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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von allem ein bisschen zu viel!
Hatte schon sehnsüchtig auf den Nachfolgeband zu „Die Wanderhure" gewartet, es bei Amazon vorbestellt und auch sofort angefangen zu lesen, als der Postbote „Die Kastellanin" endlich brachte. M.E. ist der Nachfolgeband aber nicht ganz so gut gelungen wie „Die Wanderhure".
Iny Lorentz beschäftigt sich hier mit einem Teil der (deutschen)...
Veröffentlicht am 25. Mai 2005 von Wombatsbooks

versus
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Die Wandehure" war besser...
Die Fortsetzung von "Die Wanderhure" ist immer noch ein guter historischer Schmöker, hat mir aber im Vergleich nicht ganz so gut gefallen. Es gibt einige Ähnlichkeiten zwischen den Büchern. Auch in "Die Kastellanin" begibt sich Marie auf eine langjährige Reise. Zwar ist sie als Marketenderin unterwegs, aber dies ist nicht weniger gefährlich und...
Veröffentlicht am 10. September 2006 von Steffis Bücherkiste


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von allem ein bisschen zu viel!, 25. Mai 2005
Von 
Wombatsbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hatte schon sehnsüchtig auf den Nachfolgeband zu „Die Wanderhure" gewartet, es bei Amazon vorbestellt und auch sofort angefangen zu lesen, als der Postbote „Die Kastellanin" endlich brachte. M.E. ist der Nachfolgeband aber nicht ganz so gut gelungen wie „Die Wanderhure".
Iny Lorentz beschäftigt sich hier mit einem Teil der (deutschen) Geschichte, den ich vorher noch nicht wirklich wahrgenommen hatte: Mit den Hussitenkriegen um Böhmen. Es ist ihr gelungen, Geschichtliches in einen leicht, flüssig und spannend zu lesenden Roman zu verpacken. „Die Kastellanin" ist gespickt mit veritablen Schurken, leichten Mädchen, edlen und nicht so edlen Rittersleuten, kriegslüsternem Gesindel und friedliebenden Menschen. Wieder einmal eine eigentlich gelungene Mischung.
Aber: Lorentz hat von allem ein bisschen zu viel in die Geschichte um Marie und Michel gepackt: Z. B. sieht es zunächst so aus als ob die Schurken mit ihren Missetaten erfolgreich wären, aber natürlich straft sie Gottes Gerechtigkeit. Ich habe hier also genau das zu bemängeln, was schon einige bei „Die Wanderhure" zu kritisieren hatten: Marie (und hier auch ihre Familie) werden durch mehrere Intrigen von einem Unglück in das nächste gestürzt, überstehen alle Grausamkeiten & jedes Unrecht nahezu unbeschadet. Auch wenn Marie hier als Marketenderin während des Krieges unterwegs war, wurden für meinen Geschmack die Grausamkeiten während der kriegerischen Handlungen & Feldzüge etwas zu breitgetreten. Außerdem hat mich Maries Geschichte teilweise sehr an „Das Kreidekreuz" von Ulrike Schweikert erinnert, auch wenn es dort um andere kriegerische Auseinandersetzungen ging.
Fazit: Die Umsetzung des „Erfolgsrezeptes" hat beim zweiten Mal für mich nicht so gut hingehauen. Leider nicht ganz so gut wie „Die Wanderhure", aber lesenswert.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandiose Fortsetzung der "Wanderhure", 3. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Kastellanin. Roman (Taschenbuch)
Im zweiten Teil der großen Mittelalter-Trilogie um die ehemalige Wanderhure Marie, die den gesellschaftlichen Aufstieg zu einer geachteten Frau eines Ritters geschafft hat, ist es Iny Lorentz gelungen, eine mitreißende Geschichte zu stricken.

Marie wird die Botschaft überbracht, dass ihr Ehemann Michel im Kampf gegen die aufständischen Hussiten gefallen ist. Doch sie glaubt der Nachricht nicht und wähnt ihren Mann immer noch am Leben. Um dies herauszufinden und ihn womöglich wiederzusehen, macht sie sich als einfache Kauffrau mit dem Heerzug des Kaisers auf ins Feindesland, um eine abenteuerliche und gefahrvolle Suche nach ihm anzutreten.

