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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Biss oder Nicht-Biss - das ist hier die Frage
Inhalt:

Alle Fans der Bis(s) Reihe von Stephenie Meyer warten sehnsüchtig auf den entscheidenden Biss in einer außergewöhnlichen Beziehung.
Nun soll es endlich so weit sein, die große Hochzeit von Bella und Edward steht an. Und hat Edward Bella nicht versprochen sie danach in einen Vampir zu verwandeln? Hat er, aber wie man weiß...
Veröffentlicht am 22. Februar 2009 von S. Rumpel

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrott zwischen Buchdeckeln
Obwohl das Buch schon so lang auf dem Markt ist, und wahrscheinlich kein potenteller Leser mehr vor diesem Machwerk gewarnt werden muss...es ärgert mich immernoch kollosal, das ich es gelesen habe, und mir dadurch liebgewonnene Charaktere so verdorben wurden...Versteht mich richtig: die ersten drei Teile habe ich alle hintereinander innerhalb einer Woche...
Veröffentlicht am 21. August 2011 von Alexandra K.


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrott zwischen Buchdeckeln, 21. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Biss zum Ende der Nacht (Taschenbuch)
Obwohl das Buch schon so lang auf dem Markt ist, und wahrscheinlich kein potenteller Leser mehr vor diesem Machwerk gewarnt werden muss...es ärgert mich immernoch kollosal, das ich es gelesen habe, und mir dadurch liebgewonnene Charaktere so verdorben wurden...Versteht mich richtig: die ersten drei Teile habe ich alle hintereinander innerhalb einer Woche verschlungen. Diese Bücher haben die Fähigkeit, den Leser quasi in die Handlung hinein zu ziehen. ich liebe sie nach wie vor- aber den 4. Teil habe ich direkt nach der letzten Seite auf dem Trödel verkauft!
Meine Güte- war das schlecht! Und darauf habe ich allen Ernstes voller Spannung gewartet...Ich versuche mal, meine Enttäuschung in Worte zu fassen...

Edward: was ist nur aus dem Traum aller Teenagermädchen geworden? Der mysteriöse, coolste Typ der Schule, bei dem erwachsene Leserinnen lächelnd an ihren Schulschwarm zurückdachten...er ist zu einem ausdruckslosen Schatten seiner selbst geworden.Er kommt so wenig zu Wort, das man ihn fast für eine unwichtige Nebenrolle halten kann.

Charlie: "Meine Tochter ist jetzt verheiratet- ich muss sie nicht mehr sehen und mache mir auch keine Sorgen". Der alte Charlie...ebenfalls ersetzt durch einen Schatten

Renee: ach ja, das ist ja Bellas Mutter! Hätte ich fast vergessen, so sehr spielt sie keine Rolle

Reneesme: das allerallerallerallertollste Superkind...dieses Zuckergusskind ist kaum zu ertragen! Aber wie hätte...tada und Trommelwirbel...

SUPERBELLA: auch ein anderes als vollkommenes Kind bekommen sollen?

Ich war (im Gegensatz zu vielen anderen Rezessenten) total dankbar für das Jacob-Kapitel. Bedeutete es doch ein paar Seiten Ruhe von dem immer wiederkehrenden "mein altes, schwaches, häßliches, menschliches Ich"
...waren wir denn alle wahrnehmungsgestört? Was mochten wir nur so an der alten Bella- die war doch so "schwach und häßlich" und garnicht wert, gern gehabt zu werden.

Mensch, ging mir das selbstbeweihräuchernde Gerede auf die Nerven!

Diese neue SUPERBELLA ist das Maß aller Dinge, perfekt, vollkommen und einfach in allem die Beste. Da fehlen einem fast die Superlative, um sie zu beschreiben!
Durch Bella erreicht der Vampir an sich eine ganz neue Stufe seiner literarischen Evolution...wenn man es so nennen kann...
Sogar die allmächtigen Volturi (vor denen die ganze Vampirwelt zittert)gehen vor soviel Vollkommenheit in die Knie!

Ich weiß nicht warum, aber ich hatte zumindest am Ende auf einen wirklichen, spannenden Showdown (wie in Teil 2)gehofft, nachdem der Spannungsbogen mit der Furcht um das Kind doch sehr straff gespannt wurde.
Aber das Ende passt so sehr zum Rest des Buches, das es fast weh tut!Nur Gerede,Gerede, Gerede...Auftritt SUPERBELLA...und dann ists auch schon vorbei und man denkt, man hat eine Seite überlesen...

