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38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deluxe-Edition 2011
Kein Mensch würde über dieses sagenumwobene Album reden, wenn es einfach nur irgendein Album von Black Sabbath oder einer anderen Band wäre. Doch es ist ist Rückkehr von Bill Ward am Schlagzeug, der Abgang von Ronnie James Dio und natürlich insbesondere der Einstieg von Ian Gillan, vormals und nur ein Jahr später wieder erneut Frontmann bei...
Veröffentlicht am 25. August 2011 von Christer Leidolph

versus
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade eigentlich
Da freut man sich auf eine gut aufgemachte, vernünftig klingende Deluxe-Edition dieses (wie ich finde) sehr guten Albums und wird zumindest hinsichtlich des zweiten Punktes mal wieder heftigst enttäuscht. Aufmachung ist top, aber beim Remastering war mal wieder Andy Pearce am Start. Der gute Mann richtet derzeit so einige Klassiker der Rockgeschichte...
Veröffentlicht am 2. Juni 2011 von Michael Schwier


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38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deluxe-Edition 2011, 25. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Deluxe Expanded Edition) (Audio CD)
Kein Mensch würde über dieses sagenumwobene Album reden, wenn es einfach nur irgendein Album von Black Sabbath oder einer anderen Band wäre. Doch es ist ist Rückkehr von Bill Ward am Schlagzeug, der Abgang von Ronnie James Dio und natürlich insbesondere der Einstieg von Ian Gillan, vormals und nur ein Jahr später wieder erneut Frontmann bei Deep Purple.
Die Gillan-Ära bei Sabbath dauerte nur lächerliche 9 Monate.

Über die Musik ist schon viel gesagt und geschrieben worden. Man kann dazu stehen, wie man will, aber dieses Album gehört gehört, wenn man etwas mit Musik aus dem Hartwurstsektor anfangen kann! Denn selten hat eine Platte so polarisiert wie diese.

Das Cover ist hässlich, jedoch legendär. Ein Kunstwerk für sich. Die Musik hatte sich gewandelt im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Platten mit Dio, sodass musikalische Vergleiche fast Blödsinn sind. ZERO THE HERO und insbesondere DISTURBING THE PRIEST zeigten eine ziemlich abgefahrene Seite bei Sabbath - dämonisch, verstörend und geheimnisvoll. DISTURBING ist denn auch irgendwie DER Song des Albums. Gillan keift, lacht und schreit sich ekstatisch durch diesen mit teuflisch bösen Riffs angetriebenen Song. Manches weitere Liedgut ist nicht mehr als Durchschnittsware, als Highlight kann aber durchaus noch das Titelstück gelten.
Was dem ganzen dann noch die Krone aufsetzt, ist dieser entsetzlich schlechte Sound. Man fragt sich, wieviel Mühe es gekostet hat, um dem LP-Cover auch ein entsprechendes Klangbild folgen zu lassen. Die aktuelle Ausgabe von 2011 enthält ein komplett neues Remaster, welches leider genauso schlecht klingt, wie alle anderen Pressungen dieses Albums. Vielleicht sollte es ja auch Stilmittel sein, zumindest passt es ins Gesamtbild der Scheibe. Kratzige Mitten, dumpfe, scheppernde Höhen und der mumpfige Bass bilden einen perfekt undifferenzierten Soundbrei. Hier würde wahrscheinlich nur ein richtiger Remix helfen, was jedoch der Aufnahme seinen Charme rauben könnte. Insgesamt hat das Klangbild etwas an Kraft gewonnen, was aber unerheblich bleibt. Schöner wird es dadurch nicht.
Die Soli scheinen lauter im Mix, und rufen aufgrund ihrer schrillen Mittenlastigkeit bei hoher Lautstärke Ohrenweh hervor. Producer Andy Pearce berichtete vom übermäßig hohen Kompressionsfaktor des Masterbandes. Da kann denn auch der beste Tontechniker wenig ausrichten. So bleibt "Born again" das allseits bekannte scheußlich klingende Monster.

