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38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deluxe-Edition 2011
Kein Mensch würde über dieses sagenumwobene Album reden, wenn es einfach nur irgendein Album von Black Sabbath oder einer anderen Band wäre. Doch es ist ist Rückkehr von Bill Ward am Schlagzeug, der Abgang von Ronnie James Dio und natürlich insbesondere der Einstieg von Ian Gillan, vormals und nur ein Jahr später wieder erneut Frontmann bei...
Veröffentlicht am 25. August 2011 von Christer Leidolph

versus
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade eigentlich
Da freut man sich auf eine gut aufgemachte, vernünftig klingende Deluxe-Edition dieses (wie ich finde) sehr guten Albums und wird zumindest hinsichtlich des zweiten Punktes mal wieder heftigst enttäuscht. Aufmachung ist top, aber beim Remastering war mal wieder Andy Pearce am Start. Der gute Mann richtet derzeit so einige Klassiker der Rockgeschichte...
Veröffentlicht am 2. Juni 2011 von Michael Schwier


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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniestreich, 23. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Jewel Case CD) (Audio CD)
Manchmal verschlägt es einen doch wirklich die Sprache wenn man hier die Rezessionen liest: Hauptkritikpunkt ist wohl der "schlechte Sound"... Was soll das? Vergleicht man den Born Again Sound mit Mob Rules oder irgendeinem anderen Black Sabbath Album davor, so sollte iegentlich jedem auffallen, dass Born Again vom Sound her viiiel besser ist. Basslastig, düster, geheimnisvoll, die Lieder sind mit Specialeffekten gefüllt.... aber der Sound ist ja nicht alles was diese CD ausmacht. Kommen wir zu den Liedern....

TRASHED (5/5)

Schneller Opener, der aber nicht kurz und geduckt wie sonst herüberkommt sondern eher bombastisch, majestetisch.... Zwischen durch singt Ian auch sehr interessante, gruselige Melodien. Super!

STONEHENGE (4/5)

Ein unheimliches Instrumental mit epischen Klängen, zum Schluss kommt noch Herzklopfen dazu.... das ist ein guter Einstieg für....

DISTURBING THE PRIEST (5/5)

Könnte viele abschrecken: Beginnt mit einem wilden Riff und absolut hysterischem Lachen von Ian Gillan... man könnte fast meinen, dass sei Black Metal ^^... In der Mitte wird es (leider) etwas ruhiger, zum Schluss kommt aber wieder der Anfangsriff. Der härteste Track der CD.

THE DARK (4/5)

Wieder ein Instrumental, diesmal kürzer als "Stonehenge". Ist aber auch ein Tickel Gruseliger und geht direkt in....

ZERO THE HERO (5/5)

...über. Dieses Lied stellt dann den Höhepunkt des Albums da. Düsterer groove und geiler Riff, einprägsamer Refrain, wieder sehr gruselig.

Mehr kann man dazu nicht sagen....

DIGITAL BITCH (5/5)

Der erste Track der nicht gruselig ist, sondern eher fröhlicher - aber auch sehr gut. Etwas schneller als die vorigen Tracks - hier werden auch die Deep Purple Einflüsse klarer: Klingt stellenweise ein bisschen nach Highway star....

HOT LINE (5/5)

Cooler Riff, aber das beste an diesem Stück ist einfach Gillan. Die Melodie in der er die strophen und vor allem den Refrain singt ist einfach so schaurig schön und passt zu seiner hohen Stimme .... fantastisch.

KEEP IT WARM (4/5)

Erinnert etwas an "Sweet Leaf" kommt aber nicht ganz an dieses heran. Aber ein gelungener Abschluss für das neben Dehumanizer am härtesten und am unterbewertetsten Album der Sabbs....

