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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stabreim, Schlangerich, Schulstress und Spákona
Einer der Vorteile des Fantasy-Genres ist, dass darin Altersschranken aufgehoben werden. Bücher, die aus Kindersicht geschrieben sind, müssen keine reinen Kinderbücher sein, sondern können gegebenenfalls auch einen erwachsenen Leser in ihren Bann ziehen (vor allem, wenn dieser noch nicht vergessen hat wie es war, selbst ein Kind zu sein).
Tommy...
Vor 3 Monaten von Døømfather veröffentlicht

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht sicherlich besser
Also, ich werde hier jetzt auch keine Wiedergabe der Geschichte mehr auflisten, das wurde schon zu Hauf getan.

Ersteinmal mein Bewegungsgrund dieses Buch zu kaufen. Ich durfte einer Lesung von Tommy Krappweis beiwohnen und war sofort gefesselt. Es war auch nicht nur eine Lesung, eher eine Komedy-Lesung. Und er erklärte auch sehr eindrucksvoll wie er dazu...
Veröffentlicht am 31. Januar 2011 von Silbereule


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stabreim, Schlangerich, Schulstress und Spákona, 27. Januar 2015
Einer der Vorteile des Fantasy-Genres ist, dass darin Altersschranken aufgehoben werden. Bücher, die aus Kindersicht geschrieben sind, müssen keine reinen Kinderbücher sein, sondern können gegebenenfalls auch einen erwachsenen Leser in ihren Bann ziehen (vor allem, wenn dieser noch nicht vergessen hat wie es war, selbst ein Kind zu sein).
Tommy Krappweis Trilogie-Auftakt 'Mara und der Feuerbringer' ist ein ebensolches Werk, welches sich mit 14 Jahren genauso gut lesen lässt, wie mit 41.

Zum Inhalt:
Mara Lorbeer ist ein vierzehnjähriges Mädchen aus München. Ihre Eltern sind geschieden. Der Vater lebt weit weg in Berlin und meldet sich nicht mehr. Ihre Mutter hat einen galoppierenden Esoterik-Hau und droht, den Kontakt zu ihrer Tochter zu verlieren, während sie mit ihrer Frauen-Gruppe, den 'Wiccas von der Au', von einem schrägen (und gnadenlos überteuerten) Seminar zum nächsten eilt, wehrlosen Bäumen eine Klinke an die Borke quasselt oder sich auch mal, á la Engerling, in Rindenmulch verscharren lässt.

Mara selbst möchte eigentlich nur ganz normal sein. Insbesondere wäre sie gerne die seltsamen Tagträume los, welche sie immer wieder heimsuchen und alles um sich herum vergessen lassen, was ihr bei ihren Mitschülern - allen voran Biest Larissa - den Ruf der 'Spinnerin' eingebracht hat und sie zur Außenseiterin macht.
Doch gerade als Mara beschlossen hat, ab sofort nicht mehr tagzuträumen sondern das langweiligste Musterbeispiel eines durchschnittlichen Teenagers zu sein, welches sich in ganz Bayern finden lässt (inklusive Hello Kitty-Bettwäsche), überschlagen sich die Ereignisse.
Durch einen überaus ungewöhnlichen, dendrologischen Kurier wird ihr eröffnet, dass sie eine Spákona sei, also eine altnordische Seherin und Weissagerin. Wahrscheinlich die letzte auf Erden. Und damit dummerweise auch die einzige Kandidatin, um die heraufziehende Ragnarök - grob gesagt: das Ende der Welt - zu verhindern.
Als hätte sie mit ihrer verschrobenen Mama und der Schule nicht schon genug Probleme, bürsten ihr unbekannte Mächte nun also auch noch auf, dafür Sorge zu tragen, dass der gefangene Unheilsstifter Loki - seines Zeichens germanischer Gott und Vater einer höchst suspekten Sippschaft von Monstern und Totengöttinen - weiterhin in seiner Höhle gefesselt bleibt.

Hilfe findet sie, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, bei Professor Reinhold Weissinger von der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität, welcher Mara nicht nur dabei hilft, ihre mittlerweile ausufernden Visionen zu deuten, sondern sie fortan auch begleitet, wenn es quer durch Edda, Nibelungenlied, Tolkien-Referenzen und wagnerianisches Operngeschwurbel gegen den so geheimnisvollen wie grausamen Feuerbringer ins Felde geht, wobei nicht nur halb München sondern auch Maras komplettes Leben wortwörtlich aus den Fugen gerissen werden.