Zur Bonus-Disk:

Fans erwarteten die beiden längst bekannten Bonusstücke THE FALLEN und die endlos lange Version von STONEHENGE. Beide sind absolut verzichtbar, aber sie gehören nunmal dazu. FALLEN ist ein wenig Rock'n Roll, aber deutlich belangloser als der Rest des Albums. An einigen wenigen Stellen scheint das Masterband beschädigt gewesen zu sein, man kann marginale Aussetzer hören. STONEHENGE dauert hier knapp fünf Minuten, in denen ausser langatmigem mystischen Keyboardgewaber nichts weiter passiert was der kürzeren Albumfassung vorzuziehen wäre. Bonus für Fans eben.
Anstatt die rohen Albumdemos auf die Bonus-CD zu packen (welche auch klanglich keinen erheblichen Mehrwert hätten) entschied man sich für die BBC-Aufnahme eines Konzertes von 1983. Gute Wahl!

Soundtechnisch gut abgemischt, kann man erhören welche spezielle Besetzung und Erfahrung Black Sabbath damals waren. Gillans spitze Schreie passen hervorragend zur dämonischen Setlist, die bis auf HEAVEN & HELL lediglich aus Songs der Ozzy-Zeit bestand, gespickt mit neuen Songs von Born Again. Erst später auf der Tour 1984 wurde mit NEON KNIGHTS der lediglich zweite Song der Dio-Ära ins Programm aufgenommen!

Leider fehlen einige Highlights der Show, insbesondere DISTURBING THE PRIEST, besagtes HEAVEN & HELL (welches als Ende von PARANOID zumindest angesungen bzw. angekreischt wird) oder auch CHILDREN OF THE GRAVE. Ian Gillan hatte es damals tatsächlich fertig gebracht, Tony Iommi SMOKE ON THE WATER spielen zu lassen...auch davon kann man sich hier überzeugen. Das Publikum ist sehr präsent im Mix, was die Stimmung gut transportiert. So kurz der Mitschnitt auch ist - er darf nicht fehlen und könnte für unwissende ein Aha-Erlebnis werden - vor allem für jene, dmit Dio nie warm geworden sind oder sich nie vostellen konnten, wie Mr. Gillan Sabbath-Songs intoniert.

Die Verpackung:

Früher ummantelte die Deluxe-Editionen eine Bandarole, welche man abstreifen konnte. Diese wurde nun bei den neuesten Ausgaben ersetzt durch eine Stickerbandarole. Wer überlegt ob besser durchschneiden oder doch entfernen: Der Sticker geht restfrei runter und beschädigt die Papphülle zum Glück nicht. Trotzdem vorsichtig machen! Das doppelseitig aufklappbare Digipak enthält mehrere Bandfotos, informativer und schöner gestaltet sich dann das Booklet selbst.

Wer sich für ein (aussergewöhnliches) Gesamtkunstwerk des frühen Heavy Metal interessiert, erhält hier eine faire Ausgabe des Albums zum fairen Preis.

Wohl bekomms!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein echtes düsteres Sabbath Werk, 19. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Jewel Case CD) (Audio CD)
Ich kann die vielen negativen Kritiken bezüglich der Born Again Scheibe nicht ganz nachvollziehen.
Es war für Ian gillan natürlich nicht ganz leicht, die Nachfolge von Ronnie Dio anzutreten...hat er doch eine
völlig andere Stimme. Das Album ist düster, richtig bedrückend. So muss es sein. Die highlights des Albums:
"Born again" & "Zero the hero". Das einzige Manko ist die Produktion. Die Scheibe klingt teilweise wie eine
Demoaufnahme.
Habe mir damals übrigens mal einen live-Mitschnitt der Born again-tour zugelegt, da waren auch Songs aus der Ronnie-Ära
drauf. Heaven and hell hat mich da echt weggeblasen. Die spitzen Schreie erinnerten an Child in time. Einfach der Hammer.
Leider hielt die damalige Sabbath Besetzung nicht lange...hätte mehr daraus werden können.
Fazit: Klar kann man die Born again Scheibe nicht mit der mob rules oder der heaven and hell vergleichen, ich liebe das Album
aber trotzdem.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Album hätte 5 Sterne verdient..., 22. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Deluxe Expanded Edition) (Audio CD)
wäre die Produktion (vor allem Gitarre) nicht so mies ausgefallen..Ich habe nichts gegen einen schönen dreckigen,rauhen,rohen Sound,aber wenn ich die Anlage nicht voll aufdrehen kann,weil die Soli`s (geil gespielt) mir Kopfschmerzen bereiten,dann will das schon was heißen..Natürlich läßt sich auch nicht,durch Gillan`s Einstieg bei BS,den leichten Purple Einschlag ("Digital Bitch" irgendwie denk ich da an den kleinen Bruder von "Highway Star")verleugnen.Ach ja Gillan:Er singt,kreischt,brüllt,das dies eine wahre Freude für mich ist..Aber nach den teilweisen kritisierten Gesang gibt es,meiner Meinung nach,noch genug Stoff auf dem Album um auch alte Fans zufrieden zu stellen...Highlights für mich sind "Disturbing the Priest,Zero the Hero,Born again"..Meiner Meinung neben "Heaven & Hell" & den ersten 4 Ozzy Scheiben die stärkste BS Scheibe...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Druckvolle Bässe treffen auf durschnittlichen Black Sabbath - Hard Rock, 27. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Deluxe Expanded Edition) (Audio CD)
1983 erschien "Born Again", und wurde in der Besetzung: Tony Iommi (Guitar), Geezer Butler (Bass), Bill Ward (Drums) und erstmals Ian Gillan (Vocals) eingespielt.

