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116 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hunter Teil 4...
Der Band wurde ja vielerorts mit Spannung erwartet und als ich ihn als verspätetes Geburtstagsgeschenk erhielt, war ich sehr gespannt. Auch, weil es schon sehr schnell viele verschiedene Meinungen dazu gab.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick, 8 Jahre zuvor, als David Hunters Familie, Frau und Tochter noch lebten. Kennengelernt hat man Hunter ja im...
Veröffentlicht am 27. März 2011 von Alles_Schwarz

versus
281 von 317 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und das soll David Hunter sein?
Mit enormer Spannung habe ich den 4. Teil der David Hunter- Serie von Simon Beckett erwartet. Vorweg sei erwähnt, dass ich die ersten drei Teile alle gelesen bzw. gehört habe, und jedes Mal aufs Neue begeistert und gefesselt war. Eventuell hatte ich auch deswegen sehr hohe Erwartungen an den 4. Teil..der diesen jedoch in keinster Weise gerecht wurde...
Veröffentlicht am 15. März 2011 von Maxwell


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116 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hunter Teil 4..., 27. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Der Band wurde ja vielerorts mit Spannung erwartet und als ich ihn als verspätetes Geburtstagsgeschenk erhielt, war ich sehr gespannt. Auch, weil es schon sehr schnell viele verschiedene Meinungen dazu gab.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick, 8 Jahre zuvor, als David Hunters Familie, Frau und Tochter noch lebten. Kennengelernt hat man Hunter ja im 1. Band praktisch erst nach dem Unfalltod von Frau und Kind.
Vor 8 Jahren wurde er ins Dartmoor bestellt um eine Mädchenleiche zu identifizieren, die von Jerome Monk getötet worden war. Monk erklärt sich bereit, die Fundorte der anderen Mädchenleichen zu offenbaren und die ganze Sache endet in einem Desaster.

8 Jahre später steht plötzlich sein früherer Freund Terry Connors vor seiner Tür. Jerome Monk ist ausgebrochen und Terry stellt die Vermutung auf, dass Monk es jetzt auf alle abgesehen haben könnte, die damals mit dem Fall zu tun gehabt haben.
Kurz danach kontaktiert ihn Sophie, die damals die psychologische Beraterin war und bittet Hunter dringend um ein Treffen. Er lässt sich darauf ein, aber Sophie kommt nicht zu dem Treffen. Und aus irgendeinem Grund fährt er zu ihrem Haus und findet er das Haus verwüstet und sie ohnmächtig im Bad. Wider besseres Wissen bleibt er erstmal da...

Mein Fazit:
Ich war sehr skeptisch ob der unterschiedlichen Meinungen. Aber ich habe mich dann doch an das Buch gewagt und es nicht bereut.
Es ist nicht so wie die anderen Hunter-Bücher, es kommt nur langsam in Fahrt, nimmt aber ab ca. Seite 200 ordentlich Fahrt auf. Es ist nicht sehr blutig und auch nicht sehr wissenschaftlich, was ja sonst immer mehr im Vordergrund stand. Manchmal war es ein bisschen vorhersehbar, aber die Auflösung war dann doch ein bisschen überraschend. Aber es war trotzdem nie langweilig, da Beckett einen tollen Erzählstil hat, der einfach keine Langeweile aufkommen lässt. Gerade das fehlende Blut und eine gewisse Unaufgeregtheit haben mir sehr gefallen. Und das Ende lässt auf einen weiteren Hunter-Roman hoffen, was mich persönlich sehr freut. Und ich bin sehr gespannt, was sich Beckett einfallen lässt.
Mir persönlich hat es sehr gut gefallen!
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281 von 317 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und das soll David Hunter sein?, 15. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Mit enormer Spannung habe ich den 4. Teil der David Hunter- Serie von Simon Beckett erwartet. Vorweg sei erwähnt, dass ich die ersten drei Teile alle gelesen bzw. gehört habe, und jedes Mal aufs Neue begeistert und gefesselt war. Eventuell hatte ich auch deswegen sehr hohe Erwartungen an den 4. Teil..der diesen jedoch in keinster Weise gerecht wurde!

