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29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Fantasy-Märchen
Ich kann die vielen negativen Rezensionen nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich sind viele mit falschen Erwartungen an den Film herangegangen und ich kann auch die vielen Vergleiche mit Twilight nicht verstehen.
Ausser, daß die gleiche Regisseurin auf dem Regiestuhl saß, haben die Filme rein gar nichts miteinander zu tun - weder von der Machart, noch der...
Veröffentlicht am 7. Juli 2012 von Robin

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hardwickes "Red Riding Hood"-Sage fehlt trotz Seyfried das gewisse Etwas
Rotkäppchen ist zurück, und wieder hat es der große böse Wolf auf das unschuldige Geschöpf abgesehen. In Red Riding Hood, der aktuellen Kinofilm-Interpretation des klassischen Märchenstoffs, ist es nunmehr kein normaler Wolf sondern ein Werwolf, der hinter Rotkäppchen her ist und nebenher schon seit langer Zeit ein ganzes Dorf...
Vor 12 Monaten von rePLAY veröffentlicht


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hardwickes "Red Riding Hood"-Sage fehlt trotz Seyfried das gewisse Etwas, 14. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (DVD)
Rotkäppchen ist zurück, und wieder hat es der große böse Wolf auf das unschuldige Geschöpf abgesehen. In Red Riding Hood, der aktuellen Kinofilm-Interpretation des klassischen Märchenstoffs, ist es nunmehr kein normaler Wolf sondern ein Werwolf, der hinter Rotkäppchen her ist und nebenher schon seit langer Zeit ein ganzes Dorf terrorisiert. Einen fanatischen Widersacher, der gnadenlos Jagd auf die Bestie macht, gibt es selbstverständlich auch. Fertig ist die Grundrezeptur. Doch gute Zutaten alleine zaubern noch kein gelungenes Gericht. Auf die Mischung und das Zusammenspiel kommt es an und genau da hapert es.
Bild aus Red Riding Hood Großmutter, warum hast Du so große Augen...? Großmutter, warum hast Du so große Ohren...? Großmutter, warum hast Du so große Zähne...? Bei wem es bei diesen Fragen nicht gleich klingelt, der bekam wohl nie ein Märchen vor dem Einschlafen vorgelesen. Rotkäppchen und der Böse Wolf gehört zu den populärsten und am weitesten verbreiteten Märchen Europas. Ursprünglich in Frankreich im Jahr 1697 von Charles Perrault unter dem Titel Le Petit Chaperon rouge (zu deutsch: Die Kleine mit dem roten Käppchen) aufgeschrieben, gelangte es in der Folge ins deutsche Erzähl- und Schriftgut und wurde von den Brüdern Grimm im Jahre 1812 in ihrem ersten Band der Kinder- und Hausmärchen veröffentlicht. Seit dieser Zeit unterlief der Stoff unzählige Bearbeitungen und (Neu-)Interpretationen. Dieses Märchen wurde damit über die Jahrzehnte und Jahrhunderte zu einem absoluten Evergreen.

Selbstverständlich existiert auch eine Reihe von Filmadaptionen dieses klassischen Stoffs. Angefangen bei diversen Trickfilmen, darunter sogar Mangas, bis hin zu richtigen Kinofilmen. Der erste, eine DEFA-Produktion aus dem Jahre 1931. Es spricht nun grundsätzlich nichts dagegen, solche Klassiker regelmäßig zu entstauben und sie damit einer neuen Generation (neu interpretiert) zugänglich zu machen. Diesmal fiel die Vorlage allerdings in die Hände der Twilight-Regisseurin Catherine Hardwicke, was nicht unbedingt Gutes verheißen muss. Umso erstaunlicher, dass mit Gary Oldman einer der durchweg besseren Charakterdarsteller Hollywoods mit an Bord ist.

