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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider SF-Actionthriller mit toller Grundidee und furiosem Schluss
Ein Tor zu einer anderen Welt ist "Die Pforte" im gleichnamigen Roman. Und was da alles in unsere Welt kommt, lässt sich sehen. Erst nach und nach erfährt der Leser, um was es sich bei der Pforte und den seltsamen Objekten, die daraus kommen, handelt.
Bis dahin erfährt man einiges über die beiden Hauptfiguren Travis Chase und Paige Campbell...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2010 von Filmfan und Leseratte

versus
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sinnloses Gemetzel
Eine grandiose Idee für einen Thriller!! Es ist auch bis zur Mitte gut geschrieben und absolut spannend. Doch die Erklärungen und die Auflösung der Story sind wirklich haarsträubend schlecht. Zum Ende hin muss man sich immer häufiger fragen: muss denn schon wieder ein Kopf "explodieren", eine Kniescheibe "zerschmettern" u.ä.? Und warum zum...
Vor 24 Monaten von Heinz veröffentlicht


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider SF-Actionthriller mit toller Grundidee und furiosem Schluss, 30. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Pforte (Taschenbuch)
Ein Tor zu einer anderen Welt ist "Die Pforte" im gleichnamigen Roman. Und was da alles in unsere Welt kommt, lässt sich sehen. Erst nach und nach erfährt der Leser, um was es sich bei der Pforte und den seltsamen Objekten, die daraus kommen, handelt.
Bis dahin erfährt man einiges über die beiden Hauptfiguren Travis Chase und Paige Campbell. Letztere arbeitet für Tangent, eine Geheimorganisation, welche die Pforte überwacht. Ihre Gegenspieler haben einen gewaltigen Plan - und ebenso gewalthaltig ist der Roman auch.
Schießereien, Schlägereien, Verfolgungsjagden, Explosionen - nur in der Mitte des Romans verliert die Geschichte kurrzeitig an Fahrt. Diese Zeit nimmt sich der Autor, um zu erzählen, was es mit der Pforte auf sich hat. Ansonsten ist der Roman durchgängig sehr rasant, packend und actionreich - auch wenn keine Actionszene besonders spektakulär oder innovativ ist.

"Die Pforte" beginnt langsam, nimmt dann aber schnell Fahrt auf und hält dadurch den Leser bei Laune. Der Hammer ist allerdings der Schluss, welchen ich nicht als unbefriedigend empfunden habe. Was passiert und wie (nicht) alles aufgelöst wird, soll natürlich nicht verraten werden. Aber zunächst einmal sitzt man vor dem Buch und ist einfach nur überrascht. Endlich mal wieder ein absolut abgedrehtes, so nicht erwartetes Ende. Das gibt es im Action-Blockbuster-Genre ziemlich selten und ist dem Autor hoch anzurechnen.

Zusammenfassend gibts 4 Sterne für eine innovative Idee, viel Tempo, Spannung und Action. Auf der Gegenseite stehen lediglich einige Hänger und die etwas unausgegorene, weil nicht zu Ende erzählte Story um Travis' frühere Arbeitgeber.

Fazit: Wer Matthew Reilly, James Rollins und Michael Crichton liebt, wird Patrick Lee zumindest mögen. Lesen und auf die Fortsetzung freuen!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen neuartige Idee, spannende Umsetzung, 24. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Pforte (Taschenbuch)
Die Idee des Buches und damit das Neuartige ist, dass der Menschheit seit Jahren durch ein mehr oder weniger aus Versehen geöffnetes Portal in eine fremde Welt / fremde Dimension (oder beides?) lustige Gegenstände in unsere Welt hineinsegeln. Ohne Packungsbeilage oder Bedienungsanleitung. Bei einigen wurde der Nutzen schnell klar bei anderen weiß man noch nicht so genau.

