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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP
Ich liebe die Franz Krimis. Mal wieder überzeugt worden . Habe mittlerweile fast alles von ihm durch und finde alle Hörbücher richtig gut. Auch hier wieder wurde ich sehr gut unterhalten.
Kaufempfehlung
Vor 1 Monat von 0815 Mittendrin veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich ist alles schon gesagt
Ich möchte daher meine Rezension recht kurz fassen.

3 Sterne weil ich eigentlich bis zum Schluss gespannt war, wie es ausgeht.

Aber:

Julia Durant ist in ihrem Wesen wirklich eine seltsame Figur.
Ihr Denkschema ist meiner Meinung nach zu männlich, ich dachte oft, das würde keine Frau so sagen/denken, ob tough oder nicht...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2010 von Benutzer


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich ist alles schon gesagt, 13. Dezember 2010
Ich möchte daher meine Rezension recht kurz fassen.

3 Sterne weil ich eigentlich bis zum Schluss gespannt war, wie es ausgeht.

Aber:

Julia Durant ist in ihrem Wesen wirklich eine seltsame Figur.
Ihr Denkschema ist meiner Meinung nach zu männlich, ich dachte oft, das würde keine Frau so sagen/denken, ob tough oder nicht. Das mit dem Dosenbier ist ab Seite 400 schon fast ein running gag.

Herr Franz schafft es, auf über 600 Seiten den Raum bzw. das Universum des Buches mit seinen handelnden Personen so klein bleiben zu lassen, dass es schon fast eine Leistung ist. Andere Autoren erschaffen eigene Mikrokosmen mit einer Fülle an Darstellern, bei denen man trotzdem nicht den Überblick verliert.

Und schlussendlich glaube ich, dass die Thematisierung des org. Verbrechens fast ein wenig paranoid ausufert. So schlecht ist die Welt wohl hoffentlich doch nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide Story aber zu lang, 3. April 2008
Die Story ist solide Krimikost und durch die gesamte Handlung zieht sich ein roter Faden sodass man nie den Überblick verliert (selbst nach längeren Hörpausen). Soweit also positiv.
Leider ist der Verlauf der Story jedoch relativ vorhersehbar und bietet insofern wenig Überaschungen. Des Weiteren sind einige Storyelemente und Statements der Akteure wirklich sehr weit hergeholt.
Sicherlich wäre es auch möglich gewesen die Story auf eine Länge von 6 CDs einzudampfen ohne wesentliche Inhaltsverluste. Stattdessen sind es 16 CDs und zumindest ich war letztlich froh als es zum wohlverdienten Abspann kam.
Diese Überlänge ergibt einen Abzug von einem Stern sodass sich schließlich eine Bewertung von 3 Sternen ergibt.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen bloß nicht!, 26. Juni 2008
Dieses war das erste Buch von Andreas Franz, das ich gelesen habe, und leider fand ich es so schlecht, dass ich es nicht einmal zuende lesen konnte. Bis zur Hälfte habe ich mich durchgequält. Spannung konnte ich nicht ein einziges Mal ausmachen, Überraschungsmomente gab es nicht, obwohl Potenzial hierfür vorhanden gewesen wäre. Die Figuren sind nicht rund und verhalten sich teilweise überhaupt nicht ihrem Charakter entsprechend (z.B. Hellmer und Kullmer, die plötzlich zu den "bösen Cops" mutieren obwohl man sie vorher nur als gutmütige Beamte wahrgenommen hat (ich spiele auf die Szene mit dem korrupten Polizisten im leeren Fabrikgebäude an, was übrigens an sich schon das Klischee schlechthin darstellt - wir sind hier doch nicht bei "Der Pate"). Irritierend ist auch, dass die Personen ständig mit Vor- und Nachnamen genannt werden, besonders wenn Szenen zwischen Julia Durant und ihrem Freund, Dominik Kuhn, beschrieben werden. Diese beiden sind sich doch vertraut, es stellt eine enervierende Distanz her, ständig im Zusammenspiel den Nachnamen der Personen zu lesen ("Dominik Kuhn ging zum Fenster")!