Die schöne Valerie (Amanda Seyfried) und der Holzfäller Peter (Shiloh Fernandez) sind seit ihren Kindertagen unzertrennlich. Gerne würden sie gemeinsam ihr Leben verbringen, aber Valeries Eltern (Billy Burke und Virginia Madsen) haben für sie anderes im Sinn: Valerie soll den jungen Schmied Henry (Max Irons) heiraten. Der kann ihr ein viel besseres Leben bieten. Henry ist sich aber im Klaren, dass Valeries Herz bereits vergeben ist. Bevor diese Menage a trois nun die Schmalzdimensionen der Twilight-Saga annehmen kann und das Geschehen im Schmonzetten-Sumpf untergeht, kommt glücklicherweise etwas Action in die Handlung: Der Werwolf, mit dem das Dorf Daggerhorn seit 20 Jahren einen "Waffenstillstand" hatte - indem es ihm regelmäßig sein bestes Vieh opferte - schlägt wieder zu. Und diesmal hat er sich ein menschliches Opfer ausgesucht: Valeries ältere Schwester.

Die Trauer ist groß und die Männer beschließen, blutige Rache zu nehmen. Sie meinen den Aufenthaltsort des Werwolfs im Gebirge zu kennen. Die Jagd ist tatsächlich von Erfolg gekrönt: Der Trupp kehrt mit einem toten Wolf zurück, allerdings haben sie selbst auch ein Opfer zu beklagen. Henrys Vater ist von der Kreatur getötet worden. Trotzdem feiert man den Tod der Bestie. Die Festivitäten werden aber von der Ankunft von Pater Salomon (Gary Oldman) jäh unterbrochen. Er wurde vom Geistlichen von Daggerhorn als Spezialist für die Beseitigung von Werwölfen gerufen und er ist anderer Meinung: Nach seiner Ansicht verbirgt sich der Werwolf in seiner menschlichen Gestalt innerhalb der Dorfgemeinschaft. Das Grauen hat womöglich gerade erst begonnen.

Die ersten Kamerafahrten über märchenhafte Winterlandschaften verheißen prinzipiell Positives. Dieser wertige Look verblasst aber schnell. Kaum in der Handlung angekommen, offenbart sich das Set als reine Kunstlandschaft, die in Studiohallen hochgezogen und gar zu sehr auf märchenhaft feingetunt wurde. Die Welt von Rotkäppchen siedelt sich in einer imaginären Fantasy-Realität an, das Ganze erinnert dennoch allzu sehr an eine kindlich-naive Theaterinszenierung, in der nicht nur vergessen wurde, ein wenig vom derb-schmutzigen Flair solch einer dunklen Epoche einzufangen. Sondern darüber hinaus warten die Darsteller immer mit perfekt sitzenden Frisuren auf - inklusive junger Männer mit Gel im Haar; und fast alle laufen mitten im Winter in Hemd und Leibchen umher.

Wer sich an solchen Marginalien nicht stört, könnte zumindest über die Story an sich stolpern. Die Ur-Geschichte ist zugegebenermaßen recht simpel, also war man bemüht, mit Romanzen und Intrigen innerhalb der Dorfgemeinschaft das Ganze etwas aufzupeppen. Die Spannung lässt sich damit allein aber nicht dauerhaft über Telenovela-Format schrauben, also bemühte man gleich noch einen Kirchenoberen, der im Dorf gnadenlos aufräumt und nebst Werwölfen gleich noch eine Hexenjagd anzettelt. Damit bekommt das Ursprünglich religionsfreie Märchen den Stempel der "Heiligen Inquisition" aufgedrückt. Ob es das wirklich verdient hat, bleibt allerdings anzweifelbar.

In Zeiten, in denen schon viele gute Geschichten erzählt wurden, mag man sich verleitet fühlen, sich einfach mal inspirieren zu lassen. Im Fall von Red Riding Hood kommt dabei ein halbgares Filmchen raus, das seine gedanklichen Anleihen aus Der Scharlachrote Buchstabe, The Village - Das Dorf, Hexenjagd sowie eine Spur Die Legende von Beowulf und Der Pakt der Wölfe nicht verbergen kann, ohne aber im Geringsten an einen dieser Filme heranzureichen. Positiv erwähnen muss man dennoch Gary Oldman, der trotz wenig origineller Texte, die man ihm in den Mund legte, mühelos alles an die Wand spielt, was da kreucht und fleucht. Wirklich schwer wird ihm das aber nicht gemacht. Amanda Seyfried macht hingegen das, was sie am besten kann: hübsch aus ihren großen Kulleräuglein dreinblicken.

