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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Okkulte Hochspannung aus deutschen Landen
Auch Thiemeyers neuester Abenteuerroman ist wieder ein Garant für beste Unterhaltung. Geschickt verknüpft der Autor Fiktion, Wissenschaft und Okkultismus zu einer hochspannenden Geschichte, so dass sich oftmals nur schwer sagen lässt, was wirklich und was erfunden ist.

Diesmal verschlägt es die Archäologin Hannah Peters (die bereits das...
Veröffentlicht am 21. Februar 2009 von aladdin_sane

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Idee, langweilige Umsetzung
POSITIVES

- interessante Grundidee
- handelt in Deutschland
- die Wolfsmenschen sind ein schönes Konzept, das ruhig noch hätte vertieft werden können

NEGATIVES

- extrem unsympathische, eindimensionale Hauptperson, habe nie zuvor eine Geschichte mit so einem langweiligen Protagonisten gelesen

-auch die...
Vor 23 Monaten von Solaris veröffentlicht


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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Okkulte Hochspannung aus deutschen Landen, 21. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Nebra: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Auch Thiemeyers neuester Abenteuerroman ist wieder ein Garant für beste Unterhaltung. Geschickt verknüpft der Autor Fiktion, Wissenschaft und Okkultismus zu einer hochspannenden Geschichte, so dass sich oftmals nur schwer sagen lässt, was wirklich und was erfunden ist.

Diesmal verschlägt es die Archäologin Hannah Peters (die bereits das Geheimnis von "Medusa" untersucht hat) in den Harz, wo sie dem Rätsel der mysteriösen Himmelsscheibe von Nebra auf die Spur kommen will. Dabei stößt sie auf einen uralten Kult, der ihre Entdeckungen um jeden Preis verhindern möchte. Bald schon muss Hannah nicht nur um ihr Leben kämpfen, sondern auch die Welt vor schlimmem Unheil bewahren. Denn wenn sie scheitern sollte, droht uns allen der Zorn einer gewaltigen Macht ...

Wieder einmal versteht es Thomas Thiemeyer, den Leser von der ersten Seite an in seine Geschichte zu ziehen, so dass man kaum noch davon loskommt. Eigentlich hatte ich am Freitagnachmittag nur ein wenig reinlesen wollen, nun ist Samstagnachmittag, ich bin am Ende der Geschichte angekommen und fühle mich wie nach einer wilden, erlebnisreichen Achterbahnfahrt. Hat Spaß gemacht!

Schön finde ich übrigens, dass der Autor sein hollywoodreifes Abenteuer diesmal in Deutschland stattfinden lässt. Denn auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft verbergen sich doch so einigerlei schaurig-schöne Geheimnisse ...

Fazit: Wer einen spannenden Abenteuerthriller aus Deutschland sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen. Ganz klare Kaufempfehlung! Und das Cover (vom Autor selbst entworfen) ist mal wieder ein echter Hingucker.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Idee, langweilige Umsetzung, 18. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Nebra: Thriller (Taschenbuch)
POSITIVES

- interessante Grundidee
- handelt in Deutschland
- die Wolfsmenschen sind ein schönes Konzept, das ruhig noch hätte vertieft werden können

NEGATIVES

- extrem unsympathische, eindimensionale Hauptperson, habe nie zuvor eine Geschichte mit so einem langweiligen Protagonisten gelesen

-auch die übrigen Charaktere sind flach und lanweilig, die einzigen, die Interesse beim Leser wecken, sind die Wolfsmenschen, also ausgerechnet die Antagonisten

-langatmige, unnatürlich wirkende Dialoge, wobei jede Person die exakt gleiche Sprechweise und Wortwahl aufweist

- die Handlung dümpelt so dahin, jede angeblich überraschende Wendung ist vorhersehbar (dabei bin ich ansonsten grottenschlecht im Erraten von so was).

