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129 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fitzek - Der Nervensammler
Mit "Der Augensammler" publiziert der deutsche Schriftsteller Sebastian Fitzek seinen bereits sechsten Roman bei Droemer-Knaur.
Diesmal erzählt er die Geschichte von Alexander Zorbach, seines Zeichens traumatisierter Polizist, der nun bei einer Zeitung arbeitet und auf der "Jagd" nach dem Augensammler ist, der kleine Kinder entführt, die Mütter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2010 von Spaddl

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht der beste Fitzek
Ich kenne alle Bücher von Sebastian Fitzek und ich muss sagen, dass sie von der Qualität her recht unterschiedlich sind. "Der Augensammler" finde ich eher mittelmäßig.

Ich möchte nicht zu viel spoilern, deshalb nur so viel: Es geht im Großen und Ganzen um einen Serienmörder, der seinen Opfern, nachdem er sie...
Vor 2 Monaten von Avalon77 veröffentlicht


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129 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fitzek - Der Nervensammler, 2. Juni 2010
Von 
Spaddl "spaddl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Mit "Der Augensammler" publiziert der deutsche Schriftsteller Sebastian Fitzek seinen bereits sechsten Roman bei Droemer-Knaur.
Diesmal erzählt er die Geschichte von Alexander Zorbach, seines Zeichens traumatisierter Polizist, der nun bei einer Zeitung arbeitet und auf der "Jagd" nach dem Augensammler ist, der kleine Kinder entführt, die Mütter tötet und den Vätern knapp 45 Stunden Zeit gibt, die gekidnappten Kinder wiederzufinden - ansonsten werden sie sterben. Die Zeitung, bei der Zorbach angestellt ist, hat ihm den Namen "Augensammler" gegeben, weil jedem Kind, das getötet aufgefunden wird, das linke Auge fehlt. Leider hat die Polizei keine brauchbare Spur, bis Alexander Zorbach von einer blinden Physiotherapeutin aufgesucht wird, die behauptet, den Augensammler behandelt zu haben - denn sie kann, nur durch Körperkontakt, in die Vergangenheit ihres Patienten schauen. Ein Kampf um Leben, Tod und Zeit beginnt, denn Alexander Zorbach wird zum Hauptverdächtigen ernannt...

Ich bin, seit der Veröffentlichung von Die Therapie, ein begeisterter Fitzek-Fan und von seinen bisherigen Büchern ausgesprochen begeistert gewesen. Er schreibt ungemein spannend, vermag es den Leser zu fesseln und die Handlungsverläufe sind in seinen Romanen so gestaltet, dass eine Wendung die nächste jagt. Er hat eine klare Sprache und formuliert präzise. So auch in diesem Roman.
"Der Augensammler" ist in insgesamt 84. Kapitel gegliedert, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, wobei jeder der entsprechenden Charaktere einen anderen Sprachduktus erhalten hat.
Das Interessante und anfangs Verwirrende ist, dass die Handlung mit dem Epilog beginnt und sich zum Prolog vorarbeitet. Dabei sind auch die Seitenzahlen beim Aufschlagen des Buches mit 442 und am Ende des Romans mit 3 gekennzeichnet. Davon sollten Sie nicht aber nicht verwirren lassen: einfach Buchdeckel aufklappen und loslesen. Dass Sie verwirrt sein werden, dafür sorgt Sebastian Fitzek im Laufe des Geschehens zu Genüge.
Für Leser, die bereits mehrere Romane, wie zum Beispiel den oben genannten "Die Therapie" oder "Das Kind" gelesen haben, hält der Schrifsteller auch noch ein paar Schmunzler bereit, weil ihm Alt-Bekanntes wieder über den Weg laufen wird.

