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am 19. Mai 2007
Das Buch "Die Wolke" von Gudrun Pausewang ist schon seit Jahren ein Beststeller und wird häufig im Unterricht als Schullektüre gelesen. Nun wurde das Werk verfilmt und dabei stimmig und eindrucksvoll umgesetzt.

Hannah (im Buch: Jana-Bertha) lebt zusammen mit ihrer allein erziehenden Mutter (im Buch mit beiden Eltern) und ihrem kleinen Bruder im Dorf Schlitz in der Nähe von Fulda. Auf der einen Seite die bodenständige Tochter, die sich des Öfteren um den kleinen Bruder kümmern muss, auf der anderen Seite die erwachsen werdende junge Frau, die davon träumt, nach dem Abitur endlich aus dem Kaff, in dem sie groß geworden ist, zu entkommen. Wie jedes andere Mädchen in ihrem Alter ist sie gerne zusammen mit der Freundin am See zu sitzen oder geht auf Partys. In der Schule lernt sie den schüchternen Elmar kennen, später finden sich die beiden knutschend in dem Theaterraum der Schule ein...

Dann beginnen plötzlich die Sirenen zu heulen. Aus dem anfänglichen Gedanken an einen Probealarm wird helle Panik - es handelt sich um ABC-Alarm. Hannah muss nach Hause zu ihrem Bruder Uli, die Mutter ist auf einer Besprechung in Schweinfurt. Im Radio wird von einem Unfall in einem Kernreaktor berichtet, eine radioaktive Wolke treibt direkt auf Fulda zu...Hannah muss fliehen, zusammen mit dem kleinen Uli macht sie sich auf nach Bad Hersfeld, um dort in einen Zug zu gelangen. Doch der Weg dorthin erweist sich als ein Gang durch ein wahres Horrorszenario...

Wer das Buch gelesen hat und sich danach den Film ansieht, muss sich darüber im Klaren sein, dass man für eine filmische Adaption die Handlung straffen oder verändern muss. So wurde aus Jana-Bertha Hannah gemacht, eine Liebesgeschichte mit einem Außenseiter trat in den Vordergrund, die Figuren wurden moderner und der heutigen Zeit angepasst. Doch was dabei herauskam erweist sich als einer der besten Adaptionen eines Jugendbuches seit langem. In farblich akzentuierten Bildern, einer guten Kameraführung, eindrucksvollen Szenen angefangen bei der ausbrechenden Panik, Bildern von rennenden und hastenden Menschen, Ulis Unfalls und am Ende Hannahs Martyrium als Verstrahlte, sowie einer durchweg guten Besetzung aus unbekannten Jungschauspielern und altbekannten Gesichtern ist "Die Wolke" ein beeindruckender, qualitativer Film, für den man sich Zeit nehmen sollte. Nicht umsonst erhielt das Werk den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie "Bester Jugendfilm". Sehr zu empfehlen auch der Audio-Kommentar des Regisseurs.

