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am 14. April 2011
Aus all den vielen Häutungen der weißen Schlange seit ihrer Gründung Ende der 70er Jahre trat 1989/1990 in Bezug auf die Besetzung an den Sechssaitigen sicherlich die schillernste Schuppung zu Tage.

Adrian Vandenberg sollte mit dem Album ,Slip Of The Tongue' (WHITESNAKE SLIP OF THE TONGUE-20TH ANNIVERSARY EXPANDED EDITI) nun endlich zu Songwriter-Ehren für Coverdale's Ensemble gelangen, musste aber direkt in Riesenfußstapfen, die der demissionierte John Sykes mit dem Mega-Seller ,1987' hinterlassen hatte, treten.

Der Holländer schrieb die Songs, war dann aber der Legende nach wegen Handgelenksverletzungen nach isometrischen Klavierübungen nicht in der Lage, diese im Studio einzuspielen. Etwas Spektakuläres musste also passieren und Coverdale engagierte wie oft zuvor und auch danach einen anderen Gitarrengott für die Studioparts und sicher auch als Showeffekt für die anstehende ,Liquor & Poker World Tour', die für die Band die größte der Karriere werden sollte: Steve Vai hatte sich mit den Transkriptionen vermeintlich undokumentierbarer Zappa-Kompositionen, seiner Gitarrenakrobatik für die DAVID LEE ROTH - unvergessen die Gitarre mit dem herzförmigen Korpus und den drei Hälsen im Video zu ,Just Like Paradise' - sowie dem Auftritt in dem Film ,Crossroads' einen Namen gemacht. Während sein reichlich verqueres Soloalbum ,Flexable' mehr etwas für Saitenfetischisten war, hatte er zudem mit ,Passion & Warfare' ein ungewöhnlich massentaugliches Gitarrenalbum in der Mache.

Für Coverdale und Vai war die Zusammenarbeit also als win-win-situation gedacht. Der Sänger konnte den aktuell spektakulärsten Sechssaiter präsentieren und Vai das populäre Vehikel WHITESNAKE nutzen, um seine eigene Solokarriere zu pushen.

Fans der weißen Schlange, die schon mit der amerikanischen, metallischen Ausrichtung von `1987' ihre Probleme hatten, wurden mit der Veröffentlichung von ,SOTT` dann geradezu in Seinskrisen gestürzt. Das Album klang völlig amerikanisiert und konnte ob seiner Melodik und bombastischen Produktion gar nicht deutlicher in Richtung Charts schielen. Kompakte, melodiesichere Pop-Rocker wie ,The Deeper The Love' und ,Now You're Gone', das Epos ,Sailing Ships', die Up-Tempo-Kracher ,SOTT' und ,Wings Of The Storm' und leider auch Überflüssiges wie ,Cheap & Nasty', und ,Kittens Got Claws', das Remake ,Fool For Your Loving' sowie der ungenierte ,Kashmir'-Klon ,Judgement Day' hatten mit dem bluesgetränkten Hard Rock der ersten Jahre nichts mehr zu tun.

Nun, die großangelegte Tournee führte die Truppe nach 1983 wiederum als Headliner des ,Monsters Of Rock' - in Deutschland lief das Festival unter dem Titel ,Super Rock' - ins legendäre Donington. Das Billing war erstklassig, durften doch POISON, QUIREBOYS, AEROSMITH und eine junge, auftrumpfende Truppe namens THUNDER die Stimmung anheizen. BBC 1 filmte das Event und recht schnell kursierte der WHITESNAKE-Auftritt als italienischer und klanglich ordentlicher Bootleg unter dem Titel ,Whitesnake - Monsters Of Rock'.

Dieses Doppel-Livealbum ist deshalb von besonderem Reiz, weil es in der Karriere der Band eine extreme Phase abbildet: Mit Vandenberg und Vai konkurrierten zwei Gitarrenasse, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Sarzo und Aldridge steuerten zudem die die wohl schwermetallenste Rhythmus-Fraktion der Bandgeschichte bei. Alle fünf Akteure setzten optisch auf den seinerzeit so angesagten Leder-Nieten-Kettchen-Dauerwelle-Strähnchenlook - bizarr sind Coverdales schwarze Biker-Handschuhe mit dem Band-Logo im Nieten-Stick.

