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am 10. März 2011
Das Buch von Tom Diesbrock hebt sich in sehr angenehmer Weise von der Masse der Ratgeberbücher á la "Wenn Du tust was Du willst, musst Du nie mehr *arbeiten*" ab. Psychologisch seriös, mit vielen hilfreichen Fragestellungen und ohne die Realitäten zu leugnen beschreibt der Autor die Möglichkeiten eines beruflichen Umstiegs. Und das gänzlich ohne nervende Fallgeschichten, die andere Berater immer als Beleg ihrer Kompetenz aus dem Hut zaubern.

Ein sehr gelungener Ratgeber oder auch Gedankenanstoß für alle, die sich fragen, ob ihr Jobpferd gestorben ist.
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am 18. März 2013
Es gibt einen witzigen Text darüber, was deutsche Bürokratie alles mit toten Pferden anstellt, statt abzusteigen. Es hilft nichts: Wenn das Vieh tot ist, nix wie weg. Da draußen gibt es jede Menge schöner, schneller, gesunder und liebenswerter Pferde. Seien Sie mutig. Gehen Sie raus und schnappen Sie sich eins, das Ihnen gefällt.
Ein realitätsnaher Ratgeber, der bei mir schon ein paar Nerven getroffen hat, obwohl ich noch nicht fertig gelesen habe.
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am 13. September 2012
Mit diesem Buch halte ich einen Ratgeber in der Hand, der mir einerseits meine Selbstverantwortung klar macht, andererseits sehr schlüssig aufzeigt, warum es oft so schwer ist, das zu tun, was ich eigentlich (!) für richtig und wichtig erachte. Ja, ich schließe mich den 'Vorschreibern' an: Tom Diesbrock verspricht an keiner Stelle einen Rosengarten. Er nimmt den Leser ernst.
Er zeigt a) Kriterien auf, die darauf hinweisen, dass ein beruflicher Wechsel angemessen ist, b) beschreibt ausführlich Hinderungsgründe und c) stellt danach ganz handlungsorientiert Maßnahmen und Hilfsmittel vor, mit deren Hilfe der Umsteige-Willige realistisch sein Ziel erreichen kann.
Wer mit Menschen arbeitet weiß, dass es meist nicht schwierig ist, Wissen zu vermitteln oder modellhaft Zusammenhänge aufzuzeigen. Schwierig für Klienten ist die Umsetzung. Schwierig ist es mit den Grüblereien, den Hinderern und den oft selbst in den Weg geräumten Stolpersteinen klar zu kommen beziehungsweise sie überhaupt zu erkennen. Der Autor verkauft mit diesem Ratgeber keine einfachen Lösungen, sondern erklärt profund und dabei herrlich unprätentiös, wie komplex die Entscheidung ist, ob wir beruflich umsatteln sollten. Mit seiner Hilfe können wir herausfinden, ob es Zeit zum Handeln ist und wie wir uns selbst helfen können, beruflich zufriedener zu werden. Sehr gern empfehle ich diese Veröffentlichung!
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am 6. Januar 2013
Durch das Buch wurden erst einmal die bisherigen Blockaden deutlich. Und es zeigte sich, wie wichtig es ist, nicht den richtigen Moment zu verpassen.
Beim nächsten Pferd wird alles besser.
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am 26. Januar 2011
"Das erste tote Pferd meiner Karriere war ein Medizinstudium. Ich hielt mich fünf Semester tapfer im Sattel, absolvierte sogar das Physikum - bis ich nicht mehr ignorieren konnte, dass die Medizin einfach nie mein Ding war", schreibt Tom Diesbrock in seinem gerade bei Campus erschienen Buch "Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab! Wie Sie sich die Freiheit nehmen, beruflich umzusatteln". In meinem Büro hat es einen Ehrenplatz bekommen bei den Büchern, die ich mit bestem Gewissen empfehlen kann.

Ich bin kritisch gegenüber der Traumjob-Neuorientierungswelle, die teils arg esoterisch angehaucht und nur auf die Zielgruppe sinnsuchender Frauen zielend lauter Coachs, Künstler und Möchtegern-Journalisten ins Prekariat treibt. Mein Ansatz war es immer, realistische, existenztragende und Arbeitsmarktadäquate Lösungen zu finden, weshalb sich mir bei manchen Werken und Herangehensweisen die Zehennägel aufstellen.