So wie die verehrte Mrs. Meyer Bella am Ende dieser (bis Teil 3 eigentlich tollen Buchreihe)darstellt,hat sie für mich alle, wirklich restlos alle sympatischen Züge verloren, die ich in den ersten 3 Teilen so mochte. Es hätte mich nicht einmal gewundert, wenn Bella der Sonne befohlen hätte, mit dem Scheinen aufzuhören...ich bin sicher, sie wäre sofort für immer erloschen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Moralvorstellungen, die nichts im 21. Jahrhundert zu suchen haben..., 18. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Biss zum Ende der Nacht (Taschenbuch)
Hier eine kurze Zusammenfassung der verqueren Moralvorstellungen, die Stephenie Meyer ihren jungen Leserinnen in diesem mehr als schlechten Buch vermittelt:
„Liebe Mädchen da draußen“, scheint ihre Botschaft an die weibliche Jugend zu sein, „vergesst alles, was ihr über Emanzipation gelernt habt. Sucht euch lieber einen reichen, wahnsinnig gutaussehenden Freund, heiratet ihn sofort nach dem Schulabschluss und lasst euch von ihm schwängern (wer braucht Verhütung?). Vergesst eure Weiterbildung. Vergesst euren Job. Euer reicher, gutaussehender Freund wird schon für euch sorgen und euch so restlos glücklich machen, wie die liebe, dumme Bella es geworden ist. Und, ach ja, bevor ich es vergesse: KEIN SEX VOR DER EHE! DAS IST SÜNDE!“
Allein dafür, dass es in den USA tatsächlich genügend junge Mädchen gibt, die diesen Mist auch noch glauben, würde ich null Sterne für dieses Buch verteilen, wenn es null Sterne geben würde. Dazu kommt noch, dass der Wortschatz einer Ikea-Bauanleitung größer als der von Stephanie Meyer sein dürfte, Momente der Kategorie „Fremdschämen“ an der Tagesordnung stehen, die flachen, stereotypischen Charaktere flach und stereotypisch bleiben (Bella wechselt allerdings von Mauerblümchen zu Super-Vamp + Super-Mama-Ehefrau), die Dialoge gestelzt wirken und die Handlung des Buches sich auch auf zweihundert Seiten reduzieren ließe, ohne, dass wichtige Informationen verloren gingen. Wer beim Zusammentreffen von zwei Super-Vampir-Armeen plus Werwolf-Kampfgeschwader gegen Ende des Buches auf Blutvergießen und hingebungsvolle Aufopferung im Kampf für die gute Sache gehofft hat, wird ebenfalls enttäuscht und mit einem Friede-Freude-Eierkuchen Happy-End abgespeist, bei dem der Leser am liebsten Gähnen möchte vor Langeweile. Große Gefühle: Fehlanzeige.
Alles in allem hat das Buch sich selbst den einen Stern, den ich ihm geben muss, kaum verdient.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bis zum Ende meiner Nerven..., 14. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Biss zum Ende der Nacht (Taschenbuch)
Ich gebe es ja zu: Auch ich war einmal Twilight-Fan. Zumindest am Anfang, als gerade das erste Buch rauskam, es noch keinen Film und keine kreischenden Robert Pattinson-Fans gab. Allerdings ist das jetzt auch schon ein paar Jährchen her und inzwischen bin ich aus dem kritischen Alter raus, in dem man von Edward gebissen werden will und dem Vampirwahn verfällt. Trotz allem habe ich alle Bücher gelesen, die meiner Meinung nach immer schlechter wurden. "Biss zum Ende der Nacht" setzt dem Ganzen jedoch die Krone auf.
Eigentlich ist alles wie immer, nur noch ein bisschen kitschiger, schwülstiger und alberner: Edward und Bella lieben sich ja sooo sehr und wollen sich beide wie immer ständig füreinander opfern, weil sie ja so selbstlos sind. Aber das kennen wir ja schon. Dieses Mal ist jedoch ein kompletter Teil des Buches aus Jacobs Sicht geschrieben. Man könnte denken, das würde der Geschichte eine spannende Note geben, aber nein; Jacobs Gedanken triefen nur so vor Selbstmitleid weil Bella natürlich die ganz, ganz große Liebe für ihn war und er nicht ohne sie kann und so weiter und so fort... Sein Geschwafel ist nicht nur unglaublich langweilig, sondern geht auch auf die Nerven. Das große Drama des Buches ist natürlich (SPOILER) Bellas unverhoffte Schwangerschaft! Natürlich will Bella das Kind behalten und natürlich opfert sie sich selbst für das Kind und natürlich erträgt sie schreckliche Qualen und Schmerzen stumm und tapfer und natürlich leiden alle mit und Edward hegt mal wieder selbstmörderische Gedanken. Das ganze mündet in einer Katastrophe, als Bella fast stirbt und zum Vampir wird. Wie es nicht anders zu erwarten war, ist Bella nicht nur wunderschön und hat eine supertolle Gabe, nein, sie kann sich als Neugeborene beherrschen und hat sich im Griff, wie kein anderer vor ihr. Meiner Meinung nach ist Bella der typische, flache Charakter einer Mary Sue und ihre idealisierte und überzogene Darstellung spricht nicht wirklich für das Schreibtalent eines Autors.
Hinzu kommt noch Bellas Kind mit dem hach so kreativen (und nebenbei gesagt, ziemlich bescheuerten) Namen Renesmee, die natürlich wunderschön (wie sollte es auch anders sein), zuckersüß und kurz gesagt, einfach perfekt ist. Natürlich wird Renesmee durch wundersame Weise, wenn sie in der Blüte ihrer Jahre steht, aufhören zu altern und somit niemals durch irgendwelche Makel des Alters entstellt sein, genau wie ihre Eltern. Die ebenso perfekte wie aalglatte Familie bestehend aus Bella, Edward und Renesmee bewältigt natürlich alle Probleme spielend und lebt vermutlich glücklich bis ans Ende ihrer... -äh ich meine natürlich für immer.
Dann ist da noch Jacob, der natürlich immer noch in Bella verliebt ist. Zu dumm aber auch. Also wird er kurzerhand auf das Baby geprägt (was zum...?) und nun sind alle glücklich und es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen.
Was soll ich noch sagen?
Ein Buch, das die Welt nicht braucht.
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787 von 921 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Biss zum bitteren Ende durchgehalten... nur für Fans, 15. Februar 2009
Ich gehöre auch zu denen, die das Twilight- Fieber voll erwischt hat. Ich habe die Bücher nur so verschlungen. Sicherlich ist daher meine Bewertung etwas milder und positiver mit Rücksicht darauf, dass eine Autorin es geschafft hat mich zu begeistern und mit in ihre Welt zu nehmen. Egal wie gut oder schlecht sie schreibt.
Denn zugegebener Maßen muss ich den negativ Kritiken, die laut wurden Recht geben. Stephenie Meyer ist eine mittelmäßig untalentierte Autorin. Sie hatte nur das Glück eine gute Idee zum rechten Zeitpunkt zu haben, mit der sie den Nerv einer Generation getroffen hat.