- keltischer Schamanismus ist nicht nur grauenhaft recherchiert, sondern wird sinnlos in den Dreck gezogen

***Spoiler Beginn***

- große Logikschwächen, so ist die zierliche, 50 kg leichte Hannah einem mit Steroiden vollgepumpten, muskelstrotzendem zwei-Zentner Mann in einer Szene körperlich überlegen (ich habe vor Empörung aufgeschrien bei dieser schlechten Szene und das Buch erstmal zugeklappt)

- zwei zierliche Frauen können mal so eben mit gefundenen Schwertern kämpfen und murksen mit Leichtigkeit alle Gegner ab - ich glaube, der Autor hat noch nie ein kampftaugliches Schwert in den Händen gehalten, sonst wüsste er, was die Dinger wiegen und welche enorme Hebelwirkung sie aufgrund ihrer Länge haben. Einfach mal so damit kämpfen ohne Training - sowohl krafttechnisch als auch koordinatorisch absolut unmöglich!

- moralisch sehr fragwürdig: die Wolfsmenschen sind ehemals entführte Kinder, die unter schlimmsten Bedingungen aufwuchsen und drogenabhängig gemacht wurden - ich hatte gehofft, am Ende würde versucht, sie zu resozialisieren o.ä., aber stattdessen werden sie brutalst abgeschlachtet (von der GUTEN Hannah) und es wird als richtig so hingestellt, da es ja Monster waren. Ich war zutiefst enttäuscht und sauer auf den Autor, zumal die Wolfsmenschen die einzigen interessanten Charaktere in diesem Buch und mir wegen ihrer Tragik ans Herz gewachsen waren.

- Hannah kontrolliert mal so eben nebenbei den unkontrollierbaren Dämon, Begründung: "Sie ist anders." Worin diese angebliche Andersartigkeit liegen soll, wird nicht erwähnt, für mich ist die Frau eine öde Flachzange.

***Spoiler Ende***

FAZIT

Weder unterhaltsam noch geschichtlich informativ. Etwas für Leser, die langatmige Dialoge und sinnlose Actionszenen mögen und weder auf historische noch auf logische Akuratesse Wert legen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der erste enttäuschende Thiemeyer Roman, 27. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Nebra: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Tja, wie hab ich mich auf Nebra gefreut...
Thomas Thiemeyer war gerade dabei eines meiner Lieblingsautoren zu werden, nachdem ich Reptilia und Magma gelesen habe.

Tolle Atmosphäre, gute Charaktere, angenehmer Schreibstil und gerade bei Magma eine bombastische Story.
Die Vorfreude auf Nebra war somit riesig. Vor allem nachdem ich erfahren habe, dass sein neues Buch in Deutschland, im Harz spielt.

Gleich zu Beginn geht es auch ordentlich los: Keine langweilige Charaktereinführung sondern eine gruselige Höhle, spannende Atmosphäre und sofort schockierende Geschehnisse. Was will man mehr?
Und das war's dann auch erst mal.
Es folgen unzählige Hin- und Herfahrten von Halle in den Harz und zurück, um in Museen und Restaurationswerkstätten den historischen Kram um die Himmelsscheibe durchzuackern.
Eine kurze Fahrt nach Irland (der Leser soll sich ja nicht über mangelnde Schauplätze beschweren) um sich -sie ahnen es schon- weitere Fundstücke und Infos zur Himmelsscheibe zu holen.
Langsam wird's ein bisschen öde...

Hier lässt Thiemeyer natürlich keine Gelegenheit aus, mit seiner Recherchearbeit zu protzen.
Straßennamen und Gegebenheiten in Halle, alle Örtchen rund um den Brocken, örtliche Gepflogenheiten bis hin zum Schierker Feuerstein (der lokale Kräuterschnaps) werden pingelichst aufgezählt.