Im Nachhinein habe ich nun verstärkt den Eindruck, dass mit dieser laschen Fortsetzung einfach nur sehr schnell sehr viel Geld gemacht werden soll. Warum ich diesen Eindruck habe, möchte ich im Folgenden erläutern:

Das Buch hat wie auch die anderen Teile einen fachspezifischen Prolog, der gleich zu Beginn eine gewisse Spannung erzeugt. Aber anders als in den bisherigen Teilen gibt es dieses Mal nahezu gar keine Verbindung zur Folgehandlung und wirkt dementsprechend einfach nur unlieb und willkürlich hingeklatscht. Den Rückblick in die Vergangenheit zu Beginn des Buches fand ich noch recht ansprechend, erfährt man hier doch noch einige wissenswerte Dinge zu David Hunters altem Leben, was vor allem für die eingefleischten Fans der Reihe interessant sein dürfte. Doch in der Gegenwart verflacht die Geschichte zusehends, die Charaktere sind nach 8 Jahren noch genauso in ihrem Clichee festgefahren wie zuvor. Lediglich die zunächst als "Ar...kriecher" dargestellte rechte Hand des stellvert. Polizeichefs sowie der zunächst als gefühlloses Monster dargestellte Monk (zugegeben: Die anfängliche angsterzeugende Darstellung des hühnenhaften vermeintlichen Serienkillers ist Beckett gut gelungen) erfahren Nach und Nach eine Wandlung. Ganz besonders als störend empfand ich die dieses Mal wirklich gravierende Vorhersehbarkeit; man weiß bereits sehr früh, wer wirklich der Mörder ist, dass das Dachsgrab mehr zu verbergen hat und auch, dass die im psychologischen(!) Bereich ausgebildete Sophie (kaum zu glauben, wenn man ihre von Naivität und Dummheit geprägten Handlungen betrachtet) etwas verheimlicht. Lichtjahre später kommt dann auch mal David Hunter darauf, dass zwischen ihr und Terry eine Verbindung besteht, eine Verbindung, die man schon im anfänglichen Rückblick dermaßen übertrieben vermittelt bekommt, dass man sich doch fragen muss, ob dieser David Hunter wirklich der selbe sein kann, der seine bisherigen Fälle nicht nur überleben, sondern darüber hinaus auch noch lösen konnte. Dies ist nur ein Beispiel, doch steht es stellvertretend für die in diesem Buch unglaublich dämliche Verhaltensweise des bisher als so souverän klar denkend bekannten forensischen Anthropologen. Immerhin gesteht er sich gegen Ende selber ein, eindeutige Hinweise übersehen zu haben, die Gründe dafür kommen meiner Meinung nach jedoch zu kurz und sein Eingeständnis umfasst auch längst nicht all seine fragwürdigen Entscheidungen.
Ferner aber leidet nicht nur Hunter, sondern auch die gesamte Story an ungewohnt vielen Logikfehlern.
Ich möchte mal die aufzählen, die mich während des Hörens teilweise zum fremdschämen veranlasst haben:

- Welcher Polizist würde einem Hulk- ähnlichem Serienkiller mitten im Moor Handschellen abnehmen?
- Ist es in Polizeikreisen üblich, denjenigen, der als "gefährlichster Mann des Landes" gilt, lediglich mit Schlagstöcken bewaffnet in die Freiheit zu begleiten, ohne sonstige (Schuss-)Waffen für den eventuellen Fall einer Flucht dabei zu haben?
- Wieso fragt Hunter Sophie nicht ein einziges Mal, warum sie ihn überhaupt um Hilfe gebeten hat?
- Wie kann sich Monk, der der Beschreibung nach wirklich erheblich größer und breiter als ein gewöhnlicher Mann sein muss, so problemlos durch die alten, teilweise eingestürzten und deshalb zusätzlich verengten Mienen bewegen?
- Wieso hat man seine Anfälle nicht längst festgestellt, obwohl die Delle in seiner Stirn geradezu danach schreit, neurologische Untersuchungen durchzuführen?
- Woher konnte Monk wissen, welche Route die Polizisten, Hunter und Sophie nehmen werden, so dass er seine "Falle" erst Kilometer weit entfernt von ihrem Haus platzieren konnte?
- Woher konnter er überhaupt wissen, dass sie Sophies Haus verlassen würden?
- Und vor allem: Wieso verlassen die vier überhaupt das verrammelte, sogar mit neuem Sicherheitsschloss ausgestatte Haus von Sophie, anstatt sich zu verschanzen und auf Verstärkung zu warten?? Aber klar, wüsste ich, dass ein gefährlicher Killer auf dem Weg zu meinem Klienten ist, würde ich natürlich auch lieber ein sicheres Haus, indem ich meine "zwei besten Personenschützer", die ich mit Schusswaffen ausgestattet meinen Klienten bewachen lasse, gegen einen Gang unter freiem Himmel vom Haus zum Auto und die anschließende Fahrt darin durch die (gaaanz zufälligerweise auch noch) regnerische & neblige Nacht eintauschen..aber ich bin ja auch kein Ermittlungsleiter ;)

