenlichtblende aus. Das macht die Kombination mit einer kleinen DX Kamera noch handlicher.
Ideal für Stimmungsbilder bei wenig Licht ohne Blitz mit schöner Freistellung.
Gemessen am Preis und was man dafür bekommt ist es mir klar 5 Sterne wert.
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1616 Kommentare|349 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2011
Schneller als erwartet, hatte ich das Nikon-Objektiv bei mir zu Hause. Es grenzt schon fast an Zauberei, wie schnell Amazon die Artikel liefert. Dickes Lob an dieser Stelle.

Nun zum Objektiv - Zu meinen beiden Nikon-Objektiven 18-105 VR und 55-300 VR, die beide eine Eingangslichtstärke von F 3.5 aufweisen, habe ich eine lichtstarke Ergänzung gesucht. Ferner wollte ich ein Objektiv haben, dass mehr kreativen Spielraum mit der Tiefen(un)schärfe bietet, als mein 18-105er Zoom. Denn dieses bietet da aufgrund der Eingangsblende von 3.5 (bzw. bei 50mm ist es schon bei F 5) nicht sehr viel kreativen Freiraum.

Das Nikkor 50 mm 1.8G ist ein Leichtgewicht. Obwohl es überwiegend aus Kunststoff gefertigt ist, aber ein Metall-Bajonett hat, macht es einen durchaus wertigen Qualitätseindruck. Der Entfernungsring ist schön straff und zeigt beim Drehen einen angenehmen Widerstand, der ein sehr genaues manuelles Fokussieren ermöglicht - wenn man das denn mal will. Da es ein AF-S Objektiv ist, verfügt es über einen A/M - M Schalter. Dies bedeutet, dass man auch im AF-Betrieb manuell in die Fokussierung eingreifen kann. Dies ist eine tolle Sache, die auch dann sehr zweckdienlich ist, wenn man die Kamera mal zum Filmen "missbraucht". Ich betreibe es an der D90, und die hat im Videobetrieb noch keine automatische Schärfenachführung. Bei diesem Objektiv kann ich daher die Schärfe dann manuell korrigieren, auch wenn ich mal wieder vergessen habe, das Objektiv vorher auf M umzustellen.

Das Objektiv wird mit Sonnenblende geliefert. Neben dem eigentlichen Zweck, damit das Streulicht zu vermeiden, verleiht die Sonnenblende dem eigentlich recht kleinen Objektiv auch eine kleine optische Aufwertung.

Das Wichtigste ist natürlich die BQ. Ich hatte früher schon mal das Nikkor 1.8 D und habe auch noch die beiden o.g. Objektive, die ja ebenfalls den 50mm/55mm Bereich abdecken. Also konnte ich drei Objektive miteinander vergleichen. Hinsichtlich der Lichtstärke ist das 1.8 G schon klasse. Die Blende 1.8 ist bei Abendlicht und/oder Zimmerbeleuchtung eine feine Sache für Available-Light Aufnahmen - andererseits natürlich aufgrund der extrem geringen Tiefenschärfe auch nur bedingt einsetzbar. Aber auch der Blendenbereich von 2-2.8 ist für Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingungen noch hervorragend geeignet. Und bei Blende 2.8 hat man auch schon einen sehr brauchbaren Tiefenschärfenbereich. Scharf ist das Objektiv ab Eingangsblende - wobei der Fotograf im Blendenbereich 1.8, 2 und 2.2 schon genau wissen muss, was er tut und mit dem Autofokus oder ggf. auch manuellen Fokus gut wissen muss damit umzugehen. Es erfordert in diesen Blendenbereichen ein bisschen Übung um die Aufnahmen auf den Punkt scharf zu bekommen, wie man es sich vorstellt. Aber das ist völlig normal für diesen Blendenbereiche und mit Übung auch recht schnell hinzubekommen. Ich jedenfalls spiele sehr gerne mit diesen Blendenbereichen, da man die Motive so wunderbar freigestellt bekommt und der Hintergrund so wunderschön verschwimmt.