... und einem der besten ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen warum die wahl auf gillan gefallen ist kann ich nicht sagen aber, 7. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Jewel Case CD) (Audio CD)
schlecht geworden ist es keineswegs. songs wie trashed und zero the hero absolut super ! oder digital bitch sind absolute highlihts dieser scheibe.
nach ozzys ausstieg und dios rauswurf wußte man wohl nicht so recht wie es weitergehen sollte. ich glaube bis heute , daß es geplant war nur die eine scheibe mit gillan aufzunehmen. für mich ein richtig gutes album aber man sollte neben black sabbath auch deep purple mögen sonst kommt man mit dem gesang von gillan nicht klar !!!!! denn er gibt hier teilweise alles und wer purple kennt weiß was das heißt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deep Black Sabbath. Mächtiger Monumental-Rock., 31. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Audio CD)
Nach dem Rausschmiss des begnadeten Gesangsgottes Ronnie James Dio aufgrund schwerer Querelen beim Mixing-Prozedere des Livealbums LIVE EVIL suchte sich Iommi einen ebenbürtigen Rockstar als Ersatz: Deep Purple Frontman Ian Gillan verleit mit seinem sehr hohen, Falsetto Gekreische dem ohnehin schon sehr düsteren und brutalen Album Born Again einen ungewohnten Kontrast und passt sehr viel besser zum Sound der Band, als Kritiker zunächst angenommen hatten. BORN AGAIN ist das wohl düsterste und brachialste Sabbath Album überhaupt, auch das musikalisch experimentierfreudigste und virtuoseste. Also keine Deep Purple Kopie, wie Alt-Sänger Ozzy scherzhaft anmerkte. Von Gillan kennt man ebenso wie von Dio keine Drogenskandale. Schade das dieses kreative Lineup so kurz <Bestand hatte, denn es hatte sehr viel Potential! Produziert wurde dieses Album von Soundboard Koryphäe Robin Black, der sich durch seine Arbeit mir Jethro Tull einen veritablen Ruf erarbeitete. Die Songs sind allesamt klasse bis schlimmstenfalls mittelmässig.
TRASHED ist eine flotte Rocknummer, die sehr bekannt ist und gut abgeht. Ich kannte das Lied schon lange bevor ich dieses Album besaß, ohne es mit dem Namen Black Sabbth in Verbindung gebracht zu haben. Klingt ähnlich wie Never Say Die oder Neon Knights, nur etwas wilder, brachialer, aber auch fröhlicher.
STONEHANGE ist ein sehr gelungenes Instrumental aus Keybord und Percussion. Sehr Atmosphärisch und geheimnissvoll, schade, dass es nur knapp zwei Minuten Dauert.
DISTURBING THE PRIEST: Gillan schreit in Rob Halford-verdächtigen höhen und lacht böse, wie ein Dämon. Dieses Stück ist sehr düster, fetzig, dynamisch, abwechslungsreich und dennoch mystisch-geheimnisvoll. EIne echte Perle im Fundus der Band, wenn nicht sogar einer der zehn besten Sabbath-Songs überhaupt. Rythmisch ist es sehr interessant arrangiert.
THE DARK: Dunkles, düsteres Bass Gewaber, ein dunkles Instrumental, welches übergeht in das ungestüme und brutale
