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am 29. Oktober 2015
Ich hatte das große Modell in weiß gekauft. Die Kann sabberte von Anfang immer etwas, weil der Ausguss irgend wie eine Fehlkonstruktion ist. Aber ich bin ja nicht pingelich. Trotzdem, ein Stern Abzug, bleiben noch 4. Ein Stern Abzug - Kartuschen zu teuer. Bleiben noch 3. Und nach 2 Jahren ist die Batterie ausgestiegen. Und jetzt kommts: Die Batterie kann NICHT gewechselt werden. Ich habe es zwar geschafft, das Batteriegehäuse aus dem Deckel herauszunehmen und zu öffnen, aber es war kniffelig, weil das Deckelchen des Batterie-Gehäuses in dem sich ja auch die Digitalanzeige befindet, an 6 Punkten mit grazilen Plastehäkchen geklammert ist. Guckt Euch die Fotos an. Hatte ich eins aufgeklippst, ist das vorherige wieder zugeschnappt... 5 Minuten später, juhu, ich habs geschafft, Sesam öffne dich, zum Vorschein kommt eine Knopfzelle, die oben und unten an den Anschlüssen VERLÖTET ist. Das war nicht das erhoffte Erfolgserlebnis. Batteriewechsel - Fehlanzeige! Ein Stern Abzug - bleiben noch 2. Ich glaub hier hat BWT die Sache mit dem Umweltschutz nicht ganz verstanden. Ich kaufe doch keinen neuen Wasserfilter, nur weil die Batterie alle ist. Das war der erste und Letzte von BWT. Beim Nächsten erfrage ich das VOR dem Kauf. Und der Hinweis auf der Amazon Artikelseite, dass es ich hier um ein billiges Einweg-Gerät handelt, fehlt natürlich auch. Man sollte eben doch beim Preis stutzig werden. Ein Stern Abzug - bleibt noch einer, weniger geht nicht... Tut mir leid Amazon, mit Dir war ich bisher immer zufrieden, und BWT, alle beide, setzen - Sechs! Fazit: Nicht zu empfehlen!
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am 3. April 2014
Ich war heute mal wieder so genervt von meiner Filterkanne, dass ich jetzt eine Rezension schreiben muss. Ich habe zwar die etwas kleinere Version mit runder Filterkartusche, aber die ist (leider) nicht mehr erhältlich und kann damit auch nicht mehr bewertet werden (von Brita findet man auch keine Kannen für runde Kartuschen mehr -für mich ist das sehr ärgerlich, weil wir keinen so großen Durchsatz haben, dass sich die großen Kartuschen lohnen würden).
Von Bekannten weiß ich aber, dass diese größere Version mit der Doppelkartusche die gleichen Probleme hat. Man kann auch schon äußerlich deutlich erkennen, dass sie die gleichen kontruktiven Schwächen hat.

Also erstmal zum Positiven:
+ Die Filterung funktioniert prima. Wir haben sehr hartes Leitungswasser und mit dem gefilterten Wasser hat sich die Kalkschicht im Wasserkocher ganz von selbst weitgehend wieder gelöst.
+ Die Kanne ist hübsch anzusehen, lässt sich recht gut reinigen, passt in den Kühlschrank.
+ Für diejenigen hier, die sich darüber beschweren, dass günstige Kartuschen vom Drogeriemarkt nicht passen (was man dem Hersteller nicht vorwerfen kann): Von BWT gibt es auch die "Anna"-Kartuschen ohne "Mg2+". Die sind mindestens ebenso günstig wie die halbwegs seriösen No-Name-Alternativen und passen natürlich in BWT-Kannen.
+ Die Wechselanzeige hat einen echten Zähler und nicht bloß eine Prozent-Anzeige mit nur vier Schritten.

Neutral:
o Die "automatische" Einfüllklappe funktioniert nach kurzer Eingewöhnung ganz gut. Man darf das Wasser nicht zu schnell und nicht zu langsam aufdrehen, dann klappt es (meistens) auch ohne Überschwemmung. Trotzdem wäre mir eine manuell zu öffnende Klappe, die zudem weiter hinten sitzt, lieber (so wie bei der BWT-Initium-Kanne -aber die hat wieder nur eine einfache vierstufige %-Anzeige). Manchmal hält man die Kanne halt doch im falschen Winkel oder dreht das Wasser zu schnell auf und dann ist rund ums Spülbecken alles nass.
o Der Staub auf der Einfüllklappe wird beim Befüllen in die Kanne gespült. Normalerweise ist das egal, weil das Wasser ja gefiltert wird, aber in sehr staubiger Umgebung könnte das zum Verstopfen der Filterkartusche führen.
o Wenn der innere Behälter mehr als ca. halbvoll ist, kann beim Ausgießen etwas ungefiltertes Wasser aus der Einfüllöffnung laufen. Das haben viele hier schon bemängelt, aber ich sehe das nicht als großes Problem an. Filter dieser Art sind für TRINKwasser ausgelegt und nicht für verseuchtes Wasser. Deshalb sind geringe Beimengungen von ungefiltertem Wasser nicht schlimm. Außerdem lässt sich das je nach Handhabung auch vermeiden.

Negativ:
---- Der "Schnabel" ist eine lächerliche Fehlkonstruktion: Die Kante, über die das Wasser läuft, hat einen Winkel >90°. Dadurch läuft immer etwas Wasser an der Kanne herunter. Das ist so offensichtlich dämlich, dass man schon fast Absicht des Designers dahinter vermuten muss...
-- Das ganze wird noch verschlimmert durch die hakelige Abdeckung des Auslaufs: Die kleine Klappe sitzt sehr locker in der Halterung, verkantet manchmal und öffnet dann kaum bis gar nicht. Durch das Verkanten (auch bei vorsichtiger Handhabung) leidet das "Scharnier" und das Problem wird immer schlimmer. Nach einigen Monaten war das ganze bei mir so locker, dass die Klappe jetzt gelegentlich abfällt. Störender als das Abfallen ist aber, dass die Plemperei durch das Verkanten noch schlimmer wird. Ich verwende die Kanne ausschließlich über der Küchenarbeitsplatte bzw. der Spüle -für den Esstisch z.B. ist sie nicht geeignet.
--- Die Batterie im Zähler hat kein Jahr gehalten. Ich habe die Kanne aus dem Ausverkauf eines Tee-Geschäftes, kann Überlagerung aber ausschließen (das Geschäft hat sehr viele von den Kannen umgesetzt und die Verpackung war makellos). Der Zellentyp ist CR2032. So eine Lithium-Zelle kann in einer vergleichbaren Anwendung (z.B. LCD-Uhr) bei vernünftiger Auslegung locker 10 Jahre halten. Entweder werden hier billigste Zellen verwendet oder die Elektronik ist schlecht designed.
Zwar könnte ich das Zählermodul aufsägen und wieder zukleben, aber das wäre mehr Aufwand, als die ganze Kanne wert ist.

