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54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als erwartet...
Ehrlich gesagt, habe ich mir von diesem Buch nicht so viel versprochen. Die Wanderhure-Reihe hat mir zwar gut gefallen, aber gerade im dritten Band ging es manchmal doch recht unglaubwürdig zu. Mein letztes Buch von Iny Lorentz war "Die Feuerbraut" und das fand ich schon ziemlich hochgejubelt.
Um so überraschter war ich nun bei diesem Buch, dass zwar...
Veröffentlicht am 25. November 2008 von S. Kapper

versus
75 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mit dem ersten Band gleichzusetzen; anspruchslose, aber spannende Unterhaltung
Die Fortsetzung der erfolgreichen Trilogie der "Wanderhuren-Bücher"
Trudi ist die Tochter von Marie und Michel Adler und sie ist nun die Protagonistin in diesem vierten Teil.
Schwer verliebt lässt sie sich verführen und träumt von ihrer Hochzeit. Als ein schwerer Schicksalsschlag ihre Familie trifft, macht sie sich alleine auf dem Weg in die...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2008 von Alfa Fähe


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75 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mit dem ersten Band gleichzusetzen; anspruchslose, aber spannende Unterhaltung, 25. Oktober 2008
Von 
Die Fortsetzung der erfolgreichen Trilogie der "Wanderhuren-Bücher"
Trudi ist die Tochter von Marie und Michel Adler und sie ist nun die Protagonistin in diesem vierten Teil.
Schwer verliebt lässt sie sich verführen und träumt von ihrer Hochzeit. Als ein schwerer Schicksalsschlag ihre Familie trifft, macht sie sich alleine auf dem Weg in die Steiermark zum König, um ihn um Unterstützung zu bitten.

Wer Iny Lorentz Bücher kennt, weiß, wie stark diese polarisieren. Die Stärke des Autorenpaares liegt zweifellos in der perfekten Beherrschung der Trivialliteratur.

War der dritte Band dieser Serie schon über alle Maße unglaubwürdig und klischeebehangen, so wird man aber von diesem Teil positiv überrascht sein. Wem der erste Band "Die Wanderhure" gefallen hat, wird auch mit der Tochter der Wanderhure kurzweiliges Lesevergnügen erleben.
Trudi, Maries Tochter, ist zwar hübsch, aber nicht von dieser madonnenhaften Schönheit wie Marie immer beschrieben wurde. Das Buch zieht einen von Beginn an in die Geschichte und hält den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht. Ein sehr unerwartetes Ereignis treibt die Spannung in dem Buch voran und diese nicht vorhersehbare Wendung gibt dem Buch den richtigen Kick.
Nicht alle Figuren sind so krass schwarz-weiß gezeichnet wie man es gewohnt ist, sondern sogar die Protagonistin hat ihre Schwächen. Natürlich, es wäre kein Iny Lorentz Buch, wenn auch nicht hier den "Bösen" die gerechte Strafe widerfährt und alles ein glückliches Ende fände. Wirklich unglaubwürdige Szenen gibt es eigentlich nur eine und auch über diese kann man hinwegsehen, aufgrund der sonst sehr kompakten Geschichte.
Für kurzweilige Stunden ein ideales Buch. Allerdings muss man seinen Anspruch schon gewaltig herunterschrauben, auch wenn - wie bei allen Lorentz Büchern - die historischen Hintergründe gut recherchiert sind. Es ist und bleibt sehr leichte und anspruchslose Kost, die zur Entspannung und Unterhaltung sehr dienlich sein kann.
Einen halben Stern mehr hätte ich gegeben, ist hier aber nicht möglich.
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54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als erwartet..., 25. November 2008
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Ehrlich gesagt, habe ich mir von diesem Buch nicht so viel versprochen. Die Wanderhure-Reihe hat mir zwar gut gefallen, aber gerade im dritten Band ging es manchmal doch recht unglaubwürdig zu. Mein letztes Buch von Iny Lorentz war "Die Feuerbraut" und das fand ich schon ziemlich hochgejubelt.
Um so überraschter war ich nun bei diesem Buch, dass zwar klassisch im Sinne von Iny Lorentz anfängt, sich dann aber noch zu einer sehr unterhaltsamen Geschichte mausert, die man auf jeden Fall zu Ende lesen will. Ab dem zweiten Drittel hat mich die Geschichte wirklich gepackt und ich habe mit Trudi mitgefiebert und gehofft.

