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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar und sehr einfallsreich!!!
Nachdem ich bereits die beiden ersten Teile - Die Wanderhure und - die Kastellanin sehr gerne gelesen habe, musste ich den letzten Teil der Triologie selbstverständlich auch lesen und wurde auch nicht enttäuscht.

Das Buch liest sich sehr flüssig und es kommt auf keiner Seite Langeweile auf.

Marie wird während der Rückreise...
Veröffentlicht am 17. Juli 2006 von Kerstin2712

versus
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nett, mehr leider nicht
Nachdem ich als Fan historischer Romane schon einige Bücher über das Mittelalter gelesen hatte, kam ich an der Wanderhure und den nachfolgenden Büchern nicht mehr vorbei. Das erste Buch fand ich auch recht unterhaltsam, auch wenn ich die ständig wiederholte Brutalität irgendwann nicht mehr schockierend sondern anstrengend fand.

Da ich...
Veröffentlicht am 23. Mai 2007 von E. Berling


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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar und sehr einfallsreich!!!, 17. Juli 2006
Nachdem ich bereits die beiden ersten Teile - Die Wanderhure und - die Kastellanin sehr gerne gelesen habe, musste ich den letzten Teil der Triologie selbstverständlich auch lesen und wurde auch nicht enttäuscht.

Das Buch liest sich sehr flüssig und es kommt auf keiner Seite Langeweile auf.

Marie wird während der Rückreise Ihres Besuches bei Ihrer Freundin Hiltrud im Auftrag von Hulda von Hettenheim entführt. Hulda nimmt Marie ihren erst gerade geborenen Sohn weg und gibt ihn als ihr eignes Kind aus, da Sie nach 7 Töchtern ebenfalls wieder eine Tochter zur Welt gebracht hat. Marie wird indessen auf ein Sklavenschiff gen Russland verfrachtet.

Wie auch in den ersten beiden Büchern, muss Marie viele Gefahren überstehen. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und Zähigkeit gelingt es ihr jedoch auch die gefährlichsten Situationen zu meistern.

Ein wirklich gelungener Roman, dem ich jedem ans Herz legen kann, der gerne historische Bücher liest.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maries Geschichte geht weiter ..., 20. Mai 2006
'Das Vermächtnis der Wanderhure' ist die Fortsetzung von 'Die Wanderhure' und 'Die Kastellanin'. Marie, die ehemalige Wanderhure und Marketenderin lebt mit ihrem wieder gefundenen Mann Michel und der gemeinsamen Tochter Trudi auf der Burg Kibitzstein. Doch ihr Glück währt nicht lange. In diesem dritten Band gibt es ein Wiedersehen mit alten Freunden und Feinden aus den vorhergehenden Bänden. Die Fürstin Hulda von Hettenheim will sich an Marie rächen, die sie für den Tod ihres Mannes Falko verantwortlich macht, und lässt diese entführen. Sie gibt Maries neugeborenen Sohn als ihr eigenes Kind aus, verkauft Marie in die Sklaverei und täuscht deren Tod vor. Marie wird währenddessen nach Russland verschleppt. Ihr einziger Gedanke gilt der Flucht, Rückkehr zu Mann und Kind und der Befreiung ihres Sohnes aus den Fängen der Feindin. Bis dahin muss sie einige Abenteuer überstehen, schließt neue Freundschaften und macht sich neue Feinde.

Dieses Buch ist ein Muss für Fans der Wanderhure Marie, kann aber auch unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Die politischen Begebenheiten im deutschen Reich, in Russland und in Konstantinopel, einer Stadion von Maries Flucht, werden zwar beschrieben, klar im Vordergrund steht aber das Schicksal von Marie und ihrer Familie. Das Buch eignet sich also nur bedingt als Geschichtslektion, beschreibt aber anschaulich die herrschenden Zustände zu dieser Zeit.

