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4.0 von 5 Sternen Scchhhnnnneeeeellllll
Nach dem ersten Durchhören war ich erst mal geplättet. Ein ganz schönes Brett was Dani und seine Mannen einem da um die Ohren knallen. So was hatte ich dann doch nicht erwartet.
Das Einzige was ich dazu sagen konnte, dass es über eine immense Spielzeit verfügen muß aber auch nicht wirklich was hängen geblieben ist...
Veröffentlicht am 14. November 2010 von Breuer Frank

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cradle of Filth auf Findungsreise
Hallo Zusammen

Zum neuen CoF Album (D.D.V.Aversa): Die Songs sind Cradle typisch laut,schnell,erzählerisch

Dani der Frontmann kreischt mal wieder um sein Leben,was perfekt zum Sound aber nicht zu jedem Song passt.
Leider gibt es auf diesem Album nur Heavy Stücke,mir gefiehlen Thornography oder auch Nymphetamine wegen den ruhigeren...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2011 von Florian Habersetzer


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cradle of Filth auf Findungsreise, 9. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Ltd.) (Audio CD)
Hallo Zusammen

Zum neuen CoF Album (D.D.V.Aversa): Die Songs sind Cradle typisch laut,schnell,erzählerisch

Dani der Frontmann kreischt mal wieder um sein Leben,was perfekt zum Sound aber nicht zu jedem Song passt.
Leider gibt es auf diesem Album nur Heavy Stücke,mir gefiehlen Thornography oder auch Nymphetamine wegen den ruhigeren Momenten eigentlich besser. Auf die angesprochenen ruhigen Parts muss man auf diesem dunkel Album sehr lange warten. Am Ende waren dann noch ein paar Hits die CoF eingebaut haben,um die Story von Lilith noch zu einem Ende zu bringen.

Fazit: CoF Typisch geht es hier wieder sehr dunkel und heavy zu,schade ich hätte mir mehr Hits erwartet.Lilith immaculate und Forgive me Father(IHS) sind leider die einzigen die man als Hits sehen könnte. Die anderen Songs lassen mich eigentlich bis auf den Opener ziemlich kalt.

Flodrum85
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Scchhhnnnneeeeellllll, 14. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Ltd.) (Audio CD)
Nach dem ersten Durchhören war ich erst mal geplättet. Ein ganz schönes Brett was Dani und seine Mannen einem da um die Ohren knallen. So was hatte ich dann doch nicht erwartet.
Das Einzige was ich dazu sagen konnte, dass es über eine immense Spielzeit verfügen muß aber auch nicht wirklich was hängen geblieben ist.

Dieses Manko ist eigentlich auch der einzige Kritikpunkt an Darkly,Darkly, Venus Aversa. Bis auf Forgive Me Father (I Have Sinned) bleibt nicht wirklich was hängen, welches Langzeitwirkung entwickelt. Geschwindigkeit ist halt nicht alles.

Aber ansonsten ist alles dabei was COF-Fans von ihrer Band erwarten. Dani kreischt und schreit sich die Seele aus dem Leib, wie in seinen besten Zeiten.
Blastbeats ohne Ende das einem Angst und Bange wird.
Keyboards die für den bedrohlichen Unterton und die nötigen Melodien sorgen. Am besten gefallen sie mir immer wenn sie im oberen Mittempo dahin traben.
Die Songs an sich entfalten ihr Potential erst nach mehreren Durchläufen und die Nuancen werden hörbar. Dann funktioniert das Ganze richtig gut. Und macht richtig Spaß. Die ganze Produktion ist äußerst druckvoll und lässt keine Wünsche offen.
Ob das ganze noch was mit Black Metal zu tun hat muß jeder für sich entscheiden, Ist für mich aber auch nicht Wichtig!

Fazit: Cradle of Filth haben mit Darkly,Darkly, Venus Aversa ein sehr, sehr schnelles Album veröffentlicht, welchem aber die 'Langzeitwirkung' etwas fehlt. Ansonsten sehr gelungen!

