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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Abenteuerroman erster Klasse
Das war wirklich ein Genuss! Endlich mal wieder ein richtig stimmiger, spannender Abenteuerroman, der alles enthält, was erforderlich ist. Einen Helden, mit dem man sich identifizieren kann, selbstlose, mutige Helfer, einige schöne Frauen, böse, gierige Bösewichte ohne Skrupel und eine tolle Umgebung - in diesem Falle Afrika. Die Handlung ist spannend...
Veröffentlicht am 18. November 2006 von Ulrich Mannes

versus
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mokéle M'Bembé, der Kongosaurier
Auf der Suche nach einem guten Abenteurroman, bin ich bei Thomas Thiemeyer's "Reptilia" hängen geblieben. Die Kurzbeschreibung versprach einen Wissenschaftsthriller im afrikanischen Dschungel. Leider hält der Roman jedoch zunächst nicht, was er versprach. Zu langatmig ist der Einstieg in die Geschichte und zu früh wird zuviel vom Urzeitsaurier...
Veröffentlicht am 17. Mai 2007 von Maikel


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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Abenteuerroman erster Klasse, 18. November 2006
Von 
Ulrich Mannes "UMa" (Meerbusch) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reptilia: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das war wirklich ein Genuss! Endlich mal wieder ein richtig stimmiger, spannender Abenteuerroman, der alles enthält, was erforderlich ist. Einen Helden, mit dem man sich identifizieren kann, selbstlose, mutige Helfer, einige schöne Frauen, böse, gierige Bösewichte ohne Skrupel und eine tolle Umgebung - in diesem Falle Afrika. Die Handlung ist spannend und mitreißend, die Sprache klar, überzeugend und schnörkellos. Es gibt keine Längen, dafür jede Menge Action. Zuerst fiel mir auf, dass es sehr wenig direkte Rede gibt und ich befürchtete eine schleppende Gangart, aber das war ein Irrtum, denn Thomas Thiemeyer versteht es, den Leser auch im Erzählstil zu fesseln. Wer phantasievolle Abenteuerromane liebt, hat hier einen Volltreffer gefunden.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mokéle M'Bembé, der Kongosaurier, 17. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Reptilia (Taschenbuch)
Auf der Suche nach einem guten Abenteurroman, bin ich bei Thomas Thiemeyer's "Reptilia" hängen geblieben. Die Kurzbeschreibung versprach einen Wissenschaftsthriller im afrikanischen Dschungel. Leider hält der Roman jedoch zunächst nicht, was er versprach. Zu langatmig ist der Einstieg in die Geschichte und zu früh wird zuviel vom Urzeitsaurier enthüllt.

Dann jedoch gewinnt die Geschichte zunehmend an Spannung, je weiter es in den undurchdringlichen afrikanischen Urwald geht. Am Ziel der Expedition, dem Lac Télé im Herzen des Kongo, angekommen, machen die Wissenschaftler eine unglaubliche Entdeckung.

Von da an gleitet Thiemeyer jedoch in ein Jurassic Park für Arme ab und die Story wird immer unglaubwürdiger. Der junge Genetiker David Astbury, Held dieser Geschichte, mutiert vom Heimwissenschaftler, der sein Labor nur zum Pipimachen verläßt, zum Indiana-Jones-Verschnitt, der schier über sich hinauswächst und es mit dem Saurier ganz allein aufnimmt.

Das Ende befriedigt, wie bei so vielen Abenteuerromanen, leider nicht, zu gewollt und vorhersehbar ist es geschrieben. So bleibt doch ein eher schaler Beigeschmack zurück und man hat dieses Buch ebenso schnell vergessen, wie man es in seinen Bücherschrank zurückgestellt hat.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen untergegangenes Genre wiederbelebt, 1. Februar 2007
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reptilia (Taschenbuch)
Abenteuerromane aus dem dunklen Herzen Afrikas? Mit untergegangenen Kulturen, ausgestorbenen Tieren und Männern, die mit Donnerbüchsen Großwild jagen?

Das war einmal. 19. Jahrhundert, H.G. Haggard und Conan Doyle konnten so etwas schreiben. Aber in unseren aufgeklärten Zeiten ist so was obsolet, unglaubwürdig. Ein untergegangenes Genre.

Aber Thomas Thiemeyer hat es wiederbelebt. Und keine Spur von Alterschwachsinn oder Gebrechlichkeit lässt sich feststellen. Ein höchst lebendiger Großwildjäger – der allerdings mittlerweile hauptsächlich als Tierfänger arbeitet -, ein stubenhockender Wissenschaftler, der seine Jugendliebe sucht und eine afrikanische Biologin, deren Fahrstil allein schon für Spannung sorgt.