Im Großen und Ganzen bleibt ein gut geschriebener, unterhaltsamer Roman, der absolut zu fesseln weiß und eine Leere zurücklässt, denn nun muss die Fan-Gemeinde wieder längere Zeit ohne neuen Fitzek-Stoff auskommen. Deswegen mein Appell an Sie: Wenn Sie sich entscheiden sollten, einen Sebastian Fitzek-Roman zu lesen, muss Ihnen klar sein, dass Sie süchtig nach seinen Büchern werden - ob Sie wollen oder nicht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Morbides Spiel um Schicksal oder Zufall, 16. Oktober 2013
Von 
DieBuchpiraten - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Übermäßig anspruchsvoll in meiner Vorliebe für Thriller und Kriminalromane bin ich eigentlich nicht und dennoch habe/hatte ich eine, mit Sicherheit ungerechtfertigte, Sperre gegenüber deutschen Romanen dieses Genres. Daher wagte ich mich erst jetzt, rund drei Jahre nach Erscheinen, an einen aus Sebastian Fitzeks Feder - verleitet durch den Zusatz "Psychothriller" und die überschwängliche Resonanz.

Zu meiner Überraschung gefiel mir was ich las! Der Thriller wartet mit Originalität und einer erfrischend lockeren Sprache auf, und das (ja, sicher gern bemühte) Stilmittel der Cliffhanger treibt den Leser gewollt rasant durch die Kapitel, wodurch die Schwäche der zuweilen arg konstruierten, weniger glaubwürdigen Details ausgeglichen wird. Auch ohne den Autor persönlich zu kennen, erweckt das Buch, samt Danksagung, in meinen Augen den Eindruck einhundertprozentiger Authentizität. So denkt Sebastian Fitzek und so schreibt er!

Die Rubrik "Crime and Mystery" erhebt generell eher selten den Anspruch hohen intellektuellen Entertainments und, lassen wir mal ganz üble Beispiele außen vor, hängt Lob oder Verriss doch nur an dem dünnen Fädchen namens Lesergeschmack, wodurch sich die enorme Bandbreite der Bewertungen erklärt. "Wat dem Enen sin Uhl ...".

Kurz: MICH hat der Augensammler (dem widerlichen Titel zum Trotz) unterhalten. Punkt. Zudem bin ich angefixt und verspüre leichte Sucht nach weiteren "Fitzeks".
(T)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht der beste Fitzek, 22. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Augensammler (Audio CD)
Ich kenne alle Bücher von Sebastian Fitzek und ich muss sagen, dass sie von der Qualität her recht unterschiedlich sind. "Der Augensammler" finde ich eher mittelmäßig.

Ich möchte nicht zu viel spoilern, deshalb nur so viel: Es geht im Großen und Ganzen um einen Serienmörder, der seinen Opfern, nachdem er sie getötet hat, ein Auge entfernt. Darum wird er von der Presse Augensammler genannt.

Und mit dieser Art von Geschichte fängt bei mir auch schon das Problem an: Das Thema von Serienmördern, die zum Teil auch "Trophäen" in Form von diversen Körperteilen ihrer Opfer aufbewahren, ist ja in diversen Romanen und Filmen schon zig mal durchgekaut worden. Darum ist mir dieses Thema eigentlich zu abgelutscht und ich war auch nicht so begeistert als ich erfuhr, dass Sebastian Fitzek beabsichtige, letztendlich eine Buch-Trilogie daraus zu machen. Und ich finde, dass auch Fitzek aus dem Stoff des Serienmörders nichts wesentlich Neues heraus holt.

Zwar gibt es auch im "Augensammler", wie eigentlich in allen Fitzek-Büchern, spannende Szenen und Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat, aber insgesamt hat mich die Geschichte nicht wirklich gefesselt. Was mir auch ziemlich missfällt an dem Buch, ist die Figur der Physiotherapeutin Alina Gregoriev, die mediale Fähigkeiten hat und im übrigen blind ist. Alina wird deshalb von der Polizei zu rate gezogen und soll mit ihren Fähigkeiten als Medium helfen, den Augensammler zu entlarven. Das finde ich ziemlich klischeehaft und es erinnert mich eher an einen Hollywoodfilm. Außerdem blieb mir Alina, obwohl sie ja zu "den Guten" gehört und mit ihren Fähigkeiten helfen will, bis zum Ende des Buches einfach unsympathisch. Ich kann aber nicht genau festmachen, woran es lag. Alexander Zorbach war mir da eher sympathisch. Was ich nur schlecht nachvollziehen konnte, ist das Verhalten des Augensammlers, der gegen Ende des Buches in einer E-Mail einfach seinen Namen enthüllt, ohne dazu gezwungen zu sein, weil die Polizei zu dem Zeitpunkt nämlich noch keinen blassen Schimmer hat, wer er sein könnte. In dem Buch ist vieles nicht so, wie es dem Leser zunächst erscheint und im 2. Band der Trilogie (Der Augenjäger) erfährt man schließlich auch, wieso und weshalb der Name in der E-Mail genannt wurde. Da man ja logischerweise den 1. Band auch zuerst liest, weis man das aus dem 2. Band ja noch nicht, und somit konnte ich das als Leser eben wirklich nicht nachvollziehen.