Daher: 5 Sterne!
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am 12. März 2015
Vorweg: das dem Film zugrunde liegende Buch habe ich nicht gelesen, aber trotz "nur" 3 Sternen von mir sehe ich keinen Grund, das Buch nicht zu lesen, der Film weicht ja, wie von einem Rezensenten beschrieben, etwas davon ab, und das Thema Atomkraft ist wichtig.
Auch an Paula Kalenberg erinnere ich mich nicht, obwohl ich schon einige Filme mit ihr gesehen habe, sie hat offenbar keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
Das hat sich nach diesem Film geändert! Sie und Franz Dinda spielen ihre Rollen sehr ergreifend, nicht nur als Liebende, sondern Paula auch als große Schwester, die auf der Flucht vor der Wolke per Fahrrad ihren kleinen Bruder verliert. In den Szenen danach trauert man mit ihr, und auch später mit Glatze ist sie einfach nur sympathisch.
Als Liebesdrama, wie auf dem DVD-Cover steht, hätte ich dem Film 4-5 Sterne gegeben, gestört hat mich die Darstellung des Themas Atomunfall. Die Fluchtszenen der Bevölkerung in der betroffenen Region sind gut gemacht, aber die Folgen des Unglücks kommen (vielleicht bin ich da wegen meines Berufs überkritisch) mir nicht gut recherchiert herüber. Paula erbricht ein wenig, sie hat aber eine so schwerwiegende Verstrahlung durch radioaktiven Fall-Out (korpuskuläre Strahlung, wovon sie sich das meiste wohl in der Szene zuzog, als sie im Regen stand und schließlich zusammenbriach), daß außer dem Haarausfall weitere schwerwiegende Frühschäden auftreten müßten , mit Frühschäden meine ich unmittelbare oder in den ersten Wochen auftretende Störungen, nicht Spätschäden wie Leukämien , Schilddrüsenkarzinome und die Geburt von geschädigten Kindern durch Mutationen der Eizellen (die alerdings auch zu den Frühschäden zählen). Und warum bekam Franz Dinda keinen Haarausfall, aber später Veränderungen an der Haut und den Hinweis durch Ärzte, daß sein Überleben sehr fraglich sei?
Außerdem war die Kritik an der Kernenergie meines Erachtens am falschen Thema aufgehängt. Seit Harrisburg, Tschernobyl unf Fukoshima wissen wir, welche Gefahren sie birgt, aber der Nachsatz im Abspann, daß es 114 meldepflichtige Zwischenfälle gegeben habe, sagt wenig, wenn nicht erläutert wird, welche Störungen meldepflichtig sind.
Für mich ist die Gefahr durch Atokraftwerke kalkulierbar, ich bin ein strikter Gegner wegen des Problems der Entsorgung des Atommülls, welches doch meilen- und jahrzehnteweit von einer Lösung entfernt ist. Mit Recht geht es in der Auseinandersetzung um das Thema zur Zeit vielmehr um das Problem der Endlagerung: Immer noch ist da nicht mal der Hauch eines Ansatzes einer vagen Möglichkeit erkennbar, Schlagzeilen machen nicht die AKWs, sondern unsichere Salzbergwerke und marode Fässer, die z.T. im Wasser schwimmen und eine massive Schädigung wie Grundwasservereuchung verursachen können. Mit irrsinnigem Aufwand müssen sie geborgen und umgelagert werden.

Zurück zum Film: die Darstellung der Liebe des strahlenden, leider aber verstrahlten Paares ist dank toller Darsteller sehr gut gelungen, die gleichzeitige Kritik an der Atomkraft leider nicht.

Trotzdem: den Kauf der DVD habe ich nicht bereut, Paula Kalenberg und Franz Dinda haben toll gespielt, und unter dem Suchbegriff Paula Kalenberg habe ich bei Amazon und Wikipedia schon einige Filme gefunden, die ich wahrscheinlich meiner Sammlung zufügen werde.

Doc Halliday
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Wer sich unter "Die Wolke" ein Szenario à la "The Day After" oder "Das letzte Ufer" bzw. dessen Remake vorstellt, braucht gar nicht mehr weiterzulesen...

Die Ausgangssituation des Films ist wirklich bedrückend und aus dem Thema hätte man auch etwas großartiges und bedrückendes machen können. Ich muss zugeben, dass ich den Roman nicht gelesen habe, aber den Film habe ich gesehen und war extrem enttäuscht.

