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Kundenrezensionen

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am 1. Juni 2011
Unsicher, ob das dicke Zeitungsbündel in der Reisetasche ausreichen würde für die lange Fahrt nach München, habe ich in der Bahnhofsbuchhandlung sicherheitshalber noch nach einem Buch Ausschau gehalten, das mich unterhalten und im besten Fall fesseln könnte. Auf Krimis hatte ich keine Lust, mir war nach Entspannung und Urlaubsgefühlen. Das Angebot auf den Tischen war zu reichhaltig, das Titelbild gab den Ausschlag: Meer, Insel, Leuchtturm, ein Ort zum Träumen. Dazu ein anmutiger Titel und ein Autorenname, der mir unbekannt war. Die Zeitungen reichten bis Hannover, und ab Göttingen vergaß ich Zug, Bahnhöfe, Mitreisende - Judith Kern hatte mich entführt in eine andere Zeit, in eine andere Welt.

Deutschland um 1900. Eine junge Frau, Ida, verlässt das enge heimatliche Stralsund. Sie wird gegen alle Widerstände der Familie und der Gesellschaft Malerin. Ihr Weg führt sie auf die Insel Hiddensee zu Schwärmern und Freigeistern. Sie verliebt sich in den berühmten (verheirateten) Maler Klausen, an dem sie wächst und auch verzweifelt. In Berlin schafft sie den Durchbruch. Aber eine unbestimmte Sehnsucht treibt sie zurück auf die geliebte Insel...

Mich hat an dem Buch der ruhig dahinfliessende Erzählstrom beeindruckt, die Sprache ist wohltuend zurückhaltend, sie trägt nicht auf. Gleichwohl haben die einzelnen Kapitel geschickt gebaute Spannungsbögen, denen es an Dramatik und hin und wieder auch an ironischen Untertönen nicht mangelt. Besonders gelungen sind die offensichtlich gut recherchierten geschichtlichen Hintergründe mit ihrem attraktiven Zeitkolorit, delikat "gemalt" die Landschaftsbilder Hiddensees.

Wer wie ich lange Strecken reist, dem empfehle ich dieses Buch. Er wird sein Ziel erfrischt erreichen.
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am 13. Juni 2011
'Der Tanz der Kraniche' ist erfrischend wie ein leicht moussierender Sommerwein. Judith Kern bringt den Lesern ihre Figuren so nahe, das man mit ihnen atmet. Die plastischen Landschaftsbeschreibungen versetzen einen ohne Umwege auf die Insel Hiddensee und in die alte Hansestadt Stralsund. Und das ist nicht alles, gleichzeitig ist dieses Buch hervorragend und detailgetreu recherchiert. Man erfährt eine Menge über das Leben um die Jahrhundertwende, ohne dass es an irgendeiner Stelle schulmeisterlich wirkt. Mehr tiefsinnige Unterhaltung kann ein Buch nicht bieten! Eine Warnung muss ich allerdings aussprechen: Man möchte sofort die Koffer packen und auf die Insel fahren!
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am 23. März 2014
Auf Grund der begeisterten Rezensionen habe ich mir das Buch gekauft - und war enttäuscht. Selten habe ich mich beim Lesen eines Buches so gelangweilt, wie bei diesem. Vor allem in den ersten zwei Dritteln des Buches dachte ich mehrfach daran, das Buch aus der Hand zu legen. Die Handlung plätschert dahin, ohne dass wirklich etwas passiert, außer dass Ida sich ihren Selbstzweifeln in epischer Breite hingibt. Immer und immer wieder. Die ersten zwei Drittel des Buches wirkten auf mich wie eine endlose Einleitung zur eigentlichen Handlung, die erst im letzten Drittel stattfindet. Aber auch da wird es nicht viel spannender, denn die gesamte Geschichte ist vorhersehbar.

