earlybirdhw2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden lagercrantz Cloud Drive Photos WHDsFly praktisch Siemens Learn More Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket Autorip SummerSale

Kundenrezensionen

38
4,7 von 5 Sternen
Khaos Legions
Format: Audio CDÄndern
Preis:7,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das letzte Werk des schwedischen Melodic Death Metal Flaggschiffes ARCH ENEMY liegt bereits vier Jahre zurück und die Neueinspielungen von den Klassikern auf "The Root Of All Evil" waren zwar sehr gelungen, machten aber eigentlich nur Hunger auf ein reguläres Studio Album der Combo. Bereits im Vorfeld warnte die Band, dass "Rise Of The Tyrant" nicht jedem schmecken mag, aber das Werk war entgegen dieser Aussage ein brachialer Volltreffer, obwohl man vieles anders machte und auch einiges mit Gewalt erzwingen wollte. "Khaos Legions" hingegen geht da wieder einen Schritt zurück, birgt jedoch so einige Überraschungen.

Der Schritt zurück geht definitiv in Richtung "Anthems Of Rebellion". Bestes Beispiel hierfür ist sicherlich "Yesterday Is Dead And Gone", das stark an "Leader Of The Rats" erinnert, jedoch seinen eigenen Charme besitzt. Die Mischung aus brutalem Melodic Death Metal und verspieltem Gitarrenspiel, lässt den Song sofort als einen typischen ARCH ENEMY Opener erkennen. "Bloodstained Cross" legt einen guten Zahn zu, bremst aber im Chorus für einen eingängigen und hymnischen Chorus zwischendurch ab.

Technisch kann man den Gebrüdern Amott wieder einmal gar nichts vormachen. Einzigartige Leads, furiose Soli und Melodien, die man nur von ARCH ENEMY kennt und darum auch so liebt. Neben der ebenso tighten Rhythmusabteilung sei natürlich auch Frontschreihals Angela Gossow lobend erwähnt. Was die Frau an Growls aus ihrem Körper holt ist sowieso bis heute unbeschreiblich und natürlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein Teil des Erfolgs ihr zuzuschreiben ist.

Nun zu den etwas anderen Tracks. "No Gods, No Masters" ist für ARCH ENEMY Verhältnisse extrem rockig und soft ausgefallen, jedoch gefällt der Track schon nach wenigen Durchläufen ganz gut. Apropos Durchläufe - es hat schon einige gebraucht bis ich auf "Khaos Legions" die richtig guten Momente gefunden habe, denn diese sind etwas besser versteckt als zuvor. Aber mit "Through The Eyes Of A Raven" hat man wieder eine Bandhymne geschaffen die sogar "We Will Rise" im Live-Set ablösen könnte. Neben den elf regulären Tracks hat man auch noch ein Intro und zwei kurze Instrumentals eingebaut. Diese sind sehr stimmig, lassen einen verschnaufen und passen eigentlich immer sehr gut zum darauffolgenden Track. Wer das 'Khaos' auf dem Album sucht, der wird spätestens noch mit "Vengeance Is Mine" fündig werden. Eine derbe Abrissbirne, mit radikaler Gitarrenarbeit und wütendem Gebrüll.

Die Schweden mit der deutschen Frontfrau, liefern mit "Khaos Legions" genau das, was der Fan erwartet, aber dennoch auch ein paar Überraschungen und Experimente. Somit ist Album Nummer acht eine rundum solide Sache geworden, die so manch guten Song für die Live-Shows mitbringt und keinen enttäuschen sollte.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Mai 2012
Also, Death Metal ist eigentlich überhauptnicht mein Fall. Ich liebe cleanen Gesang, kann mit der okkulten Ästhetik der Black und Death Szene überhauptnichts anfangen, und so weiter... Ich fürchte daher dass ich dieses Album kaum mit anderen, ähnlichen Veröffentlichungen vergleichen kann. Hinter Arch Enemy steckt aber so viel mehr. Musikalisch und textlich mag ich dieses Album eigentlich garnicht dem Melodic-Death Genre zuordnen. Viel zu oft lockern interessante Breaks die Musik auf und lassen hier und dort einige progressive Ansätze durchschimmern. Besonders während der vielen Ein- und Überleitungen wird klar dass sich hier ein paar richtig gute Musiker ausgetobt haben, denn die unterschiedlichen Stimmungen werden fast ausschließlich mit bloßen Instrumenten erzeugt. Beim hören fällt das kaum auf weil man bei den verträumten Lead-Gitarren, die einen netten Kontrast zu der an sich sehr schnellen Musik bilden, wirklich Bilder sieht. Angela Gossow zeigt sich ebenfalls von ihrer besten Seite und man merkt der Frau ganz deutlich an wie viel Zeit und Mühe sie in ihren Gesangsstil investiert. Ihre Vocals in "through the Eyes of the Raven" sind im Chorus so wütend und giftig dass es eine wahre Freude ist und auch während der anderen Songs gibt sie einfach alles.

