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45
4,0 von 5 Sternen
Born Again (Deluxe Expanded Edition)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2010
Born Again erschien 1983 und somit war Ian Gillan der Nachfolger von Ronnie James Dio bei Black Sabbath. Am Schlagzeug saß wieder (kfr.) Bill Ward. Dazu waren natürlich Geezer Butler und Tony Iommi am Start. Ward wurde auf der anschließenden Tour durch Bev Bevan (ELO) ersetzt.

Die Platte ist bei der schreibenden Zunft und auch bei vielen Fans nicht gut weggekommen. Kaum eine Platte polarisiert so wie "Born Again". Woran lag das?
Zuerst einmal ist die Produktion nicht gut. Ein gewisser Robin Black? hat das Ganze zu dunkel, zu düster, zu basslastig aufgenommen. Ich vermute, dass die Vorgabe war, sich wieder so ähnlich wie 1970/71 anzuhören. Das klappte aber irgendwie nicht. Ich bin mir sicher, dass Martin Birch (der Produzent der vorherigen 2 Studioalben) das besser gemacht hätte. Ian Gillan bemüht sich nach besten Kräften und schreit sich die Seele aus dem Hals. Ich habe Ian selten so gut wie hier gehört. Aber irgendwie konnte das nicht gut gehen, der Deep Purple-Sänger bei Black Sabbath.

Trotzdem ist die Born Again eine gute Platte geworden, mir gefällt sie jedenfalls. Sie ist aber eben anders als mit Dio. Gute Songs sind `Trashed`, `Disturbing the priest` (super Geschrei) und `Born again`. Auch `Hot line` ist prima (der schreit ja schon wieder). `Zero the hero` ist auch nicht zu verachten.
4 Sterne für eine gute, aber irgendwie bemüht wirkende Platte, aber Gillan hat hier große Form.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2008
Nachdem Gesangsgott Ronnie James Dio nach der erfolgreichen und bombastischen Mob Rules World Tour Black Sabbath 1982 verlassen musste, weil es Unstimmigkeiten beim Abmischen des Live Albums Live Evil gegeben hatte, holten sich Black Sabbath den ehemaligen Deep Purple Sänger Ian Gillan an Bord. Viele Fans und Kritiker befürchteten ein schlechtes Album, ein Zugeständnis an die Plattenfirmen, aufgenommen aus Geldgier (Ian Gillan war pleite, sonst wäre er nie bei Black Sabbath eingestiegen). Die Kritiker fühlten sich seinerzeit bestätigt und Born Again gilt heute als DAS SCHLECHTESTE Black Sabbath Album (die Alben danach waren ja eher Tony Iommi Solo-Alben mit Black Sabbath als Alibi-Namen, um mehr Platten verkaufen zu können, als es mit dem Namen Iommi alleine möglich gewesen wäre). Es ist auch das letzte Black Sabbath Album, auf welchem Gitarrist Tony Iommi, Bassist Geezer Butler und Drummer Bill Ward noch einmal gemeinsam im Studio zusammenarbeiteten, ehe das Karussel der Bassisten, Drummer und Sänger sich ab 1986 zu drehen begann.

Ich finde, dass dieses Album eine einmalige Momentaufnahme ist, zu Unrecht völlig unterbewertet und verrissen. Musikalisch klingen Black Sabbath hier alles andere als wie eine Deep Purple Kopie, wie Ozzy Osbourne damals ironisch diese Elefantenhochzeit kommentierte. Das Album Born Again ist das bis dato härteste, düsterste und auch experimentellste Black Sabbath Album, instrumental knüpft es an Mob Rules, aber auch an das Frühwerk aus der Ozzy Phase der Band, Master Of Reality von 1971 an. Hier wabern zähflüssige Doom Riffs wie Lava aus den Boxen, vor allem beim bombastischen Zero The Hero.