Was mich an BWT generell noch stört, ist die undurchsichtige Produktstruktur. Auf bwt.de findet man nicht alle Kannenmodelle und Filtertypen. Abgesehen von speziellen Typen (z.B. gegen Arsen) gibt es mindestens die Filtertypen "Gourmet Mg2+", "Gourmet Mg2+ silberfrei", "Tea & Coffee", "Anna" und dann noch verschiedene Refills -wo sind die Unterschiede? Lt. Produktbeschreibung reichern die "Tea & Coffee" Kartuschen das Wasser ebenfalls mit Magnesium an und schaffen 200l Wasser. Die "Gourmet Mg2+" tun laut Beschreibung das gleiche, schaffen aber nur 120l Wasser und kosten dafür mehr...
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am 23. Juli 2011
Farbe: aubergine|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich bin allerschwerst begeistert. Als grundsätzlich Ungläubiger, wenn es um angebliche Verbesserungen unseres Lebens durch Schnickschnack-Erfindungen geht, kann ich zu diesem Filtersystem nur sagen: es wirkt! Unser Wasser (Hamburg) hat in meiner Wohnung (sehr alter Altbau) schon seit jeher einen Nebengeschmack, den ich als "Wasserleitung" bezeichnen würde. Nachdem ich den Filter benutzt habe, schmeckt das Wasser nach nichts mehr. Das heißt, das Filtersystem muss irgendwas aus dem Wasser filtern, was diesen Nebengeschmack ergibt.

Damit hat das System seinen Sinn für mich schon komplett erfüllt. Hinzu kommt noch allerlei Nützliches in der Handhabung. Das digitale Literzählsystem sorgt dafür, dass man den Filter rechtzeitig wechselt. Die Kanne ist spülmaschinenfest, sieht gut aus und hat einen kleinen Deckel auf dem Ausguss. Zudem kommt alles mit einer guten, klaren Gebrauchsanweisung.

All das finde ich gut, aber am besten finde ich, dass ich jetzt Leitungswasser einfach so trinken kann, ohne zu denken, dass Wasser aus der Flasche besser schmeckt. Das ist großartig und wird zweifelsfrei Geld sparen (meine Rechnung: 1 Liter Stilles Wasser vom Aldi kostet 0,12 Euro bei 0,19 Euro für 1,5 Liter. Mal 120 (120 Liter ist die Lebensdauer eines Filters) sind gleich 15,60 Euro - mal 6 Monate sind gleich 93,60 Euro. Wenn ich das mit den Kosten für die Filterkartuschen und das Leitungswasser vergleiche, weiß ich womit ich günstiger fahre).
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am 15. November 2015
Das ist nicht mein erster Tischwasserfilter, ich benutze so ein Haushaltsprodukt schon seit längerem, allerdings noch mit der alten Kartuschenform und somit ist mein alter in die Jahre gekommen und es musste ein neuer her.

Der Magnesium Mineralizer von BWT ist schon ein echter Hinguckern in der Küche, er sieht stylisch aus und designmäßig ist hier gute Arbeit geleistet worden. Auch beim Auspacken des Kartons merkt man schon, dass Wert auf Qualität gelegt wurde, sämtliche Teile sind einzeln verpackt und machen einen stabilen Eindruck.

Die Handhabung ist einfach, das Wasser aus der Leitung wird auf die im Deckel befindliche Klappe - "Easy Fill" genannt - gehalten, der Zähler - "Easy Control" genannt - zählt jede Füllung mit und nach ca. 100 Füllungen fängt die Anzeige an zu blinken, um damit zu signalisieren, dass man die Kartusche alsbald wechseln sollte.

Die Kanne, der Trichter kann auch in der Spülmaschine gereinigt werden, der Deckel sollte nur mit der Hand gereinigt werden, da darin eine Batterie sitzt.

Der Tischwasserfilter von BWT wertet meinen Kaffee um einiges auf, er schmeckt viel aromatischer. Auch das gefilterte Wasser, welches mit Magnesium angereichert wird, schmeckt weicher und hat nicht mehr diesen Leitungswassergeruch und -geschmack. Echt top das Teil!
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am 29. August 2012
Ich habe den BWT schon seit einigen Monaten im Gebrauch. Ich habe es für unseren Wasserkocher und die Kaffeemaschine bzw. auch zum Kochen, da unser Wasser extrem kalkhaltig ist.
Beim ersten Gebrauch war ich vor Allem von der Kapazität des Filters überrascht. Erst nach 120 L war ein Wechsel nötig.
Seit dem ersten Wechseln des Filters zeigt der Deckel aber bereits nach 40 L an, dass das Filter gewechselt werden soll. Ist ja schon praktisch, dass es mitmisst, wieviel man filtert, aber woher will der Deckel wissen, wann die Kartusche gewechselt werden soll?
Laut Angabe des Herstellers kann jede Kartusche 120 L filtern. Warum also zeigt mir der Deckel schon viel zu früh einen Wechsel an?
Meiner Meinung nach ist dies eine Masche, damit man zu oft (und natürlich viel zu früh) wechselt, damit man ja fleißig die teuren Kartuschen nachkaufen muss.
Ich habe immer meinen Wasserkocher im Blick, so dass ich sehen kann, ob der Filter nicht mehr filtert. Und obwohl der Deckel "Bitte Kartusche wechseln" anzeigt, benutze ich es noch weiterhin und siehe da: der Wasserkocher ist immer noch kalkfrei.
Gibt einem schon zu denken... aber wenn man das System erkannt hat, kann man es auch umgehen ;)
Ich wechsele frühestens bei 100 L, da es schlichtweg vorher rausgeworfenes Geld ist. Kann natürlich bei anderen anders sein. Aber schaut genauer hin, ehe ihr zu früh wechselt.
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am 21. Juli 2011
Farbe: aubergine|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der BWT WF 8701 Tischwasserfilter für 2,7 Liter kommt im schicken Design daher. Dank der schlanken Form passt er auch prima in die Kühlschranktür. Die Kanne selber wirkt durchgehend hochwertig verarbeitet und die insgesamt vier Teile (Kanne, Trichter, Filter und Deckel) lassen sich spielend leicht zusammensetzen und wieder auseinander nehmen. Kanne und Trichter sind spülmaschinenfest. Den Deckel kann man aufgrund der Technik (Easy-Control) nicht in die Spülmaschine stecken. Auch lässt sich die Batterie von Easy-Control nicht wechseln, was mit der Wasserdichtheit zu tun hat. Laut Hersteller hält die Knopfzelle 3,5 Jahre. Da wir aber wissen, dass Kälte Batterien ordentlich zusetzt und bei uns der Tischwasserfilter stets im Kühlschrank steht, müssen wir mal abwarten, ob die Batterie tatsächlich so lange durchhält.

