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183 von 192 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das England des 14. Jahrhunderts wird lebendig
Kennen Sie Robin of Waringham?
Vermutlich nicht, aber er war eine der entscheidenden Figuren des 14. Jahrhunderts. Er hat englische Könige beraten, Verräter entlarvt, sich mit Räubern, Ketzern und Aufrührern geplagt und eine spannende Karriere vom Stallknecht zum Earl gemacht, mit mehreren Aufenthalten in diversen englischen und französischen...
Veröffentlicht am 21. Mai 2002 von Andreas P. Rauch

versus
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein spannender Historienroman, aber kein tiefgründiger Roman
Wenn man das Buch zur Hand nimmt, wir es schwer fallen, es wieder auf die Seite zu legen. Zu sehr ist man gespannt, was den Personen noch so alles widerfährt.
Jedoch schafft es die Autorin Gablé nicht, das historische Umfeld glaubwürdig rüber zu bringen. Dies beginnt mit dem Problem das alle Romanschriftsteller haben, wenn sie für eine...
Veröffentlicht am 23. April 2005 von Stefan Damian Riedler


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183 von 192 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das England des 14. Jahrhunderts wird lebendig, 21. Mai 2002
Kennen Sie Robin of Waringham?
Vermutlich nicht, aber er war eine der entscheidenden Figuren des 14. Jahrhunderts. Er hat englische Könige beraten, Verräter entlarvt, sich mit Räubern, Ketzern und Aufrührern geplagt und eine spannende Karriere vom Stallknecht zum Earl gemacht, mit mehreren Aufenthalten in diversen englischen und französischen Kerkern. Er kannte den Dichter Chaucer, den Bauernführer Wat Tyler und auch dutzende von ganz normalen Rittern, Bauern und Handwerkern. Er pflegte überaus moderne Ansichten über Frauen, die Rolle des "kleinen Mannes", die Gleichheit der Menschen und die Verlogenheit der Kirche.
Es hat ihn auch nie gegeben, Robin ist eine Erfindung. Rebecca Gablé läßt uns durch ihn das 14. Jahrhundert miterleben, in all seiner Größe und in all seinem Elend. Höfische Feste, Hochzeiten und Liebesglück fehlen ebensowenig wie die Pest, der Hundertjährige Krieg, die Adelsintrigen und die Bauernunterdrückung. Es war, sagen wir es freundlich, eine bewegte und interessante Zeit.
Rebecca Gablés Roman-Erstling ist spannend und unterhaltsam, ufert aber zuweilen aus. Sie hat ihre Hausaufgaben gründlich gemacht, "Das Lächeln der Fortuna" ist erheblich besser recherchiert als die Mehrzahl der ähnlichen Romane. Leider findet sich sehr viel dieses Materials im Buch wieder, Robin stolpert in so ziemlich jede überlieferte Begebenheit und begegnet fast jeder damaligen Berühmtheit. Ihre späteren Werke, wie "Das zweite Königreich", wirken geschlossener und weniger überfrachtet. (Ein Handlungsfaden mußte aus dem Buch gestrichen werden, weil es sonst kaum noch hätte gebunden werden können, und wird demnächst in überarbeiteter Form als eigenständiges Buch auf den Markt kommen.)
Dennoch ist "Das Lächeln der Fortuna" ein weit überdurchschnittlicher, spannender und gut lesbarer Mittelalter-Roman, den ich nur wärmstens empfehlen kann
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128 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur am Wochenende lesen!, 4. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Lächeln der Fortuna (Taschenbuch)
Ein Tipp schon einmal vorweg. Dieses Buch sollte man keinenfalls lesen, wenn man wenig Zeit hat, unter Prüfungsstreß steht, oder ähnliches. Am besten man nimmt es sich im Urlaub vor, oder an einem verlängerten Wochenende. Warum? Ganz einfach, wenn man einmal angefangen hat, erscheinen einem die über 1.200 Seiten immer noch zu kurz. Man liest und liest und liest und das nächste Mal, wenn man auf die Uhr schaut ist es mindestens 6 Stunden später. Man nimmt sich vor nur noch den nächsten Absatz zu lesen, gestattet sich noch einen und noch einen und schwupps ist die ganze Nacht vorbei.
Wunderschön leicht zu lesen und unglaublich spannend ist da Lächeln der Fortuna mit die Pfeiler der Macht der beste historische Roman, den ich je gelesen habe. Besser sogar noch, als die Säulen der Erde und der Medicus. Für Liebhaber des Genres absolute Pflichlektüre!
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65 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender historischer Roman, 21. Oktober 2004
Von 
Dr. J. Teumer (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
"Das Lächeln der Fortuna" von Rebecca Gable habe ich mir deshalb gekauft, weil die Amazon-Rezensenten dieses Werk mit Lob nur so überhäuften.
