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am 3. Oktober 2011
Zuerst einmal ist es sicher angebracht, etwas zum Hintergrund des Spiels zu erzählen. Daher eine kurze Einleitung: bei Ocarina of Time handelt es sich ursprünglich um ein N64 Spiel aus dem Jahre 1998. Es wird seither sowohl von vielen Kritikern als auch Spielern als eines der besten, wenn nicht DAS beste Spiel überhaupt angepriesen. Dem mag man zustimmen oder nicht, aber Fakt ist, dass OoT seinerzeit Maßstäbe gesetzt und das Genre geformt hat. Somit hat es sich den Titel eines Meilensteins zu Recht verdient!
Es wurde bereits mehrfach für den Gamecube portiert, wo es sowohl auf einer Bonus Disc der limitierten Zelda: Wind Waker Edition, als auch auf einer nur über Club Nintendo erhältlichen Collector's Edition Disc erschien. Seit 2007 ist es zudem auch über die Virtual Console der Wii erwerbbar.
Nun stellt sich für einige sicher die Frage: Lohnt es sich dann überhaupt noch, sich die 3DS Version zuzulegen? Meine Antwort lautet: ja, denn dies ist das erste Remake im eigentlichen Sinne, während die vorherigen Versionen quasi direkt übernommen wurden.

Bevor ich nun auf die Unterschiede zum Original eingehe, möchte ich für die OoT-Neulinge ein paar Worte über die Story verlieren:
Ihr schlüpft in die Rolle des Jungen Link, der bisher ein recht friedliches Leben im Walddörfchen Kokiri führt - bis er eines Tages von Albträumen geplagt und im Auftrag des heiligen Deku-Baums von der Fee Navi aufgesucht wird.
Seit jenem Tag überschlagen sich die Ereignisse: der Deku-Baum wird verflucht und Monster suchen das Land heim, was auf die Übeltaten eines Mannes namens Ganondorf zurückzuführen ist. Diesen gilt es nun zu stoppen...
Ein Unterfangen, welches sich - will man dabei auch wirklich alles erforschen - gut und gerne 40-50Std hinziehen kann.

Was für mich neben der Story am wichtigsten für ein tolles Spielerlebnis ist, ist natürlich die Spielmechanik an sich, also quasi die "Art, das Spiel zu spielen".
Als typisches Action-Adventure zeichnet sich Zelda durch bestimmte Faktoren aus:
Die Erkundung einer großen Welt ist ein wichtiger Part. Nicht selten muss man wirklich Köpfchen benutzen, um voranzukommen; dazu gehört das Einsetzen diverser Gegenstände am richtigen Ort und zur richtigen Zeit. Ebenfalls zentraler Punkt ist die Interaktion mit NPCs (=non-player-character), die mit Nonsense oder reinem Hintergrundwissen zum Zelda-Universum bis hin zu wichtigen Informationen oder sogar notwendigen Gegenständen aufwarten. Dabei ist man nicht darauf beschränkt, ununterbrochen der Story zu folgen bis sie zuende ist, sondern wird sich in vielen Nebenquests wiederfinden, für die man mit nicht nötigen, jedoch hilfreichen Dingen wie erweiterter Energie belohnt wird. Spezielles Element an Ocarina of Time ist, wie der Name bereits verrät, die Okarina. Das Erlernen von Musikstücken ist unabdingbar.
Der "Action"-Teil wiederum sind die Kämpfe im Spiel; besonders bei Bosskämpfen ist Geschick und Reaktion gefragt, ohne dabei die Taktik aus den Augen zu lassen. Anders als bei RPGs ist es hier nicht möglich, seinen Charakter aufzuleveln, sodass man sich auf nichts als sein Können verlassen kann. Das ganze geschieht aus der Third-Person-Perspektive (=dritte Person), d.h., ihr seht den Charakter komplett und fühlt euch, als wärt ihr hinter ihm positioniert. Zum Umschauen oder auch zum genauen Zielen mit Waffen wie Pfeil und Bogen lässt sich in eine Ego-Perspektive wechseln, während der sich Link selbst aber nicht fortbewegen kann.

Die Steuerung ist schnell erlernt und meiner Meinung nach sehr intuitiv. Man bewegt sich mit dem Analogstick in alle Richtungen, zum schnelleren Vorankommen kann Link sich per A Knopf vorwärts rollen. A ist ebenfalls der sogenannte Aktionsknopf - er findet Verwendung zum Ansprechen der NPCs oder zum Begutachten und Aufheben diverser "Requisiten".
Schwerthiebe führt man mit B aus, während man zusätzliche Waffen und Gegenstände aus dem Inventar frei den Knöpfen Y und X sowie zwei zusätzlichen Feldern auf dem Touchscreen zuordnen kann. Gegnerische Angriffe werden mit der R-Schultertaste, dem Schild, abgeblockt.
Während eines Kampfes lassen sich Gegner mit der L-Schultertaste anvisieren, außerhalb der Kämpfe wird die Taste zum Justieren der Sicht benutzt.
Neu dazugekommen ist in der 3DS Version, dass das Zielen aus der Ego-Perspektive nun auch mit dem Schwenken des 3DS möglich ist. Ursprünglich benutzte man dazu den Analogstick, was man auch immer noch tun kann, denn die Schwenkoption lässt sich optional einschalten. Leider leidet der 3D-Effekt darunter, da man für diesen bekanntermaßen das Gerät aus einem bestimmten Blickwinkel betrachten muss.