Der Opener "Trashed" steht in bester Neon Knights / Turn Up The Night Tradition: Kompromisslos hart und für gewöhnlich als Opener immer der schnellste Song eines Black Sabbath Albums. Ein wahnwitziges Gitarrensolo, wirklich toller Gesang Ian Gillans, fette Powerchord-Riffs, bombastisches Drumming, melodiös, düster und eingängig.

Das Instrumental "Stonehenge" ist rein durch das Keyboard Geoff Nichols dominiert, sehr atmosphärisch und getragen, aber nicht so abgefahren und finster wie das doomige "E 5150" von Vorgängeralbum "Mob Rules". Leider etwas zu kurz.

"Disturbing The Priest" ist wirklich der düsterste Song des Albums und auch der finsterste in der Bandgeschichte. Hytserisches Gelächter Ian Gillans, ein fiese Gitarrenmelodie wie ein Widerhaken, ein stampfender Rhythmus, sehr atmosphärisch und geheimnisvoll in der etwas ruhigeren Songmitte. Dennoch trotz der vielen Tempiwechsel sehr eingängig!

"The Dark": Bass Geblubber Geezer Butlers, sehr merkwürdig, aber als Intro zum nachfolgenden Song unerlässlich:

"Zero The Hero": Dooo(((O.O)))ooom! Lava! Ein geniales Gitarrenriff Tony Iommies, bizarre Soundeffekte durch Geezer Butlers Bass, ein in den Strophen rappender Ian Gillan und ein sehr hymnischer Refrain, ein aberwitziges Gitarrensolo und ein schleppender, zähflüssig getragener Rhythmus. Ein Höhepunkt des Albums!

"Digital Bitch"... Dieser Song klingt etwas zu fröhlich und fällt aus dem Gesamtkontext des Albums etwas heraus, erinnert in der Tat etwas mehr an Deep Purple als an Black Sabbath.

Der Titelsong dann ist wieder düsterer und langsamer, eine Ballade. Sehr psychedelisch. Hat Remineszenzen von "Spirit Caravan" aus dem Ozzy Ära Album "Paranoid". Ein trauriges Lied, sehr gefühlvoll, Ian Gillan singt im Refrain im höchsten Falsett seit Deep Purples Child In Time, in den Strophen eher dann ruhiger und gefühlvoller. Dazu leichte Tribal Drums kurz vor dem Solo Iommies. Ein super Song!

"Hot Line"... Ähem, wie dreist hat Iommi von Smoke On The Water das Riff gestohlen? Ein zu poppiger Song

"Keep It Warm"... Nunja, ähnlich belanglos wie Hot Line, nur etwas langsamer und behäbiger. Aber ebenfalls ZU fröhlich und kaum in das Gesamtkontext des Albums passend. Eher ein Ian Gillan Solosong.

Laut den Credits zeichnet Tony Iommi nicht nur für die Gitarre, sondern auch für "Flute" also Querflöte verantwortlich, nur kann ich nicht erkennen, in welchem Song.

Die Produktion, also der Sound des Albums wird zu häufig bemängelt. Es fehlt das grobe, spritzig freche und Dröge von Mob Rules. Man sagt hier auch "matschig" zu. Ich finde, es passt aber zu den Songs. Es klingt bombastisch, aber auch eben ÜBERPRODUZIERT.

Das Cover des Albums: Genial! Ian Gillan hasste es seinerzeit, ebenso wie den Sound des Albums. Warum? Das Cover drückt Black Sabbath eloquenter aus, als alle anderen Albencover jemals zuvor. Düster, gemein, fies!

In der Tat ein alles andere als leichtverdauliches Album. Aber KEIN Flopp, sondern ein Geheimtipp, eine unentdeckte Perle im Fundus der Band. Für mich neben den von Dio gesungenen Alben Heaven And Hell, Mob Rules und dem Ozzy Frühwerk "Master Of Reality" das BESTE Black Sabbath Album und auch das letzte Black Sabbath Album, was den Bandnamen wirklich noch zurecht trägt, ehe es zum Sänger/Bassist/Drummer - Wechsel Dich - Spielchen Iommies gekommen ist.

