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4.0 von 5 Sternen Anders, aber wirklich gut!
Wie jeder, der sich die Rezensionen zu Wolf Love durchgelesen hat, bereits mitbekommen haben sollte, klingt der neue Silberling von Omnia ein wenig anders als seine Vorgänger. Aber bedeutet der leichte Wechsel der Stilrichtung gleich, dass Wolf Love ein schlechteres Album ist, als die vorherigen Veröffentlichungen? Ich denke nicht! Schließlich haben Omnia...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2010 von Torsten

versus
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2.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung?
Künstler, auch, oder grade WENN sie mit Leib und Seele dabei sind, entwickeln sich weiter.
Die Auffassung, die Texte, die Instrumente, die ganze Musik ändern sich mal mehr, mal weniger, das ist normal.
Und oft macht diese Änderung auch einen großen Reiz aus.

Schade ist nur, wenn die Änderungen so massiv sind, das die...
Veröffentlicht am 3. April 2011 von Sachmeth


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung?, 3. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Wolf love (Audio CD)
Künstler, auch, oder grade WENN sie mit Leib und Seele dabei sind, entwickeln sich weiter.
Die Auffassung, die Texte, die Instrumente, die ganze Musik ändern sich mal mehr, mal weniger, das ist normal.
Und oft macht diese Änderung auch einen großen Reiz aus.

Schade ist nur, wenn die Änderungen so massiv sind, das die Hörer, die dem "alten" Stil bisher verfallen waren (und ich sage bewusst verfallen ;-))von der Neuerung so derartig überrumpelt werden, das sie nicht mehr folgen können.
Und als jemand, der die Alben "Alive", "PaganFolk" und "Crone of War" regelrecht verschlungen hat und immer und immer wieder hören kann, kann ich mich trotz aller Mühe mit "WolfsLove" nicht anfreunden.
Omnia sind nach wie vor noch großartige Musiker und sie haben jedes Recht dazu, ihre Musik zu machen, wie sie sie als richtig empfinden... und die Gedanken/Inspiration dahinter mögen ja auch großartig sein- nur das Ergebnis kann mich auf ganz subjektiver Ebene einfach nicht begeistern.
Leider nicht ansatzweise.
Die magische Atmosphäre, die in den übrigen Alben herrscht udn das Kopfkino zu Höchstleistungen antreibt, stellt sich hier nicht ein, die einzelnen Lieder, das komplette Album sprechen mich einfach nicht an, nichts bleibt hängen, manche werden sogar schnell weitergeklickt.
Auf mich wirkt es unausgewogen, unbestimmt... ein unharmonischer Mix aus verschiedenen Einflüssen, der mich nur mit Fragezeichen im Gesicht zurücklässt.
Und diejenigen Stücke, die dem "alten" Stil eher entsprechen, gibt es so oder so ähnlich schon auf vorangegangen Alben, wirklich "neu" sind sie nicht udn wirken leider eher wie nochmal aufgewärmt.
Musik ist eben ein rein subjektives, emotionales Ding, und man kann es sich noch sehr schönreden(und das habe ich wirklich versucht)- wenn es nicht gefällt, dann tut es das einfach nicht.

Ich hoffe daher still vor mich hin, das "Wolfslove" wie "Cybershaman" nur ein einmaliges Experiment bleibt und werde mir dieses Album definitiv nicht kaufen.
Wenn es allerdings doch ein dauerhafter Kurswechsels sein sollte, kann ich Omnia nur alles Gute und viel Erfolg wünschen...und wehmütig weiter die alten Alben hören.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders, aber wirklich gut!, 22. Oktober 2010
Von 
Torsten "Toschi" (Kempen/Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wolf love (Audio CD)
Wie jeder, der sich die Rezensionen zu Wolf Love durchgelesen hat, bereits mitbekommen haben sollte, klingt der neue Silberling von Omnia ein wenig anders als seine Vorgänger. Aber bedeutet der leichte Wechsel der Stilrichtung gleich, dass Wolf Love ein schlechteres Album ist, als die vorherigen Veröffentlichungen? Ich denke nicht! Schließlich haben Omnia nicht das Genre gewechselt, sondern vielmehr Ihre Stilrichtung verändert. Wolf Love bietet nun mal keinen traditionellen Pagan-Folk mehr, sondern vereint mehrere Stilrichtungen miteinander. Als Hauptinstrument dient nicht mehr zwangsläufig die keltische Harfe oder die verschiedensten Flöten, sondern ein schweres, mitunter melancholisch gespieltes Piano. Es ist ja schließlich nicht so, das Omnia das Genre gewechselt haben und jetzt als Heavy Metal Combo oder Hip Hopper ihr Unwesen treiben...

