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am 17. Oktober 2015
Allein das Werk einmal kennenzulernen war spannend! Musikalisch der Wagner-Einfluss unverkennbar, deutlich mehr als im berühmteren "Hänsel und Gretel". Auch hier, wie meistens heutzutage, eine Inszenierung in moderner Ausstattung, das erste Bild keine Hexenhütte im Wald sondern ein Mix von Schulzimmer und Labor, das zweite eine Mehrzweckhalle im Big Mac-Look; erst das dritte, letzte Bild lässt (düstere) Märchenstimmung aufkommen.
Hervorragend die beiden Hauptdarsteller! Dass Isabel Rey nicht mehr im Mädchenalter ist, zeigt sich auf der Videoaufzeichnung zwar deutlich, aber ihre Stimme passt genau zur Rolle der Gänsemagd, weich, hell, lieblich - und wer einen so brillanten Sängerschauspieler wie Jonas Kaufmann an seiner Seite hat, lässt sich von seinem überragenden Können ganz von alleine mitreissen und inspirieren; Kaufmanns Stimme hat auch hier schon das sinnliche, dunkle Timbre, wofür er - unter viel anderem! - heute so berühmt ist. Beide Sänger fanden ihren Höhepunkt im Schlussakt, darstellerisch und stimmlich sehr berührend ihr gemeinsamer Kampf ums gemeinsame Überleben.
Ein Wermutstropfen: Auf der DVD 2 hätte es sicher noch Platz für Extras gehabt - ich hätte sehr gerne, bei einem so unbekannten Werk, mehr darüber erfahren, v.a. was Dirigent, Regisseur und Darsteller darüber dachten, ihre Erfahrungen beim Einstudieren und Proben des Werkes, ihre Auseinandersetzung mit der Musik (und dem seeeehr eigenwillig formulierten Libretto...). Schade - daher nur vier statt fünf Sterne.
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Braucht eine düstere Märchenoper zwingend eine kindlich märchenhafte Optik? Daran werden sich die Geister scheiden. Nach meiner Erfahrung erwarten Liebhaber von Märchenopern die traditionelle Optik noch um ein Vielfaches mehr im Vergleich zu anderen Opernliebhabern. Ihre Erwartungshaltung ist stets bildhaft auf Naturalismus fixiert, eine inszenatorisch assoziative Leistung im Bereich der Interpretationsmöglichkeiten wird nicht geduldet. Dem Anspruch auf eine naturalistische Bühnenoptik genügt diese optische Umsetzung von Jens-Daniel Herzog nicht einmal ansatzweise. Ein karg stilisiertes Bühnenambiente ist alles, was den Zuschauer erwartet. Insofern für jeden, der Naturalismus, den märchenhaften Aufputz erwartet, eine Aufführung, die nicht die Erwartungen erfüllt. Allein aus dieser Perspektive kann ich auch die Ablehnung dieser Inszenierung verstehen.
Dafür wird eine glänzend interaktionistisch singschauspielerische Leistung geboten, der Raum als psychisch lastende Düsternis, als ein Grundbefindlichkeitsstatus der Oper. Die Singschauspieler in jeder kleinen Gestik im Zentrum des Geschehens.

Sängerisch insgesamt große Klasse. Liliana Nikiteanu und Oliver Widmer können überzeugen. Glänzend Isabel Rey und ein sängerisches Statement der absoluten sängerischen Spitzenklasse, Jonas Kaufmann. Eine sehr farbstarke, sensible, strukturelle Auslotung der Rolle, mit souveräner sängerischer Leistung. Man könnte die Stimme für diese Rolle als zu heldisch erleben, aber das würde dann alternativ konsequent, die Besetzung mit einem sehr jungen, leichten Tenor bedeuten, dem aber in aller Regel die stimmliche Aura fehlt.

Ein absoluter Glanzpunkt die Leistung von Ingo Metzmacher als Dirigent, der die Musik zu einem emotional grundierenden Erlebnis gestaltet. Große Klasse.