Das führt uns auch endlich zu einem Vergleich zwischen N64-Original und Remake!
Als erstes fällt natürlich die aufgewertete Optik ins Auge. Die Grafik ist schärfer, die Farben viel satter und heller, die Charaktere und die gesamte Umgebung weisen mehr Detailreichtum auf. Ich habe schon gelesen, dass viele sich über die veraltete Grafik beim Remake beschwert haben - sicher wurde damit nicht alles aus dem 3DS herausgeholt, aber gerade im direkten Vergleich mit dem N64-Original fällt ein EXTREMER Unterschied auf. Die Mauern, Gewässer und Gräser sehen dank neuer Texturen nun auch aus wie ebensolche; Gesichtszüge vermitteln mehr Emotion als vorher.
Zudem wurden sowohl das Intro als auch die Cutscenes komplett überarbeitet. Inhaltlich sind sie natürlich gleich geblieben, aber die veränderten Kameraeinstellungen setzen das ganze besser in Szene als gewohnt.
Der 3D Effekt kommt dabei großartig zur Geltung. Wenn Ganondorf mir einen Energieball direkt ins Gesicht schleudert - wundervoll ;)
Einzig besagtes Problem beim Schwenken wäre hier zu bemängeln, fällt aber nicht zu sehr ins Gewicht, da man die Option ja ausstellen kann.

Der Soundtrack ist ZUM GLÜCK gleich geblieben. Ocarina of Time beherbergt einen meiner absoluten Lieblingssoundtracks. Zelda-Komponist Koji Kondo ist Meister seines Fachs, was sicher dadurch bestätigt wird, dass seinen Kompositionen schon eigene Orchesterkonzerte gewidmet wurden.
Von den wunderschönen, sanften Melodien der Okarina-Lieder bis hin zur epischen Endgegner-Hintergrundmusik wird hier einfach alles geboten. Jede emotionale, witzige oder gefährliche Situation wird perfekt unterlegt. OoTs Klänge wurden auch schon auf mehreren CDs verewigt, von denen ich persönlich 2 besitze. Ich bin also wirklich davon begeistert! Als Anspieltipp seien hier die Serenade des Wassers, Hymne des Sturms, Gerudotal und König Dodongos Kampfthema genannt - das nur nebenbei, falls sich jemand im Vornherein ein Bild von der Vielseitigkeit machen möchte.

Neben Grafik und Sound gibt es noch weitere Dinge, die einer Erwähnung würdig sind.
So wurde das Menü ordentlich überarbeitet und ist jetzt übersichtlicher und schneller zu benutzen. Nun kann man beispielsweise die Eisenstiefel über einen regulären Itemknopf benutzen, statt extra ins Ausrüstungsmenü wechseln zu müssen. Gut gelungen!
Für Neueinsteiger wurde außerdem eine Hilfefunktion eingebaut: an verschiedenen Orten des Spiels befinden sich Wissenssteine, die dem Spieler "Visionen" vermitteln. Diese zeigen ein Video von Link, wie er an bestimmte Orte geht, um etwas zu finden, oder sonstige Aktionen ausführt. Geübte Zelda-Spieler werden von dieser Funktion keinen Gebrauch machen, während es für alle anderen sicher eine nette Hilfestellung ist, damit man keinen Blick auf Komplettlösungen werfen muss.
Außerdem wurde das fehlende Rumble-Feature, das man früher mit einem Rumble Pak nutzen konnte, ausgeglichen. Ein bestimmter Gegenstand im Spiel erlaubte es, durch Vibration diverse Geheimnisse anzuzeigen. Da der 3DS ein solches Feature nicht besitzt, wird stattdessen ein Icon des Gegenstandes am Bildschirmrand angezeigt. Es wurde auf jede Kleinigkeit geachtet!
Die nächste Änderung ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar: einige Namen wurden geändert. Die Vogelscheuchen Byron und Balzac sind jetzt Paul und Peter, während die Zimmermänner nicht mehr nach den Beatles benannt sind, Kraft- und Titanhandschuhe tragen jetzt den Namen Silber- und Goldhandschuhe. Und was ich persönlich schade finde: aus Killa Ohmaz machte man Höllische Hexenarmada, die Sexy Thermo Hexy ist zur Doppelten Dynamitattacke geworden. Letzteres ließe sich vielleicht durch den Jugendschutz erklären...? Finde ich überzogen, da die Namen einfach nur lustig klangen, aber über diesen Verlust werde ich schon hinwegkommen.
Übrigens: viele Glitches (=Spielfehler, die man ausnutzen kann, um nicht vorgesehene Aktionen im Spiel zu vollführen) die es früher schon gab, wurden extra belassen. Damit will man sicherstellen, dass sich alte Hasen ihrer Nostalgie hingeben und sich noch "wie zu Hause" fühlen können. Es ist beispielsweise nach wie vor möglich, als erwachsener Link in Jabu-Jabus Bauch zu gelangen.