ZERO THE HERO: Dieser Song ist sehr langsam und schleppend mit famoser Giatrren und Bassarbeit. Rhythmisch sehr simpel, aber Bass und Gitarre biehten einen interessanten Kontrast zueinander. Gillans Gesang ist hier Monoton, fast schon rappend (!!!), der Refrain geht aber gut ins Ohr.
DIGITAL BITCH ist ein klassischer Heavy Metal Song im Judas Priest Gewand, mit leichten Deep Purple Einschlag. EIn netter Aufhorcher, mehr aber nicht.
BORN AGAIN ist eine melancholische Ballade, düster, geheimnisumwoben, traurig, psychedelisch, ein guter Song für Beerdigungen und verregnete Nachmittage.
HOT LINE ist wieder so ein deep Purple Versatzstück, nur härter, für das Abschlussstück KEEP IT WARM gilt leider das selbe. Nicht, dass diese Songs schlecht wären, nur klingen sie nicht ganz sooo nach Black Sabbath und passen auf diesem insgesamt sehr dunklem und harten Album nicht ins Bild.
Dennoch rate ich jedem, nicht auf die zerreissenden Kritiken zu hören, die dieses Album zu Unrecht unter Wert verkaufen, denn es ist wirklich klasse. Jeder der dran zweifelt, wird sehr schnell vom Gegenteil überzeugt und mehr als positiv überrascht werden!
Schade, dass es von der dazugehörigen Tour anno 83 kein Livealbum im Stile Live Evils gibt, denn es wäre interessant zu hören, wie Falsetto-Schreihals Gillan die alten Ozzy-Stücke interpretiert hätte.
Kein Black Sabbth Album macht dem Namen so sehr alle Ehre, wie BORN AGAIN.
CHEERS!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gillan und Sabbath - No Tequila, 1. Mai 2013
Von 
M. Pauli "mpauli26" (Liederbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Jewel Case CD) (Audio CD)
Gleich zu Anfang das geniale "Trashed" - ich liebe es seit dem Erscheinen dieser unendlich guten und doch ganz anderen Sabbath-Platte. Damals beim konzert in den 80igern kam doch tatsächlich mit "Smoke on the water" ein Purple-Stück zum abschluß. Schon immer oder sehr lange gibt es paralele Entwicklungen bei beiden Bands - nur, der Gitarrist Iommi (Mr Riffs) ist Sabbath immer treu geblieben, das war ja bei Purple schon immer anders. Ich kann nichts gegen dieses Werk schreiben, das titelstück "Born again" ist eines meiner meistgehörten Rockstücke und ich bekomme immer Gänsehaut von diesem ganzen Album. Die Produktion ist seltsam, der Sound hat mich schon immer irritiert, aber er wurde damals so gewählt und im Laufe der Jahre find ich es auch ok so. Born Again ist eine Platte für Entdecker, sie zeigt uns immer wieder etwas neues, sehr interessantes und wird somit immer in meinem CD-Player oder mindestens in dessen Nähe, bleiben
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine schwere Geburt, trotzdem gut, 23. April 2010
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born Again-Picture Disc [Vinyl LP] (Vinyl)
Born Again erschien 1983 und somit war Ian Gillan der Nachfolger von Ronnie James Dio bei Black Sabbath. Am Schlagzeug saß wieder (kfr.) Bill Ward. Dazu waren natürlich Geezer Butler und Tony Iommi am Start. Ward wurde auf der anschließenden Tour durch Bev Bevan (ELO) ersetzt.