Genervt war ich von den zahlreichen, endlos langen Dialogen. Dialoge können die Handlung beleben. In diesem Buch jedoch führen sie dazu, dass der Fortgang der Handlung bis ins Unerträgliche verschleppt wird. So wird innerhalb eines Dialoges von der gleichen Person x-mal die gleiche Frage gestellt, x-mal die gleiche Antwort gegeben, die gleiche Bitte, die gleiche Forderung geäußert. Immer wieder und immer wieder. Die Dialogpartner drehen sich permanent im Kreis. Dadurch wird die recht dürftige Handlung zu einem riesigen, fast leeren Ballon aufgebläht.
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am 31. Mai 2011
Nachdem ich schon vom "Leuchten des Sanddorns" verzaubert worden war, habe ich mich darauf gefreut endlich den zweiten Roman von Judith Kern zu lesen. Die romantische Geschichte um Liebe und Kunst hat mich sofort begeistert und in eine Welt entführt, aus der ich nur ungern wieder auftauchen wollte. Ich möchte der Autorin an dieser Stelle ein ganz besonderes Kompliment für ihre Recherchequalitäten und das Talent aussprechen, diese Wissensfülle auf eine für den Leser ausgesprochen angenehme und leichte Weise zu entfalten. Besonders beeindruckt haben mich ihre Beschreibungen über Malerei - man möchte fast meinen, die Autorin steht selbst gern an der Staffelei. Auch die Insel Hiddensee erscheint mir nun so magisch und schön, dass ich gern sofort dorthin reisen würde. Dieses Ziel stand schon länger auf meiner Liste, aber nun habe ich wirklich große Lust bekommen, auf der Spur von Ida und ihrer großen Liebe zu wandeln ...
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am 2. Mai 2014
Für den Preis habe ich doch etwas besseres erwartet. Lediglich weil ich unbedingt wissen wollte, wie es aus geht, habe ich das Buch zu ende gelesen. Ich habe mich jetzt nicht Seite durch Seite "gequält", aber das Buch ist seeeeehr langatmig ohne dass irgendetwas weltbewegendes passiert. Der Schreibstil und die Story haben mir ansonsten gut gefallen. Ich werde jedoch kein weiteres Buch der Autorin kaufen.
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am 20. Januar 2016
Die Geschichte der jungen Ida aus Stralsund, die auf Hiddensee ihr Glück sucht, lebt und atmet vor allem durch großartige Landschaftsbeschreibungen. Dass der Autorin die kleine Insel ans Herz gewachsen ist, spürt der Leser durch die Zeilen hindurch. Der Kontrast zwischen dem ungestümen Berlin und der ruhigen Insel hat mir besonders gefallen. Anscheinend war das vor einhundert Jahren nicht anders als heute.

Vor dem Hintergrund der Kunst des Malens geht es in diesem Buch um verschiedenartige Liebesbeziehungen, um bewegende Konflikte und um Emanzipation. Während ich die Figur sowohl von Idas Vater als auch von Herbert, Idas Idol aus der Kunstbranche, beim Lesen deutlich vor Augen hatte, fehlte es Ida als Protagonistin ein wenig an Authentizität und Farbe. Ida ist einerseits selbstbewusst genug, ihr Elternhaus zu verlassen und sich ihrem Vater zu widersetzen, um ihren Traum als Künstlerin leben zu können, aber in anderen Lebenssituationen ist sie ängstlich und überfordert. Das ist zwar echt, weil es uns im normalen Leben oft genauso ergeht, aber wir Leser möchten nichts Herkömmliches lesen, denn wir lesen, um unserem konventionellen Leben zu entfliehen. Wir möchten über die Hauptfigur staunen, sie bewundern oder hassen - egal, Hauptsache sie ist außergewöhnlich. Das fehlte mir ein wenig bei Ida. Streckenweise war sie mir etwas zu normal.

Darüber hinaus denke ich, dass gute einhundert Seiten weniger eine positive Wirkung auf die Geschichte gehabt hätten. Sie wäre dadurch straffer und somit spannender geworden. Aber das ist feinstes Jammern auf höchstem Niveau. Man kann dieses Buch mit den Romanen von Rosamunde Pilcher vergleichen und die waren sehr erfolgreich.

Ich würde gerne 3,5 Sterne vergeben, da das nicht möglich ist, vergebe ich vier, denn die Tendenz geht eindeutig nach oben.
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am 15. April 2014
Dieses Buch habe ich gerne gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Für mich war es eine "Bettlektüre". Vor dem Einschlafen nicht zu spannend, aber interessant. Ich habe gleich danach das nächste Buch von Judith Kern gelesen, auch das hat mir gut gefallen.
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am 12. März 2014
Wer den Norden Deutschlands liebt, muss das Buch einfach lesen. Hiddensee ist anders als Sylt, ob es heute noch so ist? Intrigen, Missverständnisse, in der Familie und in den Künstlerkreisen machen die Handlung sehr spannend. Man hofft immer, das alles noch gut ausgeht.
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am 5. Mai 2014
Ich habe nach ca. 140 Seiten mit Lesen aufgehört. Da hatte ich die Hoffnung aufgegeben, dass das Buch besser wird. Solche Romane habe ich vor 50 Jahren gelesen. Ich wusste nicht, dass so etwas heute noch geschrieben und gelesen wird. Für mich schade ums Geld!
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am 31. März 2014
Ein Buch das gut vor dem Einschlafen zu lesen ist. Die Heldin kann ihren Lebensweg gehen, die Schwierigkeiten meistert sie und am Ende ist alles gut. Man kann richtig gut einschlafen. Schreibstil ok. Spannung ok.
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