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Gillian D‘Averette lebt seit dem Fortgang ihrer beiden Schwestern Adelaide und Lizette als Burgherrin auf D‘Averette Castle. Kraft ihres Durchsetzungsvermögens und ihrer Intelligenz geriet sie bisher auch niemals in Schwierigkeiten bis sie eines Tages von dem gutaussehenden Ritter Bayard de Boisbaston, seinem Knappen Frederic und seinen Mannen aufgesucht wird.
Was er ihr erzählt, scheint zunächst unglaublich. Adelaide soll geheiratet haben! Und zwar keinen geringeren als Bayards Bruder Armand. Allerdings soll Gillian auch weiterhin Burgherrin auf D‘Averette Castle bleiben. Da aber Gefahr droht, denn Verschwörer gegen König John haben sich zusammengetan und planen Düsteres, soll Bayard als Gast und Beschützer Gillian so lange wie möglich zur Seite stehen.

Zunächst fliegen die Fetzen zwischen beiden, denn die selbstständige Gillian will auch weiterhin die Zügel fest in den Händen halten, was Angelegenheiten die die Burg betreffen angehen. Zudem steht Bayard in dem Ruf ein unerträglicher Schürzenjäger zu sein.
Trotzdem spüren beide sehr schnell, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Eine verbotene Liebe, denn durch die Heirat ihrer Geschwister sind sie nun Verwandte- ein Umstand der eine Ehe so gut wie unmöglich macht.
Bevor sich beide jedoch zu ihren Gefühlen bekennen können, müssen zunächst die Verräter dingfest gemacht werden. Eine sehr gefährliche Aufgabe, die beide in Lebensgefahr bringt...

Der aktuelle Historical von Margaret Moore ist der zweite Teil ihrer "King John" Trilogie um drei Schwestern, die sich einst geschworen haben, nie wieder einen Mann in ihr Leben zu lassen, nachdem ihr Vater sie und ihre Mutter stets grausam behandelt hatte.
Leider wurde der erste Teil dieser neuen Reihe noch nicht ins Deutsche übersetzt, allerdings ist es hier nicht so tragisch, da man schnell in die Geschichte kommt und nicht allzu viel Vorwissen benötigt wird, um die Story weiterverfolgen zu können.

Mit "Hilflos in Deinen Armen" ist der Autorin einmal mehr eine abwechslungsreiche, spritzig-leichte Ritterromance gelungen, die den Leser in die Regierungszeit König Johns (Bruder von Richard Löwenherz)führt. Allzu viele politische Ränkeschmiede muß man hinter dieser Geschichte jedoch nicht suchen, denn wie immer steht die Liebesgeschichte im Vordergrund.

Und die Ausgangssituation ist recht interessant, denn sowohl Lady Gillian als auch Ritter Bayard sind zwei impulsive, leidenschaftliche Menschen - zwischen ihnen sprühen die Funken lichterloh. Aber trotz aller Sturköpfigkeit vergisst die Autorin auch nie ihren beiden Hauptprotagonisten eine gewisse Portion Humor und Sympathie mit auf den Leib zu schreiben, so dass beide Figuren dem Leser gefallen dürften.

Einen Kritikpunkt gibt es jedoch, den ich noch gerne erwähnen möchte. Aufmerksame Leser wie ich, die des öfteren Medievalromances lesen, werden sich vielleicht ab und an etwas befremdlich abwenden, wenn sie auf zu salopp formulierte Ausdrücke stoßen, die ein bisschen fehl am Platz wirken. Daher würde ich Originallesern raten, sich lieber am englischsprachigen Original zu halten.
Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 5. September 2013
Nachdem in "Verzaubert auf den ersten Blick" Lady Adelaide d'Arverette bereits erkennen musste, dass man am besten niemals "niemals" sagt, liegt es im zweiten Teil von Margret Moores Historical-Trilogie nun an Lady Gillian d'Arverette genaustens zu überprüfen, ob sie mit der einst getroffenen Entscheidung leben bzw. glücklich werden kann.
Der Roman macht nahezu nahtlos an der Stelle weiter, an der Teil eins geendet hat - allerdings logischerweise aus anderer Perspektive, da ja nun nicht mehr Adelaide und Armand im Vordergrund stehen, die ihr Glück bereits gefunden haben, sondern Adelaides jüngere Schwester Gillian und Armands jüngerer Bruder Bayard de Boisbaston. Es ist nicht zwingend erforderlich, zuerst den ersten Teil der Trilogie zu lesen, um in die Handlung einsteigen zu können, dennoch halte ich es für empfehlenswert, genau das zu tun. Denn die für die Protagonistin ausgehende Gefahr hat ihren Ursprung in Teil eins.
Lady Gillian d'Arverette kann anfangs nicht glauben, dass ihre Schwester wortbrüchig geworden sein soll und zweifelt nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern schlichtweg auch Rang und Namen des in ihren Augen unverschämt auftretenden Bayard de Boisbaston an, der von Armand und Adelaide geschickt worden ist, um Gillian zu warnen und notfalls zu beschützen. Doch alsbald findet sich Gillian in genau eben dem Dilemma wieder, dem sich auch Adelaide im ersten Teil ausgesetzt gesehen hat: Wie weit darf ich gehen, um glücklich zu werden?
Was wie eine aufgewärmte Story des ersten Bandes klingt, nimmt indes von Anfang an so viel Fahrt auf, legt so viel Feuer und Leidenschaft zwischen den beiden Protagonisten an den Tag (und das logischerweise zunächst einmal auf rein verbaler Ebene!), dass man sich als Lesender schon sehr bald von dem Gedanken eines müden Ablegers von Teil eins verabschiedet und gespannt der Dinge harrt, die da kommen.
Die Figur Gillian d'Arverette ist möglicherweise die stärkste, eigenständigste und selbstbewussteste unter den drei Protagonistinnen. Es stellt sich daher gerade bei ihr die Frage, inwiefern ein solcher Charakter in einer solchen Zeit, dem beginnenden 13. Jahrhundert, authentisch gezeichnet ist und nicht vielleicht doch eher als zu emanzipiert gilt. Nichtsdestotrotz sind die Charaktere - und auch die resolute Gillian - sympathisch und erzeugen damit beim Lesenden genau das, was sie sollen: Mitfiebern, Mitleiden, Mitfreuen - schlicht: Miterleben - eine klare Leseempfehlung!
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am 5. November 2013
Dieser Roman hat mir persönlich sehr gut gefallen. Deswegen habe ich auch die anderen 2 Bücher aus der Triologie gelesen. Ich fand alle sehr gut und habe die Bücher aber auch in der Reihenfolge gelesen. Darauf sollte man auch achten.
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am 23. November 2013
das ist nichts für leser, die gehobene literatur suchen. aber genau das richtige für dunkle herbstnachmittage. herz schmerz und happy end. genau das, was frau gut und locker unterhält.
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