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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbst für mich was...
Also, ich bin eigentlich 'son "Kerl", einer den Bücher nicht wirklich interessieren.
Ich habe genug andere Möglichkeiten meine knappe Freizeit zu verbringen.

Aber ich habe dieses Buch empfohlen bekommen und es mir zugelegt.
Anfangs war ich mir noch nicht so sicher, ob es wirklich was für mich ist, da es ja um ein kleines Mädel...
Vor 19 Monaten von ReD veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht sicherlich besser
Also, ich werde hier jetzt auch keine Wiedergabe der Geschichte mehr auflisten, das wurde schon zu Hauf getan.

Ersteinmal mein Bewegungsgrund dieses Buch zu kaufen. Ich durfte einer Lesung von Tommy Krappweis beiwohnen und war sofort gefesselt. Es war auch nicht nur eine Lesung, eher eine Komedy-Lesung. Und er erklärte auch sehr eindrucksvoll wie er dazu...
Veröffentlicht am 31. Januar 2011 von Silbereule


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbst für mich was..., 16. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Also, ich bin eigentlich 'son "Kerl", einer den Bücher nicht wirklich interessieren.
Ich habe genug andere Möglichkeiten meine knappe Freizeit zu verbringen.

Aber ich habe dieses Buch empfohlen bekommen und es mir zugelegt.
Anfangs war ich mir noch nicht so sicher, ob es wirklich was für mich ist, da es ja um ein kleines Mädel geht...

Aber als ich dann das erste mal während des Lesens plötzlich laut herauslachen musste, dachte ich mir schon, dass es sich lohnen würde weiterzulesen!

Der Autor hat eine unglaubliche Gabe, Dinge so anschaulich beeindruckend, witzig und/oder interessant darzustellen, dass das Buch zu keinem Moment langweilig wird.
Aber neben den humorvollen Passagen schleichen sich auch immer wieder wirklich interessante Informationen und Anspielungen ein - aber keine Sorge, man merkts kaum, aber man merkts sich trotzdem.

Ich habe mir heute den zweiten Teil bestellt und bin mir sicher, dass ich auch diesen Kauf nicht bereuen werde.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen! Lesen! Lesen!, 9. November 2009
Tommy Krappweis kennt sich aus. Mit Comedy, mit Musik, mit depressiven Kastenbroten und nun auch noch mit germanischer Mythologie und dem Seelenleben eines 14jährigen Teenagers: Mara.

Diese durchlebt in `Mara und der Feuerbringer' einen Tagtraum nach dem anderen und stürzt von einem Abenteuer in das nächste: Sie erfährt, dass ausgerechnet sie die letzte Spákona - eine germanische Seherin - ist, und die Welt vor der drohenden Götterdämmerung retten soll. Uns Leser rettet Tommy Krappweis damit die grauen Herbsttage und die dazugehörigen Nächte, die man schlichtweg durchlesen MUSS, da das Buch mit den eigenen Händen zu verschmelzen scheint. Auf wunderbare Art und Weise wird es dem Leser unmöglich gemacht, den Roman aus der Hand zu legen, bevor er bei der letzten Seite angelangt ist. 2 Nächte habe ich gebraucht und bin nun VÖLLIG ENTTÄUSCHT: Weil ich monatelang warten muss, bis endlich Band 2 der geplanten Trilogie erscheint.