Im Vergleich mit meinen beiden anderen Objektiven ist das 1.8 G im 50mm Bereich dem 18-105er VR in der BQ bei allen Blenden weit überlegen (obwohl auch das 18-105er ein durchaus ordentliches Zoom ist, und mit Sicherheit kein schlechten Bilder abliefert). Selbst bei Blende 8, 11 und 16 ist eindeutig ein Qualitätsunterschied zugunsten des 1.8G festzustellen. Erstaunlicherweise ist die BQ bei dem 55-300 VR ab Blendenstufe 5 fast ebenbürtig zum 1.8 G. Auch das 55-300 macht im Unschärfebereich ein recht schönes Bokeh, welches aber an das Bokeh des 1.8G nicht ganz herankommt. Das Bokeh bei meinem früheren 1.8 D fand ich persönlich nicht so toll - es wirkte ein wenig kantig und unruhig. Das Bokeh des 1.8 G hingegen ist wunderbar weich und bringt Ruhe in den Hintergrund. Aber mit dem Bokeh ist das ja auch so eine Geschmacksfrage.

Kurzum - ich bin hinsichtlich der Verarbeitungsqualität und vor allem von der Bildqualität des Objektivs hellauf begeistert und habe viel Spaß daran, neue kreative Fotoexperimente damit zu machen. Wer nicht unbedingt eine 1.4er (doppelt so teuer) oder gar 1.2er (dreimal so teuer) Lichtstärke benötigt und wer mit der festen Brennweite (Turnschuhzoom) klarkommt, erhält mit dem Nikkor 50mm 1.8 G ein Objektiv, welches ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis hat.

Da ich trotz intensiver Suche überhaupt nichts Nachteiliges an dem Objektiv finden kann, gibt es von mir die vollen 5 Sterne. Und - Nein, ich bin kein Mitarbeiter der Firma Nikon.
1717 Kommentare|147 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich bin kein Profi, fotografiere allerdings seit mehr als 40 Jahren. Das Nikon 50 mm/1,8 sollte zur Ergänzung meiner Nikon-Ausrüstung dienen.
Die Kamera ist eine Nikon D51000.

Erster Eindruck nach dem Auspacken: Sehr leicht, viel Kunststoff, ordentliche Verarbeitung, vollständiger Lieferumfang mit Objektivdeckeln, Sonnenblende und Schutztasche.

Die Lichtstärke von 1,8 ist geeignet für "available light"-Fotografie sowie gezielten Einsatz von Unschärfen (sog. "Bokeh").

Das funktioniert auch sehr gut, man kann Objekte oder Menschen sehr schön "freistellen" und mit der Unschärfe gezielt spielen.
Die Abbildungsleistung ist sehr gut, von "durchaus scharf" bei Offenblende 1,8 über "scharf" bei Blende 2,0 bis "super-knackscharf" bei Blende 5,6 oder 8.

Das Bokeh ist aus meiner Sicht sehr schön und nicht vergleichbar mit dem einer Makro-Optik; dieser Eindruck ist natürlich sehr subjektiv und jeder mögliche Nutzer muss sich da seinen eigenen Eindruck verschaffen.

Allerdings gibt es technische Grenzen, deren man sich bewusst sein sollte.
Zumindest bei meiner Kamera gibt es bei der Offenblende Fokussierungsproblemem, wenn ich nicht den AF-Mittensensor, sondern einen der am Rand befindlichen AF-Sensoren benutze.
Die Offenblende erzeugt bei Langzeitaufnahmen chromatische Aberrationen (CA), also lila Farbsäume an Hell-Dunkel-Kontrasten. Langzeitaufnahmen also besser abblenden, dann verschwinden dei CA's.
Eine andere Form von CA's (laterale oder transverse CA) kann bei der Offenblende bei extremen Hell-Dunkel-Kontrasten auftreten in Bereichen, die hinter dem Fokuspunkt liegen; diese CA's treten in Form grünlicher Farbsäume an den Kontrastkanten auf.

Alle drei Probleme betreffen nur die Offenblende und verschwinden, sobald man abblendet.

Diese Optik ist also keinesfalls ein "Immerdrauf" für den Urlaub, sondern ein Gestaltungswerkzeug für den ambitionierten Fotografen (ob nun "Amateur" oder "Profi" lasse ich mal offen), mit dem sich einzigartige Fotos erzeugen lassen, wenn man sich der technischen Einschränkungen (s.o.) bewusst ist.