Das, was auf Wolf Love zum Besten gegeben wird, klingt keinesfalls schlecht. Im Gegenteil: Natürlich muss man sich als alteingesessener Omnia Fan hieran erst einmal gewöhnen, aber hat man sich Wolf Love einige Male angehört, stellt man fest, das dass musikalische Spektrum deutlich abwechslungsreicher klingt. Einige Songs gehen in eine düstere Richtung (Wolf Song, Taranis Jupiter), während Love in the forrest z. B. ein echter Gute-Laune-Song ist oder mit Saltatio Vita ein traditioneller Pagan-Folk-Song im Stile von Satyrsex geboten wird. Der einzige Song, mit dem ich mich überhaupt nicht anfreunden kann ist Dance until we die, in dem sich Sid als ziemlich mieser Rapper versucht. Diesen Song hätte man sich wirklich sparen können. Ansonsten ist Wolf Love ein relativ ruhiges und entspannendes Werk. Langsame Songs wie Teachers (eine Leonard Cohen Cover-Version), Sister Sunshine, Moon, Wheel of time oder Cornwall prägen ebenfalls das Gesamtbild des Albums.

Musikalisch hatte ich das Gefühl, dass die Band hier, seit Alive, merkbar zugelegt hat. Sid's Stimme kling runder und reifer und Elfe Jenny weiß ebenfalls, wie Síe den aufmerksamen Hörer, mit Ihrer sanften Stimme verzaubert. Bei Wolf Song z. B. unterstützt der neuseeländische Hüne Luca mit seiner dunklen Stimme die düstere und bedrohliche Atmosphäre des Songs.

Was die optische Gestaltung der CD, bzw. des Booklets angeht, wird eine von Omnia gewohnt hohe Qualität geboten. Das aufwändig gestaltete Digipack bietet eine hochglänzende Goldprägung auf dem Cover und das im Digipack eingearbeitete 32seitige Booklet ist, neben den Songtexten, mit vielen Illustrationen und schön fotografierten Bildern versehen.

Mir gefällt Wolf Love wirklich gut. Nach 4 Pagan Folk Alben ist die neue Silberscheibe mal eine interessante Abwechslung. Ich gebe zu, ich musste mich auch erst an das Piano und den teilweise etwas schwermütigen Sound gewöhnen. Aber nach 3 - 4 Runden in meinem CD-Player habe ich Gefallen an Omnias neustem Streich gefunden. Wer sich auf diese CD einlässt und sich damit anfreunden kann, dass Wolf Love nicht mehr ganz so traditionell klingt, der kann hier zugreifen. Wolf Love bietet, mal abgesehen von Dance Until we die, 60 Minuten teilweise zauberhafte, heitere aber auch düstere Klänge.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschmackssache, 15. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Wolf love (Audio CD)
Man muss bevor man die CD anhört gedanklich schon mal Abschied nehmen von dem Stil der letzten CDs, wenn man Freude an der CD haben will. Mir gefallen die letzten CDs besser, da die Lieder dort meiner Meinung nach kraftvoller und mitreißender sind, aber das ist sicherlich geschmackssache. Es sind wie bereits erwähnt auch erstmals Coverversionen vorhanden (z. B. Teachers von Leonard Cohen) und für Freund klassischer Musik gibt's noch ein Liedchen von Bach dazu...
Die Lieder sind überwiegend von Piano begleitet, es sind viele ruhige (melancholische) Lieder dabei. Also nicht gerade die beste CD für gute Laune und auch wenn ich Klavier an und für sich mag, finde ich die Begleitung hier doch oft etwas unpasssend.
Chorale, Rap, Klavier, wenig typische "Folk" Melodien wie man sie von den letzten Alben kennt --> eine CD mit sehr vielen Kontrasten und ohne klare Linie.
Die Bonus CD mag dafür alle die mit den neuen Stil nicht so ganz zurechtkommen ein wenig entschädigen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Steht Omnia drauf, aber ist auch Omnia drinn? NEIN!, 13. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Wolf love (Audio CD)
*ACHTUNG: Diese Rezension bezieht sich ausschlißlich auf die CD! Die im Digi-Pack enthaltene DVD wird nicht bewertet und fließt auch nicht in die entgültige Wertung mit ein!!*