Red Riding Hood erlaubt sich zwar keine echte Leistungsverweigerung und zuweilen kommt fast schon Spannung auf, zudem man wenigstens versuchte überraschende Wendungen einzubauen. Die Kämpfe sind zwar alles andere als blutig, womit echte Horrorstimmung schwerlich aufkommt, anderseits segnet schon so manch Filmfigur das Zeitliche, so dass man dem Film nicht nachsagen kann, allzu durchgesoftet zu sein. Das Gefühl von zu viel Niedlichkeit und zu wenig düstere Fantasy-Stimmung stellt sich insgesamt dennoch hartnäckig ein und lässt den Film zu glatt und harmlos erscheinen - was Märchen überhaupt nicht sein müssen und im Wesen und ihrer Symbolik oft auch gar nicht sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Neuinterpretation "Red Riding Hoods" mit Werwolf, 16. Februar 2014
Von 
butterfly (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (DVD)
Zu den Schwächen des Filmes ist ja bereits einiges geschrieben worden:

-Make-up, Kleidung und Styling- Frauen leicht bekleidet im tiefsten Winter, Jungs mit gegelten Haaren - Im Mittelalter...
-Lustig fand ich auch die "Quotenschwarzen", die Gehilfen des Inquisiteurs (Gary Oldmann). Wo man die im europäischem Mittelalter herbekommen hat, wird sich der "Durchschnittsami"(für den der Quotenschwarze dabeisein muss) beim Film gucken wohl nicht fragen.

+- Werwolf anstelle echten Wolfes
+- Thema Inquisition und Hexenverfolgung im christlichem Wahnthematisiert

+ Bild
+ unterhaltsam, ohne zu überfordern- was zum abschalten, ohne viel mitdenken zu müssen
+ Auflösung überrraschend. Jeder verdächtigt jeden,- nur der aufmerksame Zuschauer, der wirklich genau hinsieht, wird Schlüsselmomente erkennen, die den Werwolf verraten könnten

Da die Regisseurin ja auch "Twilight" gemacht hat, wird dieser Film oft mit diesem verglichen, was ich jetzt auch mal tue: Vor einigen Jahren von meiner Schwester zum Twilight-gucken gezwungen, kenne ich zumindest den ersten Teil und den zweiten so halb:
"Twilight" fand ich dermaßen langweilig, dass ich ihn freiwillig nie wieder ansehen würde-
"Red Riding Hood" hingegen, habe ich gekauft, NACHDEM ich ihn gesehen habe- und danach noch mehrmals laufen lassen.
Wer leichte Unterhaltung sucht, ohne intellektuellen Anspruch, ist hiermit gut beraten.
Hardcore-Horror-Fans werden nicht auf ihre Kosten kommen. Ich fand manche Szenen darin sowiesoschon Horror genug- ob nun mit physischem Horror (Blut u.Verletzungen, 4-5Szenen) oder mit psychischem Horror(3-4, Handlungen des Inquisiteurs)
Also für Sensible ist "Red Riding Hood" ein "Horrorfilm".
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Twilight-Fans?, 15. September 2012
Von 
N. I. Body - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (DVD)
1. Die Bildqualität der DVD Version ist schwach, grobkörnig und unscharf.

2. Ich habe nichts gegen Teenager-Liebesfilme, wenn sie gut gemacht sind. Diese lieblose und platte Teenie-Werwolf-Love-Story richtet sich wohl ausschließlich an das Twilight-Zielpublikum. Die nach Schema F geführten Dialoge sind so unterhaltsam wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Spannung oder gar Mitgefühl mit den Hauptfiguren kommt nicht auf. Die Story ließ mich völlig kalt.

3. Kostüme und Kulissen wirken billig und unnatürlich. Mein persönliches Highlight waren die, an alle Bäume drangeklebten, Plastikstacheln.

4. Wer nicht zum Zielpublikum gehört, sollte lieber die Finger von diesem Film lassen. Red Riding Hood wurde lieblos produziert, um am Rande des Twilight Hype schnelles Geld zu machen. Innovation? Fehlanzeige!
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58 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Werwolf-Seifenoper für Twilight-Fans, 5. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Extended Cut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich hatte mich auf ein gruftiges Rotkäppchen in einer beklemmenden Atmosphäre gefreut, denn auch Schneewittchen mit Sigourney Weaver hat mir sehr gefallen; ebenso kam mir Sleepy Hollow in den Sinn. Nun ist es ziemlich schwer, Tim Burton das Wasser zu reichen, aber DAS darf man kaum im selben Satz nennen...