Kaufen: 8 von 10 Punkten
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Wahnsinn steckt im Detail, ein Grower, 9. November 2010
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Ltd.) (Audio CD)
Verdammte Axt!
Das dürfte das gewesen sein, was ich gedacht habe, als ich das erste mal Lilith Immaculate via Preview gehört habe.
Die Mischung aus treibenden Drums, einfach schreddernden und auch mal thrashenden Riffs und den eher durch Keyboards + Gesang erzeugten Melodien erzeugt wieder diese alte Märchenatmosphäre, die so manch einer schon länger vermisst haben dürfte. Die darauf folgenden Äußerungen, dass Darkly, Darkly, Venus Aversa das härteste und brutalste Album der Cradle-Karriere werden sollte, konnte man noch nicht bestätigen, vor allem, als man noch die (extrem gute und catchy) Single Forgive Me Father (I Have Sinned) als Vorschau auf das Album zu hören bekommen hat.

Umso überraschter war ich letztendlich über das, was ich dann mit dem Album zu hören bekam. (Ich habe übrigens die limiterte Edition im Digipak, das sein Geld mehr als wert ist!)
The Cult Of Venus Aversa, Song Nummer eins, ist das, was man eigentlich nochmal als leicht ausladendes Intro bezeichnen sollte, überrascht aber, als nach 40 Sekunden gleich mal einer der härtesten Songs des Albums startet. Mein lieber Herr Gesangsverein, hier wird einem echt das vorn Latz gehauen, was Dani Filth und Co im Voraus versprochen haben: erbarmungslose Härte und Geschwindigkeit. Dazu etwas, was schon seit spätestens Midian keine Verwendung mehr gefunden hat: diese einerseits kitschigen, andererseits auch surreal und abartig wirkenden Keyboards im Kontrast zu den Gitarren und Schlagzeug, sie sind hier wieder vorhanden und mindestens so effektiv wie bei Cruelty And The Beast und von mir aus auch Midian. Breaks, Halftimes etc sind wie gehabt weiterhin vorhanden.

Die nächsten drei Songs sind ebenfalls kein leichter Tobak und sind sehr räudig und aggressiv. Dieser intensive, ca 20 minuten andauernde Moment in 4 Songs verpackt, kann einem zu Beginn allerdings etwas zu schaffen machen, hier geht's härter zu als bei allen älteren Songs zuvor, sogar das aggressive VEmpire wird meines Erachtens getoppt. Das Problem ist nur, dass die Songs sich eher unterschwellig unterscheiden, durch feine Keyboard Parts und Gesänge, weniger durch Schlagzeug und Gitarren.

Das äündert sich mit The Persecution Song jedoch, und schon ist das Album wieder wesentlich abwechslungsreicher. Es wird etwas auf die Bremse gedrückt und die Gitarren übernehmen wieder Melodien.
Deceiving Eyes hat sogar wieder diesen leichten Dusk And Her Embrace Einschlag, zumindest teilweise. Das macht diesen Song nach einigen Hördurchgängen zu einem kleinen "Hit".

Das Niveau steigert sich aber nochmals durch das sehr durchtriebene Lilith Immaculate mit dem zusätzlichen, nicht nur als kleines Schmankerl versehenen Frauengesang im Refrain und der Bridge, der wieder einmal das erzeugt, was Cradle schon früher ausgemacht hat: dieses "märchenhafte" Wirken der Musik.

Weiterhin beweisen sie mit The Spawn Of Love And Hate, wie gut sie Kontraste mischen können (der Liedtitel spricht quasi für sich), der Nachfolger Harlot On A Pedestal wiederum, dass sie urtypische Keyboards mit knallhartem Riffing mischen können.

Forgive Me Father (I Have Sinned) zielt überraschenderweise ein wenig in die Thornography Richtung (ich fand das Album im Übrigen ziemlich gut), The Foetus Of A New Day Kickin' lässt grüßen, nur ist auf Venus Aversa wie alles andere von Cradle auch nochmal wesentlich härter, dabei aber extrem catchy.

Das Album klingt mit einem wahren Feuerwerk aus, Beyond Eleventh Hour.

Die letzten Cradle Alben (Nymphetamine bis Godspeed On A Devil's Thunder) haben immer eine gewisse Hitdichte gehabt, um es zu behaupten, auch wenn sie nahezu komplett unterschiedlich waren (vor allem im Härtegrad und technischen Bereich). Darkly, Darkly, Venus Aversa ist alles andere als hitdicht, das Album ist ziemlich rauh und lebt vom Gesamtergebnis, lediglich Liltih Immacula und Frgive Me Father (I Have Sinned) sind Songs, die sich sofort festsetzen (vielleicht auch Harlot On A Pedestal mit dem markanten Keyboard).