Tommy Krappweis hat sich für seine Roman-Trilogie um 'Litilvölva' Mara in die germanisch-skandinavische Mythologie vertieft und geht mit dieser bewundernswert locker und spielerisch um, vermeidet pathetische Untiefen wie auch jedweden völkischen Beigeschmack, mit welchem diese Thematik immer noch allzu oft serviert wird.
Hilfreich zur Seite stand ihm hierbei Professor Rudolf Simek, der nicht nur ein anerkannter Experte für die vorchristliche Glaubensgeschichte Nordwesteuropas ist und dem Buche selbst einen detaillierten, dennoch leicht verständlichen Anhang zur altnordischen Mythologie und ihren Figuren beigesteuert hat, sondern dem auch Professor Weissinger einiges seiner äußeren Erscheinung zu verdanken haben dürfte.
Solcherart wohlberaten schafft es Krappweis eine spannende, verschachtelte und überraschende Handlung zu entwickeln, welche sich auf schelmische, jedoch niemals platte oder alberne Art an die Skaldendichtung der Sagas anhängt und diese in moderner Weise fortführt.

Titelheldin Mara bleibt dabei in ihrer Gestalt eher grob umrissen, bietet dem Leser aber umso mehr innere Reflektionsfläche, wenn sie sich mit trockenem, beinahe pragmatischem Humor den Gefahren einer ungeahnten Welt hinter der Realität stellt und an ihren kleinen Erfolgen wie auch Fehlern wächst und zur Persönlichkeit reift.

Gewiss, die Ausgangslage erfindet das Genre nicht neu: Junger Außenseiter wird unversehens zum Mittelpunkt so dramatischer wie fantastischer Ereignisse, muss unwillig die Welt retten und gleichzeitig sich selbst finden.
Wie dieses Geschehen jedoch dem Leser dargeboten wird steht auf einem anderen Blatt. Und das hat Tommy Krappweis in einer Sprache beschrieben, die einfach Spaß macht. Der Autor erzählt spannend, einfühlsam, manchmal unheimlich aber immer mit einem verschmitzten Humor, welcher das Herz wärmt und seine Charaktere liebevoll zu literarischem Leben erweckt. Man fiebert mit, kommt ins Grübeln - und lacht bisweilen unvermittelt auf, wenn beispielsweise der unerwartet treffende Vergleich eines Gesichtsausdrucks mit einem Sofakissen aus dem Text winkt.
Akademiker und Freunde der Living History amüsieren sich über 'Insider', wenn die Möglichkeit eines Suebenknotens im frühmittelalterlichen Skandinavien heiß debattiert wird.
Kritiker wie bodenständige Freunde des Esoterik-Booms und Neoheiden dürfen sich über Maras Mutter und ihre abstrusen Aktivitäten und Erwerbungen ins Fäustchen lachen.
Wagner-Geschädigte schließlich können sich mit einem Augenzwinkern darin bestätigt finden, dass bombastischer Operndonner, Walkürenritt und Stabreim einfach nichts anderes als Unglück bringen können.
Und Freunde alter Mythen und frischer Fantasy kommen ohnehin auf ihre Kosten.
Wie also eingangs erwähnt ist dieses Buch angetan, einem breiten Publikum jenseits aller Altersschranken spannende Unterhaltung zu bieten und macht Heißhunger auf die weiteren Teile.

Fazit: Es lohnt sich!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe Mara!, 16. Januar 2015
Mara ist ein ganz normales 14-jähriges Mädchen, das ein wenig zum Träumen neigt – denkt sie. Doch es stellt sich heraus, dass sie eine Spákona ist, eine Seherin. Plötzlich soll sie nicht nur den Schulalltag überstehen, sondern gleich auch noch die Welt retten.

Der Autor Tommy Krappweis gibt uns Lesern nur wenige Seiten Zeit, die Rahmenbedingungen der Geschichte kennenzulernen. Mara und ihre etwas (ganz ganz wenig) durchgeknallte Mutter werden kurz vorgestellt, dann geht die Geschichte schon los. Mit einem sprechenden Zweig. Dieser erklärt nicht nur Mara, sondern praktischerweise auch gleich dem Leser, was eigentlich genau los ist. Da abgebrochene Zweige bekanntlicherweise keine lange Lebensdauer haben, ist Mara bald auf weitere Hilfe angewiesen, die sie in der Person von Professor Weissinger findet, der mit seinen profunden Kenntnissen der germanischen Mythologie Maras Wissenslücken stopfen kann.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Mara erzählt, in einem der humorvollsten Schreibstile die ich je gelesen habe. Tommy Krappweis ist ein Meister der überraschenden Metaphern, die ich zwar so noch nie gelesen oder gehört hatte, aber vollkommen einleuchtend sind, beispielsweise wenn Professor Weissinger guckt wie ein Sofakissen (vielleicht auch wie ein Gummistiefel, aber eigentlich wirklich eher wie ein Sofakissen). Der Schreibstil soll dabei die Gedankenwelt einer 14-jährigen abbilden, ein Vorhaben, dass ich als doch schon eine Weile nicht mehr 14-jährige als durchaus geglückt erachte (wie präzise Tommy Krappweis den Geist eines weiblichen Teenagers wirklich getroffen hat, sollten am besten andere weibliche Teenager beurteilen).