Mit "Heaven & Hell" und "Mob Rules" konnten Black Sabbath zwei grandiose Scheiben verbuchen. Sänger Ronnie James Dio verabschiedete sich aber nach ebendiesen Alben, und somit war man beim Heavy-Flagschiff Sabbath gezwungen, einen neuen Mann für den Gesang zu verpflichten. Das Personalkarusell drehte sich immer weiter, letztendlich konnte man mit Ian Gillan aber einen erfahrenen Kompositionspartner finden, und auch Bill Ward saß wieder hinter dem Drumkit und ersetzte dort Vinnie Appice.

"Born Again" ist die typische Hard Rock-Scheibe der 70er bzw. 80er. Ian Gillan hatte auch an einigen Songs mitgeschrieben. Mit "Thrashed", "Stonehenge", "Disturbing the Priest", "Zero the Hero" und "Digital Bitch" sind sogar einige Hits der Gruppe vertreten, die allesamt eher nach Purple, denn nach Sabbath klingen. Es gibt aber auch solche Hymnen wie etwa den Titelsong und "Keep it warm". Insgesamt fiel das Album aber doch eher schwächer aus, und konnte den Vorgängern meines Erachtens nicht das Wasser reichen. Auch der druckvolle Bass, der hier leider zu stark in den Vordergrund gestellt wurde, lassen die Songs irgendwie *blasser* erscheinen. Obwohl auch diesmal Black Sabbath bzw. Tony Iommi die Produktionshoheit hatte, klang alles etwas lasch und zu schwachbrüstig (außer der Basssound), und konnte sich leider nicht richtig entfalten und zur Geltung kommen.

Alles in allem ein gutes Black Sabbath Album, das trotz meiner (leichten) Kritikpunkte in keiner Sammlung fehlen sollte. Diesmal blieb der große, kommerzielle Erfolg aus, obwohl das Album in Großbritannien sogar bis auf Platz 4 der Charts einstieg. Leider verließ auch Ian Gillan nach diesem Werk die Band, und das Personalkarussell drehte sich erneut...

Fazit: Gutes, eher durschnittliches Werk. 4 Sterne!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Black Purple" - man liebt sie oder haßt sie, 21. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Deluxe Expanded Edition) (Audio CD)
"Born again" ist zweifellos das umstrittenste Wek der Black Sabbath Geschichte. Konnte die Kooperation von Ian Gillan mit Iommi und Co. funktionieren? Die Hardrock-Welt wartete 1983 gespannt auf das erste Album nach Ronnie James Dio. "Born again" ist sehr düster, die Produktion sehr basslastig und dumpf einerseits - sie hat großartige Songs wie "Disturbing the priest", "Zero the hero" und "Born again" andererseits. Ich habe selbst Phasen durchgemacht, da fand ich die Platte echt ...eiße, dann fand ich sie wieder richtig klasse. Insgeheim hatte ich bei der Deluxe Edition auf einen Remix des Albums mit einem klareren Sound gehofft, vergeblich.
Da ich damals die Tournee besucht habe, sind die auf der Bonus-CD Liveaufnahmen vom Reading-Festival eine tolle Erinnerung. Das Livekonzert war klasse, was auch die vorliegenden Aufnahmen dokumentieren. Die dabei gespielten Black Sabbath Klassiker klingen gewöhnungsbedürftig, sind aber durchweg interessant. Zwei Studiobonustracks runden das ganze ab. Eine Kaufempfehlung abgeben ist schwierig, zu unterschiedlich sind die Meinungen zu "Born again". Man liebt die Scheibe oder eben nicht. Dass die Kooperation von Ian Gillan und Tony Iommi gut funktioniert zeigt die kürzlich erschienene "Who cares" Scheibe.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial, 28. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Audio CD)
Diese Platte hat damals in den 80ern die Gemüter erhitzt. Deep Purple Fans waren sauer, weil Ian Gillan hier singt. Und Black Sabbath Fans waren auch sauer, weil Ian Gillan hier singt. Wenn man dieser CD aber eine Chance gibt, wird man erkennen, dass das wohl die düsterste Platte von Black Sabbath ist. Und nichts anderes sollen Black Sabbath produzieren. Mir gefällt sie, weil ich die Stimme von Gillan mag und die Musik von Black Sabbath. Die Platte ist sehr melodisch und herrlich hart zugleich.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deep Sabbath? Black Purple? Oder was?, 16. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Jewel Case CD) (Audio CD)
Zyniker behaupten, Tony Iommi holte Ian Gillan nur in die Band, damit er endlich auch "Smoke on the Water" spielen konnte (was live auch tatsächlich geschah). Was immer die wahren Gründe für diese Liaison waren, herausgekommen ist ein bemerkenswert interessantes Werk der Sparte Heavy Rock/Metal.