Bisher hatten wohl alle Hunterbücher das ein oder andere kleine Logikproblem, aber diese waren nie wirklich gravierend und häufig im Auftreten, anders, als es hier der Fall ist. Auch die sonst so wahnsinnig interessanten Arbeitsschritte des Sezierens von Leichen, bei denen Hunter bisher immer diverse geheimnisvolle Indizien gefunden hat, die dem Fall eine Wendung geben, fehlen diesmal beinahe ganz, womit sich Beckett eines seiner besten Erzählungsmittel beraubt

Auch der (deutsche) Titel ist diesmal wahnsinnig unpassend, da eben bis auf den Anfang (und auch hier nur spärrlich) keine Untersuchungen an einer Leiche stattfinden und somit der Begriff "Verwesung" keinerlei Relation zur weiteren Handlung hat. Ebenso passt die Geschichte eher in die Kategorie "Kriminalroman" als in das Thriller- Genre.
Aufgrund des bisher geschriebenen gibts daher die zwei Sterne von mir lediglich für den interessanten Rückblick in Davids Vergangenheit und die (gewohnt) gute und stimmige Vorleseleistung von Johannes Steck.

Insgesamt muss ich aber leider eindeutig bei meiner anfänglichen Einschätzung bleiben; ich bin mit dem vierten Teil der Hunterserie absolut nicht zu Frieden und ordne ihn als den mit Abstand Schwächsten bisher ein.

Vor allem hat Beckett mit den Vorgängern ja bereits bewiesen, welches Potenzial die Erzählungen rund um David Hunter haben. Und genau hier setzt auch meine Hoffnung an, in einer weiteren Fortsetzung wieder den "wahren David" beim Lösen eines wirklich spannenden und packenden Falls zu begleiten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dr. Hunter und die Gesetze der Serie, 15. September 2012
In seinem vierten Fall ist der forensische Anthropologe Dr. Hunter im sagenumwobenen Dartmoor auf Leichensuche. Und wie einst seinem detektivischen Urvater Sherlock Holmes begegnen ihm dort allerlei Geheimnisse, Nebel und Versteckspiel. Attraktive junge Frauen sind verschwunden, ein abstoßender Hüne namens Monk ist als ihr Mörder ausgemacht. Die Taten gesteht er zwar ein, die Leichen aber bleiben verschwunden. So bleibt ein Restzweifel an seiner Täterschaft, der erneut aufbricht, als Monk aus dem Strafvollzug ausbricht.

Simon Beckett hat seine charismatische Figur des Dr. Hunter inzwischen zu einem respektablen Serienhelden ausgebaut. Geschickt streut er kleine Verweise auf vorangegangene Fälle in seinen aktuellen Roman, die den Serien-Leser zum Mitwisser qualifizieren. Und wer das Vorleben Dr. Hunters kennt, will auch gern wissen, wie es weitergeht. Auf diese einfache Weise sichert sich Beckett eine große Anzahl Leser, die natürlich ökonomisch auch das Fortleben der Romanfigur sichern.

Aber viele Leser hätten Dr. Hunter nicht die Treue gehalten, wenn Becketts Krimis nicht hätten, was gute Krimis halt haben müssen: unerklärliche Fälle, in denen ein Geheimnis versteckt ist, Spannung und überraschende Wendungen. Zudem schreibt Beckett zumeist unterhaltsam und flüssig, so dass sich dem Leser die Geschichte ohne weiteres erschließt.