Der Autor hat in „Mara und der Feuerbringer“ die perfekte Balance zwischen Action und ruhigeren Momenten gefunden, ohne dabei die Spannung absacken zu lassen. Der Humor ist dabei omnipräsent, ohne zu aufdringlich zu wirken (ausser man mag nur ernste Bücher). Die Protagonistin Mara habe ich sofort in mein Herz geschlossen und habe auf jeder Seite mit ihr mitgefiebert. Durch die regelmässigen Erläuterungen durch Professor Weissinger erhält der Leser viele interessante Informationen zur germanischen Mythologie, ohne dass der Roman zum Sachbuch abschweift (ja, die Erläuterungen wirken manchmal etwas belehrend, aber er ist ja immerhin ein Professor, zu lehren ist sein Beruf). Im Anhang finden sich für Interessierte noch genauere Ausführungen über die Germanen und ihre Mythologie, denn nicht nur Mara hat ihren „eigenen“ Professor, sondern auch Tommy Krappweis: Professor Simek von der Uni Bonn hat sich darum gekümmert, dass Tommy keinen mythologischen Quatsch schreibt (die Beiden geben zusammen übrigens ein fantastisches Unterhalterduo ab).

Die „Mara“-Reihe (bei „Mara und der Feuerbringer“ handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie) ist, wie man an der Protagonistin sieht, als Jugendbuchreihe aufgebaut, aber auch erwachsene Fantasy-Fans werden daran ihren Spass haben. Die Gewalt hält sich in Grenzen, sexuelle Aspekte sind kaum (lediglich in ganz ganz winzigen Andeutungen) vorhanden, daher denke ich, dass auch aufgeweckte Kinder (vielleicht so ab 10 Jahren) Mara kennenlernen können. Zum Thema "Trilogie" möchte ich hier noch erwähnen, dass Tommy Krappweis zwar einen einzigen Handlungsbogen über alle drei Bände hinweg geschrieben hat, jedoch trotzdem jeder Band in sich abgeschlossen ist. Somit endet das Buch zwar in einem Cliffhanger, aber nicht mitten in einer Szene (nicht wie beispielsweise die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier)

Nun kommt die Frage: wem empfehle ich dieses Buch weiter? Kurz: Jedem! Wer Tommy Krappweis mag, muss es einfach lesen (oder hat es sehr wahrscheinlich schon gelesen). Auch für jeden Fantasy-Fan, der nicht immer alles bierernst sieht, ist die Reihe ein Muss. Wer Monty Python mag wird daran wahrscheinlich auch seinen Spass haben. Die einzigen, die Mara wahrscheinlich nicht mögen werden sind Fantasy-Hasser und Trauerklösse. Die sind aber selber Schuld, denn sie verpassen hier eine wirklich wirklich tolle Trilogie.Darum: Lesen (und ab Ostern ins Kino gehen, dann kommt nämlich die Verfilmung)!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen! Lesen! Lesen!, 9. November 2009
Tommy Krappweis kennt sich aus. Mit Comedy, mit Musik, mit depressiven Kastenbroten und nun auch noch mit germanischer Mythologie und dem Seelenleben eines 14jährigen Teenagers: Mara.

Diese durchlebt in `Mara und der Feuerbringer' einen Tagtraum nach dem anderen und stürzt von einem Abenteuer in das nächste: Sie erfährt, dass ausgerechnet sie die letzte Spákona - eine germanische Seherin - ist, und die Welt vor der drohenden Götterdämmerung retten soll. Uns Leser rettet Tommy Krappweis damit die grauen Herbsttage und die dazugehörigen Nächte, die man schlichtweg durchlesen MUSS, da das Buch mit den eigenen Händen zu verschmelzen scheint. Auf wunderbare Art und Weise wird es dem Leser unmöglich gemacht, den Roman aus der Hand zu legen, bevor er bei der letzten Seite angelangt ist. 2 Nächte habe ich gebraucht und bin nun VÖLLIG ENTTÄUSCHT: Weil ich monatelang warten muss, bis endlich Band 2 der geplanten Trilogie erscheint.