Es tut natürlich schon ein bisschen weh, wenn man in einer Geschichte, die einen so fasziniert seitenweise Belanglosigkeiten lesen muss und Dialogen lauscht, die einem die Nackenhaare sträuben lassen. Gerade die Dialoge sind teilweise so peinlich, dass man sie in die Kategorie "Fremdschämen" einordnen kann.

Während ich das alles im ersten Band verschmerzen konnte wurde es im Fortlauf der Bücher nur schlimmer (zusammen mit der Tatsache, dass die Hauptfigur Edward nur noch zum jämmerlichen Statisten degradiert wurde). Bei den vorab negativen Kritiken zu hier besprochenem Band 4 hatte ich die Sorge, dass Stephenie Meyer mit diesem Buch den Abschluss und damit das Gesamtbild der Reihe komplett beschädigen würde. Ich bin daher mit recht niedrigen Erwartungen ans Lesen des Buches gegangen.

Letztlich hat sich für mich bestätigt, was ich ohne den vierten Band zu lesen nicht aussprechen wollte: Es wäre besser gewesen, nach dem ersten Band keine Fortsetzung zu schreiben.
Mir hat der vierte Band nicht sonderlich gefallen und ich möchte kurz erklären warum.

Es ist nicht die Geschichte an sich. Daraus hätte was werden können.

Das größte Manko ist, dass dieses Buch ohne Höhepunkte dahinplätschert. Es wird zweimal ein Versprechen eines großen Konfliktes gemacht, das dann nicht eingehalten wird. Zunächst der Kampf des Wolfsrudels mit den Cullens und dann der Kampf zwischen den Volturi und den Cullens. Die einzigen Momente in denen Spannung aufgebaut wird und dann zieht die Autorin den Schwanz ein und lässt alles friedlich verpuffen. Dabei wird solang darauf hin gearbeitet. Manche mögen sagen, das sei mal was anderes, oder das ist doch "moralisch toll", aber als Leser interessiert mich das nicht. Ich bin enttäuscht. Das ist schriftstellerisch einfach schlecht.
Zumal das Buch so keine Auflösung erfährt. Die Entscheidung bzw der Konflikt ist vertagt, nicht beseitigt. Als Leser frage ich mich, warum dann überhaupt die letzten 300 Seiten??