Ein Album also dass gleichzeitig eingeschworene Death-Metal hörer begeistert, aber auch mich mal für eine Weile aufhorchen lässt (normalerweise höre ich eher Heavy und Speed-Metal der Marke Helloween). Das Teil verbreitet einfach positive Energie und macht Spaß! 5 Sterne!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Keine Band ist mir in den letzten Jahren unter gekommen die so gekonnt Melodie, Härte und filigranes Gitarrenspiel in sich vereint hat wie Arch Enemy. Die Schweden mit der deutschen Frontfrau Angela Gossow spielen Tour um Tour und veröffentlichen seit Jahren nur starke Alben die sich trotz eindeutiger eben erwähnter Trademarks voneinander unterscheiden. Dabei erkennt der Hörer Arch Enemy auch auf dem brandneuen Werk "Khaos Legions" direkt heraus, wenn ein Lied irgendwo läuft. Das hat schon einige Nachahmer hervor gerufen die natürlich auch eine blonde Frontfrau zu bieten haben, dem Original können sie aber keinesfalls das Wasser reichen. Arch Enemy haben mal wieder ein geniales Cover, eine Art unkitschiges Comicmotiv was die Band als "Khaos Legion" darstellen kann. Neben einigen flotten Nackenbrechern sind es aber auch die Midtempohits die live und auf CD super zünden. "Bloodstained Cross" zum Beispiel beginnt derb, wird dann im Chorus eingängig, was viel zur Abwechslung der Songs beiträgt. "No Gods, No Monsters" ist dermaßen eingängig das gefällt auf Heavy Metal Fans. Lediglich das raue Gekeife der Frontfrau Angela könnte (immer noch) einige Traditionalisten stören, die Gitarrenjünger freuen sich dann an drei kurzen Instrumentalen. Diese Zwischenstücke lockern die Scheibe wirklich gut auf. Fassen wir zusammen: Tolle Musiker, Songs mit Biss und Hitqualität und ein satter Sound. Das ist Arch Enemy 2011!
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich habe noch nicht lange "Arch Enemy" für mich entdeckt. Mein erster Kontakt mit der Band war die "Doomsday Machine". Wem diese CD gefällt, für den wird auch das Album "Khaos Legions" was sein. "Melodic Death Metal" mit der hammermäßigen Angela Gossow, besser gehts kaum.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Dezember 2013
Als erstes fällt die wirklich miese Verpackung auf.
Unnötig groß (das Booklet definiert "Platzverschwendung" neu) und mit den schlechtesten Halterungen, die ich seit der Erfindung der unsäglichen "Steelbooks" erleben durfte.
Man bekommt die CDs nur mit purer Gewalt aus der Hülle. Da gibt es keinen Trick oder so.

Nachdem ich mir das reguläre Album reingezogen habe, griff ich zur Bonus-CD. Nach mehrmaligen Versuchen meinen Laptop zum Abspielen zu überreden, schaute ich mir die Scheibe genauer an und stellte fest, dass sie relativ komisch gepresst ist und auch kein "Compact Disc Digital Audio"-Logo drauf hat. Pfui! Kopierschutz!

Soweit ich weiß, müssen in Deutschland kopiergeschützte CDs entsprechend gekennzeichnet werden und dürfen nicht einfach als normale Audio-CDs verkauft werden - denn das sind sie einfach nicht.

