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50 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat mich fasziniert
Bei Krimis und Thrillern passiert es mir immer mal wieder, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, bei 'normalen' Romanen dagegen geschieht das eher gar nicht oder nur sehr, sehr selten.

Vanessa Diffenbaughs 'Die verborgene Sprache der Blumen' aber hat mich gepackt, gefesselt und nicht mehr losgelassen, so dass ich gestern Nacht zu lesen...
Veröffentlicht am 10. April 2011 von Kater

versus
27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blumen sagen mehr als tausend Worte
Der Debütroman "Die verborgene Sprache der Blumen" von Vanessa Diffenbaugh hat mich nicht vollkommen überzeugt und in dem Maße gefesselt, wie ich es mir gewünscht habe. Der Grund hierfür lag zum einen in der Hauptfigur Victoria, zu der ich keinen innigen Bezug herstellen konnte, und zum anderen in der Handlung, die für mich relativ...
Veröffentlicht am 31. März 2011 von evelynmartina


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50 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat mich fasziniert, 10. April 2011
Bei Krimis und Thrillern passiert es mir immer mal wieder, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, bei 'normalen' Romanen dagegen geschieht das eher gar nicht oder nur sehr, sehr selten.

Vanessa Diffenbaughs 'Die verborgene Sprache der Blumen' aber hat mich gepackt, gefesselt und nicht mehr losgelassen, so dass ich gestern Nacht zu lesen anfing und eben vorhin die letzte Seite umgeblättert habe.

Was ist es nun, das diese Geschichte so besonders macht? Es geht um Victoria Jones, die in Pflegefamilien und Waisenhäusern aufgewachsen ist , keine Familie kennt und aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen nur eines gelernt hat: sich die Menschen vom Leib zu halten, egal wie und mit welchen Mitteln und ob es ihr selbst weh tut. Nur nicht mehr verletzt werden! Ihre einzige Liebe gehört den Blumen und deren Sprache, die sie von Elisabeth gelernt hat, dem einzigen Menschen, von dem sie je Liebe erfahren hat.
Mit 18 ist Victoria zu alt für ein Kinderheim und auf sich selbst gestellt. Zuerst obdachlos und sich von Essensresten ernährend, dabei aber immer in sich ruhend und zufrieden, findest sie eine Anstellung in einem kleinen Blumenladen. Auf dem Blumenmarkt lernt sie Grant kennen und stellt erstaunt fest, dass auch er die Sprache der Blumen versteht'

Die Autorin erzählt von den zwei Jahren, in denen Victoria tastend versucht, zu sich selbst zu finden. Diesen Episoden sind andere gegenübergestellt, in denen Victoria bei ihrer damaligen Pflegemutter Elisabeth lebte. Dadurch dauert es auch sehr lange bis zu der Auflösung des Geheimnisses, warum das damals alles nicht klappte und was das für eine große Last ist, die die junge Frau mit sich herumträgt.
Das ist sicher ein Punkt, der mich dazu animierte, immer weiter zu lesen. Aber auch der Kampf, den die junge Frau führt, mit und gegen sich selbst, bis zu dem Punkt, an dem sie nicht wie sonst davonlaufen kann, sondern sich dem stellen muss was IST - das ist so wunderschön und einfühlsam beschrieben, wie ich es bisher selten irgendwo gelesen habe.

Es ist auch ein trauriges Buch, gleichzeitig ein Mut machendes, voller Emotionen und Gefühle und es bleibt nicht aus, dass man mit leidet und mitfühlt

Ich hatte das Glück, es bei Droemer Knaur in einer Testlese-Akton zu gewinnen und vor dem Erscheinen lesen zu können - und kann es wirklich uneingeschränkt weiter empfehlen !
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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefühlvolles Buch mit einem Einblick in die Sprache der Blumen, 12. März 2011
Von 
Fabella "BuchZeiten" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Inhalt:
Das Buch erzählt von Victoria, einem Mädchen, das kurz nach ihrer Geburt in ein Kinderheim kommt. Etliche Versuche, sie in eine Pflegefamilie zu integrieren scheitern. Meist an den Pflegeeltern, aber durch die Erlebnisse später dann auch an Victoria. Sie kann nicht vertrauen, sie kann Berührungen nicht ertragen, sie meidet die Menschen wo es geht. Mit 18 wird sie auf die Straße gesetzt, weil sie sich nicht an die Gesellschaft anpassen kann und versucht einen Weg zu finden zu überleben. Das einzige, das Victoria wirklich liebt, sind Blumen. Und ihre verborgene Sprache. Bis sie Grant begegnet. Ihm gelingt es, ein Stück unter ihre Betonmauer zu gelangen. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt und dann flüchtet Victoria in ihre eigene Welt zurück.