Easy-Control hat im Prinzip nur die Funktion, dass Nachfüllen des Wassers zu zählen, was es anhand eines Kippschalters an der praktischen Nachfüllöffnung im Deckel macht. So soll man rechtzeitig darauf hingewiesen werden, wenn der Filter zu wechseln ist. Die Bedienung ist denkbar einfach, jedoch merkt man auch schnell an Kalkablagerungen in der Kanne, wann es allerhöchste Zeit ist, den Filter zu wechseln. Damit kommen wir auch zur wesentlichen Funktion des Tischwasserfilters. Er entkalkt das Wasser und das tut er hochgradig effizient! Man sieht es am Deckel, wo sich schnell Kalkablagerungen bilden, da das Wasser dort natürlich noch nicht gefiltert wurde. Die Kanne bleibt davon verschont. Auch die klassischen Kalkränder an Gläsern treten nach Gebrauch des Tischwasserfilters nicht mehr auf. Das Wasser aus dem Tischwasserfilter schmeckt zu dem deutlich weicher und angenehmer. Weiterhin schmeckt das Wasser auch am nächsten Tag noch frisch und keinesfalls abgestanden.

Da wir sowieso nur Leitungswasser trinken und für Kaffee bzw. Tee verwenden, ist der Tischwasserfilter eine hervorragende Möglichkeit, hier den Geschmack zu verbessern.
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am 7. Dezember 2015
Die Freude war groß, als ich die Zusage zum einem kostenlosen Produkttest dieses Tischwasserfilters erhielt. Ich hatte schon in der Vergangenheit öfter von solchen Gerätschaften gehört, konnte mir jedoch nicht wirklich konkret etwas darunter vorstellen. Für mich kam es so nicht in Frage, einfach „ungesehen“ einen auszuprobieren. Zu gering war meine Kenntnis gegenüber derlei Geräte und wirklichen Nutzen – außer den Meinungen, dass geschmacklich und gesundheitlich so viel verbessert würde.
Umso gespannter war ich nun also bezüglich des Praxistests mit meinen Lieben, zumal wir fast ausschließlich Leitungswasser trinken.

--- Allgemeine Informationen ---

Magnesium Mineralizer
der Firma BWT water + more GmbH
[...]

getestet: Modell „Penguin“ (2,7 Liter)
weitere Modelle: „Yara“ (2,6 Liter) und „Slim“ (3,6 Liter)

Preis bei Amazon momentan reduziert: 15,56 Euro inkl. einer Kartusche
(Normalpreis: 22,99 Euro)

--- Wie funktioniert das und was sagt der Hersteller? ---

Nachdem man die wirklich ansprechend aussehende Kanne nach einer normalen Reinigung mit Trichter, Kartusche und Deckel zusammengesetzt hat, muss man eine Ladung Wasser 5 Minuten mit der neuen Kartusche stehenlassen und danach weggiessen.

Nun kann der erste „echte“ Filtervorgang starten:

Man füllt kaltes (!) Leitungswasser über die Deckel mit einer Klappluke in den Trichter ein – das Wasser läuft über die Kartusche und läuft unten etwas langsamer durch. Währenddessen findet der Filterungsprozess statt, der wie folgt abläuft:

(entnommen aus der Bedienungsanleitung)

„Stufe 1: Partikelfiltration

Stufe 2: Reduzierung des Kalk- und Schwermetallgehaltes, Austausch von Kalzium- durch Magnesium-Ionen

Stufe 3: Reduzierung des Gehaltes an geruchs- und geschmacksstörenden Stoffen (Chlor) und bestimmten organischen Verunreinigungen

Stufe 4: Feinfiltration“

Für den Laien für mich ist das, um ehrlich zu sein, nur halb verständlich und optisch bekommt man davon natürlich nichts mit. Das Wasser wird eingefüllt, läuft gefiltert durch einen kleinen Strahl aus der Kartusche wieder hinaus und die Kanne füllt sich langsam aber sicher.
Eben diese Unwissenheit machte mich anfangs sehr skeptisch und ich habe mich vollkommen auf das Ergebnis im alltäglichen Gebrauch verlassen. Dazu aber später mehr.

Folgendes verspricht nun der Hersteller, ich sage kurz etwas dazu:

„ --- Klares Wasser – klare Resultate ---
Der Wasserfilter ist ideal für die Zubereitung von Heiß und Kaltgetränken sowie zum Kochen. Der Kalkgehalt des Wassers wird reduziert. Im Wasser vorhandene Partikel werden durch den Feinfilter aus dem Wasser filtriert. Tee, Kaffee sowie Eiswürfel sind klar im Aussehen.“

Weiter unten werdet ihr lesen, dass wir das Wasser auf alle möglichen Weisen getestet haben. Das mit den Eiswürfeln stimmt auffallend. Auch körperlich konnte ich eine Veränderung durch den Filter feststellen. Seid gespannt.