Neben einer äußerst spannend geschriebenen Abenteuergeschichte und zahlreichen interessanten, sorgfältig recherchierten Fakten über die Götter- und Sagenwelt der Germanen, fällt vor allem eines auf: Tommy Krappweis` Wortwitz! Soviel ist klar, dieser Mann hat Humor! Zeile um Zeile hofft man als erwachsener, offiziell nicht mehr der Zielgruppe zugehöriger Leser, auf einen der nächsten Scherze. So lässt Tommy Krappweis beispielsweise gekonnt-beiläufig seine Erfindung Bernd das Brot sowie RTL-Samstag-Nacht-Produzent Hugo Egon Balder in die Geschichte einfließen. Ganz eindeutig, dieser Roman ist nicht nur für Teenager ein wahres Lesevergnügen, dieser Roman ist für alle da! Ich sage nur: 7 Sterne, kaufen (Wie, es gibt nur 5 Sterne? Meinetwegen, dann eben 5 Sterne, KAUFEN!)! Und Tommy Krappweis: Bitte! Schnellstmöglich! Verfilmen! ;-)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für Leser aller Altersstufen, 24. Oktober 2009
Das Wichtigste vorab: MARA UND DER FEUERBRINGER ist ein Buch, das man Lesern jeder Altersstufe empfehlen kann, weil jeder die Möglichkeit hat, es auf seine Weise, seinen Interessen und seinem Bildungshintergrund entsprechend zu genießen. Kinder und Jugendliche werden vor allem Spaß an der spannenden Geschichte haben, Mädchen im Alter der Hauptfigur werden sich wahrscheinlich in vielen Situationen direkt wiedererkennen, einschließlich der Konflikte mit einer Mutter, die sich bei der Suche nach Liebe und Anerkennung in immer absurdere esoterische Spinnereien verstrickt. Wer sich mit germanischer Mythologie auskennt, wird Spaß finden an der Art und Weise, wie der Autor heutige Leser an das lange Zeit tabuisierte Thema heranführt; und wer sich noch nicht damit auskennt, bekommt große Lust darauf, sich intensiver mit dem Themenkomplex zu befassen. Und wer, wie der Verfasser dieser Rezension, über den in Intellektuellenkreisen weit verbreiteten Esoterikwahn nur den Kopf schütteln kann, wird mehr als einmal herzlich lachen können beim Lesen der MARA. Ganz entfernt erinnert mich das an ein lang zurück liegendes Leseerlebnis - ich meine Patrick Süßkinds DAS PARFÜM: diesen Roman kann man als spannnend Krimi lesen, als gelungenen Historienroman - aber auch als Parodie auf den Geniekult der Zeit, in der die Geschichte spielt. Das meinte ich mit der Formulierung, jeder könne sich das holen, was ihm zusagt.
Zur Geschichte muss man nicht mehr viel erzählen, hier haben meine Vorrezensenten alles Wichtige bereits gesagt. Aber ich möchte alle Leser auf ein besonderes Schmankerl in diesem Buch hinweisen: Wenn es Mara gelingt, den Drachentöter Siegfried ins München der Gegenwart zu visionieren und dort einen aberwitzigen Kampf mit dem Monstrum auszufechten, dann wünscht man sich nur noch eines: die MARA möglichst schnell auch als Film zu sehen!
Also, lasst euch nicht irritieren: MARA ist ein Jugendbuch und kann getrost auch Kindern ab 10 Jahren geschenkt werden, die an das Lesen komplexerer Texte gwöhnt sind. Aber auch Erwachsene müssen sich nicht schämen, wenn sie in der Tram ein Buch für Kinder lesen und dabei oft lauthals lachen müssen. Wobei ihnen schon wenige Minuten später ein mächtiger Gruselschauer über den Rücken laufen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch - nicht nur für Teenager, 6. August 2013
Von 
H. Keller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Der erste Teil dieser Trilogie ist wirklich witzig, locker, spannend und vor allem so geschrieben, dass man Lust bekommt, sich mit der nordischen/germanischen Mythologie etwas genauer auseinanderzusetzen.

Der Autor - (Mit-)Erfinder von "Bernd das Brot" - lässt es nicht an sympathischen bis lustigen Anspielungen auf den Alltag mangeln. Ich habe mich beim Lesen wirklich sehr amüsiert. Auch wenn die Figur der Mutter aus meiner Sicht etwas überzeichnet ist, die Heldin der Geschichte und auch die anderen Protagonisten sind schon recht passend entwickelt.