Zu den Bonussongs: Sie sind den Aufpreis locker wert, der eine oder andere hätte auch gern auf dem regulären Album stehen können.

Den Vergleich von Cradle und Dimmu spar ich mir, da beide Bands schon IMMER musikalisch in anderen Gebieten unterwegs sind und waren. (Aber ich sag's trotzdem einfach mal, da es jeder andere hier wohl auch zu machen scheint: Abrahadabra ist für mich nochmal eine Ganze Schippe besser, aber das bleibt Geschmackssache).

Das Album ist klasse, man muss sich diesmal aber länger Einhören als jemals zuvor, da der Wahnsinn hier wirklich im Detail steckt und vor allem der Anfang erschöpfend wirken kann.
Es wird hier einige Male in Richtung Vergangenheit geschielt, das Ganze aber wuchtiger denn je, was aber auch an der extrem guten Abmischung liegen kann.

8,5/10
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Album!, 26. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Darkly Darkly Venus Aversa (Audio CD)
Dieses Album ist einfach super!!! Ein Muss für alle Cradle of Filth Fans und auch für alle anderen Black Metal Fans.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das haben wir seit midian so nicht mehr gehört!, 9. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Audio CD)
ums kurz zu machen:

hammer album, großartige produktion!

seit cradle sich mit midian in clive barkers düstere welt begeben haben, haben sie nichts mehr so atmosphärisches abgeliefert, wie mit darkly darkly venus aversa.
das album wirkt in seiner gesamtheit extrem stimmig und die songs wirken wie aus einem guss, wenn es auch 2/3 anläufe mehr braucht um durchzusteigen. dafür ein extremer langzeitwert!
diese magie (vielen dank ashley!) in den songs war zuletzt auf midian zu hören. die platten dazwischen sind alle gut, aber sich mit nem düsteren schmöker in die leseecke verziehen und die atmosphäre mit ner schönen cradle-scheibe anheizen hat lange nicht mehr so gut funktioniert wie mit d.d.v.a.