Natürlich gibt es den skrupelosen bösen Menschen, der die Welt vernichten will. Dazu hat er einige dieser Portalsgegenstände gestohlen und nun müssen in die wackeren Menschen aufhalten, die bei der Portalsfirma arbeiten - übrigens eine - natürlich - geheime Behörde, bei der die größten Nationen der Welt irgendwie beteiligt sind.

Der Roman ist spannend geschrieben und durch den langsam wachsenden Wissensstand der Hauptperson und damit des Lesers bis zum Ende spannend. Für meinen Geschmack wird beim Nutzen der Portalsgegenstände ein wenig zu sehr auf die Tube gedrückt, vielleicht auch um logische Probleme in der Handlung geschickt zu umsegeln.

Den Roman kann man gut in wenigen Tagen durchlesen, es gibt keine Längen und das Lesen macht Spaß. Das größte Meisterwerk der Horrorgeschichte ist er vielleicht nicht unbedingt weil es weniger um philosophische, ethische oder wissenschaftliche Themen geht (hier hat es sich der Autor etwas einfach gemacht) aber lesenswert ist er auf jeden Fall. Daher 3,5 Punkte, die ich auf vier aufwerte.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend intelligenter Actionthriller, 23. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Pforte (Taschenbuch)
Nach den ersten Seiten dieses Buches war ich enttäuscht. In Zeiten, in denen Reilly und Rollins schwächeln, McDermott und Beck nur langsam übersetzt werden und viele Autoren dieses Genres gar nicht, hat Patrick Lee eindeutig die aktuelle Aufmerksamkeit der Actionfans. In den USA ein Bestseller, landet "Die Pforte" nun auch in Deutschland. Und zu guter Letzt überzeugte sie auch mich. Woher der plötzliche Meinungswandel? Nun, schauen wir mal...

Story: Travis Chase, ein ehemaliger Häftling, macht sich nach seiner Entlassung dazu auf, durch die Berge zu wandern. Doch mit der Ruhe ist es nicht weit her: Travis entdeckt ein abgestürztes Flugzeug, mit der Leiche einer Person, deren Tod durchaus Aufmerksamkeit erregen könnte: Die First Lady! Travis stellt fest dass die Insassen erst nach dem Absturz ermordet wurden. Kurz darauf trifft er auf die Schuldigen. Und die sind ganz und gar nicht freundlich...

Protagonisten: Travis Chase ist die Hauptperson des Buches. Er bleibt, ebenso wie der Rest der Handelnden, recht oberflächlich. Es reicht aber um mitfiebern zu können. Zum Ende hin bessert sich seine Charakterzeichnung noch etwas, insbesondere durch mehrere Wendungen, die ich hier aber nicht vorweg nehme. Ihm zur Seite steht u.a. die (natürlich) hübsche Paige, eine Agentin der Geheimorganisation Targent. Als Gegenspieler haben wir einen Mann namens Aaron Pilgrim sowie das "Flüstern", ein Artefakt welches über alles Wissen dieser Welt verfügt.

Stil: Lees Roman beginnt, wie Eingangs erwähnt, enttäuschend. Auf den ersten Hundert Seiten gibt es zwar reichlich Action, aber letztendlich bleibt der Stil oberflächlich, die Personen unnahbar. Was nicht heißt es sei langweilig, das ist sicher nicht der Fall. Unterhalten kann Lee bereits dort. Aber sobald er die Story mehr in den Mittelpunkt rückt (Lobenswert ist hier die Tatsache, dass er dafür keinesfalls die Action zurückfährt, sondern im Gegenteil noch mehr durchstartet.) fesselt das Buch dann doch. Die Personen wachsen einem irgendwann dann doch ans Herz und die Handlung macht mehr Sprünge als ein Flummi auf Drogen. Es wirkt beinahe als habe sich Matthew Reilly mit Sebastian Fitzek zusammen getan. Deutliche Science Fiction Anteile in der Handlung sorgen zusammen mit dem, für das Genre sehr aufwendigen, Storygerüst am Ende dann doch für einen futuristischen Actionthriller dessen Ende dann doch irgendwie Thrill erzeugt. Es ist halt nichts unheimlicher als ein Feind der auf alles eine Antwort kennt. Terminator trifft Fitzek... Oder so ähnlich.