Man merkt es auch an Einzelpassagen, dass die Autorin scheinbar Angst vor direkten Konflikten hat. Sie zeigt kaum ernsthafte Auseinandersetzungen. Man erfährt sie nur im Dialog oder in der "was wäre wenn" Perspektive.
Als Leser will ich aber Auseinandersetzungen nicht beredet bekommen, sondern gezeigt. Konflikte rein auf Dialoge beschränkt wirkt sehr Soapopera- artig.
Beispiel: Die erste Sexszene. Man sieht wie Bella zum Strand hoppelt, dann kommt der Schnitt alles ist vorbei und Edward macht sich Vorwürfe nach dem Schema:
"Ich bin so schlimm."
"Nein bist du nicht."
"Doch bin ich wohl."
"Nein bist du nicht" usw. (Leicht überspitzt.)

Warten im Buch ist genauso wie im wahren Leben: Langweilig.
Erst wird endlos auf die Geburt gewartet, dann ist das Buch schon halb rum.
Dann wird endlos auf die Volturi gewartet. Das einzige weswegen man die lahme Warterei erträgt, ist der spannenden Kampf am Ende. Aber der kommt nicht. Stattdessen... Sie ahnen es: endloses Gerede. Konflikt beschränkt auf Dialog.
Wozu brauche ich da zwei faszinierende Vampirarmeen? Konflikt nur im Dialog bekomme ich bei meinem Nachbarn. Zähnefletschende, augenblendende, blutige und wie sonst auch immer vampiristisch geartete Auseinandersetzung kann mir mein Nachbar nicht bieten, das hätte das Buch tun sollen. Verschenktes Potential.

Zweite große Manko verstößt gegen die Regel: Kein Held ohne Opfer.
Die Autorin scheint nicht nur Konflikten aus dem Weg zu gehen, sondern sie scheint auch Angst zu haben ihre Helden leiden zu lassen (Mit Ausnahme der zeitlich begrenzten Schmerzen durch Schwangerschaft und Umwandlung).
Wirkliche alle Bedenken, jedes Opfer, das Bella aufbringen muss um mit Edward zusammen zu sein wird glatt gebügelt.
Sie ist ein "lieber" selbstbeherrschter Vampir.
Wölfe und Vampire versöhnen sich.
Jakob ist nicht mehr in sie verliebt.
Sie muss nicht auf Nachwuchs verzichten.
Die Trennung von Charlie wird umgangen und und und.
Das war es doch, was die Liebe von Edward und Bella ausgemacht hat. Liebe gegen jede Vernunft, trotz aller Unmöglichkeiten. Das lässt Liebe groß erscheinen und erst das Opfer macht die Sache zu etwas Besonderem.
Dass den beiden jetzt nichts mehr im Wege steht zum vollkommenen Glück ist zwar schön und man wünscht es sich als Leser auch, aber es ist schlichtweg langweilig.
Allversöhnung mag im wahren Leben eine nette Vorstellung sein, in der fiktionalen Literatur ist sie fehl am Platz.

Die Magie aus dem ersten Buch fehlt völlig. Damals als Edward noch etwas Besonderes war. Als ihre Beziehung noch etwas Intimes hatte. Der Reiz des ersten Buches war hauptsächlich Edward und das leicht Mysteriöse. Doch Edward ist nur noch Teil eines großen ganzen. Vampirismus, die Cullens sind nichts Besonderes mehr. Als Handelnder ist Edward im Buch kaum noch zu sehen, er ist Statist, mehr nicht. Sowohl das Unschuldige, als auch die Faszination der Beziehung zwischen Edward und Bella ist in diesem Buch nicht mehr gegeben. Zumal Bella auch ein völlig neuer Charakter ist. Nicht mehr das hilflose tolpatschige Mädel von nebenan.

Der einzige Lichtblick für mich ist der Anfang des dritten Teiles: die Verwandlung Bellas in einen Vampir. Ziemlich gut beschrieben. Man fühlt mit Bella mit, sieht alles neu durch ihre Augen.

Ansonsten wie in den vorigen Büchern: Zu viel Belangloses, was man hätte verdichten können, nein, müssen.

Wie man dieses Buch bewertet liegt sicherlich daran, was man für Erwartungen hat.
Wenn man einfach nur mehr von Bella und Edward haben will, dann kann man zugreifen und wird mit einem mittelprächtigen Buch bedient.
Wenn man auf ein ähnliches Gefühl wie beim Lesen des ersten Bandes hofft, sollte man besser die Finger weglassen. Dieses Vorhaben ist zwangsläufig zum scheitern verurteilt denke ich. Da hätte Stephenie Meyer schreiben können was sie wollte.