Mir ging es bei 'Das Vermächtnis der Wanderhure' wie bei allen Büchern von Iny Lorentz. Einmal begonnen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wer gut und kurzweilig unterhalten werden möchte, ist hier genau richtig!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach schön, 4. August 2007
Von 
Birgit "Sonnenblume" (Baden-Baden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Nachdem ich die beiden ersten Bücher dieser Serie gelesen hatte, war auch der dritte Band ein Muß!!!
Man will ja schließlich wissen wie es mit Marie und Michel ausgeht.
Auch dieses Buch hat mich von Anfang an fasziniert und mir auch wieder viele Mittagspausen und Abendstunden gefüllt. Schade das es nun vorbei ist...
Es war interessant, spannend und leicht zu lesen und ich bin wieder abgetaucht in eine andere Zeit. Sehr empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine wirkliche Fortsetzung, eher ein eigenständiger Roman, 29. Juni 2011
Dieser Roman ist keine wirkliche Fortsetzung der vorangegangenen zwei Bücher, sondern eigentlich ein völlig eigenständiger neuer Roman mit einem völlig anderen Schauplatz, nämlich der weiten Gefilde Russlands. Die Autoren haben es jedoch verstanden, mit einer kurzen Einführungsgeschichte eine Verbindung zur vorgehenden Geschichte Maries herzustellen. Es war ihnen dann auch möglich, den sicher sehr verkaufsträchtigen Titel zu wählen und gleichzeitig ersparten sie sich das Erfinden der deutschen Nebenpersonen und Gegenspieler, da die Gestalt der Hulda in der Kastellanin" ja bereits vorbereitet wurde. Ansonsten hätte die Geschichte der Verschleppung Maries und ihrer russischen Abenteuer mit Sicherheit einen eigenen Roman füllen können. Dies ist für die Geschichte selbst jedoch kein Nachteil, eher schlägt es sich zum Guten aus. Denn hier können die Autoren völlig ohne Bezug zu Maries Vergangenheit (sieht man von der Begegnung mit der früheren Marketenderin Oda einmal ab) fabulieren und eine sehr spannende, flüssige und immer interessante Geschichte schaffen, die sich völlig von den zwei Vorgängerbänden unterscheidet. Ich habe diese Unterschiede sehr positiv empfunden.
Kritikpunkt ist es wieder einmal, dass weder am Anfang noch zwischendurch Jahreszahlen angegeben sind. Wieder muss der Leser sich aus Maries Erinnerungen heraus mühsam ausrechnen, in welchem Jahr sich Maries Erlebnisse abspielen. Leser, die insbesondere den ersten Band nicht kennen, werden sich damit sehr schwer tun, denn die Angabe des Jahres 1410 als Ausgangspunkt der Vertreibung Maries aus Konstanz ist letztendlich die Grundlage aller Berechnungen. Dies wirkt sich doch manchmal sehr störend auf den Lesefluss aus, da man entweder in den ersten beiden Bänden nachschlagen muss oder auf das Nachwort der Autoren angewiesen ist. Ein Nachwort als erstes zu lesen widerstrebt mir jedoch immer sehr, ein Vorwort zu den historischen Ereignissen wäre hier angebracht gewesen. Zur Not hätte es auch eine einfache Jahreszahl am Beginn des Buches getan.