Bei diesem Buch ist anders. Tom Diesbrock macht keine falschen Versprechen. Er sagt, dass der Weg zum Traumjob kein Spaziergang ist und mit Arbeit verbunden ist. Er greift sich eine Phase heraus, durch die jeder Veränderungswillige gehen muss, die bisher aber eher geflissentlich ignoriert wurde: Die Phase der Erkenntnis, dass mein Pferd wirklich mausetot ist und ich handeln muss. Veränderungswünsche waren da meist schon vorher da, aber keine richtige Bereitschaft, leise Zweifel, Selbstbetrug ("mein Pferd ist nicht tot" oder "das Leben ist kein Wunschkonzert").

Das ist eine Phase, die manche Berufsfindungscoachs gar nicht erleben, weil dann die Coachees wieder weg sind (um meistens weiter auf ihren toten Pferden zu reiten). Letzte Woche habe ich darüber im Zusammenhang mit Krisen geschrieben, die einen aus dem Sattel werfen und zur Veränderung zwingen.

Dass es auch ohne die Radikalkur "Krise" gehen kann, wenn Sie sich nur genügend Zeit nehmen, belegt das Buch. Endlich mal ohne lange Checklisten und umfangreiche Talente-Tabellen, sondern mit leisen Worten, die auch Männer ansprechen (könnte ich mir vorstellen ;-) ) Warum vermeiden Sie notwendige Veränderung? Eine Beispielantwort mag lauten: Fehlende Interessen. Uns Coachs begegnen in der Tat oft Menschen, die gar keine Interessen haben. Und jede Menge Leute, die sich für talentlose, hoffnungslose Generalisten halten.

Das liegt allerdings oft daran, dass sie keine Zeit hatten, Interessen zu entdecken, beispielsweise weil sie immer nur mit der Karriere beschäftigt waren oder ihnen in der Kindheit keine Angebote gemacht worden sind. Wie soll ich, um ein Beispiel zu nennen, Leidenschaft fürs Klavierspielen entwickeln, wenn niemand mir das nahegebracht hat? Interessen werden von den Eltern und der Umgebung zumindest mitgestaltet.

Manche Menschen, die uns Coachs begegnen, erwarten, dass Ihnen die Lösung auf einem Silbertablett serviert wird - ohne Arbeit, ohne Abstriche und dann auch noch schnell. Doch wer Regisseur und nicht Komparse sein möchte (so der Titel eines Kapitels), muss selbst aktiv daran arbeiten, eine Lösung zu finden.

Das Entdecken von Interessen als Vorbereitung einer Neuorientierung ist ein längerer Prozess. Denn wenn eine Lösung noch gar nicht im Kopf ist, braucht sie Zeit, sich dort zu verankern. Wie alle neuen Ideen. Dieses Buch macht Mut, sich diesem Prozess zu stellen.
33 Kommentare|62 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Dieses Ab- und Umsteigerbuch ist in einer Sprache verfasst, die zwar leicht verständlich, mir aber streckenweise allzu salopp daherkommt. Der locker flockige Ton des Autors ist eventuell auf dessen eigene berufliche Biographie zurückzuführen. Denn laut Klappentext und seiner Website hat Tom Diesbrock eine kurvenreiche "Patchwork-Karriere" hinter sich. Aber jetzt hat er seine Erfüllung offenbar als selbständiger Coach gefunden. Warum er schließlich eine Praxis für Psychotherapie eröffnete, welche Ausbildungen er nach dem abgebrochenen Medizinstudium durchlief und wer seine Vorbilder sind, steht allerdings nicht auf seiner Website. Obwohl ich nicht der Meinung bin, nur Diplomsammler dürften anderen Menschen ihre Hilfe anbieten, wüsste ich gerne mehr über die Biographie eines Autors, der andere dazu ermuntert, neue Wege einzuschlagen.