Neben einer äußerst spannend geschriebenen Abenteuergeschichte und zahlreichen interessanten, sorgfältig recherchierten Fakten über die Götter- und Sagenwelt der Germanen, fällt vor allem eines auf: Tommy Krappweis` Wortwitz! Soviel ist klar, dieser Mann hat Humor! Zeile um Zeile hofft man als erwachsener, offiziell nicht mehr der Zielgruppe zugehöriger Leser, auf einen der nächsten Scherze. So lässt Tommy Krappweis beispielsweise gekonnt-beiläufig seine Erfindung Bernd das Brot sowie RTL-Samstag-Nacht-Produzent Hugo Egon Balder in die Geschichte einfließen. Ganz eindeutig, dieser Roman ist nicht nur für Teenager ein wahres Lesevergnügen, dieser Roman ist für alle da! Ich sage nur: 7 Sterne, kaufen (Wie, es gibt nur 5 Sterne? Meinetwegen, dann eben 5 Sterne, KAUFEN!)! Und Tommy Krappweis: Bitte! Schnellstmöglich! Verfilmen! ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannendes Abenteuer mit viel Sarkus und herrlich bissigem Stil!, 26. Juli 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Die junge Mara war schon immer etwas anders als ihre Mitschüler. Eine Außenseiterin, die gerne in der Schule gerne gehänselt wird, wenn sie sich mal wieder in ihren Tagträumen verliert und nicht mehr in der Realität weilt. Als ihr eines Tages ein sprechender Zweig begegnet, der sie dazu auffordert nichts geringeres zu tun als die Welt zu retten, indem sie Ragnarök verhindern soll, zweifelt sie dennoch an ihrem Verstand, bis sie sich in einer längst vergangenen Zeit wieder findet und plötzlich nicht nur der Midardschlange gegenüber steht. In ihrer Verzweiflung wendet sich Mara an Professor Weisslinger, der aber auch nicht glauben kann, was das junge Mädchen vor ihm ihn da von seinem Spezialgebiet, der nordischen Mythologie, erzählen will...

Ja, ich gebe es zu, ich war sehr skeptisch, als ich diesen Roman von Tommy Krappweis in die Finger bekam, denn bis dato kannte ich den Autor nur als Komiker und Schauspieler und wusste gar nicht, dass Herr Krappweis so vielseitig begabt ist. Aber darum soll es hier ja gar nicht gehen, das nur als Erklärung, dass ich an dieses Buch wirklich skeptisch gegangen bin. Sehr zu unrecht, denn die Geschichte der 14jährigen Mara hat mir ausnehmend gut gefallen!

Der Einstieg in die Geschichte wird dem Leser einfach gemacht. Mara ist einfach nur sympathisch und schlägt sich mit den üblichen Problemen junger Teenager herum: peinliche Eltern, Schule, missgünstige Mitschüler. Das können wohl die meisten selbst nachvollziehen und deswegen war ich direkt von Anfang an in der Geschichte gefangen und habe Sympathien für Mara gehegt.
Mit dem spannenden Fantasy-Aspekt, der ziemlich schnell hinzu kommt, baut sich dann nach und nach die Spannung auf.

Neben der realen Welt spielen hier viele fantastische Elemente aus der germanischen Mythologie mit rein. Hier wird tatsächlich neben einer spannenden und interessanten Geschichte, auch einiges an Wissen vermittelt, was mir immer besonders an Büchern gefällt - ja, ich weiß, ich bin ein Streber. Aber es ist doch wirklich klasse, wenn Bücher, die als Hauptzielgruppe Jugendliche haben, auch so ganz nebenbei noch ein paar wissenswerte Fakten vermitteln.
Erwähnenswert ist hier auf jeden Fall noch, dass die Protagonistin hier zwar eine vierzehnjährige ist und die Zielgruppe hier tatsächlich Jugendliche, aber trotzdem haben auch Erwachsene viel Spaß mit diesem Buch, was auf keinen Fall zuletzt der Tatsache geschuldet ist, dass es mit dem Professor und Maras Mutter auch noch interessante erwachsene Protagonisten gibt. Wäre dieses Buch ein Film, dann würde ich es als Familien-Abenteuer bezeichnen.

Stichwort Film: Mara und der Feuerbringer wurde im letzten Jahr tatsächlich verfilmt und wird im nächsten Jahr ins Kino kommen. Ich bin schon sehr gespannt, denn dieses Abenteuer klingt wirklich richtig toll.

Tommy Krappweis hat es hier geschafft ein wirklich tolles Abenteuer zu erzählen, dass sowohl Jung als auch Alt anspricht. Gespickt mit einigem Sarkasmus und einem herrlich bissigen Stil unterhält dieses Buch einfach wunderbar, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen, aber vor allem auch ohne irgendwelche Längen oder gar Langeweile. Hier hat die Lektüre einfach nur viel Spaß gemacht und den zweiten Teil habe ich direkt nach dem ersten schon begonnen! Meine Skepsis war also unnötig, ich bin von Tommy Krappweis' Autorenqualität mittlerweile überzeugt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großer Lesespaß für Jung und Alt, 1. Juni 2014
Was soll ich sagen? Eigentlich wollte ich die Mara-Trilogie nicht lesen und ich weiß auch gar nicht mehr so wirklich, was mich letztlich dazu bewegt hat, mir die Bücher zu kaufen. Aber glücklicherweise mache ich selten halbe Sachen und habe mir dann sofort, quasi auf gut Glück, alle drei Bände auf einmal besorgt.