Fast alle Protagonisten wirken aalglatt, die meisten sehen natürlich unglaublich gut aus und entsprechen 100% ihrem Stereotypen. Ok, für tiefe Charakterstudien war Thomas Thiemeyer noch nie die erste Wahl.

Alles eigentlich noch nicht so schlimm, aber irgendwie passiert lange Zeit erst mal nichts wirklich spannendes.

Man erahnt viel zu früh, woher die Gefahr kommt und wohin das alles führen soll.
Das meiste was der Fantasie des Autors entsprungen ist, wirkte entweder geklaut oder total hanebüchen. Ich bin übrigens wirklich kein Realitätsfanatiker und fand "Die Stadt der Regenfresser" wirklich toll. Aber für einen Roman für Erwachsene ging es mir manchmal einfach zu weit.

ACHTUNG SPOILER ANFANG
Vielleicht fehlt mir auch einfach die Fantasie, wenn ich mir einen Schamanen vorstellen soll, der in kompletter Fellmontur und Kriegsbemalungen mit zwei kotbeschmierten Wolfsmenschen in Halle ein Relikt aus einem Tresor klauen will.
SPOILER ENDE

Dazu kommt die absolut vorhersehbare Story. Ich weiß nicht, warum der Autor so früh so eindeutige Hinweise (äußerliche und charakterliche Eigenschaften) auf den Bösewicht gibt. Ich gehöre schon zu den Lesern, die praktisch nie vor der Auflösung den Mörder eines Krimis erraten.

Neue Charaktere, wie z.B. die Polizistin mit ihrem unerfahrenen Partner, müssen ebenfalls (aalglatt) beschrieben werden, bringen aber weder frischen Wind noch die Story voran. Ich hätte es verstanden, wenn sie zumindest am Ende entscheidend zur Handlung beigetragen hätten.

Der Showdown wird natürlich nicht über eine interessante oder irgendwie intelligente unerwartete Storywendung zum Abschluss gebracht, sondern über Action-Sequenzen, von denen man heutzutage schon von schlechten Hollywood-Movies genervt ist und die in Büchern erst recht nicht funktionieren. (Eigentlich der Grund, warum ich Bücher lese)
So kann die Hauptprotagonistin Hannah Peters noch mal zeigen, wie übermenschlich (ein Adjektiv, das der Autor in diesem Zusammenhang selbst gern benutzte) mutig, schnell und stark sie ist.

Auch der Schreibstil ließ diesmal ein wenig zu wünschen übrig. Kaum ansprechende, bildliche Beschreibungen, dafür ständige Wiederholungen und mäßige Wortvielfalt. "...und reckte ihr Kinn hervor" hab ich geschätzte 5 mal gelesen, was wohl die Trotzigkeit und das Selbstbewusstsein der Frau Peters beschreiben sollte.

Klar, ist natürlich alles Geschmackssache und ich schließe nicht aus, dass sich der eine oder andere Thiemeyer-Fan wieder gut unterhalten fühlt. Für mich war es allerdings eine Enttäuschung. Ein Teil meiner Kritik ist vielleicht auch "Meckern auf hohem Niveau", da ich wirklich viel erwartet, aber in meinen Augen nicht viel bekommen habe.

Bei aller Meckerei gebe ich dem Buch zwei Sterne, da einige Passagen auch Spaß gemacht haben und das Thema Himmelsscheibe und Brocken eine gute Idee war.

Hardcore-Thiemeyer Fans können zugreifen, allen anderen würde ich eher zu den anderen Werken raten. Lust auf Sci-Fi / Fantasy - Elemente sollte generell bei Thiemeyer Büchern vorhanden sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Mischung aus Krimi, Fantasy und Mystery, 11. August 2009
Von 
Pixie (Dortmund, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nebra (Audio CD)
Man muss bereit sein, sich auf ein zuweilen fantastisches Szenario einzulassen, um diese spannende Geschichte genießen zu können. Auch, dass die Geschichte um einen realen gegenstand sozusagen "gesponnen" wurde. Wer mit dem Lexikon danebensitzt um Fehler zu suchen, wird welche finden.