Einen Extra-Abschnitt möchte ich einer der interessantesten Neuerungen widmen, bei der es sich um den Boss-Modus handelt. Wie der Name schon verrät, lassen sich bereits bestandene Bosskämpfe - mit Ausnahme des finalen Kampfes - in beliebiger Reihenfolge und so oft man will erneut bestreiten! Nebenbei läuft eine Uhr, die die Rekordzeiten aufzeichnet. Hat man jeden Endgegner mindestens ein weiteres Mal bezwungen, wird die wahre Herausforderung freigeschaltet - der Bosskampf-Modus, in dem alle Bosse hintereinander ohne Pause besiegt werden wollen. Die Schwierigkeit liegt hierbei unter anderem auch darin, dass nur eine bestimmte Anzahl von Herzen und Items zur Verfügung stehen, während man im eigentlichen Spielverlauf womöglich viel besser ausgerüstet war.

Zum Abschluss geht's um etwas, das für mich ein erheblicher Kaufgrund war: nach Beendigung von OoT wird die andere Version des Spiels - Master Quest - freigeschaltet. Auf den ersten Blick ist es das gleiche wie das Originalspiel, jedoch wurde hier ordentlich am Schwierigkeitsgrad gearbeitet.
Master Quest war ursprünglich für das 64DD, eine Erweiterung fürs N64, gedacht. Da diese aber floppte, erblickte das Spiel nie das Licht der Welt - bis es der limitierten Edition von Zelda: Wind Waker beilag. Es unterscheidet sich insofern zu OoT, dass die Dungeons auf andere Art gelöst werden müssen, viele Skulltulas und Items sich an anderen Orten befinden sowie, dass mehr und stärkere Gegner auftauchen.
An der 3DS Version von Master Quest wurden weitere, gravierendere Veränderungen vorgenommen: die Gegner machen doppelten Schaden und die gesamte Spielwelt ist gespiegelt. Sehr willkommene Abwechslung, wie ich finde, andersrum macht das ganze wieder einen ganz anderen Eindruck. Der Boss-Modus wurde auch hier eingebaut.
Alles in allem habe ich die ganzen Neuerungen sehr positiv aufgenommen, was sicher auch daran liegt, dass ich OoT schon fast auswendig kannte. So sind neue Rätsel und Hindernisse definitiv willkommen!

Damit wäre meine... "kleine" Rezension auch am Ende angelangt. Ich hoffe, sie war für die einen informativ genug, und die anderen finden im Text wonach sie suchen... :)

Wem der Text zu lang ist, der möge hier mein Fazit lesen: KAUFT! DAS! SPIEL! Es hat nichts von seiner Brillanz verloren, im Gegenteil, und ich lege es wirklich jedem ans Herz, der auch nur ein bisschen was mit Action-Adventures anfangen kann. Nun hoffe ich noch auf ein ebenso grandioses Remake meines Lieblings-Zeldas, Majora's Mask!
1313 Kommentare290 von 294 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 25. November 2013
Also, mittlerweile bin ich über 40 und konnte diesen ganzen Zelda-Hype nie verstehen. Freundinnen von mir sind schon seit eh und je begeisterte Nintendo-und-Zelda-Spielerinnen. Irgendwann dachte "Ok, na gut, ich probiere es auch mal - Zelda muss ja toll sein." Also kam vor vielen Jahren ein Gamecube ins Haus und Zelda Ocarina of Time, Windwaker und Twilight Princess. Ich habe mit Windwaker angefangen und habe irgendwann aufgegeben. Es war nicht mein Spiel (Habe mich ständig verfahren auf dem Meer, was mich total genervt hat.). Die anderen habe ich gar nicht erst versucht. Alles ist bereits wieder verkauft.

Die Konsole, mit der ich dann wirklich gespielt habe, war der DSlight und nun der 3DS XL. Und wieder schwappte jetzt der Zelda-Hype auf mich über. Man kommt an Zelda einfach nicht vorbei, wenn man sich über gute Spiele informiert ;-). Ocarina of Time lag seit etwa einem Jahr in meinem Regal, ungespielt. Als ich Laytons Maske der Wunder durch hatte, musste ein neues Spiel her und da griff ich dann zu Ocarina of Time und war... süchtig!