Cheers!
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2007
Manchmal verschlägt es einen doch wirklich die Sprache wenn man hier die Rezessionen liest: Hauptkritikpunkt ist wohl der "schlechte Sound"... Was soll das? Vergleicht man den Born Again Sound mit Mob Rules oder irgendeinem anderen Black Sabbath Album davor, so sollte iegentlich jedem auffallen, dass Born Again vom Sound her viiiel besser ist. Basslastig, düster, geheimnisvoll, die Lieder sind mit Specialeffekten gefüllt.... aber der Sound ist ja nicht alles was diese CD ausmacht. Kommen wir zu den Liedern....

TRASHED (5/5)

Schneller Opener, der aber nicht kurz und geduckt wie sonst herüberkommt sondern eher bombastisch, majestetisch.... Zwischen durch singt Ian auch sehr interessante, gruselige Melodien. Super!

STONEHENGE (4/5)

Ein unheimliches Instrumental mit epischen Klängen, zum Schluss kommt noch Herzklopfen dazu.... das ist ein guter Einstieg für....

DISTURBING THE PRIEST (5/5)

Könnte viele abschrecken: Beginnt mit einem wilden Riff und absolut hysterischem Lachen von Ian Gillan... man könnte fast meinen, dass sei Black Metal ^^... In der Mitte wird es (leider) etwas ruhiger, zum Schluss kommt aber wieder der Anfangsriff. Der härteste Track der CD.

THE DARK (4/5)

Wieder ein Instrumental, diesmal kürzer als "Stonehenge". Ist aber auch ein Tickel Gruseliger und geht direkt in....

ZERO THE HERO (5/5)

...über. Dieses Lied stellt dann den Höhepunkt des Albums da. Düsterer groove und geiler Riff, einprägsamer Refrain, wieder sehr gruselig.

Mehr kann man dazu nicht sagen....

DIGITAL BITCH (5/5)

Der erste Track der nicht gruselig ist, sondern eher fröhlicher - aber auch sehr gut. Etwas schneller als die vorigen Tracks - hier werden auch die Deep Purple Einflüsse klarer: Klingt stellenweise ein bisschen nach Highway star....

HOT LINE (5/5)

Cooler Riff, aber das beste an diesem Stück ist einfach Gillan. Die Melodie in der er die strophen und vor allem den Refrain singt ist einfach so schaurig schön und passt zu seiner hohen Stimme .... fantastisch.

KEEP IT WARM (4/5)

Erinnert etwas an "Sweet Leaf" kommt aber nicht ganz an dieses heran. Aber ein gelungener Abschluss für das neben Dehumanizer am härtesten und am unterbewertetsten Album der Sabbs....

... und einem der besten ;)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gleich zu Anfang das geniale "Trashed" - ich liebe es seit dem Erscheinen dieser unendlich guten und doch ganz anderen Sabbath-Platte. Damals beim konzert in den 80igern kam doch tatsächlich mit "Smoke on the water" ein Purple-Stück zum abschluß. Schon immer oder sehr lange gibt es paralele Entwicklungen bei beiden Bands - nur, der Gitarrist Iommi (Mr Riffs) ist Sabbath immer treu geblieben, das war ja bei Purple schon immer anders. Ich kann nichts gegen dieses Werk schreiben, das titelstück "Born again" ist eines meiner meistgehörten Rockstücke und ich bekomme immer Gänsehaut von diesem ganzen Album. Die Produktion ist seltsam, der Sound hat mich schon immer irritiert, aber er wurde damals so gewählt und im Laufe der Jahre find ich es auch ok so. Born Again ist eine Platte für Entdecker, sie zeigt uns immer wieder etwas neues, sehr interessantes und wird somit immer in meinem CD-Player oder mindestens in dessen Nähe, bleiben
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
schlecht geworden ist es keineswegs. songs wie trashed und zero the hero absolut super ! oder digital bitch sind absolute highlihts dieser scheibe.
nach ozzys ausstieg und dios rauswurf wußte man wohl nicht so recht wie es weitergehen sollte. ich glaube bis heute , daß es geplant war nur die eine scheibe mit gillan aufzunehmen. für mich ein richtig gutes album aber man sollte neben black sabbath auch deep purple mögen sonst kommt man mit dem gesang von gillan nicht klar !!!!! denn er gibt hier teilweise alles und wer purple kennt weiß was das heißt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2013
1983 erschien "Born Again", und wurde in der Besetzung: Tony Iommi (Guitar), Geezer Butler (Bass), Bill Ward (Drums) und erstmals Ian Gillan (Vocals) eingespielt.