Mir hat gefallen, dass das Ganze in Deutschland spielt - noch dazu im Harz. Die Geschichte beginnt damit, dass 3 Teenies während einer Klassenfahrt auf Abwege geraten, auf eigene Faust eine Höhle erkunden und sich dann unversehens mitten in einem heidnischen Anrufungsritual wiederfinden. Mit knapper Mühe und nicht unverletzt gelingt es ihnen zu entkommen.

Szenenwechsel: Jahre später versucht eine junge Archäologin, dem Geheimnis der Himmelsscheibe von Nebra auf die Spur zu kommen. Parallel dazu geschehen um den Brocken herum merkwürdige Dinge: Menschen werden entführt und es geht auf Walpurgis zu.

Hier steuern mächtige Kräfte aufeinander zu, und die junge Archäologin steht im Zentrum. Was sie herausfindet, ist schier unglaublich. Als sie erkennt, was gespielt wird, ist es schon fast zu spät und es liegt an ihr, eine wahre Katastrophe abzuwenden.....

Ich habe mich beim Zuhören sehr gut unterhalten gefühlt und mich von der spannenden Handlung mitreißen lassen. Nichts für Rationalisten und Fans beinharter Thriller, aber sehr wohl etwas für Menschen, die Spaß an spannenden,fantastischen Geschichten haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannend, rasant, interessant ..., 1. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Nebra: Thriller (Gebundene Ausgabe)
1988 werden vier Jugendliche Zeugen eines teuflischen Rituals. Nur drei von ihnen überleben die Schikanen des maskierten Sektenpriesters und tragen Brandmale davon ' sowohl auf der Haut, als auch in ihren Seelen. Zwanzig Jahre vergehen und die Archäologin Hannah Peters wird mit der Untersuchung der sagenumwobenen Himmelsscheibe von Nebra beauftragt. Währenddessen bereiten sich die finsteren Mächte auf ein neues Ritual vor, um das zu Ende zu bringen, was sie zwanzig Jahre vorher angefangen haben. Dafür brauchen sie bloß die Scheibe '
Der Bestsellerautor Thomas Thiemeyer legt mit 'Nebra' einen weiteren rasanten Thriller vor. Mystik, Geheimnisse, Geschichte und Wissenschaft treffen wieder einmal aufeinander. Gekonnt verwebt der Autor die spannenden Elemente zu einem vielseitigen Roman, der diesmal im Harz-Gebirge, also mitten in Deutschland spielt.
Zu bemängeln gäbe es allerdings eine gewisse Distanz zu den Figuren, welche das Buch insgesamt etwas gefühlsleer, wenn nicht zu sagen steril macht. Sogar wenn die Protagonistin Sex mit dem Mann, den sie mag, hat, kommt bei dem Leser kein Gefühl auf.
Auch die vielen Perspektiventräger machen den Roman leicht sprunghaft, besonders wenn Figuren auftreten, die einen zu diesem Moment eher weniger interessieren.
Nichtsdestotrotz ist 'Nebra' ein gelungener Thriller, der es vermag, den Leser bei der Stange zu halten. Der flüssige Schreibstil des Autors lässt den Roman in einem Rutsch durchlesen. Eine rundum durchdachte Handlung weist keine Längen auf und man erfährt viel Interessantes über die geheimnisvolle Himmelsscheibe von Nebra.

