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5.0 von 5 Sternen Der Maler Felix Mahr erzählt....
Felix Mahr, ein deutscher Maler, schreibt auf Wunsch seines Freundes, des Schriftstellers Heribert Caesar, einen Roman über den Aufstieg und Fall der italienischen Insel Zompara, auf der er seit über 20 Jahren lebt.
Im Haupterzählstrang berichtet Mahr, der Ich-Erzähler, über den durch legale und illegale Geschäfte reich gewordenen...
Veröffentlicht am 31. Juli 2009 von S. Epperlein

versus
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nach "Stephanie" Rosendorfers schwächster Roman
Sprachlich brillant und in "alter" deutscher Rechtschreibung, daher 2 Sterne. Sonst versucht uns Rosendorfer hier, wie das so viele Bücher tun, einzutrichtern, daß der Italiener der bessere Deutsche ist - was wir ja alle glauben, aber auch schon wissen. Es fehlt ein Höhepunkt, der Roman plätschert so vor sich hin, und noch dazu entschuldigt sich der...
Veröffentlicht am 28. Juli 2009 von Rainer Ehneß


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Maler Felix Mahr erzählt...., 31. Juli 2009
Felix Mahr, ein deutscher Maler, schreibt auf Wunsch seines Freundes, des Schriftstellers Heribert Caesar, einen Roman über den Aufstieg und Fall der italienischen Insel Zompara, auf der er seit über 20 Jahren lebt.
Im Haupterzählstrang berichtet Mahr, der Ich-Erzähler, über den durch legale und illegale Geschäfte reich gewordenen Armenier Kasparian, der durch sein Auftauchen und den Bau einer hochmodernen Villa einen Boom auf Zompara auslöste. Geld floss, Straßen, Hotels wurden gebaut, Touristen und Prominenten kamen und veränderten das Leben im zuvor geruhsamen Zompara nachhaltig. Aber all dies zerfiel, als Jahre später Kasparian Hals über Kopf die Insel verließ.

Diese Geschichte erzählt Mahr aber nicht gradlinig. Eingestreut findet man neben zahlreichen Anekdoten aus dem Inselleben, vor, während und nach der "Knall-Zeit", auch Berichte aus Mahrs vier Ehen, Geschichten um seine Töchter Linda und Lewina und seinen Stiefsohn Belmont.
Mahr und sein bester Freund Horadam, ein deutscher Objektkünstler, führen ein ruhiges Leben auf Zompara, treffen sich mit den Einheimischen in der Trattoria Vittoria und Ginos Bar, abseits vom Touristenboom, wenn da nicht Mahrs Beteiligung am Ende der "Knall-Zeit" wäre....

Fein geschliffen und wortgewandt mit viel (Selbst)ironie und Humor erzählt, kann man Herbert Rosendorfer verzeihen, dass der rote Faden der Geschichte ab und an verloren geht.
Die Zomparesen zeichnet er liebevoll und einfühlsam, Vittoria, ihre Tochter Amanda, Gino und seinen Sohn, Don Alfredo Difossa, Gubbo, selbst die als Hexe verschrieene Spidara.
Auch sonst bevölkern mit Horadam, Caesar, Veracci, Lankewitz, Frau Ehrtraud Kolbranz-Schüttling viele skurrile Figuren den Roman.