Und das war auch gut so, denn direkt den ersten Band habe ich fast nicht mehr aus der Hand gelegt, sondern in einem Zuge durchgelesen. Die Sprache ist so lebendig, fesselnd und witzig zugleich. Mehrfach habe ich bei einzelnen Passagen vor Lachen nicht mehr weiterlesen können. Dann kamen wieder Szenen, die so spannend waren, dass ich einzelne Seiten nur quer gescannt habe, weil ich es nicht abwarten konnte, wie es weitergeht mit der Handlung. Das macht für mich ein gutes Buch aus, wenn ich die Welt darum vergesse, und es nicht aus der Hand legen möchte, bis es ausgelesen ist.

Die Geschichte ist einfach wunderbar erzählt, ohne den Anspruch zu haben, die Mythologie detailgetreu wiederzugeben. Tommy Krappweis ist ein Spagat gelungen, den nur wenige Autoren beherrschen, nämlich eine Geschichte so zu erzählen, dass Kinder wie Erwachsene gleichermaßen Freude daran haben können.

Der eigenen Phantasie werden Tür und Tor geöffnet. Sympathisch sind die Hauptprotagonisten allemal, obwohl oder gerade weil sie nicht die geborenen Superhelden sind, ein auf den ersten Blick ganz normal erscheinendes Mädchen und ein Geschichtsprofessor. Der Autor Tommy Krappweis hat sie so liebenswert zum Leben erweckt, dass man sie einfach mögen muss.
Wer bereit ist, die beiden auf ihrem Abenteuer durch die Mythologie zu begleiten, wird sicher nicht enttäuscht werden.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbst für mich was..., 16. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also, ich bin eigentlich 'son "Kerl", einer den Bücher nicht wirklich interessieren.
Ich habe genug andere Möglichkeiten meine knappe Freizeit zu verbringen.

Aber ich habe dieses Buch empfohlen bekommen und es mir zugelegt.
Anfangs war ich mir noch nicht so sicher, ob es wirklich was für mich ist, da es ja um ein kleines Mädel geht...

Aber als ich dann das erste mal während des Lesens plötzlich laut herauslachen musste, dachte ich mir schon, dass es sich lohnen würde weiterzulesen!

Der Autor hat eine unglaubliche Gabe, Dinge so anschaulich beeindruckend, witzig und/oder interessant darzustellen, dass das Buch zu keinem Moment langweilig wird.
Aber neben den humorvollen Passagen schleichen sich auch immer wieder wirklich interessante Informationen und Anspielungen ein - aber keine Sorge, man merkts kaum, aber man merkts sich trotzdem.

Ich habe mir heute den zweiten Teil bestellt und bin mir sicher, dass ich auch diesen Kauf nicht bereuen werde.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Humor, Spannung und ein gutes Ende - was will man mehr?, 8. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn ein Autor bei uns im Forum anklopft und sein neues Buch vorstellen möchte, sind wir zunächst einmal ein wenig kritisch. Allerdings war das mit Bernd das Brot Erfinder Tommy Krappweis ja nicht irgendwer, der da anklopfte, sondern ein Mann mit Humor und interessanten Lebenslauf, der seinen ersten Fantasy-Roman geschrieben hat und sich zudem schon in den Vorgesprächen nicht nur an Werbung, sondern auch an Feedback interessiert zeigte.

Also schnell das Buch bestellt. "Mara und der Feuerbringer" wurde vom Schneider Verlag liebevoll gestaltet und vom Stiefbruder des Autors, Adriaan Prent, wunderschön illustriert. Das stellt das Buch optisch schon auf eine Stufe mit den Tintenwelt Romanen von Cornelia Funke und das will was heißen.

Der Plot: 14-jährige entdeckt an sich außergewöhnliche Kräfte und muss einer Prophezeiung folgend die Welt retten klingt zunächst einmal, nun ja, nicht gerade innovativ. Aber gerade hier zeigt sich mal wieder, dass nicht nur wichtig ist, was geschrieben wird, sondern wie es geschrieben wird. Mara ist ein echter Pageturner. Die ersten Kapitel sprühen nur vor Wortwitz. Wie seine Vorbilder Gaiman und Pratchett ist Krappweis ein Beobachter der Merkwürdigkeiten des Alltags, seien es nun Esoterik Freaks, Kaffee-/Kakao-/Suppeautomaten oder hellhörige Nachbarn, und ab und an schimmert auch ein wenig Bernd durch die Seiten. Doch wer nun glaubt, ein ganz und gar albernes Werk in Händen zu halten, der irrt gewaltig. Spätestens ab dem zweiten Teil wird der Roman ernster und es überwiegen die Fantasy-Elemente. Bis zum letzten Viertel konnte ich nicht im Geringsten sagen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, für mich ein sehr gutes Zeichen. Auch wenn Vergleiche dem Roman nicht gerecht werden, da er für mich ein Unikat ist, würde ich den Aufbau der Geschichte am ehesten noch als Jumanji der germanischen Mythologie bezeichnen, da die Grenzen zwischen den Welten letztendlich verschwimmen und wie bei Jumanji ein bisschen was in unsere Welt hinüberschwappt ;-)