Genauso schrill, pompös, posenhaft und effekthaschend fiel dann auch die Setlist aus, die - mit Ausnahme des Live-Klassikers , Ain't No Love...' - allein aus Tracks bzw. Interpretationen aus den drei ,amerikanischen' Alben der Band - ,Slide It In',1987',`Slip Of The Tongue - und zwei Instrumentaltracks aus Vai's Soloalbum bestand. Kein ,Lovehunter', ,Walking In The Shadow Of The Blues' oder `Ready An' Willing', keine Hammond - und Slidesounds erinnern an die Ursprünge der Band. Gleich mit dem pathetisch-kathedralen Intro, wird verdeutlich, wo anno 1990 bei WHITESNAKE der Hammer hing. Beim rasanten Opener ,Slip Of The Tongue', dem vielleicht härtesten Song der Bandgeschichte dürfen die beiden Gitarreros mit Aldridges Unterstützung an der Double Bass gleich richtig ran, und der Song weiß durchaus zu gefallen, wenngleich The Cov an der einen oder anderen Stelle auch seinerzeit schon auf dem letzten Loch pfiff.

`Slide It In' und `Slow An Easy` werden dann sehr heavy, aber noch am ehesten an den Originalfassungen angelehnt präsentiert. ,Kitten's Got Claws' und `Cheap An' Nasty' sind trotz allerdings High-Tech-Licks auch live verzichtbar, spannender wäre es gewesen ,Now You`re Gone' und 'Wings Of The Storm' zu kredenzen. Unverständlicherweise wird ,Give Me All Your Love' von '1987' geschlabbert.

Vandenberg darf dann mit einem zweigeteilten Solospot ran, bei dem das sphärische 'Adagio For Strato` interessanter ist als der folgende ,Flying Dutchman Boogie'. Erwähnenswert ist sicher die Darbietung von ,Crying In The Rain', bei der Tommy Aldridge sein lange Jahre traditionelles Schlagzeugsolo - auch zu hören auf ,Live - In The Shadow Of The Blues' - integriert.

Vai's Promoaktion in eigener Sache - `For The Love Of God' und `The Audience Is Listening' - wirkt dann deplaziert und führt m.E. bei aller technischen Erhabenheit zu einem Stimmungsbruch im Konzertverlauf.

Hiernach liefert die Weiße Schlange aber bis zum Konzertende mit ,Here I Go Again', `Bad Boys', einer wuchtigen Interpretation des Live-Klassikers ,Ain't No Love In The Heart Of The City' und `Still Of The Night' nur noch Hochkarätiges.

Schwachpunkte des Albums sind sicherlich die allein auf die `amerikanische' Phase ausgelegte Setlist und die Songauswahl innerhalb derselben, sowie der auch für eine Livescheibe und angesichts einer Setlist von 17 Stücken etwas üppig geratene Anteil von viereinhalb Solotracks.

Spaß macht es aber, einige Klassiker im typischen Hair-Metal-Gewand der späten 80er zu vernehmen. Die Soundqualität ist ordentlich und besser als auf den seit zwanzig Jahren kursierenden Boots. Persönlich ziehe ich bei Livescheiben zudem Mitschnitte eines gesamten Konzerts immer dem Aneinandereichen von Tracks diverser Shows vor. Coverdale - ganz der Entertainer - lässt hier auch die eine oder andere unterhaltsame Ansage vom Stapel.