Die ersten 250 Seiten dieses Buches plätschern ein wenig vor sich hin, sind aber durchaus gut lesbar. Trudi ist ein netter Charakter, dessen Gedanken man gern verfolgt. Ab dem vierten Teil hebt sich die Spannung und wird bis zum Ende der Geschichte aufrecht erhalten. Zwar weiß man als Leser bereits ab dem Mord an Michel, wer der Täter ist, doch zu verfolgen, wie auch Trudi und ihre Mutter dahinter kommen, ist ebenso spannend wie selbst zu rätseln.
Iny Lorentz hat Trudi einige Personen zur Seite gestellt, die ihre Geschichte durch ihre Persönlichkeit sehr aufwerten. Trudis Magd Uta, die mehr jammert als die Prinzessin auf der Erbse, sich aber durch die Ereignisse auf ihrer Reise weiterentwickelt, der treue Knecht Lampert, auf den man immer zählen kann oder Peter von Eichenloh, den Söldnerführer adligen Geblüts, der der selbstbewussten Trudi Contra bieten kann.

Alles in allem ist "Die Tochter der Wanderhure" ein farbiger historischer Schmöker, mit tollen Charakteren und einer runden Geschichte. Die historischen Fakten werden teils etwas langatmig herunter gerattert, doch das kann man getrost übersehen. Ein Buch, das gut unterhält und genau in diese Jahreszeit passt. Anspruchsvolle Literatur ist es nicht, aber durchaus lesenswert. :-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weiterlesen, 10. September 2010
Ich glaube, wer die Geschichten der Iny Lorenz mag, weiß worauf er/sie sich einläßt. Es ist immer wieder spannend und es ist schwer das Buch auf die Seite zu legen.
Die Tochter Trude ist eine ebenso starke Persönlichkeit, wie ihre Mutter und muss um ihr Glück und Leben bangen. Sie ist lebensbereit und kämpft für ihre Familie.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anspruchslos wie alles von Lorentzens, jedoch versöhnlich vorgelesen. [Hörbuchrezension], 20. Oktober 2009
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter der Wanderhure (MP3-Download)
Als ich - eine Weile nachdem ich das Buch "Die Wanderhure" gelesen habe - dieses Hörbuch in den CD-Player einlegte war ich doch recht neugierig wie denn die Geschichte der vollkommen fies und völlig zu Unrecht verstoßenen armen Marie, die Reißaus nehmen muss und sich als Wanderhure durchschlägt, wohl als vorgelesene Version klingen mag.
Ich war schließlich hin- und her gerissen. Ich höre ja viele Hörbücher. Mir gefällt das Zuhören - wenn jemand eine "Geschichte" erzählt. Doch so spannend wie andere Hörbücher (historische Romane) ist dieses nicht. Und wenn man das Buch schon kennt, sowieso nicht. Es lag meines Erachtens nicht an dem zugrunde liegenden Roman, den ich - Belletristische Schmöker hin oder her - sogar recht gerne gelesen hatte. Es liegt an der Leserin. Anne Moll versucht nämlich mit ihrer für meinen Geschmack etwas zu weichen, lieben und braven Stimme sehr bemüht die verschiedenen Ausdrucksarten der "Guten" und der "Bösen" zu betonen. Also - richtig gefallen will mir das alles nicht. Vielleicht sehen Sie das ja anders. Immerhin ist das hier ein verlockendes Angebot! ;-))

Vergleichsweise spannender finde ich - wenn es um historische Romane im Hörbuch-Format als Lesung geht - : "Der Medicus" (gelesen von Christian Brückner), "Der Medicus von Saragossa. 6 CDs". Und wer diese einfachen aber mächtig intriganten Figuren mag, wie sie bei Iny Lorentz immer vorkommen, dem würde ich "Die Pfeiler der Macht. 6 CDs." oder "Die Säulen der Erde. Sonderausgabe. 12 CDs" empfehlen; und "Die Päpstin. 4 CDs" (aber auch hier ist die Vorleserin m.E. die Schwachstelle; dafür aber das gleichnamige HÖSPIEL umso empfehlenswerter: "Die Päpstin (Hörspiel)"). - Aktuell hat es mir "Das große Spiel" von Claude Cueni angetan.