Für Julia Durant selbst konnte ich beim besten Willen keine Sympathie aufbringen. Sie ist ständig genervt von ihren (vermeintlich unfähigen) Kollegen und kommandiert diese herum, als wären es Untergebene. Die ganze Figur macht den Eindruck, als wollte der Autor (ein Mann) aus der Sicht einer Frau schreiben, was gründlich misslingt. Die Szene, als Julia Durant plötzlich gegenüber Dominik zickig reagiert, ist für den Leser nicht schlüssig (warum macht sie das? was geht in ihr vor???) - wahrscheinlich weil es für Männer wirklich nicht schlüssig ist, warum Frauen manchmal so reagieren, wie sie reagieren! Auf der anderen Seite verhält sie sich wie "ein harter Kerl", kommt andauernd nach Hause und trinkt Dosenbier in einem Zug leer, oder auch mal ein Glas Wein, als wäre es Wasser. Die Frau nervt!

Die Beschreibungen im Buch sind manchmal zu detailliert. Wen zum Teufel interessiert es denn, ob Frau Durant sich nach dem Duschen Deo unter die Achseln sprüht??? Die Sex-Szene unter der Dusche dagegen wird nur halbherzig beschrieben, Erotik kommt nicht auf.

Ich lasse mir gern entgegen halten, dass ich das Buch ja nicht mal zuende gelesen habe. Vielleicht entwickelt sich in der zweiten Hälfte ja noch eine unaushaltbare Spannung, die alle positiven Rezensionen hier rechtfertigt, ich würde es mir wünschen. Leider konnte ich so lange nicht durchhalten.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Antisemitische Salamiwurstbrot-Weltverschwörung mit Moral, 15. Dezember 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Zur Zeit "lese" ich das Syndikat als Hörbuch. Zum ersten Mal seit vielen Hörbuchjahren habe ich dabei vorgespult. Die Geschichte ist gerade so spannend, dass man wissen will, wie sie ausgeht. Aber streckenweise ist es eine Zumutung.

1. Die Salamiwurstbrote
Andreas Franz hat den Ehrgeiz, seinen Protagonisten rund um die Uhr zu folgen und mit sehr viel Liebe zum Detail zu schildern. Dass andere Helden abends müde heimkehren, noch etwas essen und kurz darauf nach einem Bad ins Bett sinken, ist Franz zu schlampig. In epischer Breite erfährt der Leser, wie sich die Kommissarin ein Wurstbrot schmiert, was sie alles auszieht bevor sie in die Badewanne steigt und wie genau sie sich danach wieder ankleidet. Man mag sich gar nicht vorstellen, wieviel Alltag so ein Krimi enthalten kann! Langweilig!

2. Weltverschwörung
Die, die all das Böse tun sind schlimmer, größer, mächtiger und überhaupt. Nichts ist, wie es scheint (außer dem Salamibrot). Politiker wirtschaften doch sowieso alle nur in die eigene Tasche (dieser Satz war fast wörtlich wiedergegeben!), Nahost- und Tschertschenien-Konflikt sind doch eigentlich genau das gleiche und beide ließen sich im Handumdrehen lösen, wenn die, die all das Böse verantworten es nur wollten. Andreas Franz hat eine Weltanschauung, mit der er für die "Titanic" eine regelmäßige Kolumne füllen könnte. Beispiele, mit denen er die, die all so schreckliches tun und die überall sind, beschreibt, sind inhaltlich peinlich.

3. Antisemitisch
Im Zuge all dieser Bösen Verschwörungsinformationen erfahren wir auch noch einmal, dass auch Juden daran große Aktien haben. Natürlich nicht die unauffällig Aufrechten! Die werden von denen, die so mächtig sind nur als geniale Computer-Hacker-Geldschieber missbraucht. Aber alle reichen Juden, die regelmäßig in die Synagoge gehen, sind üble, verkommene und degenerierte Unmenschen. Letzter Satz war übrigens auch fast wörtliche Rede.