„--- Wohlschmeckendes Wasser ---
Geruchs- und geschmacksstörende Stoffe wie z.B. Chlor werden aus dem Wasser entfernt. Tee, Kaffee und Trinkwasser, hergestellt mit gefiltertem Wasser von BWT, sind dank der Magnesium-Technologie voll im Aroma und besser im Geschmack. Sensorik-Tests unabhängiger Institute bestätigen dies.“

Das mit dem Geschmack stimmt! Riecht Wasser aus dem Wasserhahn? Bei uns nicht... Deshalb kann ich dazu nichts sagen. Was die Meinung der Institute angeht, hätte ich mir in diesem Text direkt ein Nennung dieser gewünscht. Nicht nur eine Behauptung.

„--- Ersparnisse ---
Kaffee-, Espressomaschinen, Kochtöpfe und Wasserkessel verkalken weniger und haben dadurch eine längere Lebensdauer. Zudem sparen Sie nicht nur bares Geld, sondern auch das mühevolle Schleppen schwerer Wasserflaschen, wenn Sie BWT gefiltertes Wasser als Trinkwasser benutzen.“

Mein Test ging einen Monat lang. Zuvor hatte ich den Wasserkocher mit Essig gereinigt und seitdem strahlt er weiterhin wie eine Eins. Diesen Punkt kann ich also getrost bejahen. Für weitere Ergebnisse, was die Lebensdauer von so verschiedenen Küchengeräten angeht, müsste man noch sehr viel länger testen. Zudem sei auch gesagt, dass wir zum Kochen von z.B. Pasta oder Kartoffeln weiterhin ungefiltertes Wasser verwenden. Wir kochen jeden Tag frisch und ich halte es für eine Verschwendung von Kartuschen – zumal man das Wasser in der Regel nach dem Kochen einfach wegkippt.

„--- Besseres Wasser ---
Schwermetalle wie z.B. Blei und Kupfer werden reduziert.“

Für mich als Laie ohne Test nicht nachvollziehbar. Ich vertraue da einfach dem Hersteller.

Hier noch einige wichtige Hinweise, ganz kurz erwähnt:

Gefiltertes Wasser sollte nach 24 Stunden aufgebraucht werden. Das ist aber kein Problem, da man einfach nicht zu viel filtern braucht. Wir jedenfalls kamen damit locker hin.
Die Kartusche sollte nach einem Monat Benutzung spätestens ausgetauscht werden. Dafür gibt es aber auch den „Zähler“ im Deckel, der bei der Anwendung die Füllungen zählt. Für mein Modell gehen auf 28 Tage 100 Füllungen. Hier steht aber der Zeitraum und nicht die Anzahl der Füllungen im Vordergrund.
Die Kartusche muss nicht ständig im Wasser stehen.

--- Meine Erfahrungen ---

Nun also zu den Erfahrungen, die wir als kleine Familie gemeinsam machen konnten. Ich habe extra ein paar Wochen probiert, bevor ich meinen Bericht verfasse – um eine ehrliche und fundierte Meinung fällen zu können. Hier also meine Ergebnisse und noch ein paar Tipps für euch, wie es einfach noch besser schmeckt und wie ihr das Beste aus dem Filtersystem herausholen könnt.

--- das kalte, klare Wasser ---

Das war natürlich DER Test... da wir, wie erwähnt, sehr viel Leitungswasser trinken, war die Spannung hier verständlicherweise am Größten. Und den Unterschied schmeckt man, vor allem wenn man das Wasser ungekühlt probiert. Es fühlt sich weicher an, schmeckt angenehm und ist sehr bekömmlich. Wenn ich auf meinen morgendlichen Durst sonst gern mal einen halben Liter Leitungswasser kippte, verursachte dies ganz gern mal ein unangenehmes Bauchkneifen. Mit dem gefilterten Wasser gehört dies der Vergangenheit an. Für mich ein sehr angenehmer Nebeneffekt, neben den offensichtlichen Verbesserungen wie dem Geschmack.
Überraschenderweise trinkt meine Tochter (11) seitdem auch noch viel lieber Wasser. Es ist nicht so, dass wir ihr eine Wahl gelassen haben. Aber durch die Kanne und das Wissen, es ist „besseres“ Wasser, trinkt sie es mit Freuden und ohne zu Murren; und das schon 4 Wochen lang! Mal sehen, ob es anhält.

Hier möchte ich euch auf jeden Fall empfehlen, das Wasser (auch wenn ihr es weiterhin ungefiltert genießt) ab und zu mit ein paar Scheiben frisch geschältem Ingwer zu versehen. Es schmeckt wunderbar und ist so gesund.
Ich persönlich gebe ungefähr 4 Scheiben Ingwer frisch in ein Glas mit 0,4 ml Fassungsvermögen. Dann einfach das Wasser darauf gießen und genießen (evtl. ab und an umrühren). Der zitronig frische Geschmack ist einfach lecker und dazu tut man noch etwas für seine Gesundheit.
Zudem ist er noch günstig frisch im Supermarkt oder Gemüsehändler zu erstehen. Natürlich könnt ihr ihn auch, dann in größerer Menge, in eine Karaffe geben und dann das Wasser einschenken.

--- Heißgetränke ---

Mein Freund trinkt sehr viel Kaffee und ich bin Teejunkie. Also konnten wir auch hier ganz genau sagen, ob ein Unterschied zum ungefilterten Wasser erkennbar ist. Beim Kaffee ist das auf jeden Fall deutlich – er schmeckt intensiver, der Geschmack der Bohnen kommt stärker zum Vorschein und er ist ebenfalls bekömmlicher.
Beim Tee habe ich nur bei bestimmten Sorten einen Unterschied gemerkt. Interessanterweise bei jenen, die preislich etwas höher gelegen waren. Der Pfefferminztee vom Discounter schmeckt wie gehabt, aber der „Luxustee“ entfaltet doch noch etwas mehr Geschmack als bislang. Das finde ich sehr schön und wir bereiten unseren Tee und Kaffee seitdem nur noch mit gefiltertem Wasser zu.