Fazit: Schön spannender Actionkracher mit starkem Science Ficton Einschlag und überraschend kluger Story!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit schwachem Schluss, 9. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Pforte (Taschenbuch)
Der Expolizist Travis Chase wurde vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen und entdeckt auf seiner Reise durch Alaska einen riesiges Flugzeugwrack. Da es keinerlei Beschriftungen trägt, macht es für Travis umso interessanter, es zu erkunden.
Doch nachdem er sich Zutritt verschafft hat, macht er einen grausigen Fund: das Flugzeug ist voller Leichen, die alle auf dieselbe Art gestorben sind- einen sauberen Kopfschuss.
In einem kleinen Raum stößt er auf eine Frauenleiche, die sich nach näherer Betrachtung als die First Lady herausstellt. Neben ihr auf dem Boden liegt ein Zettel mit Anweisungen für jene, die das Wrack finden- das Flugzeug wurde angegriffen und einige Geiseln entführt, die sich in einem nahen Lager aufhalten müssten. Diese müssen, neben den Entführern ebenfalls getötet werden, da sie wertvolle Informationen preisgeben könnten.
Travis sammelt einige Gewehre auf und macht sich auf die Suche nach den Entführern und wird einige Meilen entfernt tatsächlich fündig, erschießt kurzerhand die Geiselnehmer, verschont allerdings die verbliebene weibliche Geisel und bringt sie in ein nicht weit entferntes Dorf.
Dort macht er Bekanntschaft mit einem Agenten, der sich allem Anschein nach mit einem Artefakt unsichtbar machen kann, und gerät kurz darauf in einen Strudel aus Macht, Korruption, Intrigen und verrückten Wissenschaftlern.
Travis weiß jedoch noch nicht, dass dies nur der Anfang ist und er die Zukunft der Menschheit entscheidend verändern wird'

'Die Pforte' von Partick Lee ist ein erfrischend actionlastiger Sci-Fi-Thriller der besonderen Art. Es passen nicht nur die Personen perfekt in die Geschichte, sondern auch die gute Story, die zwar anfangs etwas verwirrt, sich zum Schluss hin jedoch ganz gut aufklärt.
Da es mehr oder weniger nur einen Handlungsstrang gibt, liest sich das Buch praktisch wie von selbst. Herr Lee hält sich auch nicht lange damit auf, Personen, Orte oder Dinge ausführlich zu beschreiben, sondern baut sie gleich in die Geschichte ein.
Zeit zum Verschnaufen hat man selten, da die Geschichte auf keiner Seite langweilig wird.
Ein besonderes Zuckerl ist die Pforte, aus der verschiedene Artefakte erscheinen, deren Wirkungsweisen von Wissenschaftlern enträtselt und einer Geheimorganisation zur Verfügung gestellt werden, um das 'Böse' in Schach zu halten.
Das Ende hat mich nicht richtig überzeugen können und die Professionalität, mit der Travis seine Gegner ausschaltet grenzt schon fast an einen Superhelden.
Ansonsten gibt's nichts zu meckern.