Der Film konzentriert sich auf die junge Hanna. Sie ist Teenager und wohnt mit ihrem kleinen Bruder (und dessen Hamster Max...) und ihrer Mutter in der Nähe von Frankfurt - unweit eines AKW. Ihr Verehrer Elmar ist erst seit drei Monaten in ihrer Klasse und hat noch nicht viel zum Unterricht beigetragen oder geschweige denn überhaupt ein Wort mit ihr gewechselt. Hannas Mutter fährt kurzfristig weg und überlässt den kleinen Bruder in ihre Obhut. Als Hanna zu spät zum Unterricht kommt und eine Frage nicht beantworten kann, springt Elmar ritterhaft ein und lässt die Antwort vom Stapel. Der erste Schritt für die junge Backfischliebe ist getan. Einen Tag später holt er sie unter einer Prüfung raus und es kommt zum ersten Kuss (geht aber schnell). Während des Kusses ertönt der ABC-Alarm. Im AKW (das übrigens niemals im Film gezeigt wird), kam es zum Super-GAU. Die Menschen fliehen in Panik - außer natürlich Hanna, die ihren Bruder aufpicken muss. Als sie ihn zu Hause vorfindet, macht sie sich nicht auf die Socken wie ihre Nachbarn, die sie alle mitnehmen wollen, sondern hört dummerweise auf die Obrigkeit. Die Polizei und die Medien verbreiten nämlich den Schwachsinn, dass man im Keller sicher ist und nur Fenster zu schließen braucht... na ja, schließlich sind ja alle Keller verbleit und der Asbestgeruch ist nur das kleinere Übel... Außerdem harrt Hanna auf ihre junge Liebe, den erst vor 5 Minuten "kennengelernten" Elmar. Dessen Eltern stinken vor Geld und schon ist man vor seinem Sohn am Flughafen. Elmar, der seinen Eltern nachfolgen soll, denkt nicht dran, hat während der Flucht natürlich nix besseres zu tun, als sich ein paar LPs zusammenzusammeln (!!!!), bevor er den Sportwargen seines Alten klaut und Hanna abholen will. Die hat mittlerweile einen Anruf von ihrer Mutter erhalten, die sich in unmittelbarer Nähe der Gefahrenzone aufhält. Da sämtliche Nachbarn, die sie mitnehmen wollten, mittlerweile vondannen sind, flieht es sich besser auf nem Drahtesel. Schnell wird Hamster Max zurückgelassen. Währenddessen kommt Elmar bei Hanna an, die bereits ausgeflogen ist. Mit seinen LPs gehts zum nächsten Bahnhof. Dort wurden Sonderzüge eingerichtet, die aus der Gefahrenzone die Menschen evakuieren. Die werden größtenteils jedoch von der Polizei aufgehalten, da aufgrund des Chaos der gesamte Verkehr zusammengebrochen ist. Auf der Flucht vor der todbringenden Wolke (die namensgebende Wolke ist eine Gewitterwolke und höchstens 5 Sekunden im Film zu sehen) drängen sich die Menschentrauben in den Bahnhof. Dort treffen sich - wenn auch auf Entfernung - auch Elmar und Hanna wieder, die soeben einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat nur um kurzerhand wieder getrennt zu werden. Erschöpft (und ohne jede Erklärung) sinkt Hanna zu Boden und lässt sich erstmal vom Regen berieseln. Sie kommt in einem Krankenhaus unter. Natürlich ist sie radioaktiv verseucht. Hanna trifft Elmar jedoch wieder - doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern...

Der Film lässt kein Klischee aus. Was normalerweise eine Standardvorgehensweise ist - Einführung von einigen wenigen Charakteren, um aus deren Sichtweise die Katastrophe aufzuzeigen - gerät hier etwas ins Wanken. Das Ergebnis mutet wie eine Bravo-Fotolovestory an. Die Gefahr durch Radioaktivität könnte durch alle anderen Krankheiten Hannas (oder gar Elmars, was angesichts Hannas Aufenthalt im Regen total schwachsinnig ist) ersetzt werden.

Natürlich ist die Situation nicht alltäglich sondern eine Katastrophe, aber Hanna verhält sich komplett kindisch - mit verheerenden Folgen für ihre Umgebung. Sie verlässt sich eher auf einen ihr eher unbekannten Mitschüler als ihren Bruder in Sicherheit zu bringen.