Meine Meinung:
Es ist ein sehr ernsthaftes Buch, das die Probleme Victorias und ihr Leben schildert. Es vermittelt einem eine Welt, in die man nicht hineingeboren werden möchte. Obwohl das Buch ein Roman ist, steckt in ihm doch sehr viel Wahrheit und Offenheit.

Und trotzdem ist es eine sehr schöne Geschichte. Sie berührt einen, läßt einen hoffen, daß Victoria einen Weg hinaus findet, zurück ins Leben. In ein schönes Leben.

Die Charaktäre in diesem Buch wachsen einem sehr ans Herz. Sie überzeugen mit Verständnis, Einfühlungsvermögen und grenzenloser Liebe.

Die wichtigsten Rollen neben Victoria spielen Grant und Elisabeth. Elisabeth war eine ihrer Pflegemütter, die versucht hat, dem damals noch sehr jungem Kind eine Familie, einen Halt, Liebe zu geben. Doch auch Elisabeth ist ein Mensch und macht Fehler. Und Victoria, bestätigt in ihrer Ablehnung, kann nicht verzeihen.

Grant ist ein junger Mann und auch er versteht die verborgene Sprache der Blumen. Er spricht mit Victoria durch die Blumen. Findet einen Zugang zu ihr und verliert ihn wieder.

Doch Victoria gibt nicht auf. Sie kämpft um sich, um ihr Leben. Gegen ihre Ängste und Vorurteile. Gegen ihre Mauer, die so dick ist, daß sie selbst Angst hat, niemals heraus zu kommen.

Was mich an dem Buch ganz besonders fasziniert hat ist, wie die Autorin das Wissen über Blumen vermittelt. Daß jede Blume eine bestimmte Bedeutung hat. Das Bedeutungen aber nicht immer klar sein müssen, daß sie variieren können, daß sie unterschiedlich interpretiert wurden. Ich habe eigentlich keinen großen Bezug zu Blumen, doch dieses Buch hat mein Interesse daran geweckt und ich denke, das Thema werde ich bestimmt noch ein bißchen verfolgen.

Glaubt aber bitte nicht, daß es jetzt nur um Blumen geht. Vielmehr bindet die Autorin dieses Thema so geschickt, so liebevoll ein, daß man gar nicht aufhören mag, darüber zu lesen.

Dieses Buch geht ans Herz, es war eine wirkliche Bereicherung zu lesen.

Was mir ganz besonders gefiel war, daß am Ende des Buches noch einmal eine Zusammenstellung vieler Blumen und ihrer Bedeutungen zu finden ist. Ich bin sicher, wenn ich das nächste Mal Blumen verschenke, werde ich ganz genau darauf achten, was ich verschenke!
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Es gab nur einen Weg auf die andere Seite, und der führte durch die Schmerzen.", 27. März 2011
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Als Achtzehnjährige kann Victoria auf ein Leben zurückblicken, das sie ausschließlich in Heimen und Pflegefamilien verbracht hat. Aufgewachsen in einem lieblosen Milieu ohne Familie oder Freunde, hat sie vor allem eines gelernt: Auf Distanz zu gehen und sich zu schützen. Nachdem Victoria am Tag ihrer Volljährigkeit in die Freiheit entlassen wird, wendet sie sich der einzigen Quelle zu, die ihr nicht bedrohlich erscheint: Pflanzen. Sie lernt die Sprache der Blumen und entdeckt, dass sie mit Hilfe ihrer Sträuße mit Menschen kommunizieren, ihnen sogar helfen kann.
So lebt Victoria in ihrer eigenen Welt und lässt außer ihren Blumen niemanden an sich heran.
Einzig Grant, der Victoria aufrichtig liebt, schafft es ihren Panzer zu durchdringen und sie vorübergehend aus ihrem inneren Gefängnis zu befreien. Als Victoria jedoch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, flieht sie vor den Menschen die sie lieben, läuft vor der Verantwortung davon, vor sich selbst und ihren inneren Dämonen.