In einer Serie gibt es aber fast immer auch Qualitätsschwankungen. In "Verwesung" hat Beckett die Anzahl der handelnden Personen so stark eingeschränkt, dass der Leser, der ja durch die vorherigen Hunter-Romane schon im Vorhersagen des scheinbar Unvermuteten geschult ist, den wirklichen Täter vorzeitig identifizieren kann. Und wenn die Baufälligkeit eines Gebäudes gar so oft beschworen wird, wundert es nicht wirklich, wenn es schließlich aufs Stichwort einstürzt. Beckett ist berechenbarer geworden. Dem kann er in Zukunft dadurch vorbeugen, das er sich von ein paar Stereotypen verabschiedet (Serienmörder, zugeknöpfte Ermittler, abgelegene ländliche Orte, filmreife Show-downs usw.). Das würde sicher nicht nur der Leser, sondern auch Dr. Hunter begrüßen.

Apropos Zukunft: Da Beckett noch bei weitem nicht alle Themen der Forensik ausgeschöpft hat und auch sein Held noch Entwicklungspotential hat, darf mit einer Fortsetzung gerechnet werden. Der Serien-Leser bleibt jedenfalls gnädig gestimmt, solange aus der momentanen Schwankung keine generelle Tendenz wird.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz so gut wie sonst, aber immer noch gut!, 6. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verwesung: David Hunters 4. Fall (Kindle Edition)
Hätte ich nicht die anderen 3 aus der Serie um Dr. David Hunter von Simon Beckett gelesen, wäre ich nicht enttäuscht gewesen, denn für sich betrachtet ist der Thriller Verwesung ein sehr gutes Buch - mit einer guten spannenden Geschichte, beeindruckenden Landschaftsschilderungen und interessanten Wendungen. Als 4. Teil einer Reihe absoluter Spitzenkrimis kann er jedoch nicht mithalten mit seinen Vorgängern.
Die Geschichte um den monströsen Serienkiller Jerome Monk, der seine Opfer irgendwo im Moor verscharrt und die Involvierung von Dr. David Hunter in die Suchaktion der Leichen und die daraus resultierende Hetzjagd Jahre später, weist meiner Ansicht nur teilweise jene spannungsgeladene Atmosphäre auf, die die vorherigen Krimis aus der Reihe auszeichnen. Nichtsdestotrotz ist es ein gut geschriebener Krimi eines außergewöhnlichen Schriftstellers und ich bin schon gespannt auf den 5. Teil.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich will den wahren David Hunter zurück, 14. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
8 Jahre nach der Suche nach den Opfern des Serienmörders Monk bricht dieser aus dem Gefängnis aus. Danach überschlagen sich die Ereignisse für den Anthropologen David Hunter. Erst wird er vom damaligen stellvertretenden Ermittlungsleiter Terry gewarnt, dass Monk es auf die Beteiligten seiner Verurteilung abgesehen haben könnte und kurz darauf erreicht ihn der Anruf der damaligen Polizeipsychologin Sophie Keller, dass sie ihn dringend sprechen muss. Doch als Hunter eintrifft, findet er sie verletzt und bewusstlos vor...

Der 4. und bisher letzte Band um David Hunter teilt die Meinungen. Auch ich weiß nicht wirklich, was ich davon halten soll.
Eins kann man sagen: es ist kein typischer Hunter. Wer gerne die Arbeit des Anthropologen beschrieben bekam und auf die Cleverness von Hunter setzte, wird hier bitter enttäuscht werden. Bis auf den Prolog, in dem wir in das Leben von David und seiner Familie eintauchen, erleben wir kaum die übliche Arbeit. Und von Cleverness ist in diesem Buch auch nicht viel zu spüren.

Vielmehr verhält sich Hunter untypisch und tappt von einer Falle in die nächste und stellt sich keine Fragen, sondern lässt alles seinen Gang gehen. Da hat mir sein Spürsinn und seine Hartnäckigkeit wirklich gefehlt - er handelt und wirkt einfach unglaublich naiv.

Dennoch ist das Buch spannend, auch, wenn man mal wieder den Plot gleich erraten kann. So fragt man sich, was es mit dem hünenhaften Monk wirklich auf sich hat. Nur weil einer wie ein Monster aussieht, ist er auch eins? Die Beschreibung von Monk ist Beckett auf jeden Fall vortrefflich gelungen, man konnte ihn mit seinen kalten Augen richtig vor sich sehen. Da hätte ich auch Angst bekommen...
Die restlichen Nebencharaktere sind mir aber zu einseitig beschrieben worden: der Arschkriecher, der Blender, der karrieregeile Polizeichef. Nicht zu vergessen Terry und Sophie - der eine egoistisch und unsympathisch, die andere naiv und teils nervtötend. Und Hunter mittendrin, der sich alles gefallen lässt und naiv alles annimmt, was ihm vorgesetzt wird.