--- Allgemein zur Anwendung, Reinigung und Sonstigem ---

Die Anwendung ist spielend leicht – selbst meine Tochter füllt, wenn sie als Erste am Wochenende wach ist, erstmals die Kanne mit Wasser auf (wir nutzen dazu immer die Badewannenwasserhahn). Kurz stehenlassen bis es durchgelaufen ist und genießen. Die Kanne passt in jede Kühlschranktür, auch wenn sie zugegebenermaßen dort viel Platz wegnimmt. Jetzt im Winter braucht man das Wasser aber auch nicht wirklich gekühlt.

Die Kanne reinigen wir aller 2 Tage per Hand. Dies geht ohne Weiteres sehr einfach. Wer eine Spülmaschine benutzt sollte darauf achten, dass der Deckel dort nicht mit hingehört.

Auch wenn wir bislang nicht mit gefiltertem Wasser gekocht haben, ist auch dies eine Möglichkeit. Wer es gern tun möchte, der solle sich nicht aufhalten lassen. Wir genießen das Wasser aber, wie gesagt, lieber pur oder durch den Wasserkocher bzw. die Kaffeemaschine gejagt.

Im Übrigen ist die Kanne sehr handlich, optisch hübsch und lässt sich super ausgießen. Da geht kein Tropfen daneben.

Die Kartuschen sind preislich gesehen auch in Ordnung. 6 Stück, also für 6 Monate ausreichend, kosten bei Amazon momentan 22,90 Euro. Das macht rund 3,80 Euro im Monat. Eine Ausgabe, die man sich wirklich leisten kann und sollte. Wir möchten den Filter jedenfalls nicht mehr missen.

--- Fazit ---

Ich bin weiterhin dankbar, dass wir den Filter testen durften. Für eine Familie von Wassertrinkern einfach perfekt. Der verbesserte Geschmack, die Verträglichkeit und die Einfachheit des Umgangs mit dem System hat uns vollends überzeugt. Der Wasserfilter wird nun dauerhaft in unseren Haushalt gehören und ich kann ihn ohne Bedenken vollumfänglich weiterempfehlen.
Die Anschaffung ist nicht teuer, die Wartung einfach und nicht umständlich.

Ich bin gespannt, ob wir über die nächsten Monate noch andere Verbesserungen, evtl. auch körperlich, feststellen werden, die auf den Filter zurückzuführen sind. Ich werde dann ggf. noch ein Update zum Bericht erstellen.
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am 6. November 2015
Ich hatte das Glück bei leckerscout.de den BWT Penguin 2,7 l Wasserfilter testen zu dürfen und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass es das erste Wasserfiltersystem ist, das ich teste.
Mir war zwar bekannt, dass es so etwas gibt, aber bisher bin ich mit dem normalen Leitungswasser ganz gut gefahren.
Wer Leitungswasser trinkt ist schließlich abgehärtet.
Allerdings hatte ich bezüglich der Wasserqualität etc. einige Gespräche mit Fachmännern. Unter anderem wurden dieses Jahr die Wasserrohre bei uns neu versiegelt, da sie von Rost zerfressen waren und an einigen Stellen nur noch vom Rost zusammengehalten wurden. Mit diesem Fachmann sprach ich dann und er meinte, er würde das Leitungswasser nicht trinken.
Denn die Kontrolle findet im Wasserwerk statt und dann durchläuft es Meter von Rohren, die nicht alle in einem guten Zustand sind (er hat da schon einiges gesehen). Er fragte uns, wie oft wir die Siebe des Wasserhahns reinigen bzw. austauschen. Gut, da muss ich zugeben, nicht oft bis nie.
Genau da würden sich Keime ansammeln, wenn das Wasser nicht fließt und die Siebe des Wasserhahns wären ein einziges Sammelsurium. Igitt.
Außerdem würde er mindestens einmal im Jahr den Duschkopf austauschen, genau aus diesem Grund. Uns ist dann erstmal die Lust am Leitungswasser vergangen und wir sind auf Quellwasser aus Glasflaschen umgestiegen.
Bis ich mir dann überlegt habe, dass die deren Wasser ja auch durch Rohre jagen und dass das Leitungswasser besser kontrolliert ist, als das Wasser, das wir kaufen.
Welch ein Dilemma.
Da kam der Wasserfilter wie gerufen. Denn so wird das Leitungswasser noch einmal gefiltert und ich kann eventuelle Verunreinigungen minimieren.
Also meine Damen und Herren, bereit machen, es wird getestet:

+++Hersteller+++

BWT Water + more GmbH
Walter-Simmer-Str.4
A-5310 Mondsee
info@bwt-filter.com
[...]
Service-Hotline Deutschland: 08001122322
Das Unternehmen ist, laut Herstellerhomepage, Europas Nummer 1 und Marktführer in der Wassertechnologie, das international agiert und 1990 gegründet wurde.
Sie sehen Wasser als Lebenselixier, begrenzte Ressource und ihre Aufgabe.
Sie werben außerdem mit Quality made in Germany und mit "BWT - For You and Planet Blue." bringen sie ihre Mission zum Ausdruck, umweltfreundliche und ökonomische Wasseraufbereitungsprodukte und -technologien zu entwickeln.
Mit ihren Produkten gewährleisten sie ein Höchstmaß an Sicherheit, Hygiene und Gesundheit im täglichen Umgang mit dem Lebenselixier Wasser - dem blauen Gold des 21. Jahrhunderts. Welch schöne Metapher.
Darauf werde ich später noch eingehen.

+++Andere Produkte des Herstellers+++

BWT-Produkte findet man in den folgenden Bereichen:
* Trinkwasser
* Mineralwasser
* Schwimmbadwasser
* Heizungswasser
* Prozesswasser
* Kessel- und Kühlwasser
* Wasser in Klimaanlagen
* Reinstwasser für die Pharmazie

+++Preis+++

Den Penguin 2,7 l bekommt man z.B. bei Amazon schon für 12,99Euro inklusive einer Kartusche, das ist wirklich mal ein richtiges Schnäppchen. (Stand: 6.11.2015)Sonst liegen sie Wasserfiltersysteme so um die 20Euro wobei man natürlich bedenken muss, dass Folgekosten auf einen zukommen, denn die Filterkartusche muss, je nach Häufigkeit der Benutzung und der Wasserqualität, definitiv alle 4 Wochen ausgetauscht werden, eventuell sogar früher. Je nach Kartusche (mit Magnesium Mineralizer, ohne, etc.) gibt es diese schon ab 15Euro für 4 Stück . Da gibt es auch immer wieder Angebote. Ich hätte mir die Folgekosten höher vorgestellt.