Perfide Intrigen und Ränkespiele, eine schonungslose Darstellung der Härten und Grausamkeiten des Mittelalters in Zeiten immer wieder aufflammender Kriege und nicht zuletzt ganz große Gefühle ohne dabei kitschig zu werden; all das zeichnet diesen wahrlich meisterhaften Roman aus.
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger!, 18. August 2005
Marie und Michel leben ein glückliches Leben auf ihrer Burg bis der Kaiser seine Männer zum Kampf gegen die aufständischen Hussiten aufruft. Auch Michel macht sich mit einer Schar Fußknechte auf den Weg, um sich dem Kaiser anzuschließen.
Aus einem Scharmützel mit den Hussiten kehrt Michel nicht mehr zu den Truppen zurück und wird für tot erklärt. Marie glaubt nicht an seinen Tod. Allerdings ist sie von nun an einzig und allein der Gnade und dem Wohlwollen des Pfalzgrafen Ludwig ausgesetzt.
Als dieser plant, sie wieder zu verheiraten, verkleidet sich Marie als Marketenderin und schließt sich einem Heerzug an, der sich nach Böhmen aufmacht, um ihren Michel zu suchen...
Ich liebe das Buch genauso wie „Die Wanderhure". Die Fortsetzung steht dem Vorgänger wirklich in nichts nach. Die einzelnen Charaktere sind wieder so facettenreich und farbenfroh, dass es wirklich eine wahre Freude ist, neue Personen kennen zu lernen! Die Geschichte selber ist rasant erzählt, ohne störende Längen. Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte gefangen!
Sicherlich lassen sich Parallelen in der Handlung zu der „Wanderhure" ziehen, was für mich den Roman aber nicht schlechter gemacht hat... Wer sich damit anfreunden kann, dass Marie wieder gefährliche Abenteuer bestehen muss und gemeinen Intrigen ausgesetzt ist, muss das Buch unbedingt lesen!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Die Wandehure" war besser..., 10. September 2006
Von 
Steffis Bücherkiste (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Die Fortsetzung von "Die Wanderhure" ist immer noch ein guter historischer Schmöker, hat mir aber im Vergleich nicht ganz so gut gefallen. Es gibt einige Ähnlichkeiten zwischen den Büchern. Auch in "Die Kastellanin" begibt sich Marie auf eine langjährige Reise. Zwar ist sie als Marketenderin unterwegs, aber dies ist nicht weniger gefährlich und auch hier ist sie nicht vor Brutalität und Intrigen gefeit.

Die gewisse Ähnlichkeit zwischen den beiden Büchern hat mich jedoch eigentlich kaum gestört, da die Geschichte trotzdem interessant und spannend ist und man zudem über einen eher unbekannten Teil der deutschen Geschichte wirklich viel erfährt. Doch es gab leider einige andere Sachen, die dem Buch nicht gut getan haben. Zum einen ist mir stilistisch aufgefallen, das sämtliche Figuren so gut wie immer mit ihrem Stand genannt werden. Es heißt also nicht Heribert, sondern immer Junker Heribert und nicht Heinrich, sondern Ritter Heinrich. Gerade bei diesen beiden Figuren habe ich sie nicht einmal ohne Standesbezeichnung auftreten sehen und das ist wirklich irgendwann mühsam zu lesen.