Mit "Heaven & Hell" und "Mob Rules" konnten Black Sabbath zwei grandiose Scheiben verbuchen. Sänger Ronnie James Dio verabschiedete sich aber nach ebendiesen Alben, und somit war man beim Heavy-Flagschiff Sabbath gezwungen, einen neuen Mann für den Gesang zu verpflichten. Das Personalkarusell drehte sich immer weiter, letztendlich konnte man mit Ian Gillan aber einen erfahrenen Kompositionspartner finden, und auch Bill Ward saß wieder hinter dem Drumkit und ersetzte dort Vinnie Appice.

"Born Again" ist die typische Hard Rock-Scheibe der 70er bzw. 80er. Ian Gillan hatte auch an einigen Songs mitgeschrieben. Mit "Thrashed", "Stonehenge", "Disturbing the Priest", "Zero the Hero" und "Digital Bitch" sind sogar einige Hits der Gruppe vertreten, die allesamt eher nach Purple, denn nach Sabbath klingen. Es gibt aber auch solche Hymnen wie etwa den Titelsong und "Keep it warm". Insgesamt fiel das Album aber doch eher schwächer aus, und konnte den Vorgängern meines Erachtens nicht das Wasser reichen. Auch der druckvolle Bass, der hier leider zu stark in den Vordergrund gestellt wurde, lassen die Songs irgendwie *blasser* erscheinen. Obwohl auch diesmal Black Sabbath bzw. Tony Iommi die Produktionshoheit hatte, klang alles etwas lasch und zu schwachbrüstig (außer der Basssound), und konnte sich leider nicht richtig entfalten und zur Geltung kommen.

Alles in allem ein gutes Black Sabbath Album, das trotz meiner (leichten) Kritikpunkte in keiner Sammlung fehlen sollte. Diesmal blieb der große, kommerzielle Erfolg aus, obwohl das Album in Großbritannien sogar bis auf Platz 4 der Charts einstieg. Leider verließ auch Ian Gillan nach diesem Werk die Band, und das Personalkarussell drehte sich erneut...