Mein Fazit:
"Der Augensammler" ist m. E.zwar kein unheimlich schlechter Roman, aber im Vergleich zu Fitzeks anderen Büchern wie etwa "Die Therapie" oder "Der Seelenbrecher" fällt er doch stark ab. Ich finde die Thematik einfach ausgelutscht und einen zweiten Teil, den es ja schon gibt, hätte ich nicht wirklich gebraucht. Wer noch nie ein Buch von Sebastian Fitzek gelesen hat, dem würde ich empfehlen, nicht gerade mit "Der Augensammler" anzufangen, weil er einfach schon Bücher geschrieben hat, die sehr viel besser sind.

Deshalb von mir nur 2 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend & undurchsichtig bis zur letzten Seite!, 31. Juli 2014
Von 
Century - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Viel wurde ja schon über Fitzek`s Augensammler geschrieben. Für meinen Geschmack ist "Der Augensammler" ein ausgesprochener spannender Thriller, der mit seinem zweiten Teil "Der Augenjäger" ein großes ganzes ergibt. Sympathische, hervorragend beschriebene Akteure, eine undurchsichtige, extrem spannende Handlung welche - und das ist für mich besonders wichtig - in sich absolut schlüssig ist und nie langeweile aufkommen lässt, und zu guter letzt ein angenehmer Schreibsstil. All das macht in meinen Augen dieses tolle Buch aus, was schlussendlich 5 Sterne bedeuetet.
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5.0 von 5 Sternen ...so hat mir der Augensammler gefallen!, 7. Dezember 2014
‚der Augensammler‘ ist das erste Buch von Sebastian Fitzek, das ich gelesen habe und es hat mich sofort süchtig gemacht. Innerhalb eines Tages habe ich es verschlungen als wäre es eine Familienpackung Schoko-Vanille-Eis an einem heißen Sommerabend.
Als ich das Buch aufschlug, war ich zunächst verwundert über die Seitennummerierung und dachte schon ‚verdammt, schon wieder ein Mängelexemplar‘, doch dieser Eindruck ist schon bald verflogen. Sebastian Fitzek ist der Ken Follett Deutschlands, der neben Frank Schätzing beste Autor der deutschen Lande ; Wie er in seiner Geschichte mit seinen psychopatischen und scheinbar normalen Charakteren umgeht, die Jagd gegen die Zeit, die unermüdliche Suche der Helden nach dem Bösen… seine Beschreibungen sind genial und haben mich mehr als einmal die Luft anhalten, und mich mit seinen Protagonisten mit fiebern lassen. Alle paar Seiten stand mir die Gänsehaut auf Armen und Nacken und es war mir trotz unwiderstehlichem Harndranges nicht möglich, das Buch zur Seite zu legen, um die unglaubliche Spannung - durch Natur verlangender Erleichterung - zu unterbrechen, die Sebastian Fitzek beherrscht aufzubauen.
Ich denke, dass besonders die Behandlung des blinden Hauptcharakters der Alina Gregoriev besonders einfühlsam vorgenommen wurde. Einfühlsam nicht im Sinne von ‚..oh mein Gott, das arme Mädchen!..‘, sondern sie ist forsch, sie ist lebenslustig, sie ist aufbrausend, sie ist wie jede andere 25jährige junge Frau, die nicht als eine bemitleidenswerte ‚Behinderte‘ gelten möchte. Auch dieser Aspekt wird immer wieder gut aufgearbeitet, dass blinde Menschen keine abschreckenden Unmenschen sind, sondern Personen, mit denen man wie mit jeder anderen auch umgehen kann.
Als jemand, der im Begriff ist, aus Krankheitsgründen sein Augenlicht zu verlieren, kann ich Sebastian Fitzek nur danken, keine Hemmungen im Umgang mit Blinden zu haben. Dies ist sicherlich auch seiner umfangreichen Recherche in Bezug auf Blinde zuzuschreiben und ich möchte ihm hiermit herzlich danken, davor keine Scheu gehabt zu haben.
Zurück zum Plot: Im ersten Drittel des Buches war ich noch der Meinung, dass der männliche Hauptcharakter des Alexander Zorbach in einer Art multipler Persönlichkeit vielleicht doch der Täter sein könnte, im Verlauf des zweiten Drittels wurde dies allerdings immer ungewisser. In dem Versuch, den Zeitfaktor mit den Aufenthaltsorten von A.Zorbach zu halten, wurde es im Verlauf von Seite 250 immer unwahrscheinlicher, dass er der Täter ist. Erst relativ knapp vor dem Ende, ab dem Zeitpunkt, an dem Zorbach letztendlich gestellt wird, kommen die ersten Gedanken auf, wer der wirkliche Täter ist.
Obwohl das Buch eigentlich einen äußerst tragischen Plot hat, musste ich an einigen Stellen laut auflachen, allein Fitzek’s Wortwahl lässt so manche (kursive) Belustigung zu. Immer auf der Suche nach ‚Fehlern‘, konnte ich – bis auf eine - keine Unverständlichkeiten feststellen; Warum hat der Täter Alina angerufen, um sich ausgerechnet mit ihr ein Treffen auf dem Hausboot Zorbach’s auszumachen? Der Täter ging doch nur zu Alina, um seine Rückenbeschwerden zu lindern. Wie konnte er wissen, dass ausgerechnet sie eine übernatürliche Gabe hat? Und es gab auch keine bestehende oder frühere Bekanntschaft zwischen Zorbach und Alina…..In dem letzten Brief des Täters versucht er dies auf Zufall oder Schicksal (luck or fate) zu erklären…. das akzeptiere ich, so mag es sein, aber irgendwie klafft da ein Loch.