Die Platte ist bei der schreibenden Zunft und auch bei vielen Fans nicht gut weggekommen. Kaum eine Platte polarisiert so wie "Born Again". Woran lag das?
Zuerst einmal ist die Produktion nicht gut. Ein gewisser Robin Black? hat das Ganze zu dunkel, zu düster, zu basslastig aufgenommen. Ich vermute, dass die Vorgabe war, sich wieder so ähnlich wie 1970/71 anzuhören. Das klappte aber irgendwie nicht. Ich bin mir sicher, dass Martin Birch (der Produzent der vorherigen 2 Studioalben) das besser gemacht hätte. Ian Gillan bemüht sich nach besten Kräften und schreit sich die Seele aus dem Hals. Ich habe Ian selten so gut wie hier gehört. Aber irgendwie konnte das nicht gut gehen, der Deep Purple-Sänger bei Black Sabbath.

Trotzdem ist die Born Again eine gute Platte geworden, mir gefällt sie jedenfalls. Sie ist aber eben anders als mit Dio. Gute Songs sind `Trashed`, `Disturbing the priest` (super Geschrei) und `Born again`. Auch `Hot line` ist prima (der schreit ja schon wieder). `Zero the hero` ist auch nicht zu verachten.
4 Sterne für eine gute, aber irgendwie bemüht wirkende Platte, aber Gillan hat hier große Form.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterbewertetes Intermezzo, 25. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Audio CD)
Born Again wurde seinerzeit von allen Seiten zerrissen: hartgesottene Sabbath-Fans konnten sich mit mit Ian Gillan als Sänger nicht anfreunden, da sein Image nicht so recht in das Konzept passte. Gillan-Fans hingegen wussten nicht, ob sie lachen oder weinen sollten, als ihr Idol plötzlich dämonische Verse sang (bzw. kreischte).
Überraschenderweise verausgabt sich Gillan hier am Mikro mehr als Osbourne und Dio zusammen. Obwohl ich die beiden Vorgänger sehr schätze, muss ich zugeben, dass der Gesang der bis dato "härteste" von Black Sabbath ist. Gillan kreischt und schreit, als sei er der Höllenfürst höchstpersönlich. Das Teil hatte übrigens auf der Insel die zweitbeste Chartplatzierung nach dem 73er "Sabbath Bloody Sabbath" - durchaus verdient. Denn bis auf zwei Ausnahmen allesamt klasse Tracks sind auf "Born Again" vereint - und der Name Black Sabbath steht zurecht. Einflüsse à la Deep Purple sind eigentlich Fehlanzeige, Iommi hat die musikalische Kontrolle, Gillans (mit)verfasste Texte entsprechen dem Band-Image.
Insofern schon ein Muss für Sabbath-Fans, weil Gillan sich als einer der mittlerweile unzähligen Vokalisten der Band tapfer schlägt. Und für Gillan-Fans gleichermaßen, denn er ist in Top-Form. Nur ein Jahr später kommt die Reunion mit seinen alten Weggefährten von Deep Purple - ein Mainstream-Einheitsbrei, dem er und die Band sich erst wieder Anfang der 90er entziehen kann, dann aber schon im fortgeschrittenen Alter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Album direkt aus den tiefen der Hölle, 7. November 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Deluxe Expanded Edition) (Audio CD)
Born Again ist eines meiner Lieblingsalben von Sabbath.
Tolle krachende Songs und eine sehr doomige Stimmung gibt dem Album ihre eigene Note.
Einfach reinhören und sich wohl fühlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deep Purple meets Black Sabbath, 2. Dezember 2012
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Audio CD)
Nach Ozzy und Dio übernahm Ian Gillan das Mikrofon des britischen Heavy Metal- Flaggschiffs, und wie seine Vorgänger ist er einer der profiliertesten und wiedererkennbarsten Sänger überhaupt - nur klingt er so verschieden von Ozzy und Dio wie diese voneinander. Insofern muss man logisch konstatieren, dass BS mit Gillan anders klingen MÜSSEN als vorher. Soweit kein Problem, im Gegenteil: Gillan kreischt seine typischen Linien auf einem Niveau, welches er seit "Child in Time" nicht mehr erreicht hat - der Titelsong wird durch diese durchdringenden Screams zum atmosphärischen Monstertrack der CD. Das Songwriting ist etwas durchwachsen: Zero the Hero ist zu lang geraten, Stonehenge und The Dark sind nur Keyboardgewaber, Digital Bitch bestenfalls mittelmäßig und das Riff zu Hot Line ein Ripoff von Rainbows "All Night long". Dafür gefallen Thrashed, Disturbing the Priest, Keep it warm und der bereits erwähnte Titelsong. Negativ fällt die Produktion auf: Ein dermaßen matschig- breiig- dumpfes Album wie "Born again" ist mir von einer Topband mit Topvertrag sonst nicht bekannt. Da klangen ja die Vorproduktionsdemos besser. Auch das Remastern hat nur wenig geholfen - ich wünsche mir von Herzen einen Remix, gern auch mit overdubbten Gitarrenspuren. Das Artwork ist ausgesucht geschmacklos und hat eine unfreiwillig komische Geschichte - ebenso spinaltapmäßig irre wie die Chronik der anschließenden Tour. Insgesamt gibt's dreieinhalb Sterne von mir, den Ausschlag nach oben gibt der Titelsong, welcher allein die Höchstnote wert ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die ungewöhnlichste Black Sabbath - LP, 4. März 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Jewel Case CD) (Audio CD)
1983 erlebte die Metal Szene eine ihrer spektakulärsten Elefantenhochzeiten. Ian Gillan, seines Zeichens Frontmann der englischen Hard Rock Truppe Deep Purple und Sänger auf so großartigen Werken wie "In Rock" oder "Machine Head", trat Black Sabbath bei. Jener Band, die bis heute für das Genre Heavy Metal steht wie keine andere. Von 1970 - 1978 veröffentlichten die vier Herren aus Birmingham acht Longplayer, die eine ganze Szene prägen und beeinflussen sollten. Nach dem Rausschmiss von Ursänger Ozzy Osbourne übernahm Ex - Rainbow Stimme Ronnie James Dio von 1980 - 1982 für zwei Studioalben dessen Posten und veränderte den Sound der Band maßgeblich. Nun standen nicht mehr progressive, brachiale Riffs und narkotischer Gesang im Vordergrund, sondern fein arrangierte, düstere Doom - Hymnen. Wie sollte also Ian Gillan's Rhythm and Blues Hintergrund zu einer Formation wie Black Sabbath passen?