Fazit: eine Lektüre, die nicht nur im Urlaub zum Entspannen, Schmunzeln und Lachen einlädt, von Rosendorfer charmant erzählt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Italienroman, 20. Oktober 2009
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich habe dieses Buch gelesen, weil Elke Heidenreich es als Buch der Woche vorgestellt hat, und zwar praktisch als absolutes Muss für all diejenigen, die gerade auf einer italienischen Piazza in der Sonne sitzen und lesen wollen. Das denke ich nicht. Dieses Buch ist keine leichte Urlaubslektüre, sondern es gehört schon etwas Durchhaltevermögen dazu, das Buch nicht nach ein paar Seiten wegzulegen. Wenn man dann aber erst einmal richtig drin ist, ist es nicht schwer, das Ende zu erreichen. Und es lohnt sich wirklich. Die Sprache ist sehr schön, mit lustigen Wortneuschöpfungen, aber so schnell drüberlesen lässt sie sich nicht. Auch die Charaktere sind sehr interessant bis absurd. Die Geschichte ist eher nebensächlich. Eigentlich spielt sie kaum eine Rolle. Deswegen dieses anfängliche Problem weiterzulesen. Diesen Roman liest man aus anderen Gründen, nämlich weil der stille und sehr kluge Humor einfach großartig ist. Manchmal musste ich laut auflachen. Die Atmosphäre ist angenehm dargestellt. In diesem Sinn passt das Buch schon auf eine Piazza. Und wie gesagt die Charaktere, allen voran der Erzähler, dessen gesamte abstruse Lebensgeschichte dem Leser nahegebracht wird, und zwar mitsamt seinen vielen Ehen, in die er immer irgendwie hineingeschlittert ist. Diese Lebensgeschichte erzählt er von seiner Fluchtstätte vor den Frauen, einer imaginären Insel Italiens, und mischt gleichzeitig die Vorkommnisse der Insel unter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bella Italia, 27. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der neue Roman "Der Mann mit den goldenen Ohren" von Herbert Rosendorfer weckt beim Leser die Sehnsucht nach Italien. Die Handlung spielt auf der fiktiven Insel Zompara, die weitab von den Touristenströmen liegt. Aus diesem Grund lässt sich der Protagonist Felix Mahr auf der Insel nieder, um ungestört malen zu können und seinen Lebensabend zu genießen. Mit der Ruhe ist es allerdings schlagartig vorbei, als der schwerreiche Kasparian mit seiner Jacht vor Zompara auftaucht und beschließt, sich dort eine luxeriöse Villa bauen zu lassen. Im Handumdrehen wird die Insel Ziel des Jet-Sets und der Schickeria, Szenelokale und Boutiquen schießen aus dem Boden. Erst als Kasparian aus enttäuschter Liebe wieder die Insel verlässt, verzieht sich auch das Promigeziefer wie Rosendorfer es nennt und Ruhe kehrt wieder ein. Nicht alle Inselbewohner können sich mit dem plötzlichen Niedergang Zomparas abfinden. Nur Felix Mahr, der daran nicht ganz unbeteiligt war und sein Freund, der Beuys-Schüler Horadam genießen wieder die Stille. Der "Fall Kasparian" wird von Mahr auf höchst unterhaltsame Weise, gespickt mit köstlichen Anekdoten und Rückblenden auf seine vier gescheiterten Ehen, erzählt. Neben Mahr lässt Rosendorfer noch weitere exzentrische Figuren auftreten, so z. B. den Schriftsteller Heribert Caesar, der obwohl steinalt, die Insel jedes Jahr mit einer anderen Frau besucht, die entweder reich oder blaublütig sein muss.
Herbert Rosendorfer ist es gelungen, mit leichter Hand einen charmanten Italienroman zu schreiben, der ein liebevolles aber auch selbstironisches Bild auf unsere Italiensehnsucht wirft. Die ideale Reiselektüre oder um sich einfach ein paar Stunden auf intelligente Art und Weise unterhalten zu lassen.
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4.0 von 5 Sternen typisch Rosendörfer, 21. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Mann mit den goldenen Ohren: Ein Italienroman (Kindle Edition)
typischer Rosendörfer, schöne Sprache, irgendwie lebensnahe und witzige Geschichte.
Auf dem Kindle ist das Buch leider schlecht digitalisiert, Binde-, Gedanken- und Trennstriche wurden offenbar falsch behandelt und führen zu seltsamen Wortschlangen - die allerdings das Lesen nicht sehr stören
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nach "Stephanie" Rosendorfers schwächster Roman, 28. Juli 2009
Sprachlich brillant und in "alter" deutscher Rechtschreibung, daher 2 Sterne. Sonst versucht uns Rosendorfer hier, wie das so viele Bücher tun, einzutrichtern, daß der Italiener der bessere Deutsche ist - was wir ja alle glauben, aber auch schon wissen. Es fehlt ein Höhepunkt, der Roman plätschert so vor sich hin, und noch dazu entschuldigt sich der Autor mit einem Trick ständig dafür, daß er die Handlung nicht richtig in Schwung bringt. Ganz amüsant zu lesen, aber Dimensionen entfernt von den ersten "Briefen in die chinesische Vergangenheit", dem "Messingherz" oder gar der "Nacht der Amazonen". Wir warten auf den nächsten Rosendorfer, es kommt sicher etwas besseres nach!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Mann mit den goldenen Ohren, 9. Mai 2010
ein sehr unterhaltsames, gut und schnell lesbares Buch. Das Verhältnis der Deutschen zu Italien ist gut beschrieben bzw. persifliert.
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Der Mann mit den goldenen Ohren: Ein Italienroman
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