Die Schreibe des Autoren ist für jugendliche Leser (auch die lesefaulen) genau richtig, um bei der Sache (dem Lesen) zu bleiben. Ein schneller Einstieg in die Geschichte ist garantiert.

Fazit

Ein gelungenes Jugendbuch, das auch für Erwachsene recht gut passt.

Lesespaß: super
Lesefluss: sehr gut
Spannung: ja
Action: auch
Schreibe: locker, witzig, zeitgemäß

Zielgruppe: ab ca. 12 Jahre bis 100++
Kaufempfehlung: Ja, unbedingt. Ist tolles Geschenk für junge Leser/innen. (Meine Nichte bekommt die Trilogie von mir zum Geburtstag.)

Bewertung: Von mir fünf Sterne
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ganz toll gemacht....., 11. März 2013
Inhalt
Mara, ein 14-jähriges Mädchen, wünscht sich nichts sehnlicher als einfach nur „normal“ zu sein. Leider machen sich ihre Schulkameraden über sie und ihre Tagträume immer lustig, und so ist sie die optimale Aussenseiterin. Eines Tages aber passiert etwas unvorstellbares: Mara erfährt von einem sprechenden Zweig, das sie die letzte Seherin, eine sogenannte Spákona ist. Sie soll mit Hilfe ihrer Gabe verhindern, das sich der Halbgott und Dämon Loki von seinen magischen Fesseln lösen kann und somit eine Gefahr für die Welt wird. Dies ist nicht einfach, da sich Mara ja erst einmal an ihre Gabe gewöhnen muß. Ihre Welt gerät völlig aus den Fugen und aus einem „normalen“ Leben wird wohl nichts. Wird sie diese Aufgabe meistern können?

Meinung
Mit diesem Buch hat der Autor eine wundervolle und interessante Geschichte über das Leben der 14 jährigen Mara geschrieben. Voller Humor und mit sehr vielen liebevollen Details, werden Charakteren und ihr Umfeld absolut gekonnt beschrieben. Man fühlt sich in die Geschichte hineinversetzt und taucht in eine wunderbare Welt der germanischen Mythologie. Mara und der Feuerbringer ist sehr flüssig und leicht geschrieben, Witz und Humor durften auch nicht fehlen. Die Seiten flogen nur so dahin, ich hatte das Buch in einem Tag durch. Die Spannung hat sich kontinuierlich aufgebaut und es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Das Ende kam für mich viel zu schnell, und ich freue mich schon auf den 2. Teil.

Die Hauptprotagonistin Mara ist für mich sehr symphatisch, keine strahlende Super-Buchheldin, einfach ein nettes Mädel von nebenan, das mit ihren Problemen als ganz normaler Teenager zu kämpfen hat. Sie hat ihre Ecken und Kanten, bewältigt aber ihre Aufgabe mit Bravour und fügt sich sehr gut in die ihr gestellen Anforderungen ein. Ganz toll fand ich auch noch den Charakter des „Zweiges“. Im wurde durch Herrn Krappweis sozusagen das Leben eingehaucht. Er erscheint absolut real und ist für mich der „Bringer“ dieser tollen Geschichte.

Ganz praktisch und sehr informativ werden am Ende des Buches auch noch sehr viele Informationen über die germanische Mythologie beschrieben. Man kann sich dadurch noch besser in das Buch hineinversetzen und außerdem ist es sehr interessant, wenn dies miteinander verbunden wird. Somit also nicht nur ein Kinder- oder Jugendbuch, sondern absolut auch für Erwachsene geeignet. Aufgelockert und verschönert wurde es mit einigen Zeichnungen, die wunderschön gestaltet sind.

