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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen154
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am 9. August 2002
Okay, Leute, ich muss das jetzt einfach mal raus lassen...
Ich weiß nicht, wie oft ich das Buch schon gelesen habe (4mal? 6mal?), aber das erste Mal war schon vor fünf Jahren oder so, noch bevor diese dumme Verfilmung rauskam. Eigentlich bin ich nicht so dieser Thriller-Typ, aber die Story klang interessat, irgendwie so ganz ungewöhnlich und bizarr und ich dacht mir: okay, nimmste mal mit.
Die Spannung setzt hier nicht gleich am Anfang ein, vielmehr steigert sie sich von Seite zu SEite, erst langsam, dann immer schneller, bis schließlich alles schlag auf Schlag geht. Das letzt Drittel des Buches ist so dramatisch, dass der Puls beim Lesen ununterbrochen auf hundertachtzig ist.
Das Bemerkenswerte aber an Preston und Childs Meisterwerk (kein anderes ihrer Bücher ist auch nur annähernd so gut) ist aber wohl, dass die Story bei aller Abgedrehtheit, die eigentlich in ihr steckt, stets immer noch so geschildert wird, dass man beim Lesen ein eigentümliches Gefühl der Realitätsnähe erhält, das fast schon unheimlich ist.<Brutal und reißerisch? Ja. Aber so unglaublich spannend, dass man nach der Lektüre keine Fingernägel mehr hat, die sind nämlich abgekaut.
LESEN! und zwar JEDER, egal ob Krimi-Süchtiger, SF-Freak oder Fantasy-Narr. Das hier ist absolute Oberklasse!
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am 10. Januar 2000
Von Douglas Preston alleine habe ich ja schon einiges gelesen, bis jetzt alles mit erstklassigen wissenschaftlichen Informationen und einem spartanischen bis trockenen Schreibstil - zu staubtrocken für mich streckenweise. Der objektive Schreibstil ist gebleiben, aber im Gegensatz zu den meisten von Prestons Alleinwerken finde ich hier die handelnden Personen sehr viel lebendiger, facettenreicher und streckenweise humorvoll, dadurch bekommt dieser Roman einen weiteren Anreiz zusätzlich zur Hochspannung der Handlung.
Und auf eine spannende Story kann man sich bei diesen beiden Autoren auf jeden Fall verlassen, so auch hier. Eine auseinanderbrechende Expedition im Dschungel auf der Suche nach einem Mythos, seltsame Morde im New Yorker Museum kurz vor Beginn einer Ausstellung zum Thema Aberglaube, und Hindernisse und Rätsel an jeder Ecke - dieses Buch hält den Leser wirklich über 500 Seiten in Atem. Und bringt ganz nebenbei mit einer Reihe von wissenschaftlichen Methoden, Theorien und Inhalten auf den Tisch, ohne belehrend oder auch nur eine Spur langweilig zu sein, oder den Leser zu überanspruchen.
Insgesamt das beste Buch, was ich von diesen beiden Autoren bis jetzt in der Hand hatte, und ganz nebenbei auch eines der wenigen, dass gelungen verfilmt wurde. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 26. Februar 2003
Dieser Roman beinhaltet im Grunde alles, was der Liebhaber der oben erwähnten Genres in einem guten Buch zu finden hofft. Eine spannende Geschichte, deren Plastizität dem Leser an vielen Stellen förmlich ins Auge springt. Das Auffinden der Leichen und später dann die „Ermordung" diverser Figuren wird recht anschaulich und ohne falsche Scham facettenreich beschrieben. Die Charaktere sind überzeugend und glaubhaft gezeichnet. Hier ist mir ganz besonders der aus dem Süden der Vereinigten Staaten stammende FBI-Agent ans Herz gewachsen. Seine stoische Art, mit den Intrigen in seinem Job und auch in diesem Fall umzugehen, aber auch seine Zielgenauigkeit bei der Suche nach einer Lösung des Problems empfand ich beeindruckend. Auch die weibliche Hauptfigur, die eher unwillig in diese Geschichte hineingeratene Doktorandin ist ein positives Beispiel dafür, wie man Figuren in einer Geschichte anlegen sollte.