Eines ist für mich sicher; ich werde bestimmte alle Fitzek Bücher lesen…. und kommentieren!
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4.0 von 5 Sternen Das älteste Spiel der Welt, 20. August 2012
Von 
Nabura - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Die Berliner Polizei jagt einen Täter, der mit seinen Opfern ein grausames Versteckspiel spielt: Zunächst tötet er die Mutter der Familie, dann entführt er das Kind und gibt dem Vater und den Ermittlern 45 Stunden Zeit, um es wiederzufinden. Bisher konnten die Kinder nach Ablauf der Zeit nur tot und mit nur noch einem Auge geborgen werden. Der Ex-Polizist und Journalist Alexander Zorbach berichtet regelmäßig über den Stand der Ermittlungen. Als der Augensammler seine vierte Spielrunde beginnt, wird Zorbach selbst zum Teil des Spiels: Offenbar spielt der Täter ihm exklusives Wissen zu, das ihn selbst zum Verdächtigen macht. Gemeinsam mit der blinden Physiotherapeutin Alina, welche den Augensammler getroffen haben will, begibt er sich auf die Suche…

Das Cover deutet mit dem blutigen Band, auf dem der Titel geschrieben steht, das Genre an, ist ansonsten aber nicht sehr aussagekräftig. Das Cover der Fortsetzung (Der Augenjäger) gefällt mir da schon sehr viel besser! Ein ähnliches Bild hätte ich mir auch auf dem Cover dieses Buches sehr gut vorstellen können.