Diese Einschränkungen treten nach meiner Erfahrung bei praktisch allen lichtstarken Festbrennweiten in mehr oder weniger starker Form auf, so dass ich deshalb keinen Punktabzug vorgenommen habe.

Das Preis-Leistungsverhältnis dieser erst im Jahre 2011 auf den Markt gekommenen Optik ist hervorragend, zumal die optischen Eigenschaften denen der fast doppelt so teuren Optik 50mmm / f 1,4 aus dem selben Hause sehr ähnlich sind.

Von daher eine Empfehlung für alle, die Spaß an der Gestaltung ihrer Fotos haben, sich der technischen Grenzen bewusst sind und das Ganze zu einem Preis erwerben möchten, der durchaus als günstig angesehen werden kann.
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am 15. Juni 2011
habe die ersten Fotos in die Bildergalerie eingestellt. Es macht einen höllischen Spaß, mit dieser Linse zu "arbeiten". Bei wenig Licht bei nicht allzu zittriger Hand produziert sie gestochen scharfe Bilder von denen ich bei meiner Kitlinse (18-108mm 3,5-5,6) nur träumen kann. Als ich vorgestern in Hamburg unterwegs war, fehlte mir kein Weitwinkelobjektiv. Mehrere Panoramen mit 6 - 8 Bildern waren ein wunderbarer Trost (Beispiel wird noch nachgereicht). Die Stitches in CS4 im Modus "Automatisch" waren im Ergebnis sehr verzeichnungsarm. Freue mich schon jetzt auf die Nacht HDR's, die ich mit dieser Linse schießen werde....

Im Gegensatz zu einem meiner Vorrezensenten habe ich kein Spiel bei der DOF-Einstellung. Ansonsten gefällt mir die Verarbeitung und das Handling ausgezeichnet. Für diesen Preis ist dieses 50 mm 1,8 ein echter Knaller!
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am 19. Mai 2013
Nachdem ich von diesem Objektiv Nur positives gehört habe, es laut einigen Test mit dem teureren 1:1,4G trotz (meiner Meinung nach - deutlichem) Preisunterschied erstaunlich gut mithalten soll oder sogar teilweise im direkten Schärfevergleich minimal besser sein soll, war es nur die Überlegung ob ich die 1.4 benötige.
Ich habe mich dann aber schnell für das 1.8 entschieden. Einfach, weil es sehr güntig ist, anscheinend minimal schärfer (zum Rand hin) ist und ich denke, dass ich die 1.4 zu selten nutzen würde, sodass sich der Aufpreis rechtfertigen würde.

Ein paar Tage nutzte ich es noch an einer D70 bevor dann die D7100 diese endlich ersetzte.
Aber selbst an der D70 war es einfach schon Traumhaft und ich habe es erst wieder abgenommen als ich die D7100 ausgepackt hatte. Nun ist es eben die Kombination D7100 + 50 1.8G, die ich immer dabei habe.
Scharf, präzise, schnell, leise, handlich ... was will man mehr?

Zur Bildqualität gibts nicht viel zu sagen. Einfach Klasse.
Bei 1.8 erzielt man schon super Ergebnisse. Welche durch etwas Abblenden nochmals verbessert werden, was schärfe angeht.
Tagsüber blendet man meist sowieso ab und nutzt nicht andauernd die Offenblende, aber zu wissen, dass man die 1.8 auch wirklich nutzen kann für die eine oder andere Situation , sollte mal nicht genügend Licht da sein oder man möchte ein bestimmtes Ergebnis erzielen, ist einfach super.
Das Bokeh ist sehr angenehm und schön.
Alles genau so wie man es sich wünscht.

Der Autofokus funktioniert einwandfrei. Wie schon erwähnt: schnell, präzise, leise.
Wie auch bei anderen Nikonobjektiven ist auch hier ein Schalter um zwischen M/A und M auszuwählen.
M/A : Autofokus mit der Möglichkeit Manuell auszubesseren.
M : Manuell.
Auch hier gibt es nichts auszusetzen.