"Ich konnte nicht davonlaufen, nicht einfach gehen, anstatt mich dem zu stellen, was ich getan habe. Es gab nur einen Weg auf die andere Seite, und der führte durch die Schmerzen" (S. 283)

"Die verborgene Sprache der Blumen" ist ein leiser Roman, gefühlvoll inszeniert, durchdrungen von Schmerz. Er beschreibt Victorias inneren Kampf gegen die Ablehnung, die sie in ihrer Kindheit erfahren hat, bis sie schließlich selbst glaubt, dass sie nicht wert ist geliebt zu werden. Zudem leidet sie unter einem Vergehen, das sie als Zehnjährige begangen hat, und das sie noch heute, acht Jahre später, zutiefst bereut.
So teilt sich die Story in zwei Handlungsstränge auf: Der eine beschreibt den Weg der kleinen Viktoria, der andere den der achtzehnjährigen, die das Heim verlassen muss um auf eigenen Beinen zu stehen. Beide Geschichten laufen auf unterschiedlichen Zeitebenen aufeinander zu, was einerseits ein hohes Maß an Spannung erzeugt. Auf der anderen Seite wird auf diese Weise Victorias Hintergrund beleuchtet. Der Leser erhält Einblicke in die Vergangenheit der Heldin, in Ereignisse, die sie über Jahre hinweg verfolgen werden.

Wer jetzt ein Problembuch mit sozialkritischem Hintergrund erwartet liegt falsch. Zum Glück. Ich persönlich kann mich für solche Bücher nicht erwärmen. "Die verborgene Sprache der Blumen" ist Viktorias Geschichte, die von Sehnsüchten und ambivalenten Gefühlen handelt. Von Schmerzen und Wut, die nur bedingungslose Liebe heilen kann:

"In diesem Moment waren wir gleich gewesen, beide Opfer unserer Unfähigkeit, die Wirklichkeit zu begreifen" (S. 377)