Wie alle anderen Lorentz-Romane balanciert das Buch wieder gekonnt auf der Grenze zum Trivialroman. Dies wird auch gleich zu Beginn mit den äußerst verstrickten Plänen Huldas und einer Kindesvertauschung jedem Leser klar werden. Der Austausch männlicher und weiblicher Kinder zwecks Veränderung der Erbfolge (wie bereits der Gedächtnisverlust im zweiten Band) ist doch allzu sehr eine Zutat zum Trivialroman. Da es bei den späteren Abenteuern Maries jedoch keine große Rolle spielt, hat es mich nicht wirklich gestört. Man bemerkt, dass die Autoren über beträchtliches historisches Wissen verfügen und auch gut recherchiert haben, aber die Darstellung eines fundierten historischen Hintergrundes ist ihre Sache eigentlich nicht. Ihre Stärke liegt vielmehr in der Erfindung gut logisch durchgestrickter, manchmal unglaublicher und doch immer interessanter fiktiver Geschichten. Um diese Gegebenheiten herzustellen, genügen einige wenige Schilderungen der Verhältnisse in Russland und eine recht gute Darstellung des Lebens an Fürst Dimitris Hof, die allerdings den russischen Klischees gehörig Futter geben. Beim Auftritt eines Geistlichen zur Prüfung der Gefangenen im holländischen Hafen ist sogar eine Prise Gesellschaftskritik an den kirchlichen Verhältnissen spürbar.
Gerade an Fürst Dimitris Hof sind dem Autorenpaar einige sehr gute männliche Charaktere, wie Fürst Dimitri selbst oder auch Lawrenti, der das Beste für sein Land, nicht für sich selbst will, gelungen. Und mit Andrej Grigorijewitsch haben die Autoren endlich einmal eine wirklich gut gelungene männliche Nebenfigur erschaffen, die eine echte Entwicklung vom Luftikus zum verantwortungsbewussten Freund durchmacht, sie benötigen noch nicht einmal den Aufbau einer Liebesgeschichte mit Marie, um uns diesen sympathisch zu machen.
Leider kann in diesem Teil die Figur des Michel hiermit wieder gar nicht mithalten. Er fällt völlig in seine lethargische Rolle aus dem ersten Band zurück und lässt alles kritiklos geschehen. Im Gegensatz zu Marie im zweiten Band nimmt er eine zweite Ehe ohne große Gegenwehr an und lässt dann auch noch zu, dass seine neue Frau Schwanhild die Herrschaft über ihn und seine Burg vollkommen übernimmt. Da fällt es dem Leser manchmal doch sehr schwer, seine führende politische Rolle nachvollziehen zu können, man fragt sich unwillkürlich, welche Führungseigenschaften ihn als Ritter auszeichnen sollen, wenn er sich noch nicht einmal auf seiner eigenen Burg durchsetzen kann. Männer wie ihn gibt es ja im wirklichen Leben zuhauf, mit Sicherheit sind diese jedoch nicht diejenigen, nach denen fast alle Frauen heimlich schielen. Hier ist das Wort mittelmäßig eventuell zutreffend, seiner in fast jeder Situation dominierenden Marie kann Michel jedenfalls nicht das Wasser reichen und in dieser Hinsicht passen sie eigentlich überhaupt nicht zusammen. Man fragt sich unwillkürlich, was Marie eigentlich an ihm findet.
Insgesamt ein sehr flüssiger und interessanter Roman mit einem ausgefallenen, in dieser Zeit schon fast exotischen Schauplatz mit einigen netten Überraschungen wie beispielsweise der Mohrin Alika. Das Buch ist niemals langweilig und liest sich in schnellster Zeit locker weg. Für Leser, die ausschließlich gut unterhalten werden wollen, die ein schemenhafter historischer Hintergrund nicht stört und die Ausflüge in den Trivialroman, wie bei I. Lorentz typisch, tolerieren können, uneingeschränkt empfehlenswert!
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider nicht ganz so gut, wie die Vorgänger, 10. Juni 2006
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich muß gestehen, mir hat das Buch zwar gefallen, aber ich war nicht so hingerissen, wie in den ersten beiden Teilen. Der Plot ist leider sehr vorhersehbar und Marie wird mir ein bißchen zu sehr glorifiziert. Dazu kommt, daß es mir ab der Mitte bis zum Ende ein wenig zu rasch ging, da wurden jede Menge gute Ideen viel zu schnell und seicht verwurstet meiner Meinung nach.

Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und wurde gut unterhalten. Allerdings bin ich ein wenig erleichtert, daß es keine weiteren Marie-Bücher geben wird. Wenns am schönsten ist, soll man nämlich aufhören. Ich freu mich aber auf viele weitere neue liebenswerte Charaktere in anderen Iny Lorentz Büchern.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ende gut, alles gut!, 9. Oktober 2006
Von 
E. Flick (Odenwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wieder aufs Neue sehr beeindruckend was im Leben von Maria Adler alles passiert. Die Autorin beschreibt sehr mitfühlend das Schicksal, das auf Marie wartet. Doch leider wird dies anfangs sehr ausführlich beschrieben, sodass gegen Ende des Buches der Eindruck erweckt wird, der Autorin renne die Zeit davon. Meines Erachtens hätte die Rückkehr in die Heimat einen ebenso ausführlichen Bericht verdient wie die Teile zuvor.

Dennoch ein durchaus gelungenes und gut lesbares Buch, denn am Ende wird alles - so wie es sich der Leser wünscht - wieder gut.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nett, mehr leider nicht, 23. Mai 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich als Fan historischer Romane schon einige Bücher über das Mittelalter gelesen hatte, kam ich an der Wanderhure und den nachfolgenden Büchern nicht mehr vorbei. Das erste Buch fand ich auch recht unterhaltsam, auch wenn ich die ständig wiederholte Brutalität irgendwann nicht mehr schockierend sondern anstrengend fand.

Da ich trotzdem wissen wollte, wie es mit Michel und Marie weitergeht, begann ich auch mit dem zweiten Buch, merkte aber schnell, dass es auf dem selben Prinzip basiert wie das erste, so dass ich vorab schon wußte, wie es ausgeht. So fand ich dann das Wiedersehen der beiden auch ein wenig konstruiert.

Das dritte Buch - da kann ich mich den anderen Beiträgen leider nicht anschließen - fand ich dann wenig überzeugend. Das wiederholte Erzählprinzip (alles super / Katasrophe / eine Heldin, die ihr Ziel verfolgt und erreicht / Happy End) wurde eintönig, da das Ende mehr als vorraussehbar war. Auch die Charaktere fand ich schwach erzählt, da sie entweder engelsgleich gut oder durch und durch böse waren. Vom Zwiespalt zwischen Gut und Böse, mit dem eine Figur zu kämpfen hat, war keine Rede.
So fand ich auch die Skrupellosigkeit der Hulda von Hettenheim arg übertrieben und die Ereignisse um die Verschleppung in die Sklaverei an den Haaren herbeigezogen. Die Zufälle, die dann wieder in die Heimat führten, waren auch zu passend, als dass sie glaubwürdig sein könnten.

Das Ende des Buches erinnerte mich an Stücke aus dem Ohnsorg Theater, wo am Schluss jeder Pott seinen Deckel findet und sich durch die fehlerlose Hauptfigur alles zum rundum Guten wendet. Ein bißchen dick aufgetragen das Ganze.

Insgesamt fand ich also die Trilogie zwar unterhaltsam, ich würde sie aber sicher kein zweites Mal lesen und auch niemandem als besonderen Tipp warm ans Herz legen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 709 Seiten Genuss, 4. Juni 2006
Nach den beiden gelungenen Büchern über das Schicksal von Marie, die zum Leben als Wanderhure und später als Marketenderin gezwungen war, habe ich den dritten Band mit gemischten Gefühlen erwartet. Doch das Buch ist eine absolut würdige Fortsetzung der beiden vorangehenden Bände.

Marie fällt ihrer Feindin Hulda von Hettenheim in die Hände und wird von dieser nicht nur ihres neu geborenen Sohnes beraubt sondern auch in die Slaverei nach Russland geschickt. Zum ersten Mal trägt sich Marie mit dem Gedanken, sich aufzugeben und in ihr Schicksal zu fügen. Doch der Wunsch, ihren Sohn doch noch in die Arme ihres geliebten Michels zu legen, hält sie aufrecht. Sie ahnt ja nicht, dass sie in ihrer Heimat durch die Machenschaften Huldas als tot gilt und Michel Schwanhild zur Frau genommen hat. Mit viel Geschick schafft es Marie, Freunde zu finden und den Weg nach Hause unter die Füsse zu nehmen...