+++Verpackung+++

Der Penguin 2,7 l Wasserfilter kommt in einem sehr ansprechenden Karton daher, auf dem man aufgedruckt schon sehr viel über den Wasserfilter erfahren kann. Das finde ich persönlich sehr gut. Warum der Wasserfilter selbst nochmal in eine Plastikfolie verpackt sein muss, das ist mir ein Rätsel. Vor allem bei einem Unternehmen, das so für Umweltschutz und Planet Blue wirbt finde ich das nicht gut. Das müsste, meiner Meinung nach, dringend geändert werden.

+++Design+++

Das Design der Filtersysteme ist sehr hübsch. Den Penguin Wasserfilter bekommt man in folgenden Farben: weiß, rosa, pink, grün, orange und blau.
Also es ist etwas für Farbenfrohe dabei, aber auch wer es schlicht mag findet hier den richtigen Wasserfilter.
Das Wasserfiltersystem wirkt auch hochwertig. Allerdings ist er aus Kunststoff, dazu nachher mehr.

+++Herstellerversprechen+++
- Easy-Control: automatisch die richtige Zeit zum Filterwechsel, es misst die Filtermenge und Gebrauchszeit und
signalisiert den Zeitpunkt zum Filterwechsel
- spülmaschinengeeignet (außer dem Deckel)
- Magnesium Mineralizer: fügt dem Wasser Mineral Mg2+hinzu, d.h. mehr Geschmack, entzieht dem Wasser -
geschmacksstörende und unerwünschte Stoffe wie Kalk, Chlor und Blei.
- 30 Tage Geld zurück Garantie
- für besten Geschmack und volles Aroma von Tee und Kaffee
- schützt Haushaltgeräte dauerhaft vor Verkalkung
- kein mühsames Schleppen von Trinkwasserflaschen
- günstiger als Flaschenwasser
- Müllvermeidung durch Verzicht auf Plastikflaschen

Das klingt doch alles sehr gut. Wie es in der Praxis ist?

+++erster Eindruck+++

Also, nachdem ich den Wasserfilter ausgepackt und zunächst gereinigt habe, ist mir natürlich gleich aufgefallen, dass das komplette System aus Plastik besteht. Es sieht zwar hochwertig aus und ist sehr gut verarbeitet aber hmmm...
Das Unternehmen wirbt ja sehr für den Umweltschutz.
Wie wir alle wissen, sind die Meere schon voller Plastik, Tierchen im Wasser sterben, weil sie Plastik essen.
In unserem Körper wird Bisphenol A nachgewiesen, etc. Wollen wir das? Ich nicht wirklich. Ich versuche wirklich da auf Plastik zu verzichten wo es geht (ich weiß, dass das nicht überall der Fall ist und Plastik natürlich auch ganz tolle Eigenschaften hat) und trinke nur noch aus Glasflaschen, da nachgewiesen wurde, dass sich aus Plastikflaschen Partikel lösen, die in das Wasser übergehen. Das finde ich äußerst gruselig. (Für alle, die das Thema Plastik interessiert und beschäftigt, denen lege ich den Film Plastic Planet sehr ans Herz)
Ich würde mir hier definitiv ein System aus Glas wünschen.In Sachen Stabilität überzeugt das System aber sehr.
Meine Katzen fanden es unheimlich toll, die volle (!!) Kanne vom Tisch zu fegen und somit ging die Kanne zu Boden, aber zu meinem Erstaunen ist alles heil geblieben. Das freut mich und die Katzen. Und wie unschuldig sie mich wieder angeschaut haben...grrrr....
Als nächstes ist mir dann aufgefallen, dass die Filterkartusche ja auch aus Plastik besteht und ich diese mindestens alle 3 Wochen austauschen muss (Leistung der Kartusche lässt gegen Ende nach). D.h. das Jahr hat 52 Wochen, alle 3 Wochen austauschen bedeutet laut Adam Riese 17,3 Kartuschen pro Jahr und 17,3 Mal Müll einer Kartusche.
Natürlich, wenn ich davor Wasser aus Plastikflaschen getrunken hätte, würde ich immens viel Müll sparen, da ich aber aus Glasflaschen trinke, produziere ich in diesem Fall mehr Müll.

Dann habe ich natürlich auch nachgeforscht, ob es denn keine Refill-Kartuschen gibt. Und siehe da, ich bin fündig geworden. BWT Longlife-Kartusche "Vitalis Refill" 1+3 Set. Allerdings kostet dieses Set 19,99Euro (Stand Amazon 06.11.15) und ist damit teurer als die normalen Filterkartuschen zum Wegwerfen.
Das ist es mir dann allerdings wert. Man bekommt eine Kartusche zum Wiederbefüllen und 3 Päckchen mit dem Granulat zum Auffüllen. Allerdings habe ich gelesen, dass das Aufmachen der Kartusche nicht leicht sein soll, und man schnell das ganze Granulat in der Küche verteilt hat. Das müsste von BWT, so glaube ich, nochmal überarbeitet werden. Allerdings hat mich die umweltfreundlichere Alternative mit dem Refill glücklich gestimmt und ich konnte mich beruhigter an den Test machen.
Befüllen