Fazit:
Dieser Roman ist eine runde und in sich stimmige Geschichte leiser Töne, die mich besonders gegen Ende tief berührt hat. Ich fand sie intensiv geschrieben mit einer greifbaren Bildsprache und einem ungewöhnlichen Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht: Die verborgene Sprache der Blumen.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blumen sagen mehr als tausend Worte, 31. März 2011
Der Debütroman "Die verborgene Sprache der Blumen" von Vanessa Diffenbaugh hat mich nicht vollkommen überzeugt und in dem Maße gefesselt, wie ich es mir gewünscht habe. Der Grund hierfür lag zum einen in der Hauptfigur Victoria, zu der ich keinen innigen Bezug herstellen konnte, und zum anderen in der Handlung, die für mich relativ vorhersehbar und dadurch nur bedingt spannend und überraschend war.
Victoria ist in Heimen und Pflegefamilien aufgewachsen. Nach ihren 18. Geburtstag ist sie auf sich allein gestellt und versucht, in San Francisco ihr Leben zu bestreiten. Verschlossen, keine Nähe zulassend und voller Selbstzweifel findet sie in der Welt der Blumen, deren Bedeutung sie einst von ihrer Pflegemutter Elizabeth gelernt hat, Halt und Erfüllung. Wo Worte fehlen, kommuniziert Victoria in der Blumensprache, die kaum einer kennt, bis sie schließlich auf Grant trifft, der ihre Sprache zu verstehen scheint.
Die Handlung spielt sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Wenn man sich eingelesen hat, macht aufgrund überschaubarer Kapitel der gedankliche Wechsel zwischen den Zeiten keine Mühe. Die Passagen aus Victoria's Kindheit und Jugend, die von Ablehnung, Missachtung und der Suche nach Liebe geprägt sind, habe ich mit großem Interesse verfolgt, weil ich unbedingt wissen wollte, warum auch ein längerer Aufenthalt bei der Pflegemutter Elizabeth, bei der sich Victoria zum ersten Mal geborgen fühlte, gescheitert ist. Dahingegen konnte ich trotz Victoria's persönlichen Hintergrundes ihre Schritte und Verhaltensweisen in der Gegenwart oft nicht nachempfinden und nachvollziehen. Geplagt von Versagensängsten und Schuldgefühlen fällt es ihr doch sehr schwer, über ihren eigenen Schatten zu springen und selbst errichtete Mauern einzureißen.
Vanessa Diffenbaugh setzt ihr Augenmerk ganz auf Victoria, während andere durchaus bemerkenswerte Personen meiner Meinung nach zu kurz kommen. Ihre Erzähl- und Schreibweise ist einfach, einfühlsam und drückt zum Teil stark auf die Tränendrüse, was mich mitunter etwas störte. Ins Geschehen baut die Autorin geschickt Sätze und Aussagen ein, die zum Innehalten und Nachdenken anregen, wobei sich die Sprache der Blumen wie eine Leitlinie durch das Buch zieht und zu einem Wörterbuch der Blumen am Ende des Buches führt.
Die Geschichte Victoria's bietet solide Unterhaltung mit einem Hauch von Melodramatik, lässt Blumen und ihre Symbolik in einem neuen Licht erscheinen und zeigt, daß es neben Schmerz und Leid auch Hoffnung und Zuversicht geben kann.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhafte Geschichte in San Francisco, 11. März 2011
Von 
Sophia! - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Eine wunderbar tiefsinnige, ergreifende Geschichte über die Komplexität der eigenen Gefühle.
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Amaryllis - Stolz
Basilikum - Hass
Efeu - Treue
Holunder - Mitleid
Sonnenblume - Trügerische Reichtümer
Schleierkraut - Immerwährende Liebe
...
Victoria Jones, die niemals Beständigkeit erfahren hat und von einer Pflegefamilie in die nächste geschoben wurde, kennt nur eine verlässliche Größe in ihrem Leben: die Sprache der Blumen. Nur sie können das Mädchen nicht enttäuschen und vermitteln eine eindeutige Botschaft. Jede Blume ist wichtig und hat ihre Bedeutung.
Die Geschichte beginnt mit Victiorias Volljährigkeit. Nun ist sie auf sich alleine gestellt hat noch nicht einmal mehr Meredith, ihre Sozialarbeiterin. Als das Geld knapp wird, bemüht sie sich um eine Stelle bei einer Floristin. Dort verliebt sie sich in Grant, den sie bereits aus Kindheitstagen kennt. Victoria leidet sehr unter ihrer Beziehungsangst und einem Mangel an Vertrauen. Wird es ihr dennoch gelingen, mit Grant eine normale Partnerschaft zu führen? Die spätere Schwangerschaft der jungen Frau wird diese Frage beantworten.
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Hochinteressant ist der Schreibstil der jungen Autorin. Der Text besteht aus einem regelmäßigen Wechsel von Kapiteln, die die aktuelle Situation beschreiben und solchen, die rückblickend Victorias Vergangenheit schildern und in kleinen Schritten das Geheimnis lüften, dass sie so sehr belastet. Auch der Grund für die schlimmste Enttäuschung ihres Lebens durch Elizabeth, die Pflegemutter, die sich am längsten um sie gekümmert hat, kommt ans Licht. Als Leser wird man mit vielerlei Themen konfrontiert, wie beispielsweise die Mutter-Tocher-Beziehung, die enorme Wichtigkeit von Bezugspersonen im kindlichen Leben, die tiefsten Ängste der Protagonistin und mögliche Bewältigungsstrategien, sowie die Rolle der wahren Liebe, die scheinbar alles möglich machen kann.
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Auch San Francisco, der Ort der Handlung, passt wunderbar zur Geschichte. Eine Stadt, die so vielseitig und faszinierend ist, gleichzeitig aber auch geheimnisvoll und unberechenbar wie Victoria selbst. Man denke beispielsweise an die Nebel, die sich jeden Morgen sanft um die atemberaubenden Bauwerke der Stadt legen, Sonnenuntergänge am Pazifik und unvergleichliche Pflanzenarten. All das passt perfekt zur Lektüre!
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Fazit: Ein traumhaftes Buch, jede Seite ist wertvoll. Wieder einmal wünsche ich mir eine Verfilmung und bitte weitere grandiose Werke von Vanessa Diffenbaugh!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgründige Geschichte, 12. Juli 2011
"Die verborgene Sprache der Blumen" ist das Erstlingswerk von Vanessa Diffenbaugh.

