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am 20. Februar 2011
Ich empfand den Film als sehr bewegend. Während ich es am Anfang noch für die typische amerikanische Romantikkomödie hielt (mit sehr viel Freizügigkeit), musste ich doch später feststellen, dass er einen viel tieferen Sinn verfolgt.

Ich selbst leide in sehr jungem Alter seit zwei Monaten unter MS und habe während des Films bemerkt, dass Anne Hathaway sehr viele Ängste hatte, die mich auch begleiten.

Für einen Außenstehenden hat dieser Film nicht die Lachnorm erfüllt, aber für Menschen, die wie ich von ihrer Freundin zum Schauen überredet werden und keine Ahnung haben worum es geht und zudem noch ein solches Schicksal teilt, wird während des Films immer wieder in Tränen ausbrechen und sich wundern, wie ein Drehbuchautor die Gedanken und Ängste einer Erkrankten so detailgetreu äußern kann.

Alles in allem war ich als alter Filmfan überrascht, wie man Drama und Komödie in so geschickter Weise verbinden kann; denn hier findet kein Wechsel zwischen den Genres statt, sondern ein markanter Stilbruch (Komödie - Bruch - Drama), der jederzeit auch in die Hose hätte gehen können. Dem allerdings war nicht so.

Auf alle Fälle empfehlenswert und auf alle Fälle etwas besonderes.
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am 15. Oktober 2012
Also ich finde diesen Film so wundervoll!Ich bin selber unheilbar krank und kann mich voll und ganz in Maggie hineinversetzen.Ich habe den Film schon 100 mal gesehen und er berührt mich immer wieder zu tiefst!
Vielen Dank dafür!
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am 9. Juli 2015
ACHTUNG! Der Händler image-dvd-shop hat diese Box nicht im Sortiment und versendet zum gleichen Preis nur die Blu-ray!
Händleraussage: "Wir haben die Blu-ray nur in dieser Form im Angebot."
Warum dann auf der Bestellseite ein anderes Produkt angeboten wird, entzieht sich meiner Kenntnis, im Schriftverkehr habe ich dies dann schlussendlich als beabsichtigte Irreführung des Kunden durch den Verkäufer interpretiert.

Also bei der Bestellung aufpassen, man bekommt etwas anderes!
Die Information, dass weder DVD noch die digital copy dabei ist, erhielt ich erst bei Lieferung!
Nach Kontaktaufnahme (ich habe die Nachlieferung der DVD gefordert) wurde mir zwar ein Preisnachlass bzw. eine Rückabwicklung angeboten, die ich allerdings beide nicht in Anspruch nehme, da mir der unbefriedigende Schriftverkehr jetzt schon reicht.

Außerdem habe ich die Fehllieferung erst nach dem Öffnen der Verpackung bemerkt, das Produkt könnte also bei der Retournierung zu weiteren Problemen führen und die Gutschrift brauche ich nicht, da ich bei diesem Händler nichts mehr kaufe.