Die Polizei - mit ihren witzigen Vorschlägen - würde bei diesen Panikamokläufen nicht die Leute aufhalten können - im Gegenteil, die fünf Männekes in Grün würden niedergemacht werden, wenn sie die Leute aufhalten würden (und wie man im Film hört aber nicht sieht gar auf diese schießen würde), die ihr Leben in Sicherheit bringen wollen - sofern die Polizei überhaupt noch da wäre in solchen Fällen. Die Regierung, die diesen Kappes verbockt hätte, wäre wohl kaum noch mehr im Amt, weil sie das Vertrauen der Bevölkerung mangels Atomausstieg verloren hätte, wenn weite Teile Deutschlands verstrahlt sind und die Todesrate in die zigtausende steigen würden und Sonderzüge??? Die Bahn schafft es ja nicht einmal, die normalen Fahrpläne einzuhalten... Die Flucht durch leere Dörfer (die nicht anders aussehen als in einem normalen Kuhkaff nach Ladenschluss) ist im Film schnell erledigt und das Hauptaugenmerk wird wie bei "Love Story" auf die beiden Jung-Protagonisten gelenkt - kein großer Meilenstein der deutschen Filmgeschichte...
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am 1. Juni 2014
Ich frage mich, was Gudrun Pausewang zu dieser Verfilmung sagt. Der Film hat außer de Katastrophe zu Beginn fast nichts mit dem Buch zu tun, sondern ergeht sich in einer seichten Liebesgeschichte. Die gesellschaftskritischen Aspekte, die das Buch so intensiv machen, werden hier nur ganz am Rande gestreift. Ich habe Buch und Film in einer 8. Klasse im DU behandelt und gebe hier auch die Meinung der Schüler weiter: Als Film ganz OK, als Verfilmung absolut nicht gelungen.
Man kann dem Film allerdings zugute halten, dass sich bei einem Vergleich sehr schön thematisieren lässt, wie sich die Filmindustrie den Ansprüchen des Publikums beugen muss.
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am 1. Mai 2016
Entgegen der mäßigen bis schlechten Bewertungen spreche ich mich ganz klar für diesen Film aus- im Gegensatz zu sämtlichen schlecht animierten amerikanischen Katastrophenfilmen braucht dieser Film nicht viele Special-Effects, um eine ordentliche Portion Spannung zu erzeugen. Für einen deutschen Film ist dieser Film ganz gut inszeniert und kommt der Realität ziemlich nahe.

Auch die Kulissen sind gut gewählt und unterstreichen die bedrückende Atmosphäre- ein alter Bahnhof, auf dem eine Massenpanik aufbricht, Müll liegt überall auf den Straßen, nachdem die Menschen ihre verstrahlte Heimat verlassen haben. Staus auf den Straßen und überfüllte Lazarette in abgelegenen Städten.

Der Film transportiert die Emotionen der Menschen und das ausbrechende Chaos nach der Katastrophe, auch wenn man diese nicht direkt zu sehen bekommt, meiner Meinung nach sehr gut.