Trotzdem war der Lesegenuss nicht ganz ungetrübt. Das für mich größte Problem waren die zu Beginn zu viele eingeführten und oftmals schnell wieder verschwundenen Personen. Dies ist ziemlich ermüdend, vor allem, wenn die Story erst langsam in Fahrt kommt. Dafür dann aber umso heftiger. Vielleicht lag das anfängliche Problem aber auch daran, dass es bereits eine Verfilmung gibt, und man deshalb die Grundzüge der Geschichte bereits kennt.
Fazit: Hat man sich erst mal richtig in das Buch „hineingelesen", dann ist es ein Vergnügen. Spannend, überzeugend, größtenteils logisch und mitunter sogar humorvoll. Und am Ende kommt dann noch eine große Überraschung, die zu verraten ein Sakrileg wäre. Mit Sicherheit nicht das letzte Buch dieses Autoren-Duos.
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am 17. September 2000
"Aufgrund der Leserrezensionen auf amazon.de habe ich mich zum Kauf dieses Buches entschieden. Doch leider wurden meine Erwartungen kaum erfüllt. Ein dürftiges Buch". Etwa so stellte ich mir meine Rezension vor als ich ca. auf Seite 50 war. Von wegen das Buch packt mich von der ersten Seite an. Davon war leider wirklich nichts zu spüren. Leicht enttäuscht las ich brav weiter bis es dann doch langsam immer spannender wurde und ich zum Schluss kam, dass die Rezension wohl doch nicht so vernichtend sein wird. Nachdem ich das Buch nun fertig gelesen habe, kann ich folgendes sagen: Lest das Buch, es lohnt sich, aber versprechen kann ich nicht, dass es Euch von der ersten Seite an packt, mich hat es das auf jeden Fall nicht. Aber spätestens wenn die Ausstellung eröffnet wird, wird es echt spannend. Als ich einmal nachts um 12 im Zug sass und von Zürich nach Hause fuhr, wurde gerade beschrieben wie eine Leiche seziert wird, und da fragte ich mich echt, wie das wohl aussähe, wenn ich jetzt in mein Abteil erbrechen müsste... Was ich schade finde, ist dass der Leser von der ersten Seite, oder besser, vom lesen des Buchtitels an weiss, WER oder WAS das Böse ist. Besser gefallen hätte mir, wenn der Leser zusammen mit den Hauptfiguren länger im Unklaren wäre, was hier eigentlich sein Unwesen treibt. Das und die Tatsache das mich das Buch nicht von Seite 1 an gepackt hat, gibt einen Stern Abzug.
=> 4 Sterne für eine gute und spannende Lektüre!
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am 22. Mai 2007
Ein Museum, ein Mörder und ein absolut genialer FBI-Agent. Die Zutaten reichen dem Autor-Duo Preston/Child um einen der besten Wissenschaftsthriller zu schreiben, den ich gelesen habe.

Ein Mörder treibt im NewYorker Museum sein Unwesen und hält die dortige Polizei und vor allem die Museumsleitung auf Trab. Eine große Ausstellungseröffnung steht bevor und die Leichen passen nun gar nicht ins Bild der öffentlichen Ordnung. Die Eröffnung steht auf der Kippe und nun tritt Special Agent Pendergast auf den Plan.

Pendergast ist einer der Besten Romanfiguren, die ich kenne. Man denkt, man kennt ihn schon Jahre lang und kann alle seine Verhaltensweisen nachvollziehen: exzentrisch, ander und genial. Daneben Lieutenant D'Agsota, der ebenfalls einen gut gezeichneten Charakter hat und die Stimmung ein wenig in die Luft heben kann.