Was ist passiert!? Das erste mal nutze ich oft die 3D-Funktion des 3DS. Bei allen anderen Spielen hat sie eher gestört, aber hier flutscht man förmlich in die Welt hinein. Die Figuren sind total schön gezeichnet, die Welt hat in 3D eine tolle Tiefe. Begeistert bin ich auch davon, dass sämtliche Funktionen des 3DS ausgenutzt werden. Ich konnte nicht aufhören zu spielen, bin noch nicht ganz durch (wenn, dann aktualisiere ich diese Rezension noch mit der Statistik). Ich habe Zelda nachts in meine Träume eingebaut - das Spiel fesselt mich, wie keines davor. Die anderen Spiele waren Zeitvertreib, Entspannung. Zelda ist eine Story, eine Geschichte, eine andere Welt - was zum Eintauchen. Ich bin total begeistert und habe mir das neue Zelda-Spiel (The Legend of Zelda: A Link Between Worlds) für den 3DS bereits bestellt. Endlich endlich kann ich meine Freundinnen verstehen!

Jetzt brauche ich nur noch Empfehlungen, welche Zelda-Spiele ich danach spielen sollte... ;-)

Fazit: Für alle, ausnahmslos ALLE, kann ich dieses Zelda-Spiel nur empfehlen!
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am 18. September 2011
Ich habe dieses Spiel gemeinsam mit einer Nintendo 3DS bei einem TRND-Projekt erhalten und darf dies unabhängig und ausgiebig testen.

Da ich bereits vor JAHREN Zelda auf meiner Nintendo 64 gespielt habe, war ich sehr gespannt ob mich eine Neuauflage und dann noch in 3D begeistern oder enttäuschen wird. Ich habe dieses Projekt demnach mit einer neutralen "Stimmung" angefangen und war bereits nach dem Vorspann begeistert. Link ist nicht nicht mehr hinter einer Glasscheibe gefangen, sondern kämpft um das Leben von Zelda direkt vor meinen Augen. Der 3D-Effekt ist atemberaubend, man versinkt bereits zu Beginn in eine farbenfrohe und spannende Stadt namens "Kokiri". Der junge Link (ca. 10 Jahre alt) hat noch keinerlei Erfahrungen und noch zu wenig Werkzeuge um das Böse, was ihn außerhalb seiner Heimat erwarten wird, zu besiegen.
Wie schon der Aufbau der Nintendo 3DS verrät, hat man auch bei "The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D" 2 Bildschirme zur Verfügung. Der obere Bildschirm zeigt Link und alles was um ihn herum in 3D passiert, der Untere dient als "Werkzeugkasten" mit dem man bestimmen kann, welche Waffe verwendet werden soll oder wie viele Herzen noch zur Verfügungen stehen, usw... . Eine Karte zur Orientierung ist ebenfalls vorhanden. Da nur der untere Bildschirm über die Touchscreenfunktion verfügt, kann man diesen mit dem 3DS-Pen berühren, oder mit den Fingern. Ich habe das Spiel meistens mit dem Finger gemeistert, da man bei einem Kampf ja nicht erstmal gediegen seinen Pen auspackt und damit hantiert. Viel schneller und genauer geht das traditionell mit dem Finger, da die Tasten groß genug um diese präzise genug bedienen zu können.

"The Legend of Zelda" ist ein Spiel, indem man ständig neue Sachen und Methoden dazulernt und quasi mit Link gemeinsam aufwächst. Link wird bei ca. 30 % des Spielverlaufs erwachsen ( 7 Jahr älter ) und kann somit neue Waffen verwenden, für die er früher zu klein war. Man kommt auf seiner Mission, Zelda aus den Händen des Bösen zu befreien, nur weiter, wenn man geschickt die neu erlernten Methoden verwendet und natürlich auch ein wenig nachdenkt ;) Bei mir war es manchmal so, dass ich nicht weiter wusste und erst am nächsten Tag eine Lösung gefunden habe. Und gerade das macht ein gutes Spiel für Groß und Klein aus!
Nachdem man jeweils einen der insgesamt sechs Weisen befreit folgt wie jedes Mal, ein kurzes "Filmchen", in dem man erfährt, wie es weitergeht. Diese Filmchen sind zu beginn sehr hilfreich, im weiteren Verlauf werden sie jedoch sehr einseitig, da im Prinzip immer das Gleiche vermittelt wird. Damit muss man aber leben ;)
Die Endgegner bei der Befreiung der Weisen waren oft zu einfach zu besiegen, wenn man die richtigen Waffen kennt.

Ich RATE von Komplettlösungen AB, da gerade dieses "Nachdenken" den Reiz des Spiels ausmacht!

Fazit: "The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D" ist das beste Spiel, das ich jemals gespielt habe! Es ist an Vielseitigkeit und Spannung nicht zu topen und erfordert sehr oft eine nicht unterschätzbare Denkleistung. Obwohl es den Aufdruck "USK ab 6 freigegeben" trägt, würde ich dennoch behaupten, dass ein Sechsjähriger damit nichts anfangen kann ;) Meines Erachtens nach ist erst ein 12-14 Jähriger in der Lage dieses Spiel zu schaffen.(Ich persönlich 20 Jahre alt).