Fazit: Wenn ,Live - In The Heart Of The City' das Hochamt für Puristen ist und `Live - In The Shadow Of The Blues' die Brücke zur Neuzeit schlägt, dann ist ,Live in Donington 1990' das exaltierte Bindeglied dazwischen. Ich freue mich auf die DVD, weil Vandenberg, Vai und Sarzo sich seinerzeit zu Posen hinreißen ließen, für die man sich in der schon kurze Zeit später aufkommenden Grunge-Phase schwer geschämt hätte, die heute aber ein nostalgisches Schmunzeln auslösen.
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am 15. Mai 2013
Also gleich mal als voller Einstieg: ob es erstens klug und zweitens notwendig war, nach über 20 Jahren dieses Zeitdokument noch auszugraben, sei mal dahingestellt. Die Bildqualität lässt eindeutig zu wünschen übrig, da sind wir halt schon HD-verwöhnt. Auf dem Cover der Faltbox (1 DVD, 2 CDS) wird zwar darauf auch hingewiesen, nur eben nicht in der Produktbeschreibung bei Amazon, insofern gibt das schon mal einen Stern Abzug. Denn das ist für eine Kaufentscheidung schon ein wichtiger Punkt.
Musikalisch gibt es auch sicher besseres von der weissen Schlange, aber es war halt die Besetzung und der Stil der damaligen Zeit (End-80er, Anfang-90er) und Coverdale hatte mit diesem Konzept (ultraharter Hair-Metal amerikanischer Prägung) Erfolg. Er machte mit Platten und Konzerten 5mal mehr Umsatz als zur gleichen Zeit Deep Purple, seine Brüder im Geiste, für die er von 1974-1976 als Sänger im Einsatz war. Seine danach gegründete Blues-Rock Whitesnake-Besetzung der Sunburst-Zeit mit den Gitarristen Moody/Marsden, Bassist Neil Murray, Drummer Dave Doyle (später Ian Paice), sowie Jon Lord an den Keyboards war halt richtig gut und gefällt vielen in meiner Generation viel besser als das, was später und auch hier in Donington abgeliefert wurde. Aber man muss fair sein, Musik, Musiker und Musikgeschmack entwickeln sich weiter, und sicher gehört das, was Adrian Vandenberg (The Flying Dutchman) und Steve Vai (Der Hexer) hier abliefern, zum Feinsten damaliger Gitarrenkunst. Ob es einem gefällt, steht wiederum auf einem anderen Blatt. Was aber gar nicht geht, und das missfiel mir auch schon bei Black Sabbath, den Stones und Dio (ebenfalls in Donington), ist, den Keyboarder hinter die Bühne zu verbannen. Klar ist der Sound auf der "1987" (John Sykes) und der "Slip of the Tongue" (Vai/Vandenberg) gitarrendominiert, aber u.a. Don Airey (der jetzt bei Deep Purple Jon Lord ersetzt) hat auf beiden Alben beachtenswerte Beiträge an den Tasten abgeliefert. Seine Funktion übernimmt auf der Tournee (und in Donington) Rick Serate; er rundet den Gesamtsound sehr stimmig ab. Da zeugt es m.E. nur von schlechtem Stil, einen Künstler hinter die Bühne zu verbannen, der genauso seinen Anteil am Erfolg hat(te); daher der zweite Stern Abzug.
Die Soli entsprechen dem Geschmack der damaligen Zeit; ich habe Vandenberg 1994 mit Whitesnake selbst live erlebt und muss sagen, dass er mich durchaus beeindruckt hat. Das Rhythmusduo Tommy Aldridge (Drums) und Rudy Sarzo (Bass) arbeitet berserkermässig, überzeugt aber nicht, auch das Drum-Solo gefällt mir nicht. Denny Carmassi, der bald darauf kommen sollte, war da ein ganz anderes Kaliber; auch den konnte ich 1994 selbst erleben. Und bei Steve Vai scheiden sich die Geister. Satriani, Kirk Hammett, Vai und Van Halen sind gleiche Gitarrenschule, wobei mir allerdings die beiden ersteren wesentlich besser gefallen. Vai ist beim Donington-Auftritt zwar konzentriert und spielt einigermassen banddienlich, ohne viel eigene Mäzchen, aber insgesamt wirkt er doch wie ein Fremdkörper. Es hat sich dann ja auch später gezeigt, dass Whitesnake zu dieser Zeit nur ein Vehikel für seine eigene Karriere war. Die Verbundenheit zwischen Vandenberg und Coverdale war viel inniger und auch langfristiger, und dauerte bis weit in die 90er hinein, nur kurz unterbrochen durch das "Gastspiel" von Jimmy Page. Davon allerdings würde ich mir durchaus Konzertmaterial wünschen, immerhin war man 1993 in dieser Besetzung auf einer kurzen Japan-Tournee. Zur Vervollständigung der durchaus hörens- und sehenswerten Whitesnake-Konzerte ist auch das vorliegende Material vom Monsters of Rock in Donington 1990 gut geeignet, aber mehr nicht. Whitesnake war immer live 2 Grössenklassen besser als im Studio, aber im direkten Vergleich ist das sog. Referenzkonzert aus dem Hammersmith Odeon von 1980 (mit Lord und Paice) noch immer das Mass der Dinge. Wenn auch, das ist mir schon bewusst, der Vergleich musikalisch hinkt.
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Es scheint ganz so, als ob David Coverdale das Whitesnake Eisen so lange schmieden will, wie es noch heiss ist. Momentan scheint es auch ganz gut zu laufen. Die beiden Comeback Alben Good To Be Bad und Forevermore heimsen fast allerorten guten Kritiken ein. Dazwischen erschien die sehr gute CD Box 30th Anniversary Collection und nun schieben Whitesnake und Frontiers Records das Album Live At Donington 1990 hinterher.