Fitzeks Schreibstil ist flüssig und fesselnd, sodass mich das Buch schnell in seinen Bann ziehen konnte. Sehr interessant fand ich die Idee, die Seitenzahlen und Kapitel rückwärts laufen zu lassen, das habe ich so bisher noch in keinem Buch erlebt. (Ich schaue beim Lesen immer sehr gerne nach, wie viele Seiten es noch bis zum Schluss sind. Die Arbeit wurde mir damit abgenommen!) Die Bedeutung des Rückwärtslaufes wird jedoch erst zum Schluss verraten. Gemeinsam mit dem Countdown des Versteckspiels hat mich dies sehr motiviert, möglichst schnell weiterzulesen, da ich unbedingt wissen wollte, was mich am Ende erwartet.

Alexander Zorbach konnte mich als unabsichtlich zwischen die Fronten geratener Ex-Polizist weitestgehend überzeugen. Gut konnte ich seine Ungläubigkeit nachvollziehen, als seine ehemaligen Kollegen von der Polizei ihn wegen vermeintlichem Täterwissen als Verdächtigen in Betracht ziehen. In der Folge findet er sich jedoch häufig in einem Dilemma wieder und muss Entscheidungen treffen, bei denen ich mich aus Lesersicht vielleicht anders entschieden hätte.
Die blinde Physiotherapeutin Alina spielt als Zorbachs wichtigste Informationsquelle ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie will den Augensammler in ihrer Praxis getroffen haben und bei einer Berührung mit ihm eine Vision seiner Handlungen erhalten haben. Gut gefallen hat mir die Beschreibung der Welt der Blinden, die dank Fitzeks ausführlicher Recherchearbeiten sehr anschaulich und nachvollziehbar ist. Die Idee von Alinas Visionen, von denen diese selbst fest überzeugt ist, konnte mich leider nicht überzeugen. Dieses Mystery-Element passte irgendwie nicht zum Rest der Handlung, ist aber ein tragendes Element und hat mich daher gestört.

„Der Augensammler“ von Sebastian Fitzek ist ein packender und spannend geschriebener Thriller, bei dem der Protagonist ungewollt zwischen die Fronten der Polizei und des Täters gerät. Aufgrund von Mystery-Elementen, die nicht zum Rest der Handlung passen wollten, gibt es einen kleinen Abzug. Ich empfehle diesen Psychothriller jedoch gerne an alle Thrillerfans weiter!
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4.0 von 5 Sternen Ein Buch, das einen wirklich an der Nase herum führen kann, 15. September 2014
Von 
I. Peters - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Das Buch begann relativ langsam, und es kam auch nicht so richtig Spannung auf, trotzdem war ich gefesselt genug um schnell weiter zu lesen.

Stellenweise störte es mich, dass mir manche Geschehnisse zu mysteriös dargestellt waren und auch die Art wie die Polizisten beschrieben wurden, ging mir ein wenig gegen den Strich, aber der Protagonist war mir auf seine verschrobene Weise irgendwie sympatisch.

Letztendlich muss ich sagen, dass mich das Buch auf Grund seines Aufbaus und einiger Überraschung zumindest ein wenig hinters Licht führen konnte. Obwohl ich echt hätte drauf kommen müssen, spätestens bei der Hälfte.
Dennoch war es eher ein durchschnittliches Buch von Herrn Fitzek. Ich habe „Die Therapie“ und „Seelenbrecher“ geliebt! Und „Amokspiel“ und „Das Kind“ fand ich beide nicht so besonders fesselnd. Der Augensammler bewegt sich allerdings irgendwo dazwischen.

Teilweise kam mir das Buch auch blutiger und grausamer vor - von den Beschreibungen her - als die anderen davor. Außerdem entwickelt es schreibtechnisch nicht so einen Sog auf mich. Es wirkt gemächlicher in seinen Beschreibungen. Auch wenn es gegen Ende an Fahrt aufnimmt und auch der Stil deutlich rasanter wird. Szenenweise konnte ich als Leser durchaus mitfiebern.