Der Film selbst ist sehr gut gemacht, die Darsteller überzeugen. Die Handlung empfinde ich an manchen Stellen zwar als langatmig, was dramaturgisch aber immer passt.
Gesamt gesehen sehr gute Unterhaltung zu mehreren ernsten Themen (nicht nur das Krankheitsbild, auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Pharmaindustrie plus deren Vertreter), die aber geschickt verwoben sind.
RESÜMEE: Absolut sehenswert! Film: FÜNF STERNE! (Gesamtpaket leider nur 2)
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am 1. März 2015
Sehr gelungene und leider ausgesprochen seltene sexy Komödie mit ernsten Untertönen. Taugt wunderbar auch für einen Mädelsabend und gibt gleich mal genug Stoff für eine wirklich bedeutsame Diskussion (im Gegensatz zu dem 0815-Zeug - was ja auch heißgeliebt aber seicht ist).
Worum geht es? Jamie Reidy (Jake Gyllenhaal) ist so etwas wie der Don Juan der Pharma-Branche. Jung und dynamisch surft er auf einer Welle des Erfolges. Die Frauen liegen dem Vertreter zu Füßen – der auch noch das Glück hat, am rechten Fleck zu rechten Zeit zu sein: Viagra erscheint Mitte der 1990er auf dem Markt und Jamie ist genau die richtige Person, um das Wundermittel an den Mann zu bringen. Doch Jamies Leben wird bedeutend komplizierter, als er die emotional abgeklärte, dafür aber sexuell außergewöhnlich offene Künsterin Maggie (Anne Hathaway) kennenlernt. Ihre anfangs rein körperliche Beziehung erfährt eine überraschende Wendung, als Jamie festellt, dass er Maggie liebt. Doch diese will keine Gefühle zulassen. Maggie hat Parkinson.
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am 12. Mai 2011
Dieser Film hat mich seit Langem mal wieder richtig bewegt und zu Tränen gerührt. Ich selbst bin in den letzten drei Jahren intensiv mit der Krankheit Parkinson in der Familie in Berührung gekommen und weiß, was es bedeutet einen geliebten Menschen leiden zu sehen und am Ende sogar gehen lassen zu müssen. Dieser Film ist sehr ergreifend und hat so viel Tiefe. Es handelt sich bei diesem Film um keine 0815-Komödie und er ist meiner Meinung nach auch nichts für einen lustigen DVD-Abend. Ich staunte auch nicht schlecht über diese großartige Schauspielleistung von Anne Hathaway, der ich vorher gar nichts abgewinnen konnte, aber sie überzeugt mich und ich würde ihr sofort abkaufen, dass sie selbst an Parkinson erkrankt ist.

Neben dem traurigen Thema, wird hier auch eine schöne Liebesgeschichte dargestellt, die anders als in den meisten Liebesfilmen mal nicht am Fremdgehen, Betrügen oder Ähnlichem sondern an etwas ganz Anderem zu scheitern droht.

Ich gebe dem Film 5 Sterne und er ist nicht mehr aus meiner DVD-Sammlung wegzudenken.
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Das besondere am Film ist, dass es sich nicht "nur" um eine der üblichen Romantik Komödien handelt, sondern durchaus auch Drama Elemente verbindet. Mich hat der Streifen doppelt berührt, da ich selber mit der Krankheit der Hauptdarstellerin zu "kämpfen" habe, und nicht wußte, dass das ein Thema des Films war. Von daher kann ich aber sagen, dass man auch sehr auf Details geachtet hat. Ein wenig beruhigend für mich war, dass die Handlung so etwa vor 10 Jahren spielt, was in der Pharmaindustrie ein Lichtjahr sein kann...

Die Darsteller sind sympathisch und auf jeden Fall beide ein sexy Hingucker, machen aber auch einen guten Job.

Das Bild empfand ich als sehr gut, aber keine Referenz. Der Ton für das Genre überdurchschnittlich gut. Extras mehr als man schaut.