Optik: Extrem künstlich. Die Kulissen und Kostüme erinnern stark an eine Theateraufführung, was nicht schlecht ist, solange man Theater geboten bekommt. Das Styling der Schauspieler entspricht dagegen stark dem Mainstream und soll wohl insbesondere das jugendliche Publikum begeistern. Hier stellt der Film sich selbst ein Bein, denn in einem Jahr wird der Trend schon wieder out sein. Die Akteure sind nett anzusehen, und nur danach wurden sie wohl gecastet. Der Werwolf überzeugt zumindest technisch, über die Optik würde ich nach wie vor streiten.

Sound: Damit meine ich keine Bass-lastigen Effekte, sondern die Gestaltung der Umgebungs- und Stimmungsgeräusche, die für die Atmosphäre von Filmen unabdingbar wichtig sind. So wird eine Höhle idealerweise mit einem kaum hörbaren, dumpfen Grummeln untermalt, es kann tropfen oder knirschen. Draußen könnte man Wind, das Rascheln von Zweigen oder Tiergeräusche hören. In *Red Riding Hood* wollte man sich das Sound-Design offensichtlich sparen: Da im Studio gefilmt wurde, hört man neben den konkreten Geräuschen... NICHTS! Die ganze Sound-Welt wirkt ebenso unecht und leblos wie die Optik. Wenigstens wurden einige dramaturgisch wichtige Sounds verwendet.

Schauspiel: Zwischen Seifenoper und amerikanischer High-School-Serie. Hieran sind wohl auch die Regie und das Gesamtsetting schuld, denn auch Gary Oldman, der es nun wirklich kann, wirkt irgendwie albern. Hinzu kommen die unsäglichen Dialoge, zu denen mir gerade gar nichts einfällt. Freunde von Redekunst und Tiefgründigkeit können hier bestaunen, wie man es NICHT macht.

Schwerpunkt: Schöne, knackige Menschen mit Liebesnöten in einem Hauch von Grusel. Der Film ist durchgehend auf Mainstream gestylt, was sich in den schnieken Frisuren ebenso abzeichnet wie in hippen Tanzeinlagen und Liebesszenen, die stark an Deo-Werbung erinnern. Voll in.

FAZIT: In punkto Filmkunst erreicht *Red Riding Hood* gerade eben TV-Serien-Niveau und ist somit zumindest für Cineasten ein Horror. Wer auf gutes Filmhandwerk pfeift, gern Seifenopern sieht und *Twilight* mag, ist hier richtig.

Zu *Twilight*: Über Geschmack kann man sich streiten, mir persönlich sind die Filme zu schmalzig, aber handwerklich nicht schlecht. *Red Riding Hood* kommt m. E. nicht an den Vorgänger heran, weil das Schauspiel schlechter ist und auch das Gesamtsetting nicht überzeugt. *Twilight* hatte zumindest den Vorteil, kein Mittelalter imitieren zu müssen, und auch die Regie war irgendwie besser; vielleicht gab es aber auch ein höheres Budget wegen der Verfilmung eines Erfolgsromans(?). Also, wer die Vampire schon hat, kann auf diesen Werwolf verzichten.

Blu-Ray/DVD: Da das Bild nicht wirklich sehenswert und der Ton nicht wirklich hörenswert ist, kann man sich auf jeden Fall die Blu-Ray sparen; die Kulissen und Kostüme kommen in HD noch schlechter rüber. Wer den Film unbedingt haben muss, sollte die DVD günstig erwerben oder auf die Fernseh-Übertragung warten.
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225 von 297 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Großmutter, warum kann ich meinen Mund nicht schließen ?, 25. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (DVD)
Red Riding Hood ist wieder einmal ein Film, der einem großen Vorbild versucht nachzueifern und dabei grandios scheitert. Die spannende und moralisch wertvolle Vorlage lieferten die Gebrüder Grimm vor ca. 200 Jahren. Während das Märchen bei durchschnittlicher Fantasie des Lesers immernoch schöne Bilder und eine dichte Atmosphäre erzeugen kann, beweist "Red Riding Hood" wie im Jahre 2011 mit "modernster" Filmtechnik und "Starbesetzung" dies ja anscheinend nicht möglich ist. Aber um nicht polemisch zu erscheinen, will ich im Folgenden auf die Unsinnigkeiten dieses Machwerks eingehen.