Daher vergebe ich trotzdem noch drei Sterne, da ich Bella und Edward bewerte und nicht Band 4 als allein stehendes Buch.

DIes ist eine schreib-wish.de Rezension
[...]
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68 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Biss zum Abwinken, 19. Februar 2011
Von 
Isegrimm - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Biss zum Ende der Nacht (Taschenbuch)
Mit der Biss-Reihe (Biss zum Morgengrauen, Biss zur Mittagsstunde, Biss zum Abendrot) hat Stephenie Meyer schnell eine treue Fangemeinde gefunden. Jedes Jahr erschien ein Band um die Liebe zwischen Bella Swan und dem Vampir Edward Cullen. Mit dem Band Biss zum Ende der Nacht findet die Reihe nun ihren Abschluss.
Das Buch beginnt, wie andere aufhören, nämlich mit der Hochzeit der Protagonisten.
Schon da beschleicht einen das Gefühl, dass sich dieser Band von der bisherigen Liebesgeschichte unterscheidet. Bella fährt schon auf den ersten Seiten einen sündteuren, von ihrem Verlobten finanzierten Wagen und trägt Designerkleidung, die ihre beste Freundin ausgesucht hat.
Wie passt das zu der liebenswerten, ungeschickten Bella, die sich so gar nichts aus solchen Sachen macht? Gar nicht, aber das ficht die Autorin nicht an.
Sie beschreibt einfach weiter, wie reich und wie toll Bella und Edward nun sind und was sie nicht alles können, zum Beispiel in den Flitterwochen auf einer Privatinsel mit viel Sonne.
Macht Sinn, wenn der Bräutigam untot ist und funkelt.
Bella ist also nun reich und schön und schön und reich und während Stephenie Meyer noch mal erklärt wie schön die reiche Bella nun ist, geht irgendwie Edward verloren. Nicht in der Handlung, aber sein ohnehin nicht sehr lebendiger Charakter tritt völlig in den Hintergrund. Einzig als Stichwortgeber scheint er noch zu agieren, immer darauf bedacht, vielleicht noch ein Opfer für seine Bella zu bringen. Was will man auch machen, bei einer so schönen Frau?
Mittlerweile ist man dann auch wieder in Forks und der Leser wartet mit Spannung auf, nun ja, Spannung.
Es gäbe ja durchaus einen Grund für die Werwölfe jetzt auszuflippen und die Vampire zu bekämpfen.
Da aber in Meyers Universum alles so harmonisch ist, reden sie einfach mal drüber.
Kann man ja auch verstehen, Mensch.
Wo doch alle so o.k. sind.
Macht ja auch nichts, denn mit den Volturi gibt es ja noch einen Gegner und der Showdown schleicht näher.
Und dann schleicht er weg und nichts ist passiert.
Die Liebenden haben kein Opfer bringen müssen, nicht eins.
All die Sorgen, die Tragik die in einer solchen Liebe liegt, alles löst sich in Wohlgefallen auf.
Bella muss nicht auf ihren Vater, ihre Freunde verzichten, es gibt keine Konflikte, nirgends und es hätte mich nicht gewundert wenn auch noch alle übersinnlichen Wesen einen Stuhlkreis bilden und sich mal richtig aussprechen.
Es ist so schade, Stephenie Meyer hätte eine wirklich einzigartige Reihe schaffen können.
Dann hätte sie nur dieses Buch nie schreiben dürfen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bis(s) zum Happy End, 24. April 2009
Es hat etwas erschöpfendes, dieser Band 4, etwas, dass es einem phasenweise sehr leicht macht, das Buch zur Seite zu legen. Empfand ich die ersten drei Teile durchweg als gut und flüssig zu lesen, musste ich hier im zweiten Drittel anfangen, mir einen langen Atem zuzulegen. Der Einstieg geht mehr als flott, die viel gerühmte Hochzeit wird fast schon zackig runtergehandelt und schon ist Bella nun 'Mrs. Cullen' und geht mit Edward auf Hochzeitsreise. Dafür dass sehr sehr lange die Hochzeit als Dreh-und Angelpunkt galt für Bellas Verwandlung, oder eben nicht, ging das dann äußerst flink und undramatisch über die Bühne.