Wenn es um Live Alben geht, dann haben Whitesnake für mich schon vor Jahren ein Album veröffentlicht, welches zu meinen Live Referenz Alben gehört. Ich meine natürlich Live... In The Heart Of The City. Mal schauen, ob das neue Album da mithalten kann.

Das Doppel CD Pack Live At Donington 1990 schafft das nicht ganz, was aber auch wahrscheinlich daran liegt, dass hier einige Songs des schwachen Slip Of The Tounge Albums zu hören sind. Es ist relativ deutlich zu hören, dass Songs wie "Slip Of The Tongue", "Kitten's Got Claws" und "Cheap And Nasty" es eben nicht mit Klassikern wie "Slide It In", "Still Of The Night" und "Ain't No Love In The Heart Of The City" aufnehmen können.

Die Klassiker der Band werden auf famose Weise vorgetragen. David Coverdale zeigt sich stimmlich von seiner besten Seite. "Crying In The Rain" klingt hier noch lebhafter als in der Studioversion. Tommy Aldriges Drum Solo, welches mitten im Song platziert ist, wirkt hier auch keineswegs störend.

Teil des Line Ups war damals auch Gitarrenvirtuose Steve Vai. Generell finde ich, dass Steve Vai ein wahnsinniger Gitarrist ist, für mich war er jedoch immer irgendwie ein Fremdkörper im Line Up dieser Band. Seine Liveversion von "For The Love of God" ist allerdings nicht von dieser Welt. Toll!

Einen würdigen Abschluss findet das Album mit "Ain't No Love In The Heart Of The City" und dem rasant gespielten "Still Of The Night".