Besonders gespannt war ich darüber, wie die wissenschaftliche Unterstützung von Prof. Simek in den Roman integriert wurde. Mit dem "Versprechen der Wölfe" von Dorothy Hearst und "Der Eid des Steinkönigs" von Kristin Falck hatte ich zuletzt zwei Romane gelesen, bei denen die wissenschaftlichen Elemente kaum in die Geschichte integriert waren und wie ein Fremdkörper wirkten. Das ist bei Mara ganz und gar nicht der Fall. Die Geschichte folgt ungestört und ohne Unterbrechungen ihrem dramaturgischen Verlauf, wen Detailinformation interessieren, der findet diese im ausführlichen Anhang.

So ist Mara ein witziger, spannender und gut geschriebener Fantasyroman für junge und jung gebliebene Leser, der auf sehr unterhaltsame Weise das Interesse für die germanische Mythologie weckt und es dabei versteht, ohne erhobenen Zeigefinger mit falschen Vorstellungen à la Richard Wagner aufzuräumen.

Ganz wichtig noch zum Schluss: Auch wenn Mara und der Feuerbringer der Auftakt zu einer Trilogie ist, ist die Geschichte abgeschlossen und auch einzeln gut lesbar. Es muss also niemand einen üblen Cliffhanger befürchten, es bleibt aber noch genügend Stoff, um die Geschichte weiterzuspinnen. Ich bin also schon gespannt auf Band 2.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht sicherlich besser, 31. Januar 2011
Also, ich werde hier jetzt auch keine Wiedergabe der Geschichte mehr auflisten, das wurde schon zu Hauf getan.

Ersteinmal mein Bewegungsgrund dieses Buch zu kaufen. Ich durfte einer Lesung von Tommy Krappweis beiwohnen und war sofort gefesselt. Es war auch nicht nur eine Lesung, eher eine Komedy-Lesung. Und er erklärte auch sehr eindrucksvoll wie er dazu kam diese Geschichte überhaupt zu schreiben und auch wie die Charaktere entstanden sind. Auch erklärte er dem fleisigen Zuhörer wie er an die wichtigen Informationen gekommen war. Nämlich nicht, wie es von dem ein oder anderen hier behauptet wird, über Wikipedia. Nein, die Informationen hat er wirklich von einem Prof. Wer sich das Glossar am Schluss auch durchgelesen hat, der weiß das auch. Informiert euch doch bitte, bevor ihr etwas ins Internet postet! Herrje!

Zum eigentlichen Buch und warum es dann doch "nur" 3 Sterne sind. Die Story ist ganz interessant. Man merkt allerdings sehr schnell, dass es gleich auf 3 Bänder angelegt wurde. Leider fand ich einige Stellen etwas ermüdent. Besonders die ewigen Reisen in eine andere Welt, die einfach kein ende nehmen wollten, obwohl sie die Story nicht weiterbrachten. Aber das Ende haute alles wieder raus. Ja, ich wollte weiter lesen.

Die Characktere sind im ersten Band wirklich noch etwas unausgereift, aber man erkennt dennoch, dass sich der Autor Gedanken gemacht hat. Ich denke aber, das sind die Schwächen eines Erstlingswerk.

Aber genau wegen dieser Schwächen würde ich es nicht mit einem Pratchert vergleichen wollen. Zu den Hohlbeinvergleichen die hier auftauchen, sag ich mal soviel: ich habe nur die "Anders-Reihe" gelesen und dachte mir danach: Mehr musst du von ihm nicht lesen. Die Reihe war nett, aber nicht weltbewegend. Wer übrigens Mara vorwirft ein flacher Charakter zu sein, von dem möchte ich gerne mal hören, was er zu Anders sagt. Herr Hohlbein hat es nicht wirklich geschafft die pubertären gedanken seines Protagonisten zu verdeutlichen. Im Gegenteil: Er wirkte zu perfekt, was Mara auf keinen Fall ist und es auch nciht sein will. Mara ist als Charackter sehr viel realistischer.