Fazit: Abgesehen von den etwas eindimensionalen Charakteren ist 'Nebra' ein gelungener Roman über ein faszinierendes Thema, der viele Leser begeistern wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fauler Zauber, 10. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Nebra (Audio CD)
Die Story von Nebra basiert auf der Annahme, dass die (real existierende) Himmelsscheibe von Nebra nicht nur als Kalender diente sondern auch zur Geisterbeschwörung eingesetzt werden kann. Aus diesem Grund konkurrieren mehrere Gruppen um den Besitz der Scheibe und es entwickelt sich ein Mix aus einem Krimi, einer Fantasy Geschichte und einem Abenteuerroman. Die Geschichte ist rasant geschrieben und zieht den Hörer wirklich in die Story hinein. Thiemeyer bietet jedem etwas indem er auch ein breites Beziehungsgeflecht (Ex Freund der Hauptperson, neue Liebe der Hauptperson usw.) geschickt mit hinein konstruiert. An einer Stelle (eine Szene) hat der Autor allerdings für meinen Geschmack etwas zuviel Beziehungswürze hinein getan und ich fühlte mich ein wenig an Groschenromane erinnert (Gott sei Dank nur kurz). Beim Showdown läuft dann alles zur Hochform auf, ein Geist der ein Großfeuer auf dem Brocken anrichtet wird von einer bösen Sekte beschworen, Böse als auch ein Teil der Guten werden durch den Geist getötet und wie zu erwarten gelingt es so gerade noch, dass alles wieder ins Lot kommt.

Für meinen Geschmack ein wenig zu viel Geister -, Hexen - und Schamanenzauber.

Spannend und gut geschrieben ist die Geschichte aber gleichwohl. Ein wenig mehr Physik und ein gut Stück weniger (fauler) Zauber hätten den Roman zu einem tollen Stück Unterhaltung werden lassen können aber so kann ich max. 3 von 5 Punkten geben.

Für Fantasy und Geister Fans mag das Ganze allerdings besser aussehen.

Franziska Pigulla liest wie immer routiniert und gut. Es gelingt ihr auch prima das Geschehen durch Geschwindigkeit, Betonung usw. so abzubilden, dass ein echtes 'Kopfkino' entsteht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mystischer Harz-Thriller, 25. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Nebra: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Wer schon einmal im Harz und auf dem Brocken war, wird Spaß an diesem Roman haben. Thomas Thiemeyer zeigt, dass eine gute Fantasy Story auch schon mal in Mitteldeutschland spielen kann. Die Charaktere erscheinen jedoch manchmal zu glatt konstruiert, so auch die Protagonistin des Romans: Hannah - eine (natürlich blonde und hübsche) Superheldin, die vielleicht etwas mehr Kanten und Macken haben könnte (wie z. B. Ella Jordan im Vorgänger "Magma"). Und wenn schon der Fundort der Himmelsscheibe namensgebend für den Roman ist, hätte dieser einen (zumindest Neben-)Schauplatz in der Story verdient.
Am Anfang irgendwie noch unerwartet an diesem Archäologie-Thriller ist die Zuspitzung der Handlung ins Übersinnliche. Angesichts der Walpurgis-Thematik ist der Brocken DER Schauplatz für diesen Roman, obwohl 80 km von Nebra entfernt.
Der Roman ist spannend geschrieben, temporeich und macht Lust auf mehr Geschichten aus der Feder des Autors. Und somit hat Herr Thiemeyer es auch gar nicht nötig, Sätze wie diesen hier zu kopieren: "Sie [= Himmelsscheibe von Nebra] repräsentierte alles, warum ein Mensch sich jemals mit Archäologie beschäftigt hatte." Das Filmzitat kennen wir bereits von Monsieur Belloq, gemeint war die Bundeslade und angesprochen war Dr. Henry Indiana Jones (Jr.).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blutige Walpurgisnacht, 15. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Nebra: Thriller (Taschenbuch)
Thomas Thiemeyer ist durch seine bisherigen Bücher Medusa, Reptilia und Magma (alle im Knaur Verlag erschienen) mittlerweile bekannt für sorgfältig recherchierte Thriller mit einem leichten Anhauch von Mystik.