Meine Statistik zum Spiel:

Gesamtspielzeit: 54:02 h
Spielhäufigkeit: 22-mal
Durchschnittsdauer: 2:27 h
Zuerst gespielt: 26.08.2011
Zuletzt gespielt: 17.09.2011
33 Kommentare28 von 30 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2011
Ich war mir zuerst nicht sicher, ob ich mir wirklich ein Spiel kaufen soll, das ich damals bereits bis zum Umfallen gespielt habe. Immerhin sind 3DS-Spiele alles andere als günstig. ;-)

Aber ich habs gewagt und muss sagen: ICH BIN BEGEISTERT!

Die Erwartungen an das Spiele sind durch die Medien tierisch in die Höhe geschossen und dennoch toppt es nochmal alles.
Die Grafik hat eine komplette Rundumerneuerung bekommen, alles wirkt jetzt noch stimmiger als auf dem N64 damals. Hinzu kommen viele neue Details die eingefügt wurden und einem den Mund des öfteren sperrangelweit aufstehen lassen.

Der 3D-Effekt ist ebenfalls durchweg beeindruckend, so schön hatte ich mir das nicht zu träumen gewagt.
Aber sogar im 2D-Modus weiss das Spiel zu begeistern, da alles gestochen scharf wirkt!
Ich persönlich konnte mich gar nicht recht entscheiden, in welchem Modus ich das Spiel jetzt spielen wollte. *g*

Aber auch der Sound wirkt klarer als jemals zuvor, muss man einfach gehört haben.
(Was aber nicht heißt, das Navi's ständiges "LINK LINK LISTEN HEY LINK HEY LISTEN LISTEN!" weniger nervig ist...) ;-D

Ebenfalls großartig finde ich die Möglichkeit, die Sicht in der Ego-Perspektive durch herumschwenken des 3DS steuern zu können. Schwenk nach links: Link schaut nach links. Schwenk nach rechts: Link schaut nach rechts.
Zwar kann man diese Funktion auch ausschalten und die Sicht wie gehabt per Analog-Stick steuern, jedoch funktioniert die Rumschwenk-Methode so präzise, dass es einfach viel mehr Spaß macht sie eingeschaltet zu lassen.

Fazit:
Wer das Spiel schon auf dem N64 bzw. der Wii gespielt hat: KAUFEN.
Wer das Spiel noch nicht auf dem N64 bzw. der Wii gespielt hat: KAUFEN.
Wer kein Zelda-Fan ist: KAUFEN und dadurch Zelda-Fan werden! :-D
77 Kommentare151 von 165 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2011
The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D ist kein weiter Teil der Zelda-Reihe, sondern ein Remake des 1998 auf der Nintendo 64 erschienen The Legend of Zelda: Ocarina of Time.
schönere Grafik und 3D Effekt schmücken nun das Remake, das nun auch erstmalig auf einer Handheld Konsole gespielt werden kann.

Neben Grafik und 3D Effekt hat Nintendo auch noch die sogenannte Ocarina of Time Master Quest hinzugefügt, hier wurde das ganze Spiel zusätzlich spiegelverkehrt dargestellt und der Schaden den man erleidet verdoppelt sich. Desweitern besteht nun die Möglichkeit bereits besiegte Bosse im "Boss-Challenge" Modus erneut zu bekämpfen.

Die Aufteilung auf die beiden Displays (oben 3D und unten Touchscreen) wurde wie folgt vorgenommen. Oben zeigt sich die Umgebung in all ihrer Pracht mit der Rückansicht auf Link und unten sieht man nützliche Details wie etwa die Karte, Items und die Ausrüstung. Somit hat man alles im Überblick und die schöne neue Grafik wird nicht von unötigen Minikarten überdeckt.

Wie ich leider gestehen muss, ist dies der erste Zelda Teil den ich komplett durchgespielt habe (bzw kurz davor bin und noch beenden werde), da ich bisher immer nur bei Freunden mal andere Zelda Teile anspielen konnte.
Jedenfalls musste ich überraschend feststellen, wie dunkel und düster es doch in Hyrule vor sich geht. Mein einzigster Eindruck, Zelda sei ein Kinderspiel verflog vollkommen, als ich dann in den "zweiten Teil" des Spieles eintauchte und gesehen habe, was der böse Ganondorf mit dem einst so schönen und friedlichen Hyrule veranstaltet hat.

Vorallem bei den Zwischensequenzen habe ich fast regelmäßig eine Gänsehaut bekommen, da das ganze so stimmungsvoll dargestellt wird und einem die Geschichte auch wirklich nahe gehen kann. Schon nach knapp einer Stunde Spielzeit fühlte ich mich dermaßen involviert in das ganze Szenario, dass ich den 3DS am liebsten nie wieder weglegen wollte. Man versetzt sich richtig in die Lage des Helden Link, lebt die kämpfe mit und will Zelda und Hyrule um jeden Preis befreien.