Mein Fazit: Ein sehr actionreiches Werk, das viele Elemente aus Sci-Fi, Thriller und Krimi in sich vereint und den Leser von der ersten Seite an zu fesseln vermag.
Fans der Miniserie 'The lost Room' kommen hier garantiert auf ihre Kosten.
Sci-Fi-Fans die gerne mal einen Thriller lesen, sei dieses Buch ans Herz gelegt.
Bitte mehr davon!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sinnloses Gemetzel, 28. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Pforte (Taschenbuch)
Eine grandiose Idee für einen Thriller!! Es ist auch bis zur Mitte gut geschrieben und absolut spannend. Doch die Erklärungen und die Auflösung der Story sind wirklich haarsträubend schlecht. Zum Ende hin muss man sich immer häufiger fragen: muss denn schon wieder ein Kopf "explodieren", eine Kniescheibe "zerschmettern" u.ä.? Und warum zum Geier exekutiert der Held der Story jeden Gegener per Kopfschuss oder schlägt ihnen brutal den Schädel mit einem Gewehrkolben ein? Es fiel mir wirklich schwer dieses Buch zu Ende zu lesen weil mit jeder Gewalttat des Helden meine Sympathie ihm gegenüber nachließ. Schlussendlich stellt sich noch die Frage wozu in diesem Buch ungefähr 500.000 Menschen niedergemetzelt werden nur um diese lächerliche Zeitreiseidee zu verwirklichen?!?
Wirklich schade um die gute Idee. Deswegen auch 3 Sterne. Denn für die letzen 50 Seiten gibts von mir nicht mal nen halben Stern!!!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Potenziel als Film, 4. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Pforte (Taschenbuch)
Patrick Lees im Original unter dem Namen 'The Breach' im Jahr 2009 erschienener Thriller beschreibt das 'bestbehütetste Geheimnis' unseres Planeten: In einem Forschungszentrum in der Wüste Wyomings geschieht Mitte der siebziger Jahre das undenkbare als ein Teilchenbeschleuniger bei Erstinbetriebnahme ein Tor zu einer anderen Welt öffnet. Von diesem Portal aus geht eine unglaubliche Macht aus, die mit dem Experiment betrauten Wissenschaftler werden verrückt und beginnen sich selbst umzubringen, während aus dem Portal ständig außerirdische Geräte auftauchen.
Das Gefahrenpotential erkennend wird eine streng geheime internationale Organisation gegründet mit dem Ziel die Welt vor gefährlichen Objekten aus diesem Portal zu schützen und die fremden Technologien zum Nutzen der Menschheit anzuwenden. Die Existenz dieser 'Pforte' muss um allen Preis geheim gehalten werden um Missbrauch zu verhindern.
Der Roman beginnt aus der Perspektive des Protagonisten Travis Chase erzählend, als dieser bei einer Expedition in der eisigen Gebirgslandschaft Alaskas auf ein riesiges Flugzeugwrack stößt. Abgeschlossen von der Zivilisation beginnt dieser dies genauer zu untersuchen und findet sich schon bald in einem Alptraum wieder. Alle Besatzungsmitglieder des unbeschrifteten Flugzeuges wurden nach dem Absturz eliminiert, unter ihnen die First Lady der USA, welche kurz vor ihrem Tod schriftliche Instruktionen hinterlassen hat und Travis mit einer beinahe unlösbaren Aufgabe verseht: Der Rettung der gesamten Erde.
Es beginnt ein apokalyptisches Spiel, in welchem Travis in rasantem Tempo in ein actiongeladenes Inferno hineingezogen wird, geprägt von raffinierten neuen Technologien und Waffen, atemloser Spannung und ständig neuen Wendungen.

Schon nach ein paar Seiten schafft es der Autor den Leser in seinen Bann zu ziehen, indem er es durch ein Gemisch aus actiongeladener Spannung, rätselhaften Andeutungen und einer ausgetüftelten Handlung unmöglich macht das Buch zur Seite zu legen, sondern den Detektivsinn seiner Leser anspricht tiefer in die Materie einzutauchen und selbst das Geheimnis der Pforte zu lüften.
Hierbei wird man durch einen herrlich erfrischenden Schreibstil begleitet, der durch ein Ensemble aus passenden Rückblenden, alternativen Erzählmethoden wie etwa Tagebucheinträgen und einem spannendem Wechsel der Perspektiven aufwartet und keine Langeweile aufkommen lässt.
Die frühere Beschäftigung von Patrick Lee als Drehbuchautor wird dabei besonders ersichtlich und man findet sich Abtauchend in die Handlung eines skurril-einnehmenden Filmes wieder.