Seine bereits bekannte Protagonistin Hannah Peters findet sich in ihrer Eigenschaft als Archäologin Schritt für Schritt wieder in der Beschwörungszeremonie einer uralten Sekte, deren Schamane das alte, heilige Tor für den altbabylonischen Winddämon nach tausenden von Jahren wieder zu öffnen versucht.
Eine Schlüsselrolle spielt die, aus der Bronzezeit stammende, Himmelsscheibe von Nebra, die dem Buch auch ihren Titel gibt.

Im beschaulichen Harz beginnen nicht nur die Vorbereitungen für die 500 Jahrfeier der Walpurgisnacht auf und um den Brocken herum, innerhalb des Brockens beginnen ebenso die Vorbereitungen für das dunkle Ritual. Nicht nur das archäologische Einzelstück der Himmelsscheibe ist dabei das Objekt der Begierde für den uralten Kult, auch Hannah selbst, ihr neuer Liebhaber und ihr ehemaliger Lebensgefährte, geraten in den Fokus der Ereignisse. Schamanismus, die Seherin des Kultes, Wesen in Wolfsfellen mit Kräften, die die eines normalen Menschen weit übersteigen, ein pensionierter Kriminalkommissar und drei alte Freunde, die gemeinsam ein dunkles Geheimnis verbindet, machen sich auf jeweils unterschiedliche Wege in und um den Brocken im Harz herum. Die einen, um die Beschwörung zu vollenden, die anderen, um das Rätsel zu lösen.
Gefährlich wird es bald für alle Beteiligte.

Wie in seinen anderen Romanen zeichnet sich Thomas Thiemeyer auch hier durch eine profunde Detailkenntnis des wissenschaftlichen Hintergrundes auf. Eine ganze Reihe von Theorien im Blick auf die rätselhafte Himmelscheibe von Nebra bindet er fundiert in die Handlung seines Thrillers ein. Theorien, die durchaus widersprüchlich seit Jahren im Raume stehen und die in seiner Geschichte überraschende Wendungen und neue Hintergründe erfahren.

Sprachlich ist sein Stil einfach und plakativ strukturiert. Der erste Teil des Buches leidet in dieser Hinsicht ein wenig. Durch seine Art der direkten und knappen Beschreibung der Abläufe, Handlungen und der beteiligten Personen erhält die Geschichte wenig subtile Elemente, die eine sich steigernde Spannung aufbauen könnten.
Im zweiten Teil, in dem, etwa ab der Mitte des Buche, das überaus spannende und gelungene "Grande Finale" mehr und mehr vorbereitet wird, nimmt das Buch dann aber durchaus Fahrt auf, sicherlich auch durch eine Vielzahl von spannenden Momenten, deren Dichte sich merklich steigert.

Gut recherchiert, verständlich, knapp, zum Teil ein wenig zu vordergründig geschrieben, mit einem überraschenden Ende versehen und getragen von Personen, die durchaus erkennbar und individuelle gezeichnet sind, im Gesamten ein Stück informative und gute Unterhaltung.
(rezensions-seite)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Reise in den Harz..., 18. März 2009
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nebra: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Thomas Thiemeyers neuer Thriller "Nebra" verspricht wie seine Vorgänger, ein Bestseller zu werden, denn abermals ist es dem Wahl-Stuttgarter gelungen, eine Geschichte zu erzählen, die an Spannung, Mystik und Fantasie nicht zu wünschen übrig lässt.