An einigen Stellen erinnert das Buch eheran einen Science-Fiction-Roman was der Spannung und der Qualität keinerlei Abbruch tut. Einige heitere Kommentare von Polizisten oder Museumswärten lassen einen selbst an den spannendsten Stellen schon mal schmunzeln und man freut sich aufs Weiterlesen.

Bisher der beste Roman von Douglas Preston und Lincoln Child und mit Sicherheit nicht der Letzte. Die beiden haben mich absolut in Ihren Bann gezogen und ich freue mich auf die Fortsetzung Attic
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am 2. November 2002
Aufgepasst Leute,
dieses Buch ist absolut genial. Der Film, so habe ich schon mehrfach gehört, soll ja nicht so toll und überwältigend sein. Hier im Buch haben es Preston & Child jedoch geschafft, von Anfang an den Leser an das Buch zu fesseln. Die hohe Spannung gleich zu Beginn sinkt meiner Meinung nach im ersten Drittel des Buches leicht ab. Aber dann zum Ende hin läuft es vom einem Höhepunkt zum nächsten. Mich hat es so gefesselt, dass ich es ab der Hälfte in einem Zug bis in die frühen Morgenstunden ausgelesen habe. Mein Rat also: lest es am Wochenende oder im Urlaub ;).
Empfehlenswert, jedoch nicht ganz so spannend ist der zweite Teil der Herausgeber: ATTIC.
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am 1. Februar 2013
Eins vorweg, das Buch ist wirklich toll und ich könnte nun eine Menge darüber schreiben, warum ich es vorbehaltslos empfehlen kann. Dies haben aber schon viele andere Rezensenten ausgiebig und angemessen getan, weswegen ich es bei dem kurzen Hinweis darauf belasse, dass ich mich eines Abends während des Lesens dieses Buches kaum noch traute, aus dem Bett aufzustehen, um auf die Toilette zu gehen, weil ich mir vorstellte, wie sich Mbwun hinter einer Ecke verstecken halten könnte :D

Ich möchte stattdessen einen Negativpunkt aufgreifen, der mir als Biologe einfach auf der Seele liegt und der es mir unmöglich macht diesem Roman fünf Sterne zu geben:
In dem Buch wird relativ detailliert beschrieben, wie eine Doktorandin der Evolutionsbiologie innerhalb von weniger als einer Stunde die Genome verschiedener Pflanzenarten bestimmt. Das ist schlichtweg absurd! Das Verfahren, das beschrieben wird, wird zwar in ähnlicher Weise tatsächlich zur Identifizierung von DNA-Sequenzen verwendet, aber in so kurzer Zeit lassen sich höchstens solche Sequenzen bestimmen, die nicht viel länger als ein paar hundert Basenpaare sind (wenn überhaupt). Nun ist es aber so, dass die Genomgrößen der höheren Pflanzen- und Tierarten eher im Bereich von einigen Milliarden (!!) Basenpaaren liegen und dass das Genmaterial bei der Sequenzierung zunächst in scheinbar unendlich viele relativ kleine Fragmente zerbrochen werden muss, von denen jedes einzelne dann in etwa so sequenziert wird wie in diesem Buch beschrieben (daraufhin werden die ermittelten Teilsequenzen schließlich wie ein riesiges Puzzle zu einer durchgängigigen Genomsequenz zusammengengesetzt). Selbst mit modernsten vollautomatisierten Technologien (der Roman spielt hingegen vor fast zwanzig Jahren) dauert es noch Monate, um ein Genom komplett zu sequenzieren!