Für ihre Handlung hat sie eine schwierige Hauptperson gewählt, die die Sprache der Blumen verwendet, um ihre Gefühle, die sie sonst nicht ausdrücken kann, sichtbar zu machen. Natürlich bleibt bei solch einer Thematik nicht aus, dass der Leser allerlei lernt, denn so vielfältig die Blumenauswahl ist, so facettenreich ist die Bedeutung einer jeden einzelnen.
Doch klar im Fokus steht die Waisenkind-Figur Victoria. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen begleitet man diese Frauenfigur auf dem Weg zu sich selbst. Dabei handelt es sich keineswegs um einfache Kost; man wird durch die Höhen und vor allem die Tiefs dieser Entwicklung mitgerissen. Zu solch einer Selbstfindung gehört auch ein Rückblick in die Vergangenheit, eine Vergangenheit, die einen zu dem hat werden lassen, was man ist. Daher wird die aktuelle Handlung ständig durch Rückblicke in die Vergangenheit unterbrochen, manchmal so abrupt und unvermittelt, dass man im ersten Moment gar nicht realisiert, wieder in der Zeit zurückversetzt worden zu sein. Doch diese Rückblicke sind auch nötig - erscheint einem die Hauptfigur zu Anfang eher unsympathisch und gestört, ermöglicht erst der Blick in die Vergangenheit es, Victoria besser zu verstehen und Sympathie und auch Mitgefühl für sie zu entwickeln.

Den Abschluss bildet "Victorias Blumen-Lexikon" mit allerlei Blumen und ihrer Bedeutung, damit der geneigte Leser nun auch immer die rechte Blumenbotschaft verschenken kann.

Damit ist "Die verborgene Sprache der Blumen" eine tiefgründige Geschichte, die sich mit menschliche Beziehungen, Liebe und Vertrauen auseinandersetzt und so zutiefst tragische, aber auch schöne Moment erschafft und einfühlsam umsetzt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mitreißend, zum heulen und nachdenken, 21. Mai 2011
erste Gedanken:
* vor dem Lesen: schon das Cover finde ich toll. Einteilung in 4 Teile mit relativ kurzen Kapiteln, Anhang: Victorias Wörterbuch der Blumen
* nach dem Lesen: ich verdrücke mir ein paar Tränen und bin von der Tiefe des Buches nachhaltig beeindruckt.

Kurzbeschreibung:
Aufgewachsen in einer lieblosen Umgebung, ohne Familie und ohne Zuhause, hat die junge Victoria vor allem eines gelernt: von Menschen Abstand zu halten. Ihr Herz öffnet sie einzig den Blumen. Mit ihrer Hilfe teilt sie sich einer Welt mit, die ihr nicht zuhört. Bis sie dem Mann begegnet, der ihre Sprache versteht ...

Review:
Sehr gefühlvoll und poetisch, dabei trotzdem erschreckend eindeutig und deutlich erzählt Vanessa Diffenbaugh die Geschichte von Victoria, die ihre Eltern nie gekannt hat, ihre Kindheit in verschiedenen Pflegefamilien verbracht hat und schließlich als unvermittelbar in Heimen gelandet ist. Aus genau einer solchen Einrichtung wird sie an ihrem angenommenen 18. Geburtstag geworfen und muss nun auf eigenen Füßen stehen. Victoria ist sehr menschenscheu und kann sich weniger mit Worten, dafür unso eher mit der Sprache der Blumen vermitteln. Niemand kann sie verstehen. Und als sie plötzlich von Grant eine Antwort auf ihre Blumenbotschaft erhält, ist sie zuerst sehr verwirrt, später vertraut sie ihm mehr und mehr.
Dieses Buch mach sehr betroffen und ist nicht einfach anzunehmen. Ständig wird man sich unmittelbar und unbewusst klar darüber, wie gut man es doch generell hat.
Mir gefiel besonders die Entwicklung Victorias, die über ständige Rückblicke erzählt wird, bis hin zu dem Menschen, der sie am Ende des Buches ist. Sie hält sich schon von klein auf für unwürdig von anderen Menschen geliebt oder auch nur gemocht zu werden, und ist deshalb der Meinung, kein Glück empfinden zu dürfen. Sie kann und will niemandem vertrauen und verweilt darum nur kurz und möchte so schnell wie möglich weiterziehen. Erst langsam, und in sehr schweren Lernprozessen wird ihr selbst klar, daß sie ganz allein für sich verantwortlich und keineswegs in irgendeiner Art minderwertig ist.
Die Botschaft des Buches ist ganz klar: "Man kann alles, wenn man es nur wirklich will!"