Erinnern wir uns: Ronnie James Dio hatte sich gerade von Sabbath (nicht gerade in Freundschaft) verabschiedet; gleichzeitig brach Gillans eigene Band auseinander. Es gab erste Gerüchte einer Deep Purple - Reunion. Doch noch war es nicht soweit. Also nahm Gillan das Angebot an, neuer Sänger bei Black Sabbath zu werden. Außerdem kehrte Bill Ward auf seinen angestammten Platz hinter den Trommeln zurück.

Gleich der Opener "Trashed" powert los wie vorher "Neon Knights" und "Mob Rules". "Disturbing The Priest" zeigte aber, daß der Stil wieder mehr in Richtung der Ozzy-Werke ging. Ian Gillan ist in absoluter Bestform! Tatsächlich wurde auf der folgenden Tour auf Dio-Stücke verzichtet, und Gillan interpretierte Klassiker wie "War Pigs" oder "Iron Man" mit einer dämonischen Inbrunst, die einen Ozzy neidisch gemacht haben muß. Nach einem kurzen Instrumental kommt das beste Stück: "Zero The Hero" sind über sieben Minuten hypnotische Metal-Power, bei der auch Tony Iommi als Sologitarrist glänzt.

Was dann folgt, fällt qualitativ etwas ab. Hervorheben kann man noch den langsamen Titelsong und das treibende "Hot Line" (wieder Gillan in Hochform).

Fiel dieses Album zur Zeit der Erstveröffentlichung mehr als Kuriosum auf, muß man mit dem zeitlichen Abstand doch seine durchaus vorhandenen Qualitäten anerkennen. Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann die etwas basslastige Produktion, die etwas ausgewogener hätte sein können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gott und Teufel spielen Puzzle..., 21. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Deluxe Expanded Edition) (Audio CD)
Bittet man eine Band zum Spielen in ein Nebenzimmer, stellt einen mittelalterlichen Kassetten-Ghettoblaster hinein und drückt die Aufnahmetaste, wird klanglich besseres entstehen als diese Aufnahme!!! Was man sich dabei dachte, diesen Klangmüll als "DELUXE Edition" auf den Markt zu werfen, mag für ewig unerforscht bleiben...
Doch finden sich Leute, die sowas kaufen. Ich, zum Beispiel. Warum???

Weil Gott und der Teufel auf "Born Again" echt Puzzle spielten. Irgendwie hatte es den Anschein, dass die Urkerle von SABBATH sängerlos stranden könnten, nachdem die Ära Ronnie James Dio vorüber war. Mit Ian Gillan, arbeitsloser DEEP PURPLE Sänger zu dieser Zeit, bot sich adäquater "Ersatz". Und einen besseren hätte man nicht bekommen können!!!

Mit "Born Again" schuf man 1983 (völlig anachronistisch) ein höchst faszinierendes Gemisch des 70er-Sounds von DP in Verbindung mit dem (hier doch nur phasenweise aufkommenden) Tritonus des SABBATH-Sounds! Gewöhnungsbedürftig wohl, aber auch andersartig faszinierend und extrem intensiv. Musikalisch und songschreiberisch viel näher an den UR-SABBATH als unter Dio! Wieder düsterer und härter. Gillan singt sich förmlich in einen Rausch. Seine Performance auf diesem Album zeigt mehr als eindrucksvoll seine Weltklasse!