Ich habe mir dieses Album von Omnia direkt zum Erscheinungstermin geholt und habe auch (fast) alle Alben, die die Gruppe schon raus gebracht hat zuhause stehen. Man könnte also sagen, ich bin ein großer Fan von Omnia. Und wie das halt so ist, wenn man eine Band mag und schon lange hört, bekommt man nach einiger Zeit so eine Art Gesamtbild der Gruppe. Mein Gesamtbild von Omnia ist: Paganfolk! - schnelle, rhythmische Musik mit altertümlichen Instrumenten aus der neo-keltischen Folklore.
Nur diese CD passt leider größtenteils nicht in mein Bild und hat auch meine Erwartungen nicht erfüllt! Manche werden jetzt sagen: Sei doch nicht so engstirnig, sei mal offen für neues! Dazu sage ich grundsätzlich nicht nein, aber wenn ich eine CD kaufe, von einer Band die Paganfolk macht, ihn sozusagen mit der Gruppe Faun zusammen erfunden und geprägt hat, dann erwarte ich auch, dass auf eben dieser CD Paganfolk drauf ist. Das große Problem: DIES IST NICHT DER FALL!!

Also nehmen wir mal die CD etwas genauer unter die Lupe:

Track 1: Intro. Gutes, solides Intro.
Track 2: Sic versucht zu rappen. In der Theorie schon eher fragwürdig, doch bei genauerem Hinhören gar nicht mal schlecht. Einer der besten Songs der Platte.
Track 3: Ruhiges, schönes Lied, aber auch nichts Überragendes.
Track 4: Saltatio Vitae. GENIAL, dürfte den Omnia Fans aber schon länger bekannt sein. Genau so Klingt Omnia! (eigentlich)

Nach diesem eher sehr guten bis guten, man könnte sagen soliden anfang nimmt das Übel seinen Lauf...

Track 5: Der erste Song mit Piano als Hintergrundinstrument. Na gut denk ich mir, darf ja auch mal sein, ist aber keine Folkinstrument. Der Song ist auch für Omnia unüblich langsam, es kommen kaum die Traditionellen Instrumente vor.
Track 6: Kein Folk, sondern Singer-Songwriter Musik mit nicht gerade Omnias klassischem Textstil, aber naja.
Track 7: Piano. Langsam. Keine traditionellen Instrumente.
Track 8: Keine Musik, sonder schamanistische Beschwörungen oder so etwas. Gute idee, läuft aber in meiner Wertung außer Konkurrenz.
Track 9: Piano-Instrumental.
Track 10: Piano. Langsam. Keine traditionellen Instrumente. Jennys wundervolle Stimme. :-)
Track 11: Wieder eher Singer-Songwriter, sehr Langsam, nicht wirklich sehr Unterhaltsam.
Track 12: Trotz Piano wieder ehr in Richtung des alten Omnias. Leider nicht komplett akustisch.
Track 13: Schönes, langsames, überwiegend instrumentales Lied.
Track 14: Piano. Langsam. Keine traditionellen Instrumente. Viel Hall.
Track 15: Englisch, Irisch anmutendes Lied, sehr schön :-), hätte ich wie vieles nicht erwartet, ist aber eine gelungene "Überraschung".
Track 16: Outro. Piano. Ganz ok.

Fazit:

In mindestens 60% der Lieder kommt Piano als Haupt-Instrument vor. Ein großer Fehler wie ich finde. Auch sind fast alle Lieder auf Englisch, was ich schade finde.

Alles in allem ein nur mittelmäßig bis fast schon schlechtes Album, auf dem von dem Alten Omnia nur noch wenig zu spüren ist. Schade.

Ich hoffe die Band lernt daraus, korrigiert ihren Kurs und macht wieder so Wundervolle Musik wie man sie auf den Alben "Alive!" oder "Paganfolk" hören kann.

In diesem Sinne,

für das Heidentum!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Omnia mal ganz anders, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Wolf love (Audio CD)
Wer von diesem Album den "alten" Omniasound erwartet, wird überrascht werden. Die Folkinstrumente wie Drehleier, Flöten oder Harfe sind kaum noch zu hören, das sonst so typisch Raue der Musik verschwunden - dafür viel Klavier und englische Texte.