Cover
Das Cover ist ein echter Eye-Catcher. In weinrot und mit goldener Schrift gehalten, kommt es mystisch rüber. Im Hintergrund sieht man auch noch zur Hälfte ein Mädchen. (höchstwahrscheinlich Mara)

Fazit
„Mara und der Feuerbringer“ ist für mich ein wundervoller, spannender und interessanter Auftakt einer Triologie mit viel Witz und Humor. Es lässt sich super gut lesen und verzaubert einfach. Es erhält von mir 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung für alle Altersstufen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Germanische Mythologie....., 11. September 2012
Mara, ist ein junges und normales Mädchen. Aber wären da nicht ihre Tagträume, über die sich die Mitschüler lustig machen. Eines plötzlichen Tages greift die Vorhersehung in Maras Leben ein: Sie ist die letzte Spakona, und dazu bestimmt, die Welt zu retten.

Tommy Krappweis versteht es vortrefflich, mir die germanische Mythologie in spannenden und witzigen Worten zu vermitteln. So kam in keiner Minute Langeweile bei mir auf. Die Geschichte um Mara hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Konnte das Buch aus dem Grund selten aus der Hand legen. Das schaffen bei mir nur die wenigsten.

Am meisten hat mich überzeugt, daß Mara keine strahlende und unüberwindliche Heldin ist, wie so oft in anderen Werken zu lesen. Das Mädchen besitzt Ecken und Kanten. Genau diese Eigenschaften machen sie mir so symphatisch. Wir wissen ja von uns selbst, wie Teenager in diesem Alter sind und ihr Benehmen der Eltern gegenüber.

Der Sprachstil ist flott und angenehm zu lesen. Dabei kommen Witz und Ernsthaftigkeit nicht zu kurz. Meine Lieblingsstellen sind die ” Zweig- Dialoge”, mir perlten Lachtränen die Wange herunter. Trockener Humor von Tommy Krappweis, einfach herrlich zu lesen.

Die Protagonisten sind glaubwürdig und normal geschildert, ohne haarsträubende Talente. Meine Lieblingscharaktere sind Mara und der Zweig, sind mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Beide ergänzen sich perfekt als Duo, und bezwingen die schier unlösbare Aufgabe.

Band 2 und Band 3 stehen schon auf meiner Wunschliste….

Fazit: Kann Mara und der Feuerbringer mit bestem Gewissen nur weiterempfehlen. Ein prächtiger Lesespass für jedes Alter.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lorbeer, Loki, Lesespass, 5. August 2012
Ich habe die Bücher über Mara von einer Freundin geliehen bekomnen.Eigentlich wollte ich nur mal reinlesen und sie dann an meine Kinder weiterreichen.
Annerdings hat mich die Geschichte dann dermaßen gefesselt, daß ich (wie früher als Kind) die Nächte durchgelesen habe.
Ein 14 jähriges Mädchen ,daß tagträumt und als Außenseiter gilt entdeckt plötzlich ihr wahres Talent.
Sprechende Zweige, Loki,den germanischen Halbgott,als Helfer,eine Wicca-Mutter in Eso-Laune.
Wer braucht schon Potter, wenn er Lorbeer hat. Die Schauplätze der Handlung sind nicht irgendwo in einer imaginären Welt angelegt sondern durchaus mit der Bahn erreichbar.
Ob München oder Detmold, spannend ist es allemal.
Wer ein wenig Interesse an der nordisch/germanischen Mythologie hat wird diese Bücher lieben. Und wer nicht, nun der wird nach dem lesen der Bücher wohl als nächstes Simeks "Germanen" und die Edda kaufen.
Ich hoffe stark, es bleibt nicht bei den Dreien und freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realität verschmilzt mit germanischer Mythologie, 28. September 2011
Von 
Da bereits schon viele gute Inhaltsangaben und Beschreibungen der Romanheldin verfasst wurden, überspringe ich diesen Teil und komme sofort zum wesentlichen:

Ich finde das Buch wirklich sehr gelungen. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen möchte man das Buch nur ungern wieder weglegen bevor man es komplett zu Ende gelesen hat.