Schön ist, dass Marie in diesem dritten Band zwar noch immer eine spannende und auch attraktive Protagonistin ist, dass Iny Lorentz ihre Heldin aber langsam altern lässt und so eine stimmige Geschichte erzählen kann.

Wer die Wanderhure und die Kastellanin gelesen hat, sollte auf keinen Fall auf die Fortsetzung verzichten. Aber es ist auch problemlos möglich, mit dem neuesten Iny Lorentz-Band in die Geschichte einzusteigen, man bringt sie auf diese Weise halt etwas um den Lesegenuss der ersten beiden Bände. Wer historische Romane mag, wird mit diesem Buch absolut gut bedient sein.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maries Geschichte geht in die 3te Runde, 25. Mai 2006
Von 
Wer hätte das gedacht, Iny Lorenz hat nach der Wanderhure und der Kastellanin einen dritten Roman über das Leben der ehemaligen Hure Marie geschrieben. Wieder einmal tauchen wir in die bunte Welt des Mittelalters ein und erleben zum dritten Mal die Schicksalsschläge Maries mit. Nachdem diese endlich ihren Mann Michel wieder gefunden hat, verlebt sie mit ihm eine glückliche Zeit in Kibitzstein, doch nach einem Besuch bei ihrer alten Freundin Hiltrud, wird Marie von ihrer Todfeindin Hulda von Hetternheim entführt. Hulda ist ebenso wie Marie schwanger, nur braucht sie dringend einen Sohn und als Marie einen zur Welt bringt, vertauscht sie diesen mit ihrer neugeborenen Tochter. Marie wird daraufhin in die Sklaverei verkauft und findet sich auf einmal in der großen Weite Russlands, am Hof eines Fürsten wieder. Doch Marie wäre nicht Marie, wenn sie nicht in jeder noch so auswegslosen Situation, ihren Mut und ihre Zuversicht bewahren würde. Nicht nur nimmt sie sich der Tochter Huldas an, sondern auch der schwarzen Sklavin Alika. Schnell wird sie auch die Vertraute der Fürstin und als der Fürst gestürzt und ermordet wird flüchtet Marie mit der Fürstin und ihren Kindern nach Konstantinopel. Nach langen Wirren, kommt Marie wieder zurück ins Reich und hofft dort ihren Mann und ihren Sohn wieder zu finden, doch Michel ist erneut verheiratet...

Aber ich will nicht zu viel verraten, aber wer Iny Lorenz kennt, weiß das am Ende alles gut und die gutherzige Marie über ihre Feinde triumphieren wird. Die Autorin hat einen großartigen Roman geschrieben, der so bunt und abwechslungsreich wie das Mittelalter selbst ist. Wer die ersten 2 Bücher mochte wird diesen Roman lieben, denn Frau Lorenz hat sich eine noch spannendere Geschichte als bei der Kastellanin erdacht. Nur manchmal stört es das Marie einfach zu gut für diese Welt ist und alles wirklich alles sich zum Guten wendet. Um Maries Willen hoffe ich das Frau Lorenz nicht noch einen Roman über die ehemalige Wanderhure schreiben wird und Marie ihr restliches Leben glücklich und zu frieden lebt, für uns ihre treue Leserschar hoffe ich es aber um so mehr, dass sie es doch tut!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In Ordnung, 18. April 2007
Nachdem der erste Band "Die Wanderhure" durchaus spannend war, der zweite dagegen ziemlich langatmig, wirkte der dritte Teil "Das Vermächtnis der Wanderhure" teilweise wie schnell hingeschmiert. Es scheint, als hätten die Autoren längst genug gehabt von Marie und ihrem Michel so das die Geschichte oft viel zu wenig beschrieben wird. Einige Unklarheiten kamen in dem Buch auch vor so wie viel zu schnell abgehandelte Szenen eben.

Trotz alledem ist dieses Buch ganz nett für einen verregneten Nachmittag oder lange Zugfahrten...besonders spannend, wie Teil 1 etwa, ist es allerdings nicht und anspruchsvoll, wie die beiden anderen teile, auch nicht.
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