AutoRip gibt es für die Bonus-CD leider auch nicht - Amazon hat wahrscheinlich keinen Windows-XP-Rechner mit ASPI-Treibern mehr... ;)

Wäre das Album nicht so gut und Dank Blitzangebot(9 Euro irgendwas) auch halbwegs günstig gewesen, hätte ich den Murks zurückgehen lassen. Aktuell kostet die Un-CD hier 16,99 - das ist viel zuviel für den damit verbundenen Ärger.

Bei vernünftiger Verpackung und ohne Abspielschutz wäre mir Khaos Legions (Limited Edition) 5 Sterne Wert. So halt nur 3.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2012
Zu der Platte und den Songs im Einzelnen will ich gar nicht viel verlieren. Es besteht kein Zweifel, dass alle Songs genial sind. Doch in Sachen "Sound" ist es irgendwie merkwürdig. Die Platte "Rise Of The Tyrant" hat mich noch mehr überzeugt, sie klang roher und deftiger. Das lag wohl an den Randall-Amps. Nun haben ARCH ENEMY Marshall. Halte ich für nicht so gut, der Sound bei den Khaos Legions ist zu dünn geraten. Der definitve Arch Enemy-Sound ist für mich auf "Rise Of The Tyrant" zu finden.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 1. Dezember 2014
Elf Jahre ist es jetzt her, daß ich die Band der Amott-Brüder für mich entdeckt habe, und als junger Metal-Noob überwältigt war von der Tatsache, daß eine Frau Gossow derart brutal growlt und grunzt. Als Fan von Melodeathkapellen wie In Flames, Soilwork, At The Gates, Nightrage war Arch Enemy damals auch genau meine Kragenweite. Und auch wenn sich mein Musikgeschmack seither etwas gewandelt hat, die Band konnte mich noch mit jedem Album mitreissen. Ob mit einem "Burning Bridges", auf dem Johan Liiva noch als letzter männlicher Sänger gebrüllt hat, dem Durchbruchalbum "Anthems Of Rebellion", oder dem wirklich genialen "Rise Of The Tyrant" - selbst als ich schon immer mehr Thrash und Death Metal hörte, war die Band vor allem mit letzterem Album noch weit oben auf meiner Hitliste.
Logisch, daß "Khaos Legions" dann auch gleich fieberhaft erwartet und in die Sammlung geholt wurde.
Und dann ging mir plötzlich jedes Interesse an der Band verloren. Anders als alle Alben zuvor konnte mich diese Scheibe überhaupt nicht mehr mitreissen. Ich hatte das Gefühl, Arch Enemy versuchten, sich von einer erwachseneren Seite zu zeigen, indem sie ihren Sound nun softer und leichter zugänglich gestalten - "Khaos Legions" kam mir vor, als hätte man der einstigen Bestie alle Zähne gezogen. Und das war so demotivierend, daß ich die Band lange Zeit komplett aus den Augen verloren habe.