Viel Spaß und mitreißende Unterhaltung beim Hören!

Achso - ja! Die Serie um "Marie" (die "Wanderhure") setzt sich fort mit:
Die Kastellanin - 6 CDs
Das Vermächtnis der Wanderhure. 6 CDs
Die Tochter der Wanderhure
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40 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In bewährter Manier..., 12. Oktober 2008
Endlich ist er da, der neue Schmöker von Iny Lorentz, und ich habe mit ihm ein kurzweiliges Wochenende verlebt!
Einige Jahre sind vergangen und Maries Tochter wird langsam inmitten vieler kriegerischer Auseinandersetzungen erwachsen. Sie ist die Hauptperson dieses unterhaltsamen Buches und ihrer Mutter in ihrem Temperament und ihren Handlungsweisen nicht unähnlich.
Das Buch liest sich sehr flüssig, ein Namensregister hilft beim Einordnen der vielen Personen, die in diesem Buch mitspielen. Die Handlung ist ähnlich spannend wie in den vorherigen Büchern und diese sollte man zum besseren Verständnis des Buches auch gelesen haben, denn viele alte Bekannte aus den vorherigen Büchern tauchen hier wieder auf.
Eine Mischung aus fiktivem historischen Roman, spannender Handlung und natürlich einer Liebesgeschichte lassen einen das Buch mit Genuss lesen.
Ich habe erst überlegt, ob ich dem Buch einen Stern Abzug gebe, weil ich manchmal das Gefühl hatte, Iny Lorentz nimmt Anleihen aus ihren vorherigen Büchern, aber letztendlich war das nicht wirklich schlimm und keinen ganzen Stern Abzug wert!
Also: Wer die ganze Reihe gelesen hat, der m u s s einfach auch dieses Buch lesen! Viel Spaß!
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einige Längen, 5. November 2008
Das Münchner Autorenpaar Iny und Elmar Lorentz, bekannt unter dem Pseudonym Iny Lorentz, hat mit den Romanen der "Wanderhure"-Reihe große Erfolge erzielt und eine riesige Fangemeinde gewonnen. Nachdem Marie im Mittelpunkt in mittlerweile drei Romanen stand ("Die Wanderhure", "Die Kastellanin", "Das Vermächtnis der Wanderhure"), ist es zwölf Jahre später ihre älteste Tochter Trudi, die auf Reisen geht und Abenteuer bestehen muss. Leider gestaltet sich die Geschichte diesmal nicht so kurzweilig wie in den bisherigen Büchern. Zunächst einmal werden dem Leser eine Menge Namen um die Ohren gehauen. Zwar gibt es am Ende des Buches ein Personenregister, aber zunächst mal wird einem regelrecht schwindelig von den ganzen Titeln, Burgen, Fürstentümern und Herkunftsverhältnissen, von den Ambitionen und Interessen der einzelnen Akteure. Richtig interessant wird es eigentlich nur, wenn die Rede nicht von fränkischer Politik ist, sondern wenn es menschelt zwischen den Charakteren. Wie immer haben die Frauen in diesem Roman es schwer, Gewalt und Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung und ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Trudi Adler ist ein toll ausgearbeiteter Charakter, und man liest gerne von dem störrischen Mädchen, das sich so vehement für ihre Interessen einsetzt und nie klein bei gibt. Doch die Ereignisse, die wirklich lesenswert und spannend sind, sind rar gesät in dieser Erzählung; es dauert sehr lange, bis die Geschichte endlich in Fahrt gerät. Die Ermordung Michel Adlers ist natürlich ein guter Griff der Autoren, denn so kommt Bewegung in eine Situation, die in der x-ten Fortsetzung irgendwann zu langweilen beginnt und nichts Neues mehr bereit hält.