4. Moral
Die Erkenntnis, dass es mit der Zeit immer schlimmer wird, ist ein wertvolles Gut, das in keinem Walander-Krimi von Mankell fehlen darf. Andreas Franz hat in seinem Buch mindestens 10 mal das Wort zum Sonntag eingebaut. Die wahren Helden im Buch sind ekelhafte Gutmenschen, die toll miteinander umgehen, tolle Sachen sagen, sich ganz toll aufregen, wenn sie was Böses sehen und überhaupt.

Genug für heute. Ich muss mich fertig machen und zur Arbeit fahren. Unterwegs lasse ich mir von Andreas Franz noch erklären, wie die Welt wirklich ist und ich bald erfahre, wie die Geschichte ausgeht.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechte Umsetzung einer schlechten Story, 23. April 2008
Dies ist ein besonderes Buch, denn es ist wahrscheinlich das schlechteste Buch, was ich jemals in die Hände bekommen habe. Wenn die Rezensionen immer wieder behaupten, es sei hervorragend recherchiert, so habe ich eher den Eindruck, dass es überhaupt nicht recherchiert ist. So wird dem armen Leser/Hörer versucht weiszumachen, dass ein renommierter Juwelier sich darauf einlassen würde, Rolex-Uhren im Wert von 20 Mio DM bei einem ihm völlig unbekannten Händler zu kaufen und zu bezahlen, nur aufgrund dessen Zusage, die Uhren direkt an seinen Endkunden zu liefern. Ich musste bei dieser Vorstellung fast lachen, aber der Autor verkauft uns dies als Mördertrick der Mafia, unschuldige Geschäftsleute in die Abhängigkeit zu treiben. Und derart platt, unausgegoren und unglaubwürdig geht es weiter. Da foltern unsere Helden in aller Seelenruhe einen Kollegen und sämtliche Vorgesetzte quittieren dies mit einem "Grinsen" und nehmen ein unter Zwang auf Band gesprochenes Geständnis hinterher sogar ernst, wobei es auf der Hand liegt, dass derartige "Beweise" in einem Prozess von einem Anwalt im Koma weggefegt werden könnten. Aber vom Gang eines Strafprozesses hat der Autor offenbar ohnehin keine Ahnung, denn er läßt seine Polizisten drohen, die Beweise nicht nur der Staatsanwaltschaft sondern auch gleich "einem Richter vorzulegen", wobei zur Anklageerhebung in Deutschland allein die Staatsanwaltschaft berufen ist. Als Krimiautor sollte man so etwas wissen.

Hinzu kommt eine entsetzliche Sprache. Es ist nicht zu verstehen, weshalb der Autor einen Text schreibt, der fast ausschließlich aus Dialogen besteht, wenn er nicht in der Lage ist, glaubwürdige Dialoge zu erfinden und sich permanent an Phrasen halten muss. Er quält den Leser/Hörer mit langatmigen Ausführungen banalster Alltagsverrichtungen und hält es beispielsweise für erzählenswert, dass sich die Kommissarin vor dem Zubettgehen, Zahnpasta auf die Zahnbürste schmiert, sich die Zähne putzt, sich Hände und Gesicht wäscht, dann ein Pyjama anzieht und sich dann zur Ruhe begibt. Ich bin fast gestorben vor Langweile!

Ich kann im Ergebnis nur wärmstens von diesem Buch abraten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Herzlichen Glückwunsch!, 12. Juni 2012
Julia Durant ist mit Abstand die unsympathischste Kommisarin, die die internationale Thrillerszene zu bieten hat. Respekt, so einen unangenehmen Charakter muss man erstmal erschaffen. Obwohl ich mir das im Fall der Julia Durant eigentlich sehr einfach vorstelle. Es sind nur die folgenden Schritte zu beachten:

