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am 7. April 2007
Der dritte Fall Schorlaus / Denglers erhält ungewollte Aktualität:

Die E.ON ist gerade daran gescheitert, sich den spanischen Energiekonzern Endesa für 42 Milliarden Euro einzuverleiben.

Die "Heuschrecken" machen sich inzwischen nicht etwa nur über börsennotierte Aktiengesellschaften her, sondern entwickeln auch zunehmendes Interesse für Institutionen der öffentlichen Daseinsvorsorge. Durch die rasante Verschuldung der Gemeinden sehen sich diese gezwungen, ihr "Tafelsilber" zu verscherbeln. Und so wird kurzerhand aus einem öffentlichen Belang ein Investment.

Anders als die kommunale Daseinsvorsorge haben Investoren nur ein Ziel, nämlich das eingesetzte Kapital kurzfristig zu mehren. Ergebnis für den Bürger: Steigenden Kosten und abnehmende Qualität. Das war vor wenigen Jahren ausgezeichnet zu beobachten beim Kauf von "Thames Water" durch die RWE - von dem sich Schorlau für seinen Krimi hat inspirieren lassen.

Das zugrunde liegende Erfolgsrezept: Man kauft, spart das Objekt kaputt und verkauft es dann nach einigen Jahren wieder, allerdings als Sanierungsfall, bei dem dann der Staat als Retter auftreten darf - die Kosten werden sozialisiert.

Längst sind andere Energie- und Getränkekonzerne auf die letzte wichtige Ressource Wasser" aufgesprungen. Systematisch werden Mineralbrunnen weltweit aufgekauft und kommunale Wasserwerke - mit teilweise mafiöser Einflussnahme auf die Kommunalpolitiker - privatisiert. Eine Politikerin deckt diesen Schwindel auf - und wird aus dem Verkehr gezogen. Was zunächst als Herzinfarkt aussieht, erweist sich im Zuge der Ermittlungen als kaltblütiger berechnender Auftragsmord.

Schorlaus dritter Dengler-Krimi ist - wie der erste - von bedrückender Aktualität und ausgesprochen gut recherchiert. Er steht damit dem derzeitigen Erfolgsautor Frank Schätzing in nichts nach. Im abschließenden Kapitel "Finden und erfinden" stellt Schorlau dem Leser seine Quellen vor, die auch von seiner Internetseite heruntergeladen werden können - ein neuer interessanter Kommunikationskanal für Autor und Leser.