Tatsächlich nämlich wird die Handlung immer unglaubwürdiger. Was mit einer interessanten Idee beginnt wuchert immer mehr in eine aberwitzige Verschwörungstheorie die sich unaufhaltsam ausbreitet. Es scheint als habe der Autor selbst Probleme seine übermächtig erschaffenen Objekte aus dem Portal unter Kontrolle zu halten und je weiter er den Leser durch Explosionen, wütende Schießereien und plötzliche Wendungen hetzt, desto unaufhaltsamer werden diese. Die Art und Weise wie der Autor schließlich den Roman abschließt erscheint plump und wenig überzeugend ' tatsächlich ist es jedoch die einzige Möglichkeit die von ihm geschaffene Unaufhaltsamkeit halbwegs vernünftig anzuschließen.
Was bei einem Film funktionieren mag, gelingt hier nicht: Zu ausartend und übermächtig war die Phantasie des Autors um das Buch vernünftig zu schließen.

Zurückgelassen wird der Leser somit außer Atem vom rasanten Tempo des Thrillers jedoch mit Fragen und Ungereimtheiten die im Nachhinein klar das Fundament und die Konsistenz der Glaubwürdigkeit des Thrillers, die noch von Lee Child gepriesen wurde, ins Wanken bringen.
Die erzeugten Gegenstände außerirdischer Technologie beispielsweise entbehren aufgrund ihrer Beschaffenheit jedweder Logik, zumal ihr Auftreten allein nicht in Verbindung mit vom Autor postulierten Theorie der Pforte gebracht werden kann.
Das Problem des Zeitreisens, insbesondere des Großvater-Paradoxons versucht der Autor elegant zu umgehen indem er es von einem allwissenden Objekt als gegeben beschreiben lässt, strauchelt allerdings dann selbst daran, da das Eintreffen des von Paige verfassten Briefes einen Widerspruch dazu darstellt. (Sobald sie diesen losgeschickt hätte, wäre die Zukunft derart verändert worden sodass Travis keine Gelegenheit mehr gehabt hätte den Blackbird ebenfalls loszuschicken. Somit bleibt nur noch die Möglichkeit, dass er diesen vor ihr losschickte um sie präventiv aufzuhalten, dies allerdings käme einer paradoxen Endlosschleife gleich, aus der es kein Entrinnen gäbe.)
Obwohl man die Existenz einer solchen Pforte und ihrer Verbindung zu einer anderen Welt noch akzeptieren kann, stößt man bei ihren Auswirkungen auf derarte Ungereimtheiten die er Autor nie zu lösen vermag.

Es bleibt bei einem zugegeben sehr spannenden Film, der bei genauerer Betrachtung allerdings zunehmend aus den Fugen zu geraten scheint. Offensichtlich hat der Autor nach zu großem gestrebt, was ihm allerdings lediglich bedingt gelungen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Science Fiction gepaart mit Action, 9. April 2013
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Pforte (Taschenbuch)
Eigentlich wollte Travis Chase nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis nur die Ruhe Alaskas genießen. Wandern, die Natur bewundern und zu sich selbst finden. Doch statt seiner inneren Ruhe findet er ein Flugzeugwrack. Und noch viel schlimmer: er stößt auf ein Staatsgeheimnis, welches die gesamte Welt bedroht.

"Die Pforte" ist Patrick Lees Erstling und hat mich sehr gut unterhalten. Ich habe zugegebenermaßen bisher nicht viel mit Sci-Fi am Hut gehabt, aber dieses Werk konnte mich begeistern.