Live At Donington 1990 erscheint auch als DVD und DVD + CD Paket. Jeder Whitesnake Fan, welcher keinen Wert auf die Blueswurzeln der Band legt, wird hier glücklich gestellt!
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am 7. August 2011
Vorweg: ich habe Whitesnake zum ersten und letzten Mal live in München mit Alice Cooper 2008 (oder so irgend wann) gesehn, war von den Playback-Künsten von Meister Coverdale entsetzt, und habe mich wie im Musikantenstadel gefühlt! Mittlerweile hat sich das Ganze scheinbar wieder gebessert...
Nun, die vorliegende CD/DVD ist für mich, trotz pessimistischer Herangehensweise, eine positive Überraschung: Whitesnake wohl am (kommerziellen) Höhepunkt ihrer Karriere! Dass Coverdale hier schon gelegentlich etwas danaeben singt, stört nicht weiter, auch die von anderen hier schon kritisierten Soloeinlagen von Vandenberg und Vai finde ich ok bis gut (obwohl ich auch lieber Songs statt Solos höre!). Insgesamt sieht man hier klar die Hitliste der damaligen Zeit, Musik die auch 25 Jahre später noch greift und passt!!
Einziger Kritikpunkt ist das zumindest auf meinem 40Zoll Schirm doch matschige und aufgepixelte Bild, und die im ersten Teil gestaltete Kameraführung, die stark an die 1987er Videos der Band erinnnert, und weniger an ein Livekonzert mit über 70.000 "closest friends". Das bessert sich (die Kameraführung!), die Setlist ist astrein für 1990, das Ganze klingt ziemlich live, also Daumen hoch!!
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am 29. Juni 2011
Als Besucher der damaligen Tour hat das Teil für mich natürlich auch hohen nostalgischen Wert. Dennoch gibt es an der musikalischen Klasse der Truppe wohl keinerlei Zweifel und die "Amerikanisierung" des Whitesnake-Sounds hat mir persönlich gut gefallen; Nummern wie "Kittens got claws", "Fool for your loving" oder "Slide it in" sind einfach klasse Rocksongs. Klar shredden die beiden Gitarrenhelden hier um die Wette, dass die Finger glühen und Posen und Optik sind aus heutiger Sicht auch eher was fürs Fremdschämen....damals gehörte das aber so und ich fands super. Leider kam ja dann auch bald der Grunge...
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am 5. Juni 2011
Wenn man wissen möchte wie sich eine Band selbst demontiert und der Lächerlichkeit Preis gibt, sollte man dieses Album unbedingt kaufen. Was hier geboten wird spottet wirklich jeder Beschreibung. Musikalisches Egomanentum in jeder Beziehung, nichts harmoniert hier, die Gitarristen klingen wie mißhandelte Katzen, und Coverdale schreit oder gar brüllt seine Texte heraus daß es einem graust. Singen geht anders!! Höhepunkt des Grauens ist die völlig verunstaltete Vergewaltigung von "Fool For Your Loving". Die Leute damals strömten in Scharen dem Ausgang zu, DAS wollten sich altgediente Whitesnake Fans denn doch nicht bieten lassen.
Konsequenterweise war kurz danach erstmal Schluß mit Whitesnake. Aber wie gesagt, als zeitgeschichtliches Dokument gehört das Teil dennoch in jede Whitesnake Sammlung. Wer aber wirklich gute Livemusik von Whitesnake hören möchte, dem sei "Live In The Heart Of The City" oder auch die neuere "Live In The Shadow Of The Blues" empfohlen.
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am 31. Mai 2015
Donington über alles .Wer hier auftritt ist Best und Whitesnake machen das beste daraus.Wie immer ist die Band gut
eingespielt und spielt ihre Setlist solide herunter.
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am 9. Juni 2011
zwei Gitarissten im Egowahn - keine Zusammenspiel, hauptsache schnell (wie schön waren die Bluessolie von Moody und Marsden), die Lieder laut und überfrachtet, hart aber ohne Seele, viel zu viel Hall
...und Coverdale schreit statt zu singen.
In den wenigen Momenten (Ain`t no love...) ist zu hören, was möglich wäre , wenn die Band mal runterschaltet und leisere Töne möglich sind.
Anstatt den Blues seiner reiferen Stimme Raum zu geben, will er auf Teufel komm raus der beste Metallschreier sein.
Das ganze Konzert ist durchschnittliche Metalmassenware - von der Magie Whitesnake früherer Zeiten nichts zu merken..
zum Glück war die Band danach erstmal weg.

Ain`t no love bleibt das bisher beste Livematerial. Da beweisen sie wie hart und Seele zusammenkommen kann.....
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am 13. Juni 2011
Whitesnake Ende der '80er/Anfang '90er: Blondierter Poser-Rock für den US-Markt. Coverdale wollte das und hatte damit kurzzeitig viel Erfolg. Das Donington-Album ist ein Zeitdokument, was nach der ca. 15 Jahre späteren Neuauflage mit einem wieder blondierten und wesentlich (auch stimmlich) älterem Coverdale sowie dem Gitarrenkleisterer Aldrich einer Höroase gleichkommt.
Klar ist die Ready an' Willing-Formation Whitesnake pur, die 1987/Slip-Formation der Musik-/Marktentwicklung geschuldet: viel Gekreische, lange Soli aller Instrumente, aber doch kompetente Songs und eine einigermaßen brauchbare Setlist.
Dazwischen gab's noch die Coverdale/Vandenberg/Carmassi Farewell-Tour: gediegen und abseits aller Duftmarken ... da fehlt noch das Tondokument.
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am 13. Oktober 2011
Beautiful concert, great musicians, great music.
A CD + DVD for those who only know how to play an instrument really well and for those who know the music!
Three cds still play well today, after 21 years ... Also recommended for beginners to play ... You must see, listen and try to resound: when you do again what these great musicians play, you say that you are also excellent musicians (but do not forget to try to experiment, invent, compose, and also to develop something personal ...). Good listening and strive to do ...
Keep the faith alive!
Andymetalive
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