Gut gefallen hat mir der Teil aus Jacobs Sicht, dass war auch fast schon das Highligt. Jacob kommt so noch einmal richtig zu Zug, seine Liebe zu Bella und sein Kampfgeist kommen wunderbar zum Tragen und zeigen ihn so, wie wir Leser ihn kennengelernt haben. Was danach aus Jacob gemacht wird, meine Güte, es ist haarsträubend. Aus dem kämpferischen, manchmal sehr anstregenden, aber von Herzen seine Bella liebenden Jacob, wird, naja, ein Haus-und Hofhund. Die Lösung eines spannenden Problems, nämlich der fast schon Dreiecksbeziehung Bella-Edvard-Jacob, wird hier für meinen Geschmack geradezu abstrus geklärt. Ab diesem Zeitpunkt verschwindet die Figur Jacob praktisch von der Bildfläche, er ist zwar nach wie vor präsent in der Geschichte, aber mehr als Nebenfigur ohne großen Belang.

Auch die Rolle von Edward verblasst zu einem Schatten dessen, was er in den ersten Bänden war. Am Ende wirkte er auf mich nur noch wie ein eifriger Ehemann, der seine frisch angetraute Gattin anbetet.

Und Bella wird zu einer Art Superwoman, eine geradezu unglaubliche Entwicklung. Es ist okay, aber ein wenig büßt sie ihre liebenswerte Charakterdarstellung der ersten Teile dabei ein.

Vermisst habe ich das soziale Umfeld von Bella, ihr Vater wird auch nur noch wenig erwähnt, ihre Freunde aus der Schule gar nicht mehr. Alles spielt sich so gut wie nur im Haus der Cullens ab und im letzten Drittel muss man ein sehr gutes Namensgedächtnis entwickeln, um sich all'die vielen Vampire und ihre besonderen Eigenschaften zu merken.

In diesem Buch wird eine Menge geredet, sehr löblich, aber manchmal auch etwas öde. Die Lösung aller wie auch immer gearteten Probleme wird präsentiert und am Ende ist Heile-Welt pur, mit Happy End für alle.

Es war nett, es war ok, aber dieser vierte Teil hat deutlich an Reiz verloren. Vielleicht war es dann doch ein Band zuviel?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aliens in Forks? Eine grauenvolle Vampirgeschichte..., 25. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Bis(s) zum Ende der Nacht (Audio CD)
Letztes Wochenende durfte ich mir bei zwei längeren Autofahrten die Hörfassung von "Bis(s) zum Ende der Nacht" anhören.

Bella und Edward heiraten und verbringen die Flitterwochen auf einer einsamen Insel. Von dort bringen sie ein sehr außergewöhnliches Souvenir mit, das die weitere Handlung völlig auf den Kopf stellt.

Zum Glück kannte ich schon die ungekürzten Bücher und konnte einiges erklären. 788 Seiten in 587 Minuten pressen zu wollen war ein ambitionierter Versuch, der eindeutig fehlgeschlagen ist. Mein erster Gedanke war, dass die beiden Vorleser sich dann aber sehr beeilen müssten, denn die englische ungekürzte Fassung ist mit 1229 Minuten über doppelt so lang.

Die drastischen Kürzungen lassen die Handlung und das Verhalten einiger Figuren sehr sprunghaft wirken. Fast scheint es, die Körper der bekannten Hauptfiguren wären von Aliens besetzt worden. Anders konnten wir uns diese sprunghaften Charakterveränderungen nicht erklären, die mir schon im Buch aufgefallen waren, hier aber noch extremer erscheinen. Hinzu kommen Lücken in der Handlung. Ein Beispiel ist die Eigenschaft des "Prägens" der Werwölfe. Diese fiel anscheinend in den ersten drei Hörbüchern der Schere zum Opfer. Schwierig, das dann gut verständlich in der knapp bemessenen Zeit des letzten Hörbuches einzuführen.

Der mittlere Teil des Buches wird aus Jakobs Perspektive erzählt, gut gelesen von Peter Jordan. Die weitgehend emotionslose Stimme von Ulrike Grote passt meiner Meinung nach weder zur Handlung noch zu Bella. Das überraschte mich, denn andere von ihr gelesene Hörbücher haben mir gut gefallen.

Sicher sind die Produktionskosten für ungekürzte Lesungen höher. Die Bis(s)-Reihe gehört jedoch zu den Bestsellern und auch die ungekürzten Lesungen von "Harry Potter" und der "Tintenherz"-Reihe haben sich meines Wissens gut verkauft. Auf jeden Fall finde ich eine Kürzung um über 50% zu extrem und das Buch hat deutlich darunter gelitten. So wurde aus einem Buch, das mir ohnehin schon nicht so gut gefiel, tatsächlich ein grauenvolles.