Schon zu Beginn der Geschichte schließt man Mara recht schnell ins Herz und leidet mit ihr mit: Wer kennt das nicht selbst aus seiner Jugend, sollte sie denn nicht schon zu lange vergangen sein? Man möchte einfach ein ganz normales Kind sein mit normalen Eltern und normalen Freunden. Hier hat Mara ein besonders hartes Los getroffen: Eine alleinerziehende Mutter, die sich mehr oder weniger selbst auf ihrem Esoterik-Trip verloren hat um die Trennung zu Maras Vater zu verarbeiten und dadurch das Gefühl für die Bedürfnisse ihrer Tochter verliert, und eine "spezielle Schulkameradin", die sie ständig auf dem Kieker hat und vor allen anderen immer wieder als "Spinnerin" veralbert.

Besonders hat mich die Art der Kombination der heutigen (unseren) Zeit, in der Mara lebt, mit der germanischen Mythologie fasziniert. Durch die zeitliche Platzierung des Hauptstranges in die Gegenwart sollte sich hier eigentlich jeder Leser mühelos wiederfinden. Dabei gelingt es dem Autor beeindruckend gut die Übergänge zwischen den beiden "Welten" so stimmig ineinander überfließen zu lassen dass man manchmal glatt vergisst jetzt den mythologischen Bereich betreten zu haben, der mit der uns bekannten Realität eigentlich schon nicht mehr korreliert.
Als Münchner hat mich die ganze Geschichte um so mehr begeistert, da man im Verlauf der Handlung immer wieder auf bekannte Örtlichkeiten und Verkehrsmittel stößt und sich so noch intensiver in die Handlung hineinversetzen kann.

Entgegen einiger anders lautender Meinungen, die das Buch als reines "Kinderbuch" titulieren, bin ich davon überzeugt dass es sich hier um ein Buch für die gesamte Familie handelt. Von klein bis groß, von jung bis alt. Durch den lockeren Sprachstil, der einen immer wieder zum Schmunzeln bringt, verliert man zu keinem Zeitpunkt den Spaß am Lesen und nebenbei kann man selbst als Erwachsener noch einiges dazulernen von dem man sich nach dem Lesen des Buches fragt "Interessant, warum habe ich darüber eigentlich noch nie nachgedacht?".

Ich muss sofort anfangen den zweiten Band zu lesen... Wie gut dass ich "Das Todesmal" auch bereits vor mir liegen habe! :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Anders", aber genial!, 29. April 2011
Eine Inhaltsangabe dürfte mittlerweile überflüssig sein, deshalb will ich mir die auch sparen.
Zu den beiden 1-Stern-Rezensionen kann ich nur sagen: Schade. Schade, dass die Intention und der Charakter des Autors vor dem Lesen nicht bedacht wurden und somit ein Roman á la Hohlbein erwartet wurde. Tommy Krappweis ist ein Mann der bewegten Bilder, was sich auch sehr stark im Buch wiederspiegelt. So kann man einige Stellen im Roman als "lächerlich" oder "platten Humor" auffassen, ich kopnnte die Geschichte jedoch förmlich vor mir sehen, was eben diesen Passagen besonderen Wert gab. Ich erlebe es häufig, dass ich beim Lesen von Büchern schmunzeln muss, aber lautstark Lachen musste ich bisher sehr selten - bei diesem Buch regelmäßig.
Zu den angeblich "stereotypen" Charakteren brauche ich auch nichts mehr schreiben, darauf ist Netzwerkerin bereits eingegangen: Mara als widerwillige Heldin, die von Pubertären Problemen geplagt wird, der ungläubige Professor, der völlig perplex ist und Mara (und dem Leser) dennoch diverse Zusammenhänge erklären muss, der sich über die Vermischung der eigentlichen Mythologie mit Wagners Oper und der Nibelungensage durchweg aufregt (das ganze war absichtlich vermischt, wer das Buch gelesen hat, darf auch hier einige Male lachen).
Wie schon mehrmals geschrieben, dieses Buch darf man nicht als reines Fantasy oder Mythologiebuch sehen, hier steckt viel mehr dahinter. Man hat typische Teenybuchelemente, Comedy, Kritik.. und eben Fantasy und die Mythologie, was insgesamt für einen ausserordentlichen Spannungsbogen sorgt.
Ich würde das Buch auf jeden Fall jedem Empfehlen, der mal was anderes haben will als den 0815-Standart-Helden mit den 0815-Standart-Sprüchen und der Standart-Handlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erst durchgeknallt, dann abenteuerlich, 18. März 2011
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Länge:: 7:36 Minuten