Erst jetzt, nachdem ich "War Eternal" (auch nach langer Skepsis) doch noch günstig erstanden habe, habe ich auch "Khaos Legions" wieder ausgegraben, um die Alben zu vergleichen und herauszufinden, was mich damals so gestört hat.
Es brauchte eine Weile, mich nun doch irgendwie daran zu gewöhnen und auch positive Seiten zu entdecken, aber mit allen Alben vorher kann sich diese CD dennoch nicht messen.
Obwohl sich die Band an vielen Stellen mit ordentlichen, schnellen Thrashriffs richtig einen abholzt, löst man die Aggression doch viel zu oft wieder durch sanfte, poppige Parts auf, nimmt dem Ganzen durch melancholische Refrains die Wucht. Das erste Beispiel dafür ist gleich der zweite richtige Song - "Bloodstained Cross". Er startet mit Geballer, baut dann mit einer düster bedrohlichen Bridge Spannung auf - sehr passend dazu der Text an dieser Stelle "All the prayers in the world won't help you now" ... und dann verpufft die Wirkung dieser Drohung, als der Refrain plötzlich ruhig und mit einer ganz lieben, schönen Melodie daherkommt, und bloß Angelas Gekreische verhindert, daß der Song jetzt zum Poprock wird. Soll das jetzt irgendwie einen Kontrast darstellen? Tut es. Aber in meinen Augen keinen gelungenen. Da macht man es in "Cult Of Chaos" schon besser: Auch hier bildet der langsam groovende Refrain einen Kontrast zu den schnellen Strophen. Allerdings ohne in Kitsch abzudriften, hier bietet man schön bedrohlich, schleppenden Groove-Metal. Störend empfand ich hier nur das Drumming, das einem Lars Ulrich Ehre gemacht hätte, aber zu dem Rhytmus nicht so ganz passt bzw. ihm irgendwie den Schub nimmt. Das Drumming an sich kommt mir stellenweise überhaupt recht einfallslos vor, und der Drumsound scheint irgendwie auch sehr kraftlos produziert.
Von den oben erwähnten "lieben" Melodien gibt es übrigens auch noch unzählige - und Amott setzt diese spielerisch auch meisterlich um, keine Frage. Sehr oft haben diese Melodien deutlich erkennbar klassische Einflüsse, was das musikalische Niveau der Band wohl auch eigentlich aufwerten sollte. Das Problem ist nur: Mir klingt das viel zu brav. Es wird mitunter so schnulzig, daß ich mich frage, ob ich versehentlich irgendwelche Schlager aufgelegt habe - wie gesagt, einzig Angelas Röhre erinnert, daß da noch Arch Enemy läuft.
Dabei ist die Melancholie gar nicht das Problem - auch früher waren die Alben sehr melodisch und auch damals oft schon von klassischen Einflüssen durchsetzt und hatten auch ruhigere Parts - allerdings klangen sie damals interessanter, mitreissender, und auf keinen Fall nach Schlagerschnulze. Zudem wurde dieses Element gekonnt mit der Aggression von Thrash-, Heavy und etwas Death Metal kombiniert. Nicht so hier. Hier holzt man sich teilweise durch schnelle Riffings, um dann plötzlich komplett damit zu brechen und die Leadgitarre traurig vor sich hinweinen zu lassen. Und dann kommen dazu noch die Midtempo-rocker, wie z.B. "No Gods, No Masters" - an sich ein netter Song. Das Problem ist für mich nur, daß er (und andere seiner Art) als etwas ruhigerer Song kaum einen Kontrast zum Rest bildet, der trotz aller Wut immer wieder in ruhigere Gefilde ausschweift.
Und noch ein Wort zu Angelas Gesang: Dieser klingt durch das allgegenwärtige Doubletracking irgendwie undefiniert und verwaschen. Schade drum.
Soviel zu den Dingen, die mir hier nach wie vor unangenehm auffallen.
Aber das Album hat durchaus seine guten Seiten. "Under Black Flags We March" z.B. ist eine lupenreine Judas-Priest-Hommage mit Hymnencharakter. "No Gods, No Masters" ist ebenfalls eine coole, etwas melancholische Midtempohymne, deren einziges Problem ist, daß sie als "Ballade" des Albums nicht so heraussticht, weil man eben mit ähnlich "soften" und "schnulzigen" Elementen auch in den aggressiveren Songs arbeitet. "Cruelty Without Beauty" kracht ordentlich und schafft zwar auch Abwechslung durch wechselndes Tempo, bleibt dabei aber immer bedrohlich und heavy. Sehr geil hier das an Slayer erinnernde Intro, der Death Metal Part mit dem Blastbeat und der langsamere Refrains, der mit den Keyboards eine Hitchcock-artige Stimmung aufbaut. "Cult Of Chaos" gehört ebenfalls zu den besseren Songs, wie gesagt stört mich hier nur das Drumming ein wenig. "Vengeance Is Mine" wartet mit atemberaubend schnellen Riffs auf, auch sehr thrashig, und hier verbindet man gekonnt wie früher die melodischen Parts mit den härteren Elementen. "Through The Eyes Of A Raven" kommt stellenweise bitterböse daher, und ist eher langsam, gemächlich und baut dann wieder hymnenhafte Mitsingstellen ein. Nett.
Auch die restlichen Songs haben ihre guten Seiten, aber leider auch vieles, was mir etwas sauer aufstößt.
Vielleicht hätte man mit der Produktion noch etwas mehr aus dem Album herausholen können, diese klingt diesmal leider ungewohnt schmalbrüstig und weniger druckvoll als sonst, was den Sound nochmal einen Ticken softer wirken lässt.