Wenn ein Pferd lahm, sollte man tatsächlich absteigen. Und sei es auch nur dem Pferd zuliebe. Aber überträgt man die Metapher auf die Arbeitswelt, sieht die Sache schon wieder anders aus. Denn aus Liebe zu seinem Arbeitgeber, gibt selten jemand seine Stelle auf. Und ist das Pferd tot, sattelt man nicht freiwillig um, sondern weil man dazu gezwungen wird. Die rhetorische Frage des Autors, ob mir das Bild des toten Pferdes nach seinen Erläuterungen etwas weniger absurd erscheine, musste ich mit einem klaren Nein beantworten. Zustimmen kann ich jedoch der Meinung von Tom Diesbrock, dass es nicht ganz einfach ist, eine berufliche Neuorientierung in Angriff zu nehmen. Ob dies überhaupt notwendig ist, soll die Beantwortung von zehn Fragen zeigen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird das Ergebnis bei den meisten Lesern so eindeutig ausfallen, dass sie mit der Lektüre fortfahren. Und das ist gut so. Denn im Folgenden geht Tom Diesbrock auf all die Argumente und Strategien ein, mit denen wir unser Beharrungsvermögen rechtfertigen.

Im zweiten Teil entwirft der Autor eine Psychologie des Festhaltens und zeigt acht Schritte auf, die seine Leser auf dem Weg zum neuen Job gehen sollten. Dabei macht er auch auf die möglichen Stolpersteine aufmerksam. Ebenfalls zum zweiten Kapitel gehören Ausführungen über die Psychologie des beruflichen Umbruchs, Hinweise auf die konservative Arbeitsweise des Gehirn, Beschreibungen von Angst- und Stresssymptomen, Erläuterungen zur Psychologie der Glaubensätze und der mentalen Blockade sowie die Ermutigung, sich als Regisseur zu sehen, der mehr auf Transpiration als auf Inspiration setzte.

Der dritte Teil lautet: Absteigen! Umsteigen! Aufsteigen! Nachdem das tote Pferd von allen Seiten angesehen wurde, ist es nun an der Zeit abzusteigen und aktiv zu werden. Die zunehmende Verwendung des Ausrufezeichens weckte bei mir allerdings die Frage, ob dieses Buch wirklich aus der Reihe tanzt und mehr vermag als die Werke anderer Autoren. Denn je mehr Befehls- und Aufforderungssätze in einem Ratgeber zu finden sind, desto weniger nützen sie, ließ sich ein renommierten Neurowissenschaftler einmal vernehmen. Aber immerhin spricht Tom Diesbrock seinen Leser nicht so penetrant ins Gewissen wie andere Coaches und Berater. Und er stellt an den richtigen Stellen die richtigen Fragen und baut lästige Hindernisse auf, die der Leser zuerst zur Seite schaffen muss, bevor er wieder zum Nichtstun übergehen kann. Ein guter Trick, der vielleicht doch mehr bewirken könnte, als ich glaube.

Mein Fazit: Seit dem freien Willen nicht mehr so naiv gefrönt wird, wie es bei den Positivdenkern oft der Fall ist, hat sich in der Ratgeberliteratur einiges verändert. Tom Diesbrock ist zwar nicht frei vom Glauben an Verhaltensänderung durch Einsicht, widmet den Stolpersteinen aber so viel Aufmerksamkeit, dass ich sein Buch mit gutem Gewissen empfehlen kann. Da man ohnehin umsatteln muss, wenn das Pferd tot ist, kann man sich ja mit Tom Diesbrock zusammen auf die Suche nach einem neuen machen.
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am 26. Dezember 2013
...dasss ich nicht die positive Retenzsionen meiner Vorredner unterstützen kann. Auch weiss ich, dass ich ganz alleine selbst daran Schuld bin, dass mich das Buch nicht zufrieden gestellt hat. Schließlich liegt es an meiner falschen Erwartungshaltung und nicht am falschen Inhalt. Auch habe ich das Buch nicht zu Ende gelesen, da mir nach maximal der Hälfte die Lust daran verloren ging und ich deshalb den Rest nur noch überflog.