Hinzu kommt, dass ich mit Michel in diesem Buch einfach nicht warm wurde. Er ist der alles überstrahlende Held. Edelmütig, stark, liebevoll und zudem des öfteren der Einzige der es richten kann. Ein bißchen Superman im Mittelalter. Er ist so perfekt, das er auf mich schon fast arrogant wirkte. Dafür wartet der Roman wieder mit einer sehr sympathischen Marie auf. Man fiebert mit ihr mit und trotz aller Kritik freue ich mich auf den abschließenden Band: "Das Vermächtnis der Wanderhure".
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Fortsetzung, 22. Juni 2005
Von 
J. Seibold "hysterika" (Neufahrn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
"Die Kastellanin" erzählt von der ehemaligen Wanderhure Marie, die glücklich und zufrieden mit ihrem Ehemann Michel Adler lebt. Nachdem er jedoch gegen die aufständischen Hussiten in den Krieg ziehen muß und nach seinem Verschwinden für tot erklärt wird, steht Marie ganz alleine da und hat sich unentwegt gegen alle möglichen Demütigungen und Beleidigungen zu wehren.
Nachdem sie alles andere als überzeugt vom Tod ihres Mannes ist und sich einer unfreiwilligen Verehelichung konfrontiert sieht, flüchtet sie von ihrer Burg, um sich als Marketenderin einem Heerzug anzuschließen. Dies alles in der Hoffnung, ihren Mann Michel doch wieder lebend aufzufinden...
Nachdem ich dieses Buch erhalten habe, hatte ich Sorge nicht hineinzufinden, da ich die vorgelagerte Geschichte der Autorin - "Die Wanderhure" - nicht kannte.
Ich habe mich pflichtschuldig natürlich trotzdem diesem Buch zugewandt und kann nun nur noch von Glück reden.
Iny Lorentz schafft es, wie schon bei "Die Goldhändlerin", erneut den Leser an die Seiten zu binden und führt ihn dabei in eine längst vergangene Zeit, die von Vergewaltigungen, Kriegswirren, Mord und Totschlag geprägt ist und doch unser aller Vergangenheit aufzeigt. Iny Lorentz beschreibt dies alles in einer absolut glaubwürdigen und sehr detailverliebten Art und Weise, das man als Leser den Geruch der angespannten Ochsen sowie das unbequeme Poltern und Rütteln des Karrens wahrnimmt.
Sie verliert hierbei natürlich nicht den Blick auf ihren Handlungsfaden, der in einer extrem spannungsreichen Darstellung den Weg der Marie Adler auf der Suche nach ihrem totgesagten Mann auslegt und beim Leser die Angst vor der letzten unvermeidlichen Buchseite aufkommen lässt.
Durch ihre gut recherchierte, detaillierte und sehr lebendige Schreibweise gehört Iny Lorentz nun sicherlich zu den Oberen des historischen Romans.
Lediglich eine Karte über den geographischen Wirkungskreis hätte mir noch sehr gut am Anfang des Buches gefallen.
Ach ja: Man braucht "Die Wanderhure" nicht als Background um diesem Buch zu folgen, aber ich bin nun erst recht darüber enttäuscht es nicht gelesen zu haben...
Jürgen Seibold/21.06.2005
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas langatmig, 29. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Kastellanin. Roman (Taschenbuch)
Ich habe die Wanderhure gelesen und war ganz begeistert so das ich mir direkt die Fortsetzung gekauft habe.Doch diese hat mich nicht so in ihren Bann gezogen wie einst die Wanderhure.

Da sich die Geschichten zu sehr ähneln die ersten 200 Seiten haben sich für mich wie Gummi gezogen.Und irgenwann war ich froh als ich die Hälfte des Buches hinter mir hatte und von diesem Zeitpunkt an wurde das Buch richtig gut.Ein paar Seiten weniger wäre dem Buch sehr hilfreich.

Nur für mich ist es erst mal wieder gut mit dem Mittelalter doch der 3 Teil werde ich mir auch noch vornehmen,allerdings mit ein wenig Abstand.Ich denke dann sehe ich das ganze wieder aus einem anderen Blickwinkel.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdige Fortsetzung, 3. Januar 2006
Von Ein Kunde
Nachdem ich den ersten Band „Die Wanderhure“ geradezu verschlungen habe, wartete ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Das Warten hat sich gelohnt! Die Geschichte knüpft nahtlos an das vorherige Buch an, die Charaktere sind genauso lebendig und schon nach wenigen Seiten versinkt man in der düsteren Welt des Mittelalters. Es stimmt schon, manchmal ist die Sprache etwas drastisch, vor allem bei den tatsächlich sehr häufigen Gewaltszenen. Aber ich denke, das Mittelalter war halt leider so und wird nicht umsonst das dunkle Zeitalter genannt. Insofern ist „Die Kastellanin“ in meinen Augen ein schöner historischer Roman. Lebendig und flüssig geschrieben kann man sich der Faszination der Geschichte nicht entziehen und fiebert bis zuletzt mit den Protagonisten mit. Da tut es auch keinen Abbruch, dass es vielleicht den einen oder anderen glücklichen Zufall im Handlungsverlauf zuviel geben mag. Gute Unterhaltung ist das Buch in jedem Fall. Ich habe es sehr gern gelesen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung!, 5. März 2006
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ein gelungener Nachfolgeroman, wenn auch nicht ganz so gut wie der erste Teil "Die Wanderhure". Trotzdem war ich nicht enttäuscht, da mir auch dieses Buch wieder gut gefallen hat. Die Kastellanin ist im gleichen rauen und derben Erzählstil geschrieben worden, wie schon die Wanderhure. Auch bei diesem Buch wirkt es wieder passend, da es in dieser Geschichte wieder sehr brutal weitergeht. Diesmal muss sich Marie als Marketenderin ausgeben und zieht mit einem Kriegsheer los um ihren Mann Michel zu suchen. Sie hat auch diesmal eine gefährliche Reise vor sich, die sie überstehen muss. Die Schilderungen über die Kriegsheere werden beschaulich und realistisch beschrieben. Wie sie versorgt wurden und durchs Land gezogen sind wurde interessant und spannend erzählt. Die Hussitenkriege (von denen ich vorher noch nichts gehört hatte) werden auch informativ dargestellt, so dass ich mir ein gutes Bild darüber machen konnte und etwas dazu gelernt habe. Leider ist die Geschichte sehr vorhersehbar und klischeehaft, was ich als einziges zu kritisieren habe. Dafür sind die Personen wieder liebenswert und sympathisch. Tolle Fortsetzung, die ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 4. Februar 2007
Von 
unknown.future - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kastellanin. Roman (Taschenbuch)
Der zweite Teil der „Wanderhuren Trilogie“. Wieder wird die Heldin Marie durch Fremdverschulden aus ihrem Glück gerissen und muss sich diesmal als Marketenderin an der Seite eines Heereszug auf die Suche nach ihrem verschollenen und tot geglaubten Mann machen.