Sie suchen einen höchst lebendigen Saurier, der sich in einem riesigen Sumpf- und Seengebiet verkrochen haben soll. Mokele M’Bembe nennen ihn die Eingeborene. Und sie suchen die junge Wissenschaftlerin Emily Palmbridge, die dort verschollen ist. Eine Videokamera mit einer Aufgabe einer saurierähnlichen Gestalt ist das einzige, was von ihr gefunden wurde.

Natürlich schreiben wir das Jahr 2007 und da sind Gene interessant. So steht eine Gentechnik-Firma hinter all der Aufregung und finanziert die Suche nach Saurier und Biologin.

Aus diesen Zutaten mixt Thiemeyer einen spannenden Abenteuerroman, den der Leser nicht mehr aus der Hand legen mag. Mit Figuren, die so lebendig sind, wie der Fahrstil der Biologin und so bedrohlich, wie ein Großwildjäger, der Rache nehmen möchte.

Nur in Amerika, in der Zivilisation, da fühlt sich der Autor etwas unwohl. Auf dem Firmensitz der Gentechnikfirma, ganz am Anfang, klingen seine Figuren steif, reden alle hölzern im gleichen Stil und beinahe hätte ich das Buch dort aus der Hand gelegt. Doch das ist nur der Anfang, ist kurz und sobald der dunkle Kontinent erreicht ist, der riesige Kongofluss unter dem Leser auftaucht, gibt sich das.

(C) Hans Peter Roentgen
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Wissenschaftsthriller aus deutscher Feder!, 3. Oktober 2005
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reptilia: Roman (Gebundene Ausgabe)
Schon mit seinem erfolgreichen Debütroman „Medusa“ offenbarte Thomas Thiemeyer seine Vorleibe für Abenteuerromane mit einem wissenschaftlichen Hintergrund. Mit „Reptilia“ zeigt der in Stuttgart lebende Autor, dass er nunmehr in einer Liga mit den erfolgreichsten Autoren mitspielen kann.
Der junge Genforscher David Astbury wird gebeten, an einer Expedition in den Kongo teilzunehmen, bei der seine Jugendliebe Emily Palmbridge verschwunden ist. Diese war auf der Suche nach einem sagenumworbenen Saurier, der auf dem Grunde eines Sees leben soll. Zusammen mit einem skrupellosen Großwildjäger und einer Biologin macht sich David auf die Suche. Unterstützung erfährt das Team von dem Pygmäen Egomo und bald merken David und die anderen auch, dass diese Unterstützung mehr als notwendig ist.
Ohne Übertreibung kann man sagen, dass sich „Reptilia“ mit Werken von Michael Crichton messen kann. Thomas Thiemeyer hat genau die richtige Mischung gefunden, die einen packende Wissenschaftsthriller ausmacht: eine spannende Handlung mit temporeichen Actionszenen und fundierte wissenschaftliche Hintergründe. „Reptilia“ hat beides und überzeugt daher auf der ganzen Linie. Der Roman ist durchweg spannend. Gekonnt hällt Thiemeyer das Geheimnis über den Saurier über die gesamte Romanstärke am laufen und schließt den Roman mit einem packenden Finale ab.
Mit „Reptilia“ ist Thomas Thiemeyer einer der besten deutschen Wissenschaftsthriller der jüngsten Vergangenheit gelungen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einen klassischen......, 27. November 2005
Von 
Alexandra Egli (Frankfurt/M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reptilia: Roman (Gebundene Ausgabe)
Abenteuerroman legt uns Thomas Thiemeyer mit seinem zweiten Buch "Reptilia" vor. Spannend, schlüssig und flüssig entführt uns der Autor an den tiefen Urwaldsee Lac Télé mitten im Kongo. Wir begleiten ein kleines Expeditionsteam, bestehend aus einem Genetiker, einer Biologin und zwei Großwildjägern, auf der Suche nach der verschollenen Emily Palmbridge, die am Lac Télé ihre Forschungen nach einem sagenumwobenen Saurier betrieb. Im dichten und geheimnisvollen Dschungel kommt das Team schnell seinem Zielpunkt, dem dunklen See, näher und muss sich die Frage stellen, ob die Sage von Mokéle M´Bembé, dem letzten überlebenden Saurier, nicht doch wahr ist.
Thomas Thiemeyer führt spannend durch die Geschichte, baut seine Charaktere überzeugend auf und liefert all das, was einen guten Abenteuerroman ausmacht.
Eine echte Empfehlung für spannende Stunden auf der heimeligen Couch, weit ab von blutrünstigen Moskitos!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zweieinhalb Sterne - für den guten Willen und die gute Recherche, 13. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reptilia (Taschenbuch)
Fundiert recherchiert und mit Liebe zu Afrika - das merkt man diesem "Abenteuerroman" an - und für einen deutsche Schriftsteller gar nicht so schlecht. Aber leider waren dies schon die guten Seiten.