Wer also auf ein naturalistisches Bühnenbild nicht verzichten kann, sollte von dieser Aufführung absehen. Aber er verpasst damit auch sängerische und orchestrale Leistungen der Spitzenklasse.
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am 19. Dezember 2012
Wieviel Angst hatte der Regisseur vor diesem Märchen? Eigentlich spricht die Geschichte doch für sich und muß nicht in irgendein Labor verlegt werden.
Es gibt für viele Opern neue und moderne Ansätze, die trotzdem den Strang der Handlung plausibel verfolgen und den Zuhörer und Zuschauer fesseln können.
Bei dieser Inszenierung kann ich nur sagen - Thema vollständig verfehlt.
11 Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. September 2012
Und daran musste ich mich zuerst einmal gewöhnen. Es ist immerhin die allererste DVD (oder gar Blu-ray) Aufnahme die es gibt von dieser Oper und meine romantische Seele hätte vielleicht doch etwas traditionelleres erwartet. Deshalb habe ich mir die Blu-ray noch einmal angesehen bevor ich mich hingesetzt habe um diese Rezension zu schreiben. Und ja, ich bin völlig begeistert! Auch von der modernen Inszenierung von Jens-Daniel Herzog. Er hat seine Sache gut gemacht und das Märchen in das zwanzigste Jahrhundert versetzt. Damit wird die ganze Geschichte etwas weniger märchenhaft, aber das Geschehen auf der Bühne kommt uns um so näher. Wenn die Königskinder aus der Stadt verjagt werden, und später, wenn sie dann sterben ist man als Publikum wirklich dabei und man ist schockiert. Weil es genau so gut gestern hätte passieren können. Oder heute. Sehr beeindruckend.

Musikalisch ist diese Aufnahme nahezu perfekt. Ingo Metzmacher glaubt wirklich an die Musik. Ich bin ganz sicher er liebt sie sogar und das spürt man. Jonas Kaufmann ist als Königssohn traumhaft. Stimmlich und darstellerisch. Er wirkt jugendlich, rebellisch, komisch wenn es sein muss, ernsthaft, neugierig. Seine Stimme mag für manche vielleicht ein bisschen zu heldisch für die Partie sein, aber ich finde sie genau richtig. Auch Isabel Rey ist eine phantastische Gänsemagd. Und ich mag Oliver Widmer als Spielmann besonders gern, obwohl sein Bariton ein wenig leicht ist. Es passt aber genau zu der Weise wie er die Rolle spielt und singt. Nennenswert ist auch die Hexe von Liliana Nikiteanu. Sehr gelungen auch.
Und wie gesagt: dirigent Metzmacher führt das alles mit größter Hingabe. Eine sehr schöne Blu-ray.
66 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juni 2014
Blick auf das Titelbild reicht, um für immer Abstand vom Kauf dieser DVD zu nehmen.

Wissen all die Spinner vom Regietheater und Neoverismus und wie die Klappsköpfe sich auch immer nennen mögen, weshalb die Menschen sich Kostüme und ansprechende Kulissen wünschen?

Weil sie nicht in die Oper gehen, um dort genau dasselbe vorgesetzt zu bekommen, was sie an jedem Nachmittag in der Fußgängerzone von Bochum oder Brremerhaven zu sehen bekommen - sonst können sie sich nämlich das Ganze in Ruhe daheim auf oder Schallplatte anhören und ersparen sich obedrein den fetten, glatzköpfigen Nachbarn zur rechten und die dauerhüstelnde, überparfümierte Nachbarin zur rechten.
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Mit Sicherheit kann man nach Quellenlage sagen, daß Humperdinck mit seiner sogenannten Märchenoper kein naives, heiteres Musiktheater zur seelisch positiven Erbauung schreiben wollte. Zu fatalistisch, zu hintergründig, keinesfalls mit Hänsel und Gretel vergleichbar.
Die heftig ablehnenden Haltungen zu dieser karg, reduktionistischen Inszenierung, die auf eine assoziative Stimmungsumsetzung aus dem Subtext setzt, ohne daß sie allerdings quer zum Libretto steht, resultieren denn auch aus der nicht erfüllten Erwartungshaltung einer romantischen Märchenoptik. Unsensibel sehe ich das Konzept nicht, denn es wird mit sehr subtiler Personenführung gearbeitet. Wenn man Sensibilität mit Romantik gleichsetzt, dann geht diese Gleichung nicht auf.
Geboten wird ein durch das Konzept von Jens-Daniel Herzog ein komplexes, symbolistisches Parabelspiel mit symbolisch gesetzten Märchenmotiven. Wer also das romantische Bild zwingend sehen möchte, dem ist von dieser Inszenierung rein optisch dringend abzuraten. Die Inszenierung als solche sehe ich auch nicht unbedingt als das Maß aller Dinge.