Sicherlich können/dürfen/sollen Omnia die Musik produzieren, die sie mögen - nur sollte man nicht erwarten dass der neue Stil dann jedem gefällt. Und mir gefällt es nicht wirklich was ich da höre, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass ich kein Klavier mag.
Aber auch sonst ist Omnias Musikstil nicht mehr so einzigartig wie früher. Man hat immer das Gefühl, die Songs in eine Schublade einordnen zu können. Da klingen einige Lieder nach Musical, andere nach Radiogedudel, nach Johnny Cash oder Marit Larsen. Ein bisschen Hip Hop dazu und schon ist die Verwirrung beim Hörer komplett.
3 Sterne gibts von mir, da objektiv gesehen doch einige gute Stücke dabei sind, wie "Wolf song", "Toys in the attic", Saltatio Vita" oder "Taranis Jupiter" (wobei sich Omnia bei den beiden letzteren selbst covern und diese nicht unbedingt dem Stil des Albums entsprechen)

Wer diese Scheibe kaufen möchte, sollte unbedingt vorher reinhören und selbst entscheiden was er davon hält!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Stil-Mix, 22. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wolf Love (MP3-Download)
Omnia kombiniert mittelalterliche Melodien mit Cello, Didgeridoo, Panflöten, Trommeln; klassischem, Sprech- bis Rap-Gesang; orientalischem Bauchtanz bis zu Walzer. Sie inszenieren Lewis Carroll genauso stilsicher wie ein Leonard Cohen und überzeugen sogar bei einer Hommage an Bach. Von strahlend guter Laune bis hin zu düsteren und melancholischen Klängen: selten habe ich eine Band erlebt, die so verschiedene Stile und Bandbreite in einem Album stimmig zusammen bringt und brillant einspielt. Dieses Album ist alles, aber nicht langweilig.
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5.0 von 5 Sternen Omnia Wolf love, 31. Dezember 2010
Von 
Wappler Birgit (Falkenstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wolf love (Audio CD)
In ein Werk einer Band zu hören, die einem bis dato noch unbekannt war, ist immer sehr spannend und aufregend. Man weiß nie, was einem erwartet und man kann durchaus positiv überrascht werden. So überrascht, dass man sich spätestens beim zweiten intensiven Hören in die Musik verliebt - Omnia - "Wolf love".

Bereits nach dem Intro "Wake up" werden die Hörer wortwörtlich mit dem zweiten Song "Dance until we die" von der niederländischen Band Omnia, die ihre Wurzeln im Paganfolk hat, aufgeweckt oder auch etwas aufgeschreckt und verwirrt. Musikalisch unterscheidet sich dieser zu den übrigen Songs durch Rap-Einlagen. Ich finde gerade diese experimentelle Mischung aus Rap und Folk sehr interessant, gelungen und mutig. Es ist zwar ungewöhnlich, bleibt aber auf jeden Fall je nach Geschmack, Hörgewohnheiten und Offenheit des Hörers für Neues, im Gedächtnis haften. Der Song erregt die Gemüter auf unterschiedlichste Weise.

Musikalisch wechseln getragene, ernste Melodien mit lebenslustigen und tanzbaren. Ausdruckstark werden diese durch die gut miteinander harmonierenden Gesangsstimmen umgesetzt.

Eine große Naturverbundenheit der Band spiegelt sich besonders in "Love in the forest" wider. Vögel zwischern. Man hat das Gefühl von grünen Wiesen und unzähligen Blüten, dem zarten Duft des Waldes umgeben zu sein. Man genießt, fühlt sich wohl und entspannt beim Zuhören. Sehr liebevoll umgesetzt.

Ebenso beeindruckend finde ich die zwei Instrumentalstücke des Albums - "Saltatio vita", das mit verschiedenen Instrumenten u.a. Flöte, Didgeridoo und Gitarren gespielt wird und das klassische Klavierstück "Solfeggio", welches von Carl Philipp Emanuel Bach stammt. Beide verdeutlichen ein hohes Niveau der Gruppe an künstlerischem Können und es ist ein Genuss zuzuhören.