Fazit: Ein überaus bedrückender aber sehr lesenswerter Polit-Krimi mit einer Toten und viel Realitätsbezug. Nach einem schwächeren zweiten Krimi nun wieder ein Krimi mit dem Zeug zum Bestseller.
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am 30. November 2014
Das ist schade. Da hat einer mal einen wirklich brillanten und exzellent recherchierten Wirtschafts- und Politthriller in der Mache, und dann konterkariert er die Handlung mit einer billigen Räuberpistole auf Serienkriminiveau.
Schorlaus Roman über den Herzinfarkt der Abgeordneten Schöllkopf, die einem Großindustriellen in die Quere gerät, ist im Ansatz eine brillante Wirtschaftsstudie, die nebst dem exakten CV und der Lebensgeschichte des Konzernvorstands, dem Innenleben eines Konzerns und dessen ökonomischer Entwicklung auch Daten aus dem Innersten der bundesdeutschen Wirtschaftsdemokratrie und dem politisch-industriellen Komplex in einer Klarheit enthält, wie ich sie in einem Krimininalroman noch nicht gelesen habe.
Leider hat der Ermittler Dengler aber auch ein Privatleben, in dem die noch berufstätige rumänische Diebin Olga, welche von ihrem Angetrauten verfolgt wird, und der befreundete Maler eine Rolle spielen, der für 9 cent pro SMS sich als Kontaktperson für geile Datingportalsopfer zur Verfügung stellt. Es schmerzt wirklich, diesen Unfug zu lesen - angesichts der ansonsten brillanten und clever gestrickten wirtschaftlichen Verschwörungstheorie, die den eigentlichen Handlungsstrang des Romans bildet. Da kommen Ein-Sterne und Fünf-Sterne-Niveau in einem Roman zusammen.
Was mich an diesem Roman auch etwas stört ist die Verquickung von ernsthafter Recherche und Verschwörungstheorie. Gerade durch die zugrundeliegende Recherche könnte man hier ernsthaft vermuten, in Deutschland herrschten bereits russische Verhältnisse und die demokratischen Institutionen seien per se total korrumpiert. Klar gibt es sicher auch hier wieder ein paar Spinner, denen das einleuchtet, aber Wasser auf deren Mühlen sollte man nicht auch noch gießen.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. November 2013
In Denglers dritten Fall "Fremde Wasser" von Wolfgang Schorlau geht es, kurz gesagt, um die Privatisierung des Wassers. In einem atemberaubenden Kriminalroman geht es um die Machenschaften der Energiekonzerne und wie diese versuchen Einfluss auf Politiker auszuüben. Die (fiktive) konservative Politikerin, Angelika Schöllkopf, wird im Auftrag des "VED" (fiktiver Energiekonzern) aus dem Verkehr gezogen, da diese sich gegen eine Gesetzesänderung "Gesetz zur Beschränkung des Wettbewerbs" aussprechen will. Diese Gesetzesänderung wird benötigt, um so Zugang zum profitablen Wassermarkt zu bekommen. Die Tötung der Abgeordneten erfolgt durch einen beauftragten Killer.
Die Großmutter dieser Politikerin glaubt nicht an einen natürlichen Tod ihrer Enkelin und beauftragt den privaten Ermittler "Dengler". Dieser begibt sich mit seinen Rescheren in eigene Gefahr. Umrahmt wird die Story durch Olgas (Denglers Freundin) aus Vergangenheit stammende Probleme. Mehr soll hier allerdings nicht verraten werden.
Mir ist bei dem Lesen von Wolfgang Schorlaus dritten Dengler Roman die "Spucke im Mund" kleben geblieben. Ungeheuerliches tut sich inmitten unserer Gesellschaft auf. Mit dem wichtigsten Gut, was die Menschheit besitzt und benötigt, nämlich Wasser, wollen sich wieder einmal die wirklich Mächtigen in unserer Gesellschaft, also nicht die Politiker, ohne Skrupel und ohne Gewissen bereichern. Es ist einfach unbegreiflich, dass derartiges geschieht und kaum jemand aufschreit.
In seinem Nachwort "Finden und Erfinden" schreibt der Autor:" Die Figuren in diesem Buch sind ausgedacht. Der zugrunde liegende Sachverhalt ist es nicht. In diesem Krimi ist verdammt wenig erfunden." Das ist wahrlich erschreckend.
Wolfgang Schorlau weist zu dem Thema seines Romans auf einen Dokumentationsfilm hin "Wasser unterm Hammer". Diesen außerordentlich interessanten Film kann man sich auch bei YouTube anschauen. Wer diesen Film gesehen hat, weiß worum es Wolfgang Schorlau in seiner Story geht.

Es fällt mir schwer zu sagen, dass ich mich bei diesem Krimi sehr gut unterhalten habe, da die Story derart beklemmend und abartig ist. Jedem Krimi-Leser, der bereit ist, über den alltäglichen teilweise banalen Tatort-Tellerrand zu schauen, sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Man bekommt auf den knapp 270 Seiten eine geballte Ladung Informationen. Diese sind exzellent in eine Handlung sehr sympathischer Protagonisten eingebettet. Meinem Erachten nach ist "Fremde Wasser" ein absolutes Top Buch. Fünf Sterne sind absolut nicht ausreichend!
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am 12. Februar 2016
Als eine kerngesunde Bundestagsabgeordnete zu Beginn ihrer Rede im Plenarsaal tot am Rednerpult zusammenbricht, erregt der Vorfall nur kurz die Öffentlichkeit, ist sie doch eines natürlichen Todes gestorben. Nur die Mutter glaubt nicht daran und engagiert den ehemaligen BKA-Beamten Dengler als Ermittler. Dengler will den Fall erst gar nicht übernehmen, ein ansehnlicher Vorschuss stimmt ihn aber um. Denglers Ermittlungen laufen ins Leere, nirgendwo findet er einen Anhalt für ein Verbrechen, oder gar ein Motiv. Als er den Fall bereits abschließen will macht ihn stutzig, dass das Redemanuskript der Toten verschwunden ist und er stößt in ein Wespennest aus Wirtschaftskriminalität, Korruption und Mord. Ein zweiter Handlungsstrang beschreibt den Werdegang des „Linken" Stefan Commschröder, der sich korrumpieren lässt und zum Wirtschaftsboss aufsteigt. Schorlau nimmt einen Vorgang für diesen überdurchschnittlichen Roman zum Anlass, der klammheimlich von Statten geht und unserer aller Leben verändern könnte: Die weltweite Privatisierung und Kommerzialisierung der Wasserwirtschaft. Wie immer verquickt er Realität mit Fiktion in spannender Weise.
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am 16. Mai 2007
Wolfgang Schorlaus dritter Krimi spielt in einer Welt der Globalisierung, in der die Ressource Wasser immer knapper wird, in der der flüssige Rohstoff zu einem begehrten Gut und der Einfluss und die Macht darum zu einem zentralen Interesse großer Wirtschaftsunternehmen wird. Alles zugunsten einer verschärften Profitmaximierung.