Auch sind Beckett in diesem Fall deutlich mehr Logikfehler untergekommen als in den vorherigen Romanen, irgendwie wirkte das fast, als wäre er nicht bei der Sache.

Interessant fand ich aber den Einblick in das Leben von Hunter, als Alice und Kira noch lebten, wie ihr Alltag aussah und auch, welche Probleme sie hatten. Und warum sich Hunter immer schuldig fühlte...

Fakt ist: es ist ein spannendes Buch, bei dem sicher kaum Langweile aufkommt - aber man ist enttäuscht, wenn man die Vorgänger kennt und weiß, wie gut Beckett seine Sache eigentlich machen kann.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Zumutung!, 26. August 2012
Zugegeben, das Buch liest sich flüssig und man wird unterhalten.

Meine Gründe für nur einen Stern sind allerdings triftig:
- Da ist der Herr Hunter Jahrzehnte mit der Polizei unterwegs, wurde regelmäßig verprügelt, fast erstochen und wasweißich, aber kann keine Schusswaffe bedienen. Anstatt geduldig im Haus auf einen Angreifer zu warten und ggf. ein Magazin leerzupumpen, wird das ganze Buch über nur gegreint, gejammert, gezögert, verweigert. Diese Romanfigur ist nicht "menschlich", die ist nur erbärmlich.

- Der Mann soll angeblich nationenweit gesuchter Fachmann für Knochenbefunde sein, aber kann einen plattgefahrenen Waschbär und ein anderes Unfalltier in den Gräbern nicht von natürlichen Tiertoden unterscheiden, was sich erst am Ende auflöst. Wie lächerlich ist das denn?

Und so könnte ich noch vier, fünf lächerliche Gegebenheiten aufzählen, die einen das Buch zum Ende hin nur in die Ecke feuern lassen, was für ein minderwertiges Geschreibsel...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut aber hätte noch mehr erwartet, 2. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Voller Vorfreude habe ich mich ans Lesen des neuen Simon Beckett Buches "Verwesung" gemacht.

Diesmal ging es um einen Serienmörder, der vor 8 Jahren vier Mädchen umgebracht hat. Der Schuldige, ein soziopathisches Monster namens Monk, sitzt dafür im Gefängnis, aber nur eine Leiche konnte gefunden werden. Nun nach acht Jahren bricht Monk aus dem Gefängnis aus und die Suche nach den Leichen wird wieder aufgenommen und Dr Hunter ist wieder mitten drin in den Ermittlungen.

Auch der neue Band von Simon Beckett liest sich sehr schnell und spannend ist die Handlung auch, aber irgendwie kann die Geschichte meiner Meinung nach nicht mit "Chemie des Todes" oder "Kalte Asche" mithalten. Vielleicht lag es daran, dass einem schneller als sonst klar war, wie das Buch enden würde. Kleine Überraschungen gab es natürlich trotzdem wieder, aber keine wirklich erstaunenden. Wie immer gab es einen gewissen Kreis an Personen, die alle ihre möglichen Motive haben könnten, aber insgesamt war es doch sehr durchschaubar. Vielleicht erwartet man von Simon Beckett mittlerweile zu viel nach seinen bisherigen Erfolgen, das Buch war trotzdem spannend und den nächsten Band um Dr Hunter werde ich auch wieder sofort lesen, wenn er rauskommt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein anderer, aber nicht weniger guter Beckett, 9. März 2011
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Entgegen einigen anderen Rezensionen kann ich für mich nur sagen, dass mir das neue Beckett Buch wieder ausnehmend gut gefallen hat.Der Autor hat eine bezwingende Art zu schreiben und läßt mit seiner bildhaften Sprache das triste Moor im Herbst mit seinen wabbernden Nebelschwaben, vor den Augen der Leser entstehen. Ich dachte gleich an die alten Edgar Wallace Filme mit Blacky Fuchsberger. Allein durch seine atmosphärischen Beschreibungen baut er eine immense Spannung auf, die ihren Höhepunkt dann zuletzt bei der Suche in den alten Minen fand. Auch die Beschreibung der Charaktere in seinem Buch,.fand ich mehr als gelungen, Die Rangeleien um Dienstgrade, Kompetenzen und den Darstellungsdrang mancher Personen haben mich so manches Mal amüsiert. Auch dass es eine Vorgeschichte in der Vergangenheit gab, war für mich eine runde Sache, da Beckett ja auch mit alten Dämonen zu kämpfen hatte. Das die Geschichte dann auch nicht so ausging, wie es manchem vielleicht vorschwebte, hat einen zusätzlichen Reiz der Geschichte ausgemacht.
Wenn es einem Autor gelingt, einen so spannenden Thriller ohne viel Blutvergießen und mit so einem überraschendem Ende zu schreiben, dann freue ich mich um so mehr auf sein neues Buch.