daumen ganz weit nach oben!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cradle is back, 4. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Ltd.) (Audio CD)
Agressiv, brutal, heftig und düster schallt dieses Album aus den Lautsprechern!
Ein traumhaft, düsteres Erlebnis.
Ich finde das Album ist mindestens genauso gut wie Godspeed und das war schon allerhöchste Spitze!
Der typische schnelle Cradle-Sound mit den typischen gesprochenen Frauenstimmen zu beginn einiger Tracks (na gut, auf dem letzten Album wars ein Mann) erzeugen eine unheimlich dichte Atmosphäre.
Meine Empfehlung:
An alle, die Cradle mögen: Kauft euch das Album, es ist einfach geil!
An alle anderen Metal-Hörer: Hört mal rein und kauft es euch guten Gewissens, es ist sein Geld wert!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Knaller ..., 5. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Ltd.) (Audio CD)
ist die neue CD von Cradle of Filth geworden. Nach der (für mich) schwachen, weil vom Stil her nicht zu Cradle passenden, Thornography ging es bergauf, vorher mit Godspeed on the devil's thunder, jetzt mit Darkly darkly, venus aversa. Ein Teil ist sehr flott, ein Teil des Albums eher mit Keyboards und atmospärisch, also für die alten wie die neueren Fans ist was dabei. Forgive me Father (I have sinned) erinnert etwas an Foetus of a new day kicking von der Thornography, nur härter und besser. Ich höre Cradle schon seit Vempire, und die neue Scheibe steht in der Discografie sehr weit vorne. Also haben sozusagen Cradle den Hammer gefunden, den Dimmu Borgir verlegt haben ... Ich habe schon gelesen, dass die ersten vier Songs etwas eintönig sein sollen, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Flott und brutal stellenweise ja, aber immer wieder wird Abwechslung gross geschrieben. Mann sollte die CD halt bewusst und nicht als Hintergrundberieselung beim Zähneputzen hören ... Ach ja, das Booklet der Digibook-Version: man sollte sich die Mühe machen, die Zeilen unter den beiden Gitarristen zu lesen: Exodus, ich höre und sehe dich lächeln ... Und die Zeichnung in der Mitte vom Booklet (die linke Seite) dürfte ein Seitenhieb nach Norwegen sein, In sorte diaboli und so ...
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit diesem Album..., 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Ltd.) (Audio CD)
...ist es wieder genau das gleiche.
Auch im Cradle Of Filth Fanlager wird es wieder gespaltene Meinungen geben.
Aber das ist soweit nichts neues.
Das Album ist eine Wucht.
Die ersten 4 Tracks knallen brutalst auf einen ein wobei dann im 5 Stück das Pedal etwas zurückgenommen wird.
Der Sound ist absolut fett und treibt mächtig voran.
Was auf dem Album aber fehlt ist die "Hitdichte".
So bleibt am ehesten Lilith Immaculate und Forgive me father im Ohr hängen.
Alle anderen Tracks gehen erstmal an einem vorbei.
Wenn man das Album aber mehrfach gehört hat gibt sich die Situation etwas und man bleibt an einzelnen Teilen hängen und will sie nochmal hören:-)
Es ist zwar nicht verkehrt wenn ein Album beim öfteren Hören wächst, aber bei dem Darkly Darkly... bleibt für mich kein komplettes Album hängen.
Da fand ich Godspeed... besser wobei auch das nicht beim ersten hören hängen blieb(bis auf ein paar Tracks).
Wer auch Dimmu Borgir mag und wem auf Abrahadabra der Gitarrensound zu dünn war und mehr Wert auf Aggressionen legt ist hier besser aufgehoben,hier wird nämlich Gitarrenmäßig mehr geboten als bei Dimmu Borgir.
Aber auch hier wird es wieder 2 Lager geben,die einen die nur Dimmu Borgir als alleinige Könige dieses Genres ansehen werden,genauso wie auch bei den Cradle Fans das gleiche passieren wird.
Wobei beide Bands ihre Berächtigung haben.
Mit den aktuellen Alben beider Bands dürften dann wohl auch endlich die ewigen Vergleiche begraben sein, die eh schon selten passend waren.
Bleibt also zu sagen das jeder Cradle Fan zuschlagen sollte und sich auf ein echt fieses,rasendes und aggressives einstellen dem man aber etwas Zeit geben muss.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschung, 20. Mai 2011
Von 
Dani de Rais (Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Audio CD)
Wer hätte das noch gedacht, dass CoF anno 2010 nochmal sowas abliefern? Nach den letzten beiden Alben hab ich damit ehrlich gesagt nicht gerechnet, wobei ich in keinster Weise sagen möchte, dass ich "Thornography" und "Godspeed on the Devil's Thunder" nicht mag, beides sind gute Scheiben, welche allerdings stark vom früheren Cradle Stil abweichen, DDVA kommt den älteren Werken wieder näher, vor allem "Midian", an welches die hier gebotene Atmosphäre mehr als einmal stark erinnert.
Da da meiste über dieses Album schon gesagt wurde, will ich das hier gar nicht so in die Länge ziehen, deshalb:

PRO:
+ man merkt, dass nach "Godspeed..." ein Wechsel am Keyboard erfolgte, hier klimpert nun Ashley "Ellyllon" Jurgemeyer, welche schon bei Abigail Williams an den Tasten gewütet hat und dem hier vorliegenden Werk einige tolle Akzente verpasst und definitiv einen eigenen Stempel aufdrückt, es ist symphonischer, schneller und auch atmosphärischer als auf den letzten beiden Werken, gefällt!
+ die Lieder sind deutlich schneller und aggressiver als bisher, daraus resultiert ein anzunehmender Melodie-Verlust, was nach dem erstmaligen Hören auch bestätigt wird. Jedoch eben nur nach dem erstmaligen, dieses Album braucht mehrere Anläufe, bis es richtig zündet.
+ Das Drumming: muss man hören, man merkt, dass der neue Trommler, welcher auch schon auf "Godspeed..." hinter der Schießbude saß nun deutlich mehr Selbstvertrauen besitzt und abgeht wie Schmidts Katze, wahnsinn, was er hier leistet!
(+ kleiner Tipp: eher zur Special Edition greifen, welche in einem edlen Digibook daherkommt und vier Bonustracks besitzt, die allesamt richtig reinhauen, großes Kino, hier gibts nochmal 24 Minuten auf die Fresse, auf hohem Niveau!)