Wie seit eh und je gesagt, ein sehr spezielles und streitbares BLACK SABBATH Album. Aber fraglos extrem hörenswert!!!
Wäre die Klangqualität einer DELUXE-Edition würdig, gäbs von mir klare fünf, nein sechs Sterne!!!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade eigentlich, 2. Juni 2011
Von 
Michael Schwier "bobtoddler" (Petershagen, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Deluxe Expanded Edition) (Audio CD)
Da freut man sich auf eine gut aufgemachte, vernünftig klingende Deluxe-Edition dieses (wie ich finde) sehr guten Albums und wird zumindest hinsichtlich des zweiten Punktes mal wieder heftigst enttäuscht. Aufmachung ist top, aber beim Remastering war mal wieder Andy Pearce am Start. Der gute Mann richtet derzeit so einige Klassiker der Rockgeschichte soundtechnisch zugrunde. Entweder die Scheiben klingen exakt wie alte Original-CDs (Quiet Riot 88 auf Rock Candy), wie schon bereits erschienene Remaster-CDs (Rainbow Deluxe, Sabbath--Eternal Idol & Mob Rules--), oder im schlimmsten und leider häufigsten Fall dumpf, basslastig, matschig (diese CD; auf Rock Candy: Quiet Riot III, Channel, Virginia Wolf, Greg Lake, etc.). Ist sicher subjektiv, aber ich finds einfach schlecht. Und dieser Mann remastert derzeit Labelübergreifend fast alle Deluxe-CDs von Classic-Rock-Acts (kein Plan ob sein Gehör intakt ist).
Die Bonus CD ist ok. Der bislang unveröffentliche Studio-Bonus ist ein Rocker der sich gut ins Gesamtbild einfügt (aber auch mies klingt), die Live-Nummern sind gut, und im Gillan/Iommi/Butler/Bevan/Nichols Line-Up gibts ausser Bootlegs eh nix.
Die LP sorgte schon im Erscheinungsjahr für Kontroversen hinsichtlich des Sounds. Die 96er Remaster-CD hat das meiner Meinung nach ausgeglichen, diese Scheibe hier versauts wieder.
Fazit: Warten bis das Ding evtl. günstig zu kriegen ist (wenn man den Bonus-Stoff braucht); sonst besser die 96er Pressung verhaften.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine schwere Geburt, trotzdem gut, 23. April 2010
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born Again-Picture Disc [Vinyl LP] (Vinyl)
Born Again erschien 1983 und somit war Ian Gillan der Nachfolger von Ronnie James Dio bei Black Sabbath. Am Schlagzeug saß wieder (kfr.) Bill Ward. Dazu waren natürlich Geezer Butler und Tony Iommi am Start. Ward wurde auf der anschließenden Tour durch Bev Bevan (ELO) ersetzt.

Die Platte ist bei der schreibenden Zunft und auch bei vielen Fans nicht gut weggekommen. Kaum eine Platte polarisiert so wie "Born Again". Woran lag das?
Zuerst einmal ist die Produktion nicht gut. Ein gewisser Robin Black? hat das Ganze zu dunkel, zu düster, zu basslastig aufgenommen. Ich vermute, dass die Vorgabe war, sich wieder so ähnlich wie 1970/71 anzuhören. Das klappte aber irgendwie nicht. Ich bin mir sicher, dass Martin Birch (der Produzent der vorherigen 2 Studioalben) das besser gemacht hätte. Ian Gillan bemüht sich nach besten Kräften und schreit sich die Seele aus dem Hals. Ich habe Ian selten so gut wie hier gehört. Aber irgendwie konnte das nicht gut gehen, der Deep Purple-Sänger bei Black Sabbath.

Trotzdem ist die Born Again eine gute Platte geworden, mir gefällt sie jedenfalls. Sie ist aber eben anders als mit Dio. Gute Songs sind `Trashed`, `Disturbing the priest` (super Geschrei) und `Born again`. Auch `Hot line` ist prima (der schreit ja schon wieder). `Zero the hero` ist auch nicht zu verachten.
4 Sterne für eine gute, aber irgendwie bemüht wirkende Platte, aber Gillan hat hier große Form.
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