Die ersten 50 Seiten dieses Buches haben mich mit einem unheimlich tollen Humor gelockt, bestochen und um den Finger gewickelt. In dem Buch beschreibt der Autor das Leben der 14jährigen Mara, die mit ihrer Mutter alleine lebt, nachdem der Vater die Familie verlassen hat. Die Mutter ist verdammt schräg drauf, denn sie trifft sich regelmäßig mit einer Gruppe von Frauen die sich die "Wiccas" nennen. Wer nun denkt, die Frauen treffen sich, um Backrezepte auszutauschen oder vielleicht Socken zu stricken, der täuscht sich. Eher treffen sie sich zu Baumsprechseminaren, in denen sie stundenlang vor Bäumen stehen und versuchen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Bei der Schilderung dieses Seminars musste ich ständig laut lachen und auch dann noch, als ein Ast in den Haaren der Mutter hängen bleibt und sie ihn sozusagen 'mit nach Hause schlört', weil sie ihn gar nicht bemerkt. Da Mara immer wieder ziemlich durchgeknallten Tagträumereien verfällt, denkt man zunächst auch, dass der Moment, in dem dieser Ast zu sprechen beginnt, nur ihrer Fantasie entspringt. Doch schon bald wird man mit Mara zusammen in ein rasantes Abenteuer gestürzt, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.

Denn der Ast erklärt Mara, dass sie eine Spákona ist, was so viel bedeutet wie 'Seherin' und dass es ihre Aufgabe ist, die Welt zu retten. Von dem Moment an wechselt die Geschichte immer wieder zwischen Realität und Fantasy, die daraus besteht, dass Mara Visionen hat. Vorrangig sind hier Elemente der germanischen Mythologie. Als Wegbegleiter steht ihr ein Professor einer Münchener Universität zur Seite. Allein diese Kombination macht dieses Buch für mich ein Stück weit besonders. Denn welcher Schüler erlebt schon gerne Abenteuer zusammen mit einem Lehrer?

Tommy Krappweis ist meiner Meinung nach der Schritt in die Jugendliteratur wunderbar gelungen. Ich kannte ihn zuvor nur aus der Samstag Nacht Show und erst bei Recherchen zu diesem Buch erfuhr ich, dass er Miterfinder von 'Bernd das Brot' ist. Zu diesen Dingen (und allen anderen, die Herr Krappweis so macht), braucht man jede Menge Humor und ich finde, diesen hat er wunderbar in den ersten Teil dieser Mara-Trilogie eingebracht. Zudem bewundere ich ihn für die Recherchearbeit, denn die germanische Mythologie ist ja nicht gerade eine Sache, die einem mal eben so in die Wiege gelegt wird. Die Sprache ist sehr bildhaft und gerade in Szenen, die sehr mystisch beschrieben wurden (hier denke ich speziell an eine Situation in der Schulklasse von Mara), sieht man die Personen förmlich als Film vor dem geistigen Auge vorüberziehen.

Nun freue ich mich auf den zweiten Band. Der dritte wird voraussichtlich im September 2011 erscheinen.

Mara - eine anfänglich recht durchgeknallte Geschichte, die mehr und mehr zum Abenteuer wird, aus dem man sich nur schwer verabschieden kann und ein Mädchen, das einem schnell ans Herz wächst. Toll!
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