Natürlich mussten die Autoren hier einen Kompromiss eingehen. Denn die im Roman durchgeführten Sequenzierungen sind wichtiger Bestandteil der Story und da sich diese nur über wenige Tage erstreckt, müssen die Sequenzierungen halt sehr viel schneller durchgeführt werden als es in der Realität möglich ist. Es erinnert mich ein wenig an Science-Fiction-Werke, in denen Raumschiffe trotz physikalischer Unmöglichkeit mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen, da es sich nicht gut machen würde, wenn die Reisen selbst zu den nächstgelegenen Sternen viele Jahre dauern würden. Man nimmt diese Dinge der Story wegen recht anstandslos so hin. Was mich aber an diesem Roman so mächtig stört, ist, dass der Leser fast schon für blöd verkauft wird. Die Prozedur der DNA-Sequenzierung wird recht detailliert beschrieben, aber in einer Weise, die letztlich völlig unlogisch ist (der Leser wird's schon nicht merken!). So benutzt die Doktorandin beispielsweise ein einziges Elektrophorese-Gel, auf dem vielleicht hundert Einzelbanden aufgelöst werden können, wobei jede Bande einer Base in der DNA-Sequenz entspricht. Wie auf einem einzigen Gel mehrere Milliarden Banden Platz finden sollen, bleibt wohl der Fantasie des Lesers überlassen...
Darüber hinaus wird im Roman eine ziemlich - sagen wir mal - fantasievolle Interpretation der Evolutionstheorie geboten. Das soll gar kein großer Kritikpunkt sein, denn um diese baut sich natürlich die äußert spannende Geschichte auf. Aber auch wenn man auch als kundiger Leser gerne über gewisse Fantastereien hinwegsieht, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, als es zum Beispiel hieß, die Dinosaurier wären ausgestorben, weil es am Ende der Kreidezeit ein überaus mörderisches und sehr erfolgreiches Raubtier gab. Genauer gesagt war es sogar zu erfolgreich, denn nachdem es wegen ihm keine Dinos mehr gab, hatte es leider nichts mehr zu fressen und ist somit zwangsläufig selbst ausgestorben…:D
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am 12. Juni 2009
Zur Handlung dieses Buchs muss man wohl nicht mehr viel schreiben - dazu kann man sich die vielen Rezensionen zum Buch durchlesen.
Wie schon meine Vorschreiber fand auch ich den ersten Teil vor der Museumseröffnung stellenweise ein wenig langatmig, verwirrt hat mich auch die Fülle von am Anfang eingeführten Personen von denen ein Großteil später im Buch einfach nie wieder vorkommt. Gerade bei Hörbüchern wo man ja nicht einfach so zurückblättern und nachlesen kann woher man welchen Charakter kennen sollte muss ich persönlich mich wenn viele neue Personen eingeführt werden richtig konzentrieren.
Nachdem aber die Verwirrung über die einmal und nie wieder erwähnten Personen vorüber ist gehts richtig los - ich fand das Hörbuch ungemein spannend, vor allem den zweiten Teil hätte ich am liebsten in einem Stück ohne eine Unterbrechung durchgehört (wenn man als Sportmuffel nur laufen geht um irgendwas zu tun zu haben während man Hörbuch hört sagt das wohl schon einiges aus).
Der Sprecher liest sehr gut und da ich nicht wusste dass er den Alf gesprochen hat hat mich das auch nicht gestört.
Worüber ich ein wenig schmunzeln musste waren die mit "Computer-Stimmme" vorgetragenen Analysen aus einem im Buch wichtigen DNA-Programm die wohl im Buch auch eine besondere Form (andere Schrift/Format) haben.

Alles in allem sehr spannende Unterhaltung an die man auch sicher später noch zurückdenkt!
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am 5. August 2005
Relic Museum der Angst, ist ein tolles Buch. Es vereint sowohl Horror als auch Krimi bzw. Thriller Elemente. Zur Handlung, im Museum of Natural History geschehen ein paar grausame Morde, die stets von einem seltsamen Geruch begleitet werden. Dies ruft sowohl Lieutenant D'Agosta als auch den verschrobenen FBI Agenten Pendergast auf den Plan. Beide glauben, dass bei der Mordserie mehr im argen liegt, als die gewöhnliche Mordserie eines Irren.