In diesem Umfeld gibt es eine ganze Menge Möchte-Gern-Gewinnler, die ihren Reibach auf Kosten anderer, nicht sehr einflussreicher Bevölkerungskreise machen wollen. Aber es gibt auch die Trittbrettfahrer, die im Sumpf Organisierter Kriminalität ihren Gewinn durch körperliche Gewalt suchen. Also eine (be)frei(t)e Marktwirtschaft in einer globalisierten Welt, die neben wenigen Gewinnern viele Verlierer hat.

Schorlaus Krimi zeigt die inneren, psychischen Antriebe, die Menschen verführt, sich diesen Herausforderungen der Globalisierung auf Kosten anderer zu stellen. Dieser sehr modern geschriebene, sehr gut lesbare Krimi wartet dabei mit modernsten technischen Machbarkeiten bei der Aufklärung von (vorbereiteten) Wirtschaftsverbrechen ebenso auf wie durch sehr persönlichen Charakterisierungen der Personen und Figuren. Ein Krimi, der gut und unterhaltsam zu lesen ist und in Stuttgart, Berlin und anderen Ländern spielt. Ein sehr lesenswertes Buch!

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. März 2012
Hat Wolfgang Schorlau in den zwei ersten Fällen Georg Dengler in historische Fälle geschickt, Die blaue Liste: Denglers erster Fall Das dunkle Schweigen: Denglers zweiter Fall ist Fall drei ein wahrscheinlicher, jedoch fiktiver Thriller der in der näheren Zukunft Wahrheit werden kann.
Wie die ersten Fälle ist die Geschichte sehr gut recherchiert und die Figuren rund um den Ermittler Georg Dengler werden in interessanter Weise entwickelt.
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am 27. Januar 2013
Wasser- das wohl wichtigste Gut, das wir haben. Ohne Wasser wäre das Leben nicht möglich. Doch was passiert, wenn die Wasserversorgung privatisiert wird? Wolfgang Schorlau hat mit „Fremde Wasser“ einen Krimi geschrieben, wie er gerade in diesen Tagen nicht aktueller sein könnte, in denen die EU unsere Wasserversorgung vollständig auf den privaten Markt verschieben will.
In Schorlaus Krimi bricht eine Bundestagsabgeordnete auf dem Weg zum Rednerpult im Bundestag tot zusammen. Sie war eine ruhige Hinterbänklerin und sollte eigentlich nur verkünden, was längst hinter verschlossenen Türen ausgehandelt wurde. Eine Gesetzesänderung, die die Privatisierung der Wasserversorgung ermöglichen sollte. Die Diagnose lautet Herzinfarkt, doch die Großmutter der Abgeordneten glaubt nicht an das Ergebnis der Obduktion. Sie beauftragt den Privatermittler Georg Dengler damit, herauszufinden, was wirklich hinter dem Tod von ihrer Enkelin steckt. Und den kostet es einiges an Arbeit, die Zusammenhänge aufzudecken.
Dieser Krimi von Wolfgang Schorlau ist der bisher wohl brisanteste und realste Krimi um Georg Dengler. Der Kampf um die Wasserversorgung in der Dritten Welt, die Angst vor schlechter Wasserqualität durch die Privatisierung und die eiskalte Geldmacherei mit dem höchsten Gut der Erde lässt es einem manchmal kalt den Rücken runter laufen, muss man doch nur die Tagesschau gucken oder die Tageszeitung lesen um zu sehen, wie real diese Geschichte ist. Die Recherchearbeit von Schorlau ist an vielen Stellen fundiert zu erkennen und manchmal weiß man nicht, ob man sich noch in einem fiktiven Krimi oder in einer realen Geschichte bewegt. Wie viel Realität in „Fremde Wasser“ wirklich stattfindet, erläutert der Autor wie immer in seinem Nachwort, und dieses Mal muss man wirklich Angst bekommen, den fiktiv ist nicht wirklich viel an der Handlung. Um so deutlicher wird, wie viel Macht in diesem Bereich bei großen Energiekonzernen liegt und dass viele für das große Geld vielleicht immer wieder über Leichen gehen würde.
Ein beängstigend realer Krimi, der so aktuell ist, wie Wolfgang Schorlau selbst es sich vielleicht nicht vorgestellt hätte.
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am 28. Januar 2007
Ist das jetzt ein fiktiver Krimi, oder hat man etwa eine Dokumentation über die Machenschaften der Großkonzerne, der sogenannten "global player" in den Händen. Denglers dritter Fall ist wohl nach dem wirklich guten ersten Teil über die Treuhand uns dem etwas schwächeren, weil zusammengeflickten, zweiten Teil der bísher beste der erschienenen.