Wie schon beim Vorgänger überzeugt dieses Buch durch die eingehenden Schilderungen der Zeit und die sehr genaue Wiedergabe des Lebens einer Marketenderin.

Das Buch lässt sich auch problemlos lesen und verstehen ohne den Vorgänger „Die Wanderhure“ zu kennen, da auf die vorhergehenden Ereignisse jewahls kurz eingegangen wird. Es bleibt dadurch zwar nicht ungeklärt – es ist aber trotzdem zu empfehlen „Die Wanderhure“ vorher zu lesen, damit man die Hintergründe zu den einzelnen Personen besser nachvollziehen kann.

Nachteilig ist aber das man das Ende erahnt, wenn man den Vorgänger kennt, wobei die Geschichte trotzdem spannend und unterhaltsam bleibt.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide, aber ohne das "gewisse Extra", 7. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Kastellanin. Roman (Taschenbuch)
Mit „Die Kastellanin“ führt Iny Lorentz den Leser zum zweiten Mal zu ihren Figuren Marie und Michel, denen die vergangen zehn Jahre seit den Ereignissen aus “Die Wanderhure“ wohl gesonnen waren. Doch das Mittelalter ist eine unruhige Zeit - auch für die gebürtigen Bürgerlichen, die sich durch das Wohlwollen des Pfalzgrafen und des Königs ein Leben im Wohlstand aufbauen konnten. Natürlich sind Neider nicht fern geblieben, die nun in diesem Buch dem Paar gleich mehrmals das Leben zur Hölle machen. Aber auf ein Happy-End ist zu hoffen, denn der dritte Teil der Wanderhuren-Trilogie, „Die Rückkehr der Wanderhure“, wartet ja noch auf ihre beiden Hauptfiguren.

Hier komme ich auch zu einem kleinen Kritikpunkt, denn die Titelgebung ist etwas unglücklich ausgefallen. Dadurch, dass „Die Wanderhure“ und „Die Rückkehr der Wanderhure“ im Titel Gemeinsamkeiten haben, fällt die „Die Kastellanin“ doch etwas aus dem Rahmen und läuft Gefahr einfach schlichtweg übersehen zu werden - selbst wenn „Die Kastellanin“ als Titel durchaus zum Inhalt des Buches passt. Im Gesamtblick auf die Reihe wirkt er jedoch einfach unstimmig. Aber man kann den Leser beruhigen, „Die Kastellanin“ lässt sich auch ohne den Vorgängerband „Die Wanderhure“ lesen, sollte man einzeln über ihn gestolpert sein. Sicherlich sind einige Andeutung besser zu verstehen, wenn man „Die Wanderhure“ gelesen hat, aber es ist nicht zwingend notwendig, da die Geschichte für sich sehr schlüssig und abgerundet ist.

Wie auch in Vorgängerband wurde für das Cover ein berühmtes Gemälde verwendet. Diesmal handelt es sich um „Maria Magdalena“ aus der National Gallery, London.

Auch bietet dieses Buch am Ende noch eine kleine Leseprobe aus „Das Vermächtnis der Wanderhure“ um einen Vorgeschmack auf diesen Folgeband zu geben.

Ansonsten lässt sich sagen, dass „Die Kastellanin“ sich gut zwischen „Die Wanderhure“ und „Die Rückkehr der Wanderhure“ einreiht. Iny Lorentz greift auch in “Die Kastellanin“ auf ihre bewährte Mischung aus Romantik und Drama zurück, die sich durch das ganze Buch hindurchzieht, eine ständige Steigerung bis zum Ende hat und sich dadurch flüssig lesen lässt. Allerdings hebt sich das Buch dadurch auch nicht sonderlich von den anderen Büchern der Reihe ab und ist damit durchweg das, was man erwartet hat. Daraus resultiert eine durchaus solide Bewertung, aber auch nicht mehr, dafür fehlt dem Buch einfach “das gewisse Extra“.
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Die Kastellanin (Knaur HC)
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