Auf eine Inhaltsangabe verzichte ich bewusst, da dies in den Vorrezensionen schon ausführlich geschehen ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Huch...mit Zeitmangel geschrieben?, 4. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verwesung: David Hunters 4. Fall (Kindle Edition)
Nachdem ich vor Jahren "Chemie des Todes" gelesen hatte,und ein David Hunter-Fan wurde, war ich doch sehr verwundert, dass sich die Schreibweise in seinem neuem Buch so drastisch verändern kann. Wenn man mir, ohne den Schriftsteller zu nennen, dieses Buch zum Probelesen gegeben hätte, würde ich es nicht für ein Buch von Simon Beckett halten. Es ist unglaubwürdig, teilweise so einfach geschrieben, dass es meinen Leseablauf regelrecht gestört hat und so dass ich einige Seiten wegen Langeweile oder nicht realistischer Abläufe weiter geblättert habe. Und dies passiert mir wirklich sehr selten. Ich lasse mich auch nicht von schlechten Buch-Rezensionen abschrecken, hatte bisher auch noch nie eine geschrieben.Doch diesmal kann ich mich dem nur anschließen....es ist nicht gut gelungen. Aber man soll sich natürlich auch seine eigene Meinung bilden.
P.S.:Vielleicht hat es ja ein anderer aus Zeitmangel geschrieben? Oder sein Lektor ist nicht sein Freund:-)
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen der bisher schlechteste Hunter-Roman, 16. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Einerseits handelt sich bei Verwesung um einen typischen Hunter-Roman, denn man weiß spätestens in der Mitte des Buches, wer der Täter ist. Trotzdem liest sich das Buch sehr gut, auch nachdem das Ende schon vorhersehbar ist. Insgesamt ist das Buch aber der schlechteste Hunter-Krimi, weil er zu viele Ungereimtheiten aufweist. Auch kommt nur selten wirklich Spannung auf. Die für mich einzige spannende Szene ist die im Moor, als Monk einen Fluchtversuch unternimmt. Alles andere plätschert so dahin. Vor allem ist diesmal das Verhalten fast aller Personen entweder unplausibel oder höchst verdächtig. Es beginnt damit, dass Hunter überhaupt zu Sophie fährt und dann auch noch dort bleibt, ohne sie wirklich zu fragen, was sie eigentlich von ihm wollte. Das Verhalten von Sophie ist gänzlich nicht nachvollziehbar. Auch die scheinbare Erklärung am Ende will einem nicht so recht einleuchten. Warum will sie das Haus nicht verlassen? Weil das Tagebuch dort ist? Hm... Es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele für unlogisches Verhalten: Warum wollen die Leibwächter das Haus verlassen, anstatt dort zu bleiben und auf weitere Polizeikräfte zu warten? Auch dass die Polizei bei ihren Ermittlungen zum Tod der Zwillinge nicht rausbekommen hat, dass die eine ein Verhältnis mit Terry hatte, spricht nicht für die britische Polizei. Der Gipfel ist dann, dass sich Sophie nicht Böses dabei denkt, dass Terry mit einer der Zwillinge was hatte. Wie naiv kann man denn sein ... als Psycho-Beraterin der Polizei? Warum passt eigentlich der ach so übermenschlich groß und kräftig gebaute Monk durch die Felsspalten, während Hunter Probleme hat? Die Liste ließe sich noch weiter fortsetzen. Mehr als zwei Sterne sind leider nicht drin.
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