Warum also diese schlechte Rezension? Weil ich mich ernsthaft frage - bitte schreibt es in meine Kommentare - wem dieses Buch denn weitergeholfen hat? Der Autor predigt über Seiten hinweg, dass man an seiner Situation nur selbst schuld ist, man sich im Kreis dreht, einen Ängste und Unsicherheit blockieren, es einem an Selbstreflektion mangelt, man nur einen Tunnelblick hat und woher das alles kommt. Dabei fängt er an von Pontius und Pilatus und der Evolutionsbilologie.

Dem einen oder anderen Leser mag das ja ein inneres Gefühl der Erläuchtung geben. Aha - daher harre ich nun also schon seit so vielen Jahren in meinem Job fest. Aber was man nun mit dieser Erkenntnis, die bei mir zugegebenermaßen schon voher vorhanden war, anfängt - damit steht man im dunkeln. Es wird nur gesagt, dass nun viel Arbeit vor einem liegt... Jipiiiiee! Diese Erkenntnis hat mir noch gefehlt.

Für mich bleibt als Fazit nur zu sagen: Schade, dass ich es als Kindle Edition gekauft habe, so kann ich es nicht mal verschenken oder an einen Freund verleihen um mir meine Meinung bestätigen oder widerrufen zu lassen.
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am 30. Juli 2013
Den Tipp für dieses Buch habe ich aus dem Kreis der ersten Leser meines Blogs erhalten.

Zugegeben, ohne die persönliche Empfehlung hätte ich mir das Buch wegen des Titels vermutlich nicht gekauft (irgendwie keine sehr ansprechende Vorstellung, auf einem toten Pferd zu sitzen...). Da ich von der Tippgeberin jedoch sehr viel halte und weiß, dass ihr das Buch bei einem Burn-out sehr geholfen hat, bin ich dem Hinweis natürlich nachgegangen.

Gelesen habe ich einen Ratgeber, den ich denjenigen wärmstens empfehlen kann, die in ihrem Job unzufrieden sind und nach einem realistischen Ratgeber suchen, der keine falschen Versprechen macht. Das Buch ist geschrieben von einem Psychologen und Coach, der den Leser ernst nimmt und weiß, dass der Weg zum Traumjob von vielen Stolpersteinen gesäumt ist. Tom Diesbrock macht diese Stolpersteine bewusst und zeigt einen ganz konkreten "Projektplan" für die berufliche Neuorientierung auf.

Ein interessanter Überblick über die Psychologie des Festhaltens, kurzweilig zu lesen und tiefgründig zum Nachdenken mit konkreten Hilfestellungen zum Handeln.
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am 27. Mai 2014
Nur Mut zur Veränderung. Oder wollen sie den Rest Ihres Lebens berufliche Tätigkeiten ausführen, die Ihnen schon lange keinen Spaß mehr machen bzw. noch nie gemacht haben? Das Buch beleuchtet auf angenehme und seriöse Weise Möglichkeiten, sich beruflich zu verändern, und welche Schwierigkeiten dabei entstehen können - vor allem durch uns selbst. Denn unsere verschiedenen Ich-Anteile unserer Persönlichkeit arbeiten oft gegeneinander und sorgen für Konflikte. Natürlich gibt es auch Lösungen, diese Blockaden und Konflikte zu entschärfen. Sehr lesenswert.
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am 26. Mai 2014
Ich war sehr skeptisch einen psychologischen Ratgeber zu kaufen. Denn bisher fand ich noch keinen davon gut. Doch nachdem ich Tom Diesbrock im Deutschlandradio Kultur gehoert hatte war ich doch neugierig.

Ich selbst war in der Situation, dass mir durch veraenderte Lebensumstaende (Familiengruendung) bewusst wurde das mir meine Arbeit gar keinen Spass mehr macht. Ich zog aber gar nicht in Erwaegung zu kuendigen. Ich habe mich in so vielen "Gruenden auf dem toten Pferd sitzen zu bleiben" wieder erkannt, dass ich mitunter schmunzeln musste.

Kurzab durch das Buch fing ich an mir Gedanken zu machen und habe tatsaechlich meinen Beruf gewechselt bzw. bin noch dabei! Ich bin sehr dankbar dafuer!
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