Ein Gutes hat dieses Hörbuch jedoch. Die normalerweise leseunwillige Jugendliche will jetzt auf jeden Fall die Bücher lesen, um herauszufinden, was alles in den Hörbüchern fehlte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Biss oder Nicht-Biss - das ist hier die Frage, 22. Februar 2009
Inhalt:

Alle Fans der Bis(s) Reihe von Stephenie Meyer warten sehnsüchtig auf den entscheidenden Biss in einer außergewöhnlichen Beziehung.
Nun soll es endlich so weit sein, die große Hochzeit von Bella und Edward steht an. Und hat Edward Bella nicht versprochen sie danach in einen Vampir zu verwandeln? Hat er, aber wie man weiß kommt immer alles anders und zweitens als man denkt... oder?

Meine Meinung:

Endlich ist er da - der Abschluss einer mehr als erfolgreichen Buchreihe.
Zu Anfang will ich einmal sagen, das mich "Bis(s) zum Ende der Nacht" nicht mehr so in den Bann ziehen konnte wie seine drei Vorgänger. Das mag daran liegen, das Bella und Edward nicht mehr dieselben sind. Bella ist reifer und erwachsener geworden, während Edward sein Verhalten ihr gegenüber geändert und seine Übervorsicht aufgegeben hat. Der Zauber zwischen den beiden wirkt nicht mehr ganz so intensiv wie noch zuvor.
Das soll aber nicht heißen das Buch wäre schlecht. Es ist immer noch ein besonderer Roman, eine begeisternde Weiterentwicklung der Geschichte, die Stephenie Meyer geschaffen hat. Samt Vampiren und Werwölfen die nicht ihren zahlreichen Brüdern und Schwestern aus anderen Romanen des Genres entsprechen und aus der Masse herausragen.
Auch das Gesicht der Geschichte ist geblieben, sie ist immer noch mal rührend, mal schmerzlich und an den richtigen Stellen auch mal lustig oder gefährlich.
Diesmal lässt Stephenie Meyer nicht nur Bella erzählen, sondern auch Jacob bekommt die Möglichkeit einen Abschnitt aus seiner Sicht zu schildern. So sind die 789 Seiten in drei Teile gegliedert, von denen zwei Bella und einer Jacob gehören.
Ganz besonders hervorheben möchte ich noch, das es der Autorin gelungen ist für alle Handlungsstränge bzw. Probleme (Jacob, Volturi, Biss...) eine glaubwürdig und interessante Lösung zu bieten. Hierfür bedient sie sich nicht nur der Vertiefung bereits bekannter Charaktere, sondern nimmt auch neue Protagonisten in ihre Geschichte auf. Außerdem ist bemerkenswert, dass es der Autorin gelungen ist ein Buch, das eigentlich so vorhersehbar war, durch überraschende Wendungen aufzuwärten.

Fazit:

Zusammengefasst lässt sich sagen, das "Bis(s) zum Ende der Nacht" zwar etwas von dem Glanz der vorhergegangen Romane verloren hat, aber durch die Weiterentwicklung und Problemlösung auch weiterhin auf hohem Niveau zu überzeugen vermag.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr erwartet, 20. Februar 2009
Von den ersten drei Bänden der Bis(s)-Reihe begeistert, habe ich den vierten und letzten Teil sehnsüchtig erwartet. Als ich ihn dann endlich in den Händen hielt, musste ich sofort los lesen.

Wie bereits bei Band 3 am Schluss angedeutet, wird auch in diesem Band ein Teil der Geschichte aus Jacobs Sicht erzählt, mit dem kleinen Unterschied, dass es hier ein viel größerer Teil ist. Man sieht eine Zeit lang alles mit Jakes Augen, was zwar ein wenig Spannung aufbaut (da die Geschichte genau dann von Jacob weitererzählt wird, als es gerade bei Bella interessant wird), aber oft auch etwas langweilig ist: Über weite Teile wird seine Liebe zu Bella beschrieben, das er ja ohne sie nicht mehr leben kann usw. Schon oft gehört und nicht mehr wirklich interessant.
Leider ist auch der Rest des Buches nicht unbedingt besser. Viel zu lange und zu intensiv wird sich mit Nebensächlichkeiten aufgehalten, so dass das Buch oftmals einfach nur langweilig ist. Es passiert, leider, so gut wie gar nichts in diesem Buch. Stephenie Meyer hat es nicht geschafft, wirkliche Spannungsmomente aufzubauen und auch zu halten. Nur zwei Mal kam in diesem fast 800 Seiten dicken Buch leichte Spannung auf, einmal fast noch am Anfang, was sich aber innerhalb von nicht mal 3 Seiten wieder in Luft auflöste, und dann fast am Ende. Nach über 700 Seiten hofft man, dass jetzt endlich mal etwas passieren möge; nach weiteren 30 Seiten spürt man ein leichtes Kribbeln vor Möchtegern-Spannung und nach wiederum rund 20 Seiten endloser Diskussionen löst sich auch diese Spannung in einem nicht wirklich spektakulären Ende auf.