Aber die musikalische Umsetzung ist eben große Klasse.
Jonas Kaufmann singt und gestaltet den Königssohn mit bemerkenswerter Souveränität und Natürlichkeit. Eine sängerische Klasseleistung.
Auch Isabel Rey als Gänsemagd kann mit ihrem lyrischen Sopran überzeugen.
Die Hexe von Liliana Nikiteanu glänzend.
Oliver Widmer ist der hervorragende Spielmann.

Großartig das Dirigat von Ingo Metzmacher.

Insgesamt eine Umsetzung, bei der jeder entscheiden muß, was ihm vorrangig wichtig ist.

Den Romantikern sei ihre Welt gewahrt und akzeptiert, wenn sie nicht alles andere sofort als Unsinn, Mist usw. bezeichnen. Man kann sein Bild der Oper auch erweitern, nur "bekehren" sollte man nicht, denn was in demjenigen nicht selbst durch Hinterfragung, Fakten und eigenen Denkprozess heranwächst, wird keine Früchte tragen.
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am 28. August 2014
Eine gute Produktion mit einem wundervollen Jonas Kaufmann, der sich wieder einmal in die Herzen seiner Zuschauer singt. Ein Genuss.
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am 12. September 2014
Engelbert Humperdinck
Dies DVD ist sehr gut,musikalisch und bühnerisch,das gilt auch wieder für Jonas Kaufmann unde der übrigen cast.
G.Van der Vieren
Maassluis Niederlande.
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am 19. Mai 2013
Wenn hier zwei Käufer die Inszenierung als unsensibel oder Thema verfehlt abtun, dann haben sie entweder eine andere Aufnahme gekauft oder nicht kapiert, um was es geht. Man kann von modernen Inszenierungen halten, was man will, aber die Realisierung dieser Oper (keine Kinderoper wie Hänsel und Gretel!) in Zürich ist wohl kaum zu übertreffen. Wer in die Aufnahme "hineinschmecken" will, sollte sich den zweiten Akt vornehmen, wo der Regisseur den echten wiewohl incognito umherwandernden Königssohn bei Burger King mit einer Papierkrone ausstattet. Die Idee allein ist schon einen Oscar wert, wenn es den für Opernregisseure gäbe. Jonas Kaufmann präsentiert sich wieder als hervorragender Sängerschauspieler, dem Komik nicht fremd ist. Das einzige Ärgernis dieser auch musikalisch stimmigen Aufnahme, die bis in die Nebenrollen bestens besetzt ist, ist das Cover der Blu Ray, das allein Joans Kaufmann zeigt - sein weiblicher Partner wäre genau so wichtig gewesen, schließlich heißt die Oper nicht König, sondern Königskinder und gemeint sind damit zwei, ein Mann und eine Frau.
Freilich liegt das Ganze von der musikalischen Qualität her zwei Stufen unterhalb von Richard Wagner, aber die Anklänge und Anspielungen auf Wagner-Werke wie Lohengrin oder Meistersinger sind ja das interessante an dieser Märchenoper, die endlich wieder zum Leben erweckt wurde, auch wenn die beiden Protagonisten am Ende tragisch enden. Eben keine Kinderoper, wie Hänsel und Gretel, da wäre allein schon die Länge (fast drei Stunden Musik) ein Hindernis.
Insgesamt nur zu empfehlen - allein schon wegen der Inszenierung.
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am 7. Dezember 2012
Musik sehr eingängig, Darstellung sehr erfrischend, besonders Jonas Kaufmann,
gesanglich sehr gut, die Geschichte manchmal etwas verwirrend, aber insgesamt stimmig.
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