Womit ich direkt zum Schwierigkeitsgrad komme. Ich hab das Spiel normal gestartet, die Master Quest kann man eh erst spielen, wenn man das Spiel schonmal durchgespielt hat. Der Schwierigkeistgrad steigt mit dem Spielverlauf stetig an, so dass man immer mehr dazu lernt, mehr Gesundheit und mehr Fähigkeiten berherrscht. Weiß man mal nicht weiter fragt man Navi, seine Fee, diese weiß zu jedem Monster oder Boss ein Tipp mit dem man oft um einiges weiterkommt.

Durch die stetig ansteigende Schwiergkeit, macht das Spiel auch gegen Ende noch sehr viel Spaß und wird nicht langweilig. Nicht nur Bosse werden stärker und sind schwieriger zu besiegen, auch die Labyrinthe erfordern immer mehr Geschick und Kombinationsgabe. So muss man z.B. um den Schattentempel zu durchforschen das Auge der Wahrheit, die Gleitstiefel, die Eisenstiefel usw. abwechselnd benutzen um letztendlich zum Ziel zu kommen und muss auch versteckte Rätsel finden und lösen können.

Manchmal braucht es ein bisschen Übung bis man raus hat, wie genau man manche Rätsel löst oder einen Boss besiegt, was mich des öftern fast zur Verzweiflung und zu Fluchorgien getrieben hat :D
Doch zum Glück hilft einem in solchen Momenten der Shiekah-Stein weiter, der einem anhand von kurzen Hinweisvideos (Visionen) zeigt, wie es weitergeht. Diesen kann man etwa in der Zitadelle der Zeit aufsuchen.

Das Spiel in 3D zu spielen macht sehr viel Spaß, ist nur bei den Bosskämpfen nicht wirklich zu empfehlen, da das ganze dann doch etwas zu wacklig ist und das 3D dann nicht mehr so gut zu erkennen ist. Auf jeden Fall jedoch sollte man bei den Videosequenzen das 3D einschalten, die Videos wirken somit lebendiger und noch aufregender. Was Nintendo hierbei sehr gut gemacht hat, sobald ein Video startet, verdunkelt sich der untere Touchscreen, so dass keine unötige Helligkeit vom Video ablenkt.

Was ich persönlich als etwas störend empfinde, ist die unnötig Große Verpackung in der das Spiel geliefert wird (also von Nintendo aus). Das kleine Spielmodul wird in einer verhältnismäßig riesigen Plastikhülle geliefert, dies wirkt sich aber natürlich nicht auf den Spielspaß aus!

Eine hundertprozentige Empfehlung! Besserer Spielspaß findet man heute kaum noch!
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am 5. Oktober 2011
Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass mich ein Remake meines absoluten Lieblings Adventure Games, enttäuschen wird und zögerte, bevor ich es mir kaufte. Aber meine hohen Erwartungen wurden sogar getopt!
Nintendo hat gut dabei getan, das Spiel so zu lassen wie es war, keine Änderungen in der Story oder im Spielsystem. Es wurde "nur" am Aussehen gefeilt und das mit vollem Erfolg. Ich spiele Zelda, seit der Gameboy Color heraus gebracht wurde und legte deshalb viel Wert auf dieses Spiel, obwohl ich gezweifelt habe.
Es wurde praktisch ALLES - um es einfach zu sagen - bis ins Detail verschönert; kräftigere Farben, mehr Liebe zum Style, selbst von den Kristallgläsern auf Tischen konnte ich meine Augen nicht abwenden. Alles glänzt in einem neuen Licht, wirkt authentischer, aber das alte Gefühl von vor 10 Jahren geht dabei nicht verloren. So stelle ich mir ein gelungenes Remake vor!

Volle Punktzahl! Ich habe keine Schwächen oder negativen Punkte aufzuzählen.
Der wohl größte, positive Aspekt ist, dass ich Ocarina Of Time nun auch auf dem Weg zur Arbeit spielen kann :D
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am 6. September 2011
Also zuerst mal muss ich sagen: Wow!
Klasse Idee von Nintendo ein altes Spiel in neuem Glanz wieder aufleben zu lassen.
Mir gefällt das Spiel alles in allem sehr gut und mein Fazit ist durchweg positiv, dennoch gibt es von mir einige kleinere Kritikpunkte am Spieldesign.

- Eine Anzeige/Auflistung der momentanen Aufträge fehlt komplett. Wenn ich das Spiel ein paar Tage nicht spiele muss ich erst wieder in meiner Erinnerung kramen um herauszufinden, was als nächstes ansteht. Einzig die Visionen geben einen Hinweis darauf, was als nächstes zu erledigen ist. Schade! Das besitzt fast jedes "Rollenspiel".

- Das Springen/Porten zu verschiedenen Orten wäre praktisch und wurde unnötige Laufwege ersparen. Fehlt aber meines Wissens auch, oder ich habe noch nicht herausgefunden wie es geht ;)

- Einfluss auf die Handlung gibt es nicht. In den Dialogen kann man zwar hin und wieder zwischen "Ja" und "Nein" wählen und somit eine Frage des Gesprächspartners beantworten, das führt aber aber nur dazu, dass die Frage erneut gestellt wird, bis man die richtige Antwort wählt. Alles sehr linear.