Ich wurde nicht enttäuscht. Rebecca Gable gelang mit diesem Werk einer der besten hisorischen Romane. In dem Roman, der die gesamte englische Geschichte der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts abdeckt, verwob die Autorin geschickt tatsächlich stattgefundene historische Ereignisse und Personen (wie z.B. den Duke of Lacaster - John of Gaunt - auf den das englische Königshaus bis heute zurückgeht oder König Henry IV.) mit fiktiven Ereignissen und Personen.
Im Mittelpunkt des 1200 Seiten umfassenden Werkes steht die Lebensgeschichte Robin of Warringhams, des Sohnes des Earl of Waringham. Nachdem Robins Vater aufgrund von Intrigen wegen angeblichen Hochverrates unehrenhaft aus der Armee des Königs entlassen, seiner Titel und Besitztümer enthoben und schlussendlich umgebracht wurde, musste sich Robin zunächst als Stallknecht verdienen. Doch Robin blieb Fortuna hold, so dass er in einer "vom Tellerwäscher zum Millionär"-haften Art und Weise (ohne dass die Story gekünstelt oder maßlos übertrieben wirkt) zum Vertrauten des Duke of Lancaster und Henry des IV., zum Earl of Burten und schließlich auch wieder zum Earl of Waringham aufsteigt.
Die Geschichte ist durchgängig spannend und flüssig geschrieben, man kann unglaublich viel über die Geschichte des 14. Jahrhunderts lernen.
Sicherlich war Robin im Roman sehr häufig in letzter Sekunde das Glück zur Stelle bzw. er als Retter in der Not vor Ort. Dies wertet die Geschichte jedoch nicht im Geringsten ab.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
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118 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dank an die Amazon-Rezensenten!, 20. Januar 2001
Von Ein Kunde
Dieses Buch habe ich mir aufgrund der überwiegend sehr guten Bewertungen durch die Amazon.de-Rezensenten gekauft. Ich kannte die Autorin nicht, und ich hatte auch noch nichts von dem Roman gehört. Und, liebe Rezensenten, meinen herzlichen Dank, daß ihr mir zu diesem Kauf verholfen habt!
Der Roman erleuchtet den geschichtlichen Hintergrund, macht ihn lebendig und läßt gleichzeitig auch die historischen Fakten nicht außer acht. Sehr, sehr gut geschrieben, ergreifend und spannend. Man leidet mit den Figuren mit, mit allen, auch den "Bösen", die nicht einfach nur eindimensional schlecht, sondern mehrschichtig und zum Teil auch mit Mitgefühl beschrieben werden.
Ich habe, da "Das Lächeln der Fortuna" in den Rezensionen so oft mit "Die Säulen der Erde" und "Der Medicus" verglichen wurde, extra noch einmal beide Romande zum Vergleich durchgelesen. Und ich muß sagen, daß letzterer im Vergleich zu Gablés Roman doch ziemlich abfällt, was die Qualität, die Sprache, den Stil angeht. Für mich spielen Follets Roman und nun dieser in einer völlig anderen Liga.
Wenn ich einen Punkt der Kritik habe, ist es folgender: Obwohl man weiß, daß die Menschen früher sehr viel eher erwachsen waren, kam mir doch manche Bemerkung oder Handlung des jungen Robin oder auch anderer Kinder (z.B. der kleine Elinor) SEHR frühreif und ungewöhnlich für ihr jeweiliges Alter vor. Aber das ist nur eine klitzekleine kritische Anmerkung.
Ansonsten: 5 vollauf gerechtfertigte Sterne für das Buch - und für seine Rezensenten!
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88 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irre, sprachlos, atemberaubend, 16. Juli 2001
Ich habe dieses Buch nur aufgrund der Leserrezessionen gekauft und weil es auf der Bestsellerliste stand. Nach Lieferung lag es einige Zeit bei mir herum und dich konnte mich -abgeschreckt durch die 1300 Seiten und der Tatsache daß es sich um einen historischen Roman handelt- nicht dazu aufraffen es anzufangen. Als dann alles andere gelesen war kam ich nicht mehr drumrum. Und seit der ersten Seite nutze ich nunmehr jede freie Minute, um es weiterzulesen. In nur 4 Tagen habe ich die Hälfte durch und fiebere jeden Tag meiner Mittagspause und dem Feierabend entgegen um es weiterlesen zu können.
Die befürchteten langamtmigen Stellen die solche "Schinken" immer haben mit endlosen Landschaftsbeschreibungen etc. gibt es überhaupt nicht. Die Geschichte geht zügig voran und man möchte immerzu wissen, wies weitergeht.