Viele werden das Album anders sehen als ich, und daher das, was ich als Schwächen sehe, eher positiv bewerten, das ist mir klar.
Für mich ist "Khaos Legions" jedoch das bis dato softeste Werk der Band, und obwohl ich mittlerweile auch einige guten Seiten daran entdeckt habe, ziehe ich die Vorgänger des Albums vor.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2011
Ganze vier Jahre haben sich Arch Enemy mit ihrem neuen Album Zeit gelassen.
Auch dieses Mal lohnt sich die Anschaffung der Hammergruppe rund um Frontröhre
Angela Gossow. Was gleich auffällt ist, dass die Band auf "Khaos Legions" eine
Ecke langsamer zu Werke geht. Dies hat sich aber schon auf dem letzten Meisterwerk
"Rise of the tyrant" angedeutet. Auch hier sind wieder die mittlerweile typischen
Melodien vertreten, die nur von Michael und Christopher Amott stammen können.
Songs wie der melodische Opener "Yesterday is dead and done", "Under black flags
we march" oder der geile Kracher "Cult of chaos" sind erstklassige Songs um nur
mal drei der insgesammt 14 Nummern ( 11 + 3 Instrumentals) zu nennen. Andy Sneap
hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Damit hat er "Khaos Legions" genau den
Anstrich gegeben, den die von Angela Gossow hervorragend gegröhlten Songs brauchen,
um den Erfolg der Band noch weiter auszubauen, top. Wer will dieser Truppe in dieser
Richtung überhaupt noch den Thron streitbar machen. Fazit: Mal wieder alles richtig
gemacht! Eine Vollbedienung für alle A.E. Fans und die, die es noch werden wollen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 5. Dezember 2013
Was Arch Enemy hier abliefern ist ein schlichtweg geniales Metal Album (auf die genauere Kategorieeinstufung will und muss man hier gar nicht eingehen)

Hier geht's knallhart zur Sache, es werden keine gefangenen gemacht und selbst Leute die mit Growls nicht viel anfangen können, könnten hier überzeugt werden.

Das Album beginnt nach einem kurzen aber perfekt passenden Intro direkt mit der ersten Singleauskopplung "Yesterday is dead and gone". Der song ist vollkommen zurecht die erste Single gewesen. Doch dann folgen mit Bloodstained Cross (mein Favorit des Albums) und Under Black Flags we march 2 weitere Bretter die einfach nur perfekt sind. Danach kann dieses extrem hohe Niveau nicht ganz gehalten werden, bis dann mit "through the eyrs of the raven" der nächste Kracher folgt.

Die Limited Edition enthält ein Booklet sowie noch eine weitere CD mit gelungen Zugaben.

Es wird schwer sein dieses Album nochmal zu toppen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 1. September 2015
Als ich No Gods No Master das erste mal auf einem Festival hörte, wusste ich dass ich mich bei dieser Band noch genauer reinhören möchte. Ich besorgte mir War Eternal, 3 Collection mit Wages of Sins, Doomsday Machine & Anthem of Rebellion und die Khaos Legion. Ich finde alle Alben davon sehr gut, aber Khaos Legions ist schon ein Meisterwerk.

Der genialste Song darauf ist No Gods No Master. Eine Metalhymne die mich bisschen an In Flames - Only For The Weak erinnert. Richtig gute Songs die live natürlich nicht fehlen dürfen und dem Publikum so richtig einheizen. Alle Songs auf dem Album sind regelrechte Ohrwürmer, lediglich 3 Songs finde ich mager: Khoas Overtoure, We are Godless Entity und Turn To Dust.

Auch Lieder die live kaum gespielt werden kann ich nur empfehlen: zB Through The Eyes Of A Raven - echt der Hammer, Bloodstained Cross, Under Black Flags We March, Thorns In My Flesh.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
War Eternal
War Eternal von Arch Enemy (Audio CD - 2014)


Doomsday Machine
Doomsday Machine von Arch Enemy (Audio CD - 2005)