Fazit: Gutes, eher durschnittliches Werk. 4 Sterne!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Juli 2004
Nach dem Rausschmiss des begnadeten Gesangsgottes Ronnie James Dio aufgrund schwerer Querelen beim Mixing-Prozedere des Livealbums LIVE EVIL suchte sich Iommi einen ebenbürtigen Rockstar als Ersatz: Deep Purple Frontman Ian Gillan verleit mit seinem sehr hohen, Falsetto Gekreische dem ohnehin schon sehr düsteren und brutalen Album Born Again einen ungewohnten Kontrast und passt sehr viel besser zum Sound der Band, als Kritiker zunächst angenommen hatten. BORN AGAIN ist das wohl düsterste und brachialste Sabbath Album überhaupt, auch das musikalisch experimentierfreudigste und virtuoseste. Also keine Deep Purple Kopie, wie Alt-Sänger Ozzy scherzhaft anmerkte. Von Gillan kennt man ebenso wie von Dio keine Drogenskandale. Schade das dieses kreative Lineup so kurz <Bestand hatte, denn es hatte sehr viel Potential! Produziert wurde dieses Album von Soundboard Koryphäe Robin Black, der sich durch seine Arbeit mir Jethro Tull einen veritablen Ruf erarbeitete. Die Songs sind allesamt klasse bis schlimmstenfalls mittelmässig.
TRASHED ist eine flotte Rocknummer, die sehr bekannt ist und gut abgeht. Ich kannte das Lied schon lange bevor ich dieses Album besaß, ohne es mit dem Namen Black Sabbth in Verbindung gebracht zu haben. Klingt ähnlich wie Never Say Die oder Neon Knights, nur etwas wilder, brachialer, aber auch fröhlicher.
STONEHANGE ist ein sehr gelungenes Instrumental aus Keybord und Percussion. Sehr Atmosphärisch und geheimnissvoll, schade, dass es nur knapp zwei Minuten Dauert.
DISTURBING THE PRIEST: Gillan schreit in Rob Halford-verdächtigen höhen und lacht böse, wie ein Dämon. Dieses Stück ist sehr düster, fetzig, dynamisch, abwechslungsreich und dennoch mystisch-geheimnisvoll. EIne echte Perle im Fundus der Band, wenn nicht sogar einer der zehn besten Sabbath-Songs überhaupt. Rythmisch ist es sehr interessant arrangiert.
THE DARK: Dunkles, düsteres Bass Gewaber, ein dunkles Instrumental, welches übergeht in das ungestüme und brutale
ZERO THE HERO: Dieser Song ist sehr langsam und schleppend mit famoser Giatrren und Bassarbeit. Rhythmisch sehr simpel, aber Bass und Gitarre biehten einen interessanten Kontrast zueinander. Gillans Gesang ist hier Monoton, fast schon rappend (!!!), der Refrain geht aber gut ins Ohr.
DIGITAL BITCH ist ein klassischer Heavy Metal Song im Judas Priest Gewand, mit leichten Deep Purple Einschlag. EIn netter Aufhorcher, mehr aber nicht.
BORN AGAIN ist eine melancholische Ballade, düster, geheimnisumwoben, traurig, psychedelisch, ein guter Song für Beerdigungen und verregnete Nachmittage.
HOT LINE ist wieder so ein deep Purple Versatzstück, nur härter, für das Abschlussstück KEEP IT WARM gilt leider das selbe. Nicht, dass diese Songs schlecht wären, nur klingen sie nicht ganz sooo nach Black Sabbath und passen auf diesem insgesamt sehr dunklem und harten Album nicht ins Bild.
Dennoch rate ich jedem, nicht auf die zerreissenden Kritiken zu hören, die dieses Album zu Unrecht unter Wert verkaufen, denn es ist wirklich klasse. Jeder der dran zweifelt, wird sehr schnell vom Gegenteil überzeugt und mehr als positiv überrascht werden!
Schade, dass es von der dazugehörigen Tour anno 83 kein Livealbum im Stile Live Evils gibt, denn es wäre interessant zu hören, wie Falsetto-Schreihals Gillan die alten Ozzy-Stücke interpretiert hätte.
Kein Black Sabbth Album macht dem Namen so sehr alle Ehre, wie BORN AGAIN.
CHEERS!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2004
Born Again wurde seinerzeit von allen Seiten zerrissen: hartgesottene Sabbath-Fans konnten sich mit mit Ian Gillan als Sänger nicht anfreunden, da sein Image nicht so recht in das Konzept passte. Gillan-Fans hingegen wussten nicht, ob sie lachen oder weinen sollten, als ihr Idol plötzlich dämonische Verse sang (bzw. kreischte).