Vielleicht ist der eine oder andere nicht der Meinung, dass 50mm an einer DX-Kamera als ''Immerdrauf'' geeignet sind.
Ich persönlich bin bisher nur DX gewohnt und kann nicht beurteilen ob es an FX noch 'besser' wäre.
Aber ich würde dieses Objektiv ohne schlechtes Gewissen jedem empfehlen.
Ich finde es einfach eine klasse Festbrenntweite, die durch Größe und Gewicht an der Kamera schön und einfach zu nutzen ist und wenn man eine Weile damit fotografiert weiß man auch, wie der Bildausschnit an seiner Kamera ist und kann damit umgehen.
Egal ob Portraits oder um einfach zu knipsen. Die 50 mm passen.

Von mir gibts 5 Sterne, weil ich nichts auszusetzen habe und es einfach für eine super Linse halte.
Wer die 1.4 unbedingt braucht muss wohl zur teureren Variante greifen und kommt um den Aufpreis nicht herum.
Aber am Nikon 50mm 1:1,8G gibt es nichts was dagegen spricht und vorallem für den Preis (!) ist es einfach ein Super Objektiv, dass sich fast jedermann leisten kann.
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am 10. August 2012
Ich verwende das 50mm 1:1,8G Objektiv an einer Nikon D5100 mit APS-C Sensor (16 MP).

Schärfe und Kontrast sind auch bei offener Blende beeindruckend, so dass man die Lichtstärke auch wirklich nutzen kann. So kann man viel länger bei ISO 100 bleiben und mit der eingrenzbaren Schärfentiefe sehr schön spielen. Ich nutze das Objektiv hauptsächlich für Porträtaufnahmen, auch von Hund und Katze, da hier die Stärken des Objektives liegen. Der Autofokus trifft im Zusammenspiel mit der D5100 sehr gut, und durch die große Blendenöffnung auch bei Dämmerung viel sicherer als bspw. das Standard Kit Objektiv (18-55 3.5:5.6) - sofern man kein Liveview verwendet. Die Naheinstelle liegt bei 45cm - wer noch näher ran will, bspw. für Makroaufnahmen, sollte an der D5100 eher bspw. zu dem DX 40mm f/2.8 greifen oder in einer anderen Brennweite mit Makro arbeiten. Was nicht heisst, das man mit diesem Objektiv nicht bspw. auch wunderbare Bilder von Blüten machen kann - aber eben eher weniger Nahaufnahmen von Insekten.

Fazit: Absolut phantastisches Porträtobjektiv, gut bei wenig vorhandenem Licht, hervorrangende Schärfe und guter Kontrast bei Offenblende, und nur halb so teuer wie das 1/3 Blende lichtstärkere 50mm f/1.4 - auch ein guter Einstieg in die Welt der lichtstarken Festbrennweiten!

Nachtrag: Auch erwähnenswert ist - dass es gar keine Verzeichnung gibt! So kann man das RAW ohne Objektivkorrektur verlustfrei entwickeln - super!

Kauftipp!

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am 7. November 2014
Habe mir das Objektiv für meine D750 als Ergänzung zum Kit-Objektiv 24-85mm gekauft. Ziel: Aufnahmen bei wenig Licht und Porträts.
Das Objektiv hat meine Erwartungen voll erfüllt. Aufnahmen zeigen eine höhere Auflösung im Vergleich zum Kit-Objektiv, jedoch muss man dafür schon mind. auf Blende 2,5, besser 2,8 abblenden. Dann ist auch fast keine Vignettierung mehr zu sehen. 2fach abgeblendet liefert das Objektiv wirklich perfekte Bilder. Der AF funktioniert ebenfalls schnell und zuverlässig. Insgesamt ein super Objektiv für wenig Geld.

Update nach fast einem Jahr: nachdem Ansprüche ja bekanntlich meistens mit der Zeit steigen, muss ich dann doch einen Stern abziehen, denn soooo toll sind die Bilder die man mit dem Objektiv machen kann dann doch nicht. Besonders wenn man sie in Relation zu solchen stellt, die mit hochwertigeren Objektiven gemacht wurden. Damit meine ich z.B. das Nikkor 24-70mm 2.8 und das Sigma 35mm 1.4 A. Beide übertreffen das 50mm 1.8 von Offenblende bis Blende 4, ab Blende 5.6 sind sie gleichwertig (was die Auflösung betrifft). Dafür sind sie aber natürlich auch deutlich teurer, größer und schwerer.