Ich vergebe daher vier von fünf Sternen, denn zu fünf fehlt noch das letzte Bisschen tatsächliche Realitätsnähe. Auch gegen Ende hin verliert die Handlung etwas an Spannung, aber das Ende rundet die Sache trotzdem ab.
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am 8. September 2006
Ich habe den Film im Frühjahr im Kino gesehen und war vollkommen hingerissen von diesem Film. Zum einen weil die Story einen zwangsläufig zum Denken anregt und zum anderen durch die wirklich hervoragende Leistung der Darsteller. Die Entscheidung der Produzenten auf wirklich unbekannte Gesichter zu setzen hat sich wirklich gelohnt denn so kommt die Story intensiver und realistischer rüber. Die Kritik das sich der Film nach dem eigentlichen Kernunfall in die Länge zieht kann ich zwar verstehen, jedoch empfinde ich es eher als ein gutes Mittel um die Story weiter zu vertiefen. Alles in Allem ist es sehr schön zu sehen das Deutschland es immer wieder schaft auch ohne Millionen Dollar Budgets like Hollywood sehr gute Filme zu produzieren! Sehr gut!
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am 16. April 2007
Der Film "Die Wolke" ist meiner Meinung nach ein richtiges Meisterwerk. Oft als schlechter Teenie-Film verspottet wird er von den Leuten die an Hollywood-Gemetzel, Tod, sinnloses Sterben (und davon zu viel) gewöhnt sind. Selbige Leute behaupten Massenpanik wäre nicht genug, eine Teenagerromanze und zwar eine ganz schlechte. Doch der Schrecken dieses Films liegt auf einem anderen Schwerpunkt. Natürlich gehört die sog. "Massenpanik" dazu... wie ich das sehe ist sie in diesem Film zu genüge vorhanden. Hätte der Regisseur das noch länger ausgebreitet wäre der Bogen überspannt gewesen. Dadurch, dass er das nicht getan hat, konnte er seinem Film den nötigen Schliff geben. Auch dann bricht die Spannung nicht ab... das was so schlecht Bewertet ist, erfüllt nur kein Klische. Das ist die Tatsache, die den Hollywood-Verwöhnten missfällt. Zwei Teenager die sich lieben... die nach dem ersten Kuss denken sie seien füreinander geboren. Elma bemüht sich zu Hana zu kommen, weil er so in seiner überzeugten Liebe drin ist, dass er sie einfach nicht vergessen kann und sie suchen muss. Teenager sind nicht immer so wie es American Pie vorschreibt. Einmal rauf und wieder runter. Teenager steigern sich in ihre erste große Liebe hinein, sind dramatisch bis zum geht nicht mehr und überzeugt von ihrer Sache. Auch in solchen Zeiten! In sofern ist die Teenagerliebe in diesem Film besser dargestellt wie in jedem anderen Film den ich bisher gesehen habe.

Dieser Film ist absolut empfehlenswert. Ein großes Lob an alle die ihn ermöglicht haben und dafür verantwortlich sind.
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am 18. Oktober 2009
Den Roman habe ich schon seit Jahren im Deutschuhterricht hier in England verwendet. Der Film ist wie alle andere von einem Roman entstehenden Geschichte natuerlich etwas kuerzer und halt anders als im Roman.Die fuer den Film erfundene Liebesgeschichte war verstaendlich.Am meisten fehlte mir die Szene mit den Grosseltern, wo unsere Heldin ihren Kahlkopf blossstellt. Immerhin war der Film grossartig.
Alan willert
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am 30. Januar 2008
Vorneweg: Ich habe das Buch nicht gelesen, konnte mir den Film also "unbelastet" ansehen.
Nachdem ich die anderen Kritiken gelesen hatte, habe ich nicht sehr viel von "Die Wolke" erwartet. Aber am Ende des Films, nachdem auch der letzte Ton der verklungen war, war ich sprachlos und ergriffen. Den beiden Hauptdarstellern gelang es, dass ich mir die beklemmende, hoffnungslose Situation nach einem Atomunfall wirklich vorstellen konnte.
Natürlich sehe ich auch einige Schwächen - aber die werden durch das gute Spiel der Hauptdarsteller und durch die notwendige politische Botschaft wieder aufgehoben.
In einer Zeit, in der Atomkraft wieder als "umweltfreundliche" Lösung diskutiert wird, sollte man jedem Menschen raten, sich diesen Film anzusehen. Selbst wenn sehr lange nichts passiert und selbst wenn die AKWs's immer sicherer werden: Das absolute sichere AKW gibt es nicht und wird es nie geben! "Die Wolke" gehört für mich in den Lehrplan jeder Schule!
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am 8. August 2006
Zuerst möchte ich sagen , dass mir dieser Film sehr gut gefallen hat . Die Schauspieler "leben" ihre Rollen , alles ist sehr realistisch dargestellt und manchmal so wirklichkeitsnahe , dass man glauben könnte diese Katastrophe wäre in Deutschland wirklich passiert .

Der Film weicht nur in einigen wenigen Punkten vom Buch ab , z.B dass die Protagonistin eine Jugendliche ist und sich im Verlauf des Films verliebt . Doch diese Abweichungen stören keineswegs , sondern machen den Film nur noch interessanter .

Dieser Film ist meiner Meinung etwas Besonderes und ein Denkanstoß für uns alle !
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