Jetzt das Negative: Ein Indiana-Jones Verschnitt, anscheinend geschrieben für eine, gelinde gesagt, jugendliche Zielgruppe. Sehr langatmig am Anfang - bis die Geschichte in die Gänge kommt, hat man schon über 200 Seiten hinter sich. Viele Ungereimtheiten und viel Unlogik, damit die Story an Dynamik behält. Viele störende Kleinigkeiten. So nennt der "Held" der Geschichte das Urzeitreptil immer "Bestie" und "Monster" - würde dies ein Wissenschaftler tun ? Ich glaube nicht. Die obligatorischen Liebeleien dürfen natürlich nicht fehlen....

Ein nettes Buch für ein Wochenende am Baggersee oder als Lektüre auf dem Weg zur Arbeit in der Straßenbahn, aber sicher kein großartiger Thriller à la Preston/Childs etc. Der Schriftsteller hat Potential, muß aber noch an sich arbeiten, damit er in der ersten Liga mitspielen kann - die Story an sich wäre gar nicht so schlecht gewesen.

Bedingt empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das dunkle Herz, 15. August 2012
Von 
Melanie Ludes "Leseratte" (Kaiserslautern, Rheinland - Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reptilia (Taschenbuch)
Als ich hier bei BG Mitglied wurde stieß ich ziemlich zu Beginn auf Thomas Thiemeyers "Nebra", doch ich entschied für mich dafür erst einmal die Vorgänger zu lesen.

Nach "Medusa" folgte nun "Reptilia" und ich bin begeistert!

Inhaltsangabe:
David Astbury wird von einer Freundin der Famile um Hilfe gebeten. Er soll mit 3 weiteren Mitgliedern auf eine Expedition in den Dschungel Kongos. Ziel der Expedition ist es die verschollene Tochter der alten Lady Palmbridge zu finden und Erbmaterial des legendären Mokele m`Bembe. Auf was die Expedition dann stoßen waren sie nicht vorbereitet ...

Meine Einschätzung:
Ein wirklich mehr als gelungener Roman, der mich von der ersten Seite an fesselte. Die Charaktere sind sehr menschlich und glaubwürdig.

Die Idee des Romans (hier möchte ich nicht zuviel verraten) fand bei mir großen Anklang, denn es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als die Wissenschaften zu glauben wissen. Alles ist möglich ...

Was mich besonders faszinierte war die plastische und detaillierte Beschreibung Afrikas. Man erkennt deutlich, dass der Autor von Afrika fasziniert zu sein scheint. TT schafft es Afrika vor meinem inneren Auge lebendig werden zu lassen: DIe Gerüche, die Tiere und Geräusche. WAhnsinn!

Bevor ich mit den Büchern von Thiemeyer begann war ich nicht sonderlich an deutshen Autoren interessiert, doch mit TT hat es sich geändert.