Um es zusammenzufassen: Das Objektiv bietet für den Preis eine sehr gute Leistung, aber mit der der Einschränkung dass man es mind. auf Blende 4 abblenden muss, wenn man ein sehr gutes Ergebnis erreichen will. Ab Blende 2.8 sind die brauchbar. Darunter unbrauchbar - immer bezogen auf die 100% Ansicht. Das Objektiv kann man m.M. nach daher nur bedingt als "lichtstark" bezeichnen. Das kann man auch so in diversen Testberichten lesen. Das gilt wohlgemerkt für Kameras mit hochauflösendem Chip (wie meine D750), bzw. großformatige Abzüge. Wer sich der Einschränkung bewusst ist, bzw. geringere Ansprüche stellt, wird sicher zufrieden sein.
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am 7. August 2011
Dieses NIKKOR 1:1,8G ist an meiner D7000 absolut stark. Ich kann dieses Objektiv gegen meine älteren 50mm Objektive vergleichen, denn ich habe sie fast alle. Ganz vorne jetzt dieses AF 1:1,8G (1): Auch bei Offenblende scharf bis in die Ecken; dann AIS MF 1:1,8 (2): ebenfalls bei Offenblende scharf bis in die Ecken aber leichtes Koma; AF-D 1:1,8 (3): leichte Unschärfe und Koma in den Ecken; AF 1:1,8 (ohne D): ebenfalls Unschärfe und deutliches Koma.
Wie ich da getestet habe ? Es gibt nichts Anspruchsvolleres als Astrofotografie. Jede Unschärfe, jedes Koma, Astigmatismus und Farbabweichungen werden sichtbar. Ich habe mit allen Objektiven Aufnahmen gemacht und meine Schlüsse daraus gezogen.
Auch ohne Astrofotografie hinterlässt dieses Objektiv bei mir einen starken Eindruck. ALLE Aufnahmen sind scharf, wenn man mit dem (Auto)fokus richtig umgeht.
Mechanisch ist das 1:1,8G auch OK, allerdings ist der Trend zu mehr Plastik unübersehbar.
CP
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am 4. Juli 2011
Habe das Objektiv seit 2011 im Einsatz an einer D700 und bin weitestgehend zufrieden. Es liefert auch offen gute Ergebnisse, scharf und kontraststark. Was mir nicht gefällt, sind die für eine Normalbrennweite doch starken Verzerrungen. Ich fotografiere ausschließlich RAW, so dass ich das im Nachhinein automatisch in Lightroom korrigiere - dennoch möchte ich es anmerken. Bei keinem anderen 50mm ist mir das bisher so stark aufgefallen, wie bei diesem.

Ich hatte vorher das 50mm 1,8 D von Nikon, im Vergleich dazu gefällt das Bokeh bei diesem Objektiv deutlich mehr. Für den Preis absolut in Ordnung, der Unterschied zum 1.4er ist nach meinem Eindruck unbedeutend und rechtfertigt den Mehrpreis nicht. Wer es günstiger mag oder den Blendenring braucht, sollte zum alten Nikon 50mm 1.8 D greifen ansonsten sehr empfehlenswert.
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am 14. Juni 2011
Um es kurz zu halten: Ich hatte bereits fast alle 50er in Besitz, von den alten AF-D bis hin zum AF-S 50mm 1.4G oder dem Sigma EX DG HSM 50mm 1.4. Das neue Nikkor reiht sich in meinen Augen sogar vorm Nikkor 50mm 1.4 AF-S ein, da das Bokeh deutlich gefälliger ist. Schärfe ist offen bereits super - wer also nicht zwingend Blende 1.4 braucht macht mit dem neuen 50mm 1.8G einen absoluten Top-Kauf. Nummer 1 bleibt in meinen Augen das Sigma, preislich ist das allerdings auch eine andere Hausnummer. Wer auf gefälliges Bokeh und eine gute Offenblendeleistung steht, wird mit dem Nikkor 50mm 1.8G sehr sehr glücklich werden, ich habe nun sogar das 1.4G verkauft, da mich das unruhige Bokeh immer gestört hat und ich nicht zwingend f1.4 brauche - an meiner D700 ist auch mit dem 1.8 tolles "wide open" fotografieren möglich.
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