Ein geniales Buch, daß auch für Nicht-Fans von historischen Romanen absolut geeignet ist.
Irre, atemberaubend, fantastisch !
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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein historisches Meisterwerk, 17. Dezember 2001
Die Lebensgeschichte von Robin of Waringham ist so mitreißend, daß ich das Buch jetzt schon zum 4. Mal gelesen habe. Und jedesmal fällt es mir schwer, es aus der Hand zu legen. Die fiktive Hauptfigur ist perfekt in die englische Geschichte des 14. Jahrhunderts eingegliedert. Man erfährt viel über das Leben des Adels und der Nichtadeligen zu dieser Zeit. Historische Pesonen, wie z.B. der Duke of Lancaster oder Henry IV. werden lebendig und man fühlt mit Ihnen.
Man ist fasziniert und manchmal auch fassungslos über die Intrigen, die in der höfischen Welt geschmiedet werden. Und man erlebt diese Welt hautnah mit Robin mit, der oft zwischen dem Hof des Herzogs und dem einfachen Landleben auf seinem Rittergut hin und her gerissen ist. Auch kann man einen Blick in die ärmlichen Verhältnisse der Bauern werfen, die vom Adel regelrecht ausgeblutet werden. Dieses Buch läßt die oft so trocken daher kommende Geschichte lebendig werden, wenn man einmal angefangen hat zu lesen, vergißt man alles um sich herum und es fällt schwer sich wieder loszureißen (zum Essen oder Schlafen). In meiner Bestenliste steht "Das Lächeln der Fortuna" mit Abstand an erster Stelle.
Nur der neue Roman von Rebecca Gablé "Das zweite Königreich" kommt annähernd ran. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, und werde es selbst bestimmt auch noch ein fünftes Mal lesen.
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98 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der BESTEN mittelalterlichen Bücher überhaupt, 11. Juni 2002
Von 
Toran (Magdeburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Eigentlich habe ich mir dieses Buch nur aus Langeweile im Urlaub gekauft. Ein zweiter Grund war der Umfang. Da ich viel und schnell lese, dachte ich, mit diesem Buch eine Zeit lang beschäftigt zu sein. Doch die ca. 1400 Seiten hielten nur knappe 4 Tage. Dieser Roman ist so spannend und mitreissend geschrieben, daß ich mitunter 8 Stunden am Stück gelesen habe. Nach jeder Seite möchte man wissen, wie es denn mit Robin, seinen Freunden und Wegbegleitern weitergeht. Auch versteht es Frau Gable historische Fakten und das Leben im Mittelalter so widerzugeben, daß man sich direkt im 14. bzw. 15. Jh. wähnt. Inzwischen habe ich das Buch schon SIEBEN (neuer Stand Juni 2010) mal gelesen. Es bleibt für mich der Beste Mittelalter-Roman. Obwohl ich auch ihr Nachfolgewerk 'Das Zweite Königreich' gelesen habe; außerdem 'Klassiker' wie: 'Die Päpstin; 'Der Medicus'; 'Die Säulen Der Erde' oder 'Wie Ein Lamm Unter Wölfen'.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Titel ist Programm, 15. November 2001
5 Sterne sind für diesen Roman eigentlich nicht ausreichend. Unglaublich spannend liest sich dieses "biographische Werk", das spielend Fiktion und Realität verbindet. In Anlehnung an die mittelalterlichen Adelsgeschlechter Englands mit aller Korruption um die Krone entspinnt sich ganz im kleinen eine Lebensgeschichte die letztlich in den höchsten Hierachien mit der Krönung Henry.IV mündet. Der Held der Erzählung zwischen dem "einfachen Leben" der Pferdezucht und dem "anstrengenden Leben" bei Hofe hin und hergerissen bleibt bei all seinen Abenteuern dem Leser sympathisch und dieser ihm umgekehrt verbunden. In der Tradition von "Die Säulen der Erde" kann man sich kaum von der bildhaften und spannenden Erzählweise lösen und bekommt ganz nebenbei einen sehr guten Einblick in die Ränkespiele um die Englische Krone bis zum Überlebenskampf des einfachen Bauers.
Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch das nicht die "kirchliche Brille" trägt und mit dem Hinweis auf Shakespeares Darstellung auch nach der Lektüre zum Denken anregt. Man möchte nach dem Lesen unbedingt mehr erfahren über die Historie Englands bzw. schaut sich Braveheart oder Henry V. dann zum x-ten Mal an. :-)
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich will eine Fortsetzung!!!, 16. Dezember 2002
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
WOW! schon über 200 Rezensionen, und soweit alle positiv.