Aufbau und Atmosphäre waren aber wirklich gelungen. Der Perpetuum-Mobile Effekt, der sich einstellen sollte, ist bei mir eingeschlagen wie eine Bombe und das Buch hat mich traurig und hilflos zurück gelassen. Also im Grunde macht man absolut nichts falsch mit diesem Buch. Sebastian Fitzek gehört definitiv zu meinen liebsten Thriller-Autoren.
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5.0 von 5 Sternen Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, 29. August 2014
Typisch Fitzek - Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!

Das Cover ist wie meist bei Fitzek's Büchern recht schlicht gehalten. Mittlerweile gibt es mehrere Auflagen, ich habe das hier abgebildete Exempkare zu Hause stehen.

Der Inhalt: Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der »Augensammler« keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt.

Meine Meinung: Ich hatte das Buch in meinem diesjährigen Urlaub dabei und konnte es wirklich nur schwer aus der Hand legen.
Dank Sebastian Fitzeks lockeren und flüssigen Schreibstils hatte ich aber auch in wenigen Stunden verschlungen.
Die Spannung wurde das ganze Buch über gehalten, nicht zuletzt durch die ständigen Wendungen. Alexander Zorbach, ein traumatisierter Polizist der einer der Hauptprotagonisten in diesem Buch spielt, wirkt authentisch und gefühlvoll.

Dies war nicht mein erstes und sicher auch nicht mein letztes Buch von Sebastian Fitzek. Gebe hier gerne 5 von 5 *****
und empfehle dieses Buch jedem der auf Nervenkitzel und Spannung steht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Augensammler, 29. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Augensammler: Psychothriller (Kindle Edition)
Das Hörbuch ist super gesprochen, die Geschichte ist spannend. Es wird weniger auf Gewalt und Blut und mehr auf Beschreibung, Dialoge und zwischenmenschliche Beziehungen Wert gelegt. Warum die Nummerierung der Kapitel rückwärts erfolgt? Keine Ahnung. Warum ein Medium mitspielen muss, dass erst in die Vergangenheit, dann doch nicht, aber in die Zukunnf sehen kann, (oder doch nicht?), verleiht Spannung, schiebt den Thriller aber in die Fantasyabteilung. Das Motiv des Mörders ist mir zu schwach, warum er den letzten beiden Kindern bzw einem davon nicht auch das Auge entfernte und übrigens dem Sohn von... ihr wisst schon, auch nicht, keine Ahnung. Das Verhalten des Mörders zur Hauptperson finde ich unglaubwürdig, aber genug davon, es war gute Unterhaltung, 4 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Grandios, 25. November 2014
Nachdem er während eines Einsatzes als Verhandlungsführer in einer Kindesentführung die geistig verwirrte Täterin erschoss, quittierte Zorbach den polizeilichen Dienst und bestreitet sein Leben seitdem als Polizeireporter einer Berliner Tageszeitung. In dieser Eigenschaft folgt er den Hinweisen des durch die Presse betitelten Augensammlers. Doch gerade die Erfahrungen und hilfreichen Kontakte zur Polizei werden ihm beim aktuellen, dem vierten Fall des Täters, möglicherweise zum Verhängnis. Sein sehr frühes Erscheinen am Tatort, das Auffinden seines verlorengegangenen Portemonnaies im Garten des Opfers sowie die Bekanntschaft mit der ermordeten Frau rücken ihn zunehmend in den Fokus der Ermittlungen.
Immer wieder zieht Zorbach sich in sein heimliches Versteck zurück, einem Hausboot, um seinen familiären Problemen und den polizeilichen Nachforschungen zu entfliehen.

Während sein ehemaliger Kollege Stoya diese Ermittlungen führt, verdichten sich die Indizien zunehmend gegen Zorbach, der nach und nach selbst an seiner Wahrnehmungsfähigkeit zweifelt. Noch mysteriöser wird die Geschichte, als er in seinem Hausboot auf die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev trifft, die behauptet, mit dem „Augensammler“ Kontakt gehabt zu haben. Da er selbst keinen anderen Anhaltspunkt zur Entkräftigung des Verdachtes gegen ihn hat, geht er dieser Spur nach und bildet mit Alina ein irrwitziges und sonderbares Duo...

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