Zunächst scheint es Frau Hardwicke unmöglich sich ein halbwegs authentisches, mittelalterliches Europa vorzustellen. Wahrscheinlich ist sie als Texanerin einfach überfordert gewesen mit dieser schwierigen Aufgabe ein Dorf und deren Bewohner zu kreieren. Da haben wir die immer gut im Saft stehende Dorfbevölkerung, die trotz nirgendwo ersichtlicher Landwirtschaft stets wohlgenährt daherkommt. Aufgrund dieser umfassenden Ernährung aus den nicht vorhandenen Feldern, erzeugen diese Menschen dann derart viel Wärme, dass sie auch bei stets tiefsten Schnee immer leichtbekleidet umherlaufen. Natürlich ist diese leichte Bekleidung auch sehr adrett, wie man das von armen Bauern eben so erwartet. Den Vogel schießen dann die Hauptcharaktere ab. Der schmierige "Peter" lehrt dem Zuschauer, dass bereits zur damaligen Zeit Haargel zum Standard gehörte. Nebenbei hat er sich entweder dreimal am Tag rasiert um absolut keinen Bartansatz zu zeigen, oder ist, was auch möglich ist, gerade einmal 14. Woran merkt man spätestens, dass dieser Film aus den USA kommt ? Es musste ja unbedingt noch der politisch korrekte Anteil Schwarzer und Asiaten vorkommen. Hier erscheinen einfach mal so aus dem Nichts als Leibwachen des Paters zwei Dunkelhäutige und nebenbei eine asiatische Großmutter mit Stahlelefanten. Warum, wieso, weshalb diese in einem verschneiten, mittelalterlichen Bergdorf auftreten weiß wohl außer der Behörde für politische Korrektheit niemand.

Warum fallen diese Kleinigkeiten so auf ? Naja bei einem Film mit fesselnder Handlung wären diese Dinge vllt. im Farbenspiel der Bilder und der mitreißeden Erzählweise untergegangen. Stattdessen wird man dazu genötigt, sich sterbenslangweilige, elendslange Teenagerdialoge anzutuen, deren Inhalt nicht die Informationsdichte von Tütensuppeningredientien übersteigt. Dazu ein Bsp. aus der Szene, als die Hauptdarstellerin "Valerie" gerade am Pranger steht und mit einer Freundin spricht.

Achtung:

Freundin: "Aber ich wollte dir sagen, ich weiß nicht wie ich es dir sagen soll."
Valerie. "Du musst garnichts sagen!"
Freundin: "Ich will es aber......ich möchte, dass dir klar ist.....du magst Roxanne täuschen....mich aber nicht....jetzt nicht mehr."

So gehaltvoll geht es den ganzen Film über. Stets gibt es lange Pausen, damit dann drei Worte gesagt werden, die jeder normal sprechende Mensch sofort mit erwähnt hätte ohne dreimal zwischendurch zu stöhnen. Ich..... "stöhn" meine......so redet......doch niemand "stöhn" ...........oder ?

So "spannend" wie die Dialoge ist auch die Handlung um den "bösen" Wolf. Dramatisch fegt er in peinlichen Szenen durchs Dorf um dann vor Valerie stehenzubleiben und mit großen Kulleraugen "miau" zu machen. Unser von da an sprechendes Wölfchen säuselt ihr was von "Das Dorf verlassen" vor usw.....blabla blubb. Von da an ist klar, was die Bestie ist und, dass auch beim Nächsten Erscheinen nichts weiter passiert, als mal wieder Teenagerdialoge nur diesmal vom Wolf gesprochen. Im Endeffekt interessiert es auch garnicht weiter wer der Wolf eigentlich ist, da man die ganze Zeit nur genervt ist von den ständigen Blenden auf die debile Valerie. Würde man aneinander schneiden wie viele Minuten diese Frau einfach nur mit ihrem immergleichen Gesichtausdruck dasteht, wäre wohl 1/3 des Filmes gezeigt. Dabei hat sie natürlich permanent den Mund offen, was sie ungemein intelligent erscheinen lässt. Ganz ehrlich, ich kenne KEINEN Menschen, der ständig den Mund auf hat, als ob er irgendie gelähmt wäre.