Der Autor hat erneut Hannah Peters, die Protagonistin seines ersten Thrillers "Medusa", als Hauptfigur auserkoren und schickt sie dieses Mal in ihr Heimatland Deutschland, genauer gesagt nach Halle an der Saale, wo sie im Landesmuseum die sagenumwobene Himmelsscheibe von Nebra untersucht und zu entschlüsseln versucht. Neun Monate Arbeit haben bisher kaum neue Erkenntnisse erbracht, sodass sie einem letzten Hinweis in Ägypten nachgeht. Doch weder ihr Exfreund John Evans, den man ebenfalls aus "Medusa" kennt, noch sie selbst können dort Hinweise entdecken. Zurück in Deutschland erhält Hannah jedoch eine erstaunliche Email von John, deren Inhalt sie vor der drohenden Kündigung retten könnte. Es gibt Hinweise darauf, dass der Harz und sein höchster Berg, der Brocken, von Bedeutung sein könnten bei der Entschlüsselung der Himmelsscheibe. Hannah nutzt einen Kurzurlaub, um sich von Werningerode aus, auf dem Brocken und in seiner Umgebung umzusehen. Ein geheimnisvoller Helfer steht ihr dabei zur Seite und weist ihr eine Richtung, die sie nie für möglich gehalten hätte.

Wer sich Spannung und fantastische Geschehnisse im beschaulichen Harz nicht vorstellen kann, der sollte sich mit diesem Buch eines Besseren belehren lassen. Glaubhaft und vor allem mitreißend erzählt der Autor in seinem vierten Thriller seine Geschichte über die mysteriöse Himmelsscheibe von Nebra.
Wie schon in seinen Vorgängerromanen, gelingt es Thiemeyer bereits im Prolog mit seinen bildhaften Beschreibungen und einem perfekten Spannungsbogen so zu fesseln, dass man sich kaum losreißen kann. Fans wird es natürlich besonders freuen, dass abermals Hannah Peters die Hauptrolle in diesem Buch spielt. Wer außer ihr hätte diese Forschungen auch übernehmen sollen?! ;-)
Neben der eigentlichen Story um die Himmelsscheibe, hat die Figur Hannah auch Raum bekommen, sich weiter zu entwickeln, sodass sie einem noch näher kommt und an Tiefe gewinnt, was perfekt zu dieser aufwühlenden Geschichte passt. Abgesehen von der guten Unterhaltung wird man, wie von Thiemeyer gewohnt, auch wieder mit zahlreichen wissenschaftlichen und historischen Fakten versorgt, die aber so stimmig in die Geschichte integriert wurden, dass man erst nach der Lektüre bemerkt, wieviel Wissen man nebenbei erlangt hat. Genauso stimmig sind auch die fantatischen Elemente der Story. Thiemeyer hat hier genau das richtige Maß gefunden, das diese Geschichte verträgt und braucht und so sein bisher bestes Werk zu Papier gebracht.

Ein Thriller voller spannender Geheimnisse, uralter Mythen und intelligenter Handlung, der schon jetzt die Neugier auf die kommenden Werke des Autors weckt, dessen Fantasie anscheinend keine Grenzen kennt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine neue Bedeutung der Himmelsscheibe, 18. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Nebra: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Nebra von Thomas Thiemeyer

Die Handlung dieses Archäologiethrillers spielt in Halle, im Harz und da besonders um den Brocken.
Grundgedanke ist dabei, dass die Himmelsscheibe von Nebra nicht nur ein bronzezeitliches Artefakt ist, das zum ersten mal den Himmel darstellt und astronomische Sachverhalte verknüpft, sondern die Himmelsscheibe wäre gleichzeitig ein Dimensionsschlüssel. Und um an diesen zu gelangen geht eine geheimnisvolle Gruppe äußerst skrupellos und mit dubiosen Methoden vor. Die Archäologin Hannah Peters, mit der weiteren Analyse der Himmelscheibe betraut wird bald mit der Polizei, einem exzentrischen Sammler und eben dieser Sekte konfrontiert. Bis es zu einem gewaltigen Showdown auf dem Brocken kommt wird nicht nur die Protagonistin in verwirrende Ereignisse geschickt.
Grundlage für den spannenden Thriller ist die Idee, dass die Himmelsscheibe eine gänzlich andere Herkunft und Bedeutung als bisher angekommen hat.
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Nebra: Thriller
Nebra: Thriller von Thomas Thiemeyer
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