Da ich die N64-Version nicht gespielt habe, kann ich keinen Vergleich ziehen. Mir macht das Spiel auf dem 3DS dennoch großen Spaß. Und die drei Kritikpunkte befassen sich allesamt mit Kleinigkeiten, die den ansonsten perfekten Spielspaß nur gering trüben.
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am 4. September 2011
Als langjähriger Fan von Nintendo besitze ich auch fast alle Nintendo Konsolen von Super Mario Bros. bis zu Star Fox habe ich alles gespielt aber das einzige was mir immer fehlte auf der N64 war Ocarnia of Time, ich bin niemals auf dieses Spiel zugekommen.

Gestern habe ich mir den 3DS samt OoT gekauft um endlich auch mal den Meilenstein von Nintendo zu spielen. Ich führte das Cartridge in den 3DS ein und starte das Spiel, und sofort hat mich die Zwischensequenz in ihren Bann gezogen! Unglaubliche 3D Effekte die mich in dem ein oder anderen Moment so denken liessen das ich wirklich ins Spiel reingreifen könnte. Zum Spielspaß braucht man nur ein Wort: GEIL! Die Spielwelt ist detailliert dargestellt viele schöne Areale die ein "WTF!" Blick einbringen. Zu den ein oder anderen wirklich sehr geringen Slowdowns muss man nichts erwähnen (wäre ja für ein Spiel dieses Ausmasses verständlich). Schön ist noch zu erwähnen das alle Funktionen des 3DS ausgenützt werden der Bewegungssensor der Touchscreen ein schönes Zusammenspiel.

Ich kenne zwar das Original nicht aber ich schätze das Nintendo mit diesem Spiel ein Perfektes Remake vollendet hat.
Mein Fazit: Für Veteranen des Originals sowie für Neulinge ist dieses Spiel sehr geeignet dieses Zusammenspiel mit Story, 3D und die 3DS Funktionen sind für jedermann geeignet!
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am 7. Dezember 2012
Als Nintendo 1998 mit Ocarina of Time den ersten 3D Ableger der Zelda Reihe veröffentlichte, staunten Nintendo 64 Besitzer nicht schlecht. Mit einem Schlag wurde das gesamte Abenteuer-Genre auf ein ganz neues Level befördert. Soundtrack, Grafik, Umfang, Spielmechanik und der unendlich große Charme, den dieses Meisterwerk versprüht, alles präsentierte Entwickler-Legende Shigeru Miyamoto auf einem enorm hohen Niveau. Und das spiegelte sich auch in den weltweiten Reviews nieder. Ein metascore von 99% steht hier für viele Worte.