Fazit:
Für mich ist Die verborgene Sprache der Blumen ein "typisches" Buch aus dem Verlag Droemer, welche immer sehr tiefgründig sind und nachdenklich machen. Ich fand es vom ersten bis zum letzten Wort sehr lesens- und empfehlenswert. Allerdings ist es thematisch gesehen schon ein harter Brocken. Nichts destotrotz war es seit einiger Zeit wieder ein Buch für mich, nachdem ich ein mein literarisches Loch gefallen bin, und nachdem ich immer ein paar Tage Zeit benötige, etwas neues zur Hand zu nehmen. Allein dafür gibt es für mich den WOW-Faktor! :)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das man so schnell nicht vergisst, 18. März 2011
In dem Roman von Vanessa Diffenbaugh wird ein Schicksal vorgestellt, das außergewöhnlich ist. Die junge Victoria hat ein Leben voller Verletzungen und Zurückweisungen hinter sich, als sie die Möglichkeit bekommt, die Kontaktmöglichkeit zu nutzen, die sie für sich entdeckt hat: die Sprache der Blumen. Als Aushilfe in einem Blumenladen beginnt sie, vorsichtig Kontakt zu anderen aufzunehmen. Dort lernt sie auch Grant kennen, der überraschenderweise ihre Zeichen versteht und darauf anwortet. Es wird eine sehr vorsichtige Annäherung daraus, bei der Victoria jedoch dramatische Rückschläge erleidet.
Es ist zwar kein alltägliches Schicksal, dennoch kann man sich selbst mit seinen kleinen Erfolgen und Rückschlägen darin wiederfinden. Und man wird nie wieder einfach so Blumen verschenken. Es könnte ja sein, der Beschenkte kennt die Sprache der Blumen.
Auf jeden Fall kann man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend und besonders!, 15. März 2011
Von 
Erdbeere (magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Viktoria ist gerade 18 Jahre alt geworden, als sie das Waisenheim verlassen muss, um ihr Leben in der richtigen Welt zu beginnen. Von allen im Stich gelassen, nie richtig Liebe erfahren und von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht, entwickelte Viktoria schon früh eine gewisse Aversion gegenüber ihren Mitmenschen. Sie versucht sich stets mit Kopf und Körper von den Menschen zu isolieren. Zudem gilt sie als schwierige und hasserfüllte Person. Ohne Job, Geld und Perspektive lebt Viktoria in den Tag hinein. Immer um sie herum: die Blumen. Denn Blumen sind seit ihrer Kindheit ihr einziger Zugang zu Menschen. Durch sie kann sie kommunizieren und Gefühle ausdrücken, indem sie der Person jeweils eine besondere Blume überreicht. Die Sprache der Blumen kennen aber nur wenige auswendig und daher bleibt die Konversation meist einseitig. Gelernt hat Viktoria die Sprache bei ihrer letzten Pflegemutter Elizabeth. Ihr ist es zu verdanken, dass Viktoria die Sprache der Blumen kennt und das einzige Mal in ihrem Leben so was wie Liebe erfahren hat. Doch dann kam alles anders'

Vanessa Diffenbaughs Roman ist ein grandioses Erstlingswerk und ein Portrait einer jungen Frau, deren Selbsthass, Zweifel, Liebe und Enttäuschung ihr Leben oftmals überschattet hat.Die Geschichte wird in 2 Erzählsträngen unterteilt. Einmal wird über die Vergangenheit von Viktoria berichtet, in der sie mit 10 Jahren zu ihrer letzten Pflegemutter Elizabeth gebracht wird. Wie auch schon bei den anderen Pflegefamilien zuvor, verweigert Viktoria jeglichen Umgang mit ihr und setzt wie immer auf Sturheit und leicht aggressives Verhalten. Doch sie hat dabei nicht mit Elizabeth gerechnet. Elizabeth, die auch schon eine schwere Niederlage in ihrem Leben erfahren hat, nimmt sich Viktoria an und blickt hinter ihrem sturen und abweisenden Verhalten. Sie ist die erste Person, die erkennt, dass Viktoria nichts mehr braucht als Liebe. Und die gibt sie ihr.
Im Laufe der Geschichte nähern sich die beiden immer mehr an und Viktoria lernt nicht nur, ihre Nähe zuzulassen,
sondern auch die Sprache der Blumen. Diffenbaugh beschreibt die Beziehung der beiden dabei realistisch und sehr liebevoll. Der Leser hegt keinen Zweifel daran, dass Elizabeth die geeignete Mutter für Viktoria wäre, doch steuern sie, letztendlich, einer Katastrophe entgegen.

