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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2013
Ich hatte dieses Buch als Hörbuch geschenkt bekommen. Nur - man kann bei Hörbüchern so schlecht nachschlagen. Friedell schreibt so viel kluges, das man sich merken will - und da macht es Sinn, es geschrieben zu sehen
Die Analyse der Kulturgeschichte seit dem 14. Jahrhundert ist witzig, spritzig, extrem klug und interessant analysierend geschrieben. Für mich wurden einige Zusammenhänge sehr viel klarer. Ich denke, wer sich für Kunst und Kultur interessiert, sollte es unbedingt lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. April 2012
Ein geniales Stück Weltliteratur in witzig-geistvollem Stil. Keine trockenen Fakten, sondern das Aroma der Epochen steht lebendig vor dem Leser. Philosophische Exkurse gehören ebenso zu den Abhandlungen, wie Sitten, Sexus, Kleidung und natürlich jede Menge Details zu Kunstströmungen in Malerei, Plastik und Literatur. - Diese Ausgabe zeichnet sich durch die Wiedergabe der von Friedell als Marginalien erstellten (und in alten Ausgaben auch am Rand stehenden) Teilüberschriften aus. Leider sind sie nicht alle enthalten (es fehlen bei der Durchsicht etwa 10-15 - und sie sind leider auch nicht immer fehlerfrei wiedergegeben). Großer Nachteil dieser ebook-Edition: Sonderzeichen wie Formeln oder griechische Worte werden im Text nicht wiedergegeben. Insgesamt aber lohnenswert. Wenn er von der "Heiligsprechung der Arbeit" unter Luther schreibt, oder "Die Psychoanalyse ist die Krankheit, für deren Behandlungsmethode sie sich ausgibt..." ... Ich wünsche viel Lesevergnügen!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
An die 1'600 Seiten umfasst meine Ausgabe von Egon Friedells Kulturgeschichte der Neuzeit. Ich habe sie alle gelesen. Allerdings während meiner Studienzeit, die nun doch schon einige Jahrzehnte zurückliegt. In Erinnerung habe ich heute nur noch, dass mir die Lektüre damals das Verständnis der Kirchen- und Literaturgeschichte erleichterte und mich der Schreibstil des Verfassers ungemein beeindruckte. Auf die Wiederbegegnung mit diesem Mammutwerk freute ich mich, zumal es ohne Hörbuchfassung bestimmt nicht dazu gekommen wäre. Ein dickes fettes Lob gleich vorweg für den Sprecher Achim Höppner. Denn seine Stimme trifft genau den Ton, den ich mir von einem Theaterkritiker, Schauspieler, Dramaturg, Conférencier, Aphoristiker, Feuilletonist, Herausgeber, Schriftsteller und Kulturhistoriker wie Egon Friedell erhoffte. Dieser merkwürdige altertümliche und trotzdem frisch klingende Duktus des vor zwei Jahren verstorbenen Sprechers Achim Höppner ist so speziell und passend, dass die Wahl ein echter Glücksfall ist.

Weniger glücklich bin ich über das Beiheft, wenn man dem überhaupt so sagen kann. Ein paar Zeilen über Autor und Sprecher, die Titel der 50 Tracks mit der jeweiligen Spieldauer, fertig. Diese Nullinformation ist auch deshalb ärgerlich, weil die 558 Minuten nur ein Auszug aus dem ganzen Werk sind. Der Hörer hat also keine Ahnung, was ausgelassen oder gekürzt wurde. Von jeweiligen Begründungen ganz zu schweigen. Nichts motiviert ihn, eventuell auch das Buch zu kaufen. Und nichts wird ihm über die Hintergründe dieses Monumentalwerks gesagt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein so lieblos konzipiertes Beiheft im Sinne des Autors und seines Anliegens ist, Wissen und Zusammenhänge zu vermitteln. Nur weil ich mit einer Maximalbewertung möglichst viele Leser dazu ermuntern möchte, sich dieses aussergewöhnliche Stück deutscher Kulturgeschichte zu gönnen, muss das lausige Beiheft keinen Abzug verantworten.