13 Jahre später schenkte uns Nintendo mit dem 3DS Remake eine technisch an die Moderne angepasste und inhaltlich gewohnt geniale Umsetzung dieses Klassikers. Ich kann auch im Jahr 2013 nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für diese Perle der Videospielgeschichte aussprechen, weil sie nämlich etwas bietet, was viele heutige Spiele trotz Fotorealismus leider Gottes immer wieder vermissen lassen... EINE SEELE.
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am 1. November 2012
Als großer Fan des Originals war ich natürlich sehr gespannt auf dieses Remake in 3D - ich habe mir sogar extra den 3DS für dieses Spiel gekauft - aber meine Erwartungen wurden erfüllt und sogar übertroffen:
Zelda Ocarina of Time für den N64 war damals das erste "große" Spiel dass ich wirklich gerne und vor allem bis zum Ende gespielt habe. Davor, ich war sieben oder acht Jahre alt, beschäftigte ich mich eigentlich nur mit Super Mario Spielen oder sonstigen bunten Jump'N'Runs. OoT jedoch war anders. Es war zwar auch recht bunt und alles schaute erstmal freundlich aus, aber im Gegensatz zum dicken Klemptner Mario besitzt die Zelda Reihe immer eine dicke Prise Epik, ohne aber brachial oder grausam zu sein. Das Spiel hatte mich von der ersten Sekunde an gepackt und dann bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Es bot zwar einige große Herausforderungen (ich sage nur Wassertempel), blieb jedoch immer fair und motivierend. Meine Freunde und ich spielten fast schon um die Wette. Wer schafft als erster den nächsten Dungeon, wer besiegt als erstes den nächsten Gegner. Zu meinem Glück kann ich sagen, ich habe gewonnen ;) ab dem Geistertempel war ich nicht mehr einzuholen...
Kurzum, ich habe das Spiel einfach geliebt. Kann nun aber dasselbe Spiel fast fünfzehn Jahre später immer noch genauso begeistern?
Ja! Und wie. Die optischen verbesserungen sind super und lassen Hyrule in neuem Glanz erstrahlen. Vor allem die Figuren profitieren von der Frischzellenkur. Wo früher noch verwaschene Texturen waren, gibt es heute viele Details zu entdecken, sogar das ein oder andere neue Easteregg ^^
Doch am besten finde ich den 3D Effekt. Es steigert einfach das mittendrin Gefühl und die Ebenen und Dungeons wirken durch die neue Tiefenwahrnehmung noch imposanter.
Was mich aber am meisten erstaunt hat ist wie gut das Gameplay gealtert ist. Zusammen mit den kleinen Verbesserungen in der Steuerung (Eisenstiefel via Knopfdruck!) spielt sich OoT besser als die meisten modernen Konkurrenten. Heute wollen die Action Adventures undedingt ein ausgefeiltes Combo System, Levelaufstiege und Sonstnochwas. OoT beweist hier ist weniger mehr. Die Käpfe besteht zwar nur aus ausweichen, blocken und zuschlagen, bietet jedoch ein paar Feinheiten. Die Schwertschläge können mit dem Stick variiert werden. Ausweichsprünge gibts zur Seite und nach hinten. Die Gegner brauchen manchmal spezielle Taktiken um aus dem Weg geräumt werden zu können. Manchmal braucht es eine Bombe, das richtige Timing oder einen Angriff von hinten, die Gegnerauswahl ist groß. So bleiben die Kämpfe fordernd und spannend, vor allem die Endgegner des jeweiligen Dungeon haben es in sich. Drachen, Unterwassermonster, Riesespinnen, alles ist dabei. Das, damals brandneue, Gegner Lockon System bietet bis heute die volle Kontrolle um auch noch den schlimmsten Widersacher zur Strecke zu bringen. Hierbei ist noch anzumerken, dass die Kämpfe zwar immer actionreich aber nie zu brutal sind, es bleibt immer überzeichnet und märchenhaft, man kämpft ja auch nur gegen fiese Monster und nie gegen Menschen.
Einen großen Teil seiner Faszination zieht Oot auch aus seiner Spielwelt. In der Ebene von Hyrule gibt es sogar einen dynamischen Tag/Nacht Zyklus, damals auch bahnbrechend. Aber nicht nur fürs Auge wird was geboten. Die ganze Spielwelt ist voll mit Geheimnissen und unterhaltsamen Nebenquests. Die Questreihe um die LonLon Farm und das Pferd Epona zB ist bis heute Legendär.
Auch die Abwechslung sucht noch heute ihres Gleichen. Angefangen im Wald, über malerische Wiesen, durch mystische Wüsten, vorbei an gewaltigen Flüssen samt Wasserfällen, über einen malerischen See, hinauf auf feurige Vulkane, kleine Dörfer und eine belebt Hauptstadt. Das ist nicht nur super atmosphärisch umgesetzt sondern auch noch ebenso fantasievoll belebt. Im Wald wohnen kinderhafte Elfen, in den Bergen die Steinwesen Goronen und unter wasser die amphibischen Zoras. Jedes dieser Völker will erstmal davon überzeugt werden dir auf deiner Mission beizustehen. Serientypisch gibts keine Sprachausgabe, Link ist auch bei Gesprächen stumm, nur ein paar Laute beim Kämpfen und Bewegen gibts zu hören. Auch ein paar NPCs haben den ein oder anderen Laut drauf, geredet wird aber nur vie Texttafeln. Die Texte sind aber nett zu lesen und auch nicht, wie bei vielen japanischen Spielen, zu ausufernd.
Da kommen wir auch schon zu wundervollen Geschichte. Sie ist zwar nicht allzu innovativ, aber sehr schön umgesetzt und bietet auch die ein oder andere unvorhersehbare Wendung. Ganandorf ist einfach ein total fieser Bösewicht (obwohl er eigentlich nicht oft zu sehen ist), Zelda die unschuldige, liebliche Prinzessin und Link der tapfere Jüngling, von dem plötzlich alles abhängt. Auch die Gefährten die man bei seinem Abenteuer trifft haben zwar nicht ober-tiefschichtige Charakterzüge, sind aber durch die Bank sympatisch und einprägsam.
Aus heutiger Sich ist OoT auch ein sehr langes Spiel. Kein Dungeon ist für Neulinge sofort durchschaubar und durchwandert und auch Genre Kenner stehen vor der ein oder anderen Kopfnuss. Dabei zeiht der Schwierigkeitsgrad angenehm schnell an. Jeder Dungeon wird fordernder und auch der gefürchtete Wassertempel wurde im Remake um ein paar optische, stimmungsvoll in die Spielwelt eingefügte Hilfen bereichert.

Fazit: Für Fans des Originals ist das 3D Remake wie ein Besuch in einem schönen alten Hotel in dem sie früher einmal einen super tollen Urlaub hatten, nur ist heute alles renoviert und noch schöner wie damals. Neulinge werden entdecken dass alte Hotels genauso gut sein können wie Neubauten, wenn nicht sogar besser. Also wer sich für Spieleklassiker interessiert MUSS Zelda OoT gespielt haben und alle anderen sollten das auch tun. Denn dieses Spiel ist wie Der Pate oder Coca Cola ein zeitloser Klassiker.
Für den 3DS ein absoluter Pflichttitel...
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