Ob man ihn zum Hochpreis unbedingt haben muss weiß ich nicht,.
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am 5. Juni 2011
Jemand schrieb hier, absolut kein Frauenfilm. Das sehe ich aber total anders. Kann jetzt nicht ins Detail gehen, ohne zuviel zu verraten. Ich konnte lachen, weinen und mitfiebern - das ist doch schon was. Filme wie Selbst ist die Braut, Nur mit dir, Das Leuchten der Stille, Groupies bleiben nicht zum Frühstück und North and South gefielen mir auch super - da Geschmäcker ja unterschiedlich sind, hilft dieser Tipp vielleicht
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am 25. September 2014
Wirklich überraschend guter, tiefsinniger und sympathischer Film mit zwei tollen Hauptdarstellern. Keine Frage, dass Jake Gyllenhaal mehr kann als der attraktive, böse Junge... aber er kann es eben wirklich SEHR gut. Wenn auch die Geschichte auf den ersten Blick etwas abgedroschen klingt (Frauenheld in zweifelhaftem Vertreterjob der Medikamentenbranche lernt unheilbar kranke Frau kennen und verliebt sich zum ersten Mal...), der Streifen ist gelungen und wird sicher auch öfters angesehen. Nicht nur für Romantik Fans!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. März 2011
Manche Regisseure können wirklich überraschen. So wie z.B. Edward Zwick, der "Fachmann" aus Hollywood, der ein gutes Händchen für große Epen ("Glory", "Last Samurai") hat und sich auch nicht davor scheut, aktuelle und heikle Politik-Themen aufzugreifen ("Mut zur Wahrheit", "Ausnahmezustand", "Blood Diamond"). Dieser Mann traut es sich, ab und zu mit seiner Genre-Spezialisierung zu brechen. Dass er u.a. für das Generationen-Drama "Legenden der Leidenschaft" aus dem Jahre 1994 verantwortlich zeichnete, hätte ich zunächst nicht gedacht, bis ich seine vollständige Filmografie einsah. Und auch über seine neue Regie-Arbeit war ich etwas verblüfft, da ja nun auch "Love and other drugs" nicht zum üblichen Zwick-Programm zu gehören scheint. Mit zweien der wohl angesagtesten Jung-Mimen und Hoffnungsträgern ihrer Schauspieler-Generation stellt Zwick einen Genre-Zwitter aus tragischer Romantik-Komödie, Drama und pharma-kritischer Satire auf die Beine, der in seinen ersten Tönen (dank des perfekten Duos Gyllenhaal/Hathaway) gut, wenn nicht sogar sehr gut funktioniert. Wundern muss man sich allerdings über mehrere spätpubertäre Witzchen und eine nervige Nebenfigur, welche in die eigentlich ernsthaft angelegte Story so überhaupt nicht reinpassen wollen und von einem Zwick-Film nicht erwartet werden.

Amerika der Mitt-Neunziger:
Jamie Randall, ein junger Mann in der Zwanzigern, arbeitet als frischer Vertreter des Pharma-Unternehmens Pfizer und putzt in seinem Geschäfts-Bezirk regelmäßig die Türklinken diverser Arzt-Praxen. Mit seinem Charme und allgemeiner Beliebtheit bei den Frauen gelingt es ihm nach einigen Hürden, die Artikel seines Arbeitgebers nach und nach im Umlauf zu bringen. Als dann noch der große Viagra-Boom einsetzt, wird er zum beliebtesten Salesman überhaupt.
Durch seine Arbeit begegnet er der attraktiven Patientin Maggie Murdock, die trotz ihres jungen Alters an den Anfangssymptomen des Parkinsons leidet. Zwischen ihnen entwickelt sich eine anfangs nur auf Sex fokussierte Affäre, eine Vertiefung in Richtung "echte Beziehung" wird in beiderlei Einverständnis gemieden. Mit der Zeit brechen zwischen ihnen die wahren Gefühle dann doch noch aus, und Jamie, der sich bisher nur aufs Verticken von Medikamenten konzentriert und den Endkonsumenten "Patient" nie als von Krankheit gezeichneten Menschen betrachtet hat, nimmt Maggies gesundheitlichen Zustand erstmals richtig wahr und will - sofern es Möglichkeiten gibt - etwas dagegen tun. Dabei missachtet er Maggies Wunsch, ihre Krankheit nicht über ihr sonst so unbeschwertes Liebesglück zu stellen...