1) Es muss genügend Bier im Kühlschrank sein, dass Frau Durant die Dosen immer in einem Zug leeren kann (sexy...).
2) Man hängt einfach an jeden Satz, den sie sagt ein "kapiert?!", "dazu bin ich gerade überhaupt nicht aufgelegt!"
3) Ein "Julia Durant grinste" passt eigentlich bei jeder noch so makaberen Angelegeneheit. Besonders wenn man sich noch machohaft über die Sexualgewohnheiten eines Opfers bei der Autopsie auslässt.
4) Absolute Unzrurechnungsfähigkeit rockt! Von einem Moment auf den anderen unbegründet biestig zu reagieren unterstreicht wohl nur ihre Toughheit.
5) Man gibt ihr einen willenlosen und devoten Partner, der sie auch noch liebt, wenn sie ihn wie einen Fünfjährigen behandelt ("Dominik, wir sprechen uns deswegen noch [...] und jetzt lass deine blöden Kommentare, dazu bin ich gerade nicht aufgelegt!")

Ich glaub ich könnte ewig so weiter machen und muss gestehen, dass ich mir auf fast jeder Seite wünschte, die Frau würde doch endlich mal in einen Schusswechsel mit tödlichem Ausgang verwickelt sein.
Das Schlimme ist allerdings, dass die anderen Charaktere nicht unbedingt besser sind. Schulze ist wohl der Depp der Nation ("Och, ich schreib ne Reportage darüber, wie verdammt gefährlich die Mafia ist, die haben mir auch schon mehrfach gedroht, aber das ist doch nur Säbelrasseln"). Durants Chef lässt sich von ihr herumkommandieren und angranteln und die zwei Lemminge Hellmer und Hellmer 2 (mir is der Name entfallen) dienen eigentlich nur der Dekoration.
So...alles weitere wurde schon in den anderen Rezensionen erwähnt. Es ist wirklich peinlich, dass das zu Deutschlands besten Thrillern deklariert wird. Rosamunde Pilcher/Barbara Cartland lesen auch viele gerne, aber hier redet sich keiner ein, ein literarisches Meisterwerk vor sich zu haben.