Gewohnt schwerfällig findet Dengler in den Auftrag den angeblichen Tod einer unbedeutenden Hinterbänklerin in Reihen des Bundestags zu hinterfragen. Alles deutet auf Herzinfarkt, nur die Großmutter hat daran ihre Zweifel, da alle in der Familie ein starkes Herz haben. Durch seine Freundin Olga muß er davon überzeugt werden den Fall zu übernehmen und erst, nachdem er den Fall schon zu den Akten legen will, der Auftritt eines auf ihn angesetzten Killers und das plützliche rege Interese seinen ehemaligen Arbeitgebers BKA, weckt seinen Spürsinn.

Gewohnt beschaulich geht es im dritten Werk des Newcommers Schorlau voran. Im Gegensatz zu den Vorgängern wird der Leser aber bereits von Anfang an in die Story eingebunden. Der über Leichen gehende Abteilungsleiter und das zur Absicherung geltende Computertagebuch des Killers, werden mit eigenen Handlungssträngen versehen und dienen so der Aufklärung über die Hintergründe.

Was die Bücher Schorlaus wirklich interessant macht ist das gut recherchierte Hintergrundwissen und die Tatsache, dass die üblichen Happy Ends bei ihm ausbleiben. Lediglich Teilerfolge werden erreicht, die einen schlechten Geschmack über die beschriebenen Aktivitäten der Reichen und Mächtigen hinterlassen.

Insgesamt betrachtet ereignen sich die Geschichten von Schorlau verdammt nah an der Wahrheit und man sollte sich vor Augen halten, dass diese Nähe zur Realität vom Autor durchaus gewollt ist. Man kann schon darauf gespannt sein, was die nächsten Bücher der Dengler-Reihe noch hergeben werden.
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am 23. Mai 2016
Mit diesem Buch bin ich endgültig Dengler-süchtig und habe schon Karten für die Schorlau Lesung in Hildesheim besorgt. Exzellenter Plot, sehr nachvollziehbare Realitätsbezüge (RWE Wasserstrategie) und überaus gut lesbar. Aber noch trinke ich meinen Espresso ohne Milch....
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am 30. Juli 2010
Wolfgang Schorlau versucht mit seinem Politkrimi einen Eindruck vom Kampf hinter den Kulissen der Macht zu vermitteln, der bedrueckend realistisch erscheint.
Bevor die Bundestagsabgeordnete Schoellkopf eine entscheidende Rede im deutschen Bundestag zum Thema Gesetzgebund im Bereich der Privatisierung der Wasserversorgung halten kann, bricht sie vor laufender Kamera zusammen und verstirbt an einem vermeintlichen Herzinfarkt. Nur ihre Grossmutter glaubt an einen heimtueckischen Mord und beauftragt den ehemaligen BKA-Zielfahnder und jetzigen Privatdetektiv Dengler mit der Aufklaerung des Falls. Dengler selbst ist nicht davon ueberzeugt, dass es sich hierbei um einen Mord handelt. Erst als er akribisch alle Teile des Puzzles zusammenfuegt wird ihm klar, dass er einem Mordkomplott auf die die Spur gekommen ist, hinter dem einflussreiche Vorstandsmitglieder des Energieversorgers VED stehen. Alles dreht sich um die weltweiten Privatisierungsbemuehungen in der Wasserversorgung und die damit zu erzielenden Gewinne.
Schorlau ist es erneut gelungen, einen spannenden und realistischen Politkrimi zu schreiben. Er versteht es glaenzend, die aktuelle Handlung mit Sequenzen aus der Vergangenheit zu paaren, ohne das dem Leser dies zunaechst auffaellt. Damit fuehrt er seine Leser zielgerichtet auf die "Loesungsspur" des Falls. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen bruchlos im Schlussteil des Romans zur aktuellen Handlung. Wie immer gibt es bei Schorlau kein richtiges Happy End und sein Finale ist eher abrupt. Letztendlich obliegt es dem Leser darueber zu urteilen, ob sich das Buch eher im Bereich der Fiktion oder Realitaet bewegt. Passend dazu ist Schorlaus Zitat am Anfang seines Romans: "Hoechste Guete ist wie das Wasser. Des Wassers Guete ist es, allen Wesen zu nuetzen ohne Streit." (Laotse)
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