Fazit:
Der vierte Band kann es leider mit keinem der drei bisherigen Bücher um Edward und Bella aufnehmen. Der Anfang ähnelte noch am ehesten im Schreibstil den ersten drei Bänden, doch insgesamt hat das Buch leider so gut wie nichts von dem Witz, der Spannung und der Romantik seiner Vorgänger.. Zwar beantwortet der letzte Teil der Reihe alle drängenden Fragen (z. B. Wagt Bella wirklich den Schritt in die Unsterblichkeit? Was wird aus Jacob?), aber irgendwie wirkt fast alles in diesem Buch zu gezwungen, zu konstruiert.
Schade, aber ich hatte mehr erwartet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rosa Zuckerwatte, 15. Februar 2009
Das Buch 'Bis(s) zum Ende der Nacht' von Stephenie Meyer ist ' wie seine Vorgänger auch- in Ich-Form verfassst ' allerdings diesmal aus verschiedenen Perspektiven da gestellt.

Der erste Teil des Buches schildert Bellas Sicht der Dinge und befasst sich mit der ' natürlich von Alice geplanten- Hochzeit und den Flitterwochen, wobei die Autorin die ganze Palette der Gefühle durchspielt: die Freude auf die Hochzeit, Bellas Unsicherheit und mangelndes Selbstbewusstsein, ihr Glück bei der Hochzeit und Jakes überraschendem Auftauchen, aber auch eine gewisse Traurigkeit hinsichtlich der Trennung von ihrer Familie und dem Abschluss mit ihrem alten Leben wegen der bevorstehenden Wandlung zum Vampir. Dich Hochzeitsfeierlichkeiten werden ein wenig durch Jakes starre Ansichten was Bellas Wandlung anbetrifft gestört, aber letztendlich fahren Edward und Bella glücklich in die Flitterwochen, wo dann das unfassbare geschieht.

Der nächste Teil der Story wir aus Jakes Sicht geschildert, der nach der Hochzeit seine menschliche Gestalt beibehalten hat. Er wirkt ' wie auch schon im dritten Band ' chronisch unzufrieden wegen seiner unerfüllten Liebe zu Bella und sinnt darauf, die Vampire auf Vertragsbruch festzunageln, da er annimmt das sie in den Flitterwochen gewandelt worden ist. Die mangelnde Unterstützung des Rudels, seiner Familie und seiner Freunde macht ihm dabei zu schaffen. Im Laufe 'seiner' Geschichte aber wirft er die Fesseln des Rudels ab und findet sich selber, er begreift Bellas Entscheidungen nicht, kann sie aber tolerieren. Sein Wandel vom unterlegen Rudeltier zum Alpha, seine innere Zerissenheit ist wirklich schön beschrieben, obwohl es auch stellenweise etwas langatmig wirkt. Sein Handeln, seine Reaktionen, sein Wesen aber sind absolut nachzuvollziehen, bis hin zum vorläufigen Höhepunkt.

Den dritten Teil, der wieder aus Bellas geschrieben ist, zu beschreiben ohne etwas über die Geschichte zu berichten fällt mir etwas schwer. Die Handlung steuert unübersehbar auf das Ende zu ' es wächst die Ahnung einer Tragödie, schicksalsbedingt und unabänderlich.

Die Autorin dreht nochmal voll auf, wir lernen einen ganzen Haufen uns bisher unbekannter Vampire wieder und treffen auf einige alte Bekannte. Spätestens hier kann man das Buch bis zum endgültigen Finale nicht mehr aus der Hand legen. Der Plot ist spannend geschrieben, gut durchdacht und passt für mich auch zu dem Buch und in den ganzen Zyklus hinein.

Besonders gut gefallen hat mir in dem letzten Abenteuer um Bella & Edward die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte geschildert wurde. So konnte man sich endlich auch mal in Jake hinein versetzen, den ich hier viel besser verstanden habe als im dritten Teil. 'Bis(s) zum Ende der Nacht' ist genau wie die anderen Teile locker geschrieben und bedient sich einer modernen Sprache. Die Dialoge wirken sehr lebhaft, Ironische Anspielungen und Humor werden nicht vernachlässigt. Das bekannte Konzept ' den Fantasy-Epos ins 21. Jahrhundert zu legen geht also auch hier wieder auf.

Literarische Ansprüche kann das Buch nicht erheben, hat aber trotzdem einen guten Unterhaltungswert. Wer ab und an eine richtig große Portion rosa Zuckerwatte mag, wird das Buch lieben.
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