Die Geschichte um Travis Chase und seine Entdeckung in den Bergen ist spannend und sehr gut erzählt. Action und technische Erklärungen halten sich die Waage, wobei ich beim Lesen schon gemerkt habe, dass Patrick Lee vorher Drehbücher für Hollywood geschrieben hat. Denn so manche Szene war zwar actionreich, aber doch übertrieben. Meinem Lesespaß tat dies aber keinen Abbruch.

Der Stil des Autors ist sehr gut und flüßig zu lesen. Er erzählt die Geschichte pragmatisch ohne viel Schnickschnack. Nur bei den Actionszenen nimmt Patrick Lee sich mehr Zeit und beschreibt die Vorgänge ausführlich. Die technischen Erklärungen, die er liefert, waren nachvollziehbar und nicht mit Fachbegriffen überlastet.

Zum Ende möchte ich nicht viel sagen außer, dass es mich aus den Socken gehauen hat.

Fazit: ein toller Sci-Fi-Thriller, der mir viel Spaß gemacht hat. Eine klare Leseempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Mixtur, 7. Januar 2013
Von 
H. Scharnberg (Dorf, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Pforte (Taschenbuch)
Man nehme eine Prise "Picknick am Wegesrand", eine Prise "Chronolithen" und eine Prise "Altered Carbon" und heraus kommt die Pforte.

Ein rasanter Thriller mit Sci-Fi Setting und Plot. Der Einband spricht von einer glaubwürdigen Geschichte, naja. Die Geschichte ist spannend, und in weiten Teilen atmosphärisch dicht. Es geht ein gutes Stück über die reine Action heraus - die Charaktere werden auch in Ihrer Historie erklärt. Das macht Spass, man fiebert mit, für meinen Geschmack explodieren aber zu viele Köpfe. Auf die exzessiven Gewaltdarstellungen hätte man verzichten können. Daher nur vier Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Holzhammermethode - aber sie funktioniert, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Pforte (Taschenbuch)
"Die Pforte" von Patrick Lee ist ein actionlastiger Science-Fiction-Thriller, der mir insgesamt recht gut gefallen hat.

Zum Inhalt: Der Ex-Polizist Travis Chase wurde nach 15 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Anstatt mit Hilfe seines Bruders einen Neuanfang zu wagen, reiste er in die Einöde Alaskas, wo er bei einer längeren Wanderung weitab jeder Zivilisation ein Flugzeugwrack findet. Die Insassen starben aber nicht durch den Absturz allein, sondern wurden erschossen und unter den Opfern befindet sich auch die First Lady der Vereinigten Staaten. Wie Travis erfährt wurden zwei der Flugzeuginsassen entführt, Paige Campbell und ihr Vater, die er zu befreien versucht. Doch an Bord des Flugzeugs war noch mehr: eine geheimnisvolle und mächtige Kugel, das "Flüstern", die durch ein unterirdisches Portal gekommen war, das durch die internationale Geheimorganisation Tangent, für die Paige arbeitet, seit 30 Jahren bewacht wird...

Die Grundidee dieses Thrillers konnte mich restlos überzeugen und schon nach wenigen Seiten war ich von der spannenden Handlung gefesselt. Auch die Charaktere Travis und Paige sind gelungen und in ihrem Handeln weitestgehend glaubhaft. Neben der Haupthandlung sind auch die "Strophen", die zwischendurch Travis Vorgeschichte erzählen, interessant und spannungsgeladen, ebenso wie die Vorgeschichte des Portals, die in einer Art Tagebuch von den an seiner Erschaffung beteiligten Wissenschaftlern wiedergegeben wird.