Der zweite Teil von Mara empfinde ich übrigens als besser, aber das erläutere ich in der Rezension zu eben diesem Band.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Leseempfehlung: “Mara und der Feuerbringer” der janjosefliefersfanseite.de, 31. Mai 2014
janjosefliefers-fanseite.de
Rezensionen unseres Autorenteams:

Mara_Thoni meint:

Was soll ich sagen? Eigentlich wollte ich die Mara-Trilogie nicht lesen und ich weiß auch gar nicht mehr so wirklich, was mich letztlich dazu bewegt hat, mir die Bücher zu kaufen. Aber glücklicherweise mache ich selten halbe Sachen und habe mir dann sofort, quasi auf gut Glück, alle drei Bände auf einmal besorgt.

Und das war auch gut so, denn direkt den ersten Band habe ich fast nicht mehr aus der Hand gelegt, sondern in einem Zuge durchgelesen. Die Sprache ist so lebendig, fesselnd und witzig zugleich. Mehrfach habe ich bei einzelnen Passagen vor Lachen nicht mehr weiterlesen können. Dann kamen wieder Szenen, die so spannend waren, dass ich einzelne Seiten nur quer gescannt habe, weil ich es nicht abwarten konnte, wie es weitergeht mit der Handlung. Das macht für mich ein gutes Buch aus, wenn ich die Welt darum vergesse, und es nicht aus der Hand legen möchte, bis es ausgelesen ist.

Die Geschichte ist einfach wunderbar erzählt, ohne den Anspruch zu haben, die Mythologie detailgetreu wiederzugeben. Tommy Krappweis ist ein Spagat gelungen, den nur wenige Autoren beherrschen, nämlich eine Geschichte so zu erzählen, dass Kinder wie Erwachsene gleichermaßen Freude daran haben können.

Der eigenen Phantasie werden Tür und Tor geöffnet. Sympathisch sind die Hauptprotagonisten allemal, obwohl oder gerade weil sie nicht die geborenen Superhelden sind, ein auf den ersten Blick ganz normal erscheinendes Mädchen und ein Geschichtsprofessor. Der Autor Tommy Krappweis hat sie so liebenswert zum Leben erweckt, dass man sie einfach mögen muss.

Wer bereit ist, die beiden auf ihrem Abenteuer durch die Mythologie zu begleiten, wird sicher nicht enttäuscht werden.

Bagginicole meint:

Wenn ich ein Buch lese, braucht das Machwerk bereits auf den ersten paar Seiten mindestens eine Hauptperson, die mich anspricht und mitreißt, oder das Schreibwerk landet schon nach sehr kurzer Zeit in der Ecke. Diese relative Ungeduld mag eine schlechte Angewohnheit sein und vielleicht sind mir auch deshalb schon echte Meisterwerke durch die Lappen gegangen, denen ich nicht lange genug eine Chance gegeben habe, aber es ist wie es ist – entweder, ich bin schnell Feuer und Flamme, oder gar nicht.

Meist, auch wenn ich den Grund nicht nennen kann, ist es ein männlicher Protagonist, für den ich mich begeistere, Frauen trifft es so gut wie nie. Aber als ich „Mara und der Feuerbringer“ das erste Mal aufgeschlagen und schon während des Anfangskapitels immer wieder laut zu lachen angefangen habe, hat sich zügig herauskristallisiert: ich habe (m)eine Heldin gefunden! Selten so geschehen, aber in diesem Fall war es gleich klar: Mara ist genau mein Geschmack. Ein wirklich alles andere als durchschnittliches Mädel – ihres Zeichens Schülerin, ohne Vater aufwachsend und nicht nur mit einer sehr… sagen wir, eigenwilligen Mutter bedient, sondern auch noch gebeutelt durch die Tatsache, dass sie sich dermaßen in ihre intensiven Tagträumereien verlieren kann, dass sie minutenlang nicht mehr ansprechbar ist.
Man ahnt schnell, dass das nicht die besten Voraussetzungen sind für den felsenfesten Entschluss, den sie schon nach kurzer Zeit trifft: „Ich will ab sofort die normalste Vierzehnjährige auf der Welt sein“.

Nun, Mara macht das nichtsdestotrotz echt toll, ihr Vorhaben klappt ziemlich genau eine Busfahrt lang. Bis der letzte Satz des ersten Kapitels eine solche Bombe platzen lässt, dass meiner Tochter beim Lesen schlicht der Mund offen stehen blieb. :D

Ich werde mich jetzt nicht weiter in Details verlieren, ich kann nur jedem ans Herz legen, das Buch zu lesen. Es ist einfach unbeschreiblich witzig, spannend und besonders in Bezug auf die deutsche Mythologie total lehrreich. Dabei wird es aber nie zu schwer, sondern ist so erfrischend und locker frech weggeschrieben, dass man es nicht aus der Hand legen kann. Mara ist herrlich, die Geschichte ist aus ihrer Sicht geschildert und sie lässt den Leser an Gedankengängen und Beobachtungen teilhaben, die einem regelmäßig die Lachtränen in die Augen treiben. Ich war sofort begeistert von ihr. Und spätestens als Professor Weissinger, ihre größte Hilfe und Stütze in dem Abenteuer, im Buch Einzug gehalten hat, war ich nur noch hingerissen. Der Mann ist so liebenswert, der ist fast zu gut um wahr zu sein. Beide zusammen sind einfach das beste Duo, das mir in sehr sehr langer Zeit untergekommen ist.