Zum Schluss möchte ich ein Frage loswerden. Für welche Zielgruppe ist dieser Müll ? Eingefleischte Horrorfans langweilen sich zu Tode. Leute mt Anspruch an Schauspieler und Handlung schauen "Black Swan" oder ähnliche Filme. Bleibt nur zu hoffen, dass die eigentliche Zielgruppe, nämlich 14 jährige Mädchen, irgendwann auch mal sowas wie Anspruch entwickel, damit nicht weiterhin so ein Mist produziert wird. Es ist schlimm, dass man anscheinend heutzutage der Meinung ist mit platten Dialogen, prüden Erotikszenen und versteinerten Mimiken, den Nerv interessierten junger Leute mit Niveau zu treffen. Sagt diesem Schwachsinn ab!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen aalglatter Hollywood Märchen Verschnitt, 10. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (DVD)
Mit Haarlack geschniegelte Schönlinge, perfekt gestylte mittelalterliche Dorfbewohner, die auf einem Fest zu verkappter 2012er Musik teeniehaft tanzen......Alles in allem, zumindest für Filmfans und Liebhaber von liebevoll gestalteten, atmosphärisch gedrehten und episch erstellten Filmen eine wahre Zumutung. Bei 25 Minuten war Schluss mit diesem Hollywood glamour Teenie möchtegern Mystik Schrott. Man kann gern anderer Meinung sein, Zuschauer die wirklich gute Filme zu schätzen wissen, werden meine Kritik zu deuten wissen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grottig, 18. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (DVD)
Für Cineasten der alten Schule ein absoluter no go! Allerdings, jemandem dem Filme wie zum Beispiel: Ritter aus Leidenschaft oder Teenivampierfilme gefallen, muß diesen Film fast schon empfehlen.
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29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Fantasy-Märchen, 7. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (DVD)
Ich kann die vielen negativen Rezensionen nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich sind viele mit falschen Erwartungen an den Film herangegangen und ich kann auch die vielen Vergleiche mit Twilight nicht verstehen.
Ausser, daß die gleiche Regisseurin auf dem Regiestuhl saß, haben die Filme rein gar nichts miteinander zu tun - weder von der Machart, noch der Geschichte.

Red Riding Hood ist ein wundschön gestaltetes Fantasy-Märchen, das ähnlich, wie der unlängst in den Kinos gelaufene Snow White And The Huntsman auf einer Geschichte der Gebrüder Grimm aufbaut.

Wer also einen Horror-Werwolf-Film erwartet, wird enttäuscht. Wer einen Twilight-Abklatsch sehen will, wird enttäuscht und wer einen spannungsgeladenen Mittelalter-Actioner erwartet, wird ebenso enttäuscht.

Red Riding Hood erzählt vor märchenhafter Kulisse und in ruhigen, aber gewaltigen Bildern die Geschichte vom Rotkäppchen und dem Wolf ganz neu, aber ebenso vertraut.

Filme dieser Art sollte es viel mehr geben, leider habe ich bis auf diesen und eben Snow White and the Huntsman, noch keinen ähnlichen gesehen, aber ich hoffe, es kommen in Zukunft noch weitere Märchenverfilmungen in bildgewaltigem Fantasy-Gewand daher.

Aus meiner Sicht: Einfach nur schön.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnitt, 4. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Extended Cut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum Film wurde hier ja schon einiges geschrieben. Ich möchte noch ergänzen, dass der Soundtrack sehr gelungen ist und
die Atmosphäre im Film gut unterstützt.

Für einen Märchen / Fantasyfilm ist die Ausstattung noch in Ordnung, was mich gestört hat, waren allerdings die meiner Meinung nach völlig unlogischen Handlungen der einzelnen Personen (z. B.: Messer in den Bauch - ja warum eigentlich?; die Reaktion darauf - gar keine; war wohl nicht so schlimm bzw. wichtig). Naja.

Bild und Ton Qualität sind gerade noch so in Ordnung. Bei einer blu-ray darf man allerdings eigentlich etwas mehr als DVD-Niveau erwarten. Die extended Version ist tatsächlich nur in englischer Sprache anwählbar.
Fazit: Kann man schauen, aber kein Highlight. Durchschnitt.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geld-zurück-Garantie in Videotheken? (DVD), 26. September 2011
Von 
Mesut Saglam (Leverkusen, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (DVD)
Als ich noch ein Kind war erzählte mir meine Mutter immer wieder von dieser Geschichte mit Rotkäppchen und dem Wolf. Ich fand das so toll und spannend, sodass ich mir aufgrund der Erzählung permanent Bilder aneinander reihen und mir selbst ein Kopf-Kino herbei zaubern konnte. Wenn man dann etliche Jahre später für den Unterhaltungsfaktor sich so einen Film ausleiht, dann merkt man, wie Hype und Technik wunderschöne Dinge aus der Vergangenheit versauen kann.