Überraschenderweise verausgabt sich Gillan hier am Mikro mehr als Osbourne und Dio zusammen. Obwohl ich die beiden Vorgänger sehr schätze, muss ich zugeben, dass der Gesang der bis dato "härteste" von Black Sabbath ist. Gillan kreischt und schreit, als sei er der Höllenfürst höchstpersönlich. Das Teil hatte übrigens auf der Insel die zweitbeste Chartplatzierung nach dem 73er "Sabbath Bloody Sabbath" - durchaus verdient. Denn bis auf zwei Ausnahmen allesamt klasse Tracks sind auf "Born Again" vereint - und der Name Black Sabbath steht zurecht. Einflüsse à la Deep Purple sind eigentlich Fehlanzeige, Iommi hat die musikalische Kontrolle, Gillans (mit)verfasste Texte entsprechen dem Band-Image.
Insofern schon ein Muss für Sabbath-Fans, weil Gillan sich als einer der mittlerweile unzähligen Vokalisten der Band tapfer schlägt. Und für Gillan-Fans gleichermaßen, denn er ist in Top-Form. Nur ein Jahr später kommt die Reunion mit seinen alten Weggefährten von Deep Purple - ein Mainstream-Einheitsbrei, dem er und die Band sich erst wieder Anfang der 90er entziehen kann, dann aber schon im fortgeschrittenen Alter.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2006
born again sah die im wahrsten sinne des wortes einmalige bandkonstellation iommi/butler/ward/gillan. das resultat ist ein metalalbum, das trotz zum teil verheerender kritiken auch nach mehr als 20 jahren wie ein steingewordenes monument des metals wirkt, es hat nichts von seiner klasse eingebüsst im gegenteil!
das songwriting kann nur als perfekt bezeichnet werden. kein einziger füller, nur killer angefangen vom druckvollen trashed über das fulminante disturbing the priest, das mit einem jahrtausendriff versehene zero the hero, das grandiose titelstück und und und...
ian gillan schreit sich auf born again förmlich die seele aus dem leib, das toppt sogar seine leistungen auf den frühen purple alben. mein gott war der mann damals gut bei stimme!! iommis riffs sind grandios wie eh und je, unfassbar was er mit nahezu einem einzigen riff (zero the hero) über fast 7 minuten zelebriert. überhaupt zero: das solo ist hammer, sägt sich förmlich in die gehörgänge der zuhörer, quälend, jaulend, schreiend - phänomenal! der sound des albums ist, nun ja, ein sehr eigener. man muss sich daran gewöhnen und darf keinen anstoss daran nehmen sondern vielmehr den breiigen sound als festen bestandteil des albums akzeptieren, dann rundet er das ganze ab. ich kann mir das album nach über 15 jahren seit ich es zum ersten mal gehört habe jeden falls in keinem (besseren?) sound vorstellen. so ist es und so gehört es! fast jeder kennt ja mittlerweile auch die hintergründe des albums, das eigentlich nicht als sabbath album rauskommen sollte, dann aus kommerziellen überlegungen doch als solches veröffentlicht wurde. dazu nur soviel: gab es je ein album, das mehr nach sabbath klang als dieses?! oder anders gesagt: so hätten sabbath immer klingen können und sollen! danke ian für dieses (leider viel zu kurze) intermezzo! daher will ich diese rezension auch mit seinen ureigenen genialen worten beenden und allen skeptikern dieses albums entgegegenschreien:
"you're going so fast, you're never ever going get down there where the heroes sit by the river, with a magic in their music as they eat raw liver"
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2012
Dieses Album klang auf LP schon dumpf und stumpf,
heute als Deluxe Edition mit unangenehmen kreischenden Höhen versehen die sich in die Gehörgänge sägen wird es auch nicht besser, also...kein großes HiFi Erlebnis, dafür 2 Sterne.
Die Musik überrascht, Black Sabbath mal ganz anders, noch düsterer als die Vorgänger,
weniger Melodie dafür eine ganz eigene Athmosphäre.
Dazu gibt es einige Studio Bonustracks, das wabernde Stonehenge als 4 Minuten Version vollkommen überflüssig, und Live Aufnahmen die den wahren Reiz dieser Deluxe Edition ausmachen, dafür 4 Sterne.
Kleiner Tip: 1996 gab es schon mal eine Remasterte Ausgabe von Essential/Castle, da sägen die Höhen nicht ganze Wälder ab. Viel Spaß mit einem interessanten Album.
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