Bei einer Kulturgeschichte, die vor achtzig Jahren erschienen ist, stellt sich selbstverständlich die Frage nach der Aktualität. Ich habe sie für mich so beantwortet: Selbstverständlich sieht man mit mehr Distanz und mit neuen Quellen vieles anders. Aber ein so aufmerksamer Beobachter und Chronist wie Egon Friedell kann auch den Blickwinkel von heute erweitert und zu anderen Einsichten führen. Kommt hinzu, und das ist alles andere als unwesentlich, dass Egon Friedell schreiben kann und mit Bildern arbeitet, die Geschichte zu einer spannenden Theateraufführung machen. Und wer hört, wie Friedell das Aufkommen der Städte beschreibt, merkt sofort, dass hier ein grosser Denker auf Strukturen gestossen ist, die überzeitliche Gültigkeit haben. Und das trifft auch auf viele andere Beobachtungen zu.

Mein Fazit: Ein Hörbuch, das ich mit Begeisterung weiterempfehle, obwohl das Beiheft ein Zumutung ist. Aber die Weitergabe eines so wichtigen und bedeutenden Werks scheint mir wichtiger als für ein Bewertungsabzug für editorische Schnitzer. Gute Auswahl aus dem Gesamtwerk und ein idealer Sprecher.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juli 2013
Historisch interessierte Leser sollten sich dieses Buch in keinem Fall entgehen lassen, da es für sie doppelt interessant sein wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2013
Das Buch habe ich schon vor 20 Jahren gelesen und diesmal wieder. Hier ist Philosophie im besten Sinne vorhanden. Als richtungweisende Reflexion zum eigenen Denken. Als Welterklärung. Als Aha-Erlebnis. Friedell ist nicht nur Dichter, sogar einer der amüsantesten, sondern auch ernst zu nehmender Kulturwissenschaftler und Philosoph im besten Sinne. Man muss die Kulturgeschichte lesen, muss sie gar nicht von Anfang bis zum Ende lesen, sondern kann auch einzelne Teile (je nach Interesse) daraus genießen. Einfach super!
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am 29. April 2015
Durch Zufall bin ich heute bei Amazon auf Friedells 'Kulturgeschichte des Altertums' und '' der Neuzeit' gestoßen und habe festgestellt, dass sie inzwischen kostenlos zu haben sind. In einer Vorbemerkung betont der Autor, dass beide Werke nicht aufeinander aufbauten, und dass man sie in beliebiger Reihenfolge oder auch parallel lesen könne, oder auch nur das eine oder andere - und merkt dann trocken an, dass man auch beide gar nicht lesen könne. Dieser Humor sprach mich an, und so nahm ich mir die 'Neuzeit' vor.

Tja. Nach der langen und nicht selten ermüdenden Lektüre kann ich leider nur feststellen, dass er mit dieser Bemerkung leider sehr recht hatte - man kann beide vermutlich in der Tat sehr gut überhaupt nicht lesen ... schade. Ohne Frage war er ein extrem belesener, gebildeter Mann, und er schreibt auch durchaus mit Humor - aber kommt zu Schlussfolgerungen und Verkürzungen, denen ich beim besten Willen nicht folgen kann. Schon als er ganz zu Anfang die Erde als 'Stern' bezeichnete - in feiner Ignoranz des Unterschiedes zwischen Stern und Planeten, der ihm ja bei seiner Bildung eigentlich hätte bekannt sein dürfen - hatte ich ein ungutes Gefühl, schob es dann aber dichterischer Freiheit zu. Auch dass er die Religion an die Spitze seines Wertesystems stellte - nun gut.

Aber als ich dann auf Sätze stieß wie: 'Je höher ein Organismus entwickelt ist, desto nervöser ist er. Der *an dieser Stelle steht im Original der Ausdruck für Kaukasier* ist nervöser als der *und an dieser Stelle steht im Original der Ausdruck für Nicht-Kaukasier*, der Städter nervöser als der Bauer,'' kamen Zweifel auf ... erhebliche Zweifel.