Auch wenn meine Einleitung einen untypischen Zwick-Film vermuten lässt, die Handschrift des Regisseurs ist auch in "Love and other Drugs" zu erkennen. Sein Film zeigt auf überspitzte Art, mit welchen oftmals unseriösen Mitteln und Tricks die Pharma-Industrie ihre Produkte an den Mann bzw. den praktizierenden Arzt zu bringen versuchen. Er begibt sich zwar nicht knietief in die ganze Materie des Pharma-Geschäfts, aber das was er erklärt, reicht auch vollkommen aus und bleibt unmissverständlich:
Das Handel mit lebensverlängernden / beschwerdelindernden Medikamenten ist ein gigantisches Milliardengeschäft, das ein mächtiges Kuchenstück der gesamten amerikanischen Volkswirtschaft ausmacht und als einzelner Apparat viel größer ist als zig Wirtschaftszweige zusammengenommen. Mit ungeheurer Agressivität und reiner Profitgier wird der massenhafte Verkauf angetrieben, während die eigentlichen Sache - die Heilung jedes individuellen Patienten - zum reinem Zweckargument verkommt. Die Begriffe Moral und Ethik kennen die Pharma-Leute nicht, oder wenn dann nur auf dem Papier. Und Filmfigur Jamie steckt da mittendrin.
Als passender Gegenkontrast jene Situation, in der Maggie eine versammelte Gruppe Parkinson-Betroffener besucht, während sie Jamie bei einer Pharma-Messe begleitet. Hier trifft sie auf Gleichgesinnte, die ihre Krankheit zwar akzeptiert, den Lebenswillen aber nicht verloren haben. Ein Moment, der Maggie ungemein viel Mut macht und viel Lebensfreude spendet. Gleichzeitig ist es für Jamie die knallharte Konfrontation mit der Realität und der Aufopferungsbereitschaft, die sich die Lebensgefährten der Erkrankten selbst auferlegt, tagtäglich und mit jedem weiteren Jahr, in der sich die Krankheit ins nächste Stadium entwickelt, zu leisten haben. Genau hier wird Jamie (und indirekt dem Zuschauer) die Frage gestellt, ob die eigene Liebe für einen betroffenen Menschen groß genug ist, um diese Mammutaufgabe ohne Zaudern und Zögern zu meistern.

Das ist die anspruchsvolle Seite von "Love and other drugs", die gut funktioniert und recht dicht an der Wirklichkeit liegt, darunter auch Maggies Erkrankung im ziemlich jungen Alter, was selten, aber durchaus vorkommen kann. Daneben gibt es die klassische Tragik-Lovestory, angereichert mit einem gesundheitlichen Handicap, die eine der beiden Hauptfiguren mit sich trägt. Sowas kennt man ja bereits aus anderen Filmen mit ähnlichen Inhalt ("Auf den ersten Blick", "Love Story", "Gottes vergessene Kinder", ...), der auffälligste und einzige Unterschied zwischen diesen und "Love and other drugs" ist die sexuelle Freizügigkeit in letzterem. Für prüde Amerikaner bestimmt wieder der entscheidende Stein des Anstoßes, über den wir Europäer eher müde lächeln können. Sicherlich hat man in keinem anderen Film so oft und so viel nackte Haut von Anne Hathaway (von der Oben-Ohne-Szene aus "Brokeback Mountain" mal abgesehen) und Jake Gyllenhaal gesehen wie hier, aber erstens geht der Film nie zu sehr ins pikante Detail und zweitens wirkt der Liebesrausch des Paares ungezwungen, dafür umso lustvoller gespielt. Man sieht es den Hauptdarstellern auch sehr gut an, wie natürlich sie in entsprechenden Szenen agieren. Nach ihrer ersten Zusammenarbeit in "Brokeback Mountain" treffen Hathaway und Gyllenhall als wunderbar harmonierendes Traumpaar aufeinander, die mit viel natürlicher Ausstrahlung und Spielfreude begeistern. Insgeheim wünschte ich mir fast weitere Filme mit genau dieser personellen Kuppelung, aber man wird ja sehen was in nächsten Jahren noch so kommt. Es gibt viele Leinwand-Pärchen, die sich zu "Wiederholungstätern" entwickelt haben und vom Publikum auch wohlwollend angenommen werden, sofern die Chemie zwischen den Akteuren stimmt. Vielleicht wird man das Hathaway/Gyllenhaal-Gespann hier nicht zum letzten Mal gemeinsam gesehen haben... ;)