Ich bin eher aus Verlegenheit an "Das Lächeln" gekommen. Mir war schlicht der Lesestoff für meine halbe Stunde vor dem Einschlafen ausgegangen - und so nahm ich es - anfangs eher widerwillig - her. War das Buch doch lediglich Urlaubslektüre, die meine Mutter "für's nächste Jahr" zurückgelassen hat, weil sie dieses Mal nicht dazugekommen ist.
Und dann liest man die ersten Seiten.
Ich weiß selbst nicht, WAS passiert ist, aber durch dieses Buch bin ich zur Leseratte geworden. Mein Interesse für das ausgehende 14. Jahrhundert war plötzlich geweckt. "Hundertjähriger Krieg"? Ja, davon hatte ich schon mal irgendwann in der Schule gehört... na und? Aber dann Rebecca Gablé! Und plötzlich wird einem die Welt des Hochmittelalters greifbar. Ich stöberte nach Geschichtsbüchern, die ich so zu Hause hatte, suchte im Internet und bei Shakespeare nach Hintergrund-Info über die Zeit. Wenn aller Geschichtsunterricht so wäre...
Sicher, teilweise bin ich mir vorgekommen, wie ein Jugendlicher bei seiner obligaten Karl-May-Lektüre. Aber im Unterschied dazu spart Rebecca Gablé Tabu-Themen nicht aus, wenn ich auch diverse Details so genau nicht wissen wollte.
Das Buch PACKT einen. Ich kann nicht sagen, WAS es ist?! Jedenfalls habe ich oft bis acht Uhr morgens durchgelesen, dabei sollte mir das Buch doch helfen, SCHNELLER einzuschlafen!
Und jetzt: es ist, als würde man aus einem guten Film kommen, doch die Wirkung ist nachhaltiger. Irgendwie unglaublich, dass Robin fiktiv ist, wenn doch Alice, John Gault, Richard II. etc. es nicht sind.
Das Buch tat auch Zweifel auf. Gab es damals wirklich so "erleuchtete" Menschen, wie Robin, die einfach mit beiden Beinen Bodenkontakt haben und ihren Weg gehen? Kann ein Mensch allein wirklich so viel Glück haben? Irgendwann hab ich auf die letzte Seite geschaut, um festzustellen, ob Robin alle 1.200 Seiten überlebt - und Oh Schreck! ... da war auch der Name seines Widersachers! Aussöhnung? ...nun, es kam GANZ anders. Und es blieb auf jeder Seite spannend.
Ich muss jedoch gestehen, dass ich nach ungefähr der Hälfte am liebsten angefangen hätte Skizzen zu zeichnen, um über die Beziehungen der diversen Charaktäre zueinander, ihre Aufenthaltsorte und "Karrieren" den Überblick zu behalten. Dies ist jedoch Rebecca Gablé perfekt gelungen: Eine sehr sorgfältige Arbeit, die mich noch lange gefangen hielt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen VORSICHT, SUCHTGEFAHR!, 22. Februar 2005
Eine Warnung gleich mal vornweg: Dieser Roman macht einfach süchtig. Man ertrinkt regelrecht in der Atmosphäre des Mittelalters und möchte nie mehr daraus auftauchen.
Als ich das Lächeln der Fortuna in die Hand genommen hatte, dachte ich anfangs nur daran, dass ich mir die Kapitel Häppchen für Häppchen zu Gemüte führe, hätte ich gewußt, wie fesselnd und spannend der Roman ist, hätte ich mir Urlaub dafür genommen, denn der Roman ließ mich einfach nicht mehr los. Rebecca Gablé vermochte es, mich so an dieser Geschichte teilzuhaben, dass ich mich einfach nicht mehr losreißen konnte, ehe ich nicht wußte, wie es endet. Hätte mich nicht ab und an die Müdigkeit gepackt, hätte ich den Roman auch von der ersten bis zur letzten Seite an einem Stück durchgelesen.
Die Geschichte ist durchweg spannend und hinreißend erzählt. Stets mit einem Schmunzeln auf den Lippen war ich begierig darauf, zu erfahren, wie es denn nun mit Robert of Waringham weitergeht.
Frau Gablé schuf in meinen Augen wundervoll sympathische Figuren und mein ganz besonderer Lieblingscharakter war der Duke of Lancaster. Ich liebte insbesondere die kurzweiligen Dialoge zwischen den beiden, die mich von Seite zu Seite trugen.
Dennoch ein Stern Abzug. Obwohl ich von der Geschichte, von ihrem Tempo und ihrer Atmosphäre begeistert war, war das Ende für mich doch ein klein wenig langatmig, aber sonst hatte nichts den Lesegenuß getrübt.
Vielen Dank, Frau Gablé, für diesen wundervollen Roman.
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Das Lächeln der Fortuna: Historischer Roman
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