Das Album ist beginnend vom Intro "Wake up" bis zum letzten Song "Sing for love" ein musikalisches Erlebnis. Man spürt, wieviel Liebe hinter dem ganzen Werk steckt. Eine hervoragende Ergänzung zur CD bildet die DVD.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich finds nicht so übel!, 1. November 2010
Von 
Jochen Reinke (Dannenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wolf love (Audio CD)
Ich besitze zwar auch die "Alive" und durfte neulich ein sehr angenehmes Omnia-Konzert in Selb miterleben, bin aber kein eingefleischter Omnia-Fan.
Vielleicht störe ich mich daher im Gegensatz zu anderen Rezendenten auch nicht an den viel diskutierten Stilbrüchen auf dieser CD.

Das Pagan- und Naturverbundenheits-Gerede nehme ich Bands dieses Genres ohnehin nicht so ganz ab und ich habe auch keinerlei Interesse, selbst in einer vorchristlichen Gesellschaft zu leben (gelebt zu haben). Aber diese Musik kann dennoch interessant (oder in diesem Fall auch "schön") sein und in eine Traumwelt entführen, wenn diese auch sicher nicht viel mit den historischen und vielleicht auch historisch-musikalischen Gegebenheiten zu tun hat.

Und genau so eine kitschig-schön-tragische Traumwelt kann man bei Songs wie "Love in the Forest", "Toys in the Attic", "Wheel of Time", "Cornwall" und "Song for love" erleben. "Saltatio vita" und "Dance until we die" sind toll instrumentiert. Und bei "Love in the Forest" und "Dance until we die" finde ich die Hoffnung, dass Omnia sich selbst und ihr propagiertes Pagan-Natur-Weltbild nicht zu ernst nehmen.

Mir ist es jedenfalls relativ egal, dass Omnia hier viel Piano-Musik spielen, obwohl es zu keltischer Zeit selbiges Piano noch gar nicht gab. Wer das störend findet, bedenke, dass es damals auch noch keine Mischpulte und technische Grooves gab und dass zB auch der Text von "The Raven" auf der "Alive" vergleichsweise neuzeitlichen Ursprungs ist. Stört doch auch keinen!

Einige Songs dieser CD, die vielleicht eher den Ursprüngen der Band entsprechen könnten, wie "Shamaniac" und "Taranis Jupiter" finde ich textlich wie musikalisch langweilig.

Die DVD finde ich etwas belanglos, was wohl daran liegt, dass der mE mittelmäßige Song "Wolve Love" sehr stark im Vordergrung steht.

Fazit: Die Mehrzahl der Songs ist schön --> 4 Punkte für die CD!
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2.0 von 5 Sternen omnia wolfelove, 4. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Wolf love (Audio CD)
Ich habe die Wolfelove cd schon seit letzten Sommer möchte sie aber jetzt erst beurteilen . Schon beim ersten hören hatten wir schwummiges Gefühl weil irgendwie nichts zusammenpasste .Nach dem letzten Lied wussten wir das Omnia den alten Zeiten total abgeschworen hatte und nun neue massenwirksame Wege gehen wird . Schade um eine der besten Paganbands der letzten jahre .
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5.0 von 5 Sternen Jenseits aller Schubladen, 13. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Wolf love (Audio CD)
Endlich wieder ein neues Werk der Ausnahmeband Omnia, mit der es diese Gruppe von Künstlern voller Herzblut wieder einmal geschafft hat vielfältige Einflüsse zu Neuem zu fusionieren.

Mit Wolf Love hat sich Omnia mal wieder selbst übertroffen wie ich finde und einmal mehr viele Grenzen gesprengt - hoffentlich auch bald in den Köpfen vieler, die jetzt noch fassungslos vor dem neuen Werk stehen ;-)

Ich finde es schön zuzuhören, wie es Omnia dabei erneut schaffen sich von allen Schubladen zu befreien, wobei ich schon ein wenig neugierig bin, welche neue Schublade die Journalisten für diesen neuen Mix wohl finden werden ;-)

Bei mir jedenfalls läuft Wolf Love schon seit geraumer Zeit in Dauerrotation und verursacht einen wunderbaren Wechsel aus Träumen, Tanzen und Schmunzeln :-)!

Nicht unerwähnt bleiben soll auch die liebevolle Aufmachung der Doppel-CD und das umfangreiche Material auf der Bonus-DVD - das Castlefest 2009 hätte ich zu gern miterlebt wenn ich mir die Livemitschnitte so anschaue :-D
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Wolf Love
Wolf Love von Omnia
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