Diese Frage stellte sich die Fachpresse im Vorfeld der Veröffentlichung unentwegt. Das Ergebnis klang nicht, wie etwa vermutet, nach "Deep Sabbath", sondern erstaunlicherweise nach Black Sabbath in reinster Form. Die drei verbliebenen Urmitglieder Tony Iommi (Gitarre), Geezer Butler (Bass) und der zurückgekehrte Schlagzeuger Bill Ward harmonierten erstaunlich gut mit dem eigenwilligen neuen Sänger. Das "Experiment Gillan" dauerte allerdings nicht sehr lange, nach der Tour zum Album verließ er die Band und kehrte zu Deep Purple zurück, um mit ihnen den Klassiker "Perfect Strangers" einzuspielen.

Die Verbindung Gillan - Sabbath stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Angeblich hatte sich der Sänger erst im Alkoholrausch zu einem Engangement in der Band überreden lassen. Fest steht, dass er mit deren Image nie zurecht kam und auch mit den Texten nichts anzufangen wusste. Das zeigte sich nicht nur auf der Tournee zum Album, als er alte Sabbath - Stücke singen musste, sondern auch auf "Born again". Trotz des sehr wüsten Sounds ließ der Texter Gillan immer wieder Ironie aufblitzen - ein Stilmittel, das im Heavy Metal deplatziert wirkte und einigen Fans sauer aufstieß.
Gleich im krachenden Opener "Trashed", dem schnellsten Titel der LP, zeigte der Sänger, dass er auch im härteren Soundgewand bestehen konnte. Dieser Song war zugleich die erste Single der LP und gilt bis heute als Bandklassiker. Sägende Gitarrenriffs, atemberaubende Soli und ein kreischender Ian Gillan lassen beinahe vergessen, dass hier ein durchaus melodischer Refrain versteckt ist. Ein beeindruckender Ritt auf dem Hexenbesen zum Auftakt.

Nach dem kompakten Beginn wabert ein verhängnisvoller Synthiebrei aus den Boxen. "Stonehenge" nennt sich das zwei minütige Instrumentalstück, das der Vorbote eines wahren Meisterwerkes ist. Nachdem man sich als Hörer schon geistig an eben jenen sagenumwobenen Ort in England begeben hat, kreischt Hexenmeister Ian Gillan derart markerschütternd los, dass einem das Blut in den Adern gefriert. "Disturbing the Priest" ist ein Monument, ein Manifest des Heavy Metal. Eine Gänsehautnummer par excellence. Düsterer, böser und dämonischer haben Black Sabbath nie geklungen. Perfekte Spannungsbögen, fiebrige Strofen und ein wahnsinnig kraftvoller Refrain machen diesen Song zum herausragenden Höhepunkt einer ungewöhnlichen LP. Wie im Rausch zieht es den Hörer hinunter in den verderblichen Höllenschlund und man möchte den Meistern der Finsternis jubilierend folgen.

Die Geschichte zur Entstehung des Liedes ist jedoch weitaus weniger furchteinflößend.
Als Black Sabbath "Born again" einspielten, ließen sie aufgrund der sängenden Hitze im Studio die Türe offen stehen. Dieses störte allerdings den Pfarrer der Gemeinde, dessen Kirche sich direkt gegenüber befand, bei den Proben mit seinem Chor. So entstand der Songtitel "Disturbing the Priest". Eine Geschichte, die zur Verbindung Gillan/Sabbath passte wie die Faust auf's Auge. Er wollte nie dem Düster - Image der Band gerecht werden und tat alles, diesem Eindruck entgegen zu wirken. Erstaunlicherweise war es aber genau er, der die härteste und finsterste LP der Band einsang.