Ach, ja, warum ich das Buch zu Ende gelesen habe? Es war unheimlich spannend zu verfolgen, wie sich die Frankfurter Kripo (und ja, ich habe Respekt vor ECHTEN Polizisten) von Seite zu Seite lächerlicher gemacht hat.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach schlecht geschrieben, 1. November 2007
Von 
Gibt es im Verlag, der Andreas-Franz-Romane veröffentlicht, keine Lektoren? So spannend die Grundidee ist, so haarsträubend daneben gegangen ist die Sprache, in der der Autor schreibt. Das tut beim Lesen fast ebenso weh wie beim Hören der Audiofassung. Dabei sind die ständigen Biertrinkereien und Zigarettenrauchereien nicht mal das Schlimmste, sondern die wahrlich jenseitigen Dialoge: So, Herr Franz, redet kein Mensch!
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tragisch, 31. August 2007
Von 
B. Bartsch (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
An Andreas Franz zeigt sich die Tragödie dessen, der Geschichten gut erfinden, der sie aber literarisch nicht umsetzen kann. Der Roman gründet auf einem spannenden und mit Sicherheit gut recherchierten Plott. Aber das Ganze wirkt wie aus dem Klischeebaukasten zusammengesetzt. Die Protagonisten haben keine Individualität, keine psychische Struktur, sie wirken flach wie schlecht geschnitzte Holzpuppen. Es war mir während der Lektüre unmöglich, ein klar umrissenes Bild der Kommissarin zu entwickeln. Die Dialoge strotzen nur so vor oberflächlichen, manchmal auch recht frauenfeindlichen Plattitüden, wichtig scheint nur ihre äußere Zwangsläufigkeit zu sein, nicht aber ihre psychologische Motivierung. Reflexionen, Unsicherheiten, Zerrissenheit gibt es bei den Protagonisten dieses Romans nicht. - George Simenon empfand das Kürzen als eine der wichtigsten Arbeiten des Krimiautoren, eine Tätigkeit, die diesem Roman auch gut getan hätte. Denn zum Verständnis der organisierten Kriminalität ist es völlig unerheblich, ob sich die Kommissarin ein Brot mit Salami und Tomaten oder ein Brot mit Frischkäse zubereitet. Es fehlte nur noch die Angabe der Fernsehprogramme, die sie beim abendlichen Skippen durchforstet. Ohne diese Alltagsbanalitäten, die dem Leser nur wertvolle Lesezeit rauben, wäre der Roman gut um ein Drittel kürzer. - Dann sollte doch der Kriminalroman letztendlich ein Gefühl für Gerechtigkeit vermitteln. Wie kann es aber sein, dass in einem Roman über organisiertes Verbrechen Folter augenzwinkernd geduldet wird, sobald Gutmenschen sie gegen Schlechtmenschen, in diesem Falle gegen einen korrupten Polizisten, anwenden? Dahinter steckt eine ganz fragwürdige, perfide Moral. Denn man weiß es ja: wer ein Gutmensch ist, entscheidet mitunter die Politik.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen lustig, 18. Januar 2012
Von 
Ich finde dieses Buch in erster Linie lustig. Ganz zu Ende gelesen (gehört) habe ich es noch nicht, aber ich musste schon oft lachen. Momentan bin ich bei der Stelle, als Julia-Durant einen ganz schweren Verbrecher verhört. Dieser war an einer Drogen- und Kinderschmuggelaktion in ganz großem Stil beteiligt. Anfangs meinte er, dass Sie aus ihm nichts herausbekommen würde und dass er sowieso nichts mit der ganzen Sache zu tun hätte usw. Er wurde natürlich von Frau Durant geknackt und zwar mit in etwa diesem Schema: Sie erklärte ihm, wie man im Gefängnis mit Kinderschändern verfahren würde und dass er beim Duschen rektal einiges auszustehen hätte usw. - da hat sich der Schwerverbrecher, welcher in Mafiakreisen unterwegs ist dann in die Hose gemacht und alle Details (Namen usw.) genannt. Alle ihre Kollegen haben nichts aus den anderen Verbrechern herausbekommen, weil sie scheinbar diese geheime Methode nicht kannten.

Frau Durant vertraut auch ständig irgendwelchen Leuten, die sie gerade erst kennengelernt hat und gibt permanent an Hinz und Kunz geheime Ermittlungsdetails weiter, weil sie bei den Personen ja ein gutes Gefühl hat. Ganz normaler Polizeialltag also...von den aufgesetzten Dialogen mal ganz zu schweigen, zum Fremdschämen.

Lustig fand ich auch, als ihr Informant sie darüber informierte, dass sie ihn nur über ein sicheres Telefon anrufen sollte, was sie dann auch tat - der Geheimhaltung wegen. Eine Minute später ruft sie dann ihren Vater oder Fraund (weiß es nicht mehr genau) über ihr normales Telefon an und erzählt alle geheimen Details halt ihm über ein Telefon, was eventuell abgehört wird. Einfach nur peinlich, aber dennoch lustig und für lange Autofahrten als Zeittotschläger zu gebrauchen.

Die Story ist insgesamt gar nicht mal so schlecht, wenngleich sie sehr aufgesetzt wirkt und ich mir auch nicht vorstellen kann, dass das organisierte Verbrechen sich so dilettantisch anstellt und alle die Hosen voll haben wegen dieser Polizistin, die einfach nur lächerlich rüberkommt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zieht sich wie Kaugummi., 3. Dezember 2011
Das Hörbuch zieht sich wie Kaugummi in die Länge und alles wird dreimal erklärt. Teilweise hatte ich den Eindruck, das Buch ist für Begriffsstutzige geschrieben worden. Alles Endet dann mit einer großen Weltverschwörung des organisierten Verbrechens. Aber schon der Anfang ist reichlich unrealistisch. Als wenn ein Juwelier Uhren für 20 Millionen kaufen würde, ohne Rechnung. Erst hinterher merkt er, dass er wohl rein gelegt wurde. So blöde kann keiner sein. Äußerst unrealistisch.
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