CONTRA:
- Dani....nicht falsch verstehen, ich respektiere diesen Mann für seine Leistung! Aber die hohen Schreie haben auf diesem Album keinen Biss mehr, Dani hat seinen Zenit in dieser Tonlage eindeutig überschritten, an einigen Stellen wirken sie auf mich deshalb eher lächerlich als aggressiv. Seine sonstige Stimmakrobatik ist natürlich bemerkenswert und wohlklingend wie immer.
- Die Produktion: Das Schlagzeug thront über allem, die Gitarren sind sehr in den Hintergrund gemischt und das Ganze klingt sehr klinisch und glattpoliert, ich besitze alle Cradle of Filth Alben und muss sagen, dass ich mir hinsichtlich dessen ein bischen Sorgen bereite, diese Art von Produktion ist einfach nicht für diese Art von Musik geeignet, eine Produktion wie bei "Nymphetamine" hätte hier meiner Meinung nach besser gepasst.
Ernsthaft: Die Produktion auf diesem Album stört mich massivst, es ist einfach NULL aggressiv!

FAZIT:

Trotz der CONTRA-Punkte muss ich hier eine positive Bilanz ziehen, da die Lieder durchweg toll komponiert und eingespielt sind, alle Beteiligten einen Super-Job machen und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
Und da es jeder macht und wohl auch jeder lesen will: Dieses Album ist in jedem Bereich besser als die fast synchron erscheindene "Abrahadabra" von Dimmu Borgir.
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6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Darkly, Darkly, venus Aversa - Meine Sicht, 29. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Audio CD)
Vorweg:
Ich konnte Cradle of Filth halbwegs für mich entdecken, da sie durch orchestrale und melodische Einlagen sich von der grauen Schranz-Black-Metal-Masse gekonnt abheben können. Und aus der Sicht eines solchen Art von Fan werde ich die Rezension hauptsächlich verfassen:

Ganz objektiv gesehen lassen sich schon mal einige Sachen positiv festhalten:
-man bekommt mit der Albumlänge auf jeden Fall genug Musikmaterial geboten (In der Ltd. natürlich noch mehr)
-das Album ist sehr sauber und dennoch druckvoll abgemischt (solide Produktion)
-jeder Song bietet durch komplexen Aufbau und durchweg orchestraler Untermalung an sich Abwechslung
-Songwriting und Gesangsleistung befinden sich auf dem gewohnt hohem Niveau

Ich persönlich hatte jedoch einige Probleme. Ja, zwar war jeder Song an sich Abwechslungsreich und melodisch genug, doch ich fand selten Stellen zum festhalten. Hauptsächlich spielten die Lieder so vor sich hin, ohne einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Der Gesamtsound ist so gesehen recht monoton: Schnell, Orchestral, brachial; was nicht wirklich schlecht ist, jedoch sollte ein gewisser Erinnerungswert nicht ausbleiben. Insgesamt konnten mich nur 3 Titel wirklich richtig überzeugen "Lilith Immaculate", (Ja ich mag die Female-Vocals. Aber auch schickes Solo und schön sich steigender Aufbau) "Harlot on a Pedestral" (Einfach geiles Riffing und melodisch mit am stärksten) und "Forgive me Father" (Die Singleauskopplung)

Übrig bleiben 3 Sterne, meinerseits, die ich wie folgt erkläre.
-CoF Fans der ersten bzw. frühen Stunde spreche ich eine Kaufempfehlung aus, da der Sound wieder brachialer gewurden ist und aufgrund der oben genannten positiven Aspekte
-Leser, die Aufgrund meiner Rezension (Und Songtips) vermuten, eine ähnliche oder die gleiche Ansicht zu haben, empfehle ich das Geld lieber eher einzustecken und sich das Vorgängeralbum "Godspeed on the Devils Thunder" (Mischung zwischen Black, Heavy und Orchester hier am besten und abwechslungsreichsten gelungen) oder "Thornography" (Heavy angehauchtes Album, mit vielen tollen Riffs und Mellos) zu holen.

Eine Spaltung in zwei Lager. Daher 3 Sterne von mir.
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Darkly, Darkly, Venus Aversa
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