Dadurch, dass Viktorias Geschichte ebenfalls aus der Gegenwartsperspektive erzählt wird, weiß der Leser, dass ein
Mutter ' Tochter Verhältnis zwischen den beiden nicht geklappt hat. Er weiß allerdings nicht warum. Man merkt es Viktoria an, dass sie große Schuldgefühle hat und ein Geheimnis in sich trägt. Es wird aber kaum angedeutet, was es sein könnte,
aber man weiß, dass es mit Elizabeth zu tun haben muss. Aber erst als sie Grant begegnet, einen jungen Blumenhändler,
holt sie die Vergangenheit wieder ein. Aber auch hier fällt Viktoria wieder in ihr altes Verhalten zurück und stößt ihn von sich, noch eher ein Wort gesagt wird. (Sie schenkt ihm zum Beweis Rhododendren, was so viel wie Warnung symbolisiert).
Doch Grant weiß sich zu wehren, denn auch er kennt die Bedeutung der Blumen. Ihre Beziehung beschreibt Diffenbaugh sehr zärtlich, als wäre ihre Liebe kaum greifbar. Mir hat es jedes Mal mein Herz gebrochen, wenn Viktoria ihn wieder von sich gestoßen hat und keine Liebe zulassen wollte. Sie legte sich für ihre Taten immer die richtigen Argumente zurecht und war davon überzeugt, sie handle immer richtig und zum Wohle der anderen, ohne zu merken, dass sie dadurch mehr Schmerzen erlitt und sich weiter in ihr Loch verkroch. Und der Leser kann ihr dabei nicht helfen. Er kann nur tatenlos mit ansehen, wie sie sich Grant und den anderen Personen immer mehr entzieht. Man erkennt schnell, dass sie ein psychisches Problem hat.
Und das weiß sie auch. Ich finde, Diffenbaugh ist mit Viktoria einen sehr interessanten und vielseitigen Charakter gelungen. Einen Charakter, den man am liebsten in den Arm nehmen und dessen Sorgen man einfach wegwischen möchte. Sie ist eine Antiheldin und das macht sie sympathisch. Aber gerade ihre verschiedenen Facetten machten das Buch spannend. Auch die Nebencharaktere wurden liebevoll und tiefgründig herausgearbeitet, so dass sie mir alle schnell ans Herz gewachsen sind.

Das Buch wurde an keiner Stelle langatmig, denn Diffenbaughs Schreibstil ist flüssig und wunderschön. Sie versteht es,
die Emotionen rüber zu bringen und zu dem Leser zu transportieren. Ganz interessant fand ich Viktorias Lexikon der Sprach der Blumen als Anhang des Buches. Es hat einen viel über die Blumen gelehrt und man sieht sie letztendlich in einem anderen Licht, denn ich habe die Blumen durch Viktorias Augen gesehen. Nicht als Geschenk für jemanden ohne jegliche Gedanken dahinter, sondern als Mittel, sich auszudrücken. Man muss einfach nur vor die Haustür gehen, denn die Welt der Pflanzen hat so viel zu sagen.

Mein Urteil:

Ich habe ein grandioses, sprachlich makelloses Buch über Liebe, Enttäuschungen und Selbsthass gelesen. Ich bin nach wie vor beeindruckt, von der Tiefgründigkeit des Buches und wie viel Emotionen in diesem Buch stecken. Nach dem Beendigen des Buches, hinterließ es ein wohliges Gefühl, aber auch Trauer, denn die Figuren sind mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Ich hoffe auf weitere Bücher dieser jungen Autorin
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Buch!, 11. April 2011
Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite so sehr begeistert, wie schon lange keines mehr.
Die Geschichte Victorias, erzählt in der Gegenwart und in Rückblenden, ist so wundervoll und faszinierend wiedergegeben - meine Erwartungen in das Buch wurden bei Weitem übertroffen.
Man trifft als Leser so viele ungewöhnliche und doch so liebenswerte Menschen, man erfährt so viel über die Sprache der Blumen und die Schicksale der Protagnisten, der Schreibstil ist so gut und beeindruckend, dass man als Leser nur sehr dankbar sein kann, dieses grandiose Buch in den Händen zu halten.

Für mich mein unbedingtes Lesehighlight im April - eventuell auch im Jahre 2011.

5 Sterne sind einfach noch zu wenig für dieses Buch.
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