Gut, nach dem Reinigen ging es dann an das Befüllen der Kanne. Dies geht ganz leicht, man muss keinen Deckel oder ähnliches öffnen. Es handelt sich um eine Klappe die bei Berührung mit dem Wasserstrahl automatisch nach unten klappt und wenn der Behälter voll ist, geht die Klappe automatisch zu.
Eigentlich eine schöne Sache, allerdings ist da der Nachteil, dass Staub oder Ähnliches, mit in die Kanne gelangt.
Da wir hier ja unsere zwei Katzen haben, die in der Pubertät sind, und alles toll finden, was einen Deckel hat, was mit Trinken zu tun hat und eben alles was verboten ist, finden sie die Kanne sehr anziehend. Da fahren dann schnell mal ein paar Katzenhaare auf dem Deckel rum. Wo die herkommen?!? Das frage ich mich auch, meine Katzen schauen immer gaaaaanz unschuldig drein.
Ok, das ist jetzt kein Ausschlusskriterium , man kann die Öffnung ja davor ganz vorsichtig sauber machen.
Beim Öffnen des Wasserhahns muss man auch aufpassen, ein zu überschwingliches Ergebnis kann die Kanne überfordern und überlaufen. Aber das weiß man dann nach dem ersten Mal und kann sie ohne Unfälle befüllen.
Das durch den Filter laufende Wasser braucht seine Zeit, was aber absolut okay ist. Ich bin nicht der Meinung, dass das Wasser durchschießen muss, ein bisschen Zeit haben wir ja alle.

+++Easy-Control+++

Der Easy-Control Zähler, der am Deckel befestigt ist, zählt die Anzahl der Füllungen und die Nutzungsdauer. Das empfinde ich als wirklich sehr praktisch. Am Anfang drückt man den Druckknopf 5 Sekunden und die Anzeige stellt sich automatisch auf 0. Nach einem Filterkartuschenwechsel wiederholt man diesen Vorgang um wieder bei 0 anzufangen. Durch Blinken werde ich an einen Filterkartuschenwechsel erinnert. Die Filterkapazität beträgt 100 Füllungen bzw. 28 Tage. Wichtig ist, dass die Anzeige die Anzahl der Füllungen des Trichters zählt, und nicht das Volumen der ganzen Kanne. Nach jeder Befüllung legt das Easy-Control eine Zählpause von 15 Sekunden ein. Wenn man in dieser Zeit die Kanne weiter befüllt, zählt das System dieses nicht.
Die Lebensdauer der Easy-Control Zählfunktion ist für ca. 3,5 Jahren ausgelegt. Defekte Elektronik wird nach Kontakt mit dem Service-Team ausgetauscht. Nun stellt sich die Frage, kostet mich dann das etwas? Oder ist das ein kostenloser Service? Und was passiert nach den 3,5 Jahren? Denn selbst kann dort eine Batterie oder ähnliches nicht ausgetauscht werden, da man es nicht öffnen kann. Muss die Kanne nach 3,5 Jahren dann ausgetauscht werden? Denn das wäre ja kontraproduktiv und nicht wirklich umweltfreundlich. Das finde ich auch nicht wirklich transparent. Die Frage habe ich dann im Forum gestellt, bis jetzt aber noch keine Antwort. Sobald mir diese vorliegt, werde ich das natürlich ergänzen.
Der Deckel mit dem Zähler darf aufgrund der Elektronik nicht in die Spülmaschine, alle anderen Teile sind spülmaschinenfest. Da ich keine Spülmaschine habe, erübrigt sich dieses Problem.

+++Filterkartuschen+++

Nun zu der Filterkartusche, die wirklich einen guten Job macht.
Je nach Wasserqualität muss man diese ja früher austauschen.
Man schmeckt aber auch, ab wann man die Kartusche austauschen muss.
Sie erfüllt nach DIN10521 die mikrobiologischen Anforderungen an Wasserfilter und nach DIN10521 werden die Anforderungen zum Chlor-, Blei-und Kupferrückhaltevermögen erfüllt.
Die BWT Magnesium Mineralizer Filterkartusche, die im Set enthalten ist, behandelt das Trinkwasser in 4 Filtrationsstufen:
1. Stufe: Partikelfiltration
2.Stufe: Reduzierung des Kalk- und Schwermetallgehaltes, Austausch von Kalzium- durch Magnesiumionen
3. Stufe: Reduzierung des Gehaltes an geruchs- und geschmacksstörender Stoffe (Chlor) und bestimmten organischen Verunreinigungen
4.Stufe: Feinfiltration

Ein optimales Ergebnis wird nur gewährleistet, wenn die Filterkartusche regelmäßig ausgetauscht wird.
Bei Benutzungsunterbrechung soll das Wasserfiltersystem mit Kartusche im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Kanne passt übrigens wunderbar in die Seitentür des Kühlschranks und ist so prima aufgehoben.
Wenn diese Unterbrechung mehr als 2 Tage anhält, dann soll die erste Füllung ausgegossen werden. Wenn die Unterbrechung mehr als 2 Wochen dauert muss die Kartusche ausgetauscht werden. Zu einer Unterbrechung wird es bei mir wohl nur im Urlaub kommen, da ich jeden Tag sehr viel Wasser trinke.
Zudem empfiehlt BWT aus hygienischen Gründen die Kartusche einmal wöchentlich abzukochen. (Drei Minuten in kochendem Wasser, danach mindestens eine Minute abkühlen lassen) Nach diesem Vorgang soll die erste Befüllung wieder weggegossen werden.
Ok, das stellt für mich jetzt keinen großen Aufwand dar.

+++Geschmack+++

Ja und wie schmeckt das Wasser denn jetzt?
Also ich muss sagen, dass ich vom Geschmack wirklich begeistert bin. Das Wasser schmeckt viel leichter, weicher und man kann Unmengen ohne Probleme davon trinken. Das kenne ich vom Leitungswasser nicht, aber auch nicht von dem Wasser, was ich bis jetzt gekauft hatte.
Auch mein Tee und mein Kaffee schmecken irgendwie besser. Da war ich schon überrascht. Da merkt man erstmal wie hart das Leitungswasser ist.
Auch die Kalkreduzierung sieht man ganz deutlich in meinem Wasserkocher und auf der Oberfläche des Tees. Wirklich klasse. Also vom Ergebnis hat mich das Wasserfiltersystem sehr überzeugt.
Beim Ausgießen kann es aber sein, dass es ein klein wenig nachtropft, das ist natürlich nicht so optimal gelöst, aber jetzt auch kein Weltuntergang.
Um nochmal auf das "for you and planet blue" und die Firmenphilosophie einzugehen, zu Liebe unserer Umwelt würde ich mir wünschen, dass dieses Filtersystem aus Glas hergestellt würde. Dann wäre es auch noch edler und vorzeigbarer. Auch hätten wir, bei Entsorgung, nicht so viel schrecklichen Plastikmüll und wir müssten uns keine Sorgen machen, dass Plastikelemente in unseren Körper gelangen.