Ansonsten heißt es für den Leser, sich in Geduld zu üben: Nach knapp 250 Seiten wird endlich die dreitägige Hochzeit von Bona beschrieben, und erst einhundert Seiten später macht Trudi sich endlich auf den Weg zum König. Diese Ereignisse sind dann kurzweiliger und spannender beschrieben und die Handlung bewegt sich endlich auf ihr Ziel zu; die Seiten davor scheinen eher Vorgeplänkel zu sein. Wenn man ein Buch problemlos um zweihundert Seiten kürzen könnte und es wäre trotzdem noch alles gesagt, dann ist das nie ein gutes Zeichen, und das trifft hier leider zu. Die detaillierten Ausführungen sind für einen historischen Roman zwar lobenswert, nur leider eben zäh zu lesen, weil sie nicht kurzweilig verpackt wurden. So entlocken einem die Ränke von Rittern, Äbten, Prälaten und Fürstbischöfen bisweilen eher ein Gähnen, will man doch viel lieber wissen, wie es mit Trudis Weg weitergeht.
Für Fans der Iny Lorentz-Romane um die Wanderhure und ihre Tochter ist diese Geschichte sicher interessant, wenn auch kein unbedingtes Muss als Fortführung der Reihe. Wer kein Fan der Reihe ist, dürfte sich stellenweise eher langweilen oder sich an der eher seichten Geschichte stören.
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schicht im Schacht, 10. Dezember 2008
Die Tochter der Wanderhure Trudi ist eine achtzehnjährige, verwöhnte Zicke. Von Vater Michael Adler verhätschelt, von der Mutter Maria gegängelt wurde aus ihr eine überhebliche, jedoch naive Tussi. Die junge Maid verguckt sich in den verschlagenen Junker Georg von Gressingen. Das gutgläubige Mädel träumt von einer sorgenfreien Zukunft als Burgfräulein. Doch das Schicksal ist böswillig und niederträchtig.
Der Fortsetzung der Wanderhuren-Romane fehlt ein hinterhältig, gemeiner Bösewicht. Die Intrigen des Junkers Georg und des Prälaten Cyprian Pratzendorfer sind nicht mit den Gemeinheiten der Gegner der Original-Wanderhure Marie zu vergleichen.
Marie, die ehemalige Wanderhure, stand oft vor dem ausweglosen Abgrund und erlebte grausame Vergewaltigungen am eigenen Leibe. Die Gefahren ihrer Tochter finden meist nur im Kopf der verzärtelten Dame statt.
Das erste Drittel des Romans, also ca. 200 Seiten, ist dahinrieselnde Langeweile. Erst mit der Ermordung von....
Nein, ich verrate nix. Ich produziere keinen Spoiler. Deswegen auch der Ratschlag den Bucheinschlag nicht zu lesen. Es wird einfach zuviel von der Geschichte verraten.

Also es geschieht ein Mord und danach wird es noch annehmbar Aufregend. Deswegen 3 Sterne.

Fazit:
Das Thema ist durch. Der Knochen ist abgenagt.
Bitte keine weitere Fortsetzung.