Ich freue mich schon jetzt auf meinen nächsten TT

Mein Fazit:
Den sollte man unbedingt lesen und sich nicht entgehen lassen.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der Abenteuerroman lebt.., 14. September 2005
Von 
J. Seibold "hysterika" (Neufahrn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reptilia: Roman (Gebundene Ausgabe)
Thomas Thiemeyer hat bereits mit seinem Erstlingswerk "Medusa" ein totgeglaubtes Genre - den klassischen Abenteuerroman - erfolgreich wiederbelebt.
Was er nun jedoch mit seinem zweiten Werk "Reptilia" dem Leser vorlegt, setzt dem Ganzen noch die Krone auf!
Es handelt sich hierbei doch tatsächlich um ein Buch, in dem sich ein Expeditionsteam im tiefsten Afrika auf die Suche nach einem sagenumwobenen Saurier (!) macht.
Mein erster Gedanke: "Thomas Thiemeyer - ist das dein Ernst?" - Selbst Nessie ist mittlerweile mehr als Tod.
Aber: Thomas Thiemeyer hat es geschafft!
Das Buch fängt sichtlich dezent und ruhig an. Solange sich die Protagonisten nicht auf den Weg in den Dschungel machen, passiert eigentlich gar nichts. Interessanterweise ist man als Leser trotzdem bereits gefesselt. Dies verstärkt sich auf dem Weg zur Konfrontation mit dem Urgetier ins beinahe Unermessliche.
Grundsätzlich wäre die Geschichte ja ganz simpel gestrickt, wäre da nicht - wie bereits bei "Medusa" - die glaubhafte, bildreiche, interessante und hochspannende Erzählweise Thiemeyers.
Meine Grundgedanken, wie z.B. "Wer glaubt noch an Saurier?", wischt Thomas Thiemeyer mit einer spielerischen Leichtigkeit beiseite und führt nachvollziehbar und glaubhaft einen Überlebenden aus längst vergangenen Zeiten ins Feld. Den Leser nimmt er dabei an die Hand und geht mit ihm am Ende in beinahe philosophische Bereiche, die das leider oft verschüttete Gute wieder zum Leben erwecken.
Somit ein erneuter Meilenstein eines neuen, unverbrauchten Autors, der ein fast totes Genre für sich wiederentdeckte und pionierreich zu neuem Leben erweckt.
Man kann nur noch auf weitere Perlen dieser Art hoffen...
Jürgen Seibold
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen abenteuerliches Lesevergnügen, 19. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Reptilia: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eine Expedition in eine sagenumwobene (und weitgehend unerforschte) Region. Ein mysteriöses Wesen, dessen Existenz äußerst umstritten ist. Eine unter unerklärlichen Umständen verschollene Forschergruppe ... Sofort wird man an Bücher und Filme wie "Die verlorene Welt", "Jurassic Park" oder "Der Schrecken vom Amazonas" erinnert - von Nessi mal ganz zu schweigen.
Doch weit gefehlt. Thomas Thiemeyer ist erneut ein spannender Abenteurroman gelungen, und auch wenn die Geschichte zunächst vertraut klingt, ist "Reptilia" keineswegs klischee-lastig oder hätte gar von vorab genannten Beispielen abgekupfert. Im Gegenteil: Die Geschichte um das afrikanische Fabelwesen Mokéle m'Bembé kann mit einigen neuen Ideen aufwarten, ohne dabei mit allzu viel wissenschaftlichen Details den Erzählfluss auszubremsen.
Sprachlich flott erzählt und mit interessanten Charakteren ausgestattet, ist dem Autor ein durchwegs spannender Abenteuerroman gelungen, der dazu verleitet, das Buch ohne Unterbrechung durchzulesen.
Wie schon bei "Medusa" stammt auch diesmal das Umschlagbild vom Autor selbst, dessen grafisches Gespür sich auch passend in den Landschafts- und Naturbeschreibungen widerspiegelt. Gleich der Einstieg war für mich derart plastisch, dass ich glaubte, die Laute und Gerüche des Dschungels wirklich wahrzunehmen.
Auch die gesamte äußere Aufmachung des Buches, die Landkarte im Inneren und die Illustrationen der Kapitelanfänge sind durchaus ansprechend. Hier fehlt nur noch das Lesebändchen, dann wäre dieses Buch perfekt. Andererseits, wirklich brauchen würde man das Lesebändchen nicht, denn für Lesepausen ist die Story eigentlich zu spannend.
Kurzum: "Reptilia" bietet Freunden des niveauvollen Abenteuerromans jede Menge spannender Unterhaltung. Ich freue mich schon auf Thomas Thiemeyers nächstes Buch. Weiter so!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Reptilia, Rezension von Christian S. aus HH, 15. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reptilia: Roman (Gebundene Ausgabe)
Voller Vorfreude habe ich den Nachfolger von "Medusa" zur Hand genommen, war doch die Frage, ob das Nachfolge-Werk mit dem starken Vorgänger mithalten konnte. Die Antwort ist: Beinahe... Insgesamt ist der Roman sehr kurz ausgefallen,
kaum hat man sich eingelesen, ist man durch. Die handelnden Personen sind sehr anschaulich und glaubwürdig beschrieben,
man "fühlt" vom ersten Moment an mit- tolle Typen. So startet
das Buch auch als Super-Abenteuerroman mit interessanter Grundidee (Gentechnik, länger gesund leben, vielleicht sogar ewig?), driftet dann aber leider, vielleicht mangels eigener Ideen, ziemlich ab. Ich fühlte mich dann irgendwann in Lock-Ness-und Jurassic-Park-Geschichten sowie in den "Silbernen Sinn" von Isau (Fühlsinn) katapultiert, von allem ein bißchen irgendwie. Thiemeyer ist im Grunde wirklich ein guter Autor, aber bei diesem Buch fehlte ihm der letzte Kick, vor allem was die Story
angeht. Etwas stärker findet man das Buch vielleicht, wenn man Medusa nicht gelesen hat. Die drei Sterne hat das Buch aber dennoch verdient und trotz alledem freue ich mich dann doch auf den nächsten Band...
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Reptilia
Reptilia von Thomas Thiemeyer
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