+++Fazit+++

Ich hoffe, BWT entwickelt so etwas in Glas, dann wäre ich restlos begeistert, denn das Ergebnis hat mich mehr als überzeugt!!!
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am 16. Juli 2014
Nachdem unser Trinkwasser qualitativ sehr hochwertig ist trinke ich es täglich. Gestört haben mich bisher eigentlich nur kleine Partikel (Sand?!) und der sehr hohe Härtegrad, was vor allem Kaffeemaschinen sehr anfällig für Kalk Ablagerungen macht.

Beides sollte mit einem Wasserfilter der Vergangenheit angehören und aufgrund der zahlreichen guten Bewertungen habe ich mich dann für einen Versuch mit dem BWT Tischwasserfilter 2.7 Liter entschieden. Übrigens wird dieser auch von professionellen Espresso Shops zur Verwendung mit Siebträgermaschinen empfohlen, diese sind ebenfalls sehr Kalk anfällig.

Die Inbetriebnahme ist gut beschrieben und mit wenigen Handgriffen erledigt. Filter 15 Minuten in Wasser einlegen, System zusammensetzen und nach dem Filterdurchlauf die erste Kanne wegschütten. Fertig.

Störend, die Feder um die Klappe für den Wassereinlauf automatisch zu schließen war im gelieferten Zustand nicht eingehakt. Mit einer gestandenen Männerhand dauert dies etwa 15 Minuten.

Was mich dann doch etwas erschreckt hat und was man auch erst in der Anleitung (nicht aber bereits vorher in der Produktbeschreibung) erfährt - um der Verkeimung des Filters entgegenzuwirken ist das Granulat mit Silberionen versetzt, welche in geringen Dosen auch im gefilterten Wasser landen. Ähnlich wie bei Aluminium ist eine direkte gesundheitsschädigende Wirkung zwar noch nicht belegt aber ein ungutes Gefühl bleibt dennoch.

Num zum praktischen Test.

Zwei identische Gläser, einmal mit purem Leitungswasser und einmal mit dem gefilterten gefüllt. Visuell beurteilt sah das gefilterte vielleicht einen Hauch klarer aus, mit den vergleichenden Produktbildern des Herstellers hatte es aber nicht viel gemein. Dort sieht man trüben Tee und Kaffe ohne jegliche Crema, das ungefilterte Vergleichswasser dort muss wohl aus einer Regentonne stammen.

Der erste Schluck (ungefiltertes) Leitungswasser, weitgehend geschmacksneutral eben wie Wasser so schmeckt. Im zweiten Versuch nun das gefilterte Wasser, dieses hatte nun einen deutlichen Beigeschmack den ich leider nicht einordnen kann. Ich gehe davon aus, dass es sich um den beworbenen Magnesium Zusatz handelt. Hier mögen sich die Geister scheiden, ich jedoch bevorzuge Trinkwasser ohne Beigeschmack (und falls doch einen Spritzer Zirone oder Ingwer) und empfinde das gefilterte Wasser, zumindest zum Trinken, nicht als Verbesserung. Im Kaffee/Tee fällt der Beigeschmack jedoch nicht auf. Allerdings eben sowenig wie eine optische Verbesserung in Bezug auf Kaffeecrema bzw. Trübheit des Tees.

Mein Fazit zum BWT Tischwasserfilter:
Um unsere Kaffeemaschinen vor Kalkablagerungen zu schützen werde ich den Filter dort weiter einsetzen. Für den täglichen Bedarf bzw. als geschmackliche Verbesserung des Trinkwassers empfinde ich das Gerät allerdings nicht, eher im Gegenteil. Bei gechlortem oder Leitungswasser mit starkem Beigeschmack mag dies natürlich anders aussehen, dort kann der Filter durchaus Sinn machen.

Zudem stört es etwas, dass nach der Filterung Stoffe (Silberionen) im Wasser sind, die dort eigentlich nichts zu suchen haben.

Schade ist auch die Mengenangabe mit 2,7 Liter. Eine gefilterte Füllung beträgt etwa einen guten Liter da sich die 2,7 Liter auf die Gesamtfüllung (gefiltert + ungefiltert) beziehen.
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am 16. Dezember 2014
Es gibt lediglich folgende Kritikpunkte:
- Der Zähler ist nicht 100% wasserdicht! Bei mittlerweile drei verschiedenen Zählern ist nach einiger Zeit Feuchtigkeit rein gekommen und dann sind die Zähler kaputt. Aber wirklich brauchen tut man den Zähler auch nicht unbedingt, da er nicht weiß, ob man jedes Mal beim Befüllen auch den Behälter voll macht, oder nur etwas Wasser reinschüttet.
- Wenn man es eilig hat und den inneren Behälter (blau) voll macht und schon das gerade durchgefilterte Wasser ausgießen will, läuft das ungefilterte Wasser entweder oben durch die Öffnung direkt raus, oder das ungefilterte Wasser läuft vorne am Ablauf heraus und in den äußeren Behälter nach unten, wo nur das gefilterte Wasser sein soll
- Der Griff ist oben und unten am Behälter offen. Beim Reinigen läuft daher unnötig Wasser durch den transparenten Griff. Das ist nervig, wenn sich dort dann Schaum vom Spülwasser befindet oder man am Ende unschöne Wasserflecken/-tropfen im Griff hat.

Ob ein BWT-Filter besser als ein Brita-Filter ist, können wir geschmacklich nicht feststellen. Auf jeden Fall sind die Filter aber besser in der Handhabung, da keine Krümel wie beim Brita aus den Filtern kommen und man den Filter wesentlich leichter entfernen kann! Vor allem bei einer Tassimo T55, wo die Filter bombenfest drin sitzen und man sich bei den Brita-Filtern nur weh tut und häufig die kleine Öse zum Herausziehen reißt. Mit den BWT-Filtern gibt es hier keine Probleme!
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