Auf „Mara und der Feuerbringer“ bin ich aufmerksam geworden, als Jan Josef Liefers letztes Jahr auf seiner Facebookseite ein Foto von den Dreharbeiten gepostet hat. Kaum hatte ich es gesehen, wurde ich neugierig und habe zu recherchieren begonnen, was es denn mit dieser Geschichte auf sich hat. Das führte dazu, dass ich bereits beim Lesen die Gesichter der Schauspieler vor Augen hatte, statt mir die Charaktere selbst auszumalen – aber das hat der Sache keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil. Die Darsteller sind wunderbar ausgewählt, ich bin begeistert. Und so sehr ich die Bücher liebe, mindestens so sehr freue ich mich auf den Kinofilm!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ganz toll gemacht....., 11. März 2013
Inhalt
Mara, ein 14-jähriges Mädchen, wünscht sich nichts sehnlicher als einfach nur „normal“ zu sein. Leider machen sich ihre Schulkameraden über sie und ihre Tagträume immer lustig, und so ist sie die optimale Aussenseiterin. Eines Tages aber passiert etwas unvorstellbares: Mara erfährt von einem sprechenden Zweig, das sie die letzte Seherin, eine sogenannte Spákona ist. Sie soll mit Hilfe ihrer Gabe verhindern, das sich der Halbgott und Dämon Loki von seinen magischen Fesseln lösen kann und somit eine Gefahr für die Welt wird. Dies ist nicht einfach, da sich Mara ja erst einmal an ihre Gabe gewöhnen muß. Ihre Welt gerät völlig aus den Fugen und aus einem „normalen“ Leben wird wohl nichts. Wird sie diese Aufgabe meistern können?

Meinung
Mit diesem Buch hat der Autor eine wundervolle und interessante Geschichte über das Leben der 14 jährigen Mara geschrieben. Voller Humor und mit sehr vielen liebevollen Details, werden Charakteren und ihr Umfeld absolut gekonnt beschrieben. Man fühlt sich in die Geschichte hineinversetzt und taucht in eine wunderbare Welt der germanischen Mythologie. Mara und der Feuerbringer ist sehr flüssig und leicht geschrieben, Witz und Humor durften auch nicht fehlen. Die Seiten flogen nur so dahin, ich hatte das Buch in einem Tag durch. Die Spannung hat sich kontinuierlich aufgebaut und es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Das Ende kam für mich viel zu schnell, und ich freue mich schon auf den 2. Teil.

Die Hauptprotagonistin Mara ist für mich sehr symphatisch, keine strahlende Super-Buchheldin, einfach ein nettes Mädel von nebenan, das mit ihren Problemen als ganz normaler Teenager zu kämpfen hat. Sie hat ihre Ecken und Kanten, bewältigt aber ihre Aufgabe mit Bravour und fügt sich sehr gut in die ihr gestellen Anforderungen ein. Ganz toll fand ich auch noch den Charakter des „Zweiges“. Im wurde durch Herrn Krappweis sozusagen das Leben eingehaucht. Er erscheint absolut real und ist für mich der „Bringer“ dieser tollen Geschichte.

Ganz praktisch und sehr informativ werden am Ende des Buches auch noch sehr viele Informationen über die germanische Mythologie beschrieben. Man kann sich dadurch noch besser in das Buch hineinversetzen und außerdem ist es sehr interessant, wenn dies miteinander verbunden wird. Somit also nicht nur ein Kinder- oder Jugendbuch, sondern absolut auch für Erwachsene geeignet. Aufgelockert und verschönert wurde es mit einigen Zeichnungen, die wunderschön gestaltet sind.

Cover
Das Cover ist ein echter Eye-Catcher. In weinrot und mit goldener Schrift gehalten, kommt es mystisch rüber. Im Hintergrund sieht man auch noch zur Hälfte ein Mädchen. (höchstwahrscheinlich Mara)

Fazit
„Mara und der Feuerbringer“ ist für mich ein wundervoller, spannender und interessanter Auftakt einer Triologie mit viel Witz und Humor. Es lässt sich super gut lesen und verzaubert einfach. Es erhält von mir 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung für alle Altersstufen.
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