Schon als Kind versuchte Vallery ein anständiges Mädchen zu sein, was ihr aber nicht unbedingt gelang. Sie machte Dinge, die Erwachsene zum Überleben gemacht hatten, aus Freude. Ihr guter Freund Peter war stets immer in ihrer Nähe und haben alles gemeinsam gemacht. Zehn Jahre danach scheinen beide auf der richtigen Spur zu sein: Vallery hat das Alter erreicht, in der sie verheiratet werden kann und Peter hat einen Job als Baumfäller - und sie lieben einander.
Henry ist der junge Mann, der für die Ehe mit Vallery vorgesehen ist. Sein Vater ist wohlhabend und so denken sich die Eltern von Vallery, dass sie somit in guten Händen ist und ein sorgenfreies Leben führen könnte - mal ganz abgesehen von dem Wolf, der immer wieder Unruhe stiftet.
Um dem ein Ende zu geben begeben sich einige mutige Männer auf die Jagd nach dem Wolf. Sie töten zwar einen Wolf, der aber durch die Aufklärung des Paters nicht der richtige Wolf ist und er immer noch unter den Dorfbewohnern lauert. Nach einigen Feststellungen kommt man zu dem Resultat, dass es einer sein muss, der eng im Verhältnis zu Vallery steht...

Die Qualität der DVD ist - trotz der Hochskalierung mit meiner PlayStation 3 und einem LCD-Fernseher - ziemlich "verrauscht". Nicht nur in dunklen Passagen, sondern auch in hellen Passagen ist die Qualität für das Jahr 2011 ziemlich mies. Da solch ein Film jedoch von dunklen Passagen dominiert wird, macht es eigentlich schon zu Beginn des Films keinen Spaß, ihn anzusehen. Natürlich habe ich keinen Zeichentrickfilm erwartet, der mich mit seinen bunten und leuchtenden Farben vom Hocker haut, aber dennoch könnte man mehr aus der Qualität holen und wenigstens nicht so erscheinen lassen wie ein Low-Budget-Film.
Der Ton hingegen ist ganz gut, aber Ton allein macht eben nicht die Musik. Der Surround-Sound kommt sehr gut rüber und lässt die Anlage gut arbeiten. Vor allem in "Panik-Situationen", wo dann auch der Wolf zum Angriff ausholt und die Musik etwas schneller wird, merkt man, dass wenigstens hier nicht gepfuscht worden ist.

Wie einige meiner Vorredner es auch schon deutlich zum Punkt gebracht haben, so ist mir auch aufgefallen, dass manche Dinge einfach sehr schlecht umgesetzt worden sind und so ziemlich Fehl am Platz sind:
- Ein Dorf ohne Agrarwirtschaft, aber mit vielen Schmieden. Ist klar, dass man Waffen braucht, um sich im Falle der Fälle gegen den Wolf zu stellen, um zu überleben, aber Nahrungsmittel sind ebenso wichtig für die Lebenserhaltung.
- Es ist Winter und die Leute ziehen sich so an wie ich mich im Sommer anziehen würde. Auch Dunst kommt nicht aus ihrem Munde, wenn sie reden oder atmen.
- Peter hat perfekt geformte Haare, die in unserer jetzigen Zeit mit Haargel oder -wachs zu Stande kommen. Vermutlich hatten die schon damals Zucker, um es in Wasser einzumischen - natürlich nicht!
- Henry hat eine sehr moderne Leder-Jacke an, bei der ich mir nicht vorstellen kann, dass sie schon so zu damaligen Zeiten vorhanden war.

Fazit: Alleine aus dem Grund, weil ich wissen wollte, wer nun der Wolf ist, habe ich mir diesen Film bis zum Ende angeschaut. Man kann den Film einmal ansehen und sehen, dass es wirklich noch schlechte Filme gibt, die von einer exzellenten Basis ausgehen (Brüder Grimm "Rotkäppchen und der Wolf").
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