Die Stärken des Romans sind ganz klar seine tollen Charaktere und ihre Darstellung im Handlungsgeflecht. Vor allem die Figur des FBI Agenten Pendergast hat es mir dabei angetan, mit seinem langen schwarzen Mantel der bleichen Haut und seinem unerklärlich großen Allgemein Wissen. Schließlich taucht diese Figur in späteren Romanen von Preston und Child nicht ohne Grund immer wieder auf. Auch das Vermischen der Genres zwischen Thriller und Horror gepaart mit stellenweise staubtrockenen Humor, ist sehr unterhaltsam, da der Roman nicht auf pure Splatterunterhaltung setzt sondern auch den Kriminalistischen Gedankengang der Protagonisten verfolgt, dadurch wird der Schrecken realer und somit Glaubhafter. Ich kann nur sagen, auch wenn das Buch schon älter ist, wer ein Faible für skurrile Charaktere und Horrorelemente hat, der sollte unbedingt zuschlagen. Ich hab mich über die komplette Länge perfekt Unterhalten gefühlt.
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TOP 500 REZENSENTam 22. November 2008
Tut mir leid aber leider muss ich diesem Werk einer unterdurchschnittliche Kritik erteilen. Obwohl ich die dahinter liegende Idee überaus interessant und vielversprechend fand, gibt es doch zu viele Schwachstellen an diesem Buch:
- Im Gegensatz zu Jurassic - einem vergleichbaren Werk dem man zumindest noch eine gewisse, wenn auch noch weit entfernte Logik abringen kann - sind hier doch sehr viele Ungereimtheiten. Um nur einige zu nennen: Ein Monster mit allen typischen Eigenschaften eines Fleischfressers (Reißzähne, Fangkrallen, nach vorne gerichtete Augen) ist ein Pflanzenfresser und hat sich auf eine ganz bestimmte Pflanze spezialisiert. Obwohl aus Fleisch und Knochen bestehend ist es beinahe unempfindlich gegenüber jegliche Art von Waffen - ein Witz. Ist mehrere hundert Kilo schwer und reist völlig unbeirrt von einem Kontinent zum nächsten per Fracht und lebt jahrelang ungesehen in einer Großstatd, usw.
- Über die könnte man als Horror-Fan aber noch hinwegschauen, wenn nicht die Schreibweise und der Aufbau des Werkes so schrecklich langatmig und belanglos wäre. Es gelingt einem kaum sich in die Charaktere hinein zu versetzten. Zu häufig tauchen Personen auf und verschwinden wieder ohne dass man deren Hintergund oder Motive beleuchten würde. Die Handlung quält sich über mehrere Seiten belanglos hin, so dass ich mich mehrfach und in zunehmendem Maße dabei erwischt habe Seiten einfach nur zu überblättern.
- Die Personen werden klischeehaft dargestellt ohne Farbe, ohne Überraschung und völlig durchschaubar: Der gute FBI-Agent, der böse Polizist der permanent die falschen Entscheidungen trifft, der gierige Museumsdirektor, der Opfer seiner eigenen Profitsucht wird, die intelligente und hübsche Wissenschaftlerin, usw. Wie stupide ...
- Horrende Logikbrüche in der Handlung: Nachdem bereits mehrere Menschen in dem Museum umkommen und die Polizei das Monster mit Hunden jagt, werden diese Hunde von dem Viech zerissen. Nicht dass das irgendeinen beunruhigen würde, nein es wird erst mal lustig weiter gemacht als wäre nichts passiert. Kein Großaufgebot, welches die Kellergewölbe durchsuchen würde, nichts dergleichen.

Insgesamt gelingt es dem Buch allenfalls zum Schluss etwas Spannung aufzubauen, die aber den insgesamt schwachen Gesamteindruck nicht mehr überspielen kann.
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