Zu guter letzt der dritte und letzte Teilaspekt von "Love and other drugs" - die Komik. Was diese betrifft, so möchte man Edward Zwick zu gerne fragen, was ihn dazu geritten hat, auf frivole Scherze der albernsten Sorte zurück zu greifen. Diese sind nicht nur unnötig und fürs Film-Thema unpassend, sondern entstehen meistens durch ein und dieselbe Filmfigur, die genauso unnütz wie nervtötend geraten ist: Josh Randall, Jamies jünger, dicklicher Bruder. Dieser leistet weder zur Lovestory, noch zur pharma-kritischen Botschaft des Films irgendeinen brauchbaren Beitrag und muss wohl einer Highschool-Komödie der Marke "American Pie" entsprungen sein. Wer hat sich diesen tollpatschigen, hormon-übersäuerten Charakter für die Filmhandlung ausgedacht ?! Man weiss mit diesem Typen gar nichts anzufangen. Jenseits besagter "Späße" gibt es da noch einige gut getimte Humoreinlagen, doch insgesamt sind diese nicht reichhaltig genug, um "Love and other drugs" als echte Komödie durchgehen zu lassen. Das wäre in meinen Augen offensichtlicher Etiketten-Schwindel.

Fazit:
An die Qualität älterer Top-Hits "Blood Diamond" und "Last Samurai" kann Zwicks jüngster Film nicht anknüpfen. Das hat nichts mit der völlig anderen Genre-Ausrichtung von "Love and other drugs" zu tun, sondern mehr mit Tatsache, dass der durchaus gegebene Tiefgang dieses Dramas durch unpassende Fremdkörper (wie oben beschrieben) in Mitleidenschaft gezogen wird. Dank der tollen Leistung der Hauptdarsteller und dem vorhandenen Unterhaltungswert rettet sich dieser Film auf knappe 4 Sterne.
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am 6. März 2014
In dem Film „Love and Other Drugs“ werden zwei Themen verarbeitet, die eigentlich gar nicht zueinander passen. Einmal ein Thema, welches in den letzten Jahren in schon viel zu vielen Produktionen durchgekaut wurde: „Zwei junge, angeblich gefühlskalte Erwachsene, vereinbaren ohne den ganzen Beziehungskram Sex miteinander zu haben und verlieben sich letztendlich ineinander.“ und dann das durchaus schwierige Thema der Parkinsonkrankheit. Zum Teil gelingt es hier beide Welten gut miteinander zu vermischen und es sind auch viele gute Ansätze erkennbar, aber leider auch nicht mehr. Die Schauspieler Jake Gyllenhaal (als Jamie Randall) und Anne Hathaway (als Maggie Murdock) liefern hier wirklich eine teils sehr gute Vorstellung ab, aber anscheinend haben sich die Drehbuchautoren nicht getraut bis in die wirklich heiklen Gefilde der hier vorliegenden Problematik vorzudringen. So kommt es (und jetzt folgt ein kleiner, aber auch irgendwie vorhersehbarer Spoiler), dass zum Schluss alles zum üblichen Hollywood-Klischee Happy End verklärt wird und die Krankheit grade in den fast herzerweichenden, romantischen Schlussszenen schon fast an Bedeutung verliert.

Fazit: „Love and Other Drugs“ erhält von mir 3,5 von 5 Berwertungssternen, weil sowohl die Schauspielerische Leistung, als auch der Versuch sich dieser Thematik zu nähern dies absolut hergeben. Dennoch ist es schade, dass man nicht konsequenter war und dieses Werk mehr in Richtung Drama, als in die einer Liebeskomödie entwickelt hat. Hier wurde wirklich großes Potential diesbezüglich verschenkt.
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