Durch das Portal kommen mehrere Objekte täglich, die "Entitäten" genannt und von Tangent gründlich untersucht werden. Eine dieser "Entitäten" ist das "Flüstern", das als geheimnisvolle Kugel daherkommt, die mit demjenigen, der sie in der Hand hält, spricht und seine wahren Absichten erst im Laufe der Handlung offenbart. Die Idee hinter dem "Flüstern", die erst im spannenden und richtig überraschenden Ende klar wird, fand ich sehr gelungen, bin aber auch ein wenig hin- und hergerissen, ob hier nicht gleichzeitig eine Schwachstelle des Romans liegt. Denn die Macht des "Flüsterns" ist groß und, auch wenn sie in sich schlüssig und logisch ist und der Autor darauf verzichtet zu Gunsten eines vielleicht befriedigenderen Endes von dieser Logik abzuweichen, ist die Handlungsunfähigkeit, die sich dadurch für die Protagonisten ergibt, manchmal ein wenig ernüchternd. Nichtsdestotrotz hat mir das Ende sehr gut gefallen. Es ist ein richtiger Paukenschlag, der viel Spiel für die Fortsetzung und die Charakterentwicklung der beiden Hauptprotagonisten Travis und Paige lässt.

Der Schreibstil des Thrillers ist gut und flüssig zu lesen. Durch ein sehr ausgewogenes Maß an Andeutungen und klaren Informationen bleibt die Spannung über die gesamte Länge des Romans erhalten und, obwohl im Laufe der Handlung durch ein paar falsche Fährten auch eine gewisse Verwirrung aufkommt, endet alles logisch und in sich schlüssig, so dass ich weder verwirrt noch mit offenen Fragen zurückbleibe.

Ein bisschen schwer fiel es mir dagegen manchmal mich mit der oft gefahrenen Holzhammermethode anzufreunden, die sich in wilden Schießereien und einen exorbitant anwachsenden Leichenberg äußerte. Für die Spannung und die Action des Thrillers funktioniert der Holzhammer zwar immer wieder recht gut, aber zumindest in einer Passage in der zweiten Romanhälfte hätte ich mir einen etwas sensibleren und ausgefeilteren Umgang mit der Situation gewünscht als sinnloses Draufhalten und Abknallen, bis sich die Leichen bis unter die Decke stapeln.

Zu guter Letzt muss ich noch sagen, dass mich das Cover überhaupt nicht anspricht. Es sieht wirklich klischeehaft nach einer billigen Sci-Fi-Story aus, so dass es mich als ausgesprochenen Nicht-Fan von Star Trek und Co. wirklich nie im Leben zum Lesen bewogen hätte. Da hat die moderner gestaltete Fortsetzung Dystopia optisch doch einiges mehr zu bieten und sie war auch der einzige Grund, warum ich diesen ersten, wirklich guten Teil gelesen habe.

Mein Fazit: Gelungener Sci-Fi-Thriller mit viel Action und Spannung, sympathischen und glaubhaften Charakteren und einer interessanten Grundidee, sprachlich gut umgesetzt. Zwischendurch schmälerten wilde, unkontrollierte Schießereien den Lesespaß ein wenig, aber spätestens das überraschende Ende machte diese Mängel größtenteils wieder wett. 4 von 5 Sternen. Ich hoffe auf eine ebenso starke Fortsetzung!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr spannend, schnell gelesen, 20. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Pforte (Taschenbuch)
- Die Pforte von Patrick Lee -
Eigentlich lese ich lieber als das ich schreibe.
Aber in diesem Fall möchte ich nun doch weiteren Lesern mitteilen wie durchgehend fesselnd und flüssig dieses Buch geschrieben ist.
Der Spannungsbogen blieb bis zum Schluss gespannt.
Keine langatmigen Abschweifungen.
Welcher Art auch immer.
Interessantes Ende.
Sehr schnell, aber interessant.
Und über die eine oder andere evtl. -Merkwürdigkeit- in einem Si-Fi Thriller kann man dann in netter Runde gerne reden.
Zu empfehlen als spannende Lektüre für 2-3 Abende (kann man nicht weglegen).
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Die Pforte
Die Pforte von Patrick Lee
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