PS:
In meiner Rezension "Das Vermächtnis der Wanderhure" wahrsagte ich den Titel dieses Elaborats vor raus.
Das Autorenduo wird sicherlich noch einige Folgen ihrer größten Einnahmequelle verfassen. Deswegen noch eine Kostprobe meiner Hellseherfähigkeiten.
Hier meine Titelvorschläge:
- Die Schwester der Wanderhure
- Die Tante der Wanderhure
- Der Oheim der Wanderhure
- Die Mutter der Schwiegertochter der Wanderhure
- Die Ehefrau des Sohns der Wanderhure
- Die Tochter ihres Bruders der Wanderhure
- Die Ehefrau ihres Großvaters väterlicherseits der Wanderhure
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wanderhurenepos, 12. April 2012
Gefangen war ich schon vom ersten Buch des Wanderhurenzyklus. Natürlich ist es für mich ein Muss, die Geschichte weiter zu verfolgen. Auch der zweite und dritte Teil raubten mir meine Zeit, obwohl sie schon nicht mehr wirklich an den ersten Teil heran kamen. Trotzdem hab ich es mir nicht nehmen lassen, die Geschichte weiter zu verfolgen.
Zwar geht es weiter um Marie und ihren Michel. Doch diesmal ist Marie nicht die Hauptfigur, sondern ihre Tochter Trudi. Diese wirkt in den ersten Teil wie eine naive und hitzköpfige Göre. Ihre zugeteielte Dienerin Uta, die in der Geschichte auch einen kleinen Beitrag leistet, ist eher schwatzhaft. Michel, Marie, Trudi und eben die Bedienstete Uta sind nicht die einzigsten Rollen, die zu dieser Geschichte beitragen. Hinzu kommen noch Söldnerführer Peter von Eichenloh, Otto und Magnus Henneberg, Ritter Georg Gressingen, Hardwin Steinsfeld - um nur einige zu nennen. Jede Person hat ihren ganz speziellen Charakter. So wird zum Beispiel dem Ritter Georg einen fiesen Charakter verliehren.
Auch wenn zu Beginn Trudi auf mich naiv wirkt, dennoch mit Lauf der Geschichte dieses Mädchen als eigensinnig und mutig.
Durch den flüssigen Erzählstil, den das Ehepaar Lorentz hier auch gewählt haben, lässt sich dieses Buch sehr flink durchlesen. Selbst wenn man das Buch gedrungenermaßen zwischenzeitlich aus den Händen legen muss, kommt man mit Aufnahme wieder schnell ins Geschehen rein. Stellenweise plätschert die Geschichte dahin. Dennoch ist immer ein gewisses Potenial Spannung dabei. So geht es während den ganzen 700 Seiten mit der Spannung auf und ab. Doch verliert man keineswegs die Lust am Lesen. Selbst für etwas Humor wurde gesorgt, auch wenn es nur sehr sehr wenige heitere Stellen gibt. So musste ich zum Beispiel schmunzeln, als Eichenloh von Trudi einen Schweinskopf an den Kopf geworfen bekommen hat.
Auch gefällt mir wieder sehr gut, das geschichtliche Aspekte mit Geschichte so perfekt miteinander verknüpft worden sind. Am Ende des Buches findet man zudem noch die Aufstellung der mitspielenden Personen, sowie einen Glossar und einen geschichtlichen Überblick. Trotz ausschmückender Erzählungen, großen Unterhaltungswert und schöner Aufmachung ist es leichte Kost.
Doch selbst hier sind kleine Abstriche zum ersten Teil erkennbar, was mich persönlich nur ein ganz kleines bißchen stört.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig, 15. August 2009
Ich habe mit Begeisterung die ersten drei Teile verschlungen, leider kann diese Fortsetzung nicht im Geringsten mithalten.
* Hauptperson Trudi ist total naiv und wird je besser man sie kennt doch etwas unsympathisch
* Marie taucht fast gar nicht mehr im Buch auf - wirklich schade!
* was im Klappentext schon angekündigt wurde, der Mord an Michel, passiert erst nach über 200 Seiten, alles davor hätte man radikal kürzen können, es war total langweilig und bestand größtenteils nur aus Namen von unzähligen Personen und Orten - wer soll da bitte den Überblick behalten??
* wem die ersten drei Teile gefallen haben, der kann eigentlich daran nicht wirklich viel gutes finden! ES baut sich einfach keine Spannung auf!
Schade, das Autorenpaar hätte nach diesen drei Teilen aufhören sollen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wirklich nett, und sehr unterhaltsam, 22. Oktober 2009
In dem nunmehr vierten Band über Michel und Marie wird natürlich wieder mächtig intrigiert und vieles erinnert an GZSZ im Mittelalter...
Wer Iny Lorenz kennt erwartet von Ihr gut unterhalten zu werden, dies gelingt ihr in diesem Band auch vortrefflich.
Anders als im 3. Teil fand ich die letzten Seiten nicht als an den Haaren herbei gezogen. Natürlich siegt wie immer alles Gute, allerdings war ich dankbar dafür, dass dies nicht allzu theatralisch geschah.
Eine sehr nette und unterhaltame Fortsetzung.
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