Auf "Disturbing the Priest" folgt mit "The Dark" erneut ein kurzes Instrumental - Intro, das in die brachiale Dampfwalze "Zero the Hero" überleitet. Diese zweite Single walzt sich tonnenschwer durch die Boxen und bleibt nachhaltig im Gedächtnis. Was für ein Monsterriff! Nicht nur bei deisem Stück fällt der eigentümliche Sound der Platte auf. Er klingt derart ungeschliffen und roh, dass bis heute viele Fans verschreckt Abstand von den 9 "Born again" Songs nehmen. Es gibt kaum Mitten zu hören, Schlagzeug und Bass klingen dumpf, verhallt und metallisch, wohingegen die Gitarre in manchmal unangenehm kreischenden Höhen agiert. Für mich bleibt der Sound das einzige Manko einer ansonsten herausragenden LP. Viele Fans merken bis heute an, dass er in seiner Ungeschliffenheit als Stilmittel fungieren und den düsteren Sound unterstützen sollte. Ich aber finde, dass er den Gesamtgenuss an manchen Stellen trübt. Die Musik bleibt dennoch überragend und das Album ein bombastischer, haushoher Monolith im Garten Eden des Metal.

Nach dem spektakulären Beginn schlägt mit dem schnellen Fetzer "Digital bitch" die erste kompaktere Nummer auf. Tony Iommi's Gitarre sägt fies, Bill Ward drischt auf sein Schlagzeug ein, als wäre es sein schlimmster Feind, Geezer Butler's Bass ist nur ganz schwach im Hintergrund zu hören und Ian Gillan kreischt sich kraftvoll durch die sozialkritische Nummer.

Nach all dem brachialen Metal kann man im Titelsong "Born again" eindrucksvoll hören, warum Ian Gillan bis heute als einer ger größten Sänger der Szene gilt. Sanft schmeichelt sich seine Stimme in diesem melancholischen Stück ins Ohr, nur um im verzweifelten Refrain schmerzverzerrt aufzuheulen. Gesangstechnisch ein Meilenstein und im Gegensatz zu den anderen Stücken ein angenehmer Kontrast, der auch nach mehrmaligem Hören heraussticht. Anders als die beiden letzten Titel "Hot line" und "Keep it warm". Sie wirken etwas durchschnittlich und recht traditionell. Es gibt satte Midtempo Riffs und gefällige Refrains zu hören, alles wirkt sehr professionell, aber nicht so erfrischend wie die ersten 7 Titel des Albums.

Was bleibt also nach 41 Minuten? Es bleibt der Eindruck, dass diese Symbiose, obwohl von Beginn an zum Scheitern verurteilt, über die Albumdistanz erstaunlich gut funktioniert hat. Nicht nur die Chartplatzierung gibt mir in dieser Einschätzung recht (Platz 4 im UK). Bis heute gilt "Born again" in Fankreisen als vergessener Schatz in der Black Sabbath Diskographie. Die LP spaltet die Gemüter wie höchstens noch "Dehumanzier" (1992). Viele kommen mit dem sehr brachialen Sound nicht zurecht und finden daher keinen Zugang zu den teilweise sehr sperrigen und wuchtigen Kompositionen. Andere jedoch preisen das Werk als Feuerwerk der Ideen und grandiose Meisterleistung.