Oder das Geschichtsbild, das es die großen Männer waren, die Geschichte gemacht haben: 'Ein exaltierter Journalist, namens Rousseau, schreibt ein paar bizarre Flugschriften und sechs Jahre lang zerfleischt sich ein hochbegabtes Volk.' Sorry, aber man sieht sie förmlich vor sich, die hochbegabten Bauern, die seit Tagen nix zu beißen hatten, sich aber dessen ungeachtet nach der Lektüre Rousseaus in sophistische Debatten mit dem Adel einlassen, was schließlich irgendwie eskaliert. Weiter geht es so: 'Ein weltfremder und von aller Welt gemiedener Stubengelehrter, namens Marx, schreibt ein paar dicke und unverständliche philosophische Bände, und ein Riesenreich ändert seine gesamten Existenzbedingungen von Grund auf.' Auch das hat man doch plastisch vor Augen - der Zar: Leute, ich kapiere zwar nix, aber ab heute machen wir alles gaaanz anders!

Und dann stellt Friedell auch noch den 'Darwinismus' vom Kopf auf die Füße, indem er die These aufstellt, dass aller evolutionäre Fortschritt erstmal einer Schwäche zu verdanken sei: 'Nur ein ganz degenerierter Affe kann auf die Idee gekommen sein, aufrecht zu schreiten und nicht mehr bequem auf allen vieren zu gehen; nur ganz 'minderwertige' Affenmenschen, die offenbar nicht mehr genug Kraft und Kühnheit besaßen, um sich durch ein System starker, drohender Gebärden zu verständigen, können zu dem Surrogat der Lautsprache gegriffen haben.' Also ich persönlich ziehe dieses 'Surrogat' ganz sicher den starken, drohenden Gebärden vor - und bezweifle, dass letztere jemals Dinge wie Schutzimpfungen und Schmerztabletten hervorgebracht hätten. Oder Menschenrechte. Oder Literatur.

Zwar stellt er dann, 'um Mißverständnisse zu vermeiden', ein paar Zeilen weiter klar, 'daß natürlich nicht jeder minderwertige Organismus ein Träger der Evolution ist', aber irgendwie reisst es das in meinen Augen dann auch nicht raus, zumal ich mich in Anbetracht des ersten Zitates frage, welche minderwertigen Organismen genau er damit meint. Auch Sätze wie: 'Die Natur gestattet keine unehrlichen Geschäfte' klingen in meinen Ohren, wenn ich mir das Elend der Menschheitsgeschichte vor Augen führe, im Subtext doch sehr nach: Der Stärkere hat immer recht. Auf jeden Fall ist es sehr weit von der Realität auf unserem 'Stern' entfernt.

Also ich für meinen Teil war doch sehr enttäuscht von diesem eigentlich klangvollen Namen ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2015
Dieses Buch gehört eigentlich in jeden Kopf. Literatur,die einfach nur Spass macht zu lesen und die eindrucksvoll anschaulich macht, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte Gegenwart und Zukunft erlären hilft.
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Dieser Klassiker der Kulturgeschichte stammt aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts und ist auch heute noch interessant zu lesen. Da der Autor immer wieder ziemlich ausgefallene Fremdworte und kulturelle Fachausdrücke verwendet, ist die Wörterbuch- bzw. Wikipedia-Funktion für dieses Buch sehr nützlich.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2012
Im Einklang mit einer Zeitstimmung nach 1918 war Friedell ein überzeugter Irrationalist, oder hielt sich jedenfalls selbst dafür (denn irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass er WIRKLICH glauben konnte, dass der animistische Wilde näher an der Wahrheit ist als der moderne Naturwissenschaftler).

Diese Haltung des Autors scheint überall durch und vermindert den Wert seiner Betrachtungen über Geschichte und Kulturgeschichte, so intelligent und pointiert diese im Einzelnen sind.

Davon abgesehen ist die Darstellung mitunter schlicht falsch (insbesondere, wo es um wissenschaftliche Entdeckungen geht) und häufig überholt. - Das Buch ist gut geschrieben und unterhaltsam, sollte aber mit Vorsicht genossen werden. - Anhänger von Paul Feyerabend werden es lieben.
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13 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2009
Ein sehr gebildeter Mensch, dieser Autor. Das belegt er ohne jede Bescheidenheit in jedem Satz. Er beurteilt, vergleicht, mißt, wiegt ab. Ein Richter der Geschichte. Die Fakten, sie sind etwas spärlich. Er breitet sie aus, um sich selbst darzustellen. Seine überlegene Meinung, im Abstand von Jahrhunderten.
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