Mit Sicherheit ist es ein interessantes Album, das man sich anhören sollte, weil es in seiner Zusammenstellung einzigartig ist. Und weil das Cover als "besondere" Note hervorsticht. Es stammt aus der Feder des Designers "Krusher", der 1983 zeitgleich für Ex - Sabbath Sänger Ozzy Osbourne und dessen frühere Band arbeitete. Um nicht zwischen die Stühle zu geraten, schlug er Tony Iommi das seiner Meinung nach schlimmste denkbare Cover vor, da er Ablehnung erwartete und hoffte, nicht für Black Sabbath arbeiten zu müssen. Doch der Gitarrist zeigte sich von den Entwürfen begeistert und entschied sich für das Cover. Es zeigt einen Säugling mit blutroter Haut auf blauem Hintergrund. Seine Finger zieren gelbe Krallen, aus dem Kopf ragen zwei Teufelshörner, seine Augen blitzen grünlich und die Eckzähne stechen vor wie bei einem Vampir. Ein gleichsam scheußliches wie beeindruckendes Cover. Es soll zeigen: Die größte Metalband der Welt ist auferstanden und sie klingt, wie ihr sie kennt: fies, gemein und dämonisch. Tatsächlich war die Konkurrenz zu Beginn der 80er für die Bands der 70er immens geworden. Besonders aus den USA drängten neue Formationen wie Metallica, Slayer oder Exodus über den großen Teich und manövrierten den klassischen Metal in neue Klanggefilde. Also mussten sich die "alten Hasen" im Gespräch halten und sei es nur durch ein spektakuläres Albumcover.

Ian Gillan äußert sich noch heute abfällig über das Cover und es bleibt ein schaler Nachgeschmack, da kurz vor Erscheinen des Longplayer Ozzy Osbourne's Tochter Aimee geboren wurde und das Bild als böser Seitenhieb auf den ehemaligen Frontmann, der im Streit gegangen war, verstanden werden konnte.

Nach Gillan's Ausstieg 1984 entschied sich Bandkopf Tony Iommi für eine Auszeit von Black Sabbath. Der Sound hatte sich abermals gewandelt und die Truppe schien trotz aller Erfolge am Ende zu sein. Daher veröffentlichte Iommi das Soloalbum "Seventh Star" und erst 1987 erschien mit "The Eternal Idol" und Tony Martin am Mikrofon das 12. Black Sabbath Album. Es klang ganz anders als "Born again". Doch das ist eine andere Geschichte...
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Epochales Monument des Heavy Metal!!!!, 8. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Jewel Case CD) (Audio CD)
born again sah die im wahrsten sinne des wortes einmalige bandkonstellation iommi/butler/ward/gillan. das resultat ist ein metalalbum, das trotz zum teil verheerender kritiken auch nach mehr als 20 jahren wie ein steingewordenes monument des metals wirkt, es hat nichts von seiner klasse eingebüsst im gegenteil!
das songwriting kann nur als perfekt bezeichnet werden. kein einziger füller, nur killer angefangen vom druckvollen trashed über das fulminante disturbing the priest, das mit einem jahrtausendriff versehene zero the hero, das grandiose titelstück und und und...
ian gillan schreit sich auf born again förmlich die seele aus dem leib, das toppt sogar seine leistungen auf den frühen purple alben. mein gott war der mann damals gut bei stimme!! iommis riffs sind grandios wie eh und je, unfassbar was er mit nahezu einem einzigen riff (zero the hero) über fast 7 minuten zelebriert. überhaupt zero: das solo ist hammer, sägt sich förmlich in die gehörgänge der zuhörer, quälend, jaulend, schreiend - phänomenal! der sound des albums ist, nun ja, ein sehr eigener. man muss sich daran gewöhnen und darf keinen anstoss daran nehmen sondern vielmehr den breiigen sound als festen bestandteil des albums akzeptieren, dann rundet er das ganze ab. ich kann mir das album nach über 15 jahren seit ich es zum ersten mal gehört habe jeden falls in keinem (besseren?) sound vorstellen. so ist es und so gehört es! fast jeder kennt ja mittlerweile auch die hintergründe des albums, das eigentlich nicht als sabbath album rauskommen sollte, dann aus kommerziellen überlegungen doch als solches veröffentlicht wurde. dazu nur soviel: gab es je ein album, das mehr nach sabbath klang als dieses?! oder anders gesagt: so hätten sabbath immer klingen können und sollen! danke ian für dieses (leider viel zu kurze) intermezzo! daher will ich diese rezension auch mit seinen ureigenen genialen worten beenden und allen skeptikern dieses albums entgegegenschreien:
"you're going so fast, you're never ever going